Aufrufe
vor 11 Monaten

E_1931_Zeitung_Nr.026

E_1931_Zeitung_Nr.026

ging aÜ6s gut. Doch

ging aÜ6s gut. Doch kurz vor Buchs tauchten blinkende Lichter auf der Strasse auf —eine Sperre ! Karl hielt an und richtete den Lichtkegel des Suchers auf das verwaschene Plakat. «Halt! Rheinbrücke bei Buchs gesperrt! Um- Jejtung nach Feldkirch über die neue Brücke bei ....» Und dann folgten Ortschaftsnarnen, die auf der Karte nicht zu finden waren. Aber ein Pfeil an der Sperre zeigte nach rechts in eine schmale, schmutzige Seitenstrasse. Die musste also die richtige sein. Der Wagen bog ein; aber schon nach wenigen Metern gebot eine Bahnschranke aufs neue halt. Ein Güterzug rangierte gemächlich hin und her. Mehr als eine Viertelstunde verging. Karl studierte inzwischen im schmalen Schein der Schaltbrettlampe die Karte. «Wir könnten eigentlich doch nach Buchs fahren, Herr!» «Die Brücke ist doch gesperrt!» «Allerdings! Aber wir brauchen nicht unbedingt über die Brücke. Wir können auch auf der linksrheinischen Hauptstrasse bleiben, bis fast zur Rheinmündung in den Bodensee, und dann erst rechts abbiegen nach Bregenz hinüber.» «Lassen Sie sehen, Karl!» Der reichte seinem Herrn die Karte. «Das sind lauter gut markierte Hauptstrassen und die wären mir lieber als diese zweifelhaften Urnleitungswege!» Oh, das wäre aber doch ein mächtiger Umweg, Karl! Nein, nein! Ich habe es eilig. Diese Umleitung da wird bestimmt nicht lang sein! — Hailoh!» Er winkte einen jungen Mann an den Wagen. «Ist das die Strasse nach Feldkirch?» «Nach Feldkirch? Nein! Da müssen Sie über Buchs fahren!» «Aber die Rheinbrücke bei Buchs ist ja gesperrt!» «So? Das habe ich nicht gewusst. Es wird wegen des Murganges sein. Ja, dann können Sie auch auf dieser Strasse nach Feldkirch kommen. Sie müssen sich nur jenseits des Rheines, im Liechtensteinischen, stets links halten. Sonst geraten Sie zu früh nach Vorarlberg hinüber.» Die Schranke hob sich. «Danke schön! — Also weiter, Karl! Haben Sie gehört? Links halten nach der Brücke!» Karl brummte etwas Unverständliches. Er hatte eine starke Abneigung gegen Nebenstrassen — besonders bei Nacht und Recen AU'lOMüblL-KEVUÜ '-— und fuhr lieber grosse Umwege aus. Aber er gehorchte ohne Widerspruch. Wenn es der Herr eben eilig hatte, so war nichts dagegen zu machen. Gleich darauf poltert der Wagen über die noch lose Hegenden Bohlen einer langen Brücke, die offensichtlich noch im Bau war. Ein hell beleuchtetes Schild befahl Fussgängertempo. Dann kam eine dunkle gerade Allee. Der nasse, kotige Fahrdamm reflektierte das Scheinwerferlicht sehr schlecht; nur die Baumkronen gleissten im Vorüberhuschen. Die Allee mündete in eine grosse Ortschaft mit vielen verzweigten Strassen. Dunkel und still lagen die Häuser da. Es ging auf elf Uhr und offenbar schliefen die Liechtensteiner längst schon. Nach mehreren Irrfahrten hielt Karl vor einem Hause, dessen Türschild auf eine Wirtschaft schliessen Hess. Auch hier war alles dunkel und er musste lange klopfen, bis endlich ein Fenster aufging und eine verschlafene Stimme rief: «Was Ist los?» «Bitte, wo geht es nach Feldkirch?» c . , «Ueber Buchs!» "!' «Da kommen wir 5a gerade her, mein Fräulein!» Karl musste wider Willen lächeln. «Ich meine die direkte Strasse von hier nach Feldkirch.» «Direkte Strasse? Ach so, Sie wollen über . . . und über . . . und dann nach . . .» ( Lauter Ortsnamen fielen, die keiner behalten konnte und die man auch vergebens auf der Karte gesucht hätte. «Verdammte Schweinerei!» knurrte der Herr, «eine elende Strassenbezeichnung Ist das hier!» «Fahren wir doch Heber wieder nach Buchs zurück und dann auf der linksrheinischen Hauptstrasse —» «Und verlieren noch mehr Zeit! Nein! Es rnuss doch festzustellen sein, wo — hailoh, Fräulein, wo geht denn diese Strasse nach Feldkirch aus dem Ort heraus?» «Hinter der Apotheke!» rief es von oben und dann schlug das Fenster mit hörbarem Knall zu. Also zur Apotheke! Sie wurde mit einiger Mühe gefunden. Auch die Landstrasse! Sie hielt Richtung nach Nordost. Das konnte stimmen. Aber gleich darauf kam eine Gabelung. Sie teilte sich in zwei ziemlich gleichwertige Distriktsstrassen und eine weniger gute, schmale, aber immerhin fahrbaTe Nebenstrasse. Der Wegweiser nannte bloss fremde Namen. (Schluss folgt.),. ! Bunte Chronik Der musikalische Chauffeur. Ein Berliner Chauffeur hat nach der «B.Z.» in menschenfreundlicher Absicht an seinem Vehikel eine sensationelle Neueinrichtung getroffen: er montierte links vom Volant einen selbstgebauten Grammophonapparat ein. Sobald er Platz genommen hat, wird der Gast höflich gefragt: «Oper? Kammermusik? Volkslied? Operette gefällig?» Und dann geht's los mit Musikbegleitung. Dieser findige Autodroschkenlenker hat die Zeit erfasst. Selbst die Amerikaner müssten ihn um seine Idee beneiden, die, wie der Erfinder versichert, schon reiche Früchte getragen hat. Musik! Musik! vor allen Dingen! Wir sind zu trocken und poesielos in unsern Alltäglichkeiten Der musikalische Chauffeur hat bereits seine Stamm-Musik-Fahrt-Gäste, die verächtlich -abwinken,, wenn der Führer eines gramrrtBpiiöhlosen Wagens ihnen den Schlag öffnen will. «Nee — die fahren jetzt bloss mehr mit Musike Die Menschen sollten überhaupt nicht anders Droschke fahren Das gibt Schwung zur Arbeit für den ganzen Tag, wenn Sie gleich morgens auf dem Weg ins Büro die edlen Klänge hören — Caruso — oder die Marlene. ... Das gibt Schwung und gute Trinkgelder. Denn wo du singen hörst, da fährst du wieder Wenn sie mir bloss keine Musiksteuer vorschreiben....» Ach la, wenn wir doch überall singen hörten; wenn doch die Behörden Vernunft annehmen und an diesem genialen Chauffeur sich ein Beispiel nehmen wollten! Der hartnäckigste Steuerhinterzieher könnte nicht widerstehen, wenn im Vorzimmer seines Steuer-Inquisitors eine nette Blondine einladend fragte: «Welche Platte darf ich auflegen?» — er würde entwaffnet bitten: «Spielen Sie: Da habt's mei letztes Kranderl... » «Und gar in der europäischen Politik?! Gäbe es einen grösseren Segen für den inneren Frieden, als wenn die Geschäftsordnung dahin abgeändert würde: «Lasst Schallplatten sprechen...» Ford In Köln. Bei seiner Anwesenheit in Köln aus Anlass der Grundsteinlegung zu seiner Fabrik ist Henry Ford auch einmal für sich gegangen, Er nahm ein Taxi und vom' Führer auf^emer langen Rund- Zeitgemässer Grass! «Leb wohl, Liebling 1 Glückliches Kreuzen!» (Pasting Show) reise die Sehenswürdigkeiten von Köln zeigen. Das besorgte der Führer in einer so ulkigen Weise, dass Ford Gefallen an ihm fand und ihm ein Trinkgeld von 800 Dollar gab mit, dem Bemerken, er möge sich dafür ein neues Auto kaufen. Arglistig fragte ihn Ford alsdann: < Welche Marke werden Sie sich kaufen ? » < Och, Här», sagte der Taximann, «Ich wahde jetz, bis der Citroen no Kölle kütt, un wenn da dann och esu nobel es, dann kaufen ich mer keine Mercedes, äwer e klein Gemösgeschäff.» («Mittag») Thekla. Unsere Thekla öffnet die Tbür; draussen steht ein Bettler. Meine Tochter Sibt 20 Rappen, darauf Thekla: « Fräulein muss einen reichen Mann heiraten, Fräulein ist so ausgiebig.» — Meine Tochter kleidet sich zum Ball an. Thekla : « Fräulein wird grosse Chancen haben, Fräulein sieht aus wie eine Ajrrazle.» AUTLER Du fahrst sicherer mit Brillen von Optiker Büchi, Bern E. F. BÜCHI SÖHNE, SPITALG. 18 Warum frieren Sie in Ihrem Auto? Weil Sie noch keine Sennwalfl-Aufo-Decke besitzen. Bessere linden Sie in dieser Preislage nirgends. Ebenso sind die SENNWALD-STOFFE yom währschaften Strapazier- bis zum elegantesten Genre als Qualitätsware bekannt. Verkauf ab Fabrik direkt an Private. Muster franko. Tuchfabrik Sennwald (Aebi & Zinsli), Sennwald (Kanton St. Gallen). Pensionnat de jeunes filles Villa ERIKA, Lausanne Etüde approf ondie du francais, langues, arts, oours de coupe, sports. Belle Situation. Mlle. Künzli, Directrice. Söhne, die zur Erlernung der tranzosisohen Sprache nach Lausanne kommen, finden Aufnahme in guter B'amilie. Schöne Villa mit frossem Garten. Sonnige, Trosse Zimmer mit prachtvoller Aussicht.. Schönes Familien leben in kultiviertem Milieu mit 'ranzöu •eher Konversation. Gewissenhafte Beaufsichtigung. Sehr gute Verpflegung. Beate Referenzen von Eltern zur Vertügung. Villa A/1 elrose, MornexS. Lausanne. ii Gegen - Wasser, Staub und Stoss gefeit ist diese formschöne, wasserdichte and stoss - sichere Armbanduhr. Ihr Ankerwerk ist in allen 5 Erdteilen für Präzision und Dauerhaftigkeit seit Jahrzehnten bekannt. Weder bei der Arbeit, noch beim Sport wird diese eigenartig« Uhr Ihren Arm fortan verlassen müssen. Verlangen Sie bei Ihrem Uhrmacher diese vorteilhaften und dabei sehr . formschönen Modelle: No. 51 wasserdichte und stossichere HELVETIA (wie hier abgebildet), 15 Rubis, mit Leuchtzahlen, in Nickel - Chrome Fr. 72.-, in Silber Fr. 75.-. No. 34 HELVETIA stosssicher, 15 Rubis, mit Leuchtzahlen, in Nidcel- Chrome Fr. 50.—. Mm JUWELEN, SILBERWAREN, Grösste Auswahl bei FRITZ GUT Marktoasst 7 ST. GALLEN Tel. 2067 Gute Schriften Abonnement Qer Verein für Verbreitung guter Schriften In Bern offeriert seinen Mitgliedern, die mindestens Fr. 8.— Jahresbeitrag zahlen, die portofreie Zusendung der 12 Monatshefte, jeweilen sofort nach Erscheinen. Anmeldungen nimmt entfegen der Geschäftsführer des Vereint Fr. MOhlhtim, Lehrer In Bern, Distelweg 15.

N°26 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE ODE DP BDBBE Von Martha Rammelnteyer. Schönheit hat ihren Seltenheitswert verloren- Sie wurde zur Selbstverständlichkeit. Wer heute durch sein Aeusseres auffallen will, muss — hässlich sein. Gute Haltung, trainierter Körper, schmale Hüften und schlanke Beine sind Allgemeingut geworden. Man wird davon nicht mehr erschüttert. Blendendes Aussehen bis ins hohe Alter ist Regel, hat aber weniger mit Natur als mit Chemie zu tun. Die Anpreisung einer «phänomenalen Hautcreme» findet demgemäss grösseres Interesse als die Neuausgabe eines Decamerone. noch für ganz junge Mädchen in Betracht». Nasenoperationen, Gesichtshautstreckungen etc. sind beliebte Teegespräche und selbst ein Schulkind kann Ihnen sagen, dass abstehende Ohren oder unerwünschter Haarwuchs ihr Vorhandensein einzig und allein der Gleichgültigkeit ihrer Besitzer zu verdanken haben. Wer schön sein will, muss sich nur ein bisschen Zeit nehmen und schon ist es erreicht. Bei kurzem Blick sieht sogar alles wie echt aus und da es beim heutigen Tempo sowieso nicht für lange Blicke reicht, ist die Wirkung vollständig genügend. Das Wichtigste ist immerwährende Aufmerksamkeit, sagen wir Startbereitschaft. Man darf die Witterung nicht verlieren. Denn der Schönheitsbegriff ist im Moment alles eher denn stereotyp. Was heute «herrlich» ist, wird morgen belächelt. Zwar wird die leweilige Parole sofort nach Kreierung mit Hilfe aller technischen Mittel in die Welt posaunt. Flugblatt, Plakat, Radio und Lichtreklame verkünden nicht nur die neueste Art eines raffinierten «Make-up», sondern auch die dazu notwendigen Ingredienzien, und es gehört keine Hexerei, nur eine geschickte Hand dazu, am Morgen fast wie Pola Negri und am Abend fast wie Marlene Dietrich auszusehen. Sagt heute ein «Jemand» einer Frau, dass sie schön ist — nun ja, was ist das schon? Es beweist höchstens die Phantasielosigkeit des Komplimentierenden. Hundert andere besitzen denselben blumigen Teint, dieselbe welch liegende Wasserwelle; von den schlanken Fesseln .schon gar nicht zu reden. Aus- 9E TTBE y^DJ Schönheit und Sex-Appeal • nahmen gibt es nur noch in umgekehrter Beziehung. Schönheit rangiert heute durchaus unter den sachlichen Werten. Wer einer Frau ' Freude machen will, muss ihr auf anderen Gebieten Qualitäten zusprechen. Komplimente über ganz persönliche Talente, z.B. den beliebten Sex-appeal, werden viel lieber goutiert. Obwohl — ich prophezeihe es Ihnen . — auch dieser Begriff bald an Wert ver- . lieren wird. Gibt es doch in Amerika bereits Schulen, wo eifrige Lehrkräfte bemüht sind, Letzteres kommt höchstens ihren Schülerinnen den unfehlbar wirkenden, . je nach Situation alle Skalen, von Unschuld bis Dämonie, durchlaufenden Augenaufschlag beizubringen. Als Fortbewegungsart wird an Stelle von gewöhnlichem Gehen panterhaftes Schleichen sehr empfohlen und eifrig geübt. Gewisse wiegende Bewegungen In den Hüften sollen dabei äusserst wirkungsvoll sein. Gedankenloses Dasitzen, die verschränkten Hände unterm Kinn, einen leeren Blick in die Ferne 'schickend, ist eine beliebte und nicht sehr schwere Uebung. Als Erei- Fach gilt: höfliches und liebevolles Benehmen. Es wird aber selten belegt. Die Schlussprüfung dieser merkwürdigen Schule bestehen meist alle Schülerinnen. Teilweise mit so glänzendem Erfolg, dass die (natürlich männlichen) Lehrkräfte ihre Stellung verlieren. Sie erliegen den neu erworbenen Künsten ihrer Primi, verheiraten sich mit ihnen und kommen in Folge für den Lehrerposten nicht mehr in Frage. Bei fortschreitender Vervollkommnung in dieser «Wissenschaft» müssten männlicherseits unbedingt Abwehrmassnahmen gegen solch verheerende Auswirkungen ergriffen •werden. Ich sehe bereits die Ankündigung des Vortrages eines «Anti-Sex-appeal-Anostels» von den Plakatsäulen schreien: «Wie schützen wir uns vor der neuen Frau». Und sollte-es Je eine Börse für Charaktereigenschaften geben, wäre darin verzeichnet: «Sex-appeal, Schein-Temperament: nicht gefragt, da Angebot zu gross.» Mit echtem Temperament haben diese Dinge allerdings nichts zu tun! « • • • -. .- Scheidung auf Probe Probeehen gehören in Amerika keineswegs zur Seltenheit. Zu diesen gesellen sich nun noch als neueste «Errungenschaft» \ Scheidungen auf Probe ! Den Anfang haben hiermit ein gewisser Dr. Robert Bachmann uwd seine Frau Beatrice gemacht. Das Ehepaar ist sehr vermögend und lebt bereits seit sechs Jahren zusammen. Nun haben die beiden vertraglich eine Scheidung festgesetzt, um sich gegenseitig zu prüfen. Bachmann verlässt seine Frau, die ihrerseits im Laufe des nächsten Jahres machen kann, was sie will. Ist die -Liebe der beiden Ehepartner zueinander nach beendigter Probescheidung, also in einem Jahr, nicht erloschen, dann sind beide bereit, wieder als Ehepaar zusammen zu leben. Frau Bachmanh bemerkt zu diesem Experiment selbst folgendes : Wir wüssten nicht mehr genau, ob unsere Liebe für eine Ehe noch genügt, und wir wollen uns nun dadurch, -dass wir für 12 Monate getrennt leben, davon überzeugen, ob wir genügend Neigung für einander besitzen, um uns dann wieder zu heiraten. Wir zogen die Probescheidung einer gesetzlichen Trennung vor, die immer viel Aufsehen macht. Wir sind ebenso frei. Wenn unsere Liebe anhält, danin werden wir uns wieder heiraten und ich bin sicher, dass wir dann noch glücklicher als bisher sein werden, weil wir die Probe bestanden haben. Natürlich kann es sich ereignen, dass einer von uns beiden Während dieser Zeit ein anderes Wesen zu lieben beginnt, aber auch dann werden wir in aller Freundschaft die notwendigen FoljjienmKen ziehen und werden erst recht davon überzeugt sein, dass diese Prüfung notwendig war. Die kommende Mode. Modebericht für die Frühjahrs- und Sommersaison 1931 der Grands Magasins Jelmoll A.G., Zürich. Das elegante Frühjahrskleid zeichnet sich durch einen besonders gepflegten Schnitt und durch eine reiche Fülle von aparten neuen Garnierungen aus. i "" Sportkleider aus klein gemustertem Tweed, Flamengo, Jersey-Fantasies, Kammgarn und Ecossais werden in gleicher Länge Wie bisher getragen. Mehr als in, -den letzten Saisons werden Schneiderkleider, Kostüme und Complets aus Tissus fil ä fil, Tweed, herrenstoffartigen Kammgarnen und blauen Kamhigärnstoffen, uni und mit feinen Effekten, spielen. Die Kostüme, meistens mit kleinen Jaketts, welche gut auf Taille gearbeitet sind, eignen sich sowohl als Vormittagskleider wie auch als Reisekleider. Der Bluse kommt durch die Kostümmode eine weit grössore Bedeutung zu. Viele Blusen aus Crepe de chine, Toile de soie, Crepe Georgette, Linon, Pique und Lochstickereistoffen sind bevorzugt, ebenso die elesrante Kasakbluse, halb und X lang, Elegantes Abendkleid aus Poulte de soie, opalgelb, mit neuartigen Volants. (Modell Jelmoli. Zürich.) aus Crepe Satin und Georgette. Sportliche Hemdblusen aus Waschstoffen werden sowohl auf als unter dem Rock getragen. Vorherrschende Farben für Blusen sind: Weiss, Champagne, Zartrosa und sonstige helle Sommerfarben. Auch ärmellose Westen als Ersatz für Blusen, die mit schmalen Gürteln getragen werden, scheinen sich wieder einen Platz in der Frühlingsmode zu erringen. Die Nachmittagskleider sind ein wenig kürzer als in der vergangenen Saison. Die Taille ist meistens an ihrem natürlichen Platz sehr markiert, die Hüften sind vom Stolf des Kleides stark umspannt, so dass die Kör-erlinie modelliert wirkt. Die Drapierung des Rockes ist oft seitlich^ angebracht durch Falten, Plisses, Godets und eingearbeitete Volants. Ihre Söhne u. Töchter erhalten eine gute kaufmännische Ausbildung in der Widemannschen Handelsschule Kursbeginn 22. April. BASEL Glückl. Heirat wün»ch. wiche Ausländerinnen, rermögd. deutsche Damen, Einheiratungen. Herren, auch ohn« Vermögen, Auskunft sofort Stabrty. Berlin, Stolplsebestrasse 48. ZÜRICH Waldmannstrasse 10 reinigen Kleider von Oel- und Fettflecken, ohne Stoffgewebe und Farbe zu schädigen Mim ,aWtfawcn oMu fatoonlich Sorgfaltige Postablieferungl Wenn" jedermann einige ä Fr. 1.— des Bcztrksspi talt Nieder-Btpp kauft, so S" 2. Ziehung nächstens stattfinden. Warum denn warten, wenn man ff. 20,000.10.000.5000 etcJn Bar gewinnen kann? Au! 20 Lose 1 Gratislos Versand gegen Nachn. d. d. "1.Eieganter Seiden- 2.Besonders vorteil- 3.seldenmantel In la mantel. marine und hafter Seidenmantel. Qualität Suitana, auf schwarz, hervorrasend sanz sefOttert. marine und Kunstselden-Duchesse Dreiswert. Größe 40 bis 48 schwarz. Größe 40 bis 48 gefüttert, Größe 40 bis 48 Töchter-Pensionat VILLA HELIOS Neuchätel Petlt-Pontarller 5 varzüjltcbe Bildung. Familienleben. Prachtvolle Aussiebt auf den See und die Alpen. Garten. TurnjaaJ. Sehr Rate Referenzen. Direktion Meile». Lebet. ÖLTEN Qastbof z. Hdler w l l • Mal Fremdenzimmer. Prima Küche und Keller. Den Herren Antobesitzern n. Chanffeu- »n b^tens emufohlen. Tel 617. A. GRÜTTER. HAUS FÜR QUALITÄTSWARE * ZÜRICH Prnrnnt.ftr X/nr-sanH nnf-.h auswärtG nKnnn lUanhnalim*