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E_1931_Zeitung_Nr.044

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22 AUTOMOBIL--R-EVUE

22 AUTOMOBIL--R-EVUE 1031 - N° < Jawohl, mein Herr, aber der Einsang ist ein wenig weiter links »j (Prager Presse.) und ren Unsere humoristische Ecke De* modernisierte Park des Maharajah. (Die Muskete.) Ritiitersw Hotel 3 Könige Spezialität: Fischküche und Quahtätsweine. H. FIöhr-Frigerio, Küchenchef. Tel. 8. St. Gallen HOTEL HECHT Eröffnet Mai 1930. Erstes Haus am Platze. Gediegenes Caf 6 - Restaurant. Offene Terrasse. Garage. Tel. 12.02. H. Bossi, Dir. Engelgasse 9 I.Stock Toggenburger Stil Butterküche Spezialität: ff. Bachforellen u.-Qualitäts-Weine. Zivile Preise. Tel. 1,01. K. SCHNEEBELI. Fremdenzimmer. Prima Küche Keller. Ben Herren Autobesitzern u. Chauffeu bestens empfohlen. Tel. 617. A. GRÜTTER. IDEALES AUSFLUGSZIEL. Kantons-Hauptort. Viele Sehenswürdigkeiten. Passanten- u. Kurhäuser. Ausgezeichnet in Küche und Keller. Brünig-Sarnen- Stans-Luzern oder Luzern-Stans-Beckenried-Autofähre - Gersau. Landschaftlich reizvolle, abwechslungsreiche Rundfahrten. 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Die schöne Schweiz und mein guter Keller hätten es ihm angetan, schrieb er. Er erinnerte sich also, dass ich ihn einmal bewirtet hatte. Lemmer hat seine Lorbeeren besonders als Hamlet erworben, den er meisterhaft spielte. Wohl deshalb, weil sein Charakter dieser Gestalt so angepasst war. Auch im Privatleben war er immer ein bisschen Hamlet. Seine Empfindlichkeit rannte bei den unmöglichsten Gelegenheiten mit ihm davon. Ein nicht misszudeutender Zug müder Blasiertheit spielte gern um seine Lippen. Und seine Stimme hatte oft einen undefinierbaren spleenigen Beiklang. Kaum war der hohe Gast eingetroffen, so merkte ich mit Bestürzung, dass die Unterhaltung eines Menschen, der andere berufsmässig unterhält, eine überaus schwierige Sache ist. Es war fast unmöglich, mit seinem Geschmack Schritt zu halten, denn er wechselte von Stunde zu Stunde. Seine Laune war düster oder heiter wie der jeweilige Himmel und seine Gespräche so bruchstückhaft wie in einem modernen Drama. Nur ein Thema war bei ihm so unerschöpflich wie das Wetter bei den gewöhnlichen Sterblichen, und das waren seine Stimmbänder. Gleich nach der Ankunft hatte er sich erkundigt, ob auch ein guter Kehlkopfspezialist in der Stadt wäre — für den Fall, dass seine Stimmbänder der Pflege bedürften. Die Adresse und Telephonnummer des Mannes schrieb er sich sofort auf. Als ich ihm eine , Zigarette anbot, schüttelte er bedenklich den ?Kopf und sagte, er bedaure. Er rauche nur solche Marken, an die er gewohnt sei und bei Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich In O, R. Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. Ragaz Das heimelige, gut geführte Haus, mit bekannt bester Verpflegung. Garage. Telephon 3. Besitzen Familie MUlleiv Wallenstadt Feinste Spezialitäten Oedieg. Erfrischungs-Raum Komfortabel neu eingerichtetes Hansr Zimmer mit fliessendem Wasser. Selbstgeführte Küche. Reelle Landweine, Porellen, Garage, 10 Boxen. Tel. 1. 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BERQLUFT UND SONNENSCHEIN. denen er die Sicherheit habe, dass sie seinen Stimmbändern nicht schadeten. Nach dem Aufstellen hüllte er sich jeden Morgen in ein eisiges Schweigen — wegen seiner Stimmbänder. Oft unterbrach er ein Gespräch mit der Bemerkung, seine Stimmbänder seien etwas belegt und er müsse sie schonen. Kurz, es gab — wenn ich so sagen darf — Stimmbänder zum Frühstück, zu Mittag und zu Nacht. Am dritten Tag kam mir die Angst, der Gast fange an, sich zu langweilen. In Ermangelung eines besseren griff ich zu dem nicht ungefährlichen Mittel, ihn zum Besuch eines Sommertheaters einzuladen, bei dem auch ein sehr bekannter Schauspieler mitwirkte. Er willigte ein, nicht ohne einige abschätzige Bemerkungen über seinen Kollegen, der sicti «azu herablasse, mitten im Sommer zu spielen. Wir gingen hin. Es war ein warmer Abend, der den Stimmbändern nicht schaden konnte. Gespielt wurde eines jener wenig gesehenen Stücke, die für ein Theater im Freien wie geschaffen sind und dort eine Wirkung erzielen, die ihnen in geschlossenem Räume versagt wäre. Der Hauptdarsteller, um dessentwillen wir eigentlich gekommen waren, enttäuschte wenigstens meine Erwartungen nicht. Ich war bald ganz von dem glänzenden Spiel hingerissen und wunderte mich, was wohl mein Gast zu diesem Können sagen werde. Dieser sprach kein Wort. Er rückte nur von Zeit zu Zeit etwas nervös auf dem Stuhle hin und her. Gegen Ende des ersten Aktes glaubte ich auf seinem scharfgeschnittenen Gesicht einen Ausdruck unmissverständlicher Wut wahrzunehmen. Grosser Beifall folgte dem Schluss des ersten Aktes. Auch ich klatschte überzeugt mit, bis mich das Verhalten meines Begleiters veranlasste, meiner Begeisterung einen Dämpfer aufzusetzen. Merkwürdigerweise enthielt sich nämlich mein Gast dieser Aeusserung der Anerkennung, von der sonst gerade Leute seines Berufes sehr viel halten. Er rutschte nur aufgeregt auf seinem Sitze hin und her. Als sein gefeierter Kollege sich dann aber zum zweitenmal zeigte und das Klatschen von neuem anhub, da schien das Mass voll zu sein. Er schnellte mit plötzlichem Entschluss in die Höhe, packte seinen vorsorglich mitgebrachten Mantel, der über die Stuhllehne hing, und zischte im Fortgehen: «Das ist ja nicht .zum Aushalten! Der-r Mensch r-rollt ja nicht einmal seine Er-r-r!» G. M. Haussen a. A. GASTHOF ZUM LÖWEN schönster Aosflogsort, heimelige Säle fflr Vereine und Hochzelten. — Prima KOche a. Keller. Selbstgeräuchertes„Schwlnigs". Telephon 6. Höfl. empfiehlt sich Fam. rm Bachmann-Kupferschmid. Zürich 1 Restaurant Sihleck (gegenüber Sihlporfe) Kendez-vous der Automobilisten. Bekannt gutgepflegte Kücho u. Keller. — Ideale grosse Auto- Haltestelle. — Zivile Preise. FR. SPRING. BIEL, Cafe-Restaurant zum Jura Telephon 44.86. Neumarktplatz Prima Küche und Keller. Grosser Auto- Park. W. WYSS-W1NKLER. Bes. 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jjo 44 -_ 1931 Auto-Ausflug von Lugano nach Mailand Von Hede Linsmayer. I. stolzen «Monte Generoso», zwischen Luganerund Comersee. Von seinem Gipfel, in 1700 m Höhe, erblickt man südlich bereits die lombardische Ebene bis Mailand, im Westen, Norden und Osten jedoch die Hochalpen, u. a. die schneeweissen Firnen des Monte Rosa. Wissenschaftlich ist dieser Berg berühmt durch sein Institut für Blitzforschung und seine botanischen Funde, literarisch durch Gerhart Hauptmanns Roman «Der Ketzer Vertreter, die im Auto reisen, dürfen nie... eine Nervenpanne erleiden; immer müssen Sie auf der Höhe sein — zum Fahren, zum Verkaufen. Wenn Sie eine schlaflose Nacht hatten, vom Fahren übermüdet sind, Unerquickliches mit den Kunden erlebten, Kopfweh haben oder sonst Ihren schlechten Tag, dann nehmen Sie eine halbe oder ganze Citan-Tablette. Sie gibt Ihnen in kurzer Zeit und für den ganzen Tag klaren Kopf und seelisches Gleichgewicht wieder. 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Nun geht es durch diverse Die weitere Umgebung von Lugano bietet allen Autotouristen unendlich viele Möglichkeiten. Da winkt vor allem der Lago Maggiore mit den Borromeischen Inseln windschiefe Dorfgassen, dann durch bebautes Land: Tabakpflanzungen, zwischen- (Isola Bella!), dann der Comersee mit etlichen Sehenswürdigkeiten (Kathedrale in drein eine Tabakfabrik, Maulbeerbäume und Como, Villa d'Este, Villa Serbelloni, Villa Seidenspinnereien, Oelbäume, Mais. Carlotta!), und wer seine Ziele noch weiter Bis nach Chiasso. Die Grenze geht mitten und kühner stecken will, fährt sogar nach durch den Ort; ein riesiges eisernes Tor versperrt die Weiterfahrt, denn jetzt beginnt St. Moritz oder bis zum Maloja-Pass. Eine sehr beliebte und lohnende Tagestour ist Milano, obwohl die Stadt an und für sich mit schuldigst durch die Stempelhalle, lässt sei- Italien. Alles steigt aus, wandert pflicht- ihrem wohlklingenden Namen nicht ganz konkurrieren kann. Aber sie ist eine Lockung, verzollen hat, kurbelt wieder an und rattert nen Pass visieren, beteuert, dass er nichts zu der jeder Fremde suggestiv unterliegt. Fahrt weiter gen Como zu. Dahinter beginnt jene nach Milano! Man muss früh beginnen, um grosszügige «Autostrada», die die oberitalienischen Seen mit Mailand verbindet und das Programm zu bewältigen, am besten um 8 Uhr. Die Uferpromenade, die die grossgeschweifte anmutige Bucht der Stadt Lulust loslegen kann; es ist nur mehr eine auf der man, wie auf der Avus, nach Herzensgano herrlich umsäumt, ist ein reizvoller Stunde bis Mailand, im flotten Tempo. Selbst Start Auf einer schönen Asphaltstrasse fährt wenn man das plastische Schild übersehen man genussTeich oberhalb des blauen Sees, oder die geforderten 20—30 Lire für das Passieren nicht berappt hätte, wüsste man, dass in den die Berge tiefe Schatten werfen. Das charakteristische Massiv des «Monte diese Strecke eine Autostrasse pär excellence Salvatore» steigt längs der Strecke klotzig ist: kein Radfahrer, kein Landfuhrwerk, kein in die Höhe. Wer schon auf seinem Gipfel Maultierkarren — der Motor triumphiert. Fast stand, erinnert sich dabei des prächtigen Panoramas; des steinigen, steilen Abstieges — fruchtbare Po-Ebene, Mais- und Reisfelder, schnurgerade saust das Auto durch die falls er törichterweise auf die Seilbahn verzichtete — gedenkt er weniger liebevoll! Bei Rechten und zur Linken aus, und immer wie- von Kanälen durchschnitten, dehnen sich zur Melide begibt man sich in den Schatten des nichts mehr siehst als schimmerndes, ro- angehauchtes Weiss und blauen, lader Oliven- und Maulbeerbäume für diesig Raupenzucht. Zu sehen gibt es nicht viel, chenden Himmel, wo die Blütenblätter man kann sieh auf den Sport konzentrieren. langsam, leise und stetig wie ein Regen (Schluss folgt.) fallen, wo ringsum nichts zu sehen ist als Blütenrausch Nichts Schöneres gibt es, als einen hochzeitlich geschmückten Birnbaum, aus tausend Blütenkelchen duftend, mit tausend Blütensternen leuchtend. Und du stehst Oie Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz CH Touring, Führer für Automobilfahrer, da tmd staunst und bist glücklich und voll leiser Sehnsucht. Du möchtest dem Blühen nachgehen, an Millionen Blüten möchtest du dich, berauschen, möchtest mitblühen, mitfreuen, mit jubeln! Du fährst hinaus in die "Weite, das Ziel deiner Sehnsucht suchend. Du träumtest von flammendem Blühen, von schimmernden Wassern, alles wird hier Wirklichkeit. Wie durch Märchenland gleitet der Wagen, auf herrlichen, wunderbar gebauten Strassen, du versinkst in der Landschaft. Dunkle, künftiges Leben bergende Aecker, hellgrüne Wiesen, durchwirkt von Löwenzahn und Margueriten, silbergrüne Bäche, am Ufer begleitet von philosophischen Sumpfdotterblumen, Gehöfte, versteckt in Blütenpracht — sie ziehen an dir vorbei. Kühle, duftschwere Wälder nehmen dich auf, geben dich frei zu anderer Pracht: Weite blütenschimmernde Hofstatten, zwischen deren Stämmen der See zittert und blinkt und blendet. Es grüssen dich freundliche Dörfer, stolze Schlösser auf beherrschender Höhe, prächtige Menschen von gutem, kernigem Schlag. Vielleicht schämst du dich ganz leise, dass du an all der Schönheit so lange vorbeigingest. Du weisst nicht, was erregender, packender sei, die Ufer der Seen, der Blick über die weite, gleissende und spiegelnde Fläche, oder das Innere des blühenden Landes, wo die Flüsse ihre Silberwellen an blühenden Dörfern vorbei westwärts tragen. Und wenn du dann in Gegenden kommst, wo du in Blüten fast ertrinken kannst, wo du schwelgen kannst, wo du unter einen Baum liegen kannst und sind ersichtlich in O. R. Wagners offizielle Ausgabe des T. G. S. Modernster Komfort, grosses Terrassen-Restaurant, schöne Räumlichkeiten für Anlässe, tuunderuolle Lage mit schattigem Park, Strandbad, prima Küche und Keller. Neuer Besitzer und Leiter: F. CANDRIAN (früher Hotel Valsana, Arosa). Lüftern Langenbruck, Kurhaus A.C.S. Erstes Haus am Platz, grosse, Gute Fahrstrasse zwischen Huttwil-Willigau (Abzweigung HUswil). Bestbekannt für Küche und schattige Terrassen und Park. bei der Rhembrücke. Alte Weinstube, gemütl. Aufenthalt. Feine Spezialit.: stets lebende Bachforellen. Bescheidene Preise. Grosser Parkplatz. Keller. Massige Preise. Garage. franz. Küche. Selbstgekelterte Tel. Mr. 9. tarn. B1RREK. Tel. Nr. 7. F. RENGGLI. Weine. Bachforellen. Mäss. Preise. Tel 18. H. Probst. Gut geführte Küche, reelle Weine. Absteigequartier der Jagdherren. 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Vielleicht liebst du kleine Städtchen und reizvolle Flecken, reich an schönen Bauten, mit freundlichem Markplatz und heimeligen, getäferten Stäben. Auch das wirst du finden. Spät abends kehrst du heim, das Glück im Herzen, um eine leuchtende Erinnerung reicher und du wirst ein dir bisher fast fremdes Stück unseres Landes lieb gewonnen haben, und du wirst Heimatstolz in dir tragen. Darum: Packe die Gelegenheit, jetzt ist Mai, jetzt blüht und singt es. Deine Begleiter werden die Sonne und die Freude sein. eb. Laulerbach bei Oftringen. In wenigen Minuten erreicht man auf guter Autostrasse von Aarburg oder Zofingen aus Lauterbach am Südabhang des Engelberges. Eine prächtige Rundsicht bietet sich dem entzückten Auge, vom Jura bis zu den Berner Alpen. Herrliche Waldspaziergänge führen weithin in die abwechslungsreiche Umgebung nach dem Engelberg, Sali-Schlössli und der Festung Aarburg, -r. Neuland im Süden Berns. Ein ganz eigenartiges und fesselndes Gebiet, vielen Schweizer Automobilisten noch unbekannt, liegt im Süden unserer Bundesstadt. Es lässt sich ungefähr durch das Dreieck Bern-Freiburg-Spiez begrenzen. Manches landschaftliche Kleinod liegt dort versteckt an grünen Hängen und in, reizenden Tälchen. Gewundene kleine aber gute Strässchen führen durch das noch nicht von übermässigem Verkehr überflutete Gebiet von üeberraschung zu Ueberraschung. Schon die ersten Orte an der Peripherie der Stadt, die an der nach Südwesten respektive Südosten führenden Hauptausfahrtsstrasse liegen, nämlich der rasch wachsende Vorort B ü m.p 1 i z und das stattliche Muri nehmen die Automobilisten in ihren Bann. Am besten lässt sich das ganze Gebiet auf folgender Tour mit Gewinn und Genuss durchfahren. Durch Bümpliz ausfahrend, gelangt man nach Thörishaus, hält dort auf kleinem Strässchen südostwärts und gelangt dann in die Strasse nach Schwarzenburg. Von Schwarzenburg steigt man hinauf nach dem heimeligen Guggisberg. Die Gipfel von Pfeife und Selibühl stets zur rechten, gelangen wir nach Längeneibad. Bei Dürrbach darf ein Abstecher nach dem Gurnigelbad nicht vergessen werden. TJeber Toffen und Kehrsatz führt uns die Strasse durchs schöne Gürbetal nach Bern zurück. -ch- Brestenberg. Am Ufer eines in der Sonne glitzernden Sees träumt im frühlingsgrünen Park ein Schloss. Herrlich lässt sich auf der Terrasse träumen und ruhen. Wohlig ausspannend wirkt die Ruhe des Sees und der mächtigen Bäume auf die zermürbten Nerven. Von Zeit zu Zeit fächelt ein kühlender Lufthauch darüber hin und treibt kräuselnde Wellen über den See. Dieses prächtige Schloss, dieses Stück Erde aus 1001 Nacht, ist jedoch nicht nur wenigen Auserwählten zugänglich. Gastlich nimmt es jeden * RESTAURANT *J? „Oertli" ZUR GÜGGELISTUBE An der Seestrasse zwischen Meilen und Obermeilen, bei derLaokfabrik. Qualität*, weine - Butterküche - ff. Hürlimann-Bier. Spezialität! 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