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E_1931_Zeitung_Nr.040

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1931 - N° 40 wir dennoch, dass trotz unserem verspäteten Start wegen «interner Schwierigkeiten», die sich in Missin Thun wir als Dritte angekommen waren. Doch Verständnissen bei den gegenseitigen Abmachungen einer der Wagen über die Brücke hinaus in det werden, damit die Abgrenzung von Fahr- erhöhten Schutz bieten. Die Unfälle, wobei wehr soll möglichst helles Material verwen- sieb — jetzt noch surrten Flugzeuge hoch oben im auswirkten, die Aufgabe nicht zu lösen. Insgesamt blauen Himmel. Also waren wir nicht allein im haben von 11 Equipen 8 das Ziel erreicht, wobei die Tiefe stürzte, waren deshalb möglich, zeugführern und Fussgängern gleicherweise Leid um die-verlorene Berner Autavia 19311 bo. sich zwischen der ersten und letzten Mannschaft weil das Trottoir zu niedrig und das Brükkengeländer gegen einen heftigen Anprall Herr Regierungsrat Bösiger, der sich in deutlich wahrgenommen wird. • eine Zeitdifferenz von 2 St. 40 Min. ergab. Die Auf Han Pnctnn Equipe, deren Flugzeug bei Konolfingen kapotip'-t viel zu schwach ist. Begleitung des kantonalen Polizeikommandanten, sowie der Kantons- und Kreisinge- j\ui uen I-Oüieii. hattej braohte als sichtbare TroDhäe ihres soweit Die kant. Baudirektion und vorab deren Der eine Posten wurde vom Sportpräsidenten noch gut abgelaufenen Abenteuers die letzten Reim Gebiete zwischen Oberlangenegg und Röthen- ste des Propellers gleich, mit Er zierte an Stelle nieure befand, benützte noch die Gelegen- Chef, Herr Bösiger, der es sich in erfreulicher Weise zur Aufgabe gemacht hat, Strasheit, um die Anwesenden über die Notwen- bach festgelegt. Das Kreuz lag am Waldrande in der Preisbecher den Tisch. Der Sportpräsident, der Nähe des Schulhauses von Wachseldorn. Herr Huber, nahm nach einer kurzen Begrüssung senbauprobleme gemeinsam mit den meist digkeit einer in Aussicht genommenen Ver- auf der Hauptstrasse zwi- Der Standort unseres Kreuzes, auf dem west- und Würdigung des Anlasses die Preisverteilung interessierten Kreisen zu prüfen, hat nunkehrsumleitung liehen Uferstrich der Sense bei Schwenni, rund 3 vor. Herr Steinmann dankte im Namen der Avia auch in dieser Angelegenheit keinen Entscheid getroffen, ohne die Automobilversam zu machen, welche zufolge der in grosschen Zollikofen und Worblaufen aufmerk- krn südlich der Strasse Schwarzenburg-Heitenried, für den Anlass und spricht die Erwartung aus, war an einem Südwestbang in der Nähe eines Bau- dass es auf nächstes Jahr möglich werde, das Reernhoies so gewählt, dass er aus drei Himmels- glement auf etwas veränderte Basis zu stellen, um bände zu begrüssen. Deren Vertreter waren sem Aussmass vorgenomenen Strassen- und richtungen, aus einer Flughöhe von ca. 1500 m den Piloten eine positive Aufsrabe zuteilen zu gestern vormittag zu einer Besichtigung eines auf der Brücke erstellten Provisoriums wird, lieber die genaue Umleitung weTden Geleisebauten in jenem Sektor notwendig leicht erkannt werden konnte. Das weisse Tuch- können und ihre Arbeit damit nicht allzusehr dem kreuz mit seinen 5 m langen Armen lag auf einer Zufall anheimzustellen. Herr Oberst Marbach eingeladen. Herr Regierungsrat Bösiger wir später orientieren. Als erfreuliches Ak- möchten wir nur die Zusage des Bau- gemähten Wiese. 25 Minuten nach dem Start der spricht seine Genugtuung über den flotten Verlauf orientierte die Anwesenden über die ver-tivuschiedenen in Betracht gezogenen Lösungen. direktors buchen, dass die Umleitung in Flugzeuge im Belpmoos bei Born zeigte sich das der Konkurrenz uad der Zusammenarbeit zwischen erste Flugzeug in massiger Höhe, das sich als ein- Fliegern und Automobilisten aus. Er hofft, dass es «iges während der Veranstaltung aus der Nord- möglich sei, durch ein entsprechendes Reglement Eine befriedigende und genügende Verstärkung des Brückengeländers hätte aber mit siert werden soll. Es haben sicher alle Be- reichlichem Mass und gut sichtbar signali- richtung dem Posten genähert hat. Die Spannung das Interesse auch der Piloten an kommenden Aubei der Postenbesatzung wuchs, und die Frage, die tavias wachzuhalten. den damit verbundenen Bauarbeiten Kosten teiligten von dieser Besprechung neuerdings sich uns nachher bei jedem Flieger auf die Lippen In ungezwungener Runde hielten die Teilnehmer im Betrag von über 100,000 Franken verursacht, ein Betrag, der in keinem Budget weiteren derartigen Zusammenarbeit zwi- die Ueberzeugung gewonnen, dass bei einer setzte: Hat der Beobachter uns gesehen? war bald fröhlich bis tüchtig in den Morgen hinein aus, und gelöst, denn das Flugzeug nahm noch eine Runde vielerorts wurden schon allerlei gewichtige strateuni unsern Posten, um die Entdeckung zu verifi- gische Pläne für das kommende Jahr gewälzt. Wenn schen Behörde und Verkehrsinteressenten berücksichtigt werden könnte. Es wurde des- eine einfachere und billigere Lösung viel Positives zum aligemeinen Nutz und zieren, und verschwand schnurstracks Richtung sie alle zur Wirklichkeit werden, sind die An-halb Thun. wärter anf den ersten Preis für die Autavia 1032 gewählt, und zwar ein 30 Zentimeter hohes Frommen erreicht werden kann. b. Der zweite Flieger, von dem wir genau wuss- zahlreicher denn je! Schutzmäuerchen aus armiertem Beton, welches gleichzeitig das Trottoir gegen die ten, dass er unsern Standort entdeckt haben musste, Es folgen nachstehend die Resultate der 6 erptwsierte um 16 Uhr in grosser Höhe. Alle andern sten Equipen: Fahrbahn hin wirkungsvoll abgrenzt. Die Ein weisses Käppi als Kopfbedeckung der Flieger strichen in Flughöhen vorbei, die nach un- 1. Rang: Pilot: Lüthy, Lt.; Beobachter: Brunner, Vertreter der geladenen Verbände benützten Berner Polizei ? Nachdem im letzten Herbst serer Auffassung für das Suchen eines 5-m-Kreuzes Oberlt.; I. Automobilist: Egger, Frutigen; II. Autom hoch waren. mobilist: Allemann; 4.17' 12". dem Musterstreifen zu äussern. blaue Uniform an Stelle der bisherigen die Gelegenheit, um sich zum Vorschlag und die Verkehrspolizei der Stadt Bern eine hell- Die ersten zwei Wagen trafen ca. um 17 Uhr in 2. Rang: Pilot: v. Mülenen; Beobachter: Bäbler, schwarzen erprobte, wurden in den letzten Abstanden von einer Minute ein, ein weiterer Wa- oberlt.; I. Automobilist: Ochsenbein; II. Automobigen folgte ca. 5 Minuten nachher. Atemlos über- ,,,,. Mosimmn; 4. 2 5' 54". A. C. S., Sektion Bern, hat sicher die Auf-mit einem weissen Käppi ausgerüstet. Herr Oberst Marbach, Präsident des Tagen die Verkehrspolizisten versuchsweise reichten die Verbindungsmanner ihre Startkarten „ _ _„ . ... _. .. _ . .,. ,. M i dem Postenchef, der darauf die gestoppte Zeit no- .. VT'/.' vn?' Smifc '. i'i ^temnhHW. fassung aller Automobilisten vertreten, wenn Diese weissen Käppi stechen von der dunkeln Uniform gut ab und besitzen einen 1 ? AutomoblIist: tierte. Ein kleiner Imbiss mit einem guten Tropfen S^'ViA*",«. 0^'* er das Projekt als eine Zwischenlösung bezeichnet, die keineswegs einen Idealzustand löste alsbald die Zungen der Angekommenen, denen Scnmidt < '"•"> 4 - 28 ?» • noch die prickelnde Spannung einer forschen Fahrt 4. Rang: Pilot: Ettinger, Lt.; Beobachter: Luginin den Gliedern sass buhl, Oblt.; I. Automobilist: Burgerhonf; II. Automo- schaffen wird. Er ist der Ansicht, dass mit höht. Es wäre interessant, prüfen zu können, schwarzen Streifen, der ihre Sichtbarkeit er- _ bilist: Schölten; 4.30' 58". Rücksicht auf die gewaltigen Kosten einer wie sich dieses Käppi zusammen mit dei Ruckblick und Preisverteilung. 5. Rang. Pilol: Eberschweiler, Oberlt.; Beob- anders gearteten Geländerverstärkung dem hellblauen Uniform im Verkehr bewähren Es zeigte sich bald am Abend, dass die Organi- achter: Auer, Lt.; I. Automobilist: Dr. Immenhau- behördlichen Vorschlag zugestimmt werden «atoren richtig beraten waren, als sie die Preisver- ser; II. Automobilist: Dr. Lehmann; 4.49' 53". würde. Allerdings möchten wir hier den Vorschlag machen, nicht die Form des Käppis, muss. Mit Recht ersucht er die Baubehörde, teilung in den Saal im «Bristol» verlegten, der sich 6. Rang: Pilot: Imhof, Oberlt.; Beobachter: GerbaJd mit Teilnehmern in Zivil und buntem Tuch ber, Lt.; I. Automobilist: Theilkäs; II. Automobilist: dafür zu sorgen, dass die Verbindung des sondern die gefälligere Form des Tropenhelmes zu wählen, der, wenn er mit breiten füllte. Unnötig zu sagen, dass auch die Damenwelt Schär, Ad.; 5.01' 44". Beton-Aufgusses mit der Trottoir-Unterlage stattlich vertreten war, galt es doch, entweder «ihn» eine möglichst enge und solide werde, damit das Mäuerchen auch tatsächlich den ge- ist, sehr gut zur Wirkung kommt. It weissen und schwarzen Streifen verseher an der Preisverteilung zu bewundern oder dann BcfCTO Notizen wenigstens der Tanzkapelle die nötige Ehre ange- ^^^a^^K^^^^^B^a^ms^^em^B^m^^m^ nügenden Schutz zu bieten vermag. Bei frontalem Anstoss des Wagens wird die Schutz- deihen zu lassen. ^^^^•^^^^^^^^^^^^••••I^HMMM^BM Man erfuhr an den verschiedenen Tischen, an l/ai>lrcihi»ec

N" 40 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE T««dT««». Rundschau Von der Autoproduktion io U. S. A. Einer amerikanischen Statistik entnehmen wir folgende interessante Angaben: Die Zahl der in den Vereinigten Staaten gebauten Personenwagen-Typen betrug im letzten Jahre 87, die Zahl der daran beteiligten Fabriken 38. Gegenüber früheren Jahren bedeutet das einen ganz beträchtlichen Rückgang. Bei den einzelnen Wagentypen hat sich das Verhältnis im Berichtsjahre noch weiter zugunsten der Achtzylinder mit Leistungen über 70 PS verschoben. Bei 72 Prozent der Personenwagen-Motoren betrug das Kompressionsverhältnis über 5:1. Diese Steigerung der Kompression wurde vor allem durch die Verbreitung des mit Bleitetraäthyl klopffest gemachten Benzins ermöglicht. Um die Motoren zu verbilligen, wurde vielfach wieder auf den Einbau von Luft- und Oelreinigern verzichtet. Die Verwendung von Leichtmetallkolben ist dagegen immer noch im Zunehmen begriffen. Vollständig verschwunden sind die Konus- Kupplungen. Eine ziemlich starke Zunahme ist jedoch wieder im Einbau von Vierganggetrieben zu verzeichnen. Vierradbremsen mit hydraulischer und mechanischer Betätigung halten sich ziemlich das Oleichgewicht; immerhin scheint die Entwicklung eher zugunsten der mechanischen Bremse vor sich zu gehen. An Fahrgestellen für Omnibusse weist das amerikanische Verzeichnis nicht weniger als 81 Bauarten auf, die von 23 Fabriken hergestellt werden. Von diesen Typen sind 12 mit Achtzylindermotoren ausgerüstet, deren Bremsleistung bis 150 PS beträgt. An Lastwagen und Schleppern produzieren die Vereinigten Staaten sogar 750 Typen. Allein an Sechsradwagen werden von 21 Firmen 53 Typen hergestellt, fast ausnahmslos mit Sechszylindermotoren mit Leistungen bis 150 PS und Luftbereifung. -th- Kleinautos auch In Amerika. In der U.S.A.- Automobilindustrie macht sich ein wachsendes Interesse für Kleinwagen bemerkbar. Seitdem die American Austin Car Co. im Juni v. J. nach den Lizenzen der britischen Automobilfabrik Austin als erste in den Vereinigten Staaten mit dem Bau von Kleinwagen begonnen hat, folgt Durant mit einer Konstruktion nach Lizenzen der französischen Mathis-Gesellschaft. Dieses neue Kleinauto ist auf dem New Yorker Automobil-Salon gezeigt worden; mit der Produktion hat man indessen noch nicht begonnen. Inzwischen versucht die U.S.A.-Automobilindustrie unter Anlehnung an europäische Vorbilder auch selbständige Konstruktionen herzustellen. Die Thompson Motor Corp. in Mascatine baut einen 1,4-Liter-Kleinwagen. Die Konstruktion wird als konventionell und blosse Verkleinerung eines normalen Grosswagens bezeichnet. Interessant scheint der Martin-Kleinwagen «Victory» zu werden. Er soll ein Gewicht von nur 425 kg und einen 1278-ccm- Motor haben. Angeblich beabsichtigt man, ihn mit Schwingachse auszurüsten und an Stelle von Metallfedern Hartgummiglieder zu verwenden (?). Von den grossen Automobilwerken hat bisher nur Durant sich aktiv auf diesem Gebiete Neue Versuche mit dem Raketenauto. Der Berliner Pyrotechnfker Dr. Heylandt unter&tmmt gegBimärtig auf dem Tempelhofer Flugplatz Versuche mit einem Raketeuauto. dessen Rückstoss-Motor anstatt mit Pulver, mit einem Gemisch von flüssigem Sauerstoff und Alkohol betrieben, -wird. Mit dem flüssigen Treibstoff lässt sich der Vortrieb beliebig regeln und über mehrere Minuten -wirksam gestalten. Der im Wagen eingebaute Rückstoes-Motor soll maximal 200 kg Vortrieb ergeben. Bei den Versuchsfahrten •wurden mit dem Wagen angeblich 200 Stundenkilometer erreicht. Das obere Bild zeigt den Wagen beim Tanken. Eine Anwendung des vorliegenden Antriebsprinzips im täglichen Verkehr ist natürlich schon wegen des prohibitiv teuren Treibstoffes nicht möglich. Mit den gegenwärtigen Versuchen verfolgt man aber auch den Nebenzweck, einen billigeren Treibstoff herauszufinden. betätigt. Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen indessen auch andere führende Grosskonzerne an der Schaffung von Kleinwagen arbeiten. Die Einführung dieser aus europäischen Verhältnissen erwachsenen Kleinwagenkonstruktionen wurde im Vorjahr noch skeptisch beurteilt; bereits innerhalb eines Jahres hat sich das Kleinauto aber auch drüben in einem Masse durchgesetzt, dass über seine zukünftige Entwicklung keine Zweifel mehr bestehen können. Allerdings ist dieses schwierige Gebiet für Amerika noch völliges Neuland und der mit langen Erfahrungen erworbene Vorsprung, den Europa und insbesondere Deutschland und England haben, wird sich nicht leicht aufholen lassen. + Neuer Fahrzeug-Dieselmotor. Bei den meisten bisherigen Fahrzeug-Dieselmotoren wird der Brennstoff unter hohem Druck in flüssiger Form in die Arbeitszylinder oder Arbeitszylinder-Vorkammern eingespritzt, zerstäubt und erst dadurch mit der im Zylinder befindlichen Luft vermischt. Im Gegensatz dazu greift nun der Franzose Jalbert bei seinem Motor, der von der französischen Regierung eingehenden Prüfungen unterworfen wurde, wieder zur Verwendung. eines Vergasers zurück. Der Vergaser hat dabei allerdings ein Gemisch zu liefern, das wegen seines zu geringen Luftanteils noch nicht brennbar ist. Erst dann, wenn dieses Gemisch mit der im Arbeitszylinder schon hochkomprimierten Luft zusammengebracht wird, entzündet es sich. Aus den umstehenden Schnitten ist der originelle Aufbau des Motors deutlich ersichtlich. Da nicht flüssiger, sondern mehr oder weniger vergaster Brennstoff in den Arbeitszylinder eingebracht wird, hat die Ladepumpe ungewöhnlich grosse Abmessungen. Der Kolben der Pumpe wird durch eine über dem Motor angeordnete Welle mit halber Motortourenzahl angetrieben. Der Zylinder der Ladepumpe steht mit dem Arbeitszylinder des Motors durch ein automatisches Ventil von sehr grossem Durchmesser in Verbindung, das gewöhnlich durch Federdruck geschlossen gehalten wird. Bewegt sich der Kolben der Ladepumpe aufwärts, so erzeugt er in seinem Zylinder zuerst einen Unterdruck. In der Nähe seiner oberen Totpunktstellung deckt der Kolben einige Oeffnungen in der Zylinderwand ab, die mit dem Vergaser in Verbindung stehen. Der Ladezylinder füllt sich infolgedessen init dem erwähnten sehr brenn stoffreichen Ge- SAGT: Leichtmetallkolben die thermisch vergütet sind, verlieren Ihren Festig« keltsgrad, wenn sie besondere bei Bergfahrten Im öberhltzten Motorlnnern (Temperatur bis 1700°) helss und beim nachherigen Stillstand des Wagens langsam wieder kalt werden. Sie nützen sich dann rapid ab und müssen bald wieder ersetzt werden* 1>\ HER» KOLBEN Dlatherm-Koiben sind nicht thermisch vergütet, sie sind unempfindlich gegen Hitze, sie halten darum am längsten und greifen den Cylinder nicht an. Gewöhnliche Leichtmetallkolben besitzen grosse Wärme-Ausdehnung. Um im Betrieb nicht festzubrennen oder anzufressen, muss man sie entweder mit grossem Spiel einbauen oder mit einem oder mehreren Schlitzen versehen, die der Ausdehnung nachgeben. Im ersten Fall klappern die Kolben bei kaltem Motor und verursachen das bekannte Oelaufstelgen und grossen Oelverbrauch und ovallsieren die Cylinder, weil sie schlechte Führung haben; Im zweiten Fall geht der Kolben seines grössten Vorteils, der guten Wärmeableitung, verlustig, weil die Schlitze den Wärmeabfluss unter« brechen. Der schlechte Mechaniker sagt: Gewohnliche Leichtmetall kolben empfehle ich meinen Kunden, well es bei Ihnen auf einige Zehntelsmilllmeter Spiel nicht ankommt und ich darum mit ihrem Einbau es nicht so genau nehmen muss und weniger Mühe habe; der Kunde versteht Ja nichts davon oder merkt es erst viel später. Nicht teurer als andere Kolben! Diese Kolben erhöhen die Motorleistung, sparen Benzin und Oel und klappern nicht. Ausschleifen von Motorcylindern und Ausrüsten mit kompletten Diatherm-Kolben In kürzester Zeit. Verlangen Sie unsere Preisliste und die aufklärende Broschüre: „Notizen über die Diatherm-Kolben.* 1 Dlatherm-Koiben bestehen aus der patentierten Spezial-Alpax- Legierung, deren Wärmeausdehnung dem Grauguss am nächsten kommt. Sie werden darum mit fast ebenso geringem Spiel wie Graugusskolben eingebaut, klappern nicht, haben konstant gute Führung, ziehen kein. Oel, und beschädigen die Cylinder nicht. Sie sind auch nicht geschlitzt und der grosse Vorteil des Diatherm-Kolbens, der gute Wärmeabfluss bleibt erhalten, dank seiner speziellen, patentierten Form. Der gute Mechaniker sagt: Nur Dlatherm-Koiben baue Ich ein, trotzdem sie sehr gute und genaue Arbelt verlangen; dafür wird es mir der Kunde später danken. Schweizerische Metallurgische Gesellschaft Muttenz be Telegramme: Plomblei Basel Telephon Muttenz Safran 60.50