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E_1931_Zeitung_Nr.058

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22 AUTOMOBrL-KEVUE

22 AUTOMOBrL-KEVUE 1931 - N* 58 beruf, werden Aktenmenschen, gute Erzieher, leisten auch Hervorragendes als Miniaturen- und Idyllenmaler (Spitzweg), befassen sich mit Kleintierzucht, sjnd kleine Lebensmittelhändler und Kaufleute, herbe, sittenreine, oft etwas altjüngferliche Naturen und besitzen weder Schwung noch Qrosszügigkeit. Oktober (21. September bis 21. Oktober) : «Waage» und Venus regieren. In der alten Mystik ist der Libra-Typus das Schönheitsideal. Der Sinn der Ebenraässigkeit, Schönheit, Gleichgewicht und Rhythmus ist allen « Libra-Menschen » -'gen. Daher findet man unter ihnen so viele Musiker, Tänzer, Akrobaten, Zeichner, Schneider, Modistinnen, grosse dramatische Künstlerinnen (Elenore Düse), vorzügliche Ehefrauen und — kostspielige Luxusgattinnen. November (21. Oktober bis 21. November): Den vorletzten Jahresmonat beherrschen der schlimme «Skorpion >, das Himmelszeichen des Todes, und der kriegerische Mars. Der November ist der Geburtsmonat der späteren Chemiker, Chirurgen, Gewaltmenschen, Schwerarbeiter und dämonischen Frauen. Geheimnisvoll sind mit Skorpion und Mars verbunden : Grossindustrie, Mord und Tod. «Scorpion-Menschen» nutzen oft ihre Gabe, andere Menschen zu faszinieren, zu bösen Zwecken aus. Sie gelten als grausam. Dezember (21. November bis 21. Dezember): Freundlicher erweist sich der letzte Jahresmonat im Zeichen des «Schützen» und des Jupiter. Richter, Sportleute, Philosophen, Päpste, Bischöfe und Reiter werden im Dezember geboren. Sie sind tierliebend und sehr religiös. Die meisten Kirchenfürsten sind « Sagittarius-Typen >. Bunte Chronik Das grösste Bankett. Frankreich gehört noch heute zu den ganz .wenigen glücklichen Ländern, die sich Festlichkeiten grossen Stils erlauben können. So fand z.B. kürzlich in Gourdon in der Guyenne ein durch eine grosse Rede Briands charakterisiertes Bankett statt, an dem annähernd 5000 Personen teilnahmen. Es wurden bei diesem Anlass 200 Pfund Sardinen, eine halbe Tonne Lachs, 1,6 Tonnen Lendenbraten, 1,5 Tonnen Erbsen, 900 Hühner und 1500 Stück Kopfsalat und 6000 Liter Wein vertilgt. Diese imposanten Zahlen sind aber verschwindend gering im Verhältnis zu dem, was bei dem vermutlich grössten Bankett aller Zeiten verzehrt wurde, an dem Festessen bei Anlass der Eröffnung der Pariser Weltausstellung im Jahre 1900. 22,695 Personen nahmen an diesem Bankett teil. Trotz der Riesenzahl der Teilnehmer wurde ein Essen von zehn Gängen serviert. Die Bedienung war so hervorragend organisiert, dass das Essen nur eine Stunde und 25 Minuten dauerte. Allerdings sorgten 3000 Aufwärter, von denen 2150 Berufskellner waren, für die Bedienung. Sie servierten ausser dem eigentlichen Festessen 44,000 Flaschen Wein. Die Länge der Tische, an denen die Gäste sassen, betrug über 11 Kilometer; zum Servieren wurden weitere 1100 Tische benutzt. Die Gesamtlänge der benutzten Tischtücher und Servietten belief sich auf über 40 Kilometer. 95,000 Teller, 30,000 Dessert-Teller, vier Satz Gläser von Je 25,000 Stück. 60,000 Messer, 55,000 Gabeln und ebensoviel Löffel und 2000 Päckchen Zahnstocher wurden bei diesem Bankett benutzt. Nach dem eigentlichen Bankett wurde den 3500 Künstlern und Musikern, die die Festteilnehmer mit ihren Darbietungen unterhalten hatten, ein Mittagessen serviert, und die hierauf noch übriggebliebenen Reste genügten, um dem Personal von über 3000 Mann ein lukullisches Mahl zu bereiten. Dam Lama fährt im Teufelswagen. Der Siegeszug des ratternden Motors geht unaufhaltsam weiter. Selbst die streng behütete Stadt Mekka ist jetzt frei für die Pilgerautos, die, oft masslos überfüllt, ihre Reise nach Mekka unternehmen, um den Mohammedanern den heiligen Schwarzen Stein zu zeigen. Ibn Saud, der König der Hedschas, hat sich lange überlegt, ob er die Erlaubnis dazu geben sollte. SchtiessIIch hat er et doch getan. Damit hat er ebensoviel Mut bewiesen wie der Dalai Lama, der sich jetzt, wie wir bereits meldeten, ein Auto in Indien bestellt hat, einen. « Teufelswagen », zu seinem höchsteigenen Gebrauch. Als sich die Kunde davon verbreitete, begannen siebentausend Mönche in Tibet zu protestieren und Gebete durch die Gebetmaschine zu jagen. Der Grosse Lama hat sich weder um die Protestrufe gekümmert, noch seine Verhandlungen über den Autokauf unterbrochen. Man sagt, es sei schon einmal ein Auto nach Lhasa gebracht worden, aber unterwegs habe es einen Unfall gegeben, und der Wagen sei 2000 Meter tief abgestürzt. Dieses Auto des Dalai Lama ist die Sensation für Tibet. Aber eine ganz andere Erscheinung scheint wohl noch interessanter zu sein. Neuerdings haben die Frauen von Tibet, so berichten amerikanische Blätter, Gefallen an dem Lippenstift gefunden. Der Lippenstift also in einem Lande, wo man die Seife noch kaum kennt! Uebrigens bringt die Zivilisation eine weitere Errungenschaft des modernen Amerika, nämlich den Schwarzhandel mit Alkohol nach Tibet, den man dort teuer bezahlt. Das Bootleggertum von Tibet scheint sich ausgezeichnet zu entwickeln. c Beefsteak » kontra « Banane ». In Kopenhagen fand dieser Tage ein recht eigenartiges Radrennen statt. Es war ein Wettrennen zwischen einem Metzger aus der dänischen Hauptstadt, genannt «das Beefsteak», als Vertreter der Fleisehesser, und einem Vegetarier, der den Beinamen «die Banane» führt. Rund 50 000 Zuschauer sahen sich das eigenartige Radrennen an, das über 54,5 Kilometer ging. Die beiden Fahrer legten durchschnittlich 27 Kilometer in der Stunde zurück. Stellenweise war die Zuschauermenge so dicht, dass die beiden Fahrer Mühe hatten, weiterzukommen. Ausserdem hatte «die Banane» noch einen Zusammenstoss mit dem Auto, der auch noch Aufenthalt kostete. Als Erster kam «das Beefsteak» ans Ziel, stürmisch begrüsst von seinen Berufsgenossen, die sich in grosser Anzahl eingefunden hatten. Aber auch «die Banane» wurde von dan vielen anwesenden Vegetariern jubelnd empfangen. Diese'machten noch Propaganda für ihre Sache, indem sie Hunderte von Bananen unter die Zuschauer warfen, die von diesen begierig aufgegriffen wurden; dabei unterliessen sie es aber doch nicht, dem siegreichen MetzgeT zuzurufen, wo denn die «Beefsteaks» blieben. Zw. Iss, bis du platzt! Die Tatsache, dass die Preise für Fleisch und Gemüse zur Zeit in Amerika beständig fallen, hat eine Anzahl New Yorker und Chicagoer Restaurantbesitzer dazu veranlasst, ihren Gästen zu einem Einheitspreis so viel zu essen anzubieten, wie sie verdrücken können... In Chicago offeriert ein Mann für 3 Fr. ein Gedeck von 40 Gängen mit 71 Beilagen. Die einzige Bedingung ist, dass man nichts, was man nicht sofort selbst essen kann, mit nach Hause nehmen darf. Im Nachthemd am Hofball. Ein Beispiel für die auch heute noch In England hoch gehaltene Traditionsliebe auf dem Gebiete der Hofsitten ist ein Vorfall, der in der Londoner Oeffentlichkeit viel belacht wurde. Vor einiger Zeit machte nämlich ein Mitglied des Hochadels in einer liberalen Zeitung die Mitteilung, er sähe sich, auf alte Familienrechte gestützt, leider dazu gezwungen, in den nächsten Tagen als Zeichen seiner Entrüstung im Nachthemd bei einem Hofball zu erscheinen, wenn der Zeremonienmeister auf seiner Weigerung bestehe, seine bürgerliche Frau zum Hofball zuzulassen. Diese merkwürdige Eröffnung war mit einem Auszug aus der Familienchronik ergänzt, nach der den Nachkommen des hochadligen Hauses vom Könige Karl II. einstmals versprochen worden ist, auf Grund eines geleisteten wertvollen Dienstes Immer und in jedem Aufzug, ja sogar im Nachthemd, vor dem König erscheinen zu dürfen, je nachdem der Umstand und die Würde es verlangte. Zur schonen Ferienfahrt Im Auto gehört eine moderne gute KinoausrQstung Alpen-Fahrten nur mit einem PHOTOHAUS B E R N H. AESCHBACHER CHRISTOFFELGASSE 3 ZEITGLOCKENLAUBE 4 Das Spezialgeschäft für diesen Vertrauenseinkauf zeigt Ihnen gerne die besten Marken, und gibt unverbindliche Auskunft. Das Weekend des Automobilisten erfährt im Kreise der Familie angenehme Abwechslung und Belebung durch fröhlichen Gesang. Texte und Notensatz finden Sie im den Schatz unserer gangbarsten Lieder enthaltenden „SchatzbOchli". — Preis kartoniert nur Fr. 1.50, In Leinen Fr. 2.60. Verlag Hall wag, Bern FREUDE AN DER MUSIK Maohen Sie es wie die Menschen auf diesem Bilde: Nehmen Sie einen Columbia mit, wenn Sie auf Keisen oder zum Baden gehen. Fr. m.- wo.- »5.- N.« PLtem Htwalian-Stars SJJUltru/lM' bpezialliaiis MARKTGAiSE II WICHTIGE MITTEILUNG FÖR ALLE BESUCHER DER HYSPA Wenn Sie nach Bern kommen, dann versäumen Sie nicht, unseren sehenswerten Geschäftsräumen einen Besuch abzustatten. 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NO 58 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE EK HD »OB Darf die Frau um die Liebe des Mannes werben ? Wohl selten hat ein Thema wie das: «Darf die Frau um die Liebe des Mannes werben?» regeres Interesse gefunden. Diese heute so aktuelle Frauenfrage wurde vor ungefähr einem Jahr schon von mir aufgeworfen und seither ist sie nicht mehr verstummt. Einer einzigen Wochenschrift gingen auf diese Anfrage hin mehr als 200 Antwortschreiben aus allen Leserkreisen zu. Ich konnte zu meinem Vergnügen feststellen, dass sich die meisten Antwortgeberinnen und -geber zu einem «offenen « Ja > bekannten. cDarf die Frau um die Liebe des Mannes werfben?> Die allgemeine Lebhaftigkeit, mit der diese Frage behandelt wird, hat mich bewogen, sie gleichfalls neu aufzugreifen, zumal ich weiss, dass ich vielen meiner Mitschwestern mit meinem freien Bekenntnis aus dem Herzen heraus sprechen werde, hauptsächlich jenen, denen es umständehalber nicht möglich ist, gesellschaftliche Anlässe zu besuchen, um auf diese Art Gelegenheit zu haben, eine gediegene Herrenbekanntschaft zu machen. Aber gerade diejenigen sind es oft, die die besten Qualitäten für gute Hausfrauen und Mütter besitzen, diese Stillen, Unbeachteten, die in den Pflichten de Alltags förmlich aufgehen und nichts vom Leben haben, kein bisschen Glück — kein bisschen Liebe. Das Urteil des Mannes. Anf diese, meine obige Frage, schrieb mir ein Mann von grosser Gelehrsamkeit aus Elba: «Ich freue mich, dass Sie, Verehrteste, so mutig sind, mit dieser so wichtigen Frauenfrage an die Oeffentlichkeit zu treten. Es gibt noch viele junge Männer, die nicht tanzen, den Damen nicht bis zur Haustüre nachrennen und fast keinen Bekanntenkreis besitzen. Ihre einzige Untugend besteht darin, dass sie zu schüchtern sind. Wie soll diese Sorte anständiger Männer sich benehmen, um die Bekanntschaft einer Dame zu machen, die sie interessiert und die sie wegen ihrer v«rmaleideten Schüchternheit nicht anzusprechen getrauen? Nehmen wir an, diese Dame ist weltgewandter: warum sollte.es 5 (E 8 TT DE EFDQ/I\tD Das Liebeswerben der Frau ihr nicht erlaubt sein, ihm entgegenzukommen, ohne sich dabei gleich in ein schlechtes Licht zu stellen? Es würde oft nur irgendein harmloses Gespräch brauchen, einen freundlichen, aufmunternden Blick, eine kleine, harmlose Raffinesse, um die die Frauen ja nie verlegen sind. Sie kann ihm dadurch behilflich sein, dass er sich in seiner Unbeholfenheit zu Wort finden kann.» Das Urteil dieses Mannes ist klug und gesund. In dieser Weise haben mir eine Unzahl von Herren und Damen geantwortet. Die Zeit ist vorbei, wo es gar nicht anders ging, als dass der Mann um seine Zukünftige kämpfen müsste. Geduldsam hat das Mädchen unter der Obhut der Eltern gewartet, bis « Er» kam und um ihre Hand anhielt. Kam «Er» nicht, nun dann wusste sie, dass ihr das Altjungfernstübchen gewiss war. Niemals aber wäre es ihr erlaubt gewesen, auch nur einen Schritt zur eigenmächtigen Gründung eines eigenen Haushaltes zu wagen, selbst dann nicht, wenn ihr ganzes Lebensglück davon abhängig war. Sie hätte sich ganz einfach in der sogenannten guten Gesellschaft unmöglich gemacht. Heute hat sich die Menschheit einen weiteren Horizont gezogen. Man hat manch alten Brauch umgestossen. manche Grenze verlegt und manche verschrobene Anschauung zum alten Eisen geworfen. Der Krieg —und nicht minder die Nachkriegszeit — hat eine grosse Umwälzung gebracht. Man hat sich von vielem losgelöst, an dem man Jahrzehnte gehangen hat, aus purer Traditionsmanie. Dem Manne war es von jeher gestattet, seine Wünsche in bezug auf Liebe geltend zu machen. Es ist ihm erlaubt gewesen, vor die Angebetene hinzutreten und ihr zu sagen : «Ich liebe dich, willst du meine Frau werden?» Warum sollte es der Frau nicht auch erlaubt sein, ihr, die heute in der Gesellschaft teilweise vor dem Manne den Vorzug geniesst, genau so rückhaltlos mit ihm zu sprechen und ihm zu sagen: «Ich hab' dich lieb und möchte gerne deine Frau werden!» Ein so freies Bekenntnis könnte doch unmöglich ein Verstoss gegen die gute Sitte sein. Vertreter, die im Auto reisen, dürfen nie... Gleichberechtigung auf der ganzen Lm?e. Ich wage zu behaupten, dass wir heute in der «Zeit der Frau» stehen und in der Weiterentwicklung zur Gleichberechtigung mit dem Manne. Sie führt das Auto, fliegt, schlägt Rekorde, sitzt als Geschworene im Gerichtssaal, tritt als Verteidigerin auf, steht in sonstigen Aemtern und Würden, kurz und gut, sie nimmt heute einen beachtenswerten Platz im öffentlichen Leben ein. Hat sie doch schon im Ausland während der Zeit, als Brüder, Gatten, Väter draussen in den Schützengräben lagen, bewiesen, dass sie die Fähigkeit besitzt, Männerarbeit zu leisten. Es war in der Tat begrüssenswert, dass die Frau Gelegenheit fand, sich zu entfalten und zu zeigen, was für Kräfte in ihr verborgen liegen. Lange genug hat sie sich bescheiden im Hintergrunde gehalten und ist kaum aus dem Rahmen ihrer Häuslichkeit herausgetreten. Sie hat sich ihr Recht erkämpfen müssen — sie soll es haben, so gut wie die Männer, und sie soll vor allem der Stimme ihres Herzens keinen Einhalt mehr tun müssen. Indirekt tut sie es ja schon längst nicht mehr. Denken wir nur an die Heiratsannonce, in der auch sie gleich ihren männlichen Kollegen ihr Liebeswerben offen zum Ausdruck bringt. Die Frau soll um die Liebe des Mannes werben dürfen ! Allerdings darf sie nicht vergessen, dass dies in einer ungemein taktvollen Weise geschehen muss, soll sie nicht missverstanden werden. Sie darf dem Manne entgegenkommen, wenn es ihm aus irgend einem Grunde verwehrt sein sollte, zu sprechen. Die Ansicht der Frau. «Ich bin ganz Ihrer Ansicht, — die Frau darf um die Liebe des Mannes werben! » schrieb mir eine Dame. «Und ich freue mich, dass endlich einmal jemand den Mut gefunden hat, frei und offen darüber zu sprechen. Ich selbst bin eine verheiratete Frau und habe nicht mehr nötig, um die Liebe eines Mannes zu werben. Aber wenn dies nicht der Fall wäre, würde ich mich keinen Moment scheuen, einem Manne zu sagen, dass ich ihn liebe, wenn es sich um mein Lebensglüok handeln würde! » Aus Paris kam mir ein Brieflein zugeflogen, in dem mit kräftig-klarer Schrift geschrieben stand: « Die Frau darf heute denken, — sie darf handeln, und durch diese zwei Dinge hat sie sich Rechte erworben. •Diese Rechte geben ihr eine fundierte Stellung im Leben. Diese Stellung stempelt die Frau zur.Kameradin des Mannes. Das Zeit- eine Nervenpanne erleiden; immer müssen Sie auf der Höhe sein — zum Fahren, zum Verkaufen. Wenn Sie eine schlaflose Naoht hatten, vom Fahren übermüdet sind, Unerquickliches mit den Kunden erlebten, Kopfweh oder sonst Ihren schlechten Tag haben, dann nehmen Sie eine halbe oder ganze Citan-Tablette. Sie gibt Ihnen in kurzer Zeit und für den ganzen Tag klaren Kopf und Frische wieder. Citan-Tabletten begegnen ferner den Folgen von Nikotinund Alkoholgenuss. 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Selbst wenn man nicht absolute Feministin ist, freut man sich ob dieser Tatsache. — Warum nun soll es im Jahrhundert der Gleichstellung beider Geschlechter als unmöglich angesehen wer- ZÜRICH Waldmannstrasse 1O färben, reinigen bügeln, stopfen Ami mVvmxkm aSm j^önUch Sorgfältige Postablieferungl BLUMEN - PAN ELLA, ST. GALLEN Marktplatz 14 - Telephon 2887 Das gute Blumengeschäft am Platze Sichere verschaffen wir dem anlagesuchenden Publikum. Auf Grund von Auskünften, die uns immer aus Originalqueilen zur Verfügung stehen, bieten wir unsern Kunden die Gelegenheit, erstklassige Wertschriften in geschickter Risiko» Verteilung zur Kapitalanlage auszuwählen. Lassen Sie sich bitte von uns kostenlos beraten. SPAR- & LEIHKASSE IN BERN Einnehmereien: Bo Gümligen, Köniz, scherli, Zollikofen. Mgen, Bümpliz, Muri, Nieder-