Aufrufe
vor 5 Monaten

E_1931_Zeitung_Nr.045

E_1931_Zeitung_Nr.045

Ein neuer

Ein neuer Junkers-Kampf-Zweisitzer. Typ K 47, der in Schweden in Lizenz »ebaut wird. Bio Maschine , besteht aus Duralumin, hat eine Flügelspannweitc von 12,4 m, eine Länge von 8.55 m, eine Maximalgeschwindigteit von 290 km/Std. in 3000 m Höhe, ein Leergewicht von 1050 ks und eine Zuladung von 585 "kg. Mit ihrem Jupiter-VII-Motor erreicht sie in 2,2 Minuten 1000 m und in 25,5 Minuten 7500 m Flughöhe. Indienlinie passiert die Schweiz. Am 16. Mai landete in Basel ein dreimotoriges Flugzeug der Irhperial Airways, womit die grosse britische Reiohslinie, die seit l'A Jahren von London über Nürnberg-Budapest-Belgrad-Athen geführt wurde, wiederum, ihre ursprüngliche Route über die Schweiz nimmt. Eine Ladung von rund 1000 kg Post und Fracht, die für Indien und Afrika bestimmt war, wurde in Basel in den Schnellzug ab 16.000 verladen, der via Bern-Lötschberg um 3.31 in Genua eintrifft von wo aus die Weiterbeförderung mit dem Wasserflugzeug über Neapel-Corfu-Athen-Alexandria erfolgt. Von hier aus zweigt die neue Afrikastrecke nach Karthum-Mwanza ab, während die Indienlinie ihren Weg über Bagdad-Karachi-Delhi nimmt. In der Richtung London-Indien wird Basel jeweils am Samstag, in der Gegenrichtung jeweils am Dienstag berührt. Flugzeugproduktion in U. S. A. Auf dem Gebiete der Luftfahrt hatte die amerikanische Erzeugung im letzten Jahr einen "wesentlichen Rückgang zu Neue Verkehrsbewilligungen, April 1931, Januar—April 1931. AUTOMOBIL-REVUE 1931 — NO 45 verzeichnen, der sich namentlich in der Abnahme der für private Besteller gebauten Flugzeuge auf 1937 (gegen 5357 im Vorjahr) und im Ausbleiben •der früheren Steigerung der Ausfuhr ausdrückt. Dagegen ist die Bautätigkeit für militärische Zwecke 647 (677) nur wenig zurückgeblieben. Im übrigen spielen die Umsätze auf diesem Gebiet gegenüber denen auf dem Gebiete der Automobile immer noch eine verschwindend kleine Rolle auch wenn man für die Luftfahrt, die Ausgaben für die Bauten an Flughäfen einrechnet. An' Flugzeugen weist das amerikanische Verzeichnis etwa 180. das englische 28, das französische 44, das deutsche 26 Bauarten auf. + Das kfeinste Flugzeug der Welt. Vor einigen Tagen wurde auf dem Flugplatz Campodichino ein Flugzeug: ausprobiert, das bei einem Gewicht von nur 180 kg und einer Breite von 3,5 Metern .das kleinste Flugzeug der Welt ist. Während des 23 Minuten dauernden Probeilugs erreichte dieses « Motorrad der Luft» eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 165 km pro Stunde. Prof. Piccard gelandet! Wie wir in letzter Minute erfahren, wurde der Stratosphären-Ballon Piccards Donnerstag morgens auf einem Gletscher der Oetztaler-Alpen gesichtet. Der Ballon war hier in einer Höhe von 2500 m 10 Uhr abends niedergegangen. Die Forscher sind wohlauf und haben Donnerstag nachmittags unter Führung das Tal erreicht. Der Höhenflug führte bis 16.000 m hinauf. Alle Instrumente sind intakt. April 1930 April 1931 Januar-April 1930 Januar-April 1931 fers.« Ltst- Motor- -_,,, Per«.. La«t- Motor. -„.,. Pers.- Last- Pers.-u.Last- Motor- Tota. Per«.- Last- Per».-u.Lait- Motor. _,. Total 10lal lolal Wagen Wagen rädir Wagen Wagen räder Wagen Wagen Wagen im. räder Wagen Wagen wagen zus. rader Total """' Zürich Bern 216 176 31 17 222 223 469 416 219 147 38 27 159 178 416 352 689 589 126 86 815 675 526 649 1341 1324 695 653 144 128 839 681 361 1200 406 1087 Luzern 49 1 37 87 36 12 37 85 135 32 167 104 271 102 41 143 73 216 Uri i 1—5 641 .1 6 32 5 9 14 53 8 1 9 Schwyz. 4 4 14 22 5 1 13 19 20 13 33 35 68 9 7 16 20 na 36 Obwalden _ _ 7 7 1—2 3 22 4 13 17 2 1 3 8 11 Nidwaiden Glarus Zug... _ 9 10 _ — 2 _ 6 18 _ 15 30 _ 5 6 _ — — _ 5 3 _ 10 9 _ 23 32 _ 4 7 _ 27 39 _ 22 28 _ 49 67 l 12 14 2 — 4 3 12 18 2 7 10 5 19 28 Freiburg 15 2 24 41 7 6 17 30 41 4 45 69 114 36 18 54 40 94 Solothurn 42 2 53 97 32 7 32 71 112 18 130 123 253 83 20 103 45 1(8 If8 Baselstadt 70 12 36 118 69 15 28 112 211 44 255 98 353 168 47 215 51 266 Baselland 18 5 38 61 25 5 19 49 59 16 75 81 156 70 23 93 33 126 Schaffhausen... 7 3 27 37 8 3 22 33 34 9 43 69 112 31 7 38 45 83 Appenzell A.-Rh. 5 — 5 10 9 — 5 14 17 2 19 21 40 18 2 20 10 30 Appenzell L-Rh. 1 — — i _ _ _ _ _ 3 1 4— 4 1— 1— 1 St. Gallen 43 8 22 73 43 11 49 103 153 27 180 58 238 131 69 200 134 334 Graubünden ... 28 1 27 56 30 7 18 55 47 . 2 49 39 88 50 8 58 23 81 Aargau 42 12 104 158 38 9 47 94 185 33 218 280 498 145 37 182 129 311 Thurgau 28 1 34 63 23 1 28 52 111 22 133 120 253 104 21 125 81 206 Tessin 43 8 53 104 43 10 36 89 149 47 136 226 422 142 45 187 123 310 Waadt 122 20 67 209 102 24 61 187 335 59 394 194 588 240 64 304 139 443 Wallis 18 9 27 54 20 9 37 66 50 26 76 61 137 37 27 64 61 125 Neuenburg 78 9 42 129 36 7 26 69 169 23 192 110 302 87 20 107 35 142 Genf 209 5 113 327 155 16 75 246 615 58 673 ' 256 .' .929 389 48 437 183 620 Total 1234 152 ÜÖI 2590 1063 209- 898 2170 : - :lt 3784" 663 4447-^^ll^!^3T 3126 ;< 786 3911 ~ : 2020 "51)31 V«&a*l*Lel*B» Der Leidensweg von Thun nach Oberhof en — beseitigt! Mancher Automobilist, der in den letzten Wochen die Strecke von Thun nach Oberhof en fuhr, hat sich gesagt: « Einmal und nie wieder!» In der Tat ist dieses rechtsufrige Teilstück der Thunerseestrecke zu einer richtigen « Via dolorosa » des Verkehrs geworden, zum Leidwesen aller derjenigen, welche Interesse an der Verkehrsentwicklung des schönen rechten Thunerseeufers haben. Fürchterliche Schlaglöcher schütteln die Fahrzeuge zum Erbarmen; abgesehen von der schweren Schädigung der Fahrzeuge bringt die Zurücklogung dieser Strecke auch persönliche Gefahren für den Lenker. Es ist ausgeschlossen, dass sich der Verkehr auf einer derart ausgeschlagenen Strecke mit der nötigen Sicherheit abwickeln kann, und es ist fast erstaunlich, dass der Engpass bei der Ausfahrt von Thun und die schlimme Verfassung der Strasse bis Oberhofen nicht mehr Unfälle zeitigen; jedenfalls ein gutes Zeugnis für die Sorgfalt, mit welcher die Motorfahrzeuglenker diese Strasse befahren. Der Durchgangsverkehr ist unter diesen Verhältnissen natürlich längst abgewandert; wer von Thun nach Interlaken und weiter fahren will und das schlimme Strassenstück von Thun nach Oberhofen kennt, wird sich hüten, die rechtsufrige Strasse zu benützen, denn die linksufrige Strecke über Spiez ist bekanntlich in ausgezeichneter Verfassung. Mit dieser Abwanderung des Verkehrs ist aber den rechtsufrigen Seeorten nicht gedient; Hilterfingen, Oberhofen, Gunten (Sigriswil), Merligen, Beatenbucht, Beatushöhlen sind mehr denn je auf den Automobilverkehr angewiesen; für sie stehen Existenzfragen im Spiel, und es ist ihnen keineswegs einerlei, ob der Automobilverkehr auf der jenseitigen Seeseite rollt; sie müssen mit Recht einen grossen Teil dieses Verkehrs beanspruchen. Die Summe ihrer Interessen ist bekanntlich grösser als diejenige der gegenüberliegenden Orte am See. Selbstverständlich hat es an jahrelangen Bemühungen um die Instandstellung der kurzen Teilstrecke Thun-Oberhofen nicht gefehlt. Von Oberhofen an ist die Strasse zum Teil vorzüglich ausgebaut; der Fern- ALBlSRiEDEN •iiiiüiiiiiiiii Ausschleifen und Ausbüchsen von Motorzylindern. Einbau von Leichtmetall -Kolben in jeden Motor. Ventilkegel aus rostfreien hochlegierten Chrom- und Silchromstählen Splitterfreies Glas weist nach unserem neuen Verfahren besondere Vorzüge auf und gelangt zu annehmbaren Preisen in den Handel. Erhältlich in jeder Garage und bei jedem Glaser. Auto-Sicherheitsglas Te).22.40, wenn keine Antwort, Nr.43 anläut. Ebnatstrasse 33 SCHAFFHAUSEN OCCASION! Umständehalb, billig zu verkaufen ein 50054 ARBENZ- Motorlastwagen mit hydr. 3-Seitenkipper 30 PS, Mod. 1920 Nähere Auskunft erteilt Hermann Rathgeb, Garage Oerlikon, Haldenstrasse 64. «• ERSATZ-TEILE Zu Original-Preisen ab Lager W. KNAPP, AARAU ••••••••••••••••••••••••• Rundschleifen v. Kurbelwellen auf Spezialmaschinen. Ausgiessen von Pleuel- u. Lagerschalen. Gepresste Weissmetall-Lager nach patentiertem Walzverfahren von unerreichter Lebensdauer. A vendre CAMION 2 tonnes 60001 reparieren prompt 17 HP, modele 1929, cabine fermee, pont 1,80 X 3,50 m. Prix fr. 3600.—. Agence FORD, Neuchfttel. Alfr. Giesbrecht & Co., Bern Kirchenfeld Helvetiastrasse 17 Telephon Bollwerk 18.97

1931 AUTOMOBIL-REVUE stehende kann es einfach nicht begreifen, dass nicht längst eine Lösung gefunden werden konnte, die den rechtsufrigen Interessen gerecht wird. In der « Automobil- Revue » sind die dortigen Verkehrsverhältnisse öfters zur Sprache gekommen; seit einigen Jahren hofft man sehnsüchtig auf die baldige Erfüllung des dringenden Wunsches um die Instandstellung dieser paar bösen Kilometer. Die Schwierigkeit des Problems liegt bekanntlich in der dortigen Bahnanlage, welche unglücklicherweise diese zum Teil schmale Strasse benützt und — ruiniert. Eigentümerin der Strasse ist der Kanton; an der Einsicht zu helfen fehlt es an dieser Stelle keineswegs, im Gegenteil, man will sofort kräftig mit dem Ausbau der Strasse beginnen, wenn...! Und «wenn» ist das Karnickel! Wenn die Schienen erneuert sind, die es dringend notwendig haben, wird die Strasse instand gesetzt! Wenn die Schienen herausgerissen sind und an Stelle der elektrischen Züge der Autobus über die Strasse rollt, wird dieselbe ebenfalls vorher modernisiert! Ueber welches «Wenn» kann man sich leider nicht einigen. Die Bahn findet die Mittel nicht, um ihr Schienenmaterial zu erneuern; vor allem wollen die Uferorte hierzu kein Geld geben, denn sie sind der Auffassung, dass die Führung von Bahnzügen auf dieser Strasse veraltet sei und dem Verkehr mehr schade als nütze. Der Autobus oder schliesslich der schienenlose Trolleywagen leiste — so wird bei vielen Verkehrsinteressenten des rechten Ufers erklärt — dem Fremdenverkehr viel bessere Dienste. Die Bahn mit ihrem lärmenden Betrieb vertreibe viele Kurgäste und lasse auch auf die Dauer den sehr erwünschten privaten Personenautoverkehr nicht aufkommen; solange die Bahn die Strasse benütze, werde eben der grösste Teil der Autler das rechte Seeufer überhaupt meiden. Dem allem stehen die Bahninteressen entgegen mit ihrer Konzession als elektrische Strassenbahn. Wenn auch dort zugegeben wird, dass der schienenlose Verkehr manche Vorteile biete, so könne er sich niemals rationell auswirken, weil er nicht imstande sei, den grossen Stossverkehr während der Hauptsaison, vor allem an Sonntagen, aufzunehmen. Um gerecht zu sein, muss man zugeben, dass beide Standpunkte allerhand für sich haben; allein damit kommt man nicht vom Fleck, die Strasse verlottert immer mehr und der dringend notwendige private Automobilverkehr fällt mehr und mehr aus. Der bernische Baudirektor hat nun neuerdings mit allem Nachdruck von der Bahn eine klare, mit Zahlen belegte Untersuchung der Sachlage verlangt; die Bahn wird zur raschen Entscheidung gedrängt, ob sie das Schienenmaterial erneuern oder ob sie die Hand zum schienenlosen Verkehr bieten wolle; werden neue Schienen eingesetzt, so wird diesem Vorgang die Dampfwalze auf dem Fusse folgen; damit werden dann die schwierigsten Klagen für ein paar Jahre verstummen, das Problem als solches ist aber hiermit keineswegs gelöst, sondern nur aufgeschoben. Nach einer Reihe von Jahren werden die gleichen Missstände wieder auftauchen, denn die Verkehrsentwicklung in zahlreichen Gebieten mit ähnlichen Verhältnissen beweist, dass der Autobus schlussendlich, und unter allen Gesichtspunkten betrachtet, derartigen touristischen Verhältnissen überlegen ist. Der Entscheid wird wohl so oder anders bald fallen; leider wird in diesem Sommer aber kaum mehr auf eine Besserung der Strassenmisere zwischen Thun und Oberhofen zu rechnen sein. Bestenfalls tritt nach Schluss der diesjährigen Verkehrssaison ein Umbau der Strecke nach der einen oder andern Variante ein. Beim Durchschnittsmenschen taucht deshalb die Frage auf, ob nicht wenigstens für die vor uns liegende Fahrsaison ein Kompromiss in der Weise geschaffen werden könnte, dass dort, wo die Strassenlöcher am schlimmsten sind, sofort eine provisorische Walzung eintreten könnte, die für diesen Sommer die schlimmsten Zustände beseitigen würde. Gewiss würden durch dieses Provisorium Tausende von Franken, was die Strasse anbelangt, unnötigerweise ausgegeben, allein dieser Betrag käme doch den besonders notleidenden Uferorten durch vermehrten Verkehr wieder zugut. Noch ein weiterer Gedanke taucht auf: Es wird immer behauptet, der Autobus könne den Stossverkehr nicht bewältigen; dass der Autobus auch mit den einfachsten Mitteln äusserst leistungsfähig gestaltet werden kann, beweisen am besten die Spitzenzeiten, welche der Autobus im Vorortsverkehr der Städte bewältigt. Aber auch dann, wenn diese Behauptung richtig wäre, würde deshalb kein Mensch weniger das rechtsufrige Seegebiet besuchen; wer im Autobus nicht Platz findet, hat ja prächtige Schiffsgelegenheiten. Der Thunersee-Dampfschiffahrts-Gesellschaft ist es ein leichtes, ihren Fahrplan so einzuteilen, dass in Zeiten starken Verkehrs jedermann befördert werden kann. Selbstverständlich ist es der Bahn nicht einerlei, ob die Fahrgäste ihr eigenes Be-, förderungsmittel benützen oder den Dampfer, der einer andern Gesellschaft gehört.' Zweifellos aber sind der Staat und die: Ufergemeinden an beiden Verkehrsein-; richtungen stark beteiligt, so dass es scheint, bei einigermassen gutem Willen könnten schliesslich alle Interessen ver-' nünftig unter einen Hut gebracht werden. So oder anders — eine baldige Lösung dieses Problems ist von grösster Tragweite; der Leidensweg zwischen Thun und Oberhofen muss schnellstens verschwinden, es stehen zu viele wichtige Verkehrsinteressen im Spiel. A Nachschrift der Redaktion: Obige Einsendung aus Verkehrskreisen am Thunersee war bereits Mitte Mai geschrieben und gesetzt; das Erscheinen des Artikels wurde des auf Pfingsten sich häufenden Stoffandranges wegen zurückgestellt. Dieses Mal ist durch die Verzögerung im Erscheinen kein Nachteil entstanden, im Gegenteil! Seit Montag, den 18. Mai, ist die Korrektion des Leidensweges von Thun nach Oberhofen im Gange, und zwar haben die starke Hand und der Weitblick des bernischen Baudirektors die Sache richtig angepackt. Nachdem sich herausstellte, dass die Frage der Schienenerneuerung oder die Aenderung der gesamten Bahnanlage im Sinne einer Automobilisierung noch lange zu beraten und bedenken geben, wird von der bernischen Baudirektion ein Kredit von Fr. 30,000.— zugesprochen und ein Beschleunigungsverfahren für die provisorische Instandstellung der Korrektion eingeschlagen. Eine grosse Zahl von Leuten, unterstützt von zwei Dampfwalzen, rücken dem Leidensweg auf den Pelz; fieberhaft wird an der Erneuerung dieser misslichen 3 Kilometer gearbeitet, täglich sind tüchtige Fortschritte zu verzeichnen. Wenn es in diesem Tempo weitergeht — woran nach der Lage der Dinge kein Zweifel ist — so wird die Strasse Thun-Oberhofen anfangs Juni korrigiert sein. Ueberall wird diese Botschaft grosse Freude auslösen, vor allem bei der rechtsufrigen An- .wohnerschaft,..vorab den Hotels.undhöfen der Uferstrecke. Die unentwegten Bemühungen des rechtsufrigen Thunersee- Verkehrs-Verbandes sind mit dieser vorläufigen Instandstellung der Strasse von einer schweren Sorgenlast befreit. Allenthalben rüstet man dort oben für den« Empfang der Sommergäste; innert kurzer Frist' wird sich die Botschaft von der Listandstellung des - Leidensweges kundtun. Hunderte und Tausende von Fahrern, die seit mehr als Jahresfrist das rechte Ufer gemieden haben, werden nun gerne wieder kommen, nachdem der Leidensweg zum Freudenweg geworden ist. Wir Automobilisten dürfen "diese Episode nicht abschliessen, ohne Herrn Baudirektor Bösiger ein herzliches Vergelt's Gott zu sagen; wir dürfen auch erwarten,, dass die endgültige Lösung am Thunersee « Strassenbahn oder Autobus» unter seiner Initiative zu einer objektiven Entscheidung kommt. Noch viele andere Wünsche hinsichtlich Strassenverbesserung machen sich inv Kanton Bern geltend; nicht allen kann so schnell geholfen werden, wie am rechtsufrigen Thunersee. Eines aber steht fest, die bernische Baudirektion setzt, wie dieses Beispiel zeigt, sich stets dafür ein, um so rasch als Mittel und Kräfte dies erlauben, den berechtigten Wünschen zu entsprechen; hier zeigt sich die erste wertvolle Auswirkung des grosszügigen Strassenanleihens, das der bernischen Baudirektion die finanziellen Mittel in die Hand gibt, um den guten Ruf der Berner Strassen weiterhin zu verbessern. Zubringer- und Abfuhrdienst der Burgdorf-, Thun-Bahn. Die Burgdorf-Thun-Bahn hat verschiedene Camionneure verpflichtet, einen Abfuhr- und Zubringerdienst im Bereiche ih- ! rer Stationen zu organisieren. Sie will damit •den Verkehr in den verschiedenen Industrie-- und gewerbereichen Ortschaften längs ihrer' Route fördern, wobei die Bahn selbst zweifelsohne profitieren wird. Das Vorgehen der Bahnbehörden verdient Anerkennung,, da einerseits dem privaten Autogewerbe Ver- ) dienstmöglichkeiten verbessert und anderseits dem Gewerbe und der Industrie einrascherer Transport ihrer Güter gewährleistet wird. Versender und Empfänger können sich die Freiheit wahren, den Transport selbst zu besorgen. Die Neuerung ist ein Musterbeispiel für die Zusammenarbeit zwischen Eisenbahn und Auto. lt. morgen jenes Abwechslung ist schädlich für Ihren Motor. Ständige Pflege mit Standard Motor Oil verhütet Reparaturen. Die Standard' Organisation mit Ihren zahltosen Tankstellen selbst in entlegensten Teilen jedes Landes bietet Ihn* die Gewähr dafür, daß Sie Standard-Er« Zeugnisse überall in stets gleichbleibender Qualität erhalten» Sorgfältig ausgewählte Rohöle, lila uns zwar mehr kosten, aber für die Standard-Qualität unerläßlich sind, bilden dis Grundlage der Standard -Er- Zeugnisse. Das Standard-Verfahren bürgt dafür! Ueberall erhaltlich aus geeichten Literflaschen in stets gleichbleibender Qualität. Sie brauchen daher kein Oel mit sich zu führen. Hüten Sie sich vor unbekannten Oelen. Ihr Motor wird es Ihnen danken. STANDARD Oei Whsetn Sie «n besten,-nn der £o- Kochwäschen noch dem Entleeren nehmen tieStondord^otorO^ UgWidunnflössig)-* Uter genügen-aber niemals Petroleuml DOS Standard-Verfahreii, das Millionen von Franken für Versuche gekostet hat und für dauernde KontraIImaßnahmen indig hohe Mittel erfordert, bürgt für die Zuverlässigkeit und leldvnäßigkeit der Standard-Erzeugnisse. die Marke, zu der die ganze Welt Vertrauen hat MOTOR Ott