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E_1931_Zeitung_Nr.043

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IG AUTOMOBIL-REVUE

IG AUTOMOBIL-REVUE 1931 - N" Generalversammlung des T. C. S. In den Verwaltungsräumen des T. C. S. in Genf an der Rue Pierre Fatio 9 fand Samstag, den 17. Mai, die ordentliche Generalversammlung des Clubs statt. Auf der Traktandenliste standen rein administrative Geschäfte, die ohne Diskussionen behandelt und genehmigt worden sind. Die Berichte des Verwaltungsrates, des Schatzmeisters und der Rechnungsrevisoren wurden einstimmig angenommen. Der Clubbeitrag wird auf Fr. 12 belassen. Die statutengemäss in Ausstand tretenden Mitglieder des Verwaltungsrates wurden neu bestätigt. Es sind dies die Herren: Dr. Henry Henneberg (Genf), Leon Daguet (Freiburg), Robert Cramer (Genf), Louis Chauvet (Genf), Frederic Firmenich (Genf) und Hans Fehr (Kilchberg, Zürich). Der Artikel 11 der Statuten, der zwei Vizepräsidenten vorsieht, wurde abgeändert, so dass in Zukunft die Zahl der Vizepräsidenten nicht limitiert ist. Die alljährliche Generalversammlung wird jeweilen die Zahl festsetzen. lt Autosektion Aargau. Sportprogramm. Sehr geehrte Clubmitglieder! •Hiemit gestatten wird uns. Ihnen nachstehend das Untergruppe Appenzell, Vorderland und Rheinthal. Hauptversammlung. Auf den 17 dies hatte für dieses Jahr vorgesehene Sporprogramm bekanntzugeben. Wir möchten Sie deshalb von unseren, in diesem Jahr auszuführenden Ausfahr- «Krone» in' Oberegg zur ordentlichen Haupt- die Kommission ihre Mitglieder in (Ije Braueroi ten und sonstigen Veranstaltungen möglichst frühzeitig in Kenntnis setzen, damit Sie Ihre in Aus- sehr zu wünschen übrig und ist der Grund auf versammlung eingeladen. Der Besuch Hess sicht genommenen Touren danach einstellen können und dass es Ihnen dadurch möglich sein Tnterimsweise leitete der Aktuar Herr Ad. Locher das schwindende VorPinsinterPS.se zurückzuführen. •wird, recht zahlreich an den Sektionsausflügen jr., die statutarischen Verhandlungen. Na-oh einem kurzen llebcrblick über die Tätigkeit teilzunehmen. Die Sportkommission wird sich der alle Mühe geben, die vorgesehenen Touren so zu organisieren, um den Wünschen der Reiseteilnebmnr nach aller Möglichkeil zu entsprechen und um ihnen recht geniussreiche Stunden zu bieten. 1. 2. Mai • K>tägige Frühlingsausfahrt nach dem Kraftwerk Schwörstadt und Besichtigung der Brauerei Sahnen, Rheinfelden. (Diese Ausfalirt ist mit einer Beteiligung von 57 Wagen bereits durchgeführt worden.) 2. Anfangs.Juni: Ganz- oder event. halbtägige Ausfahrt auf eine aussichtsreiche Anhöhe zur .Durchführung eines Geschicklichkeitsfahrens. 3. Anfangs Juli: Eintägige Ausfahrt an den ständen noch Wert habe. In der Diskussion äusserte sich Herr Locher, dass unsere Untergruppe, Vierwaldstättersee, Fürigen oder Ennetbürgen. in Rücksicht auf die Interesselosigkeit, nicht mehr 4. Mitte August • Dreitägige Ausfahrt nach daseinsberechtigt sei. Herr Horsch, Oberegg, der Innsbruck oder viertägige Ausfahrt nach München. Begründer unserer Gruppe, steht mit Bedauern den geschilderten Tatsachen gegenüber und bemerkte, 5. Anfangs September • Eintägige PicknickiAusfahrt in die Freiberge, gemeinsam mit dass die heutige Versammlung über dieso Frage der Sektion Solothurn. 6. Tm Laufe des Sommers freie Zusammenkunft am Hfilivvilerseo. T. C. S. 7. Oktober, November: Jahresfest, voraussichtlich in Baden. Der definitive Zeitpunkt sowie das detaillierte Programm der oben aufgeführten Touren und Veranstaltungen wird immer frühzeitig durch die «Automobil-Revue» bekanntgegeben. Wir möchten unsere Clubmitglieder deshalb höflich ersuchen, der «Automobil - Revue» ihre volle Aufmerksamkeit zu schenken. Die letzte Generalversammlung hat auf Antrag der Sportkommission zur Durchführung der beiden in Vorschlag gebrachten Auslandsfahrten unter Nr. 4 des obigen Sportprogrammcs keine Stellung genommen, und wir möchten Sie deshalb anfragen, welche von den beiden Touren Sie auszuführen wünschen. Durch Ihre Zustimmung verpflichten Sie sich nicht zur Beteiligung. Wir bitten Sie höflich, sich des zugestellten Fragebogens zu bedienen und denselben baldmöglichst unserem Präsidenten der Sportkommission, Herrn F Zumkeller, Arch., Herrenmatto, Brugg, zustellen zu wollen. Wir haben sehr schön ausgeführte, vergoldete Clubabzeichen erhallen, bedeutend kleiner als die bisherigen; sie besitzen oben nebst (lern Scliweizernoch das Aargauerwappen, wodurch nun unsere Sektionsinitgüoder sofort erkennbar sind. Dieses Abzeichen kann auf unserem Office in Lenzburg gegen Fr. 1.— bezogen oder Ihnen auf Wunsch zugestellt werden. Her Vorstand. Grumie im verflossenen Verein sjahr, wobei noch dankbar rlp.s weggezogenen P-" ' -•' • • Herr SEKTION ZÜRICH. Burgenfahrt. Die für den Schuep gedacht wurde, ging der Vorsitzende über 17 Mai angesetzte Bluest- und Burgenfahrt in Der Vorarlberger - Automobil - Club in Zürich. zur Behandlung der Traktanden. Protokoll und den Aargau hat bei den Mitgliedern eine unerwartet gute Aufnahme gefunden. Da man aber Automobil-CIub für den 17 Mai 1931 eine Wer- Wie bereits gemeldet wurde, hatte der Voralberger- Rechnung wurden diskussionslos genehmigt und verdankt. Als schwieriges Traktandum erwies . wohlweislich von jeglicher Massenveranstaltung tung s f a h r t nach Zürich vorgesehen, an welcher 16 Autos und 40 Motorräder teilnahmen. sich die Bestellung der neuen Kommission, da absehen wollte, wurde beschlossen, für die Fahrt bereits sämtliche alten Kommissionsmitglieder die vom 17 Mai nur ca. 130 Personen anzunehmen Beim Bahnhof Tiefeubrunnen in Zürich nahm Herr Demission eingereicht hatten. Bei dem kleinen Besuch war es nicht möglich, eine neue Kommission nehmern einen Aperitif, derweilen die Damen mit und eine Wiederholung der Exkursion auf denA. Töndury im Namen der Sektion Zürich die stattliche Kolonne in Empfang und bot den Teil- zu wählen und man mnssle unweigerlich die Frage Bhimcnsträussen überrascht, wurden. Dann zos stellen, ob eine Neubestellung unter diesen Um- nicht entscheiden könne Traktor-Anhänger Autosektion St. Qallen-Appenzell Man einigte sich dahin. Mitte Juni eine zweite Generalversammlung, in Verbindung mit einer WEGWEISER OFFIZIELLE STRASSEN- SIGNAL DREIECK- TAFELN Vergnügungsfahrt, einzuberufen und so wird die nahe Zukunft über Sein oder Nichtsein unserer Gruppe entscheiden. X. C. S. SEKTION BERN. Pfingstfahrt in die Vogesen. Die bereits in frühern Nummern angekündigte Pfingstfahrt wird nun nach folgendem Programm durchgeführt: Samstag, 23. Mai: 13.20 Uhr; Sammlung vor dem Waisenhaus, Waisenhausplatz. 13.30 Uhr- Punkt, Abfahrt über Baisthal, Liestal, Basel. Ca. 15.30—16.00 Uhr- Basel-Hüningen Grenzübertritt, wenn möglich gemeinsam. Ca. 18.00 Uhr (frz. Zeit): Colmar. Treffpunkt Hotel Bristol, nachher gemeinsame Fahrt nach dem 12 km entfernten 3 Epis. 18.30 Uhr (fre Zeit): Ankunft 3 Epis, Hotel Notre Dame. 19.30 Uhr (frz. Zeit): Nachtessen etc. Sonntag, 24. Mai: Ausflüge nach Belieben, event auf Wunsch gemeinsam nach Strassburj?. Abends Rückkehr ins Standquartier 3 Epis und gemeinsames Nachtessen um 19.00 Uhr Montag, 25. Mai: Rückfahrt über Col de la Schlucht, Ballon d'Alsace, Beifort. Bei warmer Witterung Picknick, sonst Mittagessen in Belfort. Vorzeitige Abfahrt am Samstag bitte dem Fahrtleiter anzumelden. Bei fraglicher Witterung erteilt das Sekretariat, •Tel. Bollwerk 39.84, Auskunft über Start. Nachträgliche Anmeldungen nimmt der Sportpräsident ohne weiteres entgegen. Für passende Unterkunft kann aber keine Garantie übernommen werden. Im übrigen sei auf das den Mitgliedern zugestellte Zirkular hingewiesen. Der Präsident der Sportkommission: W Ed. Hub er. 31. Mai 1931 anzusetzen. So machten sich letzten Sonntag frühmorgens die 40 Wagen mit ihren 135 Insassen unter der Leitung von Herrn Vizepräsident Gassmann auf den Weg. Schon die Hinfahrt nach Wildegg bot prächtige Bilder von dem herrlichen Blütenschmuck der Obstbäume und dem Stand der Kulturen. Rasch waren die Autos parkiert, und schon nahm Herr Architekt Probst, Präsident des Schweizerischen Burgenvereins, sein Amt auf und hielt im Hof des Schlosses ein kurzes Referat über die Geschichte dieser stolzen Feste. Unter seiner Führung besuchte man dann die gesamte Schlossan.lage. Dann fuhr mau hinüber zum benachbarten Lenzburg, wo das Stidtoberhaupt, Herr Stadtpräsident Bertschinger, die Zürcher erwartete unii die Kolonne hinauf zu dem auf einem mächtigen Felshügel prächtig thronenden Schloss führte. Zufolge der vom Schlossbesitzer besonders erteilten Ermächtigung konnte die Auffahrt mit den Autos gemacht werden. Droben wurde man durch einen angenehmen Gruss der Lenzburger Konfitürenfabrik überrascht. Wieder orientierte Herr Probst über die Chronik des im Besitz dos bekannten englischen Fliegers Ellsworth befindlichen Schlossbaues, von dessen Terrasse man eine herrliche Fernsicht genoss. Vom Schloss wieder hinab ins traute Städtchen Lenzburg und das Seetal hinan über Boniswil zum Wasser.schloss Hallwil, wo wiederum Herr Probst und der ihm helfende Herr ür Bosch als Führer amteten. So hatte man in wenigen Stunden drei prächtige aargauisehe Schlösser besichtigt und darf konstatiert werden, dass man trotz der beträchtlichen Teilnehmerzahl ohne jedes Hasten all die herrliche Ritterromantik früherer Jahrhunderte geniessen konnte. Im schän gelegenen Hotel « Hallwil > in Beinwil wurde auf den sonnigen Terrassen Mittagsrast gehalten. Man erhob sich nur ungern, um über Remach das luzernische, durch den neuen deutschsebweizerischen Landessender plötzlich berühmt gewordene Münster zu erreichen. Hier herrschte automobilistischer Großbetrieb. Die Besichtigung der Sendestation zieht jeden Sonntag Hunderte von Automobilisten an, so dass oft kaum durchzukommen' ist. Unter der Führung des Sakrislans wurde vorerst die interessante Kirche des Chorherrenstiftes und der kostbare Kirchenschatz besichtigt im* dann fuhr man noch hinaus zu der an der Strasse Münsfer-Sursee in einer Kilometer-Distanz liegenden Sendestation. Eine herrliche Heimfahrt führte nach Luzcrn und über Zug den heimatlichen Gefilden zu. Nachgeholt sei noch, dass Herr Vizepräsident Gassmann am Mittagessen in Beinwil Herrn Präsident Dr Hübscher der Sektion Luzern des A.C.S. willkommen heissen durfte; die Sektion Aargau hatte telegraphisch ihre Grüsse entbieten lassen, da ein Sektionsanlass die Entsendung einer Delegation leider verunmöglicht hatte. s. man in Kolonne hinauf zum Waldhaus Dolder. Am Mittagessen entbot Herr Töndury den Willkomm, während Herr Bezirksrat Madiener, Bregenz, den gastfreundlichen Empfang aufs beste verdankte. Nach 14 Uhr machten sich die Fahrer neuerdings auf den Weg. Dank der guten Organisation — die reibungslose Durchfahrt durch die Stadt hatte die Sektion Zürich durch Aufstellen von« Sekuritasleuten auf zweckdienliche Weise sichergestellt — nahm die Konkurrenz einen sehr befriedigenden Vorlauf. S. DER STABILISATOR Auto-Anhänger für jeden Bedarf, in-jeder Ausführung, kurzfristig und preiswert. - Offerte und Beratung zu Diensten. 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No43 _ 1931 Notizen Aargaulsche Strassenfragen. Der Begierungsrat des Kantons Aargau unterbreitet dem Grossen Bat zur Behandlung eine Beihe von Anträgen über den Ausbau der aargauischen Ortsverbindungs- und Landstrassen. Die Botschaft beantragt dem Grossen Rat folgende • Punkte: 1. Zustimmung zu der vom Regierungsrat vorgeschlagenen Neuordnung für die Gemeinden für die Bekiesung der Ortsverbindungsstrassen beläuft sich heute Berechnung der Gemeindebeträge an die Landstrassen. auf Fr. 150,000 bis Fr. 180,000 im Jahre, an die nun der Staat 25—30 Prozent leisten 2. Erteilung der Ermächtigung an densoll. Regierungsrat, den Gemeinden aus den Automobilgebühren an die Landstrassenbeiträge und für den Unterhalt der Orts- Im weitern legt der Regierungsrat dem Grossen Rat den Entwurf eines Dekretes verbindungsstrassen Beiträge auszurichten. vor für die Errichtung 16 neuer Landstrassenzügen aus bisherigen Ortsverbindungsstrassen. Da diese Strassen aber in 3. Bewilligung des Entwurfes über ein Dekret für die Errichtung neuer Landstrassen. den wenigsten Fallen den Bedingungen einer modernen Landstrasse entsprechen, Der Unterhalt der Landstrassen und der müssen die meisten Strecken ausgebaut Ortsverbindungsstrassen ist bekanntlich Averden. Die rund 100 km langen Ortsverbindungsstrassen bedürfen zu ihrem Aus- im Kanton Aargau noch nicht ganz geordnet, während für die Durchgangsstrassen bau als Landstrassen einer Kostenaufin befriedigendem Masse gesorgt ist. Die Avendung von rund drei Millionen Franken, mb. Unterhaltskosten für die Strassen zweiter und dritter Ordnung sind auch im Aargau in den letzten Jahren stark gewachsen, so dass den Gemeinden viel stärkere Lasten erwuchsen, die sie nicht ohne weiteres in Abspernnassnahmen auf der Strasse ihrem Budget zu rechtfertigen vermochten. Der Regierungsrat des Kantons Aar- Die folgenden, uns von der kantonalen Bau- Tiefenau-Zollikofen. gau sieht deshalb für später ein neues direktion zugegangenen Ausführungen, beweisen, Strassengesetz vor und leitet nun vorläufig eine provisorische Enlastung der Ge- Strassenarbeiten den Verkehr möglichst wenig wie sehr diese Behörde darauf hält, durch ihre meinden ein. Beim ersten Punkt betreffen der Neuordnung für die Berechnung nung, die am besten durch strikte Befolgung der zu beeinträchtigen. Ihre Rücksichtnahme auf die Strassenbenützer verdient allgemeine Anerken- der Gemeindebeiträge für die Landstrasse Umleitungsmassnahrocn quittiert wird. Die Red. schlägt er vor, dass bei den nicht instandgestellten Strecken den Gemeinden nach wie vor die Jahreskosten der Kies- und Schuttfuhren zu berechnen sei, bei den instandgestellten Strecken anderseits sollen die Gemeinden nun einen Fünftel der Unterhaltskosten und einen Fünftel vom Zins nach verschiedenen Faktoren abzustufen ist. Um den Gemeinden den durch den verstärkten Verkehr erhöhten Unterhalt der Ortsverbindungsstrassen f zu erleichtern, wurde ebenfalls in Aussicht genommen, ihnen geAvisse Beiträge aus den Automobilgebühren zukommen zu lassen. Als ausschlaggebender Faktor für den Staatsbeitrag sollen die wirklichen Aufwendungen der Gemeinden für die Kiesauffuhr gerechnet werden. Die AufAvendungen der Die gegenwärtigen Umbauarbeiten auf der Staatsstrasse Tiefenau - Zollikofen (Pflasterung des Geleisestreifens) erstrecken sich auf mehr als die Hälfte der Strassenbreite, so dass für den gesamten Verkehr nur mehr eine Fahrbahnbreite von 3,5 m zur Verfügung steht. Die Einführung des Eisenbahnverkehrs war daher nicht zu umgehen, um so weniger, Der englische der Instandstellungskosten übernehmen. Auf dieser Basis kalkuliert, erreichen die Kosten für die Ausserortsstrecken für das als auch im Interesse der Strassenbenützer Jahr 1929 218,000 Franken. Es ist nun selbst eine möglichst kurze Bauzeit vorgesehen war. Das gesteigerte Arbeitstempo vorgesehen, dass ein Staatsbeitrag aus den Automobilgebühren zur Hauptsache kann jedoch nur innegehalten werden, wenn die Mehrleistung der Gemeinden abnehmen soll, wobei der zugeAviesene die Zufuhr der Baumaterialien und die Weg- Betrag fuhr des Aushubs ohne Verzögerung vonstatten sehen kann und die Bauarbeiten- AUTOMOBIL-REVUE GROSSES FLUGFEST nicht durch Verkehrsstockungen gehindert werden. Die Fahrzeugführer können durch strikte Befolgung des vorgeschriebenen Eisenbahnverkehrs ganz wesentlich zur frühzeitigen Wiedereröffnung des ungehinderten Durchgangsverkehrs beitragen. Die Frage der Umleitung der stadtwärts. fahrenden Fahrzeuge wurde übrigens mit den diesbezüglichen Behörden und Verkehrsverbänden (A. C.S., T. C. S. - Strassenverkehrsliga) eingehend geprüft. AnlässiicJi dieser Konferenz wurde einmütig festgestellt, dass eine andere Lösung oder gar eine unbehinderte Durchfahrt in beiden Richtungen nicht in Frage kommen könne. Den Eisenbahnverkehr nur auf die Länge der Baustelle zu beschränken, würde zu grossen Unzukömmlichkeiten führen. Einmal erstrecken sich diese auf eine Länge von je 800—1200 m, was allein schon die Verständigung zwischen den beiden Posten erschweren würde, sodann aber müssten die Fahrzeugführer an den beidseitigen Einfahrten Wartezeiten bis zu 15 Minuten in Kauf nehmen, namentlich dann, wenn in der Kolonne noch Pferdefuhrwerke eingeschlossen sind. Sobald die Arbeiten bis zum Südausgange des Dorfes Zollikofen fortgeschritten sein werden, kann die Umleitung bedeutend verkürzt werden. Die Verkehrseinschränkungen erfolgen übrigens erst nach weitgehender Bekanntgabe, um den Autofahrern die Möglichkeit zu geben, ihre Route den örtlichen Verhältnissen entsprechend abzuändern. Für die Strecke Biel - Bern kommt im vorliegenden Falle als Umleitung die Strasse Aarberg - Meikirch in Betracht, während Burgdorf-Bern über Krauchtal-Bolligen eine eher kürzere Strecke besitzt. Behörden und Verkehrsverbände haben in letzter Zeit durch gemeinsames Vorgehen sehr erspriessliche Arbeit geleistet, doch ist es jeweilen einigen Aussenseitern vorbehalten, die Anordnungen nicht zu befolgen und dadurch die Arbeiten zu behindern. Die in Ausführung begriffenen Arbeiten sind nötig für den endgültigen Ausbau der Strasse und erfolgen im Interesse der Strassenbenützer, besonders aber der Automobilisten. Die mit den Vertretern der Verkehrsverbände stattgehabte Prüfung hat die Notwendigkeit der Absperrung ergeben. Die getroffenen Massnahmen sind uner- Jässlich, und die Strassenbenützer mögen sich, für kurze Zeit damit abfinden. N ROMANSHORN Pfingstmontag, den 25. Mal 1931 Unter Mitwirkung von: UDET, Berltn, Kärn, Düsseldorf Riediger, Ebingen und zwei Fallschirmabspringerinnen Stehplatz Fr. 1.-, Sitzplatz Fr. 2.—. — Fassagierflüae von morgens 10 Uhr an: '/• Std. Fr. 15.— Beginn der Hauptattraktionen 13.30 Uhr. AUTOPARK AM SEE * -!;-7 , ' Provisorische Instandstellung der Hofstettenstrasse in Thun. Die heroische Baudirektion hat einem Gesuch des Verkehrsverbandes am Thunersee entsprochen und eine bis zum Herbst ausreichende, provisorische Instandstellung; der Hofstettenstrasse angeordnet, die immerhin einen Kostenaufwand von Fr. 30,000 bedingt, die der Staat vollständig auf sich nimmt. Zwischen Thiin-Lauitor und Hilterfingen wird eine Halbwalzung angeordnet in Verbindung mit einer Ausgleichung des Querprofils, wobei nachher noch eine Oberflächenbehandlung durchgeführt wird. Man rechnet damit, dass diese Arbeiten Mitte Juni beendigt sein werden und dass dann den unleidlichen Zuständen bis zum Hertost notdürftig abgeholfen werden kann. lt. Flugfest in Romanshorn. Der letztes Jahr unter grosser Beteiligung dos Publikums durchgeführte Flugtag in Romanshorn, wird am Pfingstmontag, den 25. Mai, wiederholt. Die Veranstalter konnten ein äusserst reichhaltiges Programm zusammenstellen, dessen Glanznummer zweifelsohne der berühmte deutsche Kunstflieger Udet darstellt, der ja in der Schweiz kein Unbekannter mehr ist. Da die Eintrittsp,reise sehr bescheiden gehalten sind und ein Ausflug an den Bodensee durch den immer noch im Blütenschmuck -prangenden. Thurgau an und für sich schon ein Genuss ist. werden sicher zahlreiche Automobilisten den Pfingstmontag zu einer Ausfahrt nach Romanshorn benützen. Ein geeigneter Aulopark mit günstiger Zufahrt ist am See bereitgestellt. 7. Generalversammlung des internationalen Rates für Tourismus. Der « Conseil central de tourisme international» wird vom 28. bis 30. Mai in Budapest seine 7. Generalversammlung hajten, an die der Bundesrat Herrn Dr. A. Junod, Direktor der Schweizerischen Verkehrszentra-lc in Zürich, delegierte. lt. BtILte: NE CHRON Wilhelm von Opel 60 Jahre alt. Kommerzienrat Dr. ing. h. c. Wilhelm von Opel, einer der Führer der deutschen Automobilindustrie und eine ihrer bedeutendsten Persönlichkeiten, feierte vor wenigen Tagen seinen 60. Geburtstag. Wilhelm von Opel war die gegebene Kraft, die berufen war, das Erbe des Vaters Adam von Opel der heutigen Grosse entgegenzuführen. Auch als Rad- und Automobilrennsportfahrer war er zu Anfang des Jahrhunderts ebenfalls in weiten Kreisen wohlbekannt. Nicht nur als Wirtschaftsführer von überragender Grosse und als Sportsmann ist Wilhelm von Opel eine bedeutende Erscheinung, auch als Mensch begegnet er durch seine bezwingende Herzlichkeit überall ehrlicher Sympathie. bo. Pour votre Essex ist das AUTOMOBIL mit fast unbeschränkter Lebensdauer. — SINGER ist nicht übortroffene englische Werkmannsarbeit. Der SINGER 6 Zylinder, 9 St.-PS ist kein kleiner Wagen, sondern ein sehr geräumiger 5-Plätzer, mit moderner, kontinentaler Linienführung, ausgerüstet mit Ciel ouvert, Kofferträger, Stossdämpfer, verstellbaren Vordersitzen, Federhüllen, splitterfreiem Glas etc. etc. Die Geräuschlosigkeit des Motors, die wunderbare Aufhängung und eine prachtvolle Steuerung setzen auch den verwöhntesten Kenner in Staunen. Th. Karrer & Co. A.-G. Basel Steinenring 45. Zürich Miihlebachgarage, Holbeinstrasse. Die Vertretung einiger Kantone ist noch frei! 7931 Sehr günstige Vertreter-Bedingungen! Brennstoffzusatz Huile du carburant wird an Grossbetriebe offen geliefert in Blechflaschen von 10 und 20 kg. 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