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E_1931_Zeitung_Nr.062

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AUTOMOBIL-REVUE

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die wichtigsten Teile und Aggregate selbst herstellen oder dazu übergehen, sie von Spezialfabriken zu beziehen? Derzeit ist eine klare Linie nicht zu erkennen. Manche Fabriken stellen wichtige Aggregate, wie Kupplungen, Getriebe, Hinterachsen, selbst her, andere wieder beziehen solche Aggregate zum Teil von Spezialfabriken, und zwar als Auffüllung ihrer eigenen Produktion bei rascher Erhöhung der Absatzzahlen. Grundsätzliche Umstellung auf den Fertigbezug von Spezialfabriken ist jedoch nirgends erkennbar. Eine organische Gemeinschaftsarbeit besteht nicht. Nun steht die Frage einer Umstellung der Fabrikation auf Spezialisierung im engsten Zusammenhang mit der Normung und Typung. Als Normung wird gewöhnlich die Festlegung einheitlicher Abmessungen für häufig vorkommende Einzelteile bezeichnet. Die Typung ist der Normung nahe verwandt; Normung und Typung sind wechselseitig bedingt und ergänzen sich gegenseitig in der Förderung der Tendenz zur Massenerzeugung. Typung ist zu verstehen als Beschränkung der Anzahl der herzustellenden Konstruktionsteile auf eine notwendige Mindestzahl. Normung und Typung sind wenig wirksam, wenn jede Fabrik die für ihre Erzeugnisse benötigten Normteile selbst anfertigt, die eine Spezialfabrik sehr viel schneller, billiger, vielleicht auch besser liefern könnte, wenn jedes einzelne Unternehmen eines Zweiges der Fertigindustrie nicht nur die im Fertigerzeugnis auftretenden Normteile, sondern auch die Aggregattypen selbst herstellt, statt sich am besten auf den Zusammenbau aus Normenteilen und einbaufertigen Aggregaten, die von Spezialfabriken geliefert werden, zu beschränken. Normung und Typung weisen unausweichlich den Weg zur Spezialisierung, wenn sie zu einer «optimalen Verbilligung der Produktion» führen sollen. Spezialisierung bedeutet Arbeitsteilung zwischen den Industrieunternehmungen. Das ist eine Art von Kontingentierung nicht nach Absatzgebieten, sondern nach Fabrikationsgegenständen, namentlich auch nach Bestandteilfabrikaten. Betrachtet man die gegenwärtige Produktionsform der deutschen Personenwagenindustrie unter dem Gesichtswinkel so weitgehender Forderungen, so zeigt sich, dass bisher nicht einmal Ansätze in dieser Richtung vorhanden sind. Die Normung im Kraftwagenbau steckt in der Praxis noch fast in den Kinderschuhen. Die Eigenwilligkeit und Eigenbrötelei, die individualistische Einstellung einzelner Werke stellen den stärksten Widerstand gegen die Einführung der Normen in die Praxis dar. Die bisherigen Ergebnisse der Typungs- und Spezialisierungsbestrebungen sind gleich negativer Art. Sie reichen selbst beim Zubehör und bei verwandten Fabrikaten, bei deren Spezialisierung weit geringere technische und kaufmännische Schwierigkeiten zu überwinden sind, keineswegs aus. Dieser Zustand ist die schleichende Krankheit der Zubehörindustrie. Man sieht also, dass wir uns derzeit in einem Gärungsprozess befinden, dessen Unübersichtlichkeit eine sichere Beantwortung der Frage, welchen Weg die deutsche Automobilindustrie wohl gehen wird, zunächst nicht gestattet. Die Fabriken, die kleinere Teile, Ausrüstungsstücke, Zubehör und anderes herstellen, haben sich wesentlich mehr konzentriert, und es sieht beinahe so aus, als ob durch Vermittlung der Normung tatsächlich eine etwas einheitlichere Bauart No62 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE 15 gen dürfte an sich ausser Zweifel stehen, eingetreten sei. Einige Stichproben haben Mitgliedern Gelegenheit geboten werden, diverse dass eine grundlegende Umgestaltung der ergeben, dass bei den meisten grossserienmässig erzeugten Wagen die Normen- Rundflüge von Dübendorf aus vorzunehmen und einige fliegerische Vorführungen zu besichtigen. wirtschaftlichen Verhältnisse zwischen Automobilindustrie und Zulieferindustrien unerlässlich ist und dass hier der übrigen Abmessungen und die Formge- c. s. masse Verwendung finden, und auch die Schlüssel für die Beseitigung eines grossen Teiles der bestehenden Schwierigkei- eine Aehnlichkeit untereinander aufweibung der Teile, die nicht genormt sind, ten liegt. sen, die auf diese Konzentration schliessen Autosektion St. Gallen-Appenzell. Wir* können nunmehr die Frage des lassen. Themas folgendermassen formulieren: Wenn der Gedankenaustausch zwischen Wird die in Deutschland Kraftfahrzeuge Automobilindustrie und Teileindustrie sowohl nach der technischen wie kaufmän- herstellende Industrie künftig wie bisher nischen Seite hin noch stärker intensiviert werden könnte, so ergeben sich im Zusammenhange mit der unzweifelhaften Steigerung der Qualität aller Teile doch gewisse Ausblicke, die allerdings vorläufig die grundsätzliche Frage der Produktionsform leider nicht in genügendem Masse beeinflussen können. Es ist eine Lebensfrage für die deutsche Automobilindustrie und ebenso für ihre Zulieferindustrien, die dem gegenseitigen Verhältnis entspringende Unwirtschaftlichkeit zu beseitigen. Die schwierige Wettbewerbslage insbesondere der Personenwagenindustrie erfordert die denkbar engste Verflechtung des Kraftwagenbaues mit seiner Teile- und Zubehörindustrie. Von einem bestimmten Standpunkt aus gesehen, ergibt sich hieraus die Beantwortung der Frage «Fabrikation oder Montage » von selbst. Aus d* Häinionen Vorsicht vor den Postautos! Das Bergwärts-Ausweichen der Postautos. Mit dem Einsetzen der Sommersaison machen sich auf verschiedenen Bergstrecken, die allerdings in der Zahl gegenüber früher abgenommen haben, die Schwierigkeiten bemerkbar, die sich aus dem Vorrecht des Bergwärtsausweichens der Postwagen ergeben. Folgende Strecken stehen noch unter dieser Spezialbestimmung : Wallis: Orsieres-Champex, Sion-Les Hauderes, Säerre-Ayer, Wallis umd Bern: Gletech-Grimsel-Hospiz (Obere Grrimsel). Wallis und Uri : Glet^eh-Realp (Furka), Bern : Reichenbach-Kiental. TJnterwalden : Kerns-StöekalTj (Melchtal). Tessin: Morbio SuperioTe-Muggio. Maroggia- Arogno, Magliaso-Astano, Tesserete-Bidosno. Tesserete-Bogno, Ma&adino-Indenimi, Cavigliano-Sprugo, Russo-Cresso, Gevio-Bosco. Pecciö-Fusio. Gordola-Sonogna, GSubiasco-Caiena, Lavorgö-Sobrio, Faido-Osco. ; Tessin und Graubünden: Acquarossa -Disentis' (Lukmanier). Graubünden: Ilanz-Vals untl Ar&schger-Rank- Tschiertseben, Küblis-St. Antönien, In 'den Kehren- Avers, Weinberg-Samnaun. (Nur im Winter: Reichenau-Flims.) Auf der obern Partie der Strasse auf dem Grossen St. Bernhard gelten für den Verkehr in den folgenden Zeiten Spezial-Bestimmuncen: Von der Hütte von Proz bis zum Hospiz von 11 Uhr 45 an bis ZUT Ankunft des letzten Wagens des zweiten Postkurses auf dem Grossen St. Bernhaird (zirka 12 Uhr 35). Vom Hospiz bis zur Hütte von Proz von 15 Uhr an bis zur Ankunft des letzten talwärts fahrenden Postautos bei der Hütte von Pro«. Auf der Strasse Les Valettes-Lac Ghampex ist der Verkehr zu folgenden Zeiten je in einer Richtung verboten : bergwärts 8 bis 9 Uhr. 11 bis 13 Uhr, 14 bis 15 Uhr und 16 bis 20 Uhr. Talwärts 10 bis 11 Uhr, 13 bis 14 Uhr, 16 bis 17 Uhr und 18 bis 19 Uhr. Auf der Strecke Sierre-Montana-Vernraila gilt der Einbahnverkehr zu den geraden Stunden bergwärts und zu den ungeraden Stunden talwärts. Nochmals die Urner Hörner! Unsere unter dem Titel «Wenn die Urner Hörner ertönen » kürzlich veröffentlichte Erwiderung auf leichtfertige Auslassungen eines Korrespondenten der « Gotthard-Post» über das schweizerische Automobilwesen und unser Blatt, haben den Gewährsmann dieses Blattes neuerdings auf den Plan gerufen. Seine erneuten masslosen Angriffe auf unsere Ausführungen, die laut seinem Wortschwall « nur in benzinüberhitzten Gehirnen entstehen konnten», sind schon nicht mehr mit dem, wenn auch kräftigen Ton eines Urner Hornes, sondern vielmehr mit einem unartikulierten Krächzen zu vergleichen. Dass unsere Kritik an dem voreiligen Beschluss des Landrates wegen der Beschränkung der Sitzzahl der Omnibusse berechtigt war, hat doch wohl am besten die Tatsache illustriert, dass der nämliche Landrat nach gründlicherer und vielleicht ruhigerer Wiedererwägung auf seinen ersten Entscheid zurückgekommen ist. Ueber diese Umkehr oder Korrektur täuscht auch nicht die gröbste Sprache des «Gotthard- Post »-Schreiberlings hinweg. Bevor er sich übrigens weiterhin in so dilettantischer Weise mit Autofragen beschäftigt, dass er sogar zur Feststellung einer volkwirtschaftlich schädigenden Auto-Uebersättigung in der Schweiz kommt, möchten wir ihm dringend empfehlen, die deutsche Grammatik ebenfalls noch gründlich zu studieren. Er scheint nämlich ebensowohl mit ihr, als auch mit allem, was mit Automobilismus zusammenhängt, auf gleichem Kriegsfusse zu stehen ! Im übrigen ist die Diskussion von seiner Seite auf ein Niveau gesunken, dem wir nicht zu folgen gewillt sind, weshalb wir die Angelegenheit endgültig ad acta legen. Wir können das um so eher tun, als der neue Landratsbeschluss den Interessen des Automobilverkehrs Rechnung trägt. Autokuvse Stadtomnibus Bern. Günstiges Betriebsjahr 1930. Das verflossene Geschäftsjahr brachte dem Berner Stadtomnübusbetrieib, der nun über einen Park von 23 Autobussen verfügt, einen Einnahmenüberschuss von rund 244,000 Fr. Die Betriebseinnahmen stiegen von 592,000 Fr. im Jahre 1929 auf 853,000 Fr. im Jahre 1930. Die (Mehrung der Betriebseinnahmen um 44 Prozent wird auf die Verkebrssteigerang bei den bestehenden Kursen und auf die Inbetriebsnahme neuer Linien zurückgeführt. Allerdings stiegen auch die Ausgaben von 449,000 Fr. auf 609,000 Fr. im Jahre 1930, da die Linien nach dem KiTchenfeld und dem Wyler unvorhergesehenerweise in Betrieb genommen werden rnussten. Immerhin lässt sich die Steigerung der Ausgaben um 35 % leicht begründen durch die Erhöhung der Fahrleistungen um 65 %. Die Fahrleistungen erhöhten sich von 518,000 Wagenkilometer im Jahre 1929 auf 848,000 Wagenkilometer im Jahre 1930, wobei gleichzeitig der Personalbestand von 25 auf 54 Mann ergänzt werden musste. Der Ueberschuss von rund 243,000 Fr. wird verwendet für die Verzinsung des Anlagekapitals (53,000 Fr.), für Abschreibungen am Anlagekapital (130,000 Fr.), für Einlagen in den Erneuerungsfonds (35,000 Fr.), für Einlagen in den Betriebsreservefonds „(14,000 ^£> : und- für Rückstellung in den Strassenbeitragsfonds (10,000 Fr.). Den Abschreibungen auf dem Anlagekapital liegt eine achtjährige Lebensdauer für das Rollmaterial und eine 20jährige Lebensdauer für die Immobilien zugrunde An wichtigen Ereignissen im Betrieb der Stadtomnibusse sind zu verzeichnen: Eröffnung der Lorrainelinie am 17. Mai, Probebetrieb vom Bundesplatz nach dem Brunnadernquartier via Bärengraben, der aber ungenügende Ergebnisse zeitigte, Errichtung der LiMe nach dem Wylerquartier, die gute Frequenzen brachte, Einführung der Kirchenfeldlinie, deren Transportziffern sich von Monat zu Monat mehrten, Trennung der Linien nach Bümpliz und nach Ostermundigen verbunden mit dem Uebergang vom 30-Minuten- zum 20-Minutenbetrieb, Verbindung der Ostermundigenlinie mit der Könizlinie und Reduktion der Intervalle auf der letzteren von 40 Minuten auf 30 Minuten. Die Anforderungen an den Betrieb waren so gross, dass die Zahl der verfügbaren Wagen momentan zu knapp sind. Allgemein kann das verflossene Geschäftsjahr als Periode erfreulichen' Aufschwungs gekenntzeichnet werden. lt. BIA ; £ ; JS ;MH SEKTION ZÜRICH. Mondscheinfahrt. Für die Donnerstag, den 30. Juli stattfindende Mondscheinfahrt nach Pfäffikon sind die nötigen Vorkehren getroffen. Man wird sich um 11.30 Uhr im Gasthof «Heeht> zum gemeinsamen Nachtessen einfinden, um alsdann am Seegestade bei der Bootslände einen herrlichen Sommerabend zu verleben. Ein Tanzpodium ist aufgeschlagen und für rassige Musik ist vorgesorgt. Bei schlechtem WetteT wird die Fahrt auf Freitag, den 31. Juli 1831, verschoben. Der für Anfang August in Aussicht genommene Besuch des Zivilflugplatzes Dübendorf ist auf Anfang September verschoben worden. Es soll den Wie aus untenstehender Einsendung zu ersehen ist, veranstaltet die Ortsgruppe Wil und Umgebung Sonntag, den 2. August, bei ungünstiger Witterung den 9. August, auf dem Aolpli ob Unterwasser eine T.C.S.-Chilbi, ein urchiges Wald- und Aelplerfest. Alle Mitglieder der Sektion wie auch Gäste sind freundlich eingeladen. Ein seltener Genuss wird ihrer warten. Ortsgruppe Wil und Umgebung. T.C.S.-Chilbi auf dem Aelpli. Die Mitglieder unserer Gruppe werden bereits im Besitze des gedruckten Programms sein. Der Anlass wird durchgeführt mit der Sektion Thurgau des T. C. S., die uns einen grossen Aufmarsch an Wagen zusichert. Aber auch unsere Gruppe soll nicht zurückstehen. Sorgen auch Sie für eine imposante T.C.S.-Landsgemeinde. Der Jodler-Club Ehnat und das kleine Orchester der Stadtmusik Wil werden für Unterhaltung sorgen. Ein getrennter Schiessbudenbetrieb für Damen und Herren, bei dein den Gewinnern schöne Preise winken, sowie verschiedene andere Attraktionen mit materiellen Gaben werden die paar Stunden nur zu schnell vorbeigehen lassen. Keiner sollte diese Gelegenheit vorbeigehen lassen, ohne dass er nicht auch, samt seiner Familie, mit bei unserem Aelplerfest ist. Einen schöneren Fleck Erde können Sie sich kaum vorstellen, somit reservieren Sie kommenden Sonntag unserem Club. 10 Uhr vorm.: Besammlung beim «Freihof». 10% Uhi" Abfahrt Richtung Toggenburg. 12 Uhr: Pickick auf dem Aelpli. 18 Uhr: Preisverteilung. Keiner fehle ! A*. Die Sportkammission. Verbänden CHAUFFEURVEREIN ZÜRICH. Donnerstag, 16. Juli, abends, feierten wir unsere offizielle Stammiischeinweihiinn im Lokal zum «Zeughauskeller». an der über 50 Personen teilnahmen. Es freute den Vorstand, eine so stattliche Zahl von Gästen begrüssen zu können, umsomohr als dieser Anlass versprach, recht gemütlich zu werden, waren doch zwei Fass Freibier auf Lager. Eine Ländlermusik sargte für Unterhaltung. An Humor fehlte es nicht, denn alles war in bester Laune, besonders als der Wirt jedem Teilnehmer noch eine schöne Portion «Schwinis> gratis servierte. Wir ersuchen deshalb unsere Mitglieder, den Stamm rege zu frequentieren. Ganz unerwartet überraschte uns das Jodlerquartctt St. Jakob, das uns mit etlichen Liedern aufwartete und uns den Abend verschönte. Auch waren einige Herren der Einladung gefolgt, die uns in liebenswürdiger Weise Stammtisch-Standarten zukommen Hessen. Nur allzu rasch war es 12 Uhr geworden, doch jeder zog nach Hause mit dem Empfinden, einen wirklich gemütlichen Abend verlebt zu haben. F. K. Internationales Motorbootmeeting in Genf. Am 15. und 16. August findet in Genf ein grosses internationales Meeting für Motorboote und Aussenbordmotorboote statt, das von der Societe Nautique de Geneve organisiert wird. Die Vorbereitungen für die grosse Veranstaltung, die ausserordentlichen Umfang anzunehmen verspricht, sind bereits seit vielen Monaten im Gange. Am 19. Juli fanden in Rapperswil auf dem Zürichsee die schweizerischen Ausscheidungskämpfe für die Aussenbord-Motorboote statt, um die definitive Mannschaft für Genf zusammenzustellen. Die Schweizer hinterliessen bei ihren Fahrten in Rapperswil einen ausgezeichneten Eindruck, sie dürfen ruhig auch einer starken ausländischen Elite gegenübertreten. Die Herren Gebrüder John und Ernst Faul von Horgen, Klassensieger beim Meeting von Potsdam 1930, Suter und Portier von Meilen, Dr. Lier von Basel, Ramp und Helbling von Zürich werden beim internationalen Meeting in Genf konkurrieren. Herr Gassmann (Zürich) wird mit einem Runabout erster Klasse in Genf in den Kampf gehen. Wie ferner bekannt wird, ist bei dem Organisationskomitee die Meldung von Herrn W. Pikker, Sehiffsingenieur, aus Paris eingelaufen, der ein Renn-Aussenbord-Motorboot führen wird und in der freien Kategorie einen Weltrekordversuch mit einem neuen Kompressor über 1000 Seemeilen unternehmen wird. Die bis jetzt eingelaufenen Meldungen lassen am 15./16, August in Genf einen hochinteressanten Kampf erwarten. X Die Karosserle-Nummer der «Illustrierten Xutomobil-Revue» wird dieser Tage, 56 Seiten stark, erscheinen. Sie enthält Artikel über den Karosseriebau, die drei ersten Rennen der schweizerischen Sportsaison, die Bedingungen des Photowettbewerbes sowie touristische und allgemeine Aufsätze. JOH. KNUPP, ST. GALLEN POLARSTRASSE 12 Spezlalwerkstätte für Anhänger Umänderungen auf Pneu VERLANGEN SIE PROSPEKTE UND REFERENZEN Kostenberechnung unverbindlich Umständehalber sofort zu verkaufen ein 4-Pläizer-AUT0 sehr gut erhalten, Marke 50957 CITROEN geschlossen, 6 Zyl., Modell 1930. Würde eventuell einen guterhaltenen 2-Plätzer in Zahlung nehmen. Arnold Walt, Sägerei. Samstagern. SMJtesn£xi(Jiaewandt?