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E_1931_Zeitung_Nr.033

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fc AUTOMOBIL-REVUE 1031

fc AUTOMOBIL-REVUE 1031 - NO 33 Staat und Tourismus Es darf als bekannt vorausgesetzt werden, dass Frankreich seit längerer Zeit ein staatliches Kommissariat für den Tourismus besitzt. Ursprünglich stand demselben ein Generalkommissär vor. Diese Funktionen werden nun von einem'Unterstaatssekretär vom Departement der Oeffentlichen Bauten ausgeübt. Es ist dies Mr., Gerard, dem die Leitung des Kommissariates seit Anbeginn übertragen worden war. Die italienische Regierung hat sich dieses Vorbild dienen lassen und wurde jüngst vom Ministerrat die Bildung eines Spezialkommissariates für Tourismus genehmigt, das direkt dem Ministerpräsidenten unterstellt ist. Die dieser neuen. Abteilung übertragenen Aufgäben betreffen die Leitung Und Zusammenfassung sämtlicher Arbeitsgebiete, welche sich .mit dem Tourismus befassen, für deren Entwicklung sie verantwortlich ist. Das Kommissariat übt eine direkte Aufsicht über alle Institutionen und Verkehrsorganisationen aus, welche im Zusammenhang mit dem Tourismus wirken. Der Vorschlag zur Gründung dieser Stelle ging von Mussolini selbst aus, der schon verschiedentlich seine Absicht geäussert hat, die italienische Propaganda im Ausland in grossem Massstabe zu entwickeln und nichts zu unterlassen, um den Touristenverkehr in jeder Beziehung zu heben. Die gesamte italienische Presse begrüsst die Einrichtung und ist sich einig im Urteil über die Wichtigkeit und wirtschaftliche Bedeutung des Reiseverkehrs. Man schätzt die Ausgaben, welche von den Touristen in Italien gemacht werden, auf nicht weniger als 2V2 Milliarden Lire jährlich, welche Summe natürlich die Handelsbilanz Italiens äusserst vorteilhaft beeinflusst Man verspricht sich vom weiteren Ausbau des Touristenverkehrs nicht nur einen erhöhten materiellen Erfolg, sondern erhofft damit auch eine wirksame Propaganda für die faszistische Organisation Italiens im Ausland. Es wird weiterhin Begrüsst, dass der Chef des Kommissariates für Tourismus dem Ministerpräsidenten direkt unterstellt ist, indem darauf hingewiesen wird, dass er zur Ausübung seines Amtes und vor allem zur erfolgreichen, Üeberwachung der bestehenden Verketirsqfganisätiö-* nen, weitgehender Kompetenzen bedürfe. Diese Neugründung darf bei uns unbedingt nicht, nur zur Kenntnis genommen und ad aeta gelegt werden. Sie ist für unsere Verkehrspolitiker und alle jene Kreise, welche die Rolle des Tourismus in allen, «seir nen Auswirkungen erkannt haben, ein ernsthaftes Signal. Während das Ausland in positiver Weise vorgeht, verlieren wir, in der Schweiz unsere Zeit mit Diskussionen, wie eine Zentralisierung der Auslandspropaganda am besten durchgeführt werden könne und sind mehr als ängstlich in den finanziellen Mitteln, welche den massgebenden Organisationen, vorab der Schweizerischen Verkehrszentrale, zur Verfügung gestellt werden müssen. Auch in unseren Spalten ist schon verschiedentlich auf die absolute Notwendigkeit hingewiesen worden, die eidgenössische Subvention für diese Institution von 200 000 Franken zu erhöhen und wenn möglich auf eine Million Franken anzusetzen. Aber: kaum, dass diese Zahl gefallen war, so wurden ängstliche und übersparsame Stimmen Beide Männer kamen zu dem gleichen Schluss, doch auf verschiedenen Wegen. Kinney schrieb den Ruf einer entjaufenen schottischen Schäferhündin zu, die er vor, zwei Jahren mit einem Rudel Coyoten-hatte ziehen gesehen. «Diese Wölfin ist halb Coyote, halb Hund,» sagte er sich. Auch Moran hatte den Coyotenruf erkannt und festgestellt, dass kein «Wolfsschaüer», ihn überlief. Ein Bastard, dachte er, halb Coyote, halb Hund. Der Lobe ruft nicht oft und erst eine halbe Stunde vor Morgengrauen gab er wieder Laut, Die drei Männer erwachten, bereiteten ihr Frühstück und gingen ans Tagewerk. Kinney und Moran nahmen ihre unermüdliche Suche nach der Wolfshöhle wieder auf, Brent führte seine Pferde über eine ferne Wasserscheide, jenseits welcher das «Land der vielen Flüsse » lag, wo es hundert Meilen in der Runde keine Spuren menschlicher Siedlung gab. Doch führte Brent zwölf Packpferde mit sich, beladen mit Mehl und anderen Vorräten. Zehn Tage später war's, da sass Moran mit gekreuzten Beinen auf dem Boden, ein Wolfsjunges zwischen den Knien. Der junge Lobo war sorgfältig in einen Sack gewickelt und mit festen Stricken zusammengeschnürt. Bloss sein Kopf lugte aus dem Ballen hervor. Das Beispiel des Auslandes. laut, welche die Höhe dieser Summe als übersetzt kritisieren, bevor überhaupt massgebende Kreise zur Frage Stellung bezogen haben. Hoffentlich trägt das Beispiel Italiens zur rascheren Lösung dieser .Probleme in unserem Land bei. B. Auslandsfahrten. Zoll- und Passformalitaten. Bei Beginn der Reisesaison sei wieder einmal kurz in Erinnerung gerufen, was für Papiere der Automobilist zu einem Grenzübertritt benötigt und welche Formalitäten zu, erfüllen sind. Jeder, der {iber die Grenze fährt, muss heute im Besitz eines persönlichen Reisepasses sein. Visum eines Konsulates eines fremden Staates ist selten nötig; vor allem wird es von Schweizern von keinem der Grenzstaaten noch einem andern europäischen Grossstaat verlangt. Bis jetzt musste der internationale Fahrausweis immer beigebracht werden. Dieser Ausweis sollte vereinfacht werden. Die Sache ist dann in langen Konferenzen glücklich dahin geregelt worden, dass man heute statt dem früheren einen internationalen Fahrausweis zwei neue Dokumente mitführen muss, nämlich den internationalen Zulassungsschein, der eine internationale Verkehrsbewilligüng für den Wagen darstellt und daneben den internationalen Führerschein, also die internationale Führerbewilligung, die persönlich ausgestellt wird. Bis heute kostete der internationale Fahrausweis Fr. 5.—. Wir wollen nur hoffen, dass durch die Zweiteilung des Papieres auch dieser Preis zweigeteilt werde, also je Fr. 2.50 ausmache und nicht etwa verdoppelt werde! Damit bei einem Grenzübertritt für den Wagen kein Zoll bezahlt werden muss, ist das Triptyk eingeführt worden. Es wird nur Mitgliedern von Clubs, sei es A. C.S. öder T. C.S., ausgestellt, und ist eine Bankgarantie, die der Club dem Staate gegenüber für richtiges Wiederhereinbringen des Wagens ins Standortland übernimmt. Triptyks sind ein Jahr gültig und gelten immer nur für ein Land. Besonders sei nochmals darauf aufmerksam gemacht, dass dieses; Dokument- bei der letzten Wiedereinfahrtimmer gelöscht werden muss, da sonst dem ausstellenden -Club Schwierigkeiten imd Kosten entstehen. Praktischer noch als das Triptyk sind die Grenzpassierscheinhefte, die für mehrere Länder gültig sind, infolgedessen in einem Papier das enthalten, was z. B. bei der ausschliesslichen Verwendung von Triptyks in fünf bis sechs Heften mitgeschleppt werden müsste. Für einen Aufenthalt bis zu 10 Tagen kann nach Oesterfeich ohne Triptyk oder Grenze passierscheinheft eingereist werden, indem gegen den Betrag von Fr. 5.— ein Zehntagevormerkschein abgegeben wird, den man gegen Vorweis des internationalen Fahrausweises oder den heute an seine Stelle getretenen, obenerwähnten Papieren erhält. Der Schein wird nur ganz ausnahmsweise über .10 Tage hinaus verlängert. Italien hat für die touristische Einreise eine Karte geschaffen, die fünf Tage gültig ist, und zu einmaliger Ein- und Ausreise an beliebigen italienischen Zollämtern berechtigt, « Ja, Kleiner, mit deiner Familie ist's aus,» sagte Moran, «bist jetzt eine Waise!» Eben entfernte sich Kinney in der Richtung nach seinem Lager, mit zwei Packpferden, von deren Rücken die Kadaver der Wolfsfamilie herabbaumelten. Die letzten Lobus der « Badlands » waren dem Vernichtungskrieg der Viehzüchter zum Opfer gefallen. Der Vater war ein mächtiger Geselle, allein schon fast eine Ladung für ein Pferd, die Mutter ein Halbblut, halb Coyote, halb Hund. Die ausgehobene Höhle hatte ein drolliges Gemengsei von Jungen geborgen. Eins war ein gelbwolliger Coyote, zwei andere ein seltsames Mischding von Wolf und Hund, das vierte ein blaugrauer Schäferhund mit scheckigem Kopf und weissgefleckter Brust. Das Junge zwischen Morans Knien war ein richtiger Lobo. Nur in seinen gelben Coyotenaugen machte sich der fremde Einschlag geltend. «Bist die Krone deiner Familie,» sagte Moran, « was denkst du Bursche, wollen wir gute Freunde werden ? » Der Lobo wand und krßmmte sich in seiner Umhüllung und schnappte blitzschnell nach Moran. «Ein toller Bursche und schnell wie der Blitz,» lachte er. « Sollst auch „ Blitz " heissen !.» Eine ganze Stunde lang bemühte er sich, und zwar kann auch die Ausreise an einem x- beliebigen Zollamt vorsichgehen. Diese Karte ermöglicht, sich im Umkreise von 1000 km vom Einreisezollamt aus zu bewegen. Ihr Preis beträgt Lire 20.—. Für die vorübergehende Einreise nach Frankreich liefert das Office francais du Tourisme in Genf eine acht Tage gültige Spezialbewilligung für Fr. 2.—. Die Karte, erlaubt Fahrten in die Departemente Ain, Jura und Hochsavoyen. Aus- und Einreise nach Frankreich haben über folgende Grenzorte zu erfolgen: St. Julien, Moillesulaz, Veigy-route, Chens-le-Pont, La Cure, Crassier, Ferney, Voltaires, St. Genis, Pougny, St. Gingolph, Vallorcine. Für Deutschland kennen wir eine solche touristische Erleichterung wie sie Oesterreich, Italien und Frankreich gewähren, noch nicht. Ein weiteres Papier das der Schweizerautomobilist, der ins Ausland fährt, benötigt, ist der Zollfreipass. Die Automobilisten sollen deshalb Wert darauf legen, beim Ankauf des Wagens ja eine besondere Einfuhrzollquittung zu erhalten. Nur gegen Vorweisung dieses Papiers stellen die schweizerischen Zollämter Freipässe aus, welche zur zollfreien Wiedereinrefse in die Schweiz berechtigen. Es wird sich also empfehlen, der Sicherheit halber ein Duplikat seiner Zollquittung zu beschaffen, Für jede Auslandsfahrt muss ,der Wagen mit einem CH-Schild versehen sein, das genau den bestehenden Vorschriften entspricht. Das CH-Zeichen soll also nicht einfach auf einem Schutzblech aufgemalt werden. Vorgeschrieben ist ein länglich rundes Schild von 30 cm Breite, 18 cm.Höhe, das auf weissem Grund schwarzgemalt die Buchstaben CH trägt. Als Buchstaben dienen grosse lateinische Druckbuchstaben, deren Höhe mit 10 cm vorgeschrieben ist und deren Strichdicke 15 mm betragen soll. Genau wie das nationale Nummernschild muss auch das Nationalitätenabzeichen durch das Schlusslicht in der Nacht beleuchtet werden. Es sei noch darauf aufmerksam gemacht, dass in Frankreich streng darauf gehalten wird, dass auf dem Armaturenbrett oder an sonst leicht sichtbarer Stelle des Wagens ein Metallschild angebracht ist, das den Namen und genaue Adresse des Wagenbesitzers enthält. Zusammengefasst: Für eine Auslandsreise ^raucht, der Fahrer folgende Ausweise: * A ->JU Den persönlichen Reisepass-; . 2

N° 33 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE 3 « Da man immer noch nicht im Besitze des j ziehten, dürfte die Situation unhaltbar wer- Mille Miglia 1931 Entwurfes zur Verordnung ist, die offenbar den, wenn allein der Kanton Wallis an seinem zwischen Brig und Bern, ebenso wie die Ein- Verbot festhält. » y . ,—^ , ,.. . „j. .——.-- -.«.,,•. g* ladung zur Strassenkonferenz, verunglückt Ueberdies muss ein Punkt richtiggestellt i % Bv ,/ "£k '. &'S*T.\ ~" '."*»¥ < "'i'St ist, kann vorläufig keine definitive Stellung werden. Die lokale Presse ergeht sich in An- .* ' i ' f • ^ v . $>"*"*£* i\t "> Ä »j$ ' ' '* t >N |> v* V, ^ '**«_^ °'^l#* W I lasse. Alle die Simplonstrasse betreffenden verschiedene ihrer Massnahmen unvereinbare pTOE-|&f |a*~"fc^*%J^WB. Ti'*•» -ldH_#2!i_^/'"' ^"^ * llfe I Grossen St. Bernhard, während teilweise nungen für gewisse Strassen zu erlassen. Um .) *"•*% ~}i ^jbfößm^täfä \ ,*i;" ißßi'^^Exs'^^ JüBbs. •' ^^ r* 1 Sperrungen auf der Strecke nach Forclaz- so mehr darf man erwarten, dass alle an die- . ^SSk'•*; trl ääimei^ ^ ^ ",•"** *^*' "'fMHKr ^' * jfä • Chätelard, die nach Frankreich führen, die sen Fragen interessierten Kreise zur Mitarbeit ' ' ^J******?i^t^|^^i\ •' m$&' " *>""" "' 1F" ***"**.' **** Interessen unseres andern Nachbarn ver- herangezogen werden». ' '•" *** ^Jjz^ ' ' "JC*"' i '"^ •""' " ""* letzen könnten. Ohne den Entwurf, genau zu kennen, kon- if^^^'W j^^fel^^i •iak-»-"*-—^'" •" Auf der Furkastrasse, auf der die ber- statteten wir nach den obigen Massnahmen, *-=^ — ——^-- -" i? *" JJ " «—~——— is - ~* nischen Behörden die 9 Tonnen-Wagen und dass die Mitarbeit der Verkehrsverbände Startplatz ia Brescia. die Gesellschaftswagen zu 30 Plätzen zu- wesentlich dazu beitrug, die anfänglichen a ) | | | | | |^ l^^ | B | B H a H a a a a a^ M B M a B^ a H^ M a a i M H H H H H H H a a^ H| H H lassen und auch der Kanton Uri durch das Verwirrungen bei der Beratung des Entwur- ä Bundesgericht gezwungen worden ist, auf fes zu lösen und einen praktisch genügenden seltenes Schauspiel. Die Auswahl der die Fahrt am 7. August ihren Abschluss finseine einschränkenden Bestimmungen zu ver- Erlass zr garantieren. ^ m^^ — — m ~ go. Rennfahrer, die samt und sonders über eine det. Es wird mit über hundert mternatioausserordentliche Pistenkenntnis sich aus- nalen Fährern, darunter verschiedene weltweisen können, garantiert einen sehr span- bekannte Kanonen, gerechnet. Ä 4 AI^MSÄI*A^«» nenden Austrag. ' go. Ferner ist seitens des Schweizerischen «DOlrYHclCJnUridlCOn ' T> A z ,.„ x ., JS « A Automobil-Clubs die Organisation einer **lr w * ••»••^••^ w«»»^«» Der Automobilsport und die « Hyspa». Am Sternfahrt nach Bern vorgesehen, mit dem Ht rfc • TtiT A P ril J tagte n i B n ,f un * er Vor ^em SitZ A Ausstellungsgelände als Ziel, woselbst eine GrOSSer PreiS VOn MonaCO V °« Bun f esrat . Dn Me / er , die c 2 T ° SSe A US " Schönheitskonkurrenz für Wagen vor sich 1 1 C W v • VJlUddCl v " lT*Wl«xyw stellungskommission der I. Schweiz. Aus- gehen solL Der Schweiz. Touring-Club am 19. April in Monte Carlo Stellung für Gesundheitspflege und Sport lant einen Corso durcn die Bundesstadt. (HYSPA) in Bern. Sie genehmigte das all- n Die Vorbereitungen für das am nächsten rücklegt, 100 000 Franken in bar und der g e m ej n e Ausstellungsprogramm sowie das ' ' Sonntag in Monte Carlo stattfindende Rund- Becher des Prinzen von Monaco winken. Die mit 3,35 Millionen Franken abschliessende Dem Schweizerischen Grand PHx streckenrennen um den Grossen Preis von weitern Preise sind: 2. Preis 40 000 Fr., Budget und setzte die Dauer der Ausstellung entdeaeil' Monaco, zu dem der Prinz von Monaco 3. Preis 30 000 Fr., 4, Preis 20 000 Fr. Im endgültig auf die Zeit vom 24. Juli bis 20. ^ . ,. , .. "... einen prächtigen Becher stiftete, sind ab- weitern werden 3000 Franken für einen neuen September 1931 fest. Organisationskomitee hat in seiner geschlossen. Auf der Strecke wurden einige Rundenrekord und 5000 Franken für den Das vom Generalkommissär der Ausstel- ^ p ? t a ^ ^ K S n L f u r 7 fi Verbesserungen zur Erhöhung der Sicher- absolut besten Rundenrekord geboten. Jeder i ung Herrn Dr Hauswirth (Bern) ent- G r fnd Prix, welcher bekanntlich am 7 Juni heit des anwesenden Publikums angebracht, Teilnehmer, der das Rennen unter vier wickelte allgemeine Programm enthielt auch auf ^r Rundstrecke von Meynn stattfindet zudem der Strassentunnel des « Tir aux pi- Stunden erledigt, erhält 2000 Franken. (Bei Angaben über die während der Ausstellungs- f enehmi^- Wie wir bereits berichten geons* weiss ausgestrichen, damit die Ge- den obigen Preisen ist stets die französische dauer vorgesehenen, sehr zahlreichen und • * "^ H° !^ r a f f l G J fahr der Blendung nach der Tunnelausfahrt Währung zu verstehen). interessanten Sportanlässe. Darunter wird d l e ^T-^w -L Tt^n «" ausgeschlossen wird. Das Rennen von Monte Carlo lockt jedes- auch das Automobil nicht fehlen. ch f. { " r dl £. Wag f" " ber \ l . c^m. f s^2 mal €m Die Nennungen zahlreiches Publikum an die Piste, Ende Juli 1931 beginnt bekanntlich In sch " e^n. Dieser etztere wird m drei Serien n c R «A t l T 0 ""* 60 - „ . r . die mitten in der Stadt liegt und vier Stun- München die. internationale Alpenfahrt für " nd eine R m Endlaur ausge ragen. Sofern d.e P h!ftn H ?,,? den lang vom Lärm der Rennmotoren er- Automobile, die ihren Weg durch Tirol, beiden Bestplacierten bei den Kleinwagen STiS? pf^J? dröhnt Der ständige Kampf um die ? ? t Füh " Oberitalien, Nizza, Savoyen nach Genf und einen Durchschnitt von wenigstens 100 km art vorzüglichen Ruf in den internationalen und die vielen EinzeIkämpfe. zwischen von dort über den Pilionpass ins Berner erreicht haben, so können s.e an dem EndwSnt 1 wS S d p a e S z S ien IC A„ton e y N o S ^ S den Rennfahrern, sichern dem Publikum ein Oberland und nach Bern nehmen wird, wo *£&*$£«>• ^ ******"* *"" nen, berechtigt fühlten, eine Auswahl unter • Zur Propagierung der Veranstaltung soll den internationalen Sportgrössen zu treffen. u. a. auch ein illustrierter Faltprospekt her- Unter den 28 Startenden finden wir auch ausgegeben werden, der in grösserer Aufunsern bekannten Schweizerfahrer Hans Stuber. der mit seiner schnellen Bugatti- T\ Ä «. M A Ä JL/Gl nCUG läge im In- und Ausland zur Verteilung gelangen soll. Das Presse- und Propaganda- Maschine auf einen ehrenvollen Platz rech- komitee ist nunmehr zusammengestellt und nen darf. Im vergangenen Jahre konnte er _ wird von Mr. E. Fulliquet präsidiert, dem 22 sich trotz Motordefekt in den sechsten Rang ^^SB3SS9 Herren angehören, versetzen. J^MSE^J&^L ^AX A&_ ^as ^Ie N ennun S e n anbetrifft, so erfahwar, aber kürzlich wieder an einem Rennen ~ ^ ^^ ^%^ w^W^ ^miß diese Veranstaltung ersehen werden kann, teilnahm, Caracciola auf Mercedes-Benz, Man rechnet schon heute damit, dass bei dem man nach seinem grandiosen Sieg an erfolgreicher Durchführung des Rennens und der Mille Miglia grosse Chancen geben genügender Beteiligung aus dem Auslande muss. Der Deutsche von Morgen und der . •• I TT 1 der schweizerische Grand Prix bereits nächstes Franzose Etancelin, beide auf Bugatti. Wer Stärkerer LJntGFDAlJ Ja" 1 " im internationalen Sportkalender die Farben von Alfa Romeo verteidigen wird, *».^* w* viiwi KSI*U. Berücksichtigung finden wird. B. ist uns noch nicht bekannt. In der Startliste findet man noch den Namen Dribus auf IIW1P'lll'l'WI'IIJii lltllilll IJMMJIILLllMRIBUiMJUIlllllL_l Nachträgliches ZUF Mille Miglia. Peugeot, der nichts anderes darstellt als ein T W l ^ H H H i — i M ^ Ergänzend sei die in der Zwischenzeit be- F i R^n / A e " w h ?? fra "f TZ h t n ' ' " kannt ^wordenen weiteren Resultate aufrahrer Boillot. Auch die italienische Marke M — t -_ eeführt Maserati wird mit einem Team das Rennen K.VTl'A-C^Ol'fllaorAn *I«M««. ««»«. von Monte Carlo bestreiten und die grossen L A " d V^Oraidgen Absolute S.eger : brfalirungen auf Rundstrecken in die Waag- 2. Campari-Marinom fAlfa-RMneo 1 ) in 16 h. 21'17" schale des bieges legen. In diesem Team W M B B — H B M B I M ^ m n m m m a m 3. Mm-andi-Rosa (O.M.)-in .16 h. 28'35". macht der französische Fahrer Dreyfus mit, Hi^HHHMBHHHHfflMH^H^Ml^HiHIHHHIHI 4. KlinpeT-Saccomaiidi (Alfa-Romoo) in 17 h. T der letztes Jahr, damals auf Bugatti, den 51 \- % n *• nu t» ^ • -.-i CP-V n,....„ D,„-„ „ \t R. Gorardi-Gorardi (Aifa-'Romeo) in 17 h. 8 (V A ürossen Preis von Monaco gewann. « ..i... T f>n.» i 6.' Scarfiotti-Buoci (Alfa-Romoo) in 17h.27' 35" X. Insgesamt nehmen am ,Rennen teil: Sech- KrärtlßrGFG LaUl"rla(f*nP 7, Tadini-Siena (Alfa-Romoo) in 17h.39'50" Xelm Bugatti, fünf Maserati, vier Alfa Ro- *»-•*** W*ö w * w *-"****• x *** v '**^' 8. Gazzabmi-Güatta (Alfa-Romco) in 17 h. 47-8". meo und ein Peugeot. Nach der Herkunft 9; Nuwlari-Gnjdotti. (Alfa-Romeo) in 17 h. 48« der Fahrer beurteilt, lässt sich die ausge- ' BWBMWJillBII^^ lO.-Cornaeda-Premoli (Alfa-Römco) in• 17 h. 48'50". sprochene Internationalität der Veranstaltung ^^^tam^mmmmmBmmWmmmMmSm^mUmm ,- „ , nicht in Abrede stellen: acht Franzosen Kategorie der Nutzfahrzeuge: «iphpn Ttilif>nf«r \rior tVf.t^i,» ,1- • c i» '•• uddo-Ricoori (Fiat) in 20 h. 12' 18" (Stunsieben Italiener, vier Deutsche, drei Englan- x # Ä£ g^i »j. 1 . r*l denmittei.Öb.MS.km) der, ein Schweizer, ein Pole, ein Russe, ein tlClöFCS Lll6ltSClllltZDI > Orll Das - r 2 - Fen-ari-Bm-tasio (Fiat) in 20 h. 47' 7" Oesterreicher, ein Belgier und ein Chilene. v-»»v*wvni«i,»^*viu 3 Biasrioni R,-Bia R ioni E. (Fiat)..in 20 h..43.'27". Ist Chiron mit von der Partie? Wir kön- Kategorie der geschlossenen Wagen: nen es nur vermuten. Der versierte franzö- , i. Gaz.abini-Guatta (Alfa-Romoo) in 17 h. 47« 8" sische. Rennfahrer wird wie letztes Jahr da- ^B^r* rstunaenmltiel 91.956 tan). für sorgen, dass in der Führung der Run- ^flBRH^^7 ' *A ' Ctx rt ese -R aIes t rieri (Alfa-Romeo) in 17 h. 59' l" zeitigen Start aller Wagen entstehen kön- J0r ^^ ^ ^ ^ ^ - ^* m^f W^W* ^U " "^atefforie über TlOO* cem'• nen. Ein schlechtes Schaltmanöver, eine K!«J^ I4 Z blockierte Bremse, ein kleiner Motordefekt - , i. cateto Alfredo-Soz', (AH^T-Romoo) i U 18 h. alles das sind Momente., die einen Verlust H#*1* AlA(T9nfo I< cxiTtxi* 30' 34" (Stundenmittel 88.360 km) von mehreren Rängen zur Folge haben kön- va*5X ^Aw^ailwc; i w U C l l 2. Gatü-Criveiii (Alfa-Romeo) in 19 h. 32' 2". nen_ Klasse 2000 cem: D' ._„ . , , , _ 1. Campari-Marinoni (Alfa-Romeo) in 16 h. 21' 17" crmnern wir daran, dass dem Sieger, der Stundenmittel 100.001 km), die Rundstrecke (100 Runden zusammen _____________________________-—-------»»«__»_«_»«__«««_______«______—-»___. 2..Klinger-Saccomani (Alfa-Romeo) in 17 h. 7'57". machen 318 km aus) in kürzester Zeit zu- —-—-—---——-—-----—--____— (Schluss Seite 1 )