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E_1931_Zeitung_Nr.043

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N» 48 — 1931 ÄUTOMOBII^REVUE ten Mühe den Vorsprung auf 4 Sekunden vergrössert. Doch schon kurz nachher ereilte ihn das Unheil: er musste aufgeben und Czaikowski ging sicher an die Spitze vor. Etancelin rückte an die zweite Stelle. Gegen den schnellen Wagen des Grafen konnte Etancelin nicht mehr viel ausrichten. Nach 30 Runden trennte ihn vom Spitzenführer ein Unterschied von zirka zwei Minuten und gegen den Schluss hin vergrösserte sich die Distanz bis auf vier Minuten Differenz. Ohne grosse Angriffe vermochte Czaikowski nach einer ausserordentlich guten Fahrt das Rennen als Erster zu beenden. (Graf Czaikowski hat bekanntlich auch seine Meldung für den Grossen Preis von Genf abgegeben). Etancelins Erfolg mit seinem Wagen gegenüber dem starken Czaikowski bleibt ebenfalls sehr lobenswert; als Dritter beendete Maleplane mit seinem Bugatti 2000 ccm das Rennen. In der Klasse bis 1500 ccm siegte Scaron auf seinem Amilcar 1100 ccm überlegen. Die grösste Sensation des Rennens war indessen der Start des unbekannten marokkanischen Automobilisten Galba, der mit seinem Bugatti zum ersten Male überhaupt ein Rennen bestritt und zum grenzenlosen Erstaunen lange Zeit hindurch mit fabelhafter Sicherheit neben Lehoux, Czaikowski und Etancelin an der Spitze lag. Im Gesamtklassement rangiert das viel versprechende Fahrertalent an 6. Stelle. Von den 22 gestarteten Fahrern fielen 9 Konkurrenten aus, darunter die bekannten Fahrer Charles Montier (Ford), Veyron (Bugatti), Mme Ittier (Bugatti), Schlumberger (Rally) und der bereits erwähnte Lehoux (Bugatti). Die Resultate : 1. Graf Czaikowski (Bu?atti 2300 ccm). in 2 StA 41'52" 24 (Stunderemittel 136,920 km). 2. Etancelin (Bugatti 2 Liter), 2 Std. 45' 33" *A. 3. J. de Maleplane (Bugatti 2 Liter), 2 Std. 51' 58" H. 4. Scaron (Amilcar 1100 ccm). 2 Std. 58' 45", Erster der KJasee bis 1500 ccm. 5. Ferrant (Peugeot), 2 Std. 58'50" J6. 6. Galha (Bugatti), 3 Std. 25". Rabassada-Bergrennen In Spanien. Die Europäische Bergmeisterschaft, die dieses Jahr aus zwölf Läufen besteht, wurde am letzten Sonntag durch das Bergrennen von Rabassada in Spanien offiziell eröffnet. Die Veranstaltung, die vor den Toren Barcelonas durchgeführt wurde, erfreute sich bei sehr günstigem Wetter einer überaus starken Anteilnahme des Publikums. Im Gegensatz zu den früheren Jahren wurde diesmals nur der untere Teil der Rennstrecke benützt, deren hauptsächliche Eigenschaft in zahlreichen kritischen Kurven und schlechter Streckenübersicht bestehen. Trotz diesen erschwerenden Umständen stand der Tag im Zeichen neuer Streckenrekorde. Absoluter Sieger der Automobile wurde der letztjährige Europa-Bergmeister der Sportwagenkategorie, Caracciola auf Mercedes. Während man nach seinen Uebungsfahrten am Mittwoch, Donnerstag und Freitag nur auf geringe Aussichten auf einen Sieg rechnete, da sich der schwere Mercedes-Benz 8000 ccm Kompressorwagen für die Strecke zu gross und zu wenig wendig erwies, schnitt Caracciola am Sonntag trotzdem mit einer hervorragenden Zeit ab, indem er den Rekord seiner Kategorie von 4 Min. 41,08 Sek. auf 3 Min. 45,43 Sek. reduzierte (Stundendurchschnitt 78,250 km) und einen neuen absoluten Streckenrekord für Automobile aufstellte. Der bisherige Inhaber des Rekordes, Oliyeras, konnte mit seinem Bugatti-Rennwagen Caracciola nichst anhaben. Die absolut beste Tageszeit der Strecke fuhr der Motorradfahrer Aranda auf Rugde. Bei den Rennwagen stellte Doret auf Nacional Pescara mit 3 Min. 50,51 Sek. die beste Zeit auf. Die Resultate: Sportwagen, 1100 ccm: 1. Rodriguez (Amilcar). in 5'52" — 1500 ccm: 1. Elovres (Bugatti), in 5\3". — Bis 5000 ccm: 1. Ketty I (Ford), in. 4'21" (Rekord). — Bis 8000 ccm: 1. Caracciola (Mercedes-Benz), in 3'45" (neuer Streckenrekord). Rennwagen. 750 ccm: 1. Stohel (Austin), in 4' 31" (Rekord). — 1100 ccm: 1. Castello (Amilcar), 4'15". — 1500 ccm: 1. Anglada (Bugatti). 4" 9" (Rekord). — Bis 2000 ccm: 1. Oliveras de la Riva (Bugatti), in 4'5" — Bis 3000 ccm: 1. Toret (Nacional Pescara) * 3' 50" (Rekord), Mittel 76,525 km; 2. Zanelli (Nacional Pescara), in 3'öl". Beginn der 10 000-km-Fahrt. Unsere sämtlichen Modelle sind mit 4 Gasag-Getriebe ausgerüstet, ein gewichtiger Vorteil, um die volle Leistungsfähigkeit des Motors, insbesondere auf den BERGSTRASSEN, wirklich ausnützen zu können. Der neue 6 Zylinder 13 PS Abfahrt in Berlin. Der Start zu der 10,000 km-Fahrt der Monstreprüfung des A. v. D., die eine Fahrt über einen Viertel des Erdumfanges umfasst, wurde für die 42 Wagen der ersten Wertungsgruppe unter 2000 ccm gestern Donnerstagmorgen 5 Uhr auf der Berliner Avus gegeben. Im Auto-Hotel in Charlottenburg fand am Mittwoch nachmittag die Abnahme der Wagen statt, daran anschliessend folgte die Fahrtbesprechung der Konkurrenten. Die Wagen blieben bis gestern früh unter strengem Verschluss und wurden erst eine Stunde vor dem Start freigegeben. Vor dem Verwaltungsgebäude der Avus wurden die Konkurrenten mit je einer Minute Abstand auf ihre riesige Reise geschickt. Der Start der grossen Wagen findet am Sonntag ab 8 Uhr 46 morgens statt. Ziel der ersten Etappe: Genf. Die 10,000 Kilometerfahrer, von denen die erste Gruppe gestern in Berlin zu ihrer gewaltigen Reise durch Europa startete, wird heute Mittag Schweizerboden betreten. Die Konkurrenten werden bei Grand Saconnex die Grenze überschreiten, um die Zeitkontrolle Genf, die als Abschluss der ersten Etappe gilt, zu erreichen. Der Start wird dem ersten Fahrer dieser 42 Wagen der Kategorie bis 2000 cm um 23 Uhr 01 vor dem Zentralsitz des A.C.S. in Genf gegeben, wo sich die Kontrolle — markiert durch eine wedsse Fahne — befindet. Die zweite Gruppe, die die Zahlen 43 bis 100 trägt und Wagen über 2000 ccm betritt, wird voraussichtlich am Pfingstmontag den 25. Mai von 8 Uhr an in Genf eintreffen. Die erste Abfahrt wird um 18 Uhr 01 gegeben werden. Die Organisation der Kontrolle in Genf wind von der Nationalen Sportkommission des A.C.S. unter Leitung der Herren Präsident Jules Decrauzat und Herrn Sekretär Ernest Brieger vorgenommen, die alle Sicherungen zu einem reibungslosen Verlauf des Zwischenhaltes getroffen haben. Die schweizerischen und französischen Grenzfumktionäre bei den Übergangsstellen Gramd Saconnex und Perly zeigten sich sehr entgegenkommend, so dass es den 10,000 Kilometerfahrem zu jeder Tagesund Nachtzeit ohne Erschwernisse möglich sein wird, die Grenze zu passieren. mb. Als erstes Bergrennen der deutschen Automobil - Bergmeisterschaft ging am letzten Sonntag das Lückendorfer Bergrennen bei Zittau erfolgreich in Szene. 60 000 Zuschauer wohnten bei herrlichstem Frühlingswetter den interessanten Kämpfen auf der 4 km langen Strecke bei, die zum Teil richtig überhöhte Kurven und zahlreiche kritische Kehren bei einem Höhenunterschied von 211 m aufweist. Wie wir bereits in letzter Nummer mitteilten, ging der Berliner Rennfahrer von Morgen, auf Bugatti, aus dem Rennen als Sieger hervor. Mit der Stundengeschwindigkeit von 113,6 km drückte er den Rekord von Stuck aus dem Vorjahr von 2 Minuten 12,4 Sekunden auf 2 Minuten 06,7 Sekunden hinunter. Stucks Start auf seinem neuen Mercedes-Renz- Rennwagen, mit dem er zum erstenmal ein «• Lückendorfer Bergrennen. Bergrennen fuhr, wurde mit besonderem Interesse erwartet. Trotzdem der Wagen noch nicht ganz eingespielt scheint, vermochte auch Stuck seinen letztjährigen Rekord auf Austro-Daimler um eine Sekunde zu kürzen. Prinz zu Leiningen auf Bugatti wurde mit 2 Minuten 17,4 Sekunden Drittbester. Bei den Sportwagen war Burggaller, Berlin, mit 2 Min. 18 Sek. (105,8 Stundenkilometer) der schnellste Fahrer. Beim Kampf der Motorräder ereignete sich leider ein Unfall, indem ein Fahrer bei einem Sturz einen schweren Beckenbruch erlitt. Die Resultate: Sportwagen bis 500 ccm: 1. Oesterreicher, Dresden (DKW.), 3:17,2; bis 750 ccm: 1. Hippoldssteiner-Hiischberg (DKW.), 3:33; bis 1100 ccm: 1. Schellenberg, Dresden (Bugatti), 2:37: bis 2000 ccm; 1. Hoch, Tschechoslowakei (Praha-Alfa), 4:02,2; bis 3000 com: 1. Burggaller. Berlin (Bugatti), 2:18 (neuer Sportwagearekord); bis 5000 ccm; 1. Underberg, Greifswald (Ford), 3:19; bis 8000 ccm; 1. v. Michel-Raulino, München (Mercedes-Benz), 2:26,7. Rennwagen bis 1100 ccm: 1. Schlee, Hirscbberg (DKW), 3:53,9; bis 1500 ccm: 1. Emder-Breslau (Bugatti). 2:27,2; bis 2000 ccm: 1. Prinz Ledningen, Amorbach (BugErtti), 2: 17.4: bis 3000 ccm; 1. v Morgen, Berlin (Bugatti), 2:06.7 (neuer Lükkendorfer Bergrekord); bis 8000 ccm: 1. H. Stuck (Mercedes-SSK.), 2:11,7. mb. Das Bol d'Or-Rennen 1931. Das Bol d'Or- Renn,en, das bekanntlich auf der Rundstrecke von St. Germain bei Paris jedes Jahr an Pfingsten ausgetragen wird, vereinigt dieses Jahr die schöne Zahl von 90 Meldungen vow Automobilen und Sidecars in der Nennliste. Der Start der Automobile für das Rennen, das als reine Geschwindigkeitsprüfung über 24 Stunden zum Austrag kommt, wird am Sonntagabend kurz nach dem Rennen der Sidecars gegeben. x. Bergrennen von Fontainebleau. Das Berrrennen von Fontainebleau, das auf einer zwei Kilometer langen Strecke am letzten Sonntag ausgetragen wurde und unter schlechtem Wetter litt, ergab folgende Resultate : Tourenwagen: 750 ccm: 1. Lang (Rosengart), 1' 5