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E_1931_Zeitung_Nr.055

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formulierten Verdacht zu

formulierten Verdacht zu kommen, bei unsstellt. Vorwiegend lagen die Gründe des « auf vorgefasste Meinungen zu stossen und Nichtbestehens der Prüfung in ungenügender einer durch den Wettbewerb zwischen Bahnen und Auto zeitweise etwas getrübten At- 4% der Prüflinge mussten sogar bei der 2. technischer Beherrschung des Fahrzeuges. mosphäre zuviel Rechnung zu tragen», ß Prüfung zurückgestellt werden. Sdh Parlamentarische Kommissionssitzungen. Die Kommission des Ständerates für das eidgenössische Verkehrsgesetz versammelt sich am 28. Juli morgens unter dem Präsidium von Ständerat Bolli, Schaffhausen, im Kurhaus Chantarella zur Beratung der Vorlage. Auch die beiden gemischten Kommissionen, welche die Erstellung von Garagen für Postautomobile zu prüfen haben, werden sich noch diesen Sommer zusammenfinden. Diejenige, welche das Projekt der Postautogarage in Chur behandelt, versammelt sich am 31. August in Chur und die andere Kommission für die Erstellung einer Postautogarage in Lugano ist auf 4. September nach Paradiso aufgeboten. B. M&ownmsw Nolixen Der Strassenverkehr Im Kanton Bern. Die Sicherheit des Strassenverkehrs verlangt von den staatlichen Behörden eine Strenge Handhabung der aufgestellten Ge- Setzesnormen und insbesondere ein strenges •Einschreiten gegen Führer, die sich verkehrsgefährdende Handlungen zu schulden kommen lassen. Als solche Handlungen befrachten wir in erster Linie das Führen von •Motorfahrzeugen in betrunkenem oder angetrunkenem Zustand, wo die sichere Beherrschung der Maschine nicht mehr vorhanden oder erheblich gemindert ist. Im Jahre 1930 wurde 73 Führern die Fahrbewilligung entzogen, in 63 Fällen wurden Verwarnungen erlassen, immer dann, wenn der Fall nicht so schwer war, dass sich ein Entzug ohne weiteres gerechtfertigt hätte. Von den Be- •willigungsenteügen entfallen 30 auf gerichtliche Verurteilung, in 31 Fällen wurde die 'Bewilligung administrativ entzogen, dauernd oder auf unbestimmte Zeit oder temporär. In 12 Fällen erfolgte der Entzug provisorisch bis zur gerichtlichen Beurteilung. 47 Entzüge betrafen Führer, die sich des übertnässigen Alkoholgenusses schuldig gemacht hatten. Die übrigen Entzüge erfolgten wegen anderer Gefährdungen, so beispielsweise Ueberholen in unübersichtlichen Kurven oder falsches Kreuzen und ähnlichen Gefährtiungshandlungen. Die Wiedererteilung einmal entzogener Fahrbewilligungen erfolgt "nicht ohne weiteres nach Ablauf der ausgesprochenen Zeitdauer, sie geschieht erst nach einer weitern Administrativuntersuchung, 'die festzustellen hat, ob die Voraussetzungen der Absage gemäss Art. 12, 13 und 16 'des Konkordates erfüllt sind. Bin weiterer Faktor, der 'ebenfalls zur Hebung der Sicherheit des Strassenverkehrs dienen soll, ist die Vornahme bedeutend strengerer Fahrprüfungen und das Ansetzen •strengerer Massstäbe an die technischen Voraussetzungen der zum Betrieb zuzulassenden Fahrzeuge. Im Jahre 1930 wurden von den Experten des Strassenverkehrsamtes 1847 Automobile, Lastwagen und Traktoren und 1951 Motorräder geprüft. Fahrzeuge, die den gesetzlichen Bestimmungen nicht in allen Teilen entsprechen, werden ohne weiteres zurückgewiesen. Einer besonders scharfen Kontrolle werden die Sicherheitstelemente, wie Bremsen, Licht, Signalappa- Irate, unterzogen. Führerprüfungen wurden für Automobile 2570, für Motorräder 1959, 'für Gesellschaftswagen 20 vorgenommen. 'Auch hier werden die Anforderungen immer mehr verschärft. Zirka % der Führer wurde 1930 für eine zweite Prüfung zurückge- Durch die Verkehrsordnung wird die Lernfahrdauer auf 4 Wochen festgesetzt. Diese Dauer wird nur ausnahmsweise verkürzt, wenn die Führer bereits früher im Besitz eine Fahrbewilligung gewesen sind, dieselbe aber während 3 Perioden nicht mehr erneuert haben, oder wenn die Führer im Besitze der Fahrbewilligung eines andern Staates sich befinden. Die Prüfung selbst zerfällt in einen praktischen und theoretischen Teil. Neben der technischen Beherrschung der Fahrzeuge müssen die Prüflinge die wichtigen gesetzlichen Bestimmungen über das Verhalten im Strassenverkehr und die Signalvorschriften kennen. Die Toleranzfrist der bernischen Verkehrsordnung abgelaufen. Seit dem 1. Januar 1931 steht im Kanton Bern die neue Verkehrsordnung in Kraft, die am 15. September 1930 angenommen worden ist. Als zweckmässiges Novum enthält die Verordnung einen besondern Fussgängerparagraphen. Da die Erziehung der Fussgänger eine langwierige Arbeit ist und man der Polizei diese Aufgabe nicht ausschliesslich überbürden kann, hielt es die kantonale Polizeidirektion für notwendig, dem Berner Publikum eine Toleranzzeit zur Anpassung an die neuen Fussgängervorschriften zu lassen. Die Polizei begnügte sich in diesem ersten halben Jahre mit Verwarnungen, wird aber in Zukunft Strafanzeigen einreichen, wenn sich Personen auf polizeiliche Aufforderung hin nicht an die kantonalen oder örtlichen Verkehrsvorschriften halten. Wir werden auf dieses Thema noch eingehend zu sprechen kommen. go.. Der Stand der Verkehrsbewilligungen auf 31. Mai 1931 geht aus dem kürzlich erschienenen Verzeichnis hervor, welches die kantonale Motorfahrzeugkontrolle mit traditioneller Promptheit zusammengestellt hat und publizieren Hess. Den Unerlagen zufolge wurden insgesamt 20,710 Bewilligungen abgegeben, wovon _14,093 für Automobile aller Art, und 6617" "für Motorräder und Seiten*, wagen. Ueber die Entwicklung -'des -Verkehrs gegenüber dem Vorjahre orientiert am besten nachfolgende Zusammenstellung: Erteilte Verkehrsbewilligungen 1931 1930 1.1—31.5 1.1—31.5 hältnis langsamer fortgeschritten. Immerhin ist deT Fortschritt gegenüber 1930 um so beachtenswerter, als man zufolge der wirtschaftlichen Krise eine allgemeine Abdrosselung in der Nachfrage nach Verkehrsbewilligungen erwarten zu können glaubte. Weiterhin hat auch der Winter mit seinen anormal grossen und spät- einsetzenden Schneefällen den Motorfahrzeugverkehr zu Beginn des Jahres sehr stark behindert. Die zuletzt ausgegebene Kontrollnummer lautet auf 427 Y, während zur gleichen Zeit des Vorjahres 945 W den Abschluss der Berechnung bildete. Es wird also nicht mehr lange dauern, bis der Kanton Zürich beim Sohlussbuchstaben des Alphabetes angelangt ist. Das zwanzigste Tausend der Verkehrsbewilligungen ist bereits reichlich überschritten und bis Semesterende wird wohl das einundzwanzigste Tausend erreicht worden sein. Bemerkenswert ist der Stand bei den Motorrädern, wo gegenüber 1930 keine nennenswerte Bestandänderung zu beobachten ist. Ob sich die Wirtschaftskrise gerade bei der Bevölkerungsklasse am meisten geltend gemacht hat, welche für die Anschaffung von Motorrädern in Frage kommt oder ob ein vermehrter Uebertritt der Motorradbesitzer zu der Kategorie der Automobilsten die Ursache hiefür ist, lässt sich auf Grund des Zahlenmaterials nicht entscheiden. Auf alle Fälle hat Zürich seine Führung als automobilreichster Kanton, trotz aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten, auch in den ersten fünf Monaten dieses Jahres behaupten können, z. Rückvergütung auf internationale Fahrausweise. Bekanntlich haben die vor dem 15. Juni 1931 ausgestellten alten Fahrausweise eine Gültigkeit nur bis zum 24. Oktober 1931 erhalten, d. h. nicht für ein volles Jahr wie üblich, sondern nur für eine Anzahl Monate. Auf eine Eingabe der Sektion Zürich des A.C.S. hat nun die kantonale Polizeidirektion Zürich beschlossen, dass bei deren Ablauf (24. Oktober 1931) den Inhabern dieser alten Fahrausweise für jeden nicht angebrochenen, Ms zu einem Jahr fehlenden Monat eine Entschädigung von 40 Rp. ausbezahlt wird. War beispielsweise ein Ausweis am 2. Januar 1931 ausgestellt worden, so erhält der Inhaber des Fahrausweises diese Entschädigung für die Monate November und Dezember mit _80_Rp._ ausbezahlfc-Es-fet-sehr-ver- ;dankenswertr dass die kantonale Polizeidirektion diesem berechtigten Verlangen Folge gegeben hat, da es nicht verständlich gewesen wäre, wieso gerade diese Fahrer, die damals einen internationalen Ausweis nötig hatten, zu Schaden kommen sollen. Für eine linksufrige Wallenseestrasse. Auf den 27. Juni hatte der Verkehrsverein Mühlehorn die Vertreter der Seegemeinden bieten würde. Vom Standpunkt der Glarner aus würde sich ohne Zweifel die linksufrige Strasse bedeutend besser rechtfertigen lassen als die rechtsufrige, die nicht ohne eine grössere Anzahl von Tunnelstrecken erstellt werden könnte.' Die Gemeinden des linken Ufers und die dort ansässige Industrie mitsamt dem Gewerbe würden einen starken Impuls erhalten. Dazu kommen noch die touristischen und militärischen Vorteile, die für den Erfolg einer linksufrigen Strasse sprechen. In der Diskussion legte der Vertreter von Filzbach Wert darauf,' dass der bereits begonnene Ausbau der Kerenzerbergstrasse dadurch nicht aufgehalten werde, währenddem der Vertreter von Mollis erklärte, die Gemeinde werde mit ihren Forderungen für eiweiterten Ausbau der Kerenzerbergstrasse zurücktreten, sofern damit der Bau einer linksufrigen Wallenseestrasse beschleunigt werden könne. Die Versammlung bestellte nach der Diskussion ein siebzehngliedriges Komitee zur Werbung für eine linksufrige Wallenseestrasse und sprach den Wunsch aus, man möchte auf glarnerischer Seite die Interessen für eine linksufrige Strasse mit allem Nachdruck verfechten, da die Initianten für ein rechtsufriges Projekt bereits kräftig an der Arbeit seien. (Wirklich? Red.) Es ist vorauszusehen, dass die Finanzierungsfrage den entscheidenden Ausschlag geben wird. Sowohl der Kanton St. Gallen mit seiner Betonung des rechtsufrigen Projektes, als auch der Kanton Glarus mit seiner Bevorzugung der linksufrigen Strasse, sind von einer gehörigen Bundessubvention abhängig. Der Einfluss des eidgenössischen Oberbauinspektorates wird sich daher bei der Abfassung der Projekte geltend machen müssen. Das Wort haben nun die Befürworter der rechtsufrigen Strasse. lt. und alle Gemeinden, die ein Interesse ander Wenn auch die Zahl der Verkehrsbewilligungen nicht genau den Stand der verkehrsstrasse am linken Waüenseeufer haben, zu Abklärung des Baues einer Durchgangsberechtigten Fahrzeuge wiedergibt, da für einer Besprechung eingeladen. ein und dasselbe Vehikel innerhalb eines Die Notwendigkeit eines Baues einer Jahres mehr als eine Bewilligung gelöst Durchgangsstrasse am Wallensee wird von werden kann, so dürfte das vorgenannte •keiner Seite bestritten. Im Gegenteil: von Endresultat doch nicht weit von den tatsächlichen Verhältnissen entfernt sein, da die Bau einer den heutigen Verkehrsverhältnis- allen Seiten drängt man auf den raschen Handänderungen zu Beginn des Jahres noch sen genügenden Durchgangsstrasse längs wenig zahlreich sind. Verglichen mit derdem Wallensee. In der Besprechung vom ländischen Besuchern von Nutzen sein zu Aufwärtsbewegung des Vorjahres ist die 27. Juni, von der wir bereits in Nr. 54 berichtet haben, fielen hauptsächlich Voten Samariterdienst ausgebildet, so dass bei Un- können. Weiterhin werden die Lotsen im Gesamtzunahme an Automobilen fast die nämliche geblieben. Bei den Personenwagen ist eine ganz bescheidene Zunahme liche Seegemeinden würden sich nur für diemiteingreifen können. Es schweben bereits für den Bau einer linksufrigen Strasse. Sämtfällen die Lotsenstationen ebenfalls helfend zu verzeichnen, die bei den Lieferungswagen Erstellung einer linksufrigen Strasse erwärmen können, da dieselbe infolge ihrer geoburg. Köln, Frankfurt und Leipzig über die mit den Behörden weiterer Städte, so Ham- sowie den Omnibussen grössere Dimensionen aufweist. Dagegen ist die Vermehrung graphischen Lage und wegen den günstigen Einführung ähnlicher Lotsenorganisationen bei den Lastwagen und Traktoren im Ver- Bauverhältnissen bedeutend mehr Vorteile aussichtsreiche Verhandlungen. B. dem Mädchen wenige Fuss näher war undeinen einzigen Sprung und doch wollte er es regungslos wie eine Bildsäule stehen blieb. wagen. In demselben Augenblick, da der Einmal nur machte er eine schnelle Wendung Mann Miene machen würde, seine Deckung zu und blickte forschend den Hang hinauf. Blitz verlassen, musste Blitz zum Angriff übergehen. beschrieb einen weiten Bogen, um hinter ihn zu gelangen, äusserst behutsam, denn er Minutenlang rührte sich keiner — der Mann durfte nicht gesehen werden. Inzwischen war schien sich zu dem entscheidenden Schritt der Mann beträchtlich vorgerückt. Blitz kam nicht entschliessen zu können. Da neigte er jetzt die Erfahrung im Beschleichen aller Art sich vor — Blitz 1 ganzer Körper spannte sich von Wild gut zustatten und sein Coyotengehirn war in vollster Tätigkeit. Ein echt- zurück, jeder hinter seine Deckung. zum Sprung und plötzlich fuhren beide bürtiger Hund wäre bei dem ersten Anzeichen Durch dieses gefahrvolle Beschleichen waren Blitz' Sinne so völlig beansprucht ge- einer Gefahr für seinen Herrn verwegen auf den Gegner losgegangen und hätte dadurch wesen, dass sie für alles andere unempfindlich waren. Des Mannes scharfe Ohren hat- alles verdorben. Denn dieser Mann hatte zwei Pistolen im Gürtel stecken, und Blitz wusste, ten ein Geräusch vernommen und im selben wie gefährlich ihm dies werden konnte. Die Augenblick witterte Blitz einen neuen Geruch. Ein zweiter Mann kam um eine Bie- einzige Aussicht auf Erfolg bestand darin, zu warten, bis er den Mann gedeckt im Sprunge gung des Wildpfades und näherte sich langsam. Er war von schmächtigem Wuchs und erreichen konnte. Der Mann war nach und nach auf knappe aufrechter Haltung. Sein sorgfältig gepflegter grauer Bart bewies, dass er erst vor kur- dreissig Fuss an das Mädchen herangekommen und Hess sich jetzt hinter einem zem in diese Gegend gekommen war. schützenden Wall gefallener Baumstämme auf die Knie nieder. Vierzig Fuss hinter ihm kauerte Blitz. Noch immer war es zu weit für Diese neue Komplikation war zu viel für Blitz. Die bedenkenlose Angriffslust des Hundes drohte stärker zu werden als alle AUTOMOBIL-REVUE' 1931 — N« 55~ Zunahme in % Personenwagen '10.310 9395 10,7 Lastwagen für Personenbeförderung und Gesellschaftswagen 129 lOi 24 Lieferungswagon 1088 1060 26,4 Lastwagen 2395 2173 10,2 Traktoren 171 163 4,8 Total 14.093 12.895 9.3 Wolfsvorsicht und nur ein letzter rettender Strahl von Erinnerung an ein Erlebnis, das in nebelhafter Vergangenheit lag, bewahrte ihn davor? diesem gefährlichen Impuls zu folgen, sich auf beide Männer zu stürzen und derart sich selbst zu opfern, um nur das Mädchen zu warnen. Diesen zweiten Mann hatte er einst auf einer mondbeschienenen Lichtung getroffen, damals, als er das Mädchen zum erstenmal gesehen hatte. Es war kein klares Erinnerungsbild, mehr ein eigenartiges Gefühl der Vertrautheit mit Aussehen und Geruch dieses Mannes, der mit dem Mädchen verwandt schien. Sein Gefühl sagte ihm, dass er keine neue Gefahr für ihn bedeutete, sondern eher eine Hilfe. Betty, in Gedanken versunken, bemerkte ihn erst, als er schon ganz nahe war. Mit einem leisen Schrei sprang sie auf, lief ihm entgegen und warf sich in seine Arme. Blitz war es bekannt, dass diese sonderbare Bewegung ein Zeichen von Vertraulichkeit unter Menschen war, die solche merkwürdige Gewohnheiten hatten. Betty und dieser Mann waren also Freunde! AUSLAND» Autobusanschlüsse an die Eisenbahn sind neuerdings in vermehrtem Masse durch die tschechische Staatsbahndirektion dekretiert worden. Durch die Eingliederung von Autobuslinien zwischen einzelne Eisenbahnstrekken_sittd_ji,eue günstige Reiseanschlüsse und durchgehende Verbindungen geschaffen worden, welche viel zur Erleichterung des Reiseverkehrs beizutragen bestimmt sind. Die neue Kombination ist auch in tarif arisch er Hinsicht sehr interessant, indem die Eisenbahnbillets ohne weiteres auch für die Beförderung per Omnibus berechtigen. B. Der deutsche Autolotsendienst. In verschiedenen deutschen Städten, vorab Berlin, ist letztes Jahr ein wohlorganisierter Autolotsendienst eingeführt worden, welcher ortsfremden Fahrern der Verkehr in der Grossstadt oder die Durchfahrt erleichtert. Während der Sommersaison waren letztes Jahr allein in Berlin 20 ständige Lotsen und etwa 25 Aushilfsführer beschäftigt. Die Lotsen, welche ursprünglich nur als Führer für den selbstfahrenden Automobilisten gedacht waren, sind nun als Chauffeure ausgebildet worden, so dass sie jederzeit auch selbst das Steuer übernehmen können. Diese Leute müssen sich ferner über genügend Kenntnisse in fremden Sprachen ausweisen können, um so hauptsächlich den fremdsprachigen aus- Aehnlich wie Blitz ein Tier von ungewöhnlichen Eigenschaften war, so waren auch diese zwei Männer in ihrer Art ganz ausserordentliche Charaktere. Schwerlich wäre irgendeine Ueberraschung imstande gewesen, sie aus der Fassung zu bringen. Trotzdem schien es dem einen, der auf der Lauer stand, an der sonstigen Entschlossenheit zu fehlen; doch schon erhob er sich hinter seiner Dekkung und griff mit der Rechten nach der Pistole an seiner Seite. Ohne einen Laut von sich zu geben, schnellte Blitz vor. Die Pistole war schon halb aus der Tasche herausgezogen, als seine Zähne den Vorderarm packten und ihn vom Ellbogen bis zum Handgelenk aufschlitzten. Der Mann liess die Waffe zu Boden fallen. Die Wucht des Ansprungs liess Blitz zu Boden stürzen und unter das Gewirr der Baumstämme rollen. Nicht einmal diese blitzartige Ueberraschung und der furchtbare Schmerz hatten Hartes Sinne zu betäuben vermocht. Die einzige Wirkung war ein kurzes keuchendes Atemholen und ein hastiger Griff nach der zweiten Pistole. (Fortsetzung folgt.)

N°55 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE S|»©^tBiaeferichtetft Das Problem der schweizerischen Rundstreckenrennen. Nach dem ersten Grand Prix von Genf. Beinahe zur gleichen Zeit, als in diesen Spalten sich Stimmen für die Durchführung eines ersten schweizerischen Rundstreckenrennens erhoben, das allein geeignet schien. den Automobilsport aus der drohenden Gefahr der Lethargie zu erlösen, entschloss sich auch der A. C. S., deutlicher ausgedrückt die Sektion Genf und der Präsident der Nationalen Sportkommission des A. C. S., zur Durchführung des wahrhaft kühnen Projektes, in der Schweiz einen Grand Prix zu organisieren, so wie sie unsere Nachbarstaaten seit vielen Jahren kennen und als mach tige Förderer des Automobilsportes schätzen Der Gedanke schien auf den ersten Moment hin gewagt. Gewaltige Hindernisse stellten sich bei einer raschen Ueberlegung in den Weg. Woher das Kapital für diese grosse Veranstaltung nehmen, wie die Fahrer herbeiziehen, deren internationaler Ruf gleichzeitig auch einen Massenbesuch des Publikums gewährleistet ? Wie sollte es ferner möglich sein, auf unseren, dem gewöhnlichen Durchgangsverkehr angepassten Strassen Schnelligkeiten zu erzielen, die mit denen der grossen internationalen Circuits in Konkurrenz treten konnten? Fragen über Fragen! Doch der Glaube versetzt Berge, und alle die' anfänglichen Schwierigkeiten Hessen sich überwinden. Dank der Generosität eines hochherzigen Spenders war die finanzielle Seite der Veranstaltung überraschend schnell gesichert, und wie die Antwort wegen der Fahrerbeteiligung ausfiel, das konnte man an dem Rennen in Genf selbst erfahren. Ueber 30.000 Zuschauer drängten sich zu dem sportlichen Schauspiel; auch diese Zahl übertraf die Erwartungen der Organisatoren. Und die Geschwindigkeiten? Als Herr Decrauzat von einem Mittel von 135 km sprach, verhinderte selbst der Respekt vor seiner Charge ein leichtes, -ungläubiges Lächeln nicht. Die skeptischen Gemüter wurden später eines Besseren belehrt! Es ist nicht abzustreiten, dass die grossen Geschwindigkeiten der Genfer Veranstaltung teuer erkauft wurden: ein Mann müsste sein Leben opfern. Dieser Todesfall ist tief zu bedauern; es wäre unsportlich, ihn verschweigen zu wollen. Im Gegenteil, der Fall gehört in den Mittelpunkt unserer Betrachtungen, um auf diese Weise die notwendigen Lehren aus dem Beispiel zu ziehen. Ebenso ungerecht ist es jedoch, wenn jene latente Antipathie gegen das Automobil nun wieder in verschiedenen Kreisen laut wird und prophetisch auf das Grab des armen Mannes hinweist, der das Opfer eines Autorennens wurde. Wir sprechen hier von einer Antipathie, die bald leiser, bald lauter an gewissen Orten zu spüren ist und sich oft in Zeitungen manifestiert, ja sogar bis in die Regionen der redaktionellen Betrachtungen vordringt. Wegen einer Kleinigkeit hätte man am liebsten alle die 33 Fahrer, die mit Erlaubnis der Behörden ihre Wagen ins Rennen schickten, gleich Gesetzesbrechern behandelt. Dieses an gewissen Orten immer wieder auftauchende Ressentiment gegen das Automobil fand von neuem reichlich Nahrung, als eine sonst sportlich eingestellte Zeitung Czaikowsky, dem Fahrer, der das Unglück verursachte, beim Verhör folgende Worte in dan Mund legte: «Wenn die Strasse sich für Schnelligkeiten von 30 und 40 km ausgezeichnet eignet, so braucht sie nicht unbedingt gefahrlos Geschwindigkeiten von 150. km zu erlauben!» Ob diese Worte tatsächlich gefallen sind, lässt sich nicht ohne weiteres feststellen, sie mögen auch im Sinne einer Entschuldigung gesprochen worden sein. Jedenfalls müsste dies noch genauer untersucht werden, bevor man zu einer solchen Schlussfolgerung gelangen kann, wie sie kürzlich in einer Genfer Zeitung zu lesen stand: «Bei den Geschwindigkeiten, die man heute erzielt, gehören solche Rennen nicht mehr auf offene Strassen, sonders auf besonders zu diesem Zwecke konstruierte Rennpisten. » Also mit andern Worten: «Keine Rundstreckenrennen, bevor ihr nicht ein Auto- - drom besitzt!» Das ist alles schön und recht, aber jeder Sportfreund weiss, dass dies.für unser Land auf längere Zeit hinaus die.Verunmöglichunc: iedes Rundstrekkenrennens bedeuten würde, denn ein Autodrom ist für schweizerische Verhältnisse vorläufig noch eine Utopie. Die finanziellen Aufwendungen zum Bau und Unterhalt sind gewaltig gross. Das Beispiel von Montlherv dem Autodrom bei Paris, zpief. dass seihst Solche in der Nähe von Weltstädten celerene Unternehmen nur mit Defiziten arbeiten. Man müsste sich jedenfalls zweimal die Folgen eines solchen übereilten Entschlusses. Rundstreefcenrennen bis zum Bau eines Autodroms zu verschieben, überles-en. Ueberdies, wäre es nicht unklug, bei uns diese neuen, an sportlich und technisch interessanten Momenten so reichen Rundstreckenrennefa in einem Augenblick zu untersagen, da die neue Sportart eben erst bekannt wird? Ein einzelner Unfall, so bedauernswert er immer sein mag, genügt nicht, um eine generelle Verdammnis aufzustellen, die eine ganze Bewegung hindert. Andere, ausländische Rundstrecken, sind weit gefährlicher. Wir erinnern an den Circuit von Monaco, mitten in der Stadt. Niemand denkt oder spricht dort von einer Unterbindung dieser Veranstaltungen. Dies alles soll jedoch die Organisatoren der nächsten Grossen Preise der Schweiz nicht hindern, eine Rundstrecke zu suchen, die, bei nicht zu hohen finanziellen Aufwendungen, günstigere Voraussetzungen aufweist und den Fahrern sowie dem Publikum höhere Sicherheit bietet als der Circuit von Meyrin in diesem Jahre. Es sollte nicht schwer sein, in der Schweiz eine derartige Rundstrecke ausfindig zu machen, dje den Bedürfnissen noch mehr entgegenkommt. Wir denken hier beispielsweise nur an die verschiedenen passenden Rundstrecken, die anlässlich unserer Kampagne für einen schweizerischen Grand Prix von mehreren ersten einheimischen Fahrern in diesem Blatte genannt wurden. Eines jedenfalls hat der erste Grand Prix von Genf klar bewiesen: sowohl im In- wie im Ausland ist das Interesse für eine derartige schweizerische Veranstaltung sehr gross, und dieser Erfolg mag auch die künftigen Organisatoren anspornen, sich durch alle Hindernisse und Schwierigkeiten, die sich auftürmen mögen, nicht abhalten zu lassen, um dem schweizerischen Sportkalender diese wertvolle Neuerung zu erhalten. bo. Kein Grosser Automobilpreis mehr auf der Rundstrecke von Meyrin ? Wie man soeben vernimmt, untersagten die zuständigen Behörden der U.M.S. (Union der Motorradfahrer-Clubs der Schweiz) die Benützung des Circuits von Meyrin bei Genf für den geplanten Grossen Preis der Schweiz der Motorräder im Jahre 1932. Wenn die Behörden diese Rundstrecke einem Motorradrennen verboten haben, so ist mit noch viel grösserer Sicherheit anzunehmen, dass der Circuit von Meyrin auch für Autdmobilrennen, bei denen die Strassenbreite noch bedeutend wichtiger ist, nicht mehr erlaubt wird. bo. er Schönheitskonkurrenz in Lausanne. Wie wir seinerzeit ankündigten, fand am letzten Samstag nachmittag im Rahmen eines Wohltätigkeitsfestes in Lausanne am Quai d'Ouchy eine Automobil-Schönheitskonkurrenz statt, dem ein zahlreiches, elegantes Publikum beiwohnte. Rundstreckenrennen in Lothringen. Das Rundstreckenrennen von Lothringen auf der Rundstrecke bei Nancy vom letzten Sonntag endete mit einem schönen Sieg von Bugatti, in dem die Molsheimer Firma die ersten drei Plätze des Gesamtklassements belegen konnte. Ein prächtiger Sonntag begünstigte die Durchführung des Anlasses, dem gewaltige Zuschauermassen beiwohnten. 22 Wagen stellten sich dem Starter zum Rennen, das mit Handycap ausgetragen wurde. Schon die zweite Runde erfuhr eine dramatische Belebung durch einen Seitensprung des Bugatti von Galba in einen Strassengraben; glücklicherweise lief die Exkursion ohne grössere Folgen ab. Das Tempo der Wagen hielt sich ständig auf der Höhe von 100 km Stundengeschwindigkeit. Senechal und Czaikowski bedrängten sich an der Spitze stark. Die ersten 10 Runden erledigte Czaikowski in 32' 33", ihm folgte Senechal mit 3 und Knepper mit 26" Rückstand. Immer mehr machte sich der ebenfalls mit Handycap gestartete Marco auf Bugatti bemerkbar, dessen Position ständig besser wurde. Im Laufe der 27. Runde kam Bewegung in das Publikum, denn man erfuhr, dass der bekannte Fahrer Senechal das Opfer eines Unfalles geworden war. Bei einer engen Kurve geriet er infolge der Blockierung der Vorderradbremsen Ins Schleudern und stürzte mit dem Wagen in einen Graben. Glücklicherweise sind Senechals Verletzungen nicht sehr ernster Natur. Die Kurve, an der Senechal verunglückte, forderte noch weitere drei Opfer; jeder kam jedoch noch mehr oder weniger heil, davon. Marco kämpfte sich immer Keine Zuverlässigkeitsfahrt ist so strapazenreich, für Mensch und! Maschine so anstrengend wie die 14 Tage und Nächte ununterbrochenes Minimaltempo 35 km ist die Grundlage; der Fahrer muss sehen, wie er Zeit für Schlafen, Essen und überprüfen des Wagens einbringt Strassen voll Löcher oder Schotter lassen oft kein Tempo aufkommen, endlose Strecken im Sonnenbrand und steilste Alpenpässe werden vielen zum Verhängnis. Die Fahrt ging von Berlin über Genf bis nach Portugal, über Rom, München nach Budapest und zurück Wien-Berlin. DIE RESULTATE. Kategorie C 2 (transformable Wagen über 3,1 m Länge)- 1. Maybach, Garage du Grand Pont. 31S Punkte. Kategorie B 2 (geschlossene Wagen über 3.1 m Länge) • 1. Graf und Stift, M. Nafiiia. 314 Punkte. Kategorie, C 1 (transformable Wagen mit weniger als 3,1 m Länge) • 1. Fiat. M. Clement, 286 P. Kategorie A1 (offene Wagen mit weniger als 3,1 m Länge)- 1. Citroen. Mme. Mermot, 300 Punkte Kategorie B 1 (geschlossene Wagen mit weniger als 3,1 m Länge): 1. Fiat, Garage Red Star, 267 Punkte. X eweis er Qualität 10000 km Fahrt des A.v.D. Die Probe auf Ausdauer und Gebrauchsfähigkeit haben die beiden teilnehmenden Horch-Wagen glänzend bestanden, sie erlangten erste Preise, die höchste Auszeichnung. Das auffallend-schöne Horch-Cabriolet des Herrn Probst (Oberrieden- Zürich) fand überall bei den einheimischen Automobilclubs und der Bevölkerung der durchfahrenen Länder begeistertes Interesse. Nicht allein seiner Schönheit galt das Lob, sondern noch mehr seinen bemerkenswerten Fahrqualitäten. C.SCHLOTTERBECK, AUTOMOBILER BASEL, TELEPHON SAFRAN 48.60 • ZÜRICH, TELEPHON 26.964 mehr nach vorn und überholte auch Czaikowski, der an die zweite Stelle placiert wurde. Die drei ersten Plätze wurden denn von Marco auf Bugatti als Sieger, vom Czaikowski auf Bugatti als Zweiten und von Veyron auf Bugatti als Dritten belegt. X Nuvolari und Ghersi gewinnen das Bergrennen Pontedecimo-Giovi. Das italienische Bergrennen Pontedecimo-Giovi, das am letzten Sonntag zum 8. Male auf der 9,76 km langen Bergstrecke ausgetragen, wurde, erfreute sich der Teilnahme zahlreicher bekannter italienischer Fahrer. Unter der Organisation des Automobilclübs von Genua wickelte sich die ganze Veranstaltung vorzüglich ab. Die beste Zeit des Tages und gleichzeitig einen neuen Rekord stellten Nuvolari (Alifa Romeo) und Ghersi (Maserati) auf, die beide je 6 Minuten 53 % Sekunden benötigten. Die Resultate: Sportwagenkategorie: Klasse bis 1100 cera: 1. Premoli (Salmson). T 39". Klasse bis 1500 cem: 1. Danese (Bugatti), 7' 43" %. Klasse über 1500 cem: 1. Borzacchini (Alfa Romeo'). 6' 57" Ya. Rennwagenkategorie: Klasse bis 1500 cem: 1. Pratese (Salmson). 7' 42" %. Klasse über 1500 com: la. Nuvolari (Alfa B.O- 1 meo). 6' 53" ü, Ib. Ghersi (Maserati). 6'53"^. Grosser Preis von Deutschland. Der Grosse Preis von Deutschland des A. v. D., der am 19. Juli auf dem Nürburgring ausgetragen wird, hat zum letzten Nennungsschluss eine Zahl von Konkurrenten ergeben, wie sie wohl noch selten für einen derartigen Anlass erreicht worden ist: 47 Meldungen. Die besten internationalen Fahrer nehmen an dem grossen Kampfe teil, der zu einem Höhepunkt der diesjährigen Sportsaison zu werden verspricht. Zahlenmässig füfirt unter den Meldungen Bugatti mit 10 Wagen, dann folgen 7 Amilcar, 7 Mercedes, 4 Maserati, 4 Salmson, 4 D. K. W., 2 Austin, 2 Alfa-Romeo, 2 M. G. Midget, 1 B.M.W., 1 Neander, 1 Shafers Special, 1 Rally und 1 Riley. ' Die Nennungen : Wertunasnruppe l: über 110 ° ccm< Manfred von Brauchitsch (Mercedes} R Caracciola (Mercedes) H. Stuck von Villiez (Mercedes) A. Neubauer (Mercedes) B. Ivanovsky (Mercedes) O. Spandel (Mercedes) R. Shafer (Shafer Special) Fagioli (Maserati) Dreyfus (Maserati) Biondetti (Maserati) r Sir H. Birkin (Maserati) B. G. Burggaller (Bugatti) H. J. von Morgen (Bugatti) Chiron (Bugatti) Varzi (Bugatti) Divo (Bugatti) Bouriat (Bugatti) Lehoux (Bugatti) Karl Howe (BugattT) Zanelli (Bugatti) Wimille (Bugatti) S, Ferrari (Alfa Romeo)' Wertungsgruppe II, bis 1100 cem: K. C. Volkhart (Neander) R. Steinweg (Amilcar) Engelbert Graf Arco Zinneberg (Amilcar) G. Loridant (Amilcar) J. Scaron (Amilcar) A. Frings (Amilcar) F. Benoit (Amilcar) M. Rouleau (Amilcar) A. Scblumberger (Rally} Dudley Froy (Riley) Graf G. Premoli (Salmson) Decaroli (Salmson) Canotti (Salmson) G. Macher (D.K.W.) B. Ivanovsky (Austin) E. Markiewicz (Austin) H. Urban-Emmrich (M.G. Midget) Capt. F. H. B Samuelson (M. G. Midget) C. Weichelt (B.M.W.) Bauhofer (D.K W ) H. Simons (D.K.W.) Theissen (D.K.W.) 24-Stundenrennen in Belgien. Acht Tage vor dem Grossen Preis von Belgien über 10 Stunden, der für den Internationalen Grossen Preis gilt, kommt am nächsten Samstag und Sonntag in Belgien das 24-Stundenrennen auf der Rundstrecke von Spa-Francorchamps zum Austrag. Das Rennen vereinigt 30 Konkurrenten, deren Wagen in zwei Kategorien geteilt sind : 1. in Katalogwagen des dominierenden Typus, eingeteilt in folgende Klassen : bis 1100 cem, bis 2000 cem, bis 3000 cem und über 3000 cem; 2. in- Sportwagen, bei denen die Zylinderinhalte nicht eine besondere Unterteilung erfahren. Die Nennungen. Tourenwagen: Delage I (Ogez) Delage TI (Frettet) Delage III (C. M. Jacques) Lancia (Hertzberger-Guillaume) Hotchkiss I (X...) Chrysler I (Sommer-Delmer) Chenard Walcker I (X...) Georges Irat (Cornil-Museux) B.N.C. T (X...) B.N.C. II (X...) Peugeot (X...) X... (Narisrthkine-Ledure) De Soto (X...) Imperia (Thelusson-Fauconftler) Bugatti (Evrard-Trassenter) Bugatti (Goemans-Thirion) Tracta (Gallet) X... (Hommel)