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E_1931_Zeitung_Nr.055

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V«*i.|««~hi. s Der Suchscheinwerfer im Kanton Bern. Das Führen von permanent befestigten Suchscheinwerfern an Automobilen ist und bleibt im Kanton Bern verboten. Die diesbezügliche Verfügung der bernischen Polizeidirektion vom 29. Dezember 1930 bleibt bestehen, nachdem sie eine Verkehrskommission, in der sich Vertreter der bernischen Strassenverkehrsliga befinden, bei einer zweiten Prüfung als gut befunden hat. Wir haben vor einigen Wochen den Bericht eines Automobilisten veröffentlicht, der gegen ein solches Verbot scharf Stellung nahm und insbesondere auch die Art der Durchführung des Verbotes kritisierte. Im Anschluss an den Bericht gaben wir unserer eigenen Auffassung Ausdruck, des Inhaltes, dass man mit dieser Verfügung zu weit gegangen sei.,Wir verwiesen auf den grossen Nutzen des Suchscheinwerfers für den Arzt und den Ortsfremden und schlugen eine derartige Aenderung der Verfügung vor, dass nur der Missbrauch der Suchscheinwerfer behindert, nicht aber auch ihr guter Gebrauch verboten würde. Das bernische Verkehrsamt stellte damals eine nochmalige Prüfung der Verfügung in Aussicht. Um so überraschter waren wir über den nun endgültig vorliegenden Entscheid. Die Direktion des bernischen Verkehrsamtes schreibt uns : «Wie wir Ihnen seinerzeit in Aussicht gestellt haben, haben wir das Problem der Suchscheinwerfer der neu gewählten Verkehrskommission, in welcher, wie Ihnen bekannt ist. die Vertreter der Strassenverkehrsliga sind, zur nochmaligen eingehenden Prüfung unterbreitet. Die Kommission hat daraufhin beschlossen die Verfügung der kant. Polizeidirektion vom 29. Dezember 1930, welche die Frage der Sucheriampen regelt, entspreche absolut den Bedürfnissen der Sicherheit des Strassenverkehrs. Die Gründe, welche für die Belassung der Sucherlampen sprechen, seien nicht derart, dass sie die überauö zahlreichen Nachteile, welche die unrichtige Verwendung von Sucherlampen mit sich gebracht hätten, aufzuwiegen vermöchten. Die Kommission erachtet es demnach nichf für notwendig, der Polizeidirekton Vorschläge zur Aenderung des bestehenden Verbotes zu unterbreiten.» «Wir möchten nicht verfehlen darauf hinzuweisen, dass das Verbot nicht etwa die Lampen betrifft, welche vermittelst eines Kabels an das elektrische Licht, angebracht werden, und welche zu ReparatuTzwecken, Sucherzwecken und dgl. verwendet werden, sondern es betrifft die unter dem Namen Sucherlampe bekannten Beleuchtengjkörper, welche an den Motorfahrzeugen fest oder beweglich aufmontiert sind.» «Wir sind überzeugt davon, dass die überwältigende Mehrheit der Motorfahrzeugführer diese Massnahme der Polizeidirektion, welche der Sicherheit des Strassenverkehrs dienen soH begrüsst Diese Auffassung ist denn auch in der Beratung der Verkehrskommission einstimmig zum Ausdruck gelangt,> «Unsere Polizeiorgane sind angewiesen, bei ihren Kontrollen dafür zu soigen dass die Suchprla-mpen vom Verkehr auf der Strasse verschwinden» «Bei diesem Anlass erlauben wir uns. noch darauf aufmerksam zu machen, dass die Einsendung des Herrn H. S. in W in keiner Weise den Tatsachen entspricht. Es wird .wohl niemandem einfallen unseren Verkehrskontrollen die al!" bandes, der sich mit allgemeinen wirtschaftlichen und ' gewerbschaftlichen Fragen be- gemein die Achtung der vernünftigen Strassenb»- nützer geniessen. Handlungsweisen unterschieben zu wollen, deren Unvernunft st.ar a-ueenscheinig ist Die Verkehrspolizei hat nie von einem Fahrer verlangt, dass er auf der Fahrt selbst sein Werkzeug hervornehme, um die Sucherlampen zu demontieren. Wenn jedoch ein Fahrzeugbesitzer. trotz wiederholter Mahnung sich den bestehenden Vorschriften ständig widereetzt. so sind unsere Organe .gezwungen^ ihre Pflicht mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln zu erfüllen.» Wie aus dem-Brief hervorgeht, wurde die Verfügung der Polizeidirektion von derVerkehrskommission einstimmig eutsjeheissen Trotzdem oder gerade deshalb überrascht uns dieses Ergebnis, Ob der Schaden, der mit einem missbräuchlich benützten Suchscheinwerfer getrieben werden kann, grösser ist als der Nutzen, den der richtige Gebrauch des Suchers mit sich bringt und ob man nicht einfach den Missbräuchen hätte zu Leibe rücken können, ist eine Frage, die wir nach wie vor offen lassen müssen. Dass die Verkehrskommission, die an und für sich ja in bester Absicht entschieden haben mag, wirklich « die überwältigende Mehrheit der Motorfahrzeugführer » hinter sich hat, möchten wir gerade auf Grund der uns zugegangenen zahlreichen Zuschriften doch nicht ohne weiteres als erwiesen betrachten., Jedenfalls steht der Kanton Bern mit der betr. Vorschrift unter den Kantonen allein auf weiter Flur, und ist uns auch nicht bekannt, dass die AUTOMOBIL-REVUE 1931 - N*> 55 list der Befolgung der Vorschrift widersetzt und Aufforderungen der Polizeiorgane ständig nicht befolgt. Das scheint leider schon vorgekommen zu sein. .Wenn wir uns nicht sehr irren, wird das Suchscheinwerfer-Verbot noch manche Diskussion auslösen. Immerhin mögen sich die Automobilisten bewusst sein, dass die Polizeiorgane nur ihre Pflicht tun. m. Eisenbahner und Autokonkurrenz. In Bern tagte am 27 Juni der XIII. Kongress des schweizerischen Eisenbahnerver- fasste und sich auch über die wirtschaftliche Depression, die sich auch in den Betriebsergebnissen der Bahnen zeigte, geäussert hat. Der Kongress stellte u. a. fest, dass sowohl die Bundesbahnen als die Privatbahnen im Vergleich mit den entsprechenden Verkehrsanstalten des Auslandes durchaus befriedigende Verhältnisse aufweisen. Als bestes Mitte! für die Bekämpfung der Krisenzustande empfahl Nationalrat Bratschi in seinem Referat die Erhaltung und Steigerung der Kaufkraft der Massen, mit der Begründung, dass alle Staaten mit relativ hohen Löhnen und entsprechend gearteter Lebensweise die kleinsten Arbeitslosenziffern aufzuweisen hätten. Diese Einstellung deckt sich zum Teil mit den Anschauungen von Ford. Eine besondere Entschliessung des Kongresses nahm Stellung zur Autokonkurrenz. Sie heisst: «Ausser der Wirtschaftskrise werden die finanziellen Ergebnisse der Bahnen in steinendem Masse durch die Autokonkurrenz gefährdet. Der schweizerische Eisenbahnerverband vertritt nach wie vor den Standpunkt, dass dieser Gefahr nur auf dem Wege der Ergänzung der Gesetzgebung, wodurch das Motorfahrzeug organisch in das ganze System des Verkehrs einbezogen werde, Montage von Suchlampen andernorts je in wirksam und mit dauerndem Erfolg begegnet werden könne.» Frage gestellt worden ist. Immerhin, jetzt weiss man, woran man ist. Dieser Entschluss ist von aussen gesehen Die Polizeiorgane haben Weisung, auf diedurchaus verständlich und üiskutierbar, wenn Beseitigung der Suchscheinwerfer hinzuwir man dem Wörtlein «organisch > den richtigen Sinn zukommen lässt. Wir gestatten uns. ken. Wie das Verkehrsamt ausdrücklich bemerkt, wird es der Polizei aber nicht im entferntesten einfallen, die Vorschrift unver ihn so zu formulieren, wie es weiten Interes- den Entschluss manierlich umzukehren und nünftig zur Anwendung zu bringen. Von einem Zwang, den Suchscheinwerfer an Or+ Ergebnisse der Autoverkehrsunternehmunsen entsprechen würde : « Die finanziellen und Stelle abzumontieren, könne keine Rede !ger> werden in steigendem Masse durch die sein, es wäre denn dass «ich ein RabnknnVurren7 gefährdet Dieser Gefahr kann nur auf dem Wege der Ergänzung der Gesetzgebung, wodurch die Bahnbetriebe organisch in das ganze System des Verkehrs einbezogen werden, mit dauerndem Erfolg begegnet werden. » Wir wollen eine Zusammenarbeit der Verkehrsmittel unseres Landes, der Eisenbahnen, der Schiffahrt, der Flugverkehrsunternehmungen und deT Autoverkehrsbetriebe. Ebenso sind wir einverstanden mit einer modernen Verkehrsgesetzgebung, die sich der allgemeinen Förderung des Verkehrswesens und der Zusammenarbeit der einzelnen Verkehrsmittel annimmt. Wenn man aber in andern Verkehrsmitteln nur die Konkurrenz zu sehen geneigt ist (Autokonkurrenz!), so glauben wir noch nicht, dass der Eisenbahnerverband • den richtigen Begriff habe von der organischen Einbeziehung der Verkehrsmittel in die Gesetzgebung ei' nes Landes. go. Die zweite Betriebswoche der Alpenposten vom 22.-28. Juni. Die Alpenpostkurse beförderten in der zweiten Betriebswoche insgesamt 16,608 Personen gegenüber 17.685 im Vorjahre. Die Minderfrequenz beträgt 1638 Reisende. Sie erklärt sich teilweise aus der Verminderung der Extrafahrten. Die grösste Frequenzverminderung hat die Grimselroute zu verzeichnen (—717) da im Jahre 1930 viele Extrafahrten zwecks Grimselbesichtigurtg durchgeführt worden sind. Auf die Strecke Ragaz-Vättis entfällt die grösste Mehrfrequenz (+168). It.' Die Lärmbekämpfung in Deutschland. Der Verein deutscher Ingenieure hat einen Fachausschuss für Lärmminderung gebildet, der sich durch Umfrage bei allen in FTage kommenden Berufsklassen über alle dieses Problem berührenden Dinge unterrichten will. Die Ergebnisse dieser Umfrage sollen dann als Grundlage für Massnahmen zur Einschränkung oder Beseitigung wenigstens der ärgsten Missstände dienen. -1. Neuer Postautokurs. Auf der Strecke zwischen der Bahnstation Wald und dem bekannten kantonal zürcherischen Lungensanatorium Wald ist auf 1. Juli ein Postautokurs mit einem 15-plätzigen Wagen eröffnet worden. Wie der dortigen Presse zu entnehmen ist, begrüssen nicht nur die Besucher des Sanatoriums diese neue Verbindung, sondern sie wird auch den zahlreichen Ausflüglern willkommen sein, welche den Sommer über nach den aussichtsreichen Höhen im Tösstal wandern. z. ERSATZTEILE FÜR ALLE AMERIKANER WAGEN Auch Ihnen kann so etwas passieren I Drum fahren Sie nicht Ohne: sondern mit Getrieberäder, Tellerr&der und Kolben. 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55 - 1931 AUTOMOBIL-RrrVUB EEu*c»i»atfT«Muwfn^fe ,. (Europa-Touring-Auskunftsdienst, Bern). Teilweiser Linksverkehr In Oesterreich bleibt bestehen. Ende dieses Jahres sollte in Oesterreich der Rechtsverkehr überall eingeführt werden. Das entsprechende Gesetz war vom Nationälrat angenommen. Nun fehlt dem Sjtaat aber das für die notwendigen Aenderüngen (Strassenbahnverlegungen etc.) erforderliche Geld. Für die Gemeinde Wien würde sich die nötige Summe z. B. auf über 20 Millionen Schilling belaufen. Das schon "bestehende Gesetz über Einführung des Rechtsfährverkehrs wurde daher durch eine Zusatzklausel ergänzt, die den Zeitpunkt seines Inkrafttretens auf einen späteren, unbestimmten Zeitpunkt verlegt Die Fahrordnung in Oesterreich bleibt also vorläufig dieselbe: In Tirol, Vorarlberg und einem Teil von Salzburg rechts fahren, im übrigen Oesterreich aber links fahren. ET Alpenstrassen. In der vergangenen Woche sind bis auf den Col du Galibier sämtliche Alpenpässe, die noch nicht fahrbar waren, dem Verkehr geöffnet worden. Die Oeffnung des Galibier ist auf diese Woche vorgesehen; damit sind alle Alpenstrassen uneingeschränkt dem Automobilverkehr geöffnet. ET o Pyrenäen. Die für den Äutomobirverkehr fn Betracht kommenden Pyrenäenpässe sind' alle als offen gemeldet ET Aufgehobene Sperre. Der KareTipass Ist wieder passierbar. Die Strasse wird auf der Ostseite verbreitert. Die Gemeinde erhebt als Beitrag an den Umbau von den durchfahrenden Automobilisten eine Gebühr von 10 Lire. ET '$•» Touren-Antworten: T. A. 704, Krefeld-Mönchsn. Da anzunehmen isi, dass Sie Heilbronn, Mosbach, Heidelberg und die B.ergstrasse bereits bei der Hinfahrt nach Krefeld berühren, sei Ihnen folgende Route Rrefeld-München empfohlen: Krefeld, Köln, Bonn, Sinzig, Andernach, Koblenz, Nassau, Holzhausen, Wiesbaden. Frankfurt, 258 km. Frankfurt, Aschaffenburgr, Remlingen, Würzburg, Ochsenfurt, Uffenheim, Rothenburg aß., Ansbach; Nürnberg, 2ß5" km. Nürnberg, Ansbach, Feuchtwangen, Dinkelsbühl, Nördlingen, Donauwörth, Meitingen, Augsburg, Mein^ Brück, Jtünchan. ,239. k Si&. berühren dabei ein halbes Dutzend der schönsten Städte (Würzburg, Rothenburg, Nürnberg, Dinkelsbühl, Nordlihgen, Augsburg). Wenn möglich sollten Sie in Nürnberg einen Taf ein-Ztrwschieben; es bliebe dann auch für die Besichtigung von Rothenburg mehr Zeit. eb. T. A. 705, Reist nach Dalmatlen. Für Dalmatienreisen werden meist die grossen Durchgangsstrassen der Küste entlang henutzt, die denn auch ganz annehmbar sind. Piejloute führt über Fiume, Senj, Gospic, Obrovac, Sibenik (Sebenico), Split (Spalato), Metkovlc, Dubfovriik (Ragusa), Kotor (Cattaro) und event. noch bis Cetinje. Für den Rückweg wird meist das gleiche Itineraire benützt. Es ist jedoch sehr zu empfehlen, von Metkovic die Rückfahrt über Mostar, Sarajewo, Kiseljak, Zenica, Jajce, Banjaluka, Bos Novi, Petrinja, Zagreb, also durch das Landesinnere, auszuführen, wobei besonders Städte wie Mostar, Sarajewo, Banjaluka grosse TJeberraschungen bieten. Auch hier sind die Strassen zwar nicht vorzüglich, aber doch gut fahrbar. Garagen, Benzirizapfstellen und gute Hotels finden sich der Adria entlang in allen grösseren Orten, etwas weniger zahlreich im Innern. Es ist immer ratsam, wenn man abends eine grössere Stadt erreicht, nicht mehr weiter zu fahren. Man vermeidet- damit, in irgend einem nicht allzu sauberen Nest über Nacht bleiben zu müssen. Immerhin ist im mehr auf Fremdenverkehr eingestellten Dalmatoen diese Gefahr weniger gross. T.-B. Touren-Fragen: T. F. 706, Lausanne-Ragaz. Ich bitte um Angabe folgender Routen: a) Kürzeste Verbindung Lausanne-Ragaz. b) Eine Route lausanne-Ragaz über Lnzern. M. D. in Aix-en-Prov. T.F. 7Ö7, Berh-NOrfaurgring. IcV möchte zum grossen Preis von Deutschland fahren. Welche Route schlage ich am besten, ein und -wie lang ist eio? Ich möchte nur durch deutsches Gebiet fahren,, da ich ein deutsches Triptyk schon besitze. B. M. in B. Wichtige Strassensperren und Umbauten Im Ausland. Gesperrte Strassen. Kanton Strecke Bemerkungen Airgan Slns-Oberrüti Gesperrt. Umleitung Dber Cham-Eothkr euz Aargan Strasse Stein-Laoten- Ab 8. Juni für 3 Monate bürg gesperrt. Umleitung über Elkcn-Kaisten. AatfM Baden, elMCM Um- Für allen Fahrverkeh matbrfloka gesperrt. ApfaowU As-Hh. Stoestxaue Gesperrt ois auf weiteres. Umleitung: Pertonenwa- Ken Ober alte Strasse. lAtf-wnpen flhpr TroffMl. Appenzell A.-Eh. Strecke WoUhalden- Gesperrt. Umleitung über Rheineck. Walzenhausen. Bw*l StiocKc Basel- Ge«rrr Der vorliegende Führer zeichnet sich aus durch (Umleitung über Favero - S. Michele-Ronca3e-Valio- Genauigkeit und Klarheit und wird dem Reisenden Meflo-Eisenbrücke über den Possetta-Kanal). der zuverlässigste Begleiter sein. Dem eigentlichen, beschreibenden Textteil ist eine allgemeine Uebersicht über Italien, seine Geschichte und seine Kunst Ungarn: Strasse Budapest-Szolnok-Debrecen: Umbau cwischen Cefled and Abony. Umleitunir fib«r vorangestellt, ihr folgen die Zufahrtswege nach Törtel Italien und dann die erwähnten Beschreibungen Belgien. Strecke Arlon-Reoogne-Namur im Umbau. Strecken Marche-Larocho und Namur-Sam- der einzelnen oberitalienischen Landschaften, die als Touristengebiete in Frage kommen, wie die breffe Im Umbau. Lombardei und Oberitalienischen Seen, die drei Tschechoslowakei. Sperren auf den Strecken Venetien, der Piemont, Ligurien etc. mit ihren Pilsen-Bischofteinitz, Karlsbad-Eger, Karlsbad-Elbogesn, JN.' Päka-Trautenau, Brunn-Oelmütz, Brünn- und Grundrisse vervollständigen die gediegene Aus- Städten. Reichhaltiges Kartenmaterial, Stadtpläne Iglaiü Auf Umleitungen achten. stattuns dieses neuen Oberitalien-Handbuches. Be.' Bt» Archbrfloke bei Buren Für Lastwagen übet S Tona. A. nen bis auf weiteres gesperrt. Bm Buren aj A« Htfni- Bis auf weiteres lür La*- brückt autot. gesperrt. Bttn Strasse Zollhans- Fahrverbot für Lattwagm Sangernbodea und Autocars. Für Personenautos Vorsicht geboten. hü Staatwtrasse Warb- Zolltkoten-Btrn gesperrt, Uafen-Zollikofen. Umleitung: Zollikofen- Klrchllndaeh-Ortschwa- ben-Herrenscbwanden- Halenbrünlce. Bern Stfasse ThSrlshaus- Für Durchgangsverkehr Laupen InNcucnegg gesperrt. Umleitung üb. Flamatt. BUB Sinunentalerstrasseln Einbahnverkehr. Talemand aussenher Lat- wärts über Fortbrücke, terbaon. talanswlrta über Oeybrücke. Durch Klnbabn- _ tafeln markiert. St. Gallen AltatttUn Sperre In Eicht. Oberriet St. Gallen Ober ateinach- Wird wanreoa der Dauer Pfauenmooa der Baoarbdtcn rimz- Mob eeeperrt* Bt. Gallen Nenhaus-Esohenbach Gesperrt —. und Wagen. Umleitung über Blcken- Gommlswald - Uznach- 8chmerikon 8t. Gallen Strasse Ebnat bti Ganzl. gesperrt bis Mitte Trempel (Krum- Juli. Umleitung über menau) Ebnat-Brandholz-Blomberg-Trümpel. Beawjrz Strasse Blchterswll- Gesperrt ab 10. Juni. Um- Frelenbach leitung über Wylen. Znfahrt nach Bach über Weinburg BOtotlria« Ssheltanitrau« Ton Währenu aea Bane» dei Mümluwil- bli Ba> neuen fatawangetiMM mlswil sescerrt. Bolotrrarn Pas^wanntrasse Gesperrt XMtin Monte Cenerl-Lofano Gesperrt TOI Lngano. Umleitung markiert. Xbarfaa JUtHnfen: Murg- Gesperrt für Wagen übet brüske bei der 6 t Gesamtgewicht _ Mühle Umleitung über W&ngl. Xnarm Horn-Tübaeh Gesperrt. Umleitung über Ober- u. Untersteinach oder Untergoldach-Bor- "«BP« BKE-Kbmtaia G»sperrt'ab 16. April 81 Der Verkehr gebt vom „Adler" Bug übsrDot naeht-glagerahauwii. TalTfM Strasse Sulgen-Bl« Gesperrt- TJmleltnno- •obofszell von Ge- tafeln beachten. melndegrenxe Blelken-Kradoll bla Schnihaus BjadolX. CkaifM y om aeaunar üreuz- Gesperrt ab 16. April 81. llnnn bii j.Biren" Verkehr geht über Her Bottighofen renhof-Sohönenbanm- Altmau-Krouillnn« garttn-DettighoAn- Leniwil. Urarga« Strassengabelung See- Gesperrt. Umleitung über strasse Kgnach bis Buch - Fezisloh - Ebnat* Kreuzung „Traube" Neukirch. _ M * Neukirch Zürich Kappel nnd Elfierswil Strasse Kappel-Eantontgrenze und Strasse Uerz- Hkon-Kantonsgrenje füt Motorlastimgen gesperrt Alte Landstrasse iwi- Gesperrt in Eicht. Zürichsehen Grenze Zolli- Rapperswil. Umleitung kon n. Boglerenstr. über Gotthaldenstr. u _____ Zürcherstr. utttmk Küsnacht: Seestr. zw. VerKenx lUchtong Zuriet' Grenze Brlenbaeh gesperrt. Umleltnnp und Wlitl>?nme über die HMllbaobJtr ZtrWl Wetzikon: Strasse v. Gesperrt. Station Kempttn bis zur «Havanna» Zürich Str.Seebmch-EümianK Gesperrt nacb Seebach Attrtsu Hongi-Zttrcherstrasse Gesperrt bli clrka Ende zwlsohen Sehwert o. Juli. Post and alte Post- Wartau. ZQrkh Sorbas. Str. 1K1. vom G»»p»rrt bli Mltt« JnlL westl. Dorfausgang bli Wagenbreona Zürich Strasse Eüti-Wald Gesperrt Zürich Hiuwil. Strasaenstr. Gesperrt In der Ortschaft Zürich Uster. Bankstrasse Gesperrt Kontrollierte Strassen. KantonStreckeBemerkungen AargauMellingenVersteckte Eontrolle (25.5.) A a r g a u S u h l V e r s t e c k t e Kontrolle (25.5.) BasellandIm g. Halbkanton Fliegende Eontrolle (2.0.) FreiburgGempenachKontrolle Im Ort (20.5.) FreiburgFlamattKontrolle (Sichtung Freiburg) (20.5.) FreiburgBlasVersteckteKontrollo durch 2 Polizisten (8. 6.) Glarns " I m ganzen Kanton Ortskontrolle an Sonntg. GranbündenGhur-HasansVersteckte Kontrolle mit Stoppuhr durch 1 Zivilisten und 1 Polizisten Nenehatelb. BondevllllenKontrolle (7.5.) NeuehltelAnverhlerKontrolle mit 8toppnhr durch lPolizisten (10.5.) S c h w y z L a u e n K o n t r o l l e innerorts mit Stoppuhr S e h w y z G e r s a n V e r s t e c k t e Kontrolle Innerorts (1.7.) ThurgauAmrtswllVersteckte Kontrolle . ( 2 6 . 5 . ) W a l l i s I m ganzenKanton Strenge Kontrolle (22. B.) ZürichEglisauStoppuhrkontrolle Innerorts (15.6.) ZürichBlrmenstorferstrasse Versteckte Kontrolle mit beim Triemli gegen Stoppuhr. 1 Polizist Waldegg (Gemeinde (11.8.) Sie holte mich in Ihrem... .-.SftrlfiTi ¥ftnn Rnrn aln Sie fand kaum Worte genug um Ihrer Begeisterung über den neuen Wagen Ausdruck zu geben. "Nun, was sagen Sie jetzt ? Sie begreifen meinen Stolz. — Kommen Sie herein. — Man sitzt doch wirklich bequem. Und sehen Sie die Ausführung. Bis ins kleinste Detail, wie sorgfältig und geschmackvoll." Sie lud mich ein, ein Stück mitzufahren. Auf offener Landstrasse liess sie mich die glänzenden Leistungen des 6 - Zylinder • Motors bewundern. Wir überholten flott zalreiche andere Wagen. Die tadellose Strassenlage, das AnsngsvermSgen, die Steigfähigkeit des Chevrolet lenkte offensichtlich allgemeine Aufmerksamkeit auf unseren Wagen. Es fiel mir auf, wie das junge Mädchen ohne die geringste Mühe, fast mit Fingerspitzen lenkte: "Auch eine längere Fahrt ermüdet mich gar nicht," sagte sie "es ist ein wahrer Gennss dieses Automobil zu führen." Am Heimweg fuhren wir durch dichten Strassenverkehr. Der wendige Chevrolet schlängelte sich geschickt zwischen hunderten anderen Fahrzeugen durch. Mit vollendeter Präzision gehorchte der Wagen der leisesten Bewegung der Frauen« hand. Versuchen auch Sie dieses herrliche Automobil. Unser Vertreter ist stet* zu einer Probefahrt bereit. Er wird Ihnen die günstigen Bedingungen der General Motors Acceptance Corporation erklären. Der heue CHEVROLET Offizielle Chevrolet-Vertreter u. Service-Stationen in der Schweiz: BERN: F. Heiniger-Schneiter, Schwarztorstrasse 58. Tel. Bollw. 33.44. BIEL: Seeland-Garage, P. Lehmann. Tel. 35.35. BRUGG: Andreas Schüren, Auto-Garage. Tel. 154. Kt. St. GALLEN und APPENZELL: Jean Willi, Vadianstr. 24, St. Gallen. Tel. 49.55. GENEVE: Albert Fleury, Garage, 30, Av. de Frontenez. INTERLAKEN: Hans Möcklin, Garage Eiger. Telephon 2.13. LANGENTHAL: Walter Iff, Auto-Garage. LIESTAL: Blank A.-G., Auto-Garage. Tel. 350. LUZERN: Erismann & Badertscher, Autos, Obergrundstrasse 40/42. ÖLTEN: Frey & von Feibert, Ringgarage. ROLLE: Garage Albert Fleury, route de Lausanne. Tel. 2.11. SION: Ch. Pauli, Garage. Tel. 3. ZÜRICH: Ufo-Garage Automobll-A.-G., Seefeldquai I. Tel. 26.060.