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E_1931_Zeitung_Nr.054

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10 AUTOMOBIL-REVUB

10 AUTOMOBIL-REVUB 1931 - U Strassen im Ausland Die österreichischen Strassenbauaufträgedes Autoverkehrs notwendig geworden. Ein im Jahre 1931. In diesen Wochen sind wie-Teil der Automobilsteuer wird wie bei uns der die Strassenbauaufträge des österreichi-zur Anlage, Unterhaltung und Verbesserung sehen Bundes zur Verteilung gelangt. Es han-der Strassen verwendet. Wy. delt sich insbesondere um die bereits seit Jahren in gleicher Höhe ausgeworfenen IIDen chronischen Strassensperren wird Mill. Schilling, welche auch im Jahre 1931 zurwenigstens in London durch eine dieser neuzeitlichen Instandsetzung der österreichi-Tage vom Verkehrsministerium herausgegeschen Bundesstrassen verwendet werden. bene Verfügung der Riegel gestossen. Es Aus den II Mill. Schilling wurden in Auf- ist n ! ml i ch angeordnet worden, dass die trag gegeben: In Nieder-Oesterreich wird der V 5l f^w T C {ungsabteihmgen und streckenweise Ausbau der Strasse von Wienstadtischen Werke, welche an Strassenbau- en und gegen Ungarn weitergeführt. - Die Strasse ^Sperrungen beteiligt sind, jewei- Sieghardskirchen gegen St. Polten wird in^ e f Programm über die vorgesehenen Teer-Beton ausgeführt. An den ArbeitenArbeiten vorzulegen haben. Auf diese Weise ist auch die schweizerische Unternehmung s A oH v ? rmi^f n we u rden - **ss abgesehen von «Stuag» beteiligt. Dann wird noch ein klei-Ausnahmefallen bei Wasserleitungsbruch nes Stück der Strasse Wien-Semmering voll-°. de / Kurzschlüssen usw. jede Abteilung für endet, so dass die Strecke Wien-Semmering s ! ch fr ° hhch dar * uf |° s repariert, _ und auf nunmehr vollkommen erneuert i s t . J e . f ^eise einzelne Strassenzuge in kurzen . , , o, , r .. ,, , , „ ,Zeitabstanden mehrere Male aufgerissen Auf der Strasse Vocklabruck gegen Salz- werc j en bürg werden zwei bedeutende Strecken aus-Der Erlass bestimmt, dass eine Strasse, gebaut. Mit deren Vollendung ist die Strasse die instand gesteI]t worden ist; von vor . von Enns bis Salzburg-Grenze fast ganz er- erwähnten Ausnahmefällen abgesehen, minne t le C-J. • , J * J ox ,destens 12 Monate lang nicht mehr «bearbei- In Steiermark wurden auf der Strecke tet werden , , darf . Ferner ha, ben die Instan . Murzzuschlag-St. Marein zwei Baulose i n w e l c h e dje Reparaturen vorne hmen, Auftrag gegeben -In Karaten wird mit dem sich zu vergewissern, dass wenigstens die Ausbau der Durchgangsstrasse Guntramsdorf für die Entlastung md Verkehrsumleitung in die Strecke Klagenfurt-St Veit abgeschlossen. r kommenden Strassen während des - In Tirol wird sowohl auf der Brenner- Umbaues {rei sin , d und benützt werden kön . strasse wie auf der Arlbergstrasse gearbeitet. nen- Es sol , k nicht mr ln EngIand> son. Von den Landesregierungen wurden im all- dern auch anderswo vorkommen, dass ausgemeinen wenig Aufträge vergeben, weil diegerechnet Parallelstrassen dann auch noch Mittel fehlen. Eine Ausnahme macht einzig we gen irgendwelchen Arbeiten gesperrt das Land Nieder-Oesterreich, welches aussind! B. einem langfristigen 5 Mill. Schilling-Kredit 3 Mill. Schilling für die Instandsetzung und°ie Autosonderstrasse Köln—Bonn. In den neuzeitlichen Ausbau der LandesstrassenDeutschland wird gegenwärtig ein grossim laufenden Jahr verwendet. Rf.zügiges Projekt einer Autosonderstrasse von Bonn über Köln und Düsseldorf ins Ruhrge- Verbesserung der schwedischen Land-biet erstellt. Seit mehr als einem Jahre ist strassen. Zur Zeit verfügt Schweden überan der ersten Teilstrecke Köln—Bonn gearein Strassennetz mit einer Gesamtlänge vonbeitet worden. Das Projekt konnte schon 75 864 km. Schweden geht mit grosser Ener-auf Baubegimn fertig finanziert werden, gie an den Ausbau und Verbesserung seinerDas erste Teilstück Köln—Bonn ist mehr Landstrassen. So hat sich z. B. die Längeals 20 km lang und weist bei einer gesamten der staublosen Strassen in den letzten zwei 1 Breite von 16 m eine 12 m breite Fahrbahn Jahren verdreifacht und beträgt zur Zeitauf, diie Platz für vier Autofahrbahnen bie- 2701 km. Seit Ende 1930 ist die Länge der-tet. Die neue Strasse ist ausschliesslich für jenigen Strassen, die mit Asphalt oder Stein-den Autoverkehr gebaut worden und mündet Pflaster belegt sind, von 116 auf 329 km ge-an der Peripherie von Köln in einer Autostiegen. Wie überall, ist die Verbesserung bahnhof-Anlage, die Kreuzungen zum vorne- sich Tankanlagen und Reparaturwerkstätten. Die gleichen Anlagen finden sich auch bei Bonn. Zwischen den beiden Städten Köln und Bonn wird an einem einzigen Orte in der Nähe von Berzdorf Gelegenheit zur Anund Abfahrt geboten. Die Kosten für diese Teilstrecke belaufen sich auf 13—14 Millionen Franken, die von der öffentlichen Hand zur Verfügung gestellt worden sind. Im ersten Jahre der Bauzeit konnten rund 2800 Arbeitslose beschäftigt werden, unter denen sich an die 1900 berufsfremde Arbeiter befanden. Die Werkstoffindustrie (Steinschlag usw.) der dortigen Gegend hatte selbstredend eine gute Auswirkung in ihrem Geschäftsgang zu verzeichnen. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt der Gegend Köln und Bonn konnte in erfreulichem Masse gebessert werden. Gegenwärtig sind die Vorarbeiten für die Verlängerung des ersten Teilstückes über Köln hinaus nach Düsseldorf im Gange. Man hofft in einigen Jahren die Strasse bis nach Essen fertigstellen zu können. go. Die Strasse Im Veltlin. Das Programm des italienischen Strassenausbaues, das von der Regierung tatkräftig unterstützt wird und mit dessen Hilfe das italienische Strassennetz in relativ kurzer Zeit zu einem der besten Europas ausgestaltet wurde, ist auch in unserer nächsten Nachbarschaft mächtig gefördert worden. So ist die Talstrasse des Veltlins von Mailand bis nach Bormio hinauf tadellos ausgebaut, asphaltiert oder geteert und hat eine Breite von 8,4 m. Auch die Fortsetzung über das Stilfserjoch ist in ausgezeichnetem Zustand, so dass wir einen Strassenzug von erstklassigem Ausbau haben, der durch das Veltlin Mailand mit dem Alto Adige, also mit Meran und Bozen verbindet. Gleich vorzüglich ist auch die Strasse, die von Tresenda über den Colle d'Aprica nach Edolo führt und von hier einerseits über den Tonalepass eine gleichwertige Fortsetzung und anderseits nach Süden, nach dem Iseosee hin, ebenfalls erstklassig ausgebaut ist. Die Verbindung über den Apricapass gestattet, aus dem Veltlin in allerkürzester Zeit nach Trento oder Bergamo oder Brescia zu fahren, und auch die Orte am Gardasee und die Städte Verona, Vicenza, Padua und Venedig lassen sich so von Tresenda aus leicht in einem halben Tag erreichen. Dieses ganz vorzügliche Durchgangsstrassennetz, das Italien so in unserer nach- dass der Berninapass als internationale Durchgangsroute anerkannt wird, was durch die Aufnahme in das Fernverkehr-Strassennetz kürzlich geschehen ist. Strassenreklarae in Preussen verpönt. Das preussische Innenministerium hat kürzlich Durchführungsbestimmungen zu den im Vorjahre bereits erlassenen Vorschriften über Verkehrseinrichtungen an den Hauptstrassen herausgegeben. Unter anderm wird dabei^-* die Frage der Strassenreklame genau geordnet. Es wird verboten, innerhalb eines Umkreises von 100 Meter auf freier Strecke und 10 Meter von den Strassen innerhalb Ortschaften irgendwelche Reklametafel aufzustellen. An Kurven, sowie 50 Meter vor und hinter denselben sind Reklameanschläge ebenfalls verboten. Als Kurven gelten hiebe! Strassenkrümmungen mit einem Halbmesser von weniger als 200 Metern. Wir sehen daraus, dass die preussische Verordnung viel weiter geht als irgendeine der kantonalen Vorschriften, welche bei uns bestehen und die Reklame nur wenige Meter von der Strasse zurückdrängen. Dort wird sie in eine Zone von 100 Meter hinter die Strasse verbannt, wo sie den Strassenverkehr nicht mehr beeinträchtigen kann, ß Baumwolle als Strassenbaumittel. In den beiden amerikanischen Staaten Südkarolina und Texas werden zurzeit Versuche gemacht, für den Strassenbau Baumwollgewebe zu verwenden. Zuerst wird die Strassenoberfläche geteert und daraufhin mit einem Baumwollgewebe überzogen, worüber eine Asphaltschicht gelegt wird. Dieses Verfahren ist schnell und soll für Lamdstrassen sehr geeignet sein. Die vor ehwgen Jahren begonnenen Versuche sind bis jetzt befriedigend verlaufen. Wy. Für meine Auslandsreise lasse ich mir das Hineraire vom Touristikbureau der « A.-R. •» .ausarbeiten. Ich gebe nur Richtung und Dauer der geplanten Reise an und bin sicher, eine Route mit möglichst guten Strassen und den grössten landschaftlichen und städtebaulichen Schönheiten zu erhalten. Touristikbureau der 'Automobil-Revue, Bern» Breitenrainstrasse 97, Tel. Bauwerk 39.84. 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N° 54 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE 11 VevLueha* Erste Betriebswoche der Alpenpostkurse. Mit dem 15. Juni wurde die Mehrzahl der Alpenpostkurse eröffnet. Die erste Fahrwoche ergab ein Total von 14,327 transportierten Reisenden gegenüber 15,799 in der entsprechenden Woche des Vorjahres. Die Minderfrequenz beträgt 1937, wobei zu berücksichtigen ist, dass die erste Betriebswoche 1930 einen Tag mehr umfasste. Die igrössten Minderfrequenzen waren auf der Furka und auf der Qrimsel zu verzeichnen, was wohl mit der verspäteten Oeffnung zusammenhängt, lt. Verkehrsunterricht in Delsberg. Die Vorträge im Cinema Pathe, die wir kürzlich lobend erwähnt hatten, fanden grossen Anklang. Der glänzend ausgearbeitete Vortrag von Herrn Steiner befasste sich in Wort und Bild mit dem heutigen Verkehr und seinen Auswirkungen im täglichen Leben. Aus dem Referat wie aus den Lichtbildern und graphischen Darstellungen erhellte sich deutlich genug die Notwendigkeit eines ständigen Unterrichtes über das Verkehrswesen. Die erfolgreich begonnene Initiative der Delsberger für periodischen Verkehrsunterricht ermutigte die Teilnehmer zur Forderung nach Weiterfüh rung der Kurse. go. sichtlich dem Strafrichter ausliefern, sollten sie je ein Exemplar dieser Gattung Mensch entdecken. go. Stvassen Ausbau der rechtsufrigen Vierwaldstätterseestrasse. Der Regierungsrat des Kantons Luzern überreichte dem Grossen Rat einen Vorschlag für den Ausbau der Seestrasse Qreppen-Weggis-Vitznau. Gleichzeitig soll die verkehrsreiche Strasse, deren Ausserortsstrecken sich gegenwärtig in schlimmem Zustande befinden, als Kantonsstrasse erklärt werden. Das Strassenstück weist eine Gesamtlänge von rund 13,000 Laufmetern auf, wovon aber mehr als 5000 Laufmeter in den letzten Jahren korrigiert worden sind. Von den Gesamtkosten für die beabsichtigten Ausbauarbeiten (1,7 Millionen) wird der Staat Luzern 1,06 und die anstossenden Gemeinden 0,65 Millionen Franken übernehmen. Die Durchführung dieser Strassenkorrektion soll auf mehrere Bauperioden verteilt werden, lt. Die Axenstrasse wird staubfrei. Die weltberühmte Axenstrasse, die zugleich ein Teilstück der wichtigen Gotthardstrasse ist, wird in absehbarer Zeit von Staub befreit sein. Der Kanton Schwyz hat sich vor einiger Zeit ans Werk gesetzt und an die 6 Kilometer des prächtigen Strassenstückes mit einem Bitumen-8elag versehen. Der neue Belag und seine Staublosigkeit wird Motorfahrer und Fussgänger in gleichem Masse erfreuen, go. Bemühungen um die linksufrige Wallenseestrasse. Der Verkehrsverein Mühlehorn versucht die Interessenten für den Bau einer liraksufrigen Wallenseestrasse zusammenzufassen und hat daher zur Wahrung der Interessen der glarnerischen und st. gallischen Gemeinden am linken Wallenseeufer eine Versammlung zwecks Besprechung eines gemeinsames Vorgehens einberufen. Ein ständiges Komitee soll in der nahen Zukunft die Bestreibungen für eine linksufrige Strasse verteidigen. lt. Zwei genferische Strassenprojekte angenommen. Der Grosse Rat des Kantons Genf genehmigte in seiner letzten Sitzung ein Absichtliche Bahngefährdung? Kürzlich fand in Oberdiessbach die Generalversammlung der Aktionäre der Burgdorf-Thun-Bahn statt, an welcher die Bahndirektion über die Einführung von Blinklichtsignalanlagen an Stelle der örtlich bedienten Barrieren bei den Niveauübergängen referierte. Das Vorgehen der Bahn verdient alle Anerkennung, wenn aber zur Begründung der Notwendigkeit der Erstellung von Blinklichtsignalanlagen ausgeführt wurde, diese Anlagen hätten einen Mangel, darin bestehend, dass namentlich die Automobilisten nicht Disziplin halten und oft zum Sport knapp vor den Zügen durchfahren, so wird eine seltene Tatsache an den Haaren herbeigerissen. Es wird wohl niemand ernstlich glauben, ein Automobilfahrer setze sich und seinen Wagen absichtlich den verheerenden Wirkungen eines Zusammenstosses an einem Niveauübergang aus... Kein einziger Automobilist würde sich je vermessen, sogar einen Sport daraus zu machen. Wir haben selber kein Erbarmen, wenn die Aufsichtsbehörden der Bahn derartige Sportler unnachkehrsverhältnisse an der betreffenden nauptstrasse entstehen. Das zweite Projekt, das der Grosse Rat ohne Diskussion genehmigte, betrifft die Ausgangsstrasse nach Lausanne, an deren Verbreiterung seit einiger Zeit eifrig gearbeitet wird. Der Grosse Rat hatte nur noch Kredite für weitere Parzellenankäufe zu bewilligen. Mit der Verbreiterung der Strasse will man nicht nur die Fahrbahn des Automobils und deren Uebersichtlichkeit verbessern, sondern auch dem Fussgänger ein genügend breites Trottoir sichern. Es wird ferner versucht, die Aussicht auf den See nach Möglichkeit zu verbessern. go. Verbreiterung der Durchgangsstrasse Genf- Lausanne. Im Grossen Rat des Kantons Genf wurde ein Postulat behandelt, das den genferischen Regierungsrat einlädt, die Pläne für die Verbreiterung der Strasse nach Lausanne zwischen Secheron und der waadtländischen Grenze bereit zu stellen zwecks Behandlung im Grossen Rat. It. Tessiner Strassenbau. Der Grosse Rat des Kantons Tessin genehmigte in der Sitzung vom 25. Juni den Gesetzesentwurf über den Bau und den Unterhalt der Kantonsstrassen. go. Gefährliche Stelle an der Ausfallstrasse Bern-Wabern-Gürbetal. An der Seftigenstrasse in Wabern, bei der Endstation der Berner städtischen Strassenbahn, befindet sich eine gefährliche Strassenstelle, an der sich immer und immer wieder Unfälle ereignen. Steht an der Endstation bei der Einmündung der Weidenaustrasse ein Tramwagen, so bleibt auf der untern Seite der Strasse den passierenden Fahrzeugen wenig Platz zur Verfügung. Zudem ragt dort ein Trägermast der Fahrleitung ein Stück in die Fahrbahn hinaus. Dieses Stück genügt, um Automobile, die in der Richtung nach Bern fahren, zu einem kleinen Lenkmanöver gegen die Mitte der Fahrbahn zu zwingen und dadurch einen zufällig kreuzenden Wagen in Gefahr zu bringen. Die dortigen Anwohner können bezeugen, dass bei der Endstation sich in kurzen Abständen immer wieder leichtere und schwerere Unfälle ereignen. Wir glauben, dass die Tramverwaltung auch in ihrem eigenen Teilprojekt zur Verbreiterung der Rue duInteresse den Leitungsmast zurückversetzen wird, um die lauernde Gefahr herabzumindern, lt. Rhone zwischen Longemalle und La iFusterie, worin eine Verbreiterung der Strasse auf 18 Meter vorgesehen ist. Es soll daraus eine wesentliche Verbesserung für die Ver- cUcce* deuledaa/noe Touristik-Bulletin des A.C.S. vom 26. Juni 1931. I. Sirassen. 1. Schweiz: Nachdem nun auch die Grimselstrasse und der Grosse St. Bernhard seit dem 20./21. Juni passierbar sind, sind nun alle schweizerischen Alpenstrassen dem Verkehr geöffnet. Für den Grossen St. Bernhard gilt für diesen Sommer die nachstehende Vorschrift betreffend Einbahnverkehr- Von 11 Uhr 45 bis zur Ankunft des Kurswagens des aweiten Postkurses auf dem Grossen St. Bernhard (ca. 12 Uhr 35) darf zwischen der Gantine de Proz und dem Hospiz nur bergauf, von 15 Uhr bis zur Ankunft des Schlusswagens des Postkurses bei der Gantine de Proz (ca. 15 Uhr 45) zwischen dem Hospiz und der Gantine de Proz nur bergab gefahren werden. Das Befahren der Strasse von Los Valettes nach dem Lao de Champex (Kanton Wallis) ist zu folgenden Zeiten verboten. Verbotene Bergfahrt von 8—9, von 11—12, von 14—15 und von 16 Uhr 20 bis 18 Uhr 20, verbotene Talfahrt von 10—11, von 13—14, von 16—17 und von 18—19 Uhr. 2. Italien: Im Dolomitengebiet sind alle Bergstrassen dem Verkehr geöffnet. Dagegen sei darauf aufmerksam gemacht, dass seit dem 21. Juni auf der Karerpassstrecko zwischen Karerpasshöhe und Vigo di Fassa eine Strassenmautgebühr von Lire 10.— pro Auto wegen vollständiger Rekonstruktion dieser Gemeindestrasso erhoben wird.*) 3. Oesterreich: Alle Bergstrassen sind dem Verkehr geöffnet. Die Zillertalstrasse von SfVass im Inntal bis Mairhofen befindet sich in sehr schlechtem Zustande. 4. Frankreich: Die Bergstrassen Cayolle, Vars und Kleiner St. Bernhard sind dem Verkehr geöffnet. Die Route d'ete des Alpes ist noch nicht durchgehend dem Verkehr geöffnet, da der Gol du Galibier noch nicht passierbar ist (auf der Südseite befahrbar bis zum Tunnel auf der Passhöhe). Die Oeffnung des Galibier ist für Anfang nächster Woche vorgesehen. — In den Pyrenäen sind die Bergstrassen wieder passierbar. II. Autofähren. Ab 1 Juli 1931 ist für die Autofähre Romans* horn-Friedrichshafen für den Sonntagsverkehr noch je ein neuer Abendkurs vorgesehen. Die Transportmöglichkeiten sind ab 1. Juli die nachfolgenden: Romanshorn ab- 7.35 10.55 13.55 17.20 20.40 *) 22.17') Friedrichshafen an. 8.35 11.55 14.55 18.15 21.40 *) 23.12') Friedrichshafen ab: 5.55 9.15 12.25 15.40 19.00 ^ 20.30 5 ) Romanshorn an: 6.55 10.15 13.25 16.40 20.00 *) 21.30 2 ) *) Vom 1. Juli bis 10. September an Werktagen (nicht am 15. August) und ab 11. September täglich. s ) Vom 1. Juli bis 10. September an Sonntagen und am 15. August. *) Strasse Milano-Novara-Vercclli-Torino von der Brücke über den Ticino östlich Novara bis Chivasso östlich Torino gegenwärtig im Umbau. Amucar Bailot Berllet Chenard fWft Citroen De Dion * Oelage Delahaye Donnet Hofchkiss Mathis Peugeot ' Renault Salmson Talbot VoUln DER WAGEN FÜR JEDERMANN Als Erster hat Ford den WA GEN FÜR JEDERMANN geschaffen — er verfügt in dessen Bau und Service über die längste Erfahrung und bietet ihnen audi heute noch das Maximum an Nutzen und Bequemlichkeit: Einen vorteilhaften Preis Ein Minimum an Reparaturen Ein greifbares Lager aller Ersatzteile Feste, kontrollierbare Preise für den .Service' Berichten Sie uns, damit Sie sich auf einer Probefahrt in aller Ruhe von den Qualitäten des Ford überzeugen können. AUTOTRAKTArG., BERN MOSERSTRASSE 52 • TELEPHON B w. 73.55 G.O.NEUyWIRTM 157 Bl PFRE-IRE_PÄPI/" 17* ERSATZTEILE KLUGE GARAGISTEN BESTELLEN aller italienischen Automobile ALFREDO EIGENES b e i d e r a l t b e k a n n t e n F i r m a KANZLEISTRASSE 122 TELEPHON 37.492 ZÜRICH Sie wissen, dass praktisch und theoretisch gebildete Fachleute für richtige Lieferung Gewähr bieten. 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