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E_1931_Zeitung_Nr.035

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N°85 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE 5 Lufiffahvf Neue Flugverbindungen Schweiz—Paris- London. Am 1. Mai wird die «Swissair» in Betriebsgemeinschaft mit einer französischen Gesellschaft zwei neue Linien in Betrieb nehmen, die eine ganz wesentliche Verbesserung zwischen der Schweiz und Paris-London darstellen. Der eine neue Kurs verlässt Zürich früh um 6.15 Uhr, Basel um 7.00 und trifft bereits um 9.45 in Paris und um 1215 Uhr in London ein. Die Reise Schweiz-London ist somit auf die Dauer eines Vormittags reduziert. In umgekehrter Richtung kann vorerst die neue Linie erst ab Paris geführt werden und ist noch auf den Nacbtzuganschluss von London her (ab Victoria Station 2020, an Paris- St. Lazare 5.23 Uhr) angewiesen. Das Flugzeug verlässt Paris um 7.00 und ist um 9.45 in Basel und um 10.40 Uhr in Zürich. Die zweite neue Linie führt von Genf über Lyon nach Paris und London als Frühkurs und umgekehrt als Spätkurs. Um 7.45 Uhr startet man in Genf, ist um 8.35 in Lyon und um 11.25 bereits in Paris. Um 14.30 erreicht man .London. In der Gegenrichtung startet man um 12.50 Uhr in London, um 16.30 in Paris und ist um 19.10 in Lyon und um 20.10 in Genf. Für die Genfer Geschäftswelt bietet sich damit die interessante Möglichkeit, am gleichen Tage nach Paris und zurück zu fliegen und dabei dort einen Aufenthalt von fünf Stunden zu nehmen. SLU. Scotts Australienflug. Bekanntlich hat der englische Flieder Scott die Bestleistung des bekannten Piloten Kingsford Smith erheblich unterboten un'd steht heute im Mittelpunkt der Sportfljegerei. Bei dieser Gelegenheit kommt auch das Problem der Rekordfliegerei wieder zur Sprache, und prominente Persönlichkeiten des Flugwesens sind sich einig, dass Rekordleistungen nur dann eingehende Würdigung verdienen, wenn sie, selbstverständlich ganz abgesehen von der sportlichen Leistung des betreffenden Piloten, der Weiterentwicklung des Flugwesens dienen. Die Frage ist nun, wie der jüngste Rekordflug des englischen Piloten Scott überhaupt zu bewerten ist. Der erste grosse und zugleich bedeutende Ueberlandflug eines reinen Sportfliegers, nämlich der Raid London-Australien des Fliegers Berth Hinkler, war für den Flugfachmann eine Offenbarung in mancher Hinsicht. Hinkler hat der Welt erstmals gezeigt, dass der Zeitpunkt gekommen ist, wo der grosse Ueberland- Luftverkehr seine Existenzberechtigung, seine Flugsicherheit und Rentabilität erreicht hat. Scotts Leistung, obschori sie diejenige des früheren Rekordinhabers dsr Strecke London-Australien erheblich übertrifft, ist wohl in fliegerischer und sportlicher Hinsicht sehr anerkennenswert und die persönliche Ausdauer des Fliegers ist sicherlich ein gutes Beispiel für den Fliegernachwuchs. Die rein praktischen und sachlichen Auswirkungen dieser Leistung sind aber vorläufig noch abzuwarten. Hervorgehoben werden muss jedoch, dass Scott wiederum mit einem Leichtflugzeug nach Australien flog und dadurch den Zug englischer Flugsportler nach dem fernen Osten neu impulsierte. Es ist denn auch bestimmt damit zu rechnen, dass der Rekord Scotts in absehbarer Zeit unterboten werden dürfte. Wenn nun weitere Sportflieger beweisen, dass sie eine ebenso gute Leistung wie Scott zu vollbringen imstande sind, dann hat der jüngste, Rekordflug seinen Hauptzweck erreicht. Der englische Sachverständige fragt sich nun, ob nach den Leistungen der Piloten und Fliegerinnen Hinkler, Kingsford Smith, Scott, Miss Johnson, Matthews und Bruce die Errichtung eines täglichen Flugdienstes England-Australien am Platze ist. Die «Imperial Airways»-Gesellschaft hat denn auch sofort praktische Versuche aufgenommen und hat in den letzten Tagen in regelmässigen Abständen sogenannte Versuchskurse von London nach Australien durchgeführt mit mehrmotorigen Flugzeugen. Dabei wurden die Bestleistungen Hinklers erreicht, allerdings unter äusserst günstigen Witterungsverhältnissen und bei guter Jahreszeit. Die Versuchsflüge mit Verkehrsmaschinen haben aber immerhin zur Genüge gezeigt, dass heute schon ein regelmässiger Flugverkehr London-Australien via Indien möglich ist. Wichtig vor allem ist aber, dass die Hinklersche Bestzeit nicht mit einem Spfrzialverkehrsflugzeug, sondern mit einer Standardmaschine erreicht.wurde und ohne besonders grosse Anstrengungen des Piloten, irgendeine Bestleistung zu erreichen oder zu überbieten. Selbstverständlich kann aber erst dann an eine regelmässige Aufnahme des Luftverkehrs London-Australien herangetreten werden, wenn die Streckenorganisation und eventuell notwendige Streckenmarkierung 1 restlos durchgeführt istvso dass auch während nicht besonders günstigen atmosphärischen Verhältnissen und wenn nötig bei Nacht geflogen werden kann. Im Urteile prominenter Luftverkehrsfachleute hat also der jüngste Rekordflug eines englischen Sportfliegers bewiesen, dass die Zeit für den entwicklungsfähigen Ausbau des Langstrecken-Luftverkehrs angebrochen ist, und die Fachleute haben bestimmt recht, wenn sie behaupten, dass ein Serien-Verkehrsflugzeug, ausgerüstet mit allen Neuerungen moderner Maschinentechnik und mit mindestens zwei Piloten an Bord, die sich gegenseitig in der Steuerung ablösen, sehr wohl in der Lage wäre, Australien nicht in neun, sondern sogar in acht Tagen auf dem Luftwege von London aus zu erreichen. Flug In der Stratosphäre. Die Junkers-Werke beschäftigen sich seil längerer Zeit mit Studien zur Konstruktion eines sog. Stratosphären-Flugzeuges. In der ersten Ausführung soll das von einem Kompressormotor angetriebene Flugzeug eine .Höh« von etwa. 12 000 Metern erreichen; später hofft man aber sogar auf Höhen von 16000 Metern zu kommen, d. h. Höhen, die 3000 Meter über dem bisherigen Weltrekordresultat liegen. Endzweck ist dabei allerdings nicht der Höhenflug als solcher, und mit der Jagd nach einem neuen Rekord hat das Unternehmen erst recht nichts zu tun. Mit dem Flug in die Stratosphäre will man dagegen die Fluggeschwindigkeit auf ein Mehrfaches des bisherigen Wertes steigern und zudem die Flugsicherheit erhöhen. Die moderne Forschung lehrt, dass sich die höheren Luftschichten der Atmosphäre von den tieferen grundlegend unterscheiden. Die letzteren, die uns seit langem bekannt sind und in denen die veränderlichen Witterungserscheinungen sich abspielen, der Wechsel der Winde, Wolken, Niederschläge usw. sich vollzieht und die Temperatur in gesetzmäßiger Weise mit der Höhe abnimmt, nennt man die «Troposphäre». Der darüber liegende Teil der Atmosphäre, die «Stratosphäre», dagegen zeichnet sich nicht nur durch die erwähnte Gleichmässigkeit der Temperatur, sondern auch durch eine ebensolche des Windes, der Feuchtigkeit 1 ?- Verhältnisse und anderer meteorologischer Elemente aus. Der Gehalt der Luft an Wasserdampf ist hier so gering, dass es weder Nebel und Wolken, noch Regen, Schnee, Hasrel oder Eisansatz sribt. Der Wind weht mit gleichmässiger Stärke nach derselben Richtung, und auch das Auftreten von Gewittern ist ausgeschlossen. Man muss^ allerdings mit der Tatsache rechnen, dass der Luftdruck und dementsprechend auch die Luftdichte mit der Höhe abnimmt, weshalb man bekanntlich durch Luftdruckmessungen mit dem Barometer die Höhe über dem Meere bestimmen kann. In 5500 Metern ist der Luftdruck nur noch halb so gross wie unten und die Luft also auf die Hälfte, in 11000 Metern auf ein Viertel, in 16 500 Metern auf ein Achtel verdünnt. Je dünner aber die Lufi ist., um 90 kleiner wird der Widerstand, den sie der Fortbewegung des Flugzeugs entgegensetzt. Allerdings ist auch die vorwärtsstrebende Kraft des Propellers in solcher Luft geringer, aber man hat besondere Vorrichtungen erfunden, welche diesem Nachteil entgegenwirken. Jedenfalls haben sorgfältige Berechnungen gezeigt, dass sich in der dünnen Luft der Stratosphäre, die bei uns in einer Höhe von etwa liOOO, unter dem Aequator dagegen erst in rund 17000 Metern beginnt, Flugzeuggeschwindigkeiten erzielen lassen, die zwischen 500 und 1000 Kilometern in der Stunde liegen, «o dass man hoffen darf, an einem Tage (vom Morgen zum Abend) den Atlantischen Ozean zu überqueren. Eine grosse Schwierigkeit besteht allerdings darin, dass der Mensch in derartig stark verdünnnter Luft nicht leben kann. Schuld daran ist nicht nur der Mangel an Sauerstoff, den man ja in Stahlflaschen (SoMoss Seite 7) In jeder Hinsicht Ist der heutige Zeitpunkt für die Erneuerung der Werkzeuge günstig, um daraus eine Höchstleistung zu erzielen. Jeder muss sich in seinem Beruf bemühen, mit weniger Unkosten eine höhere Leistung zu erreichen. Jeder muss in der Lage sein, erfolgreich ru 'kämpfen beim Wiedererwachen des Qeschäftslebens, Darum werden die Industriellen ihren Motorfahrzeugen eine besondere Aufmerksamkeit schenken und ihren Garagisten auffordern, einen ie wünschen Ihre Heizanlage den modernen Bedürfnissen U.Anforderungen anzupassen? st Ihnen denn der S1AM-EDELBRENNER nicht bekannt? auf ihre Wagen ihre Traktoren ihre Lastwagen ihre Werkstattmotoren ihre Motorboote oder ihre Frachtschiffe zu montieren. Damit machen Sie den ersten Schritt zur beabsichtigten Revision. uch sie wurde unser vollautomatisches u. geräuschloses System voll u. ganz befriedigen I «> MLm> jC~Tto.m JL'* JU.it all den reellen Vorteilen, durch welche es Tel. 247 VEVEY Tel. 247 slch al| S emein bewährt. MUSTERMESSE BASEL, Halle IV, Stand 1549 Vertreter in Zürich, Luzern, Ölten, Genf, Neuenburg, Martigny Qeneralagentur f0i> die Sehwsl» Henri Bacfimann ßiei Genf Rui it l'Höpita! 12b Place des Ean-VIw 9 Tel. 48.42, 48.43, 48.44 Telephon 25.641