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E_1931_Zeitung_Nr.050

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m AUTOMOBIL-REVUE

m AUTOMOBIL-REVUE 1931 — Fete des Costumes suisses ä Geneve samedi 27 juin 1931, des 15 h. 30, et dimanehe 28 jnin 1931. dis 10 h. 30. DEUX GRANDS CORTEGES Plaoes d'estrades et de bancs numerotees en location. 3500 partieipants. Samedi 27 join, de 18 ä 23 h., et dimanehe 28 iuin, de 14 ä 23 h. FfiTE POPULAIRE SUISSE « au Parc des Eaux-Vives. PRIX D'ENTRÖE GENERALE Fr. 1.50. rar zuverlässige Qualität« Es gibt nur ein Spritzverfahren, du Jedoch fOr Nitrozellulose-Farben aller Marken aber es gibt wenige Marken^ mit denen erstklunge Resultate erzielt werden. Unter dieaen wenigen ist eine Marke: diejenige, welche durch Schönheit der Farben nnd hervorragende Qualität entzückt. Die bedeutendsten Atrtomobilfabriken Amerikas wie i Paokard,Chrysler, Lincoln. Dodge w. benutzen DITZ-LAO, Dltzler Automobilfarben. Auskunft und Beratung durch die GENERALVERTRETUNG 1800 kg Nutzlast, in tadellosem Zustande, billig abzugeben. 48486 II International Harvester Company A.-C Hohlstrasse 100. Zürich. 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Geschickt setzt es seine Erdölmengen in jenen Distrikten ab, wo Russland hofft, den grössten politischen Erfolg damit zu erzielen. Wir wollen hier weniger das politische oder wirtschaftliche Ziel untersuchen, welches Russland auf dem Weltmarkt mit seinen Rohölexporten verfolgt. Ebensowenig wollen wir darauf eintreten, diejenigen unmittelbaren Gefahren zu analysieren, die der steigende Einfluss des Russenpetroleums im allgemeinen für den Petroleummarkt bringt. Es sollen vielmehr die Produktions- und Exportziffern betrachtet werden. In eindeutiger Weise ergibt sich aus den nachstehenden Zahlen, welche Bedeutung die russische Produktion im Laufe der letzten 3 Dezennien erfahren hat, wobei für die absolute Richtigkeit der Ziffern keine volle Garantie übernommen werden kann: Jahr Prouktion in Mill. t in % der von mehr als 11001. Weltproduktion 1&01 11.2 50.9 1913 9.2 16.3 1927/28 11.6 6.4 1928/29 13.7 6.7 1929/30 17.2 9.5 In Anbetracht der gewaltigen Verschiebungen, welche während den Kriegs- und Nachkriegsjahren auf dem Weltmarkt eingetreten sind, ist es zwecklos, einen Vergleich zu ziehen zwischen der heutigen Lage und derjenigen in den Vorkriegsjahren. Es scheint am zweckmässigsten, sich auf die 3 letzten Betriebsjahre zu konzentrieren, wobei daran zu erinnern ist, dass das Geschäftsjahr der russischen Republik mit dem 30. September des betreffenden Jahres endet. Was die russische Förderung anbetrifft, so ist vor allem auf die starke Steigerung im letzten Verwaltungsjahr hinzuweisen. Die Zunahme im letzten Jahre beträgt Gütertransport durch Automobile in Italien und Deutschland. Die Gütertransportli- ungefähr 25% gegen etwas mehr als 18% im Vorjahre. Die Tagesproduktion im vergangenen März, dem letzten Monat der ervinzen Toscana, Romagna, Emilia und Venenien scheinen in Italien, speziell in den Prosten Hälfte des Fünfjahresplanes, ist auf zien, sich eines besondern Ansehens zu er- Kürzlich erliess die « Confederazione ein Niveau angestiegen, das erst für denfreuen. Monat September 1933 vorgesehen war. Auf die Commerzio» eine Umfrage, um Vorschläge für neue Gütertransportlinien zu er- Grund .obiger Resultate sieht man für das laufende Jahr eine Produktion von 27 Millionen t voraus oder 55% mehr als in deressant© Resultat, dass neben den bestehenhalten. Die Beantwortung zeitigte das inter- letzten Periode. Wenn das Programm in den Güterverkehrslinien weitere 48 Linien allen seinen Teilen erfüllt werden kann, so wird im letzten Verwaltungsjahr eine Produktion von 46 Mill. t erreicht sein, während der ursprüngliche Plan nur 21 Mill. t W50 vorgesehen hatte. Sollte die Förderung, was die andern Produktionsgebiete -anbetrifft, stationär bleiben, so würde Russland im Jahre 1933 einen Viertel der Weltproduktion auf sich vereinigen gegenüber 9V2% im Jahre 1930. Auch die Kapazität der Raffinerieanlagen weist steigende Ziffern auf. Im Jahre 1929/30 wurden 1,6 Mill. t Benzin raffiniert, wovon nicht weniger als 1,3 Mill. t ausgeführt wurden. Die im Norden des Kaukasus gelegene Gegend von Maikop soll nach verschiedenen, jedoch nicht zu überprüfenden Berichten in der letzten Zeit die Oelförderung beträchtlich gesteigert haben. In diesem Gebiet soll das Erdöl 38% Benzin enthalten gegenüber 20% in Grozny und nur 5% im Bakubecken. Das in der Gegend von Baku gewonnene Erdöl stammt zu 35% aus springenden Quellen, während im Gebiet von Grozny und Maikop nicht weniger als 85% durch diesen natürlichen Vorgang gewonnen werden. Was den Export anbetrifft, so sind immerhin einige Faktoren vorhanden, die bereits heute ein langsameres Entwicklungstempo erkennen lassen. So konnten der Bau von Raffinerien wie auch die Sondierungsarbeiten nicht vorschriftsmässig betrieben werden, was auf einen Mangel in der Organisation wie auch auf einen solchen in ungenügend technisch qualifiziertem Personal zurückzuführen ist. Auf grosse Schwierigkeiten stösst ebenfalls der Abtransport der Produkte. Nach den letzten Ausweisen soll der neue Produktionsplan im ersten Quartal 1931 zu 91% verwirklicht worden sein. Wenn man auch annehmen kann, dass eine weitere Produktionssteigerung durch verschiedene Faktoren beträchtlich abgebremst werden könnte, so ist im bisherigen Fortschritt noch nichts Derartiges zu konstatieren. Unlängst drückte H>nrv Deterding, der Leiter des Royal Dutch-Konzerns, seine Meinung dahin aus, dass der russische Petroleumexport vorläufig noch rapid ansteigen werde, was durch die vorgenannten Zahlen erwiesen ist. "Nach seiner Ansicht erfolge die russische Ausbeute in unrationeller Art und Weise. Die Frage ist nur, wie lange diese fortgesetzt werden kann. Im allgemeinen hängt die Beantwortung von der Menge der vorhandenen Oelreserven ab, und im Falle Russlands interessiert uns hier das Verhältnis des Gestehungspreises zum Marktpreis. Bezüglich der Oelreserven kann man sich auf keine bestimmten Annahmen stützen. Die Bohrarbeiten haben in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht, wurden doch 1927/28 363 000 Meter, 1928/29 446 000 Meter und 1929/30 580 000 Meter niedergetrieben. Bei der geographischen Verteilung der Bohrlöcher zeigt sich, dass die Fortschritte hauptsächlich in denjenigen Gegenden am grössten sind, wo die Förderung bereits stark fortgeschritten war. Durch diese Technik erzielt man schnell ein grosses Produktionsquantum, was für den Moment vielleicht absolut notwendig ist. Dagegen sind die Sondierungsversuche in noch unerschlossenen Gebieten eher vernachlässigt worden. Ueberall weiss man, dass Sowjetrussland eine sehr aktive Verkaufspolitik mit konkurrenzlosen Preisen treibt und dadurch den Weltpetroleummarkt zur Zeit stark in Unordnung gebracht hat. Es erhebt sich die Frage, ob die Produktionskosten es erlauben werden, diese Politik während längeren Jahren zu verfolgen. Zur Zeit weiss man überhaupt nichts über die Höhe des Gestehungspreises. Wenn Russland seine Methode nicht umstellt, d. h. wenn es nicht einen Teil der aus seinen Produkten fliessenden Einnahmen zurückstellt, so wird sich die unrationelle Ausbeutung, die allmählich zur Erschöpfung der Quellen führen muss, am Gemeinkapital des ganzen Russlands rächen. Ein solches Vorgehen lässt sich nur eine Zeitlang rechtfertigen, z. B. um den Weltmarkt zu erobern. Die Hauptfrage liegt aber darin, ob Russland die nötige Ausdauer aufbringen kann, um gegen die gewaltigen Erdölkonzerne,, hinter denen die Amerikaner und Engländer stehen, auszuharren. Wy. mit einer Gesamtstrecke von 2112 km von den Interessenten verlangt werden. Da die Vorschläge sich nur auf die genannten Provinzen, d.h. auf Mittel- und Oberitalien bezogen, dehnte man das Resultat der Umfrage auf ganz Italien aus und rechnete auf diese. Weise ein zusätzliches Liniennetz von 10,000 km aus für den Lastentransport durch Automobile. Eine halbstaatliche Gesellschaft hätte das gesamte Liniennetz in Zukunft zu v«fwalten, wobei die Mitarbeit der~ Staatsbahnen sichergestelt würde. Ganz anders liegen die Verhältnisse in Deutschland, wo von jeher die Reichsbahn die Entwicklung des Autotransportes, speziell aber des Lastentransportes auf der Strasse mit scheelen Augen angesehen hat. In ganz Deutschland zählt man 'bis heute nur 5 Güterkursünien, auf denen ein regelmässiger Lastentransport durch Automobile stattfindet, lt. Die amerikanische Benzinsteuer. Bekanntlich wird von den einzelnen Bundesstaaten der Union eine Benzinsteuer erhoben, welche bisher nicht einheitlich geregelt ist' Im Jahre 1930 sind im Durchschnitt in den Vereinigten Staaten pro verbrauchte Gallone Benzin 3,35 Cts. Steuern entrichtet worden gegen 3,22 Cts. im Vorjahre. Wy. Fusion in der Automobilindustrie. Die zwischen den Skodawerken, der Tschechjsch- Mährischen Maschinenindustrie und den Ringhofferwerken in Bezug auf die Zusammenlegung ihrer Automotiilindustrie geführten Verhandlungen haben zu einer prinzipiellen Einigung geführt. Demgemäss werden die Automobilfabriken, d. h. die Marken Skoda, Praga und Tatra, in eine einzige Gesellschaft unter der Bezeichnung « Tschechoslowakische Automobilindustrie A. G.» zusammengefasst. Im vergangenen Jahre haben diese Fabriken 15,000 Wagen hergestellt. Die neue Gesellschaft wird die Produktion der vereinigten Fabriken übernehmen. Langfristige Pachtverträge werden diesbezüglich mit den verschiedenen Werken abgeschlossen. Wie die Herstellung und der Verkauf vereint werden, so sollen auch die Finanzen, der Ankauf der Rohstoffe, der Absatz und die Regulierung der Ausfuhr vereint werden. • T. P.

50 1031 AUTOMOBIL-REVUE 13 SEKTION ZÜRICH, OHsgrupp* Wlnterthur. Fllmvortrag. Die Vorführung des technischen Kultur-Tonfilms «Der gläserne Motor», die am 11. Juni 1931 im Kino Talgarten in Winterthur durch die Ortsgruppe Winterthur der Sektion Zürich des A. C. S.. erfolgte, hat auch in der Eulachstadt grosses Interesse zu wecken vermocht. Ueber 350 Personen fanden sich um 18 Uhr zu dieser Veranstaltung' ein, die von Herrn E. Hoerni, Präsident, Oberwinterthur, unter Begrüssunu der Behördevertreter und Clubmitglieder eröffnet wurde. Die ausgezeichnete Darstellung all der inneren Vorgänge des Motors, die mit all den verschiedenen Apparaten wesentlich verständlicher gemacht wurden, fanden den ungeteilten Beifall der Zuschauer. SEKTION ZÜRICH. tonfahrt, Autavia. Zu der am 20. und 21. Juni 1931 stattfindenden Alpenblumenfahrt ins Engadin liegen bereits Anmeldungen von gegen 40 Wagen vor, ein Zeichen dafür, dass man mit dieser Veranstaltung einen guten Griff getan hat. Das Programm ist nun definitiv festgelegt worden. Als nächste Veranstaltung folgt alsdann am 5. Juli eine Pontonfahrt Wallensee-Rappers- •wll, um so den Mitgliedern Gelegenheit zu geben, sich auch auf dem Wasser sportlich zu betätigen. Man fährt morgens mit dem Auto bis Rapperswil, •wo die Wagen parkiert werden und dann mit der Bahn bis Weesen. Hier werden die bereitgehaltenen Motorboote und Waidlinge bestiegen und in schöner Fahrt über den Wallensee der idyllisch gelegene Picknickplatz Quinten angesteuert. Kachmittags erfolgt die Rundfahrt von Quinten nach Weesen und den Linthkanal und Obersee hinab naöh Rapperswil, wo ein letztes Beisammensein soll. Wir sitzen wieder in den Wagen, und steu- St. Anton zu. Welch wunderbarer Flecken vorgesehen ist. Die Waidlinge werden von Mit-ergliedern des Pontonier-Vereins Zürich, gelenkt, so Erde! Trotz der verhältnismässig geringen Höhe dass für fachmännisches, sicheres Steuern gesorgt ist. Die Fahrt durch den Linthkanal wird viel Schönes bieten. Am 8. und 9. Juli erhält die Sektion Zürich des lA.C. S. den Besuch von zirka 80 Mitgliedern der englischen «Civil Service Motoring Association», die eine Reise nach dem Engadin durchführt. Der Aufenthalt in Zürich soll auch zur Besichtigung einer Fabrik gewidmet sein; die Sektion wird rudern einen Empfang veranlassen. Für die Autavia vom 11. Juli sind nun schon 8 Equipen angemeldet, so dass der Erfolg der Veranstaltung bereits sicher stehen dürfte. Das Total der Equipen dürfte sich wohl auf zirka 20 stellen. s. Autosektion St. Gallen-Appenzell Tessinerfahrt. Wir ersuchen unsere Mitglieder nochmals ihre Anmeldung, für diese an Naturschönheiten reiche Alpenfahrt, unbedingt bis spätestens 20. Juni eingeben zu wollen, damit noch jedem Teiinehmer ein ausführliches Programm zugestellt werden kann. Ballonverfolgung. Für 'diesen Anlass sind die Vorarbeiten ebenfalls in vollem Ganz und müssen •wir dort, was die Beteiligung anbelangt, einen Rekord aufstellen. Der Einsatz von 15 Franken ist wirklich nicht hoch, für die wertvollen Preise, die zur Verfügung stehen. Wenn das eine oder andere Mitglied unserer Sektion den grossen Genuss, den ein Freiballonflug bietet, haben will, so kann er die Bedingungen bei unserem Sportpräsidenten, H«rrn H. Burk, St. Gallen, erfahren, derselbe ist auch gerne bereit, jede weiteie Auskunft zu erteilen. Da wir am Tage der Ballonverfolgun? für Kontroll-Kassadienst usw. eine Anzahl Leute haben müssen, wären wir unseren Mitgliedern dankbar, wenn Sie sich zur Verfügung stellen würden und wollen sich diejenigen ebenfalls bei unserem Sportpräsidenten melden. Untergruppe Appenz. Vorderland und- Rhtintal. Nachdem unsere letzte Hauptversammlung vom 17. Mai a. c. nicht beschlussfähig war, laden wir unsere Mitglieder mit ihren Angehörigen auf Sonnta*, den 21. Juni, nachmittags 2 Uhr, in das Hotel t Freihof», Altstätten, zur zweiten Hauptversammlung ein. Wie Sie bereits in deT «Automobil-Revue» gelesen haben, war die erste Hauptversammlung sehr schwach besucht, so das« aus der Kommission die Frag« über die Liquidation unserer Gruppe aufgeworfen wurde. Nach Erledigung der statutarischen Traktanden, wob«i wir über das Weiterbestehen unserer Gruppe zu entscheiden haben, ist eine kurze Vergnügungsfahrt vorgesehen, welche aber erst an der Versammlung, der zur Verfügung stehenden Zeit entsprechend, definitiv abgemacht werden soll. Wir rechnen nun diesmal bestimmt auf einen grösseren Aufmarsch, handelt es sich doch um die Lebensfrage unserer Untergruppe, und es wäre doch schade, wenn wir bei unserem Mitgliederbestand liquidieren müssten. Mit Clubgruss A. C. S. T.C. Maggifabriken liegen sonntäglich verträumt vor uns. Der Strassenbetrieb ist inzwischen beängstigend und hochflutartig angestiegen. Die Sonne strahlt im klarblauen Himmel und lokt die Menschen gezylindert in die Natur hinaus: Wie das pfeift und surrt. Ein Wagen jagt hinter dem andern. Die Pneus schreien vor wilder Wut. Mit Betrübnis wenden wir uns vom modernen Idyll der Strasse ab und setzen uns in den Garten des Restaurant «Hammermühle». Es ist 9 Uhr 45. Es scheint, als 6b die Clubkasse durch eine ungewohnte Geste ein «Znüni» spendieren lassen wollte. Und tatsächlich wird uns eine Maggi-Bouillon mit Gebrauchsanweisung des Herrn Präsidenten serviert, pikant und ausgezeichnet, und als Andenken an Kemptthal werden uns einige künstlerisch vollendete Ansichten der Maggi-Fabriken überreicht. Wir möchten hier der Direktion der Maggi-Fabriken für ihre Liebenswürdigkeit verbindlich danken! In flotter Fahrt ging's weiter nach St. Gallen, Alpenblumen- und Pon- wo wir uns in den kühlen Garten des «Löchlibades» zu einem noch kühlem Trunk begaben. Bisher ist noch nichts passiert, das zu Glossen Anlass hätte geben können. Die Wagen sind alle in bester Ordnung. Die Freudenbergstrasse hinauf bietet sich ein wundervoller Rückblick auf die Stadt St. Gallen und ihre interessante Umgebung. Wir sind im Appenzellerlandl Speicher, Trogen, herausge- Die Kommission. AUTOSEKTION SOLOTHURN. Die Appcnzellerfahrt. Die letztjährige Pfingsttour in den Schwarzwald, die in allen Teilen von Erfolg begleitet war, veranlasste die Leitung der Sektion, auch dieses Jahr wieder eine zweitägige Ausfahrt zu veranstalten Diesmal galt der Besuch dem Appenzellerland. Wenn dies vielleicht auch für viele nichts Neues bedeuten mochte, so vermögen die seltenen landschaftlichen Beize dieses schönen Ländchens doch immer wieder zu begeistern. Wenn man noch erfuhr, dass unser liebenswürdiger Präsident, Herr Brenner, die Organisation und Leitung der Ausfahrt übernommen habe und dass das Wetter diesmal gan« außergewöhnlich schön sein werde, waren alle Voraussetzungen zu einem genussreichen Vergnügen beisammen. Clubfahrten, gleiches Ziel • und gleicher Aufenthalt, bieten immer etwas aussergewöhnlich Reizvolles. Die Stimmung war auf der ganzen Fahrt die denkbar beste. Hier der Film der Fahrt: Pfingstmorgen! Strahlpnd blauer Himmel. Irgendwo spielt ein Trompeter ein Ptingstlied. Das Bieltor hat 7 Uhr geschlagen Unsere Kolonne mit 21 Wagpn — der Wagen des Herrn Präsidenten mit einem rotweissen Fähnchen gekennzeichnet an der Spitze — setzt sich feierlich in Bewegung. In prächtiger Fahrt seht es über Lenzburg Zürich zu. Dann: Halt in Kemptthal Ausgerechnet in Kemptthall Da wächst doch kein Wein! Die gewaltigen putzte Häuser in hellen, leuchtenden Wiesen. Drüben an den Hügelhängen grüsst Rehetobel, Wald! Kurz darauf haben wir unsern Picknick-Platz erreicht. Gewaltige Koffern werden aus den Wagen geschleppt und auf die nahe Waldwiese oder auf der andern Strassenseite hoch auf den Berg hinaufgetragen. Jauchzer ertönen weit droben in schwindelnder Höhe. Die Sonne brennt. Noldi gibt etwa nach einer Sterile das internationale Startzeichen, das nach Zeitungsberichten sogar im Rheinthal drunten gehört worden sein bietet sich hier ein Ausblick, wie er sonst nur dem Alpinisten vergönnt ist. Das ganze Rheinthal liegt Techts unter uns. Drüben die Vorarlberger Alpen, eine halbe Drehung um die eigene Achse, Altmann, Säntis, vor uns die Hügellandschaft, Oberegg, Heiden, im. Hintergrund der ganze Bodensee, dahinter das Württembergische und .Bayern. In Heiden gibt es gewissennassen einen unfreiwilligen Halt, um die verlorengegangenen Gegenstände, wie Portefeuille, Hüte, Westen, Bargeld usw., die von wegen der grossartigen Fernsicht in der Begeisterung als Andenken in St. Anton liegen geblieben waren und nachher vom letzten Wagen mitgenommen wurden. Nachdem noch schnell der Kotflügel des Herrn Präsidenten an den richtigen Platz « versetzt » war und sich die Hitze und die Aufregung von den sich überstürzenden. Ereignissen etwas gelegt hatte, stiegen wir eilig ab nach Berneck, Altstätten. Nach einer Erfrischung fahren wir die neue Strasse des Stoss hinauf, um diese nachher, wegen Bauarbeiten abgesperrt, mit der alten vertauschen zu müssen. Ueber Appenzell erreichen wir unser Endziel, das Jakobsbad. Bald sind die Wagen alle parkiert, bald auch sind die Zimmer bezogen und im Speisesaal ist das Nachtessen bereit. Die Tafel zählt 85 Gedecke. Nach dem ausgezeichneten Essen begrüsst Herr Präsident Brenner die Mitglieder und Gäste, vor allem Herrn Gerichtspräsident Lutz, Flawil. Präsident der Sektion St. Gallen- Appenzell, der es sich trotz Pfingsten nicht nehmen liess, uns mit seiner Anwesenheit zu beehren. In humoristischen Worten gibt Herr Brenner sei' ner Freude über die glücklich verlaufene Fahrt Ausdruck und zieht die kleinern Vorfälle von Schutz- und anderen Blechen, von Auto- und persönlichen Zusammenstössen in die schliesslich menschlichen und verzeihlichen Kreise des unbegrenzt Möglichen. Reicher Beifall dankte die Rede. Hierauf ergreift Herr Präsident Lutz, stark applaudiert, das Wort und heisst im Namen der Sektion St. Gallen-Appenzell ihre Schwestersektion Solothurn auf ihrem Hoheitsgebiet herzlich willkommen. Es freut ihn, dass die Sektion Solothurn der Ostschweiz einmal einen Besuch abstattet und wünscht noch fröhliche Stunden und glückliche Heimfahrt. Nachher blieb die grosse Gesellschaft noch einige Zeit bei Musik und Tanz gemütlich beisammen. Im engern Kreise wurde dje Sitzung «ausgedehnt». Noldi soll sie nach seinem Gutdünken dann doch noch aufgehoben haben. Morgens um 9 Uhr, bei demselben strahlenden Wetter wie tags zuvor, fahren wir weg über Urnäsch, Hemberg, Wattwil, Ricken nach Rapperswil. Von dort, nach einem offiziellen Halt, über Wädenswil nach Zug. Im Hotel «Löwen» wird das gemeinsame Mittagessen eingenommen das allseitig grosses Lob findet. Trotz der Hitze wird nachher getanzt. Die Fahrt ab Zug ist freigegeben. Nach einem sommerlichen Spaziergang am Quai startete die Gesellschaft über Cham. Leazburg. wo man sich noch zu einem Abschiedstrunk aufhielt. Damit fand auch diese schöne Pfingsttour ihren würdigen Abschluss. Wir möchten stanz besonders rtem tüchtigen Leiter der Fahrt. Herrn Präsident Brenner, für seine Mühe und Arbeit, die er allzeit und bei jedem Anlass geleistet hat. Tinsern aufrichtigen Dank entgegen bringen. Möge ihm das uneingeschränkte Vertrauen, das wir ihm entgegenbringen, eine bescheidene Anerkennung dafür sein. e. AUTOSEKTION ZÜRICH. Unparnfahrt. Bei schönstem Wetter starteten am Freitagmorgen die Teilnehmer an der Ungarnfahrt der Auto-Sektion Zürich des T. C. S. Zahlreiche Mitlgieder und Freunde hatten sich am traditionellen Startplätze im «Metropol» eingefunden, um den 80 Teilnehmern, die in 25 Wagen bodenseewärts zur ersten Etappe nach München steuerten, Lebewohl zu satren. Bekanntlich führt die Fahrt von annähernd 3000 km über München. Salzburg nach Wien, von dort nach Budapest, dann über Debrecen in die Pusste, wieder zurück nach Budapest und Wien, wo auch auf der Rückfahrt Halt gemacht wird und s^hMesslich "her Tirol dnnskriickX Vorarlberg zurück nach Zürich, das die T. C. S.ler am 28. Juni prr»ir1ien T. verantwortliche Redaktion: Or Arnold BflcM Walter Mathys. — Huoo Labhaii. Telephon der Redaktion: Bollwerk 89 84 (H«Hwa|t> Außerhalb Geschäftszeit Bollwerk 32 95 Redaktion fDr die Ostschweiz: Dr Arnold Bucht — Sprerbstundon oa^b Vereinharuoc mit der Geschäftsstelle Zürich (Löwenstr. 51. Telephon 37.023). BOSCH ETTI DAUERHAFT LEICHT Die Grosskraftwagen verlangen besonders leistungsfähige Reifen! Continental-Rtesenluftreifen haben sich Im Omnibus- und Lastwagen betrieb hervorragend bewährt, denn Sie erlauben hohe Fahrgeschwindigkeiten und sind äusserst widerstandsfähig gegen Abnutzung und Beanspruchung. Continental Caoutchouc-Co. A.-G. 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