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E_1931_Zeitung_Nr.060

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8 AUTOMOBIL-REVUE

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N° 60 - 1931 ÄUTOMOBIL-REVUE fl Autol*ua*sG Ergebnisse des Kraftwagenbetriebes der städtischen Strassenbahnen in Zürich. Der Kraftwagenbetrieb der Zürcher Strassenbahnen weist heute eine Betriebslänge von 17,3 km auf und leistete im ersten Halbjahr 1931 482,410 Wagenkilometer. Die Zahl der beförderten Personen stellt sich auf 2,05 Millionen, d. h. 1,2 Million Personen mehr als in der gleichen Zeit des Jahres 1930. Die erzielten Gesamteinnahmen belaufen sich auf 429,691 Fr. Die Mehreinnahmen gegenüber der .entsprechenden Periode des Vorjahres betragen rund 237,000 Fr. Als neue Kurslinien wurden während der genannten Rechnungszeit eröffnet: Klusplatz-Waserstrasse und Oerlikon/Hochstrasse-Schwamendingen (1. Mai 1931). Pro Wagenkilometer wurden 4,27 Personen befördert und insgesamt 89,07 Rappen eingenommen. lt. Neue Autobuslinien im Baselland. Im Grossen Rat des Kantons Baselland wurde eine Motion bekanntgegeben, die den Regierungsrat einlädt, zu prüfen und zu berichten, ob nicht im Interesse der Förderung des Verkehrs, in den Talschaften von Schönenbuch, Allschwil, im Birsig- und im Birstal weitere Autobusverbindungen zu errichten seien. Es wird verlangt, die Verlängerung der Linie Benken-Oberwil bis zum Bundesbahnhof in Basel, die Errichtung einer Linie von Benken oder Oberwil über Therwil, Reinach, Dornach nach Ariesheim, und die Führung einer Linie von Schönenbuch über Allschwil nach Binningen oder Basel. Die Behandlung der Motion wird frühestens in der nächsten Session zu erwarten sein. lt. Der Autobusbetrieb der Stadt Winterthur Im Juni 1931. Die monatlichen Betriebsergebnisse der Stadt Winterthur zeigen bei einer Betriebslänge von 2,2 km folgendes Bild: 9554 geleistete Wagenkilometer, 36,895 beförderte Personen. Das Einnahmetotal beträgt 6721 Fr. gegenüber 8520 Fr. im Mai. Im 1. Halbjahre wurden 43,705 Wagenkilometer gefahren und 186,541 Personen befördert, d.h. 4,2 Personen pro Wagenkilometer. Die Gesamteinnahmen im 1. Halbjahr 1931 stellen sich auf 34,649 Fr. oder 79,3 Rappen pro Wagenkilometer. lt. Vierte Betriebswoche der Alpenposten (6. bis 12. Juli). Die Zahl der beförderten Reisenden in der vierten Betriebswoche beläuft sieb, auf 22,300 gegenüber 22,267 in der entsprechenden Zeit des Vorjahres. Ohne die Frequenzen jener Linien, die 1930 nicht im Bulletin figurierten, zu berücksichtigen, ergibt sich eine Minderfrequenz' von 283 Personen. Die grösste Minderfrequenz wurde auf der Kursstrecke St. Moritz-Maloja verzeichnet (—748) und die zweit grösste auf der Kurslinie Reichenau-Waldhauä Flims. Bedeutende Mehrfrequenzen notieren die Linien Chur- Tschiertschen (+ 186), Chur-Tiefenkastel (+182) und Lukmanier (+180). Die grösste absolute Frequenz weist die Linie Nesslau-Buchs mit 2905 Reisenden auf. lt. V«*B»I*«BI»»» Verkehrsfragen der Stadt Neuenburg. In der letzten Sitzung des Generalrates der Stadtgemeinde Neuenburg gelangten mehrere Verkehrsprojekte und Strassenprojekte zur Sprache. Interessant ist für uns die Tatsache, dass auch in der Gemeinde Neuenburg ein Kampf um die Vorteile der Strassenbahnen und die Vorzüge der Autobusverbindungen wogt. Es handelt sich dabei speziell um den Verkehr auf der Bahnhofstrasse, der mit den bestehenden Verbindungen nicht mehr bewältigt werden kann. Drei verschiedene Projekte lagen vor. In der Diskussion wurden die Autobusbetridbe in Basel, Genf, Lausanne, Montreux, Luzern und Bern zum Vergleich herangezogen, um vor allem über die Rendite der Autobusbetriebe an und für sich Klarheit zu gewinnen. Der Entscheid des Generalrates fiel mit einer Stimme Mehrheit auf das Projekt des Gemeinderates (zwecks Tramgeleise), ein Projekt, das nach Ansicht der Verkehrsinteressenten nicht als die fortschrittlichste Lösung angesehen werden darf. In der neuenburgiiSchen Presse wird bei diesere Gelegenheit der Vorschlag gemacht, den Trolleybus in den Kreis der Betrachtungen zu ziehen, da damit der elektrische Strom, den die Stadt in genügendem Masse besitze, benützt werden könne, hingegen ein Geleiseunterbau nicht notwendig sei. Das Studium der Projekte wird nun weitergeführt. lt. St. Immer verwendet Verkehrszeichen, die nicht dem internationalen Abkommen entsprechen. Kürzlich erliess der Gemeinderat von St. Immer ein neues Verkehrsreglement, worin Bestimmungen über das Stationieren von Autos, den Einbahn- und Kreiselverkehr aufgenommen sind. Die neue Regelung entspricht vernünftigen Verkehrsgrundsätzen, hat aber praktische Mängel, indem einzelne Verkehrssignale nicht dem Völkerbundsabkommen über die Strassensignalisierung und den dazugehörigen Weisungen des eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes entsprechen. Beispielsweise wird die blaue Tafel für den Kreiselverkehr verwendet, die nicht mehr dem heutigen Stande der Signalisierung entspricht. Ferner wird zur Bezeichnung des Stationierungsverbotes eine blaue Tafel mit rotem Ring verwendet, die aber einen roten Balken über den blauen Innenkreis aufweisen sollte. An Stelle der neuen, rechteckigen Tafel für die Parkierungsbewilligung wird die runde, blaue Tafel mit dem P verwendet usw. usw. Es darf zugegeben werden, dass auch anderorts noch solche Tafeln^ stehen oder kürzlich aufgestellt wurden. Wir glauben aber, dass jetzt ein Wendepunkt eintreten muss, nachdem das eidgenössische Justizund Polizeidepartement in einer Konferenz mit den Vertretern der Kantone die neue Signalordnung besprochen und festgelegt hat. Binnen kurzem werden die eidgenössischen Behörden einen Termin festlegen müssen, nach dem die alten Tafeln nicht mehr geduldet werden können. Das Nachsehen und die unnötigen Kosten tragen dann die Gemeindefinanzen, lt. Förderung der Verkehrssicherheit in der Stadt Aarau. Der Gemeinderat von Aarau erliess kürzlich zu der am 1. Juli 1928 in Kraft getretenen Verkehrsverordnung für das Gebiet der Stadt, eine Anzahl Vollzugsbestimmungen, die den lokalen Verhältnissen genau Rechnung tragen. Hervorzuheben ist dabei, dass auch den Fussgängern Pflichten auferlegt werden, deren Nichtbefolgung Strafe nach sich ••*••••••• ziehen würde. go. Auf der Strasse Sitten-Montana-Vermala gilt der Einbahnverkehr. Allen Besuchern von Montana und Vermala sei mitgeteilt, dass auf der Strasse von Sitten nach diesen beiden Kurorten der Einbahnverkehr eingeführt wurde, Automobile dürfen in den geraden Stunden nur bergauf und in ungeraden nur bergab fahren. Parkplätze In Appenzell. Von der Appenzeller Bezirksverwaltung geht uns nachfolgende Mitteilung zu, welche wir der Beachtung aller Automobilisten empfehlen : Mit Rücksicht auf die Verkehrssicherheit in den Hauptstrassen des Dorfes Appenzell wurden vor Jahresfrist 4 Autoparkplätze erstellt. Trotzdem wir die Plätze mit den vorgeschriebenen Parkierungstafeln markiert haben, gibt es immer noch viele Automobilisten, welche die Plätze nicht finden wollen und ihr Auto einfach auf den Strassen stehen lassen. Wir möchten Sie nun ersuchen, die Parkierungsplätze von Appenzell den Automobilisten einmal bekanntzugeben. Es sind dies : der Landsgemeinde-, Kronengarten-, Kronenund Sternenplatz. S« nb Vorlesungen am Polytechnikum über den Strassenbau. Die Vereinigung schweizerischer Strassenfachmänner hat an den schweizerischen Schulrat eine Eingabe gerichtet, es sei der Eidg. Materialprüfungsanstalt eine Strassenbauforschungsstelle anzugliedern. Der Schulrat wird, wie wir nun erfahren, dem Bundesrate einen diesbezüglichen Antrag stellen. Mit der Leitung der Forschungsstelle soll ein im modernen Strassenbau versierter Ingenieur betraut werden, der gleichzeitig als Dozent für Spezialvorlesungen über Strassembau an der E.T.H. fungieren könnte. Nachdem zahlreiche Länder, so kürzlich auch England, bereits derartige Institute ins Leben gerufen haben und der Strassenbau eine bedeutende Rolle in Wirtschaft und Technik spielt, ist zu hoffen, dass dem Antrag stattgegeben wird. z. Eine Schule für Strassenban-Ingenieure, die Institution of Highway Engineers ist dieser Tage in London eröffnet worden. Dem Lehrprogramm entnehmen wir, dass Vorlesungen und praktische Kurse über Strassenwesen, Strassenbau und Strassenunterhalt vom technischen und wirtschaftlichen Standpunkt aus behandelt, durchgeführt werden sollen. Zur Mitarbeit im Lehrkörper werden in grossem Umfang neben Wissenschaftlern auch Praktiker herangezogen. Beachtenswert ist die folgende Definition der Strasse, welche der Prospekt dieser neu geschaffenen Schule enthält. Wir lesen dort: «Strassen regieren die Welt, nicht Könige noch Kongresse, nicht Gerichte noch Polizeifunktionäre, nicht Schiffe noch Armeen. Die Strasse ist dominierend in jedem Staat, sie ist die einzige Gesetzgebung, die Beständigkeit hat, die einzige Armee, die nie geschlagen wird, die erste Möglichkeit zum Wiederaufbau einer Nation, der einzige Ausweg aus wirtschaftlicher Stagnation, der hohe Priester der Prosperität.» ß AUTOMOBILISTEN! Schenken Sie der Schmierung die grösste Beachtung! Sie bleiben vor Schaden bewahrt! RICINOL das hochwertige Qualitätsöl, garantiert Ihnen richtige Schmierung. Für jeden Wagen die passende Flüssigkeit. Alleinfabrikant: Hans Maurer, Däniken b. Ölten VU bis 3 Tonnen Nutzlast Preis für 3-Tonnen-Chassis Modernster schweizerischer Lastwagen. Starkes Tiefrahmen-Chassis. Kraftvoller 6-Zylinder-Motor. Zuverlässige, starke Vierradbremsen. 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