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E_1931_Zeitung_Nr.038

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- • > • • • • 20 AUTOMOBIL-REVUE 1931 - N° 38 Mierwaldstätter - See und Umgebung Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners CH Tourlng, Führer für Automobilfahrer, offizielle Auegabe des T. O. S. das Week-End- und Sonntagsziel des Mai-Bluest-Fahrers. HORW-WINKEL schönste Restaurant-Terrasse am See. Aus Küche u. Keller nur das Beste. Hotel-Restaurant Victoria An der Brünig-Boute direkt am See. Schöne Zimmer. Vorzttgl. Rendez-vous der Automobilisten. Erstklassige Menüs. Weekendarrangements. Schattiger Parkplatz. Küche 11. Keller. Forellen. Pensionspr. Fr. 8.—. Schöne Terrasse. Idyllisches Strandbad. Auto-Garage. Tel. 30.99. X. WEBER, Bes. Tel. Nr. 10. W. DÜRRER. Hotel Kasfanienbaum Vierwaldstättersee. Idealer Frühlings-Aufenthalt. Warm- und kaltfliessendes Wasser. Weekend-Arrangements. Autoausflüge. Garage. Slansslod A.C.S. Hotel SchOtzenhans T.C.S. Direkt an der Engelbergroute. Terrassen - Garten - Restaurant. Bachforellen, Bauernschinken. Garage. 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Und es wiederholt sich der Vorgang, dass sie ihn umarmt und er sie zurückstösst. Nur, dass er jetzt in das Haus hinaufgeht, vor dessen Tür die Frau stehenbleibt. Die ganze Strasse spricht davon. Die Kontoristinnen und Mannequins, die am Morgen in die Betriebe strömen, kennen die Frau. Manchmal nimmt eine sie beiseite und spricht ihr zu. Sie möge doch gehen und den Mann vergessen. Aber sie schüttelt den Kopf und erzählt immer wieder-die gleiche Geschichte: Sie ist vor 13 Jahren von dem Mann in der X-Strasse geschieden worden. War inzwischen dreimal verlobt. Hat all Ihr Geld verloren. Und will nun wieder zurück. Sie will, sagt sie, büssen, was sie damals getan hat. Und wenn der Mann, ihr früherer Mann, sie noch so oft fortweist — einmal wird er kommen und sie hinaufholen in die Wohnung. Und die 13 Jahre der Trennung werden vergessen sein. Darauf wartet die Fraa in der X-Strasse seit Mitte März. Alle Tage, und manchma' auch in der Nacht. An manchen Morgen sitzt sie zusammengekauert auf einem Klappstühlchen. Blickt auf die Tür des Hauses. Immerzu, Tag und Nacht, blickt sie auf die Tür des Hauses. Nora wartet auf das grosse Wunder. Das entzauberte Hollywood Einem Brief des «Film-Kuriers» entnehmen wir nachstehende Zeilen, die die Wandlung, welche das sagenhafte Hollywood in der letzten Zeit durchgemacht hat, schärfer beleuchtet: Die Fabelhonorare gibt es in Hollywood längst nicht mehr. Aber selbst das, was Hollywood heute zahlt, wird meist auch schon in der europäischen Produktion erreicht und in einzelnen Fällen überboten. Den erhofften Gegenwert in grosser Propaganda durch einen guten Film aber haben die, die im letzten Jahre freudig nach Hollywood ausgezogen waren, in den allerseltensten Fällen wirklich eingeheimst. Mit Ausnahme von Chevalier ist in den letzten Jahren ja kein europäischer Schauspieler eigentlich nur von U. S. A. aus lanciert worden. Die Geldfrage birgt aber noch ein anderes Problem, bzw. dessen Erklärung: warum nämlich ein Grossteil der im Ausland hergestellten fremden Fassungen bisher enttäuscht hat. 'Die Handvoll grosser Schauspieler, die es in jedem Land gibt, kann man nicht über den Ozean hin verpflichten, sie kommen ja immer nur für ein Land in Frage, und da können sich ihre ungeheuren Forderungen nicht lohnen. Die betreffenden Schauspieler aber würden auch ein schlechtes Geschäft machen, wenn sie weniger verlangen würden, denn zumeist treten sie gleichzeitig pro Abend hoch bezahlt auf den Bühnen ihrer Heimat auf, und das sind legitime Gagen, auf die sie im Ausland verzichten müssten. Dass auch das andere künstlerische Personal, das im Ausland an der Produktion fremdsprachiger Fassungen teilnimmt, nur sehr selten erstklassig oder auch nur zureichend ist, weiss man, und dies wiederum liegt in der Unkenntnis der im jeweiligen Land geltenden Qualitätsforderungen. Tragödie auf einer Ozeaninsel Die Vergessenen von Saint-Paul. Das ist eine Robinsonade des Grauens, die sich auf der Insel Saint-Paul ereignet hat, im Indischen Ozean. Diese einsame Insel, 1617 von den Holländern entdeckt, seit 1892 in den Besitz Frankreichs übergegangen, ist auf keiner Landkarte verzeichnet, wird von keiner Schiffsroute berührt. Auf dem sieben Quadratkilometer grossen Eiland wächst nichts als ein wenig Rohr; der vulkanische Boden ist sonst unfruchtbar. Die Insel lag brach und völlig menschenleer da, bis man zufällig entdeckte, dass ihre Ufer von einer ungeheuren Menge von Meerestieren bedeckt waren und dass es dort von Hummern und Langusten wimmelte. Es dauerte nicht lange, bis eine Pariser Firma daran ging, diesen Hummerreichtum auszunützen. Sachverständigenberechnungen ergaben, dass man auf der Insel täglich 26 000 Langusten fangen konnte, was einer Tagesleistung von 116 Kisten zu 100 Büchsen entsprach. Das •musste ein glänzendes Geschäft werden, und die Pariser Firma zögerte nicht, Kapital in den Bau einer kleinen Fabrik und in Arbeiterbaracken zu investieren. Eine spärliche Süsswasserquelle lieferte Trinkwasser, Nahrungsmittel wurden in grossen Mengen nach Saint-Paul transportiert. Der erste Dampfer mit Menschenmaterial fuhr 1928 nach Saint-Paul. Arme französische Fischer, aus den Küstenorten Concarneau und Pont-Aven, hatten sich anwerben lassen, auf die einsame Ozeaninsel zu ziehen. Das Geschäft mit den Langusten ging ausgezeichnet; die französische Firma verdiente ein Heidengeld. Die französischen Fischer indes hielten es nicht lange auf der Insel aus. Das mörderische Klima, dio unerträgliche Hitze, die lastende Einsamkeit brachten vielen von ihnen den Tod; die übriggebliebenen Fischer kehrten anfangs 1929 erschöpft in die Heimat zurück. Am 6. August 1929 brachte der Dampfer «Austral» einen zweiten Transport Langustenarbeiter nach Saint-Paul, die bis zum Februar 1930 dort arbeiten und dann abgelöst werden sollten. Ende 1929 drang das Gerücht in die Welt, die Jnsol Saint-Paul sei durch ein Erdbeben zerstört worden. Ein englisches Schiff, «Euripide», änderte seinen Kurs und fuhr nach Saint-Paul. Man musste sehen, dass tatsächlich ein Erdbeben die Fabrik und die Arbeiterbaracken zerstört und alle Essvorräte vernichtet hatte. Die Inselbewohner hatten sich zum grössten Teil retten können und harrten jetzt sehnsüchtig: darauf, heimgeholt zu werden. Das englische Schiff versorgte die Geretteten mit Nahrungsmitteln, die so lange reichen würden, bis ein französischer Dampfer in Saint-Paul eintreffen konnte. Alle diese Ereignisse bestimmten die französische Firma, die Langustenproduktion auf Saint-Paul aufzugeben und die Arbeiter endgültig abzulösen. Im März 1930 traf das französische Schiff auf Saint-Paul ein, um die meisten der Inselbewohner mit nach Frankreich zurückzunehmen. Sieben der Arbeiter erklärten sich freiwillig bereit, noch kurze Zeit auf Saint-Paul zu bleiben, so lange, bis der Betrieb endgültig erledigt war. Es sollte sich um wenige Wochen handeln, dann sollten sie und die Gebäude- und Materialreste abgeholt werden. Die sieben einsamen Menschen auf Saint- Pau] wurden in Paris vergessen. Fast ein ganzes Jahr lang, bis zum Dezember 1930. Dann wurde mit fieberhafter Eile ein Schiff ausgerüstet und nach Saint-Paul geschickt. Furchtbare Dinge hatten sich dort inzwischen ereignet. Drei von den sieben Zurückgebliebenen waren noch am Leben; sie wurden nach Madagaskar gebracht, wo sie sich erst langsam zur Wirklichkeit zurückfanden. Dann berichteten sie von all dem Entsetzlichen, was sich auf Saint-Paul zugetragen hatte. Von dem langsamen Sterben ihrer Gefährten. Tag für Tag hatten sie auf den hilfebringenden Dampfer gewartet. Ihre Lobensmittelvorräte waren immer mehr zusammengeschmolzen; zuletzt war nichts mehr da, und sie mussten sich von Langusten und anderen Meerestieren nähren. Dann war eines Tages die Süsswasserquelle versiegt. Einer nach dem anderen von den Verlassenen war eines grauenhaften Todes gestorben, irgendwo zusammengebrochen. Wie durch ein Wunder blieben die letzten drei am Leben, und sie können es jetzt noch kaum fassen, dass sie dem Tod auf der Langusteninsel entronnen sind. Die Fata Morgana von Saint-Paul ist verschwunden; die Weitabgeschiedenheit des Eilandes wird sobald nicht wieder gestört werden. Sl. F. Praktische Schotten. Der Reisende einer Aberdeener Firma wurde bei den Orkneys von einem schweren Sturm aufgehalten. Er telegraphierte an seinen Chef: « Sitze fest durch schweren Sturm, was tun ? » — Sofort kam die Antwort: «Nehmen Sie Ihre Ferien ab gestern.» Entrüstung. Schummel hat sich kürzlich das Telephon installieren lassen und ist sehr stolz darauf. Aber es gibt Bekannte, die es noch nicht wissen. Das ärgert Schummel einigermassen. Und als gestern wieder mal einer bemerkte : « Ich wusste gar nicht, dass du das Telephon hast! » da sagte er : « Ja, Menschenskind, liest du denn kein Telephonbuch ?» 4

N°38 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE Bunte Chronik aus aller Welt Eine sagenhafte Grossstadt entdeckt. Zwei Ingenieure der Bepublik Kolumbien haben die legendäre Stadt Toro Viejo aufgefunden. Sie war 1573 von spanischen Abenteurern gegründet den Tiefen des Urwalds nach Goldschätzen gruben, dann aber naoh knapp zehn Jahren unter dem Druck der benachbarten Indianerstämme abziehen mussten. In Toro Viejo wurden grosse Mengen von Gold zutage gefördert und naoh Spanien gebracht. Bevor die Spanier ins Land kamen, hatten sich die Goldwerke im Besitz eines Indianerstammes befunden. Jahrelang trotzten die weissen Goldsucher der Hitze in den Dschungeln und den Angriffen der aus ihrem Besitz gedrängten Indianer. Schliesslich aber gewannen die vergifteten Pfeile der Indianer den Sieg, und 1587 mussten die Spareits drei), die sich an diesem Wettbewerb laut amerikanischen Zeitungsberichten benier ihre Arbeit einstellen. Auch nach beteiligen, aufrichtig bewundern. Bleibt weiters noch die Frage offen, wie dieser Preis dem Abzug der Spanier scheuten sich die Indianer, die Stätte wieder zu betreten, bei mehreren gleichwertigen Bewerberinnen auf der die Weissen gelebt hatten, und im aufgeteilt werden soll. Laufe der Jahrhunderte überwucherte dann der tropische Wald die alten Strassen und Häuser. Es scheint, dass die beiden Ingenieure Franhy und Herrara in den Besitz alter spanisoher Karten und Urkunden gelangten, die sie auf die Spur führten und in die Lage versetzten, eine Abteilung von dreissig Leuten in einem Fünftagemarsch ans Ziel heranzuführen. Die Ingenieure fanden im Tschungelgewirr allerlei Gegenstände, wie Kanonen, Lanzen, Brustpanzer, Kugeln, Nägel und Kochgeräte. Daduroh ermutigt, setzten sie ihre Ausgrabungen in grösserer Tiefe fort und fanden dabei aus Stein gefertigte Geräte der Indianer. Schliesslich stiessen sie beim Weitergraben auf Alluvialgold in Klumpen und fanden gleichzeitig Spuren von Platin und Petroleumquellen. Dienst am Kunden. So lange Müller senior lebte, hinc über dem Büffet ein grosses Schild : «Hier wird nicht gepumpt. Der Wirt. > Als aber Müller senior gestorben und begraben war, ging Müller junior daran, den neuen Geist in die verräucherte Gaststube zu verpflanzen. Die Tische wurden abgehobelt, die Decke neu gestrichen, und anstatt der 40-Watt-Lampe wurde eine 100-Watt-Lampe in die Deckenbeleuchtung geschraubt. « Dienst am Kunden! » sagte Müller junior. « Dienst am Kunden ist heute die Hauptsache. » Und so stieg er zum Schluss auf das Büffet und holte das Schild « Hier wird nicht gepumpt» herunter und hängte dafür eine Tafel aus schwarzem Glas an die Wand, auf der in goldenen Lettern stand': «Falls Sie Speisen und Getränke auf Kredit wünschen, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Geschäftsleitung ; sie wird Ihnen auseinandersetzen, weshalb — Kreditgewährung mit unsern Prinzipien nicht vereinbar ist.» Wissenschaft als Modeschöpfer. Nachdem die Modeschöpfer auf ihrer Jagd nach Neuheiten bereits alle näherliegenden Quellen erschöpft haben, sind sie nun auf ein neues Anregemittel verfallen, das ihnen eine unendliche Fülle von Formen und Zeichnungen erschliesst. Man benutzt nämlich das Miskrosikop für die Erfindung neuer Muster und Farben. Der Gedanke ist von einer französischen Modekünstlerin, Mme Albin Uebertritt. Da er nicht Bürger der Vereinig- Staaten sei, müsse er, da er nun einmal Guillot, aufgebracht worden, die mit demten Geologen Regot zusammenarbeitet. Frau die Vereinigten Staaten verlassen habe, auch Guilot entdeckte, dass schöne und ganz neuartige Farben und Muster gefunden werden erlaubnis erhalten habe. So kam es, dass -der draussen bleiben, bis er eine neu© Einreise- können, wenn man gewisse Stoffe unter dem Achtzigjährige mit einem Bein in Mexiko stehen blieb und mit dem andern in der nord- Mikroskop betrachtet. Zu diesem Zweck werden organische und anorganische Stoffe benutzt, und die unerschöpfliche Natur sorgt strömendem Regen. Nach längerer Zeit eramerikanischen Union und dies im Freien bei für stets neue Ueberraschungen. So bieten kannten die Amerikanner, dass dieser Zustand auf die Dauer •unhaltbar sei und gestat- z. B. Koffein-Kristalle unter dem Mikroskop einen erstaunlichen Reichtum der verschiedenartigsten koloristischen Töne, die vomter ein Dach teten dem Greis, wenigstens, das er sich un- begebe. tiefsten Schwarz bis zum leuchtendsten Blau und zum zarten Gelb reichen. Auch andere chemische Stoffe bieten ungeahnte Möglichkeiten, die die Phantasie der Modeschöpfer befruchten und ebenso hat man die seltsamsten Formen herausgefunden, als man Fischbein und Rhinozeros-Zähne unter dem Vera;rösserungsglas untersuchte. LAUSANNE Söhne, die znr Erlernung der französischen Sprache nach Lausanne kommen, finden Aufnahme in guter Familie. Sohöne Villa mit grossem Garten. 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Wenn man bedenkt, wie schwer es heutzutage ist, eine zrössere Kinderschar aufzuziehen und dass alle Kandidatinnen 10 Jahre lamjr zwar die Hoffnung auf den Preis, aber kein© praktisch© Unterstützung haben, rrrass man die Mütter (Kandidatinnen gibt es Glück auf der andern Seite des Ozeanes... Frank H. Taylor, der in West Hartlepool in England geboren wurde, ist kürzlich aus Kanada in die Alte Welt gekommen, um wieder einmal seine Vaterstadt zu besuchen, nachdem er auf der anderen Seite des Atlantischen Ozeans ein schwerreicher Mann geworden ist. Als achtzehnjähriger Bursche las er ein Plakat, das zur Auswanderung anspornte und die Aufschrift trug: «Geh' westwärts, junger Mann!» Taylor nahm sich die Mahnung zu Herzen und fuhr nach Kanada hinüber. Drüben nahm er Unterricht im Bergwerkswesen in einer Abendschule und zog darauf als sogenannter Prospektor aus, um nach Erzen zu suchen. Elf Jahre lang schwärmte er umher, Not und Entbehrungen leidend, doch dann entdeckte er auf einem Berg in einer Wüste eine Silbermine. Das war im Jahre 1918, und zwar an seinem dreissigsten Geburtstag. Im nächsten Mai verkaufte er seine Rechte an der Mine für zehntausend Pfund Sterling Bargeld und machte sich weiterhin auf die Suche nach Schätzen in den Bergen. Im Jahre 1926 fand er in Britisch- Kolumbien eine Gold- und Silbermine bei Topley, ungefähr 1600 Kilometer östlich von Vancouver. Zur Ausbeutung dieses Edelmetallagers schuf er eine Gesellschaft mit einem Kapital von zwei Millionen Dollar, deren Direktor und Verwaltungsratpräsident er wurde. Später kaufte er Optionen auf eine Mine im Distrikt des Owensees bei Topley und Im Juni dieses Jahres verkaufte er sie für eine Million Dollar, reservierte sich iedoch einen Anteil und wurde auch Verwaltungsratpräsident dieser neuen Gesellschaft. Jetzt arbeitet eine ganze Armee von Prospektoren im Dienst Taylors. Reiseabenteuer eines Achtzigjährigen. Ein achtzigjähriger Deutscher, der in Kalifornien wohnt, hatte an der mexikanischen Grenze ein peinliches Abenteuer. Er hatte eine Reise nach Mexiko unternommen, doch Hess ihn die mexikanische Passbehörde nicht ins Land. Schön, sagte sich der Alte, ihr wollt mich nicht haben, so gehe ich nach Hause ! Aber als er auf die amerikanische Seite zurückkam, standen dort die amerikanischen Passbeamten und verbotein ihm den Abwechslung. Auf der Strasse gibt ein mitleidiger Herr der Frau, die einen Kranken im Rollstuhl fährt, ein Almosen und fragt teilnehmend : « Müssen Sie Ihren Mann den ganzen Tag umherfahren ? » — « Nein, lieber Herr, wir wechseln uns ab, nachmittags leg ich mich rein.» Autler Frühlingsfahrten maohen mehr Vergnügen, wenn Du ein gute« Fernglas mit Dir führst. Gate GJUer in *llen Proi». lagen bei OPTIKER BÜCHI, BERN SPITALGASSE 18 Ein Halt vor Zürich! 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