Aufrufe
vor 9 Monaten

E_1931_Zeitung_Nr.036

E_1931_Zeitung_Nr.036

Unser

Unser iWotorfahrzeug-Aussenhandel Stack Niederlande a 28 c f (Schluss von Seite 2) g Grossbritannien a Stück q kg Wert in Fr. Total Stack q kg Wert in Fr. Total c Oesterreieh a 26 28.46 24.778 I. Quartal 1930 al431 2248.77 2.027.477 d 74.87 44.500 b 11 65.00 46.300 27.70 23.000 c 101 763.66 377.616 g j " 27.19 24.788 d 1483 16548.57 6.467.633 Spanien a 21 160 e 921 13126.71 6.531.008 cf S 117.226 Frankreich a 107 151.27 116.704 f 267 6925.98 4.588.746 b 2.02 1.500 33 199.35 101.903 Portugal a c 52 361.26 215.462 3 21.98 9.441 faof d 261 2833.45 1. 106.820 20 396.87 160.384 20.310.580 Dänemark ef 176 2516.90 1. ,162.851 4270 40296.89 30 786.62 433.141 Abnahme der Einfuhr 4.207.443 4.74 2.419 Norwegen a 2.81 3.485 3.042.382 An der Belieferung der Schweiz mit Mo-- faof Italien 8.822 torfahrzeugen und Ersatzteilen nahmen im Schweden a 6 9.58 c 9 78.32 76.239 1. Quartal insgesamt 14 Länder teil. Die Vereinigten Staaten stellen mit 7,9 Mill. Fr. efgac 107 1488.02 d 163 1605.34 541.360 596.850 Finnland f 12 439.45 360.462 das Hauptkontingent. Der Rückgang beziffert sich auf 2,4 Millionen Franken oder Litauen a 41 Lettland.Estland a 1 64 316 1.584.049 98.44 b Belgien 66 77.340 23,8%. Polen a 5 13 43 Die Vereinigten Staaten von Amerika bcf d 6 69.35 37.000 ef 27 30.97 19.000 liefern 49,9% (1930:51,5%) unserer gesamten 193.11 165.121 Einfuhr. Mit den nächst grösseren Beträgen (alle über eine Million Franken), fol- cfacfacfafaofacf Tschechoslovakei a g 819 500 298.974 Niederlande afa 90 gen Frankreich mit einem Anteil von 18,8% 2.00 2.000 2.090 Grossbritannien 809.503 (17,4), Deutschland mit 11,5% (10,9), Italien Ungarn 13 606 1035.57 b 3 20.02 15.174 mit 9,8% (10,6) und Grossbritannien mit o 139 69.35 38.605 7,6% (7,9). Jugoslavien d 60 90.87 42.275 ef Die Schweiz hat im 1. Quartal dieses Jahres insgesamt 44 Länder mit ihren Produk- 11 165.93 84.265 6 159.16 239.948 i 2.67 1.315 ten aus der Motorfahrzeugindustrie beliefert. Untenstehend lassen wir Ihnen die Bulgarien Griechenland i 1.00 280 1.231.365 Dänemark f 16 50 50 Liste der Kontingente, ausgeschieden nach 644 Schweden a 99 der Stückzahl, dem Gewicht und dem Wert f 4 40 für jede Kategorie und für jedes Land, folgen: Rumänien 684 Irischer Freistaat i 12 155.94 57.455 67.455 Tschechpslovakei f 1 10 10 Tabelle der Ausfuhr. Russland, o Stück q ks Wert in Vereinigte Staa- a 32 71.55 50.675 Fr. Tota Ukraine f Deutschland a 17 406.91 418.501 Türkei f ten b 5.28 2.800 cefgabcf 95 2.814 Aegypten t cdef 19 153.81 45.076 3 38.71 30.000 Algerien, Tunis, a 640 7454.18 2.691.729 2 922.96 331.328 Libyen cf 549 7906.03 3.413.981 13 125 782.768 115 2939.18 1.648.348 Oesterreich 18 30.11 21.873 Marokko a 12 g 11.11 5.998 1 2.27 2.500 95.40 f ife 35.683 7.903.290 14.51 12.814 Südafrika a Caoada 30 300 300 51.94 63.122 Mexiko 7 cfafa 35 g 73 900 101.209 10 370 405 Frankreich aof Sfi 231.47 171.614 Westafrika 79.08 60.670 I. Quartal 1931 a 1032 1705.33 1.370.014 553.00 358.290 b 7 46.16 32.233 Ostafrika g 47 540 c 123 884.29 614.735 £ Italien abof 16 34.58 25.941 591.114 d 1122 12553.15 4.689.524 Britisch Indien f 21 3.68 2.675 e 897 12855.72 5.729.027 Niederländisch a 13.98 9.482 f 206 6536.60 3.643.314 Indien f 20 576.36 407.618 g 1 35.78 20.237 Philippinen f 2.40 3.135 h 1 6.12 2.947 g China f a 8 02 7.013 448.851 ! 17 259.54 101.034 16.103.065 Belgien 49.177 Japan a 51.01 165,181 : 3406 33882.69 166.07 ÄÜtbMÖBTL-REVÜE 1931 - N» 36 q kg Wert In Fr. 47.87 27.597 2.49 2.664 7.25 11.841 67 1.600 40 620 1.88 2.256 601.89 430.266 23 350 6.53 4.489 5.40 4.632 192.66 122.917 17 3.92 36 82 13.84 2 8.64 1.04 3.07 23.92 4.60 1.90 7.16 2.49 73.46 2.48 5.03 1157.50 11 260.32 158.07 22.02 10 6.32 81.44 25 2.49 1256 13 45 11.37 2 39.93 57.52 246.48 2.05 89 32 11 3.44 18.62 30 2.64 42 1.86 52 76 12.96 6.66 1 97 45 19.12 12.60 8.80 323 1.569 384 907 13.440 15 8.834 1.303 4.105 32.698 4.312 1.360 4.725 2.180 55.619 2.200 5.915 815.612 269 205.911 191.933 13.860 319 8.164 45.911 450 3.290 248 192 102 183 756 7.570 66 28.406 62.153 460.909 2.240 1.344 325 142 5.763 15.813 889 3.520 150 234 2.200 828 1.400 104 17.215 5.392 253 1.028 1.245 15.482 11.323 9.230 Total Stock Kanada f VereinigteStaaten f Kolumbien 43.702 Brasilien Argentinien Dhile 433.492 Peru Bolivien Neu-Seeland und 132.038 übr. Inseln im Stillen Ozean f 1.892 I. Quartal 1931 262 513 14.731 8.849 38.106 4.312 1.360 6.905 879.346 398.113 22.343 49.651 440 1.041 36.042 623.062 2.240 1.344 6.230 16.702 3.904 3.028 1.504 17.215 5.645 1,028 1.245 36.035 I. Quartal 1930 36 307 211 47 q kg Wert in Fr. Tot«! ! 117 U7 6.08 0.144 9.144 3 87 11.01 9.769 9.806 2.96 2.277 2.277 33.43 48.180 48.180 2 15 15 34 433 433 460 460 65 1015.15 853.621 10.92 9.555 509.31 436.133 38.71 30.000 4823.30 3.571.496 4.63 6.650 6402.02 1788.90 1.703.860 2.08 2.083 620.89 604.579 5066.74 4.024.006 4.62 2.840 6.337.368 258 7483.23 Abnahme der Ausfahr 1.430.013 Kein einziges der Kontingente unserer Abnehmerstaaten erreicht den Wert von einer Million Franken. Immerhin ist man überrascht, Polen mit einem Betrage von 879,000 Franken an erster Stelle der Rangliste zu finden. Die Ausfuhr nach der Republik Polen erreicht in den ersten 3 Monaten einen grössern Betrag als im Jahre 1930. Deutschland stellt sich in der Reihe der Bezüger hinter Polen ein, mit einem Anteil von 15,9%, Frankreich mit einem solchen von 12%, Russland und die Ukraine mit 10,6%, Italien mit 9,1%, Grossbritannien mit 8,8%, die Tschechoslowakei mit 8,1%, Belgien mit 4,5%, Spanien mit 2,6% und Oesterreich mit 2,0%. Diese Länder gehören zur Reihe unserer 10 besten Kunden, die je mit einem Betrag von mindestens 100 000 Franken beteiligt sind. Weitere 10 Länder bezogen Motorfahrzeuge aus der Schweiz im Werte von mindestens 10 000 Franken. Ihre Anteile zusammen, gerechnet ergeben 6,5% der Gesamtausfuhr, während ein Rest von 1,4% unter weitere 24 Länder zur Verteilung gelangt. Die Ergebnisse der Einund Ausfuhr im 1. Quartale haben die optimistische Auffassung, die in den ersten Monaten dieses Jahres verschiedentlich geltend gemacht wurde, noch nicht bestätigt. Wegen der einsetzenden Fahrsaison erfahren die Ergebnisse der Monate April und Mai zweifellos eine Belebung. 65 4.907.355 La.-R. semipneumatiques Stunde stehen die Tore unserer Grossgarage offen und unsere moderne Organisation, unsere reiche Erfahrung und unsere willige Dienstbereitschaft zu Ihrer Verfügung. Wir werben um Ihr Vertrauen Examinez les comparaisons: Coupe longitudinale. Deformations des divers genres de b»nd»ges tranchissant un obstada, Garage Telephon Bollwerk 70.11 mgerstrane ern Komplettes FIAT-Ersatzteil-Lager Coupe transversale. La däformation est 1« plna marqnee ohez le bandage creux: U ge conforme mieux anx asperitea de Ja route qne 1* pnen ballon gonflö tres dar et provoque moins de secousses qae oelui-oi. AGENCE GENERALE POUR LA SUISSE: Max ZIGERLI, Zürich UNDENBACHSTRASSE 6 Telephone i 22.796

N«36 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE SEKTION ZÜRICH. Monatsversammlung. Für die Donnerstag, den 30. April 1031, 19.15 Uhr, im Bahnhofbiiffet in Wiuterthur stattfindende Monats Versammlung konnte ein interessanter Lichtbildervortrag gesichert werden, indem Herr Dr. Th. Guhlcr (Basel) über eine Autofahrt durch Spanieu und Marokko referieren wird. Vorgängig der Monatsversammlung wird sich der Vorstand zur konstituierenden Sitzung in Wintcrthur bcsararneln. Die Einladung zum autotechnischen Kurs in Zürich hat ein unerwartet reges Interesse gefunden, indem bis anhin zirka 250 Anmeldungen eingegangen sind. Man war so vcranlasst, zwei Abteilungen su je fünf Gruppen zu 2. r i Teilnehmer zu schaffen, wobei die erste Abteilung für die Zeit von Anlang Mai bis Mitte Juni und die zweite Abteilung 1 für die Zeit von Mitte Juni bis Ende Juli ihren Kurs abhalten werden. Die fünf Gruppen sind für die Wochentage Montag bis Freitag festgelegt. Das einleitende Referat hält Herr Ingenieur A. Brüderlin, während Herr H. Scumucki den praktischen Teil leitet. Am Schluss des Kurses wird ein automobiltechnischer Film vorgeführt, und Herr Rechtsanwalt W Badertscher wird über das Verhalten der Automobilisten bei Unfällen referieren. Sehr zahlreich sind auch die Anmeldungen für die Auszeichnung von Berufschauffeuren cingegangon, ein Zeichen dafür, dass viele zuverlässige und treue Chauffeure bei A.G.S.-Mitgliedorn in Stellung sind. Das definitive Reglement für diese in der Schweiz neuartige Institution wird in nächster Zeit bekanntgegeben werden. Für die Mitte Mai stattfindende Bluesi- und Burgenfahrt in den Aargau konnte als Fahrtleiter Herr Architekt Probst (Zürich) gewonnen werden, der sich in der Geschichte der schweizerischen Burgen aussorordentlich gut auskeimt und den Fahrtteilnehmern viele interessante Daten mit a.uf den Weg geben "wird. Es ist die Besichtigung der drei Schlösser Lenzburg, Wildegg und Hallwil vorgesehen, ferner des Chorherrenstiftes Beromünstor und der ältesten Buchdruckerei der Schweiz in Münster. Für das gemeinsame Mittagessen ist das Hotel «Hallwil» in Beinwil am Hallwilersee auserkoren -worden. S. SEKTION ZÜRICH. Hollandfahrt. Wiederum vom besten Wetter begünstigt, wurde am 21. April von Köln aus die Weiterfahrt angetreten, die gegen Mittag den Uebertritt auf holländisches Gebiet bringen sollte. Dank der vorzüglichen Strassensignalisation ging die Weiterfahrt durch das rheinische Industriegebiet, wo es viel Sehenswertes zu bestaunen gab, rasch von statten. Bei allen den passierten, grössern Städten, wie Ncuss. Krefeld, Geldern, Goch und Gleve, konnte man feste tollen, dass man den Durchgangsverkehr mit Ringstrassen um das eigentliche Stadtzentrum herum leiten •will, damit dieser die Verkehrsdichten Strassen nicht berührt. Nach und nach wiesen die passierten Orte bereits holländischen Einschlag auf. das Industriegebiet wich einer Gegend mit mehr landwirtschaftlichem Gepräge und kurz nach Geldern machte man bereits mit der ersten. "Windmühle Bekanntschaft. Die Zollabfertigung wickelte sieb an den beiden Zollämtern Wyler und Beek in kürzester Zeit ab, €!• $• von jeglichen. Gepäcksuntersuchungen wurde entgegenkommend abgesehen. Bei Nijmegen, mit seinem ausgedehnten Hafenkomplex wurde der Rhein übersetzt und schon fuhr man auf der ersten holländischen Kliukerstrastjo, die aber bald einer prächtigen Belonstrasse Platz machte, dein schönen Arnhem zu, wo Mittagsrast gehalten wurde. Das Land macht einen ganz a.ndern Eindruck; saubere kleine Landhäuschen wechseln mit schönen Landsitzen ab, auf saftigen Wiesen tummeln sich die charakteristischen suhwarzweissen Kühe, wie man sie im Freilmrgerland kennt. Um 16 Uhr hatten sich aJle Teilnehmer beim Rendcz-vous-Ort, vor Amsterdam, eingefunden, wo eine Schweizerflagge die Zürcher begrüsste. Hier wurde herzlicher Willkomm von der Sportkommission des Holländischen Automobil-Club, ferner vom Schweizerkousul in Amsterdam, Herrn Zeller und Herrn Müller, Vizepräsident des Schweizer-Vereins Helvetia entboten. Die Damen wurden mit je einem Hyazinthenstraus's überrascht, und die ganze Reisegesellschaft zu einem Tee in da/s blitzsaubere Cafe- Restaurant Jan Tabak geladen. Man erhielt schon an diesem einen Nachmittag ein omdrückliebes Bild von der Bedeutung des ausgedehnten Kana-1- systems für das holländische Wirtschaftsleben. Beim gemeinsamen Nachtessen ifa Parkhotel Hess es sich Herr Konsul Zeller nicht nehmen, die Zürcher Landsleuto kurz über Land und Volk der Niederlande zu orientieren, wobei er bekanntgab, dass gegenwärtig rund 1200 Schweizer in Holland leben. Der 22. April wurde für die Besichtigung Amsterdams verwendet. In drei vollen Autoears fuhr man durch die grosso Stadt, die in den letzten Jahren einen mächtigen Aufschwung genommen hat. Prächtige Neubauten sind hier entstanden, wobei besonders auf einen einheitlichen Baustil der einzelnen Häuserviertel in erfreulicher Weise Rücksicht genommen wurde. Amüsant wirken die schmalen Ha-ustüren, die für das « Zügeln» besondere Aufzüge in den Dachfirsten nötig machen. Amsterdam ist noch in der erfreulichen Lage, sehr niedrige Mietzinse zu besitzen, trotzdem die einzelnen Wohnungen mit modernstem Komfort ausgestattet sind. Nach der Besichtigung der eigentlichen Altstadt, die ebenfalls viel Interessantes bot, fand diese Vormittagstour ihren Absf.hluss it einem Besuch der grossen DiamantenscWeiferei Ascher der grössten der ganzen Welt. Auch eine Synagoge im grossen Jurlenviertel wurde noch in den Kreis der Besichtigung miteinbezogen. Nach der Mittagsrast in den Restaurants « Krasnapolski» und « Polman » rüstete man sich für die Nachmittagsfahrt nach Bad Zandvoort, wo man den Abend verbringen will. S. O. A. C. SCHWEIZ. DAMEN-AUTOMOBIL-CLUB. Eine kleine Burgenfahft vereinigte die Mitglieder der Sektion Zürich des S. D. A. C. am 17. April. Unser Ziel war die Burg Wildegg, deren stolzer Bergfried hinüber griisst über die grüne Ebene dos Aaretales, zur alten Berner Landypgtei Lenzburg, die schon viele Jahre ein Privatsitz ist. Ueber Meilingen, Lenzburg durch die liebliche Landschaft, die trotz unfreundlich kühlem. Wetter den Frühling fühlen lässt, zogen die Wagen in geschlossener Kolonne zur Burg hinauf. Und was sich hier dem Beschauer bot, war nicht kalter Prunk vergangener Tage, war nicht allein Kunstgeschichte und Abglanz fürstlicher Lebensart, sondern es war ein wehmütiges Zurückschauen in vergangene Tage. Als ob die Zimmer erst eben von ihren Bewohnern verlassen worden wären, so lebendig und traulich mutet alles an. Die Uhren schlagen, ihr geruhsames Ticken lässt einem die Hast unserer Zeit vergessen, das selten schöne Porzellan und die gemütlichen Fayencen stehen zum Gebrauche bereit. Wunderschöne Petitpoint-Stühle sind nicht etwa aus Paris importiert, sondern in geduldiger Arbeit von den jeweiligen Sclilosshorriunen gestickt worden, und von der Arbeitsocke des Schlosshorrn geht der Blick weit über das herrliche Land. Unendlich einladende Gastzimmer birgt dieses Haus, liebliche Frauenantlitze sehen dem Beschauer aus alten Bildern entgegen, ein Stück echteste Schweizer Herrschaftsgeschiehte liegt in all diesen Zeugen einer vergangenen Zeit, die einem, trotzdem auch jene Zeit sicher ihre Probleme hatte, so viel schöner, ruhiger und lebenswerter erscheint als die unsrige, nicht zuletzt darum, weil sie trotz allem Prunk so viel anspruchsloser war. Ungern nur verliessen wir die heimelige Stätte, um im alten Bad Schinznach einen warmen Tee zu nehmen, und unwillkürlich dachte man an "Rudolf v. Tavels Geschichte, wo er schildert, wie die alten sosshaften Zürcher und Berner Tanten «untenherum» in ihren Kaleschen gegen Schinznach fuhren, was die Lenzburger und Wildegger Herron vom Fenster aus konstatieren konnten. Und nachdem Schinznach hinter uns lag und die Motoren auf den guten Strassen so schön zu surren anfingen, da hatte uns die neue Zeit wieder mit Haut und Haar; der Fuss drückte ausgiebig den Gashebel, und weit lag die geruhsame Zeit hinter uns. und wir sagen mit Gottfried Keller am Abend dieses Tages: «Du entschwund'ne Welt, klingst über Wald und Feld hinter mir wie ferner Wachtelschlag.» Aiw« den Vevbä CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Monatsversammlung, Mittwoch, den 6. Mai 1931. abends 8.15 Uhr, im Vereiiuslokal «Du Pont», Schützenstubc. 1. Stock. Verteilung der Vorstand- und Goschäftsfirmen-Vcrzcichnisse. Pünktliches und zahlreiches Erscheinen erwartet der Vorstand. Ortsgruppe Schaffhausen. Monatsversammlung, Donnerstag, den 7. Mai 1931, abends 8.15 Uhr, im Vereinslokal Hotel Löwen, Schaffhausen. 1. Stock. Wir hoffen auf vollzähligen und pünktlichen Besuch aller Mitglieder. Der Gruppenvorsta.nd. Zu diesen Versammlungen sind neue Berufskollege;! freundlichst willkommen. CHAUFFEUR-CLUB BADEN UND UMGEBUNG. Gemütliche Zusammenkunft Samstag, den 3. Mai, E. 20 Uhr 30, im Restaurant «z. Falken», bei unserm neuen Passivmitgliod, Toni Bamert. Wer einige gemütliche Stunden verbringen will, versäume nicht, auch seine bessere Ehehälfte mitzubringen, wenn er eine hat. Auch die Ledigen sind eingeladen, ihre Zukünftigen mitzubringen. An alle Mitglieder, die die Versammlungen nicht besuchen können oder wollen und deshalb mit ihren Beiträgen im Rückstand sind, worden ersucht,, ihre Beiträge auf unser Postcheckkonto Nr. VI 328(5 einzuzahlen. Wir kommen unsern Mitgliedern gerne entgegen und gestatten ihnen, ihre Rückstände ratenweise zu bezahlen, damit wir keine Ausschlüsse zu veröffentlichen haben. Wer also die «Automobil-Revue» -weiter erhalten will, ist ersucht, von dieser Mitteilung Kenntnis zu nehmen; es ist dies unbedingt die letzte Mahnung an die Säumigen. Unsere neuen Statuten sind im Druck und werden sofort nach Erhalt den Mitgliedern zugestellt. An unserer letzten Versammlung mussten zwei Rechnungsrevisoron gewählt werden, und die Wahl fiel auf die Kollegen: Lienammer Hans, Kirchdorf, und Häsler Hans, Baden. Indem wir nochmals an das Kollegialitätsgefühl der Mitglieder appellieren, hoffen wir, an unserer Zusammenkunft recht viele Kollogen begrüssen zu können. Mit kameradschaftlichem Gruss: Der Präsident. Die Automobilsteuer im Kanton Bern. Sie wurde vom Bernervolk beschlossen am 14. Dezember 1913. Das damalige Steuermaximum betrug Fr. 300. —, für Motorvelos Fr. 20. — Man hat aber nach einigen Jahren, als der Auto- und Motorradverkehr einen ungeahnten Aufschwung nahm, gemerkt, dass hier etwas zu holen wäre, und die Fuhrwerkbesitzer, welche oft das alleinige Recht auf die Strasse zu haben glaubten, sowie die Mehrheit der landwirtschaftlichen Bevölkerung halfen kräftig, mit, das Gesetz anzunehmen, ohne daran zu denken, dass sie in einigen Jahren selbst Autobesitzer sein würden. «Die ich rief, die Geister, werd' ich nun nicht los!» hat der Zauberlehrling von Goethe gesprochen. — Am 30. Januar 1921 wurde vom Bernervolk die Automobilsteuer erhöht auf im Maximum Fr: 1200 für Autos und Fr. 40 für Motorräder. Mehr als 10 Jahre sind seither verstrieben, und die Praxis bat mehr als genug gezeigt, dass eine Revision der Steuer infolge entstandener Härten durchgeführt werden sollte. Als ungerecht wird besonders empfunden, dass z. B. ein Automobil von 10,CH PS für 11 Steuorpferde taxiert wird, also jeweilon aufgerundet wird auf die nächsthöhere Pferdezahl. Wir sind der Meinung, dass Stärken von unier 0,5, ähnlich wie bei den Staats- und Gemeind.esteuern, nicht berechnet und über 0,5 PS auf die nächsthöhere ganze Pferdestärke aufgerundet werden sollten. Dies wäre nichts als recht und billig. Ein Wagen von 8.06 PS sollte als 8-Pforder und ein Wagen von 10.84 als 9-Pferdor taxiert worden. Die Verbände resp. autofreundlichen Grossratsmitgliedor sollten nichts unterlassen, dieser bescheidenen Forderung zum Durebbruch zu verhelfen. W in T. Erhöhle Tre bkraff Woher so plötz- Hch? Sobald ich Mixfrol zum Brennstoff goss: Ein augenblickliches Anspringen trofz Kälte. Kein Verrussen und Verkohlen mehr. Weniger Zündkerzen. Kein Oberhitzen bergan. Mein Brennstoff reicht jetzt für viel grössere Strekken. Ich habe weniger Reparaturen. — Mixtrol verfcrennf halt nicht bei der Explosion, reinigt und schmiert automatisch. Nur wer Mixtrol braucht, kennt das wonnig geschmeidige Fahren. *&* ^.^wi.^^'?^;Wiy,pi}gi ii^i^ Eine Probekanne für 100 Liter Brennstoff Fr. 3.80 gegen Nachnahme franko. MIXTROL-AGENCY, ZÜRICH. Fraumünsterstrasse 14, Telephon 35.192 Grosser Preis von Tunis l.VARZI auf BUGATTI 2. FAGIOLI auf MASERATI Grosser Preis von Monaco l.CHIRON auf BUGATTI 2. FAGIOLI auf MASERATI 3. XL 4. auf BUGATTI B 9 Neue, besteingerichtete Reparaturwerkstätte für alle Wagenmarken. Saurer- Ersatzteillager. Elektrische Lade- und Prüfstation. Seriöse Bedienung. Eigene MAL ER-WERKSTÄTTE für Spritzen und Lackieren. Vorteilhafte Preise für Benzin, Rohöl, Autoöl und Pneumatik. Anfragen erbeten an Betriebs-Bureau Ruswil. Telefon Nummer 50 Heimelige und warme Chalets and Wochenendliäusclien Chaletfabrik Gribi&Co.A.-G., Burgdorf TELEPHON 63 • TELEPHON AUSSEB GESCHÄFTSZEIT 678