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E_1931_Zeitung_Nr.026

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Unser Motorfahrzeug

Unser Motorfahrzeug -Aussenhandel (Schluss von Seite 3.) AUTÖMOBIL-REVUE - N» a« führen wir in der Rangfolge ihrer Beträge Stock 0 kz WertlpTr. Total Februar 1931 a 340 553.49 447.033 an: Italien 10,9% (10,7), Deutschland 9,4% b 2 12.79 7.699 (14,1) und Grossbritannien 8,6% (8,1). Für c 28 205.50 121.110 alle Staten ausser Deutschland ergibt sich d 310 3425.87 1.282.630 Stack q ke Wert In Ft. Total Stack Wert in Fr. Total eine Erhöhung des Kontingentes. e 255 3637.77 1.505.480 Deutschland a 66 110.31 100.188 Ostafrika 76 1,400 1.40O f 60 1669.27 1.067.138 - .- b 1 Britisch Indien 4.75 Die Gesamtergebnisse der Februar-Einfuhr sind im Vergleich zur Februar-Ein- b. 29 365 2.44 1.046 6.000 6.000 g 1 12.36 6.336 o 5 39.21 24.908 Niederl. Indien 4.07 3.740 1 d 3 37.33 22.400 253 3.993 fuhr 1930 mit einer einzigen Ausnahme, der i 7 80.74 31.730 4.46&.531 9 130.17 88.100 Japan 14.25 11.382 Kategorie der Elektrokarren, geringer. 1003 0598.08 ' *-^~ 81 245.58 181.459 4.60 4.149 Febrnar 1930 a 429 684.52 608.606 5.20 2.112 5.14 3.031 18.562 29 Ver. Staaten 513 Die Februar-Ausfuhr. b 5 21.13 17.165 365 581 581 e 31 332.44 130.491 1.46 1.059 421.637 Columbien 37 Unsere Motorfahrzeug- und Zubehörindustrie konnte im vergangenen Monat an d 440 4948.69 1.927.83» 2.13 OMterreloh 26 28.45 24.750 2.500 Brasilien 2.96 32.60 19.500 die unterstehenden 36 Länder Lieferungen Argentinien 6.02 1.00 1.908 2.277 2.277 2.537 e 241 3426.81 1.772.238 f 82 2209.71 1.559.871 f 7.893 7.893 Chile 2 ausführen, die wir nach Zollkategorie-Einheiten, Gewicht und Wert anführen: g 11 66.52 34.429 21 160 46.318 15 15 i 6 104.90 39.621 6.090.254 Peru 35 51.21 36.323 Frankreich 77 77 1245 11694.72 "~^ " 1.02 700 Februar 1931 a 72 430.85 389.543 Stack a ks Wert in Fr. Total 12 83.03 61.872 b 1 2.27 2.500 Deutschland a 7 229.28 240.420 """"""« Abnahme » der Kr *"»•" Ausfuhr 1.G20.733 ..«««..»» c 75 809.20 332.750 c „ 149.95 122.974 41 1-352 Wir lassen diesmal einen Vergleich fol^ 63 890.72 355.720 e 3 38.71 30.000 ? 3 38.71 30.000 gen der 31 Länder umfasst, die sowohl im 12 299.04 157.657 f 8 1494.44 1.192.056 f * 332.33 101.500 373.272 F 1.29 603 fi h rl]f ,r 1 fHO als im Februar 1931 als Beg , 2.81 3.500 1.740.57$ i 62 300 2.81 3.500 1.740.57$ Österreich a 10 15.89 11.378 üeüruar lüdu als im i*eüruar lJöi ais ße 84 2TT9Ü3 ""*•* """•" 945.925 Italien i 2.JM 1.893 Februar 1930 a s— 69 21vg 612.57 A3 604.903 • b 1 2.27 2.500 zugslander in Botracht fallen. 17 unter i 10.64 5.792 Februar 1930 b 60 612:57 11 604.903 170 » «f-Jg 2.586 diesen 31 Staaten verzeichnen eine Varnwb? 46 45344 150.250 c 35 474.88 181.250 b 243.31 11 231.454 170 >•- ' 23 -°' 2S -^ ., Aß0 rung ihrer Kontingente, S 181.17 146.008 f 14 u 1617.68 All««» 1.248.658 "•' *«*** S 12 99.11 73.eS ^ m Die nachfolgende TabeUe führt alle L|pl ?"S 1.24 ^SafttaSi« 3O2.085.flS 23.77 19.480 der an, die im Februar 1930 und im Fec f 42 260 g 17.710 485.453 § 1^ ?» AUS0 -^° f 194.10 118.298 211.361 bruar 1931 eine Vermehrung der Kontin-' 83 Belgien 19.84 4.500 .. . . _ , . 2674 - 91 ... aM Ital ' en a ß 11-«» 8 -8Ö3 gento zu vorzeichnen hatten und deren Be- 12.60 9.000 Abnahme te Einfuhr 344.642 c 57 936 träge das Minimum von Fr. 100,000 über- 15.45 24.431 In den Besprechungen der Januar-Ergeb- "|;^ ;^ m m 30.80 schreiten: 145 nisse unserer Statistik, die stets auf den Belgien a 1.70 1.546 Februar 1931 Februar 1930 21 90 55.186 Niederlande 99 Angaben der eidgenössischen Oberzolldirek- 0 13.81 12.931 Deutschland 21,4% Deutschland 32,9% 90 f 180 tinn fugest PT-wähntpn wir rlass rlio Vpr- 27.50 35.428 49.905 Polen 20.6% Bussland 13,0% GtossbriUnnien 101 320.34 250.085 tion tuSSt : envaünten wir, aass aie ver Frankreich 12.1% Tsebecboslowakei 10,0% 13132 9.33 5.953 einigten Staaten von Amerika an Terram 0 2 64 Russland 10,7% Grossbrjtamrien 8,2% 16.39 8.510 gewonnen haben. Bei den Febrüar-Rösül- f 1.41 2.631 6.984 Grossbritannien 8.2% Frankreich 6,2% 9.97 4.000 taten zeigt sich aber bei unserm Haupt- Großbritannien 6 18 459 Tschechoslowakei 8,1% Brasilien 5.6% f 46.94 23.000 lieferanten wiederum ein leichter Rückgang. . 168-56 142-031 142.490 Italien 6,2% Spanien \%% f 53.74 90.007 30 200 Das Februar-Ergebnis steht eigenartigers P anien \ x^ li2~ 25664 87.3% S\$% 382.655 Iri»cher Freistaat 1 6 66.02 24.165 24.165 weise hinter dem Dezember-Ergebnis 1930 f 3i"sa 24.332 Nach Italien folgen nach dem Stand ihrer Schwaden 99 644 644 zurück. Untenstehend veröffentlichen wir Portugal a 16 255 Beträge Belgien, Oosterreich, Spanien, Jaeine kleine statistische Tabelle über die ** 12 3 378 pan un(j Schweden, alle mit Beträgen von Kanada ri 30 300 f 300 Ver. Staaten 9 20.02 15.350 Uänemark 7 56.23 Schwankungen des amerikanischen Kontin- ° ß 20.028 g* g g-j> g flig 10—100,000 Franken. Der Wert der I4egents, die interessante Vergleiche zulässt: Norwegen a 2 15 ferungen an die letztgepannten fünf Staa- 1S1 2071.03 749.230 144 2079.61 847.510 Dezember 1930 48,7% Dezember 1929 49,4% f 1.36 1.492 1.507 ten beläuft sich auf 7,1 Prozent. La.-R. nn 856.65 465.278 Januar 1931 50,1% Januar 1930 48,6% Schweden a 8 200 ' 4.73 2.856 Februar 1931 47,1% Februar 1930 49,6% o 41 641 • 1 16.64 6.206 Man erkennt daraus, dass die relativen f 6.11 9.188 10.029 Schweizerische Strassenverkehrslloa. Unter den» 2.106.553 Bulgarien 44 36 Werte des amerikanischen Kontingentes ^itenen a 3 6.33 3.375 3.375 Vorsits? von Herrn Dr. Mande (an Stejle de? erzwischen dem Dezember 1930 bis zum Fe- Polen Ö 67 * U {f, l h®ß krankten Herrn Megevet) hielt dio Schweiwrischa 14 235 i»^" » _ -"^ ^*" Tr , , c 1.14 1.757 Strassenverkebrshga gestern Monta« in Bern eine 338 4.75 3.110 bruar 1931 eine andere Kurve ergeben als f 2 367.42 346.210 358.994 Sitzung, worin sie die Verhandlungen des FatitodJdie Ergebnisse vom Dezember 1929 bis ?um Finnland f 85 960 960 rates zum eidgenössischen Vei-kehrsgesetz Besprach. Ruxntoiea 1 f 3.01 5.584 8.727 Februar 1930. Im ersteren Falle ergibt sich Tschechoslowakei a 8 186 Sie stellt fest, dass die Ablehnung von Artikel 34 Russlind, Ukraine f 116.44 185.507 185.507 pin Mittol APT 'RpintivortToVinieKüP von Afl 9% ° 101.42 76.903 betreffend die FussRängervorschriften in hohem pten f 14 14 ein Mittel aer KeiatiyergeßniSSe von 4H,J/o, f 42 6ß M2m 141.387 Masse die allgemeine Verkehrssicherheit beeinträel*. af 32 325 im letzteren Falle em solches von 48,67o. Ungarn a 7 11.59 7.290 tigt und üleichzeitis die Gefahren sowie die Haf- 1.11 1.605 1.931 Frankreich, unser westlioher Nachbar, ° 3 123 tunsr der übrigen Strassonbenützer in unannehmbelegt nach Amerika mit 21,2% der Gesamt- 1#8 1>e26 f Marokko a 4.80 3.180 ° 9 - 339 barer Weise erhöht; anderseits muss Kesast wereinfubr unseres Landes den zweiten Platz. J «S 0 8^^ * 1 5 i-ow fn. dass die Ablehnung yon Artikel 34 in direk;- f 14 409 3.589 fndafrik«, a 1.90 2.500 150 2.650 T rii ,„,A . ,1^ j e •• ' i. ° 1 8U tem Widerspruch steht mit der vom Rate angenom« Im Februar 1930 erreichte das franzosische Griechenland f 1.72 2.500 3.598 me.nen Moüon, in der die Ausdehnung des Qe-setees Kontingent 14,8%. Als nächste Lißferanton a 6 151 151 9iif pämtliche StraÄsenbeniitzor zugesichert wird. Der Wagen für unser Gelände! Unverbindliche Probefahrt! der englische Qualit ät m = Wagen 4 MODELLE SINGER JUNIOR: 4 Zyl., 4,4 PS Fr. 5000.— bis Fr. 5300.— SINGER TEN: 4 Zyl., 6,4 PS Fr. 7650 — SINGER SIX: 6 Zyl., 9,1 PS Fr. 8300.- bis Fr. 9500. SINGER SUPERSIX: 6 Zyl., 10 PS Fr. 10,900- bis Fr. 11,400. Mühlebach- Holbeinstrasse ZÜRICH Telephon 44.650 - 52 UNTERVERTRETER GESUCHT!

Mo 2£ — 1031 Verkehrsgesetz und Fahrprüfungen. Ein Autoaxperte, dar im Entwurf zum eidfenöBsicben Verkehrsgesotz don Bestimmungen zur Verkehrsregelung eine höhere Bedeu* tun? bßimiFSt als andern Bestimmungen, die OTjr Soadergruppon von Interessenten dionon, schickt uns nachstehende Betrachtungen über dje Warnvorräcbtung und deren Gebrauch, da eine Gleichgültigkeit bei der Ablassung der Verkahraregoln picht aufkommen dürfe. Wir stellen diesen Artikel zur Diskussion. Red. Als Autoexperte erachte ich die Vorschriften über die Verkehrsregelung im Entwurf zum Verkehrsgesetz als besonders wichtig, wichtiger noch als die Bestimmungen irgendwelcher Art, die nicht ünmer allgemeinen Interessen dienen. Es sei mir gestattet, mich zu den Verkehrsregeln aus dem Born meiner eigenen Erfahrungen zu äussern. Art. 20 des genannten Entwurfes lautet: «Jedes Motorfahrzeug muss mit einer Warnvorrichtung verseben sein, die so oft zu verwenden ist, als es die Sicherheit des Verkehrs erfordert.» In der Botschaft des Bundesrates wird dem Artikel über die Warnvorrichtung die nachstehende Bemerkung gewidmet: «Der Gesetzentwurf enthält nur den Grundsatz und überlässt es der Vollziehungsverordnung, Einzelheiten über Zahl, Art und Handhabung der Warnvorrichtungen aufzustellen. Den unnötigen Gebrauch der Warnvorrichtung sucht der Entwurf dadurch zu verhindern, dass er bestimmt, dass diese nur dann zu verwenden ist, wenn es die Sicherheit des Verkehrs erfordert.» In einer Fachzeitschrift wurde kürzlich vorgeschlagen, das Wörtchen «nur» in den Gesetzestext aufzunehmen. Die Bekämpfung jedes vermeidbaren Lärms im allgemeinen und jeder unnötigen oder missbr&uchlichen Verwendung akustischer Signalapparate im besondern ist ein Gebot unserer Zeit geworden. Wo liegt nun aber die Grenze zwischen erforderlicher und unnötiger Signalabgabe? Die einen glauben immer noch, Vorsicht und Verkehrssicherheit seien akustische Angelegenheiten, die andern schlagen vor, akustische Signale überhaupt zu verbieten. In ausländischen Grossstädten mit besonders lebhaftem Motorfahrzeugverkehr ist man dem. Ideal einer geräuschlosen Verkehrsabwicklung schon recht nahe, indem die besonders gewissenhaften und routinierten Chauffeure tagelang und Hunderte von Kilometern weit fahren, ohne von ihrer akustischen, Warnvorrichtung Gebrauch zu machen. Durch diesen Vorsprung und solche Vorbilder angeregt, habe ich anlässlich von Autoführerprüfungen folgendes Experiment gemacht und oft mit bestem Erfolg wiederholt: Ein Prüfling nähert eich einer unübersichtlichen und engen StrassenkreuEung und weiss, dass er einem gleichzeitig von rechts heranfahrenden Fahrzeug den Vortritt lassen müsste. Trotzdem fährt er" gemütlich im 18-km- Tempo über die Kreuzung weg, ohne den Fuss vom Gaspedal wegzunehmen, gibt aber so ausgiebig Signal, dass er meine Ermahnungen zur Vorsicht nicht hören kann. Zufällig Und glücklicherweise kommt gerade niemand auf der Querstrasse dahergefähren, und es passiert nichts. Andernfalls wäre eine Kollision unvermeidlich gewesen, denn mit einem Reaktionsweg von drei Metern und einem Bremsweg des nur mit Hinterradbremsen ausgerüsteten Autos auf nasser Asphaltstrasse von weiteren fünf Metern hätte er sein Fahrzeug günstigstenfalls mitten in der Querstrasse anhalten können. Etwas später fahren wir von einer breiten, an einem Bahndamm entlang verlaufenden Strasse in eine scharf abbiegende Unterführung ein, mit der Geschwindigkeit von 35 Stundenkilometern, heftig hupend. Hätte sich nun zu dieser Zeit ausser einem Tramwagen neben diesem beispielsweise noch ein Pferdefuhrwerk in der engen Durchfahrt befunden, so wäre ein Unfall nicht zu vermeiden gewesen. Damit hatte der Prüfling gezeigt, dass ihm der Begriff wirklicher Vorsicht fremd war. Statt ihn nun mit dem Prädikat ungenügend zu entlassen, wurde der, übrigens den meisten Autofahrern eigene Irrtum, als könnte man mit der Hupe ein eventuell auftauchendes Hindernis wegblasen, eingehend erörtert, der Signaldruckknopf abgesehraubt und eine Stunde lang durch die engsten Gässchen, über die belebtesten Strassen und den dicht bevölkerten Marktplatz gefahren. In dem Bewusstsein, sich weder auf eine Warnvorrichtung, noch sonstwie auf ein Entgegenkommen von seiten anderer Strassenbenützer, sondern nur auf die eigene Sorgfalt und Geschicklichkeit verlassen zu können, hat der Kandidat so in kurzer Zeit gelernt, in was korrektes, vorsichtiges Fahren besteht. AUTOMOBIL-REVUE Gewiss wurden dabei einige Minuten versäumt, weil da ein ungenügend rechtsfahrendes Fuhrwerk nicht gleich überholt werden konnte, dort einige Fussgänger uns erst nach geraumer Zeit bemerkten und die Durchfahrt durch Verlegung ihrer Konferenz ermöglichten. Deshalb ist meines Eraehtons der Gebrauch der akustischen Warnvorrichtung eines Motorfahrzeuges dort, aber nur dort gerechtfer tigt, angebracht und eventuell notwendig, wo es sich darum handelt, zu überholende, auf der Fahrbahn befindliche Fussgänger und Fuhrleute auf sich aufmerksam zu machen. Man könnte füglich die Notwendigkeit oder Berechtigung einer Signalabgabe in diesem Sinne umschreiben und würde damit gewiss erfolgreich wirkliche Vorsicht züchten. Jede andere Signalabgabe dagegen kann nur dazu angetan sein, zu verwirren, abzustumpfen, zu belästigen, oder einem Laien Vorsicht und Unschuld vorzutäuschen. R- E. Deutsche Reichsbahn und Spedition. Die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft hat ganz im geheimen anfangs Februar mit der deutschen Bahnspedition Schenker & Co. einen Vertrag abgeschlossen, der nachträglich in der Oeffentlichkeit beträchtliches Aufsehen erregt. Nahezu sämtliche wirtschaftlichen Vertretungen und Verbände und auch der Reichstag befassen sich mit ihm. Mit dem Vertrag sichert sich die Reichsbahn einen massgebenden Einfluss auf den Camionnagedienst, den Sammelladungs- und Lastautoverkehr; es wird ferner damit eine Hauslieferung auch im Bahnverkehr und eine speditionsmässige Werbeorganisation für den Güterverkehr der Reichsbahn eingerichtet. Der Beweggrund zu diesem Vertrag liegt im Kampf der Reichsbahn gegen das Lastauto. Die Firma Schenker ist als Verkehrsagentur der Deutschen Reichsbahn für den ganzen Reichsbahnbetrieb bestellt. Sie übernimmt den Abschluss der örtlichen Rollfuhrverträge und die laufende Abrechnung für die Verteilung der von der Reichsbahn zu bewilligenden Zuschüsse. Die Firma ist verpflichtet, in allen Verkehrsbeziehungen, die die Reichsbahn bezeichnet, Sammelgut- und Behälterverkehre einzurichten und mit der erforderlichen Regelmässigkeit zu betreiben. Alle für den Rollfuhrdienst oder den Samtnelgüte*erkfihr in irgend einer Form an die neue Organisation angeschlossenen Speditionsund Camionnagebetriebe werden zur Mitarbeit bei der Verkehrswerbung für die Bahn verpflichtet, unter fortlaufender Beobachtung des gesamten Güterverkehrs. Sendungen, die auf andere Verkehrsmittel abgewandert sind, müssen der Reichsbahn gemeldet werden mit Vorschlägen, wie der Verkehr wieder zur Schiene zurückgeführt werden kann! Der Abschluss der Reichsbahn mit der Firma ist ein Eingriff in die Rechte eines freien Gewerbes; er scheint auch mit dem Reichsbahngesetz unvereinbar zu sein. Scharfe Stellung gegen den Vertrag ist vom Verein deutscher Spediteure bezogen worden, der ein Rechtsgutachten hat ausarbeiten lassen, wonach der Vertrag der Genehmigung der Reichsregierung bedarf. Dieser Auffassung pflichtet der Reichsverkehrsminister v. Guerard bei, der erklärte, dass es nicht Aufgabe der Reichsbahn ist, Verkehrspolitik ausserhalb ihres Gebietes zu treiben. Bereits ist Im Reichstag die Forderung gestellt worden, dass die Reichsbahn ihre Pläne aufgebe. f WL Der deutsche Kampf der Eisenbahnen gegen das Automobil. Während die Reichsbahn die Behauptung des Reichsverbandes der Automobilindustrie, wonach an die einzelnen Direktionen der deutschen Reichsbahn die Weisung zu verschärften Kampfmassnahmen gegen den Automobüverkehr, wie z. B. Schuppenktindigunge'n etc. erlassen worden sei, als falsch bezeichnet, hält der Reichsverband der Automobilindustrie sein© Behauptung in vollem Umfange aufrecht. Beweis: Aus Kreisen der Gemeinschaft deutscher Kraftwagenspediteure wird mitgeteilt, dass sie versucht habe, wegen der Schuppenkündigting bei der Hauptverwaltung der Reichsbahn intervenieren zu lassen. Die Hauptverwaltung habe sich jedoch diesen Vorschlägen gegenüber ablehnend verhalten. Sie habe im Gegenteil sogar betont, dass die Reichsbahn entschlossen sei, jetzt den Kampf mit aller Schärfe durchzuführen. Wy. Motorwagenbestand in Polen. Laut Angaben des Ministeriums für öffentliche Arbeiten betrug per 1. Januar 1931 das Total der Motorfahrzeuge in Polen 47 331 oder je 1 auf 658 Einwohner. Diese Gesamtzahl verteilt sich wie folgt: Privatautomobile 19 887, Taxis 7140, Lastwagen 7440, Motorvelos 7940, Autobusse 4292 und andere Fahrzeuge 631. Den grössten Autopark besitzt Warschau (8872 Stück); es folgt die Provinz Posen mit Wagen. Fw. LESEN SIE WEITER... AUTOMOBILISTEN, ELEKTRIKER, GARAGISTEN Man hat vollständig recht, wenn man Sie vor den konzentrierten Schwefelsäuren warnt, aber beaohten Sie. dass. LISEZU SUITE... AUTOMOBILSTES, ELECTRICIENNES, GARAGISTES On a r*ison de vous mettre on garde contre IM Super6leoti'0|yt