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E_1931_Zeitung_Nr.053

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8 AUTOMOBIL-REVUE

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No 55 II. Blatt BERN, 26. Juni 1931 Tedm d»d Nol Eln-Pedal-Bedienung. Zahlreich waren die Fortschritte, die in der letzten Zeit zur Vereinfachung und Sicherung der Automobilbedienung geschaffen wurden. Man denke nur an die neuen, vom Getriebe oder vom Lenkrad aus schaltbaren Getriebe, an die Flüssigkeits-Kupplung, an den Freilauf. Jede dieser Verbesserungen ist geeignet, die Aufmerksamkeit des Fahrers auf die Fahrbahn in vermehrtem Masse zu gewährleisten, ganz abgesehen davon, dass sie durch den Ersatz von Muskelarbeit oder wenigstens durch deren Reduktion die durch Ermüdung eintretenden Gefahren vermindert. Es ist wirklich erfreulich festzustellen, dass gerade in den letzten Jahren, in denen so viel von endgültiger Vervollkommnung und Standardisierung des Automobilbaues gesprochen wurde, der Automobilkonstrukteur sich weniger als je scheut, neue Ideen aufzugreifen. Bei der immer schärfer werdenden Konkurrenz hat er allerdings auch allen Anlass, es zu tun. Als eine der neuesten solcher Ideen wurde die Frage aufgeworfen, ob es nicht möglich sei, die Fussbedienung des Automobils auf ein einziges Pedal zu reduzieren. Bei den ersten Automobilen waren nicht selten fünf Pedale anzutreffen. Bei dem mit der Flüssigkeitskupplung versehenen Wagen hat sich diese Zahl schon auf zwei reduziert. Warum sollte es nicht gelingen, eines dieser beiden Pedale auch noch wegzulassen? Viele Fachleute glauben eine unbedingt bejahende Antwort geben zu können. Zum Anfahren kommt man ohne weiteres mit einem Pedal aus. Drückt man es nieder, so erhält der Motor Gas und eine Flüssigkeits- oder Zentrifugal-Kupplung lässt den Antrieb progressiv auf die Räder einwirken. Ein Kupplungspedal zum Auskuppeln werden wir auch beim Schalten nicht vermissen, wenn das Getriebe nach der Bauart von Maybach und Mercedes-Benz oder Armstrong-Siddely ausgebildet ist, wenn es sich bei der Kupplung um eines der obengenannten Systeme handelt, oder wenn hinter dem Getriebe ein FTeilauf liegt. Zum Bremsen genügt ebenfalls ein und dasselbe Pedal. Mechanisch besteht keine Grosser Preis von Frankreich Chiron lässt die Pneus seines Busatti-Wagens wechseln. Im Yardergrund Varzi, der Chiron ablösen wird. Schwierigkeit, eine Bremswirkung auszulösen, indem das «Gaspedal» über eine ge- öffnet. Eine Neutralstellung des Pedals in Bewegung nach hinten die Drosselklappe wisse Neutralstellung zurückgelassen wird. der Mitte ergäbe den gelösten Zustand der Seit Jahren sind allerdings alle Fahrer gewöhnt, in kritischen Situationen mehr oder Diese Bedienungsart war vor vielen Jahren Bremsen und Leerlauf des Motors. weniger krampfhaft auf ein Pedal zu treten. schon bei Tausenden von De Dion-Wagen anzutreffen und man konnte ihr kaum etwas Bei der vorgeschlagenen Bedienungsart müssten sie also vqllständig umlernen und sich eine Schlechtes nachreden. Kombiniert man sie «instinktwidrige» Handlungsweise angewöhnen. Wenn hierin ein kleiner Nachteil zu er- Systeme, so dürfte sie gegenüber der bis- noch mit einem der modernen Servobremsblicken ist, so kommt weiter noch hinzu, dass herigen Bedienungsweise unzweifelhaft den eine Bewegung des Fusses nach hinten beirri Vorzug verdienen. Bremsen schwieriger mit der nötigen Feinheit zu dosieren ist, weil der Körper des Fah- am Basteln hat, kann übrigens mit Leichtig- Wer etwas Talent für Mechanik und Freade rers ja durch die Bremsverzögerung mehr keit einen Versuch am eigenen Wagen vornehmen. Er braucht das Gestänge des Ver- oder weniger nach vorn geworfen wird. Aber auch hier gibt es einen Ausweg. Man kann gasers nur vom Gaspedal zu lösen und derart mit dem Bremspedal zu verbinden, dass das einzige Pedal z. B. so mit der Bremse und dem Vergaser verbinden, dass es bei einer $je Drosselklappe sich öffnet, wenn man das Bewegung nach vorn bremst und"bei einer- Bremspedal hinter eine neue künstlich herbei- N**S II. Blatt BERN, 26. Juni 1931 geführte Ruhestellung zurückzieht. Um ein bequemes Zurückziehen des Bremspedals zu ermöglichen, bringt man einfach über seiner Platte eine Lederschlaufe an, in die der Fuss hineingesteckt werden kann. Jeder gewöhnliche Wagen lässt sich durch diese kleine Abänderung schon auf Zwei-Pedal-Bedienung umändern und man wird mit Leichtigkeit erkennen, dass dadurch, dass man in kritischen Situationen nicht erst lange auf ein neues Pedal hinüberzuwechseln braucht, schon viel gewonnen ist. ma. Abgefedert eingebaute Automobilsitze? Bis jetzt suchte man den Fahrkomfort hauptsächlich durch bessere Abfederung des Wagenoberbaues zu verbessern. Alle Stösse lassen sich aber dabei erfahrumgsgemäss selbst bei einem schweren Wagen nicht von den Wageninsassen fernhalten. Im Interesse der Strassenhaltung des Fahrzeuges darf eine gewisse Weichheit der Wagenabfederung nicht überschritten werden. Besonders schnelle Fahrzeuge — und welche Typen sind heute nicht schnell — erfordern eine ziemlich harte Abfederung, wenn sie bei hohen Tempi noch sicher auf der Strasse liegen sollen. Durch den neuzeitlichen, vom Führersitz aus regulierbaren Stossdämpfer hat man es zwar in der Hand, die Abfederungshärte den Fahrgeschwindigkeiten von Fall zu Fall anzupassen. Aber auch diese Lösung führt noch nicht zum Idealzustand. Um auch die kurzwelligen Zitter- und Schüttelschwingungen von den Wageninsassen fernzuhalten, hat nun eine französische Firma einen federnd in das Chassis eingebauten Sitz geschaffen. Die Federungselemente, Spiralfedern, sind dabei zwischen den Chassisrahmen und den Sitzrahmen eingeschaltet Der ganze Sitz kann sich so gegenüber dem Wagenboden um mehrere Zentimeter auf- und abwärts verschieben. Als weitere Schüttelisolierung treten noch das gefederte Sitzpolster und die gefederte Sitzlehne hinzu. Wenn man die sehr stark stossdämpfenden Pneus in Anrechnung zieht, ist somit der Wageninsasse vierfach von den Auswirkunigen der Strassenunebenheiten geschützt. Es fragt sich nur, ob die Sitzrahmenaibfederuns: nicht auch wieder einer be- I Die Hinterachse Wenn Sie während der Fahrt in die Hinterachse Ihres Wagens eindringen könnten, würden Sie feststellen, dass die ganze Kraft des Motors durch wenige Zahnräder, die nur von einer hauchdünnen Oelschicht geschmiert werden, auf die Hinterräder übertragen wird. Dann würden Sie verstehen, warum diese Teile einer ganz besonders vollkommenen Schmierung bedürfen, wie sie nur Mobiloil C oder Mobiloil CW garantiert Siege mit Mob Am ersten Oltener Rundstreckenrennen vom 21. Juni klassierten sich: E. HÄNNI auf Condor ERSTER der Kategorie Experten 350 ccm indem er die 85,5 km lange Rundstrecke In 61 Min. 50,1 Sek. zurücklegte. M. BOURQUIN auf Ailegro ERSTER der Kategorie Experten 175 ccm in 54 Min. 08,3 Sek. (71,25 km). Beide Fahrer haben alle Chancen an sich zu reissen vermögen, indem sie die Schmierung Ihrer Motoren dem unvergleichlichen Oel „Mobiloil" anvertrauten. Diese beiden Schmieröle sind tatsächlich so leichtflüssig, dass sie auch zu den schwer zugänglichen Teilen gelangen. Ausserdem sichert ihre hervorragende Adhäsionsfähigkeit vollkommene Schmierung des Getriebes - trotz des ungeheuren Druckes, dem es ausgesetzt ist. Deshalb empfehlen Konstrukteure wie: Citroen, Peugeot, Chenard & Walcker, Salmson, Rosengart u.s.w. den ausschliesslichen Gebrauch von Mobiloil. V A C U U M O I L C O M P A N Y B A S E L