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E_1931_Zeitung_Nr.051

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AUTOMOBIL-REVUE

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N° 51 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE Bergprüfungsfahrt Rheineck—Walzenhausen. 28. Juni 1931. Das soeben erschienene Reglement und Programm für die am übernächsten Sonntag, den 28. Juni 1931, stattfindende Bergprüfungsfahrt Rheineck-Walzenhausen-Lachen, die für die schweizerische Automobilmeisterschaft gilt, orientiert in gewohnter Weise über alle die Einzelheiten der in weiten Kreisen beliebten Veranstaltung. Als Delegierte der Nationalen Sportkommission sind abgeordnet die Herren J. Decrauzat und A. Töndury; als Starter wirken Herr J. Decrauzat und H. Mayer, und als Chronometreure Herr E. O. Brieger, offizieller Chronemetreur des A.C.S., und A. Boppart. Die Fahrer versammeln sich Sonntag 8 Uhr 30 auf dem Parkplatz zur Empfangnahme der Wagen und Erteilung der letzten Instruktionen. Um 10 Uhr beginnt die nur interne Bergprüfungsfahrt für Motorräder, und um 10 Uhr 30 folgt das Bergrennen für Automobile. Nach der Fahrt findet im « Kurhaus » ein Bankett mit anschliessender Preisverteilung statt. Der stehende Start ist wiederum beim «Hecht» in Rheineck und als Ziel gilt der Dorfeingang Lachen. Die Fahrzeuge haben im ganzen eine Strecke von 6,5 km mit einer Höhendifferenz von 433 m zu befahren, die durchschnittliche Steigung der Strecke beträgt 6,7 Prozent, die Maximalsteigung 11 Prozent. Zum Rennen zugelassen sind Rennwagen, Sportwagen und Tourenwagen. Bei den Rennwagen besteht bekanntlich keine Vorschrift für die Mitfahrt von Personen : die Kategorie ist in 10 Klassen eingeteilt. Bei den Sportwagen müssen bei einem Inhalt von über 1100 ccm an zwei Personen mitfahren; die Kategorie ist ebenfalls, wie gewohnt, in 10 Klassen eingeteilt. Bei den rnp, nrf»rr^^n ^np>'MnTnrf s i9f* 7TT Tourenwagen müssen bei einem Zylinderinhalt von über 750 ocm an zwei Personen, bei einem Zylinderinhalt von über 1500 ccm an drei Personen, von über 2000 ccm an vier Personen und von über 8000 ccm an sechs Personen im Wagen mitfahren ; auch hier gilt die Unterteilung in 10 Klassen. Bei den Touren- und Sportwagen findet je eine separate Klassifizierung der Fahrer für Amateure und Experten statt. Jeder Konkurrent, der die Strecke Innert 10 Minuten zurücklegt, erhält einen Preis. Für die beste Zeit jeder Kategorie und die beste Zeit einer Dalangen. Die offiziellen Anmeldeformulare und Reglemente für das Rennen sind vom Sekretariat der Sektion St. Ciallen-Appenzell des A.C.S.. Schützengasse 12, St. Gallen (Telephon 4264) zu erhalten. Auch die Anmeldungen sind an diese Adresse zu richten und müssen spätestens bis Donnerstag den 25. Juni, 18 Uhr, mitsamt dem Nenngeld von 40 Fr. für jeden Touren-, Sport- oder Rennwagen, zuzüglich der Versicherungsprämie von 10 Fr. pro angemeldeten Wagen, eingereicht sein. Bei verspäteter Anmeldung wird das Nenngeld verdoppelt, unter keinen Umständen werden jedoch Anmeldungen später als bis Freitag den 26. Juni, mittags 12 Uhr, entgegengenommen. Die Abnahme der Wagen erfolgt ^amstag den 27 Juni, 15—18 Uhr, bei der Wage in Rheineck. Am Freitag den 26. Juni finden von 5—8 Uhr und von 18—21 Uhr die Trainings statt. bo. Grosser Preis von Frankreich. Das grösste internationale Sportereignis und gleichzeitig eines der bedeutendsten Rennen der ganzen Saison, der Grosse Preis von Frankreich, gelangt am nächsten Sonntag auf dem Autodrom von Montlhery zum Austrag. Dem Rennen kommt um so grössere Bedeutung zu, als es für den internationalen Grossen Preis gilt, der von den drei nationalen Automobilclubs von Italien, Frankreich und Belgien organisiert wird. Aus diesem Grunde setzt sich denn auch die Nennliste zu dem grossen Zehn-Stunden-Rennen aus hervorragenden Fahrern zusammen. Zum erstenmal in dieser Saison treffen sich in Montlhery die offiziellen Equipen von Alfa- Romeo, Maserati und Bugatti. Alfa-Romeo wird in Montlhery mit drei neuen Achtzylindern starten, die von Campari, Nuvolari und gatti. Auch Kaye Don, Senechal, Williams, Wimille, Dunfee, d'Arnoux, Lehoux, Pesato und noch weitere Konkurrenten werden an dem Zehn-Stunden-Rennen teilnehmen. Das Training für den. grossen Kampf hat bereits vor einigen Tagen eingesetzt, alle Equipen und die meisten Einzelfahrer befinden sich seit einigen Tagen in Montlhery, das schon ganz unter dem Zeichen .des kommenden grossen Sportere'ignisses steht. Die letzten Vorbereitungsarbeiten werden mit fieberhafter Eile durchgeführt. Da in Frankreich grosses Interesse für den A*nlass besteht, werden besondere Verkehrskurse zwischen Paris und Linas-Montlh6ry Besucher des Rennens befördern. Der Grosse Preis von Frankreich am nächsten Sonntag stellt übrigens das 25. Rennen um den Grossen Preis des Automobil-Clubs von Frankreich dar. bo. Minoia geführt werden, und Bugatti beteiligt sich an dem Kampf mit dem neuen 2300- ccm- Wagen mit obenliegender Nockenwelle. Die Hoffnungen der Molsheimer Firma werden auf Divo, Chiron und Varzi gesetzt. Europa-Sternfahrt « Zu Ford am Rhein ». Die Europa-Sternfahrt «Zu Ford am Rhein», Maserati ordnete an den Grossen Preis von die vom letzten Freitag bis Sonntag in Köln Frankreich drei 2500-ccm-Wagen ab, mitihren Höhepunkt mit der Ankunft der Sternfahrer fand, vereinigte nach genauen Schätzungen 20,000 Sternfahrt-Besucher in Köln. denen Fagioli. Dreyfns und Biondetti fahren. Mercedes endlich ist durch Caracciola und Ivanowsky vertreten. Das grosse Feld internationaler Fahrer des Grossen Preises von Frankreich wird noch ergänzt durch eine Reihe von Einzelfahrern, von denen u. a. die Sieger des Grossen Preises von Le Mans zu nennen sind, Birkin — diesmal auf i\ — und Lord Hari Howe auf F?u- Erste Automobil-Schönheitskonkurrenz in Lausanne. Unter den verschiedenen Veranstaltungen des grossen Wohltätigkeits-Sommersfestes der «Allgemeinen Vereinigung der Studierenden der Universität von Lausanne» vom 27. Juni in Ouchy, figuriert auch eine erstmals in Lausanne stattfindende Automobil-Schönheitskonkurrenz. Der Schönheitswettbewerb unterscheidet die Wagen in drei Gruppen: 1. Wagen mit Innenlenkung; 2. Tourenwagen und 3. Sportwagen. Jede dieser Kategorien erfährt eine Unterteilung in grosse Wagen und kleine Wagen, dabei sind mehrere grosse Preise und Ehrenpreise ausgeschrieben. Das Defile findet auf dem Quai von Ouchy statt. Aus Lausanne, Vevey, Montreux, Geneve, Fribourg, Bern und Zürich sind bereits verschiedene Wagen gemeldet. Der Wettbewerb ist für alle Autobesitzer und Händler offen. Alle Auskünfte sind zu erhalten vom Zentralkomitee der Association Generale des Etudiants de l'Universite de Lausanne, Case Ville 27.685, Lausanne. mb. Die Verteilung der Preise bereitete dem Preisgericht viel Kopfzerbrechen, da fast alle Teilnehmer die Bedingungen erfüllten. Der 1. bis 7, Preis bestand aus kostbaren kunstgewerblichen Gegenständen und einem Fahrkostenzuschuss von 1000 Mark. lufftfrah»* Zum Südamerikaflug des Do. X. Die Ozeanüberquerung des Do. X in mehreren, zeitlich teilweise weit auseinanderliegenden Etappen hat in der Oeffejitlichkeit vielfach den Eindruck erweckt, als ob das Unternehmen nur mit Ach und Krach gelungen sei. In der Presse fühlten sich sogar einzelne Stimmen berufen, den Flug des Do. X als einen Misserfolg darzustellen. In. Wirklichkeit kann von einem solchen Missiingen oder gar einegj prinzipiellen Versagen des Flugschiffes keine Rede sein. Für den Techniker bedeutet der FUiß im Gegenteil nach wie vor einen ausgesprochenen Erfolg. Vor allem muss festgestellt und in Betracht gezogen werden, dass das angestrebte Ziel nicht darin bestarid, Nord- oder Südamerika in kürzester Zeit zu erreichen. Eine Rekordfahrt kam von vornherein nicht in Frage, schon deshalb nicht, weil der Do. X weder als Schnellflugzeug noch als Transatlantikflugzeug gebaut wurde. Der Amerikaflug des Flugschiffes hatte von Anfang den Zweck eines grossangelegten Versuches. Umbauten oder Abänderungen unterwegs, die sich während des Fluges als günstig erweisen würden, waren von vornherein im Programm vorgesehen. In dieser Hinsicht ging die Dornier-Werft genau gleich vor wie eine Automobilfabrik, die einen neuen Typ ebenfalls auf eine lange Versuchsfahrt schickt, bevor sie ihn in die definitive Produktion aufnimmt. Das Flugschiff hat die letzte über 2000 km lange Etappe über den Südatlantik mit einer Belastung von 15 Personen und mehreren hundert Kilo Gepäck zurückgelegt. Diese Zuladung bleibt allerdings weit hinter derjenigen zurück, die man der Maschine für diese Entfernung hätte zumuten können und die nach früheren Angaben Dr. Dorniers etwa 4500 kg beträgt. Wenn trotzdem die Maschine noch mit dieser verminderten Ladung Startschwierigkeiten hatte, so liegt das zu einem grossen Teil an den sehr ungünstigen atmosphärischen Verhältnissen in den tropischen Gegenden. Aus den Berichten des Südamerika-Fliegers de Pinedo und Mittelholzers ist dem Fachmann allgemein bekannt, dass die Tragfähigkeit der warmen Luft in den Tropen viel kleiner ist als normal. Auch de Pinedo war es seinerzeit tagelang nicht möglich, mit seinem Savoia-Flugboot vom Wasser abzukommen. Windstille »•••••••••••••••••EEHEllllflHBBBEElHr^ The New A\JB\J Straight Eight Vergessen Sie nicht, dass ein gut regierter Vergaser immer sparsam ist: Die neuen Vergaser Brougham . i Coupe . . , Sedan • • • Der neue^AUBURN gewährt Ihnen eine Verbindung wichtiger, erprobter neuer Erfindungen, die Sie bei keinem andern Wagen finden können, sei er auch noch so teuer. 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