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E_1931_Zeitung_Nr.044

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Solbad Rheinf elden

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Auf dem Haupte trugen viele germanischen Frauen ein Gewinde aus Bronzedraht, durch welches das reiche Haar gezogen und alsdann mit Nadeln befestigt wurde. Zur Römerzeit versahen unsere Urmütter ihr Haar mit Kopfbinden aus Goldblech. Auch Stirnbänder aus gleichem Metall waren beliebt M. F. Ein Fallschirmabsprang auf Leben and Tod Vor kurzer Zeit jährte es sich zum vierten Male, dass der berühmte amerikanische Flieger Lindberg den Ozean überflog. Bei dieser Gelegenheit veröffentlichen wir aus seinem spannenden Buche < Wir Zwei! » (Reisen und Abenteuer, Brockhaus-Verlag, Leipzig) die spannende Schilderung eines Fallschirmabsprunges während eines Postfluges. «Ich verliess am 16. September 1926 den Flugplatz Peoria mit meinem Postflugzeug um 6 Uhr 10 Minuten nachmittags. Ueber dem Boden lag leichter Nebel, aber der Himmel war fast ganz klar und nur mit verstreuten Kumuluswolken bezogen. stürzte, und lenkte daher meinen Schirm Etwa 40 Kilometer nordöstlich von Peo-sria wurde es dunkel; ich flog nun nach zeuges weg, wie ich konnte. Es war bald schnell von der Spiralbahn des Flug- dem Kompass und überprüfte meinen ausser Sicht, erschien aber nach einigen Kurs nach den Lichtern der Städte unter Sekunden wieder, da es etwa die gleiche mir, bis wenige Kilometer nordöstlich Fallgeschwindigkeit hatte wie der Fallschirm. Ich zählte fünf Spiralen, jede ein dem Illinois-Fluss ein niedriger Bodennebel aufkam. wenig weiter von mir entfernt, bis es die Der Nebel erstreckte sich vom Erdboden bis in eine Höhe von etwa 200 Meter, Nebelwand erreichte. und da ich nicht unter der Nebelschicht Als ich im Nebel - verschwand, wnsste wegfliegen konnte, flog ich zurück und ich,, dass der Boden etwa 300 Meter tief versuchte, beim Sehein einer Leuchtkugel war. Ich griff nach der Taschenlampe, zu landen. Doch die Leuchtkugel brannte aber sie war nicht mehr da. Ich konnte nicht an, und ich nahm daher wieder den weder die Erde noch den Himmel sehen Kurs auf Maywood, den Luftposthafen und hatte keine Ahnung, wie das Land von Chicago, in der Hoffnung, über dem unter mir beschaffen war. Ich kreuzte die Flugplatz ein Loch im Nebel zu finden. Beine, um nicht an einem Ast oder einem Ich flog nun nach dem Kompass bis 7 Draht hängenzubleiben, schützte mein Ge- Uhr 15 Minuten abends weiter, als ich sicht mit den Händen und wartete. Plötzlich sah ich die Umrisse des Bodens, und einen matten Schein über der Nebeldecke erblickte, der auf eine Stadt unter mir einen Augenblick später landete ich auf schliessen liess. Es waren mehrere dieser einem Kornfeld. Das Korn ging mir bis Lichtflecke auf dem Nebel sichtbar, das über den Kopf, und der Schirm lag oben konnten nur die an den Flugplatz Maywood auf den Aehren. Ich packte ihn schleunigst zusammen und lief einer Furche ent- grenzenden Städte sein. Es gelang mir jedoch in keinem Augenblick, die genaue lang. Auf dem Boden konnte man etwa Lage des Flugplatzes festzustellen, obgleich ich später erfuhr, dass die Schein- 100 Meter weit sehen. In wenigen Minuten kam ich an ein Stoppelfeld mit einigen Wagenspuren, denen ich zu einem werfer nach oben gerichtet und zwei Fässer Benzin angezündet worden waren, um Gutshof, der etwa 400 Meter entfernt war, meine Aufmerksamkeit zu erregen. Mehrmals ging ich bis auf die Nebelschicht folgte. Als ich den Hof erreichte, sah ich Autoscheinwerfer über die Strasse huschen. Die Insassen fragten, ob ich ein nieder, die nach meinem Höhenmesser 200 bis 300 Meter hoch war. Der Himmel über Flugzeug hätte abstürzen hören, und ich mir war bis auf einige zerstreute Wölkchen klar, Mond und Sterne schienen hell. brauchte einige Zeit, um ihnen auseinanderzusetzen, dass ich das Flugzeug geführt hätte und jetzt selbst auf der Suche Nach fünfunddreissig Minuten vergebli- danach sei. Wir mussten erst eine Vier- chen Kreisens über dem Platz flog ich in westlicher Richtung weiter, um vom Michigan-See wegzukommen und in der Hoffnung, ein Licht längs der Transkontinentalbahnlinie ausfindig zu machen. Als sich nach fünfzehn Minuten Flug nach Westen noch immer kein Loch im Nebel zeigte, nahm ich den Kurs nach Südwesten, in der Hoffnung, den Rand der Nebelschicht im Süden des Illinois- Flusses zu erreichen. Mein Motor setzte um 8 Uhr 20 Minuten aus, und ich schaltete den Reservetank ein. In diesem Augenblick war ich nur 500 Meter hoch, und als der Motor nicht so schnell ansprang, wie ich erwartet hatte, schob ich die Taschenlampe in meinen Gürtel und wollte gerade die Fallschirmleuchtkugel entzünden und nachspringen, als der Motor endlich wieder einsetzte. Eine zweite Prüfung zeigte, dass der Haupttank leer war und folglich nur noch eine Flugzeit von höchstens zwanzig Minuten übrigblieb. In der Nebeldecke waren keine Löcher, daher beschloss ich, das Flugzeug aufzugeben, sobald der Reservetank leer war. Ich versuchte, den Packraum zu öffnen, in der Absicht, die Postsäcke hinauszuwerfen und dann zu springen, aber ich konnte den vorderen Verschluss nicht aufbekommen. Ich war mir bewusst, dass die Feuersgefahr wegen der leeren Tanks nicht gross war, und begann, in die Höhe :u steigen, als ich einige Sekunden lang in Licht am Boden erblickte. Das war das erste Licht, das ich seit fast zwei Stunden sah, und da ich noch für etwa fünfzehn Minuten Betriebsstoff hatte, ing ich auf 400 Meter hinunter und zog 1931 — N° 44 die Schnur der Leuchtkugel ab, als ich nach meiner Schätzung über dem Licht war, das ich gesehen hatte. Diesmal entzündete sie sich aber nur, um die Decke einer festen Nebelmauer zu beleuchten, in der sie bald verschwand, ohne die geringste Spur vom Boden zu erhellen. Für sieben Minuten hatte ich noch Brennstoff. Da ich den Lichtschein einer Stadt durch den Nebel schimmern sah, drehte ich nach dem freien Felde und und richtete das Flugzeug auf. In 1800 Meter Höhe setzte der Motor aus. Ich trat auf die Brüstung heraus nach der rechten Seite des Sitzes und zog die Reissleine nach einem Sturz' von etwa 30 Meter. Der Fallschirm, ein «Irving»-Sitztyp, arbeitete vorzüglich; ich fiel mit dem Kopf nach unten, bis die Gurte mich in eine aufrechte Lage rissen und der Schirm sich entfaltete. Diesmal brachte ich die Reissleine mit. Ich zog die Taschenlampe aus dem Gürtel und liess sie durch die Nebelschicht blitzen, als ich hörte, wie plötzlich der Flugzeugmotor wieder einsetzte. Vor dem Absprung war er nicht mehr gelaufen und ich hatte daher unterlassen, die Zündung abzustellen. Nun war anscheinend beim senkrechten Sturz des Flugzeuges noch etwas Benzin in den Vergaser gelaufen. Bald kam auch das Flugzeug in Sicht, etwa 400 Meter vor mir, es fiel in der Richtung auf meinen Fallschirm zu. Ich steckte die Lampe in eine Tasche meiner Flugzeugausrüstung, damit ich den Fallschirm, wenn nötig, ablenken konnte. Das Flugzeug beschrieb eine Linksspirale von etwa 1500 Meter Durchmesser und ging etwa 300 Meter vor mir herunter. Ich war mir nicht darüber klar, ob das Flugzeug oder ich schneller telstunde mit nutzlosem Suchen nach den Trümmern zubringen, ehe man mich endlich nach seinem Haus gehen hiess, wo ich eine Suchmannschaft zusammenbrachte und nach St. Louis und Chicago telephonierte. Ich hatte gerade die Ferngespräche angemeldet, als das Telephon klingelte und die Meldung kam, dass das Flugzeug in einem etwa 4 Kilometer entfernten Kornfeld gefunden worden sei. Wir brauchten ein paar Minuten, bis wir die Unglücksstelle erreichten. Inzwischen hatte sich bereits eine kleine Schar Neugieriger angesammelt. Das Flugzeug war zu einer formlosen Masse zusammengeballt. Es hatte beinahe ein Bauernhaus gestreift, und die linke Tragfläche steckte in einem Kornhaufen, 300 Meter weit weg. Es war mit der linken Tragfläche und dem linken Rad aufgeschlagen und etwa 80 Meter weit auf dem Boden geschleift, mitten durch einen Zaun, bis es am Rande eines Kornfeldes liegen blieb, etwa 100 Meter vor einer Scheune. Der Laderaum war aufgesprungen, und ein Postsack lag auf der Erde. Die Post selbst war jedoch unbeschädigt. Der Polizeivorsteher von Ottawa erschien bald auf der Bildfläche, und wir schafften dann die Post nach dem Postamt in Ottawa, wo sie 3 Uhr 30 Minuten morgens mit der Bahn nach Chicago weiterging.» Der Redner. < Meine Herren, ich will mein© Stimme erheben, damit sie im ganzen Lande gehört wird, von der einen Grenze bis zur andern, vom Norden bis Süden, vom Osten bis Westen, ja, bis weit über die Gren>zen des Landes hinaus... > — Stimme aus dem Publikum : « Bitte lauter ! >

N°44 -1931 AUTOMOBIL-REVUE 21 Bunte Chronik aus aller Welt Geheimnisse des Gehirns. Das Gewicht des Gehirns 'allein ist nicht entscheidend für die geistigen Fähigkeiten eines Menschen, ebensowenig wie die Grosse seines Kopfes in dieser Hinsicht etwas zu bedeuten hat. Viele hervorragende Männer hatten verhältnismässig kleine Köpfe und kleine Gehirne. Bei dem Gehirn kommt es auf die Vielfältigkeit der Windungen ab. Ein Gehirn ohne viele Windungen gehört einem Menschen von geringer Intelligenz. Aber so ein lose zusammengepacktes Gehirn braucht bisweilen einen grösseren Schädel als ein fein verästeltes Gehirn, daher sind Männer mit grossen Köpfen oft dumm, während ein Mann mit kleinem Kopf sehr klug sein kann. Ist ein grosses Gehirn aber zugleich mit vielen Windungen ausgestattet, so kann es das Gehirn eines Genies sein. Viele Genies haben grosse Köpfe, der grosse Erfinder Edison ist ein Beispiel dafür. Sicherlich ist sein Gehirn ausserordentlich verzweigt und ausgebildet. nis tief eingeprägt hatte, in der Strassenbahn und machte die Polizei auf ihn aufmerksam, fand aber wenig Glauben, da die von ihm bezeichnete Person ein bekannter Arzt und angesehener Bürger war. Als die Polizei sich auf die dringenden VoTstellungen Lees doch zu einer Untersuchung bequemte, stellte es sich heraus, dass der Arzt tatsächlich der Massenmörder war. Da es sich um einen Geisteskranken handelte, wurde der Arzt in ein Irrenhaus gesperrt, und seit dieser Zeit hörten auch die furchtbaren Verbrechen auf. Der Name des Mörders wurde geheimgehalten, um die Angehörigen, besonders seine Frau, die den besten Gesellschaftskreisen Londons angehörte, nicht blosszustellen. Spielerschicksale. Was innerhalb der grossen Spielorte vor sich geht, bleibt meistens den Fernstehenden verborgen, da die Behörden der betreffenden Orte alles daran setzen, jeden Skandal zu vertuschen, verdirbt es doch ihr Renommee, wenn bekannt wird, dass jemand durch das Spiel ruiniert wurde und den Selbstmord als Millionär, ohne es zu wissen. Man stelle sich vor: seit drei Jahren Millionär zu sein ... und es nicht einmal zu wissen! Wie manches hätte im Leben anders gestaltet, wie vieles hätte man unternom- letzten Ausweg wählte. Kürzlich hat ein Engländer in Monte Carlo aber auf so aufsehenerregende Art Selbstmord begangen, men, geplant, entworfen, wenn man von sei-dass es sich nicht vertuschen Hess. Nachdem er nämlich sein ganzes Geld im Kasino verloren hatte, ging er an der Küste entlang bis nach dem kleinen Badeort Cap Martin. Hier steckte er eine Dynamitpatrone wie eine Zigarre in den Mund und zündete die Zündschnur an. Sein Kopf wurde in Atome nem Reichtum etwas geahnt hätte! Ein ganz eigenartiger und unfasslicher Zustand. Ein italienischer Bauer hat dieses merkwürdige Schicksal, das jeder nach seiner Phantasie mehr oder minder tragisch gestalten kann. Ganz zufällig erfuhr er, dass er auf ein Los, das er vor drei Jahren gekauft hat, drei Millionen Lire gewonnen hatte. Aber das Schicksal meinte es noch gut mit ihm, denn abgesehen davon, dass er es überhaupt noch zur Kenntnis bekam, hatte er auch noch das Los, es fand sich in einer Schublade, wo er es längst vergessen hatte! Wie, wenn er beim Aufräumen den alten Lappen vernichtet hätte? Dann wären die Millionen Traummillionen geblieben. Uebrigens muss es in Italien mehrere solcher unbewussten Millionäre geben, denn nach amtlichen Feststellungen sind Gewinne im Werte von 14 Millionen Lire nicht abgehoben worden. Man tnutmasst, dass die Käufer Landleute sind, denen bei einem Stadtbesuch ein Los aufgeschwatzt wurde, die es dann in die Tasche gesteckt oder verloren haben, den ganzen Kram vergassen und sich auch um die Ziehungsliste gar nicht kümmerten. Ihnen ist natürlich nicht zersprengt. Diese Einzelheiten sind zufällig bekannt geworden, da die Einwohner von Cap Martin durch den Knall aus dem Schlafe geweckt wurden und die Leiche des Unglücklichen fanden. Diese Tat erinnert an die Verzweiflungstat einiger Menschen, die ihre letzte Hoffnung auf das Spiel gesetzt hatten und nun bitter enttäusch wurden. Einer z. B., der seine letzten tausend Franken verlor, zog im gleichen Augenblick einen Revolver aus der Tasche und schoss sich durch den Schädel, so dass sein Oberkörper über den Tisch fiel und die Kleider der Damen mit Blut bespritzt wurden. Ein anderer übergoss die Spieltische mit Petroleum, versuchte sie in Brand zu stecken und tötete sich dann selber. Was kostet ein ganzer Zoo ? zu helfen. Aber man sieht, selbst zum Gewinnen muss man Talent haben, und For- Der Londoner Zoologische Garten hat kürzlich den Wert seiner Tierbestände feststellen lassen und gefunden, dass sein Vertuna verlangt, dass man die Augen offen hält. Uebrigens sind Missgeschicke auch bei kauf nicht mehr als 800,000 Fr. ergeben den Lotterien anderer Länder sehr zahlreich. würde, eine verblüffend geringe Summe. Die Sehr oft zum Beispiel kommt es vor, dass Elefanten werden auf etwa 14,000 Fr. das jemand durch Krankheit verhindert wird, Stück geschätzt, sie sind teurer als vor dem sein Los innerhalb der festgesetzten Frist Kriege. Giraffen dagegen kosten etwa vorzulegen. Trauernd muss er dann das 12,000 Fr.; ihr Marktwert ist in den letzten ganze schöne Geld in Rauch aufgehen sehen. zwanzig Jahren gesunken. Das kostbarste Solche Vorfälle sind fast noch schlimmer als Tier der ganzen Sammlung ist das Rhinozeros, das mit 24,000 Fr. bewertet wird. Das die bösen Nieten. erste afrikanische Rhinozeros, das vor etwa 60 Jahren lebend nach England gebracht Tragödie eines irrsinnigen Arztes. wurde, wurde vom Zoo für etwa 30,000 Fr. Der tiefe Schleier des Geheimnisses, das angekauft. Seit den Tagen der römischen seit Jahren über der Person < Jack, des Aufschlitzers» liegt, dessen Verbrechen seiner- nach Europa gekommen, es hatte also den Kaiser war kein lebendes Rhinozeros mehr zeit in der ganzen Welt Aufsehen erregten, hohen Wert der Seltenheit. Von den Affen scheint jetzt, nach Mitteilungen der «Prager ist der Gorilla der wertvollste. Man zahlt Presse» teilweise gelüftet zu sein. Der bis-bis zu 5000 Fr. für ein Tier, und das ist eine gewagte Sache, da die Tiere in unserem Klima schwer durchzubringen sind, obwohl sie in Afrika hoch in den Bergen leben, wo die Nächte sehr kühl sind. Schildkröten werden pro Zentner mit 3000 Fr. bezahlt, während Schlangen meterweise gehandelt werden; ein Meter Schlange wird mit etwa 300 Fr. bezahlt. Augenblicklich ist die Nachfrage nach Schlangen besonders gross. Unter den Vögeln werden die winzigen, hellblauen Liebesvögel mit ihrem Gewicht in Gold bezahlt. her unbekannte Verbrecher hat in der Zeit vom 3. April bis zum 9. November 1888 sieben Trauen in Whitechapel ermordet, indem er ihnen die Kehle durchschnitt, den Leib aufschlitzte und sie ihn entsetzlicher Weise verstümmelte. Alle Nachforschungen nach dem Täter blieben erfolglos. Nun ist in Leicester im Alter von 81 Jahren der seinerzeit sehr bekannte Spiritist James Lee gestorben, der einem seiner Freunde ein Dokument übergeben hatte mit der Bestimmung, es erst nach seinem Tode zu veröffentlichen. Darin wird behauptet, dass der geheimnisvolle Verbrecher des Jahres 1888 ein sehr geachteter Arzt aus dem Londoner Westend war, der an hochgradigem Spaltungsirrsinn litt und in seinen Wahnsinnsanfällen die furchtbaren Morde verübte. Der Name des Mörders wird in dem Dokument nicht genannt, weil sämtliche Personen, welche den Sachverhalt kannten, einen Eid ablegen mussten, das Geheimnis zu bewahren. Nach Lees Darlegung hatte er in der Zeit der Morde in seinem Laboratorium eine Vision. Er sah einen Mann mit einer betrunkenen Frau in ein Haus eintreten. Im Hausflur zog dieser ein Messer und schnitt seiner Begleiterin die Kehle durch, worauf er ihr den Leib aufschlitzte. Es war um 12.45 Uhr nach Mitternacht. Lee machte der Polizei sofort Mitteilung von seiner Vision und tatsächlich war zur angegebenen Zeit in Witechapel eine Frau in der angegebenen Weise ermordet worden. Kurz darauf wiederholte sich die Vision und wiederum fand man sie bewahrheitet. Eines Tages sah Lee den Mörder, dessen Aussehen sich seinem Gedächt- Der schlaue Gast. Ein Ausländer will in einem New Yorker Restaurant einen Koknak bestellen, wird aber vom Kellner darüber belehrt, dass die amerikanischen Gesetze den Ausschank von Alkohol verbieten. — Nach einigen Minuten wird der Ausländer vom Kellner «ans Telephon gerufen». Er ist sehr verwundert darüber, da er in dieser Stadt keine Menschenseele kennt. Er erhebt sich jedoch und betritt die Telephonzelle, wo er zu seiner grossen Ueberraschung ein Glas feinsten französischen Kognaks vorfindet, den er sich natürlich gut schmecken lässt. An seinen Tisch zurückgekehrt, winkt er dem Kellner und sagt: «Sie können sich ein anständiges Trinkgeld verdienen, wenn Sie gut aufpassen, ich erwarte nämlich noch mehrere Telephonate!> Zeitrechnung Im Filmreich. «Wie lange hast du schon dein Stubenmädchen, Lia ? » — « Die Mina ? Oh, die habe ich jetzt schon während vier MännernI» Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in CH Touring. Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe A. C. S. J. 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