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E_1931_Zeitung_Nr.030

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A AUTOMOBIL-REVUB

A AUTOMOBIL-REVUB 1931 — Nc 30 der den Amerikanern gehörenden Insel mit seinen 45,000 Automobilen finden wir keine nennenswerten Bestände mehr. Die durchschnittliche Zunahme an Motorfahrzeugen im vergangenen Jahr stellt sich auf 3,6 Prozent, wobei die Lastwagen sogar 6,3 Prozent zugenommen haben. Auffallend ist in Australien das Auftreten stärkerer Lastwagenbestände, die ca. 25 Prozent der Personenwageiibestände ausmachen, währenddem in den Vereinigten Staaten von Amerika die Lastwagen nicht einmal 15 Prozent des Tourenwagenbestandes darstellen. Der Tourenwagen ist an grosse Landstriche mit guten Strassen gebunden, Voraussetzungen, die auf Inselgebieten nicht immer in genügendem Masse vorhanden sind. Daraus erklärt sich auch teilweise das veränderte Verhältnis wagen. zwischen Tourenwagen und Last- Das schwach motorisierte Asien hatte bis anhin für das Automobil keine grossen Erfolge auf seinem gewaltigen Territorium zu verzeichnen. Mehr als in allen bis jetzt besprochenen Erdteilen fehlen hier die geeigneten Strassen. Asien ermangelt aber auch in vielen Landstrichen der kauflustigen Bevölkerung, bzw. der kapitalkräftigen Automobilinteressenten. Der Europäer hat die hochentwickelte Verkehrswirtschaft in seine asiatischen Kolonien gebracht, in stetem 504 70 15.027 23.000 848 1.783 129.500 67.238 16.616 1.871 60.500 31.595 1.829 4.500 23.200 4.300 7.600 5.000 einzelne asiatische Staatengebilde intensiv um die Automobilisierung ihres Landes. Allen voran marschiert Japan. Bei einem gesamten Bestand von 551,000 Motorwagen zählt Indien allein 171,000 Wagen. An zweiter Stelle folgt das hochentwikkelte Inselreich Japan mit 98,000 Automobilen. Das grosse Kolonialgebiet von Niederländisch-Indien zählt 88,000 Wagen und steht damit knapp hinter Japan. Bei der durchschnittlichen Zunahme von 5,6 Prozent für alle Fahrzeuge zeigt sich die interessante Tatsache, dass die Autobusse sogar um 13,6, die Lastwagen um 8,9, die Tourenwagen hingegen nur um 4 Prozent höhere Bestände aufweisen. In Afrika wurden auf Ende 1930 rund 352,000 Automobile und 65,000 Motorräder gezählt, was einem Totalbeständ von 417,000 Motorfahrzeugen entspricht. Damit steht Afrika am Schwanz der fünf Erdteile. Eine starke prozentuale Vermehrung des Bestandes lässt aber die Vermutung aufkommen, Afrika werde in einigen Jahren Asien überflügeln. Die relative Vermehrung der Motorwagen stellt sich auf 8,8 Prozent, wobei die Personenwagen nuT um 7,9 Prozent, die Autobusse hingegen um 16,4 und die Lastwagen um 10,7 Prozent zunehmen. Den grössten absoluten Bestand aller Länder Afrikas weist die südafrikanische Union Wertkampf mit den amerikanischen exporteifrigen Autofabriken. Daneben bemühen sich auf mit rund 160,000 Motorwagen. Ihr folgen in grossetn Abstand Algerien mit 47,000 Wa- ASIEN Tourenwagen Itstwagen Autobusse Total der Motor- Länder Wagen räder Arabien . 238 742 Borneo (engl. Besitzung) 30 100 Ceylon 2.976 2.667 20.670 3.515 China 12.500 2.500 Cypern . . . . . . . . 461 Hongkong 493 174 478 Indien 41.500 27.500 Niederländiscli-Indien . 14.402 6.538 13.900 Französisch-Cochenchina 1.459 2.372 2.321 Irak 574 Japan . 38.000 Malakka fengl.j . . . . 6.814 Palästina Persien Philippinen (Inseln) . . Siam . . . . . . . . . Syrien . . . . . . . . Türkei . Total 1930 Total 1929 . . . . . . Zunahme Zunahme in % . . . . 694 3.750 10.600 3.250 2.000 4.000 * Angabe für einzelne Territorien unvollständig. § Autobusse verschiedener Territorien inbe- griffen. Seltene Gelegenheit! LlüöUSIflE 6/7plätzig, Europ.-Marke, 14 PS, 4 Zyl., in prima Zustand, sehr günstig für Hotel oder Mietfahrten, b. sof. Wegnahme Fr. 1800. Anfragen unter Chiffre 11580 an die 8611 Automobil-Revue, Bern. 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Bestände an Motorwagen zwischen 10—20,000 haben noch zu verzeichnen: Englisch-Ostafrika, Marokko, Englisch-Westafrika, Tunis und Rhodesien. Autobusse sind nur in den nachstehenden Ländern zu finden: Aegypten, Algerien, Tunis und Tanger. Die beiden erstgenannten Länder besitzen zusammen 13 / 14 des Bestandes. Bei den Motorrädern steht die südafrikanische Union mit ihren 38,000 Maschinen weit voran. Mit nur 5000 Motorrädern folgt Englisch-Ostafrika. Es ist zu erwarten, dass der afrikanische Bestand starke Fortschritte machen wird, weil gegenwärtig das Exportgeschäft die automobilproduzierenden Staaten in die Möglichkeit versetzt, die Absatzkrise in ihren eigenen Ländern und in ihren Nachbarländern auszugleichen und auf diese Weise eine wesentliche Einschränkung der Produktion urn- Der Schenkervertrag nicht genehmigt. Der vielumstrittene Schenkervertrag zwischen der deutschen Reichsbahn und der deutschen Bahnspeditionsfirma Schenker, gegen den, Wellblech-Bauten E.VOGEL, G.m.b.H. 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Es ist anzunehmen, dass die Reichsbahn den Vertrag nochmals überarbeitet und dann erneut einreichen wird. bo Vorläufig keine Aenderung der deutschen Autosteuern. Entgegen frühern Beschlüssen verzichtete der deutsche Reichstag auf seine Forderung nach einer Neuregelung der Automobilsteuer, indem er der Regierungsvorlage in den wesentlichen Punkten zustimmte. Die gegenwärtige Versteuerungsart und ihre Sätze bleiben demnach mit geringen Abänderungen bestehen, jedoch hat der Reichstag, entgegen der Vorlage, das neue Gesetz bis zum 1. April 1933 befristet, so dass dann eine erneute Behandlung der Steuerfrage erfolgen muss. x. Wählen Sie CASTRO! das zuverlässige englische Motorenöl. umständehalber sofort zu verkaufen, starker Wagen, mit unverwüstlichem Motor, 18 % St.-PS, 6 Zyl., mit Verdeck zum Zurückrollen, 4 Kurbelfenster. Fr. Spychiger, mechan WM Werkst.. Wasen i. E. Zu verkaufen: Chrysler 77 Sedan, 4türig, 4/5pl., Mod. 29/30, in tadellosem Zust., aus Privathand. 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N° 30 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE Tefhn« Rundschau Elektrische Leitungen für Motorfahrzeuge. Für die elektrischen Anlagen von Automobilen, Motorrädern und Flugzeugen können die handelsgebräuchlichen Installationsmaterialien keine Verwendung finden, da naturgemäss die Anforderungen an diese bei Fahrzeugen weit höhere sind als bei ortsfesten Anlagen. Die Industrie hat infolgedessen für den Motorfahrzeugbetrieb besondere Leitungen geschaffen, die hinsichtlich der mechanischen und elektrischen Eigenschaften den besonderen Anforderungen entsprechen. So sind vor allem Lackleitungen entwickelt worden, die aus einem mehrdrähtigen Leiter aus verzinntem Kupferdraht mit Gummiisolation und einer Umflechtung bestehen, die nach besonderem Verfahrn mit einem das Gewebe durchdringenden und dicht abschliessenden Speziallack durchtränkt wird. Für alle Verbindungen, die mechanischen Beschädigungen besonders ausgesetzt sind, werden Panzerkabel verwendet, bei denen die unlackierte Umflechtung mit einer Aluminiumspirale umwickelt ist. Für Anlasserkabel, die besonders benzin- und ölbeständig sein müssen, ist eine besondere benzin- und ölbeständige Imprägnierung eingeführt worden. Die Zündleitungen führen hochgespannten Strom und kommen mit den als Rückleitung dienenden Metallteilen des Fahrzeuges (Einleitersystem) an mehreren Stellen in enge Berührung. Das handelsübliche Zündkabel besteht aus diesem Grunde aus einem Kupferleiter mit 3 mm dicker Gummiisolation. Da aber gerade beim Zündkabel jede Beschädigung der Isolation ,den geregelten Gang des Motors beeinträchtigen muss, gibt man sich vielfach auch mit dieser starken Gummiwand nicht zufrieden, sondern bedient sich besonderer Leitungen, die über der Gummiisolierung eine lackierte Baumwollumflechtung tragen. Die Befestigung der Leitungen erfolgt mittels zweckmässig angebrachter Rohrschellen. Bei der Montage ist darauf zu achten, dass die Anschlussstellen an den Apparaten, der Batterie und dem Schaltkasten metallisch rein und die Klemmschrauben fest angezogen sind, damit nicht während des Betriebes sich unangenehm auswirkende Kontaktfehler eintreten. Schlecht verlötete Kabelschuhe führen gleichfalls zu unangenehmen Störungen. Wenn keine Kabelschuhe Verwendung finden, müssen alle Drähte eines Kabels sorgfältig in die KabelklenMne eingeführt werden, damit nicht ein einzelner abstehender Draht mit anderen Metallteilen in Berührung kommt. Alle Leitungen sollen möglichst kurz sein und sicher geführt werden, damit der Kabelsatz einfach und billig wird. Auch die richtige Wahl des Leitungsquerschnittes ist wichtig. Für die Hauptleitung zwischen Lichtmaschine, Batterie und Schaltkasten wird in der Regel ein Querschnitt von 6 qcm gewählt, während für alle übrigen Verbindungsleitungen, einsehliesslich der langen Stoppund Rücklichtleitung, ein Querschnitt von 1,5 qcm genügt; nur um eine ganz zuverlässige mechanische Festigkeit zu erlangen, verwendet man häufig den nächst stärkeren Querschnitt von 2,5 qcm. Die Bemessung des Anlasserkabels wird je nach der Stärke des Anlassers und der Leitungslänge gewählt, und zwar kommen meist für Personenwagen Querschnitte von 35 und 50 qcm, für Nutzwagen 70, 95 und bisweilen 120 qcm zur Anwendung. Um das An- und Abbauen der Batterie zu erleichtern, wird zweckmässig die vom Minuspol der Batterie zum Fahrgestell führende Masseleitung als Kupferband verlegt, das aus Blechlamellen zusammengesetzt ist. Q. H. Silentblocs im Karosseriebau. Wir hatten in der letzten Zeit häufig Gelegenheit, auf die vielfache Verwendung der sog. «Silentblocs> hinzuweisen, jener gummigefütterten Büchsen, die eine absolut geräuschlose und keiner Schmierung bedürfende schwingbare Verbindung zweier Teile erlaubt. Zum erstenmal wurden «Silentblocs» vor wenig Jahren zur Befestigung von Stossdämpfern angewandt, weil sich die Gelenke, die man dort vorher eingebaut hatte, immer bald abnützten. Der Mann, der den «Silentbloc» erfand, scheint Die Anwendungsweise der elastischen Silentbloc-Ver- Hndung im Bau einer Holzgerippe-Kar osserie. angesichts eines solchen abgenützten Gelenkes auf die Idee verfallen zu sein, den Spielraum zwischen dem Gelenkbolzen und der dazugehörigen Büchse mit einer gummiartigen Masse auszufüllen, da Oel oder Fett keinen genügend stoss- oder klapperfesten Puffer mehr zu bilden imstande waren. Vom Gedanken einer «Gummi-Schmierung» bis zur Anwendung einer eigentlichen, dickeren Gummibüchse war es dann nur nooh ein Schritt. Wie der aufmerksame Leser von unseren letzten Salon-Berichten her wissen wird, finden jetzt solche «Silentbloc»-Gelenke sehr oft auch schon zur Befestigung der Wagenfedern, zum Einbau des Motors und zur Verbindung von Bremsgestängen Anwendung. Das Allerneuste aber ist die «Silentbloc»- Verbindung einzelner Karosserieteile, wie sie jetzt vom französischen Karosserie-Konstrukteur Vanvooren geschaffen wurde. Vanvooren ist der zweifellos richtigen Ansicht, dass eine Holzkarosserie einzelne Gelenkstellen enthalten muss, wenn sie dauernd frei von Quietsch- und Knarrgeräuschen bleiben soll. Mit dem üblichen. Chassisrahmen ist es ja nicht möglich, Verwindungen und Durchbiegungen vollständig auszuschliessen. Biegt sich aber der Chassisrahmen dauernd, wenn auch nur schwach, durch, so müssen sich starre Verbindungen im Holzgerippe einer Karosserie notwendigerweise mit der Zeit lockern und dann aneinander reiben, wenn die ganze Konstruktion nicht aussergewöhnlich massiv und damit schwer durchgeführt wird. Die Schaffung elastischer Zwischenglieder oder der Einbau von Gelenken gibt der Karosserie gewissermassen die Nachgiebigkeit aber Unüberwindlichkeit eines Jiu- Jitsu-rKämpfers. Aus d«T beistehenden Skizze ist die Art und Weise, wie die «Silentblocs» eingebaut sind, durch vollschwarze Zylinder angedeutet. Zwischen dem Wagendach und der Stirnwand des Wagens sind beispielsweise drei solcher Gelenke nebeneinander angeordnet, wie auch alle senkrechten Streben mit dem Rahmen durch elastische Gelenke verbunden sind. Beim Betrachten der Skizze erkennt man leicht gefühlsmässig, dass durch die eingeschalteten Gelenke und Elastizitäten die einzelnen Geriippeteile auch bei starken Verwindüngen und Durchbiegungen des Chassisrahmens nur noch schwach in Mitleidenschaft gezogen und keinesfalls mehr aus ihren Verbänden gerissen werden. -at- Neues, geräuschlos schaltbares Getriebe. Das Synchro-Mesh-Getriebe der General Motors und das Keller-Getriebe, die beide durch Synchronisation der miteinander zum Eingriff zu bringenden Klauen oder Zahnräder ein geräuschloses Schalten sicherstellen, haben soeben in einem von der Warner Gear Co geschaffenen dritten derartigen Getriebe eine Konkurrenz erhalten. Das neue Warner- Getriebe wird bereite in die diesjährigen Graham-Wagen eingebaut. Es hat 4 Gänge, wobei durch Anwendung von Schrägverzahnungen ausser dem direkten auch der dritte Gang geräuschlos arbeiten. Zwangsläufig stossfrei schalten lassen sich ebenfalls der dritte und vierte Gang. Ganz allgemein geschieht die Schaltung nicht durch Ineinanderschieben von Zahnrädern, sondern durch Verkuppeln des entsprechenden Zahnrades mit der Getriebewelle. Das unmittelbar dazu dienende Organ ist eine Klauenmuffe, die sich auf der mit Keilbahnen versehenen Getriebewelle verschieben Iässt. Damit aber die Kupplungsmuffe in dem Moment, in dem ihre Klauen mit den Klauen des Zahnrades zum Eingriff kommen, die gleiche Tourenzahl aufweist wie das Zahnrad, werden diese beiden Teile zuerst durch Reibung miteinander in Berührung gebracht. Aus dem beistehenden Schnitt geht hervor, dass die Kupplungsmuffe aus zwei konzentrischen Teilen besteht, die sich wieder gegenseitig achsial verschieben lassen. Eine solche gegenseitige Verschiebung wird allerdings bis zu einer gewissen Stärke durch federbelastete Plunger gehemmt. Bewegt man beispielsweise mittels des Schalthebels die Schaltgabel nach links, so macht zuerst die Kupplungsmuffe die Bewegung als Ganzes mit. Eine mit Bronze belegte Friktionsfläche läuft dann gegen eine konische Friktionsfläche des ersten Getriebezahnrades, wodurch die Muffe die Tourenzahl Jetzt Ist die Jahreszeit des AUTOMOBIL- TOURISMUS IN AFRIKA DEZEMBER — MAI mit der 8ociale Transatlantlque KOMFORT, LUXUS UND VERGNÜGEN In das Innere der Wüste Sahara 300 SPEZIAL-AUTOMOBILE (Zahlreiche Sechs-Rader) 44 TR ANS ATLANTIQUE-HOTELS Gesellschafts- o. private Auto*Randfahrten Schnelle u. kurze Eisenbahn-Rundfahrten 26 verschiedene Circuits • Spezielle and private RelsepISne auf Verlangen Pauschalpreise« Sine Gesellschaftsrelse speziell organisiert für Schweizer Touristen: VOM 10. BIS 24. APRIL 1931: MARSEILLE—TUNIS—KAR. 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