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E_1931_Zeitung_Nr.048

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Bei Genehmigung darf man mit einem Baubeginn im Herbst dieses Jahres und der Vollendung der Brücke im Herbst 1933 rechnen. Die Gesamtkostensumme der Brücke beziffert sich auf rund 3 Mill. Fr. Leider sind die Vorarbeiten über die Gestaltung der Zufahrtsstrassen noch nicht beendet, obschon die Brücke nur dann den höchsten Nutzen bringen kann, wenn man sich über das Zufahrtsstrassennetz im klaren ist. lt. Das Auto und die Hilfsmassnalimen gegen die Unwetterschäden. Verschiedene Landesgegenden sind am 29. Mai vom Unwetter stark betroffen worden. Im Kanton Aargau waren es die Gegenden im Rhein- und Surbtale, denen durch die enormen Regengüsse Strassen-, Gebäude- und Kulturschäden entstanden sind. Der aargauische Regierungsrat hielt am Sonntagvormittag eine Sondersitzung ab, um die technischen Massnahmen zu besprechen, die noch durchzuführen sind. Auch die ersten Hilfsmassnahmen, die am Freitagabend und am Samstag angeordnet worden sind, wurden besprochen. Die Motorspritzen von Aarau und Zofingen konnten zur raschen Hilfe herangezogen werden, um das Wasser aus einer Anzahl von Häusern und Kellern rasch -auszupumpen. Am Samstag haben Lastwagen der aargauischen Baudirektion, 'beladen mit Arbeitern und Gerätschaften, in den betroffenen Gegenden an den Aufräumungsarbeiten teilgenommen. Die Verwendbarkeit der Automobile für rasche Hilfeleistung und speziell der Motorspritzen ist: 'dadurch erneut bestätigt worden, go. »S«w Stvassen KLEINE CHRON A. C. S. SEKTION LUZERN. Anlässe. Eine kleine, aber äusserst wohlgolungene Clubfahrt unternahm Samstag, den 30. Mai, die Sektion Luzern des Schweiz. Automobilclubs. Um halb 4 Uhr trafen sich ein halbes Hundert Mitglieder gemäss Tagesbefehl auf dem Münsterer Dorfplatz und unternahmen dann unter kundiger Führung eine Besichtigung des alten Chorherrenstiftes Beromiinster. Sowohl der Kirchenschatz mit wertvollen romanischen Elfenbeinschnitzereien und gotischen Emailarbeiten, wie auch die um 1775 im Rokostil umgewandelte, frühmittelalterliche Stiftskirche mit dem schönen Chorgestühl fanden ungeteiltes Interesse. Hierauf begab sich die Gesellschaft hinauf zum Landessender, um auch hier anhand fachmännischer Erläuterung Einblick zu nehmen in dieses Wunderwerk moderner Technik, das zugleich auch schweizerischer Unternehmungslust ein ehrendes Zeugnis ausstellt. Nach der Besichtigung des Senders rollte die Autokolonne durch die prächtige Landschaft via Menziken-Reinach-Beinwil hinunter zum Hotel Hallwil am See, wo man bei einem gemeinschaftlichen Nachtessen einige gemütliche Stunden verlebte. Hier nahm auch Herr Dr 0. Hübscher, der derzeitige Präsident der Sektion Luaern des A. C. S.. Veranlassung, in einem humorvollen Begriissungswort namens des Sektionsvorstandes zu sprechen und auf die weiteren Veranstaltungen hinzuweisen, die dieser ersten Clubfahrt im Laufe dieses Jahres noch folgen werden. Es sind dies: Schweiz. Delegiertenversammlung vom 13./14. Juni in Luzern mit Ball im «Schweizerhof» und Seefahrt nach Hertenstein, Gymkhana in Engelberg, ScfionheitsTtonkurrenz (natürlich für Automobile) am 8. August und Kriens-Eigenthal 5./6. September. SEKTION ZÜRICH. Programm der nächsten Anlässe. Die Vorführung des hervorragenden Ufa- Kulturtonfilms «Der gläserne Motor» hat in Zürich ein grosses Interesse wachgerufen. Der zirka 700 Da« Polizeikommando des Kantons Bern teilt Sitzplätze fassende Orientkino war vollständig angefüllt, als Herr Kantonsrat M. Gassmann-Hani- Montag, 8. Juni, um halb 1 Uhr morgens, wur- uns mit: mann, Vizepräsident der Sektion, die anwesenden den mitten in der Ortschaft Moosseedorf drei Richtung Bern marschierende Fussgänger von einem in Behördevertrefer und Mitglieder willkommen hiess. Während einer Stunde rollte dann Bild für Bild gleicher Richtung fahrenden Automobil im Rücken des abwechslungsreichen Films ab. Besonders günstig sind die Demonstrationen über die Art der der 19jährige Rütischiiler Karl Frey., erlitt dabei angefahren und umgeworfen. Der eine von ihnen, Gasgemische ausgefallen, dann auch die Erklärung des Klopfens des Motors usw Zum Schlüsse ziehen in einem konstanten Bilderwechsel die mannigfachen Verwendungen des Motorfahrzeuges in Gewerbe und Handel, Industrie und Landwirtschaft am Zuschauer vorüber. Der Tonfilm, «Der gläserne Motor», wird nun Donnerstag, den 11 Juni 1931 durch die Ortsgruppe Winterthur der Sektion Zürich des A. C. S. auch in Winterthur vorgeführt, und zwar um 18 Uhr im Cinema Talgarten, an der innern Schaffhauserstrasse 25. in Winterthur. Interessenten im nb"rdlichen Kantonsteil mögen sich die Gelegenheit nicht entgehen lasspn. Das Vroareinm der Spktinnsveranstaltungen für die Monate Juni und Juli ist vom Vorstände an der letzten Sitzung wie folgt festge- Ipet worden: 11. Juni: Vorführung des Films «Der gläserne Motor», in Winterthur. 13./14-. Juni: Teilnahme an der Delegicrtcnversammlung und am Clubfest des A. C. S. in Luzern. 20.121. Juni: Alpenblumenfahrt ins Engadin. 5. Juli: Pontonfahrt Weesen, Quinten, Weesen, Linthkanal, Obersee, Rapporswil. 11. Juli: Autavia Zürich, gemeinsam mit der Ortsgruppe Zürich der Avia. 11./12. Juli: Besuch des Automobile-Club d'Alsace in Zürich. 30. Juli: Mondscheinfahrt nach Pfäffikon. Für die Alpenblumenfahrt ins Engadin gehen die Anmeldungen in sehr erfreulicher Zahl ein. Bereits liegen Anmeldungen von zirka 15 Autos vor. Die Fahrtlcitung hat Herr A. Töndury übernommen, während die Leitung der Abendunterhaltung am Suvrettahouse am 20. Juni in St. Moritz in den bewährten Händen des Herrn Oberst Hans Bon liegen wird. Auiavia Zürich 1931. Zum viertenmal wird am 11. Juli von Dübendorf aus die Autavia Zürich gemeinsam von der Avia Zürich und der Sektion Zürich des A. C. S. ausgetragen. Vorgesehen ist die Beteiligung von 20 Equipen, bestehend aus je einer Flugzeug- und zwei Automobilbosatzungen. Bereits sind denn, auch schon die ersten Anmeldungen eingegangen. Von Piloten liegen die Anmeldungen von ^Hauptmann Burkhard, Leutnant Bachofner, Oberleutnant Gugolz, Oberleutnant Rieser, Leutnant Kreis und Honegger vor, ferner von den Beobachtern Leutnant Pfenninger, Tschopp, Oberleutnant Jenny, Oberleutnant Blouler und Oberleutnant Messmer. Was die Automobilisten anbetrifft, so haben ihre Nennung abgegeben. Duvoisin, Büchler, Merz (der bekannte Rennfahrer), Fromm, Maag, Dr. Büchi, Pfluger, Haakon, Schmidheiny und Oswald, Verschiedene weitere Equipen sind noch in Bildung begriffen; das Sekretariat der Sektion Zürich des A. C. S. hilft gerne bei der Ergänzung unkompletter Equipen. S. SEKTION ZÜRICH. Burgenfahrt. Die am 31. Mai 1031 durchgeführte Wiederholung der Burgenfahrt in den Aargau war wiederum von über 100 Teilnehmern besucht. Wenn auch diesmal die Blütenpracht fehlte, so bot die Fahrt durch die schönen aargauischen und luzernischen Lande doch viel Schönes und auch Interessantes. Im Hof des Schlosses Wildegg hiess der Fahrleiter, Herr Kantonsrat Larcher, die Teilnehmer willkommen und übergab alsdann die Führung Herrn Architekt Probst, dem Präsidenten des Schweiz. Burgenvereins, der die stattliche Automobilistengruppe alsdann durch die Schlösser Wildegg, Lenzburg und Hallwil führte und überall die nötigen historischen Erklärungen gab. Die Heimfahrt führte über Sempach, Luzern und Zug. Die ganze Fahrt verlief bei bester Stimmung. Autosektion St. Gallen-AppenzeH Bericht über die Ausschuss-Sitzunn vom 27. Mai 1931. Dieselbe fand unter dem Vorsitz von Herrn Gerichtepräsident E. Lutz (Flawil) im Gasthaus zur »Sonne» in Rotmonten statt. Nach der üblichen Protokollverlesung nahm man davon Kenntnis, dass sich der Mitgliederbestand seit der letzten Sitzung von 1165 auf 1172 erhöht hat. Leider musste man feststellen, dass der Sektionsmitglieder-Wettbeworb im ersten Monat nicht den erwarteten Erfolg zeitigte. Wir hoffen jedoch, dass wir im Juni und Juli durch die Werbetätigkeit einer Anzahl Mitglieder, welche Interesse am Aufstieg unserer Sektion haben, und durch die Unterstützung der Gruppemvorstände einen ansehnlichen Zuwachs erhalten. Für die Delegiertenversammlung der st. gallischappenzellischen Strassenverkehrsliga vom 28. Mai wurden die Herren Fierz und Burk abgeordnet. Der Kassier macht die Mitteilung, dass die Ausgaben anlässlich der Bluestfahrt Fr. 158-80 betrugen; die Abrechnung wird genehmigt. Zur Teilnahme an der Tessinerfahrt (5./7. Juli) sollen die Mitglieder durch Zirkular, in welchem das Programm enthalten ist, eingeladen werden. Denjenigen Teilnehmern, welche sich bis spätestens 20. Juni a. c. anmelden und alsdann die Fahrt nach Programm mitmachen, wird eine Wagenentechädigung von FT. 20.— ausgerichtet. Für die am 6. September stattfindende Ballonfuchsjagd wird als Startort St. Gallen bestimmt und beschlossen, zwei Ballons aufsteigen zu lassen. Mit Bedauern nimmt man davon N'otiz, dass unsere Sektion bei der Subvention der Sektionen durch den Zentralverband voraussichtlich leer ausgeht. Nach Erledigung der umfangreichen Traktandenliste besammelte sich der ganze Ausschuss auf Einladung unseres Vorstandskollegen Burk in dessen neuem Heim zu einem gemütlichen Hock. Fz. Aufruf. Strassenverkehrsunfall in Moosseedorf bei Bern. einen Magenriss. Er wurde sofort ins Inselspital Bern transportiert und dort operiert. Ueber seinen Zustand kann Genaueres im gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mitgeteilt werden. Der Automobilist, der im Regen und bei schlechter Sicht dahergefahren kam, fuhr, ohne anzuhalten, in unverminderter Geschwindigkeit weiter und wird gesucht. Es handelt sich um einen Wagen mit hinten angebrachtem Reserverad, in der Mitte desselben das Schlusslicht, rechts davon das internationale Kontrollschild CH. Er dürfte am ehesten Beschädigungen am rechten Vorderteil aufweisen — Stossfänger und Kotflügel — und möglicherweise blieb daran die Militär-Policemütze eines der angefahrenen Fiissgänger hängen. — Sachdienliche Angaben sind zu machen an den nächsten Polizeiposten, das Polizeikommando des Kantons Bern oder den Untersuchungsrichter von Fraubrunnen.

No 48 - 1981 Au: den Verbänden DIE ST. GALLISCH-APPENZELLISCHE STRASSENVERKEHRSLIGA nahm in der vollbesuchten Delegiertenversammlung vom 28. Mai unter Beteiligung aller Delegationen aus den zehn Verbänden, die der Liga angeschlossen sind, Jahresbericht und Rechnungsablage entgegen. Der Präsidialbericht von Herrn Erwin Bucher berührt vorerst die Motive, die vor Jahresfrist zur Gründung geführt haben, und geht dann über zu den verschiedenen Gebieten, welche die Liga im Berichtsjahre beschäftigten. Die an die zuständigen Instanzen gerichteten baulichen Wünsche betrafen Verbesserungen von unübersichtlichen, verkehrsgefährlichen Strassenecien, sodann die Anbringung von Lattenhägen an bestimmten Kurven des offenen Geländes zur Verhinderung von Unfällen zur Nachtzeit. Im weitem setzte sich die Liga ein für die Schaffung von Radfahrwegen, wie solche in richtiger Erkenntnis der Unfallvermeidung' in Belgien, Dänemark, Deutschland und Holland schon sehr häufig angetroffen •werden können. Mit dem Hinweis auf die Strassenneuanlage und -Korrektionen und namentlich auf den Bau einer neuen Sitterbrücke, die Strasse Gossau-Wil und die Wallenseestrasse bot sich Gelegenheit, separate Fahrbahnen für die Radfahrer zu postulieren. E3 ist nicht daran zu zweifeln, dass Radfahrerwege auch bei uns Eingang finden werden. Der Ideewettbewerb zur Erlangung von Entwürfen für die Neuanlage und den Umbau von Strassenzügen, die innerhalb eines umgrenzten Gebietes der Stadt St. Gallen zur Aufnahme des durchgehenden und des örtlichen Verkehrs dienen, hat bei unsera Interessenten des Strassenverkehrs rege Teilnahme erweckt. Die Besichtigung der Pläne durch die Liga unter fachkundiger Führung von Herrn Stadtingenieur Fiechter war äusserst interessant und lehrreich und bot Einblick in die bautechnischen Schwierigkeiten, aber auch in die Möglichkeiten, die sich bieten, dem wachsenden Strasfiemverkehr entsprechende Konzessionen zu machen. Als d«r Bürgerschaft das Umbauprojekt am Linsebühl, welches eine vom verkehrstechnischen Standpunkte aus eehr zu begrüssenswerte Strassenkorrektion bringen wird, zur Abstimmung vorgelegt wurde, konnte die Liga aus UeberzeugTing das Projekt mit einer Pressepublikation unterstützen. Anlässlich der Planierung einer Fussgängerinsel und der Neugestaltung des Parkplatzes im Blumenbergplatz, erhielt die Liga Gelegenheit rar Aussprache an Ort und Stelle. In verk ehT6p>olizei'licher Hinsicht wTrrden Besprechungen abgehalten über das Abblenden, das Vortrittsrecht bei Kreuzungen und das Vorfahren im Begegnen mit der Strassenbahn. Die Trambahndirektion möchte das Links-Vorfahren möglichst vermieden sehen, weil dabei schon wiederholt Kollisionen mit Gegenfahrzeugen vorgekommen sind, und dabei bei unsichtigem Wetter nicht nur an stehenden, sondern auch an fahrenden Tramwagen links vorgefahren wurde. Ueber Abblendsysteme wurden eingehende Besprechungen gepflogen, doch besteht die Auffassung, dass bis heute eine restlose befriedigende Einrichtung nicht geschaffen worden sei und die Vervollkommnung der Systeme noch abgewartet werden sollte. Die Benützune von wpnieer oder mehr als AUTOMOBIL-REVUE 13 zwei Lichtern musste als verkehrsgefährdend und sein, die verantwortlichen Instanzen nach bester lampe auf gewöhnlicher Strasse für unangebracht unstatthaft erklärt werden. Die Frage des Vortritts- Möglichkeit in ihrer oft nicht leichten Aufgab© zu hielt, so hat sie mir um so unschätzbarere Dienst© rechtes bei Strassenkreuzungen und das Vorfahren unterstützen. Auch die Presse, die sich einer ge- geleistet bei allen möglichen schwierigen Situatioeifuhren ebenfalls einlässliche Behandlung. Der wissen Verantwortung für das Verhältnis unter den nen, wie unerwartet nächtlichem Montieren der stadt-st. gallischen Polizeiverwaltung sind Vor- Strassenhenützern bewusst ist, stellte sich aus- Schneeketten, Steckenbleiben in Schneewächten, schlage gemacht worden für entsprechende Ver- nahmslos in den Dienst unserer Aufklärungsarbeit. Rückwärtsfahren auf sehr schmaler abschüssiger Ordnungen. Einstweilen dient die Praxis der Ge- Zu den statutarischen Geschäften gehörten auch Strasse usw. richte als Giundlage. Diese haben in jedem Falle Kassa- und Revisorenbericht, die beide einstimmig Eine rigoros geforderte Entfernung der Sucherder Kreuzung einer Tram- mit einer andern Strasse angenommen wurden. Die Wahlen ergaben die Be- lampe würde für viele Aerzte eine unnütze Gefährdas Vortrittsrecht dem auf der Tramstrasse fahren- stätigung des bisherigen Vorstandes mit Herrn Er- düng bei ihrer Berufsausübung bedeutend den Automobil zuerkannt. Als weiterer Grundsatz win Bucher als Präsident. Der im Hotel € Schiff > Dr. F. M. in H. gilt, dass der auf der Nebenstrasse kommende stattgefundene öffentliche Vortrag mit dem Thema ^— . _ .. , . K f* C Fahrer auf den Verkehr auf der Hauptstrasse Rück- «Bahn und Auto» führte zu einigen Feststellungen, TOUriStlK-BlIllGtlll ÜlGS A. Is. O. sieht zu nehmen hat. Als Hauptstrassen gelten alle wobei die etwas einseitige Orientierung und die vom 5. Juni 1931. Tramstraesen und alle Durchgangs- und Ausfall- besondere Empfehlung der in gleicher Richtung Schweiz. Die Oeffnung der Alpenstrassen hat strassen. Bei Strassen gleicher Ordnung kommt sich bewegenden Schrift zu Bemerkungen Anlass | n