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E_1931_Zeitung_Nr.058

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18 AUTOMOBIL-REVUE

18 AUTOMOBIL-REVUE 1931 — N» 58 T««*» Frage 7984. Sicherung von Holzschrauben, wie kann man verhindern, dass sich Holzschrauben in der Karosserie eines Automobils mit der Zeit durch die Vibrationen lösen? E. H. in D. Antwort: Auf die unten skizzierten Arten kann man mit Leichtigkeit verhindern, dass eine Holzschraube sich durch Erschütterungen von selbst löst: Bei Schrauben mit rundem Kopf unterlegt man einen gewöhnlicheen Federring, während die Schraube mitt flachem Kopf durch Einschlagen einer Agraffe oder eines kleinen Nagels oder durch Verstemmen des Schraubenschlitzes zuverlässig fixiert wird. -s. Frage 7985. Nebenantrieb durch Keilriemen. Die Antrieb von Ventilator, Dynamo und Wasserpumpe geschieht bei meinem Wagen durch einen Gummi- Keilriemen. Ich habe nun die unangenehme Erfahrung gemacht, dass dieser Riemen jeweils nur etwa 1000 Fahrkilometer aiishält und nachher ersetzt •werden muss, was immer mit grossen Kosten und viel Mühe verbunden ist. Den Wagen habe ich vor einiger Zeit als Occasion gekauft. Sind solche Antriebe immer so wenig dauerhaft und zuverlässig? Oder ist an der geringen Lebensdauer des Riemens vielleicht der Umstand schuld, dass der Motor am vorderen Kurbelwellenlager etwas Oel verliert, das dann, wenn auch nur in ganz geringen Mengen, auf den Riemen gespritzt wird? Würde es sich nicht empfehlen, den Riemenantrieb durch einen Kettenantrieb zu ersetzen? Ich gedächte dabei einfach die Riemenscheiben durch Kettenräder zu ersetzen und eine Fahrradkette aufzuziehen. F U. in B. Antwort: Von einem Riemenantrieb wie dem vorliegenden kann man zwar keine allzu grosse Lebensdauer verlangen. 10 000 Fahrkilometer sollte der Riemen aber immerhin aushalten, wenn er nicht von vornherein viel zu schwach dimensioniert ist oder durch anormale Begleitumstände dauernd geschädigt wird. In Ihrem Fall scheinen allerdings äussere schädigende Einwirkungen vorhanden zu sein. Auf Oel sind solche Gummikeilriemen aus- Berordentlich empfindlich. Gelangt scheinbar auch nur wenig Oel auf den Riemen, so bildet dieses doch mit der Zeit einen TTeberzug, der die ganze Gummibekleidung des Riemens zersetzt und aufweicht. Der Riemen läuft dann bald »nur noch auf seiner Leinwand, wird dabei dauernd gleiten und ist so in kurzer Zeit so weit durchgerieben, dass er reisst. Dichten Sie vor allem das undichte Kurbelwellenlager ab oder bringen Sie wenigstens einen Oelfänger an, der den Riemen vor Spritzern schützt. Weiter muss nachgeprüft werden, ob die angewandte Riemendimension überhaupt stimmt und ob das Riemen-profil zum Profil der Riemenscheiben passt. Von einem Umbau auf Kettenantrieb würden •wir Ihnen eher abraten. Erstens ist nicht so genau HIIRHIPPER hydraulischer Motor- Dreiseiten» Kipper Fassend für alle Lastwagen-Typen und -Grossen. — Bei geringstem Eigengewicht unverwüstlich und nie versagend. Gewicht: 2/3 To. — ca. 370/450 kg; 6 T. — ca. 675 kg kg, ohne Brücke. 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Frage 7986. Freilauf. Warum geht es so lange, bis sich die Mehrheit der Automobilkonstrukteure zum Einbau von Freiläufen entschliesst, da doch, nach den bisherigen Erfahrungen zu schliessen, der Freilauf nur Vorteile bietet? R. IT. inS. Antwort: Die Wünschbarkeit des Freilaufes ist noch nicht allgemein anerkannt. Es gibt immer noch eine ganze Anzahl Fachleute, die im Freilauf eine unnötige Komplikation des Wagenaufbaues und eine Erschwerung der Wagenbedienung sehen. Eine weitere Anzahl Fachleute will zuerst die Erfahrungen abwarten, die ihre Kollegen mit der Neuheit machen. Und schliesslich ist es auch fabrikatorisch gar nicht so einfach, von einem Tag auf den andern Serien wagen, mit Freiläufen zu versehen. Die meisten bisher angewandten Freiläufe sind patentiert. Um nicht Baulizenzen erwerben und Gebühren bezahlen zu müssen, sucht deshalb jeder Konstrukteur wenn möglich eine eigene, neue Konstruktion herauszubringen, und dafür bedarf es langwieriger Versuche. Aber auch dort, wo eine schon erprobte Konstruktion übernommen wird, ist es nicht einfach mit deren Einbau getan, vielmehr bedarf der ganze Wagen einer entsprechenden Anpassung. Die Bremsen müssen besonders wirksam und ausdauernd gestaltet werden, da sie nun eine viel grössere Arbeit zu übernehmen haben. Die Kühlanlage des Motors muss vergrössert werden, damit auch beim Freilauf fahren mit niedriger Motor- und Ventilatortourenzahl die während des Anfahrens in die Zylinderwände und das Kühlwasser übergegangene Wärme rasch genug abgeführt wird. Die Motorschmierung muss so eingestellt werden, dass auch bei niedriger Motortourenzahl die Reibstellen reichlich Oel erhalten, weil diese sonst beim häufigen plötzlichen Beschleunigen trocken laufen könnten. Der Passagierraum muss eine besonders gute Geräusch-Isolation gegen den Motor hin erhalten, weil sonst beim Beschleunigen nach längeren im Freilauf gefahrenen Strecken das plötzlich wieder einsetzende Motorgeräusch unangenehm empfunden wird. Das ganze Uebertragu'ngssystem ist abzufedern, damit beim Beschleunigen keine Stösse auftreten. Und schliesslich sind meist auch noch einige recht knifflige Massnahmen am Vergaser erforderlich, damit sichere Gewähr besteht, dass der Motor nicht gelegentlich beim Wegnehmen des Gases stillsteht. m. Frage 7987. Automatische Bremsnachstelluna. Wie ist bei den Bugatti-Wagen der automatische Sauerstoff 1,42 Gr. wiegt, enthalten 100 Liter Luft 30 Bremsnachstellmechanismus aufgebaut und wie ist Gr. Sauerstoff. Strömen nun durch den Vergaser seine Wirkungsweise? Handelt es sich bei der 100 Liter Luft, so kann der Vergaser diesen 100 Litern Luft nur soviel Brennstoff zufügen, als die in Nachstellvorrichtung um ein zentrales, gemeinsames Organ aller Bremsen, oder ist vielmehr jede derselben mit einem eigenen Nachstellmechanismus zu verbrennen vermögen. 30 Gr Sauerstoff aber den 100 Litern Luft enthaltenen ,30 Gr. Sauerstoff versehen? E. K. in S. sind ausreichend, um entweder 8.49 Gr. Benzin oder Antwort: Der Aufbau des Bugatti-Bremsnachstellmechanismus gebt aus den beistehenden von Benzin 10 500 WE. und der von Benzol 9600 9,69 Gr. Benzol zu verbrennen. Da der Heizwert Skizzen hervor. Der Nachstellmechanismus befindet WE. ist, so entsprechen den beim Durchgang von sich dabei zwischen der Bremsnocke und dem Dekkel (o) jeder Bremse und besteht zur Hauptsache nung gelangenden Werten etwa "folgende Wärme- 100 Litern Luft durch den. Vergaser zur Verbrenaus zwei nebeneinanderliegenden und durch Federn Einheiten: aufeinandergepressten Scheiben, deren Stirnflächen Benzin = 8,49 . 10 500 = rund 90 WE. eine Verzahnung aufweisen. Die eine Scheibe (r) Benzol = 9,6 . 9 600 = rund 92 WE. ist mit einem gewissen Spielraum mit der Brems- Hieraus folgt, dass der «Gemisch-Heizwert> nocke verbunden. Der Spielraum ergibt sich daraus, dass die Mitnehmerklauen (t) kürzer sind als die entsprechenden Ausnehmungen in der Scheibe. (Vergl. Abb. G.) Beim Betätigen der Bremsen macht die Scheibe (r) die Drehung der Bremsnocke teilweise mit, während die Scheibe (s) in Ruhe bleibt. Ueberschreitet deshalb die Drehung der Nocke einen gewissen Drehwinkel, wie es bei eingetretener grösserer Abnützung der Bremsbeläge der Fall ist, dann schnappt die Verzahnung der Scheiben um eine oder mehrere Zeiten weiter. Wird nachher die Bremse wieder gelöst, so kann sich die Bremsnocke nicht mehr so weit zurückdrehen wie vorher, und die Bremse ist damit nachgestellt. —s. Frage 7988. Brennstoff der Sport- und Rennmoforen. Warum verwendet man bei Sport- und Rennmotoren vielfach Benzol und Benzin-Benzolmischungen, da doch Benzol weniger Wärmeeinheiten enthält als Benzin und deshalb also weniger leistungsfähig ist? T. M. in T. Antwort: Sie haben insofern Techt, als der Gehalt an Wärmeeinheiten bei einem kg Benzin mit rund 10 500 WE. grösser ist als beim Benzol mit nur 9600 WE. Für die Leistung des Brennstoffes im Motor ist aber nicht der Heizwert des Brennstoffes an sich, sondern der Heizwert des fertigen Brennstoff-Luftgemisches, der sog. «Gemisch-Heizwert» ausschlaggebend. Der richtig eingestellte Vergaser des Motors arbeitet ja so, dass er für die jeweils ihn durchströmende Luftmenge immer nur gerade soviel Brennstoff mitreisst. als vollkommen verbrannt werden kann. Auch dürfen wir nicht vergessen, dass im Motor nicht nur Benzin oder Benzol oder sonst ein Brennstoff rein zur Verbrennung gelangt, sondern ein Gemisch des Brennstoffes mit Luft. Nun enthält aber bekanntlich die Luft in je 100 Litern nur 21 Liter Sauerstoff, und da 1 Liter Verlangen llo Otter!« oder unverbindlichen Vertreterbesuch bei ERNST WIRZ Konstruktions • Werkstatte UET1KON a. See Zu verkaufen 6/7-Plätzer Minerva Torpedo, 15 PS, Vierradbremsen, ganz wenig gefahren, billig. 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Der Hauptdruck der Verpuffung soll erst dann erfolgen, wenn der Kolben seinen oberen Totpunkt erreicht hat, und der Druck soll dann, wenn er den Kolben vor sich hertreibt, langsam abklingen. Der Druckabfall soll sich nicht schlagartig vollziehen, sondern etwa der Entspannung einer gedrückten Feder entsprechen. Hier — im Verbrennungscharakter — ruht ein Kriterium für die Eignung der Brennstoffe. Mit den heute bei Renn- und Sportmotoren üblich gewordenen Verdichtungen von 1:6, 1:7, ja bis 1:8 und in Einzelfällen noch höher, wird die Verwendung reinen Benzines überhaupt unmöglich. Mit der Steigerung des Verdichtungsverhältnisses erhöht sich automatisch die im Motorinnern herrschende Betriebstemperatur. Und da die Selbstentzündungstemperatur des Benzins relativ niedrig liegt, treten die schon oft erörterten Komplikationen der Selbstentzündung mit ihren Folgen ein. Der Motor beginnt unregelmässig zu arbeiten, erleidet Leistungsabfall — und wenn die höhere Verdichtung nicht zum Misserfolg führen soll, muss man sich nach anderem Brennstoff umsehen. Hier helfen uns nun die Vorzüge der Benzin- Benzolgemische und des reinen Benzols, die den Bestrebungen der Verdichtungserhöhung das Können der dabei erstehenden Forderungen entgegensetzen. Ihre Selbstentzündungstemperaturen liegen höher, und ihr Verbrennungscharakter entspricht den Erfordernissen, die weiter oben im Hinblick auf die Eigenart der Kolbenbewegung erwähnt wurden. + Drahtspeichenräder mit grossem Nabendeckel haben ein gefälliges Aussehen und werden von Automobilisten sehr oft als Ersatz für defekt oder altmodisch gewordene Räder verwendet, speziell wenn gleichzeitig eine Aenderung der Reifendimension beabsichtigt wird. Zahlreiche Konstrukteure schenken der Räderfrage eine besondere Aufmerksamkeit , so dass die Kundschaft oft zu Aenderungen gezwungen ist, und es ist in diesem Fall selbstverständlich. das L s nicht nur ein solides und in jeder Hinsicht tadelloses Rad gewünscht wird, sondern auch eines, das hinsichtlich Präsentation in jeder Beziehung gefällig ist. Die nicht zu unterschätzenden Schwierigkeiten der Nabenänderungen beim Auswechseln von vorhandenen Rädern wurden vom Eisenwerk Poretti & Ambrosetti in Lugano behoben, indem Drahtspeichenräder hergestellt werden, welche die ganz gleiche Befestigungsart wie die alten Räder aufweisen, so dass dieselben einfach an Stelle der auszuwechselnden Räder aufgeschraubt werden können. Das mit hohen Kosten verbundene Ersetzen oder Aendern der Naben ist damit vollständig vermieden. Die Firma erzeugt fast alle Räder der bekannten Wagentypen, auf Wunsch mit Bibendum, Tiefbeftoder Flachbettfelgen, und zwar für jede Reifentrrösse. 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N» 58 - 1951 ÄirTÖMÖBlL-SEVÜE 19 Sp Anfrage 1048. Schadenhaftung bei Kollision •wischen Auto und Fuhrwerk. Letzthin hatte mein Kunde einen Unfall, verursacht durch ein Fuhrwerk, welches kein Licht hatte. Der Wagen wurde in meiner Werkstätte repariert, und da derselbe vollständig demontiert werden musste, liess der Besitzer gleichzeitig eine Motorrevision durchführen. Die Kosten, welche die Versicherung zu bezahlen hat, belaufen sich auf Fr. 740.—. Es kommen noch hinzu Wagner, Sattler und Maler, so dass der Betrag wohl auf Fr. 1300.— zu stehen kommen wird. Bei der Inspektion eines Versicherungsagenten wurden von demselben die Bemerkungen gemacht, dass sie nichts zu bezahlen hätten, da das Fuhrwerk dem Auto nichts beschädigt hätte und mein Kunde sollte seine eigene Versicherung angehen, damit sie gutwilligerweise etwas daran bezahle, da er durch sein Verhalten grösseren Schaden vermieden und dadurch seine Versicherung geschont habe. Auf das Vorsprechen meines Kunden bei der Direktion seiner Versicherung wurde ihm natürlich nichts offeriert und auch gesagt, dass er zufrieden sein sollte, wenn er von der Haftpflichtversicherung, welche der Eigentümer des Fuhrwerkes habe, die Hälfte des Betrages bekomme. Ich möchte Sie nun höflich ersuchen, diesen Fall zu prüfen und Ihre Meinung hierüber zu äussern, damit mein Kunde weiss, an welche Versicherung er gelangen muss und wieviel er zu verlangen im Rechte ist. K. B. Antwort: Im vorliegenden Fall handelt es sich zunächst darum, das allfällige Verschulden der beiden am Unfall beteiligten Personen, festzustellen, aus dem sich deren Schadenhaftung ergibt und damit die Versicherungsgesellschaft, die schlussendlich für den Schaden einzustehen hat. Gemäss der Erklärung des Fuhrmannes und seines Begleiters fuhr dieser mit seinem Fuhrwerk zur Nachtzeit (7 Uhr abends im Januar), ohne dass sein Fuhrwerk mit einer Beleuchtung versehen war. Dies bedeutet ein Verschulden, indem nach Art. 20 der Verordnung über den Motorwagen- und Fahrradverkehr vom 13. April 1929 für den Kanton Obwalden bei Dunkelheit jedes auf der Strasse verkehrende Fuhrwerk mit ausreichender Beleuchtung versehen sein muss. Im übrigen fällt dem Fuhrmann offenbar kein Verschulden zur Last, indem er ganz rechts gefahren sein soll. Das genannte Verschulden begründet aber seine Haftung für den dem Automobilisten entstandenen Schaden, und es ist nur noch zu prüfen, ob überhaupt auch auf dessen Seite ein Verschulden vorliegt, das dann zu einer Reduktion der Haftung des Fuhrmannes führen müsste. Es steht fest, dass das Auto Licht hatte nnd nach bundesgerichtlicher Praxis vermag der Lichtkegel das Signalgeben zu ersetzen, so dass nicht in Betracht fällt, ob der Autofahrer Signal gegeben hat oder nicht. Dagegen fragt es sich, ob er nicht mit Rücksicht auf die Oertlichkeit und die besonderen Umstände (Kurve, schmale, vereiste Strasse, Dunkelheit) vielleicht zu rasch fuhr, was ihm zum Pferdefuhrwerk und Sfrassenschäden. Als Nichtautomobilist, aber eifriger Leser Ihres geschätzten Blattes möchte ich mir erlauben, eine kleine Anregung zu machen. Seit langem ist es mir aufgefallen, wie sehr geteerte Strassen, namentlich die frjsch angelegten, durch Pferdefuhrwerke beschädigt werden. Namentlich sind es die Hufe der Pferde, besonders deren sog. «Griffe» und «Stollen», welche die Teerstrassen förmlich aufpflügen, besonders bei warmem Wetter; eine ähnliche pflügende Wirkung haben die schmalen eisernen Radreifen schwerbeladener Pferdefuhrwerke. So kommt M, dass eine ttark von Pferdefuhrwerken befahrene Teerstrasse nach kurzer Zeit ganz zerhackt aussieht. Ich habe nun die Beobachtung gemacht, dass die durch Pferdehufe verursachten kleinen Löcher im Strassenbelag den ersten Anstoss geben für die weiteren Strassenschäden. Jedes Rad, insbesondere von schweren Lastautos, das ein solches Loch trifft, vertieft und erweitert es, so dass aus dem ursprünglich kleinen Einbruch ein immer grösserer wird, bis der Teerbelag durchschlagen und der Untergrund blossgelegt ist. Es ist also nicht das Automobil, sondern vielfach das Pferdefuhrwerk, das die wahre Ursache des raschen Zerschleisses der Teerstrassen darstellt. Es werden den Automobilisten Hunderte von Vorschriften gemacht, während die Pferdefuhrwerke im gleichen Zustand verbleiben wie von alters her; solange wir chaussierte Strassen hatten, mochte es so hingehen, heute sollte aber auch das Pferdefuhrwerk gezwungen werden, sich den neuen Verhältnissen anzupassen. Und wenn es sich praktisch nicht als durchführbar erweisen sollte, die Pferdeeisen anders zu konstruieren, so dass sie nicht länger als Schädlinge der Strassen par excellence wirken, so sollte doch •wenigstens die Wagenbereifung vorgeschrieben sein. Es wäre auch zu •prüfen, in •welchem Umfange eine Besteuerung der Pferde und der Pferdefuhrwerke in Frage käme. Es ist einfach ungerecht, dass das Auto und Motorrad für alle Strassenkosten aufkommen, während die grössten Schädlinge der Strassen kostenfrei ausgehen. H. S. T. Auch ein Steuerproblem. Warum keine Verkehrsbewilligung und eine Pferdesteuer, vom lebendigen Pferd, nicht nur von den Motoren-PS? Wenn z. B. nur pro Pferd und, pro Jah-r eine Steuer von 10 Fr. erhoben würde, so könnte man mit diesen Einnahmen ein Erhebliches an die Strassenbaukosten beitragen. Wamm soll der Pferdehalter nicht auch seinen Teil an den StrassenunteThalt beitragen? Geniesst er nicht auch die gleichen Vorteile einer guten Strasse wie der Automobilist, der Motorfahrer und der Velöfahrer? Kommen sie auf guter Strasse nicht auch leichter und rascher zum Ziel? Hindert z. B. ein Langholzfuhrwerk den Verkehr nicht mehr als ein Auto? Hilft nicht auch das Fuhrwerk mit zur Strassengefä,hrdung?Gibt ein Fuhrwerk Signal in einer Kurve? Ist es immer genügend beleuchtet in der Nacht? Gibt es keine Pferde mehr, die scheuen und den Verkehr gefährden? Ist jedes Pferd für Haftpflicht versichert? Verdirbt ein schwer geladenes Fuhrwerk nicht die weiche Strasse mehr als ein Motor mit seinen vielen Pferdestärken? Wer eich jemals diese Fragen überlegt, muss gewiss zur Einsicht kommen, das» die Pferde das Ihrige zur StrassenaJbnützunjf beitragen und deshalb di« Besitzer auöh einen, bescheidenen Teil der Strassenkostem übernehmen sollten. Sollten diese Zeilen zur weiteren Ueberleguag im Publikum beitragen, 80 ist ihr Zweck erreicht. H. T. I. Wirklich ein« «Zeitschrift zur Hebung des Verschulden angerechnet werden müsste. Ob ein Fremdenverkehrs»? Unter dem Titel «Schweizer solches Verschulden festgestellt werden kann und Revue » erscheint in Schaffhausen neuerdings eine zu wieviel Prozent und im Vergleich zum Versehuldeu des Fuhrmannes angerechnet werden Industrie, des Handels und Gewerbes in der « Zeitschrift zur Hebung des Fremdenverkehrs, der Schweiz ». Ea handelt sich um eine ö2seitige richtige Inseratenplantage mit armseligen Texteinstreuung*en, der Wert vom «Freien Rhätier» wie folgt treffend-charakterisiert worden ist: < Wir wissen nicht, welelfe Erwartungen diese müsste, kann von uns nicht beurteilt werden, da es sich um eine tatbeständliche Feststellung handelt. Auf jeden Fall scheint uns das Hauptverschulden beim Fuhrmann zu liegen, so dass dessen Schadenshaftung jedenfalls 50 Prozent übersteigt. Der Automobilist hat seinen Schaden gegenüber dem Fuhrmann geltend zu machen; ein direktes Klagerecht gegen dessen Versicherungsgesellschaft hat er nicht. Dies gilt für den Prozessfall und schliesst natürlich nicht gütliche Verhandlungen über die Schadensbegleichung mit der Versicherungsgesellschaft aus. Inseratenplantage mit verschämtem Text erfüllt; von einem Organ für Verkehr, Industrie usw. ist keine Rede, es sei denn, dass die Inserate das pompöse Programm erfüllen müssen. Der Text ist dürftig und nicht aktuell. Jeder kleinste Prospekt der Kurorte ist gründlicher und wirksamer. Welche Ziele verfolgt diese neue Zeitschrift? Möglichst viele Inserate zu sammeln und sie mit,etwas Text zu verbinden? Selbst die «Kunstbeilagen» sind Inserate, eingerahmt von Propagandatext zugunsten einzelner Firmen, zum Teil sogar ausländischer Provenienz. Wie sorgfältig das Ganze zusammengestückelt ist, sieht man auch daraus, dass ein Bild der Stadt Chur als Illustration zum Artikel «Adelboden» (1356 Meter ü. M.) beigegeben wird. « Um die Schweiz mit all ihren Schönheiten einem noch grösseren Reisepublikum zu erschliessen, hat sich unser Verlag entschlossen, die « Schweizer Revue » herauszugeben », so heisst es in der Einführung. Wir können vom Standpunkt des bündr nerischen Fremdenverkehrs aus den Entsehluss dieses Verlages absolut nicht loben. Das erste Heft lässt alles das vermissen, was wir von einer vor- Ob am Abend nehmen und zielbewussten 1 Werbezeitschrift für den Fremdenverkehr erwarten könnten. Was Industrie, Handel und Gewerbe damit zu tun haben, ist uns schön ganz unerfindlich.» Es ist geradezu verwunderlich, wie angesichts der heutigen so notwendigen Bestrebungen von Kur- und Fremdenorten und Verbänden aller Art zur Rationalisierung in der Propaganda für Publikationen ä la « Schweizer Revue > immer wieder Auftraggeber und Inserenten gefunden werden können. Die Schweiz ist wahrlich mit Reise- und Verkehrsliteratur genügend bedacht und sollte man glauben, dass die Interessenten bis jetzt Gelegenheit genug gehabt hätten, festzustellen, was ihnen und dem schweizerischen Fremdenverkehr insgesamt wirklich fördernd und dienlich ist. um dann konsequent bei der Stange zu bleiben und jede weitere Anpreisung strikte auszuschlagen. Wir sind mit dem « Freien Rhätier» der Auffassung, dass die * Schweizer Revue » in ihrer jetzigen Aufmachung und geistigen Armut nicht allzulang den schweizerischen Pressehimmel « zieren » wird. b. Mangelndes Entgegenkommen der Polizei. Ein in Rorschach Ortsfremder wurde bei erstmaligem, irrtümlichem Befahren einer Einbahnstrasse gleich gebüsst. Er legte der Einzahlung folgende Zeilen bei: «Anbei sende ich Ihnen den mir diktierten Bussenbetrag. Dazu muss ich allerdings bemerken, dass diese Praxis Ihrer Gemeinde keine grosse Ehre macht -und man Rorsohaoh so viel wie möglich meidet. Ich wollte weniger sagen, wenn die Einbahnvorachrift für die Marienbergstrasse schon lange bestehen würde. Meine Ansicht ist die, dass man einen nicht Ortsansässigen wegen eines so kleinen Vergehens erstmals warnen dürfte, anstatt sofort eine Busse nachzuschicken. Bei der heutigen Verkehrsdichte ist eine so kleine Verbotta.fel schnell übersehen. An beiliegendem Ausschnitt, der «A.-R.» entnommen (Artikel, wie die Polizei in Leipzig in solchen Fällen vorgeht), kann sich Ihre Polizei ein Beispiel nehmen, und ich empfehle Ihnen diese Praxis zur gefl. Nachahmung.» W. F Diesen Zeilen sei zur Orientierung der Rorschacher Polizei nachgetragen, dass erfreulicherweise auch verschiedene schweizerische Stadtpolizeidirektionen von der Bestrafung bei erstmaliger Uebertretung wenig wichtiger Vorschriften absehen und den Automobilisten auch zuerst verwarnen. Mit diesem System wird auf angenehme ATt und Weise mindestens so viel erreicht wie mit einer Busse. Es sei denn, der betreffenden Stadt sei es weniger um 'die Verkehrserziehung der Motorfahrzeugführer als um die paar Fränklein Busse zu tun, die aber auf der andern Seite wenig Zinsen tragen werden. Die Red. Uebertriebene Kontrolle in Balsthal und Umgebung. Wir erhalten folgende Zuschrift: « Es sind in letzter Zeit bei uns wiederholt Klagen darüber eingelaufen, dass die Polizei-Organe von Balsthal und Umgebung übertriebene, zum Teil sogar leichtfertige Anzeigen gegen Automobilisten erstatten. So wurde z. B. ein Lastwagenfiührer angezeigt, weil er angeblich mit offenem Auspuff und mit einer Geschwindigkeit von mindestens 45 km durch die Ortschaft Balsthal gefahren sei. Es stellte sich bei der Untersuchung jedoch heraus, dass am fraglichen Auto weder ein Auspuff geöffnet noch überhaupt mit einer Geschwindigkeit von mehr wie 40 km gefahren werden kann. Di© Automobilisten werden in ihrem eigenen Jai&Eesse ersucht, im erwähnten Gebiet, besonders vorsichtig zu fahren und ähnliche Vorkonimnisse der unterzeichneten -Stelle zu melden. Rechtsauskunftsstelle der Sektion Solothurn -* des T.C. S. Dr. Willy Gressly, Fürsprech u. Notar. St. Moritz, offizieller Automobil - Führer des Kur- und Verkehrsvereins. Verlag Hallwag Bern. Preis Fr. 6.—. Gerade recht auf die alpine Fahrsaison hin bringt der Kur- und Verkehrsverein St. Moritz einen Automobil-Führer heraus, der dazu bestimmt oder Morgen: mit Voltol bist wohl geborgen. *T£A ist, der grossen Zahl von Automobilisten, die das herrliche St. Moritz als Ziel wählen, als Vademecum zu dienen. Der Führer, schon in äusserer Aufmachung recht ansprechend, in handlichem Format, enthält einen allgemeinen orientierenden Text über St. Moritz, der von Dr. Henry Hoek verfasst ist. Die automobilistische Orientierung, deren Bearbeitung der bekannte autotouristische Fachmann 0. R. Wagner übernommen hat. fasst äusserst knapp aber prägnant alles zusammen, was der Automobilist bei einer St. Moritzer Reise wissen muss. Eine Zusammenstellung von Tourenausflügen Ton St. Moritz aus, ein eingehenderes Kapitel über die Bündner Bergstrassen und die Einreisebestimmungen in unsere Nachbarstaaten vervollständigen den textlichen Teil. Eine Reihe schönster Bilder zeigen die ganze Pracht des Engadins und seiner Zufahntswege. Als ein Hauptteil des Führers darf natürlich' der Kartenteil angesprochen werden. In 17 Kartenausschnitten wird ein Gebiet im Massstab 1 • 350,000 zur Darstellung gebracht, das sich festlegen lässt durch die Punkte Cortina d'Ampezzo im Osten, Como im Süden, Interlaken im Westen und Konstanz im Norden und in dessen Mittelpunkt genau St. Moritz ist. Diese Kartenausschnitte zeigen in vollendeter Weise das Strassennetz, das den Autler nach St. Moritz führt. Sie erleichtern es ihm auch, die schönsten Ausflugspläne zusammenzustellen. Eine Uebersichtskarte, die die europäischen Zufahrtsstrassen nach St. Moritz zeigt, und ein mehrfarbiges Panorama der Bündner Alpen, vervollständigen das Werkchen, das sich sicher In der europäischen Autler-Gemeinde viele Freunde werben wird. Lr. Neugrundungen: G. Dussauge & Cie„ Garage, Genf. Unter dieser Firma haben G. Dussauge, französischer Nationalität. .F. Bernet und F Stevn, alle drei in Genf, eine KoMektivgesellschaft gegründet, welche Aktiven und Passiven der frühern Gesellschaft Bernet & Dussauge übernommen hat. Für die Firma zeichnen rechtsverbindlich jo zwei der Gesellschafter kollektiv. Zweck der Unternehmung ist wie bisher Betrieb einer Garage und Reparaturwerfcstätte. Domizil: Rue des Eaux-Vives. Reduktion des Aktienkapitals: Mobil-Handels A.-G., Automobile, Basel. Die Generalversammlung hat die Reduktion des Aktienkapitals um Fr. 50 000 auf Fr. 100 000 beschlossen und durch Vernichtung von 50 Aktien durchgeführt. Erhöhung des Aktienkapitals: Kugellagerfabrlk Arbon A.-G., Arbon. Die Gesellschaft hat in ihrer ausserordentliehen Generalversammlung das Aktienkapital durch Ausgabe von 250 Aktien ä 1000 Fr. auf 500 000 Fr. erhöht. Die bisherigen Namensaktien wurden auf Inhaberaktien umgewandelt. Als weiteres Mitglied wurde E. Egli, Bücherexperte, in den Verwaltungsrat gewählt. Der Präsident K. Schär führt rechtsverbindliche Einzelunterschrift. E. EgJi und Direktor H. Saurer führen Kollektivunterschrift. Die Prokura des W. Waldburger ist erloschen. Firmenauflösung: Pneu A.-G.. Zürich. In der ausserordentliehen Generalversammlung haben die Aktionäre die Auflösung der Gesellschaft beschlossen und die Beendigung der Licruidatian festgestellt. Die Firma wird gelöscht. Charly X. Meyne*, Omnium-Automobile. Genf. Diese Firma ist infolge Konkurses von Amtes wegen gelöscht worden. Garage Vittoria Cassarate S. A.. Castagnola. Diese Firma ist infolge Konkurses von Amtes wegen gelöscht worden. Walter Schrepfer, Automobilreparaturen. Alt- Stetten. Die Firma ist infolge Aufgabe des Geschäftes erloschen. KoUokafionsplan. _ Hofer & Sommer, Autoreparaturwerkstätte, Münsingen. Im Konkurse über diese Kollektivgesellsehaft liegt der Kollokationsplan vor. Klagen auf Anfechtung sind bis 14. Juli geltend zu machen. Handtet «a. Industrie Zündungs- und Lichtanlage bei sportlichen Höchstleistungen. Der grosse Sieg vom 1000-Meilen-Rennen von Brescia, das Caracciola auf Mercedes-Benz als Erster beendete und ebenso die Erfolge der Nächsten auf Alfa Romeo und O.M. wurden mit Bosch-Zündung und Bosch-Licht erzielt. Besonders zahlreich waren die Rennen und Siege von internationaler Bedeutung im Mai. Den Anfang machte die X. Targa Florio, die Nuvolari mit Bosch-Zündung an der Spitze sah; dann folgte das Bergrennen von Rabassada, wo Garacciola sich neue Lorbeeren holte, weiter der Grosse Preis von Italien mit Nuvolari als Erstem, ferner das Bergrennen von Königsaal in der Tschechoslowakei und schliesslich das weltberühmte Rennen um den Grossen Preis von Indianapolis in den Vereinigten Staaten, wo L. Schneider mit Bosch-Zündung den Sieg errang. Auch der Juni brachte wieder schöne Rennerfolge, so im Grossen Preis von Irland, wo H. Birkin auf Alfa Romeo die beste Zeit des Tages fuhr. Ersatzteil lager Special- Reparatur - Werk- •tttta. — Auf DELAGE geschultes Personal. 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