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E_1931_Zeitung_Nr.056

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26 AUTOMOBIL-REVUE

26 AUTOMOBIL-REVUE 1931 — 56 es TOH hier nach G s t a a d. dem •weitbekannten und prächtig im Kreuzungspunkt mehrerer Täler liegenden Kur- und Ferienort. Wer noch näher an die Berge will und gern darin herumsteigt, geht weiter bis G s t e i g, über dem die Gipfel des Wildhorn- und des Diablerets-Massivs grüssen. Nun aber schleunigst zurück nach Spiez. Wir wollen in etwas anderer Richtung suchen. Da fallen wir schon zuerst auf Hondrich, das gerade über Spiez gelegen ist und von 3 Seiten her per Auto erreicht werden kann. Nich viel weiter, aber auf der andern Seite der Strasse, grüsst Bad Heustrich am Niesen. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das Strässchen führt weiter gen Frutigen, auch wieder ein Ort, wo man gern verweilen möchte (es hat auch niemand etwas dagegen, dass man es tut). Für die, die höher wollen, ist Kandersteg mit seinem prächtigen Landschaftsrahmen, mit dem nahen Oeschinensee und guten Sport- und Tourenmöglichkeiten das lockende Ziel. Zuviel des Guten, möchte man fast sagen. Jawohl, und dabei w -ren wir noch gar nicht in Interlaken, unserem zweiten Ausgangspunkt. Nun, wir- werden von hier aus nicht mehr zu weit gehen. Grad zuerst finden wir da Zwcilütschinen, Schlüsselpunkt zweier Täler und Ötartort für schöne Touren. Der schwarzen Lütschine entlang führt ein Strässchen nach G r i n - d e 1 w a 1 d. Von seiner Landschaft, von seiner wlndges-hützten Lage, von seinen übrigen Vorzügen zu reden, scheint überflüssig. Sie sind genug beschrieben und besungen worden. Folgen wir der weissen Lütschine, stehen uns nicht minder grosse Ueberraschungen bevor. Lauter- Ihre Ferien Sind nur halbe Ferien, wenn Sie sie nicht bildlich festhalten. FOr die Ferien eine Kamera von Foto-Haab, Mescherg.3, Zürich u.Ascona BIEL, Cafe-Restaurant zum Jura Telephon 44.86. Neumarktplatz Prima Küche und Keller. Qrosser Auto- Park. W. WYSS-WINKLER. Bes. Besuchen Sie bei nlchster Gelegenheit das „JAPAN-HAUS". Sie finden dort die grfisste Auswahl In echt Japanischen Spezialitäten wie feine Seidenkimonos, Jacken, Pyjamas, Seidenstoffe, Porzellan-, Vasen.TeeservIces, einzelne Tassen usw. Direkter Import aas Ostasltn. WPAN AlbertGasser&Co. Ämthäusdässe 7 Bern Näfels (Gl.), Gasthof Schützenhof an der Klausen-Route. Grosser und kleiner Saal. Garagen. Grosser Autoparkplatz. Terrasse. Prima selbstgeführte Küche. Telephon 11. Frau Wwe. HASLER. i»r u n n e n, im schmalen, von fast senkrechten Felsen eingeschlossenen Tal, Ausganespunkt für viele der schönsten Bergtouren und beliebter Sommeraufent:*alt, liegt da und ein wenig weiter hinten im Tal rauschen die Fälle des Trümmelb a c h inmitten einer grossartigen Umgebung und laden zum Bleiben ein. Wir haben von Spiez und Interlaken aus ein paar Möglichkeiten für Sonntags- oder Ferienziele ins Auge gefasst. Es ist kein grosses Gebiet, das wir durchstreifen, aber gross genug, um trotz Beschränkung auf das Wichtigste sage und schreibe — 17 Möglichkeiten zu ergeben. Autofahrten im Luzerner- und Aargauerland. Wir starten in Ölten, nicht speziell deshalb, weil es Eisenbahnknotenpunkt ist, sondern weil uns schon lange eine Besichtigung des sehr belebten Verkehrsstädtchens im Automobil reizte. Ölten wird von der stolzen Aare durchflössen, hat in seinem Rücken gegen Norden den Hauenstein, und im Süden, unmittelbar über den letzten Häusern ansteigend, einen bewaldeten Bergkegel mit dem Aussichtspunkt «Säli» und der Wartburg in einiger Entfernung. — Der Wigger entlang, über Aarburgj ist schon nach 10 km Fahrt Zofingen erreicht. Hier im gewerbereichen Städtchen findet auch der Wissensdurstige und Kunstbeflissene einige interessante Objekte: die spätgotische Mauritiuskirche mit Glasmalereien aus dem 15. Jahrhundert. Museum und reiche Bibliothek. Die Mineralquelle Römerbad liegt südlich vor der Stadt. — Weiter auf der sehr guten Strasse folgt das Auto der Eisenbahn nach Dagmersellen, verlässt sie dort und fliegt S u r s e e zu, 21 km von Zofingen. Sehenswert ist das Rathaus aus dem Jahre 1538. Die natürliche Lage in der unmittelbaren Nähe des Sempachersees. eingesäumt von prächtigen Obstbaumgärten, ist recht idyllisch. Von hier aus lockt es zu einer Seerundfahrt, auf der wir über Eich nach dem historisch bekannten Städtchen S e m p ach gelangen Auf dem Kirchplatz steht eine Gedenksäule an 'die Schlacht bei Sempach und unweit des Städtchens die alte Schlachtkapelle. Nachdem Sursee wieder gewonnen ist, zieht es uns ein wenig berswärts. Wir grüssen das freundliche Städtchen W i111 s a u am Zusammenfluss von Enziwigger und Buchwigger. Eine schöne Kirche und ein altes Schloss gehören zu dessen Schmuckstücken. Eine hübsche Bergfahrt führt nach dem schönen Dorf Luthern auf 780 m Höhe, am gleichnamigen Bach gelegen und angelehnt an die bekannten Voralpenberge «Schilt» und «Napf». — Nach Rückgewinnung von Willisau setzt die Fahrt fort gegen Südosten über Menznau mit einem lohnenden Abstecher nach dem bekannten Luftkurort Menzberg auf 1025 m ü. M. W o 1 h u s e n liegt 10 km von Willisau an der Hauptstrasse Luzern-Bern. Auch hier kommt uns ein Abstecher sehr gelegen. Wir besuchen den Kurort Romoos und steuern erst nachher Richtung L u z e r n, dem Lauf der Emme folgend. — Aber wir ruhen nicht in der «Leuchtestadt», sondern starten zu einer neuen Rundfahrt in Richtung Cham. Die gute Strasse führt uns nach R o o t. sehr schön gelegen am Fusse des Rooter-Berg (838 m). Bei Gisikon lassen wir die Hauptstrasse und halten nördliche Richtung über Sins, Muri im Aargau nach Villmergen, wo im hübschen Dorf die Aargauer Strohindustrie einen Stützpunkt besitzt. Villmergen hat auch einen guten historischen Klang, denn dort haben seinerzeit verschiedene Gefechte stattsefunden. Es zieht uns an den Hallwilersee. Wir folgen dessen linkem Ufer, fahren in südlicher Richtung über Beinwil, Reinach, Menziken nach dem luzernischen Münster, das eine erhöhte Bedeutung erlangt hat, nachdem dort vor kurzem der schweizerische Landessender eingeweiht wurde. Eine halbstündige Fahrt versetzt uns wiederum nach Luzern. wo wir unsere Autoreise durch ein Stück schönes Schweizerland beschliessen. i. Ruhe im Maderanertal! Auch der Automobilist rnu^s eine kleine Zeit des Jahres dazu benützen, seine verbrauchte Nervenkraft wieder zu ersetzen. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. G. S. das lohnendste , Ausflugsziel für Automobilisten! Veranden, «chattige Gärten, Garagen, vorzügliche Küche, dipl. Chef. - Prospekte durch A. Schmidlin, Tel. 101.2 Mitgl. des A.C.S. u. 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Das ist die Medizin, die Ihnen hilft, und der Arzt, den Sie brauchen. Hier werden Sie die verbrauchte Lebenskraft ersetzen und nach einigen Wochen doppelt froh, gesund an Körper und Geist, die Leitung Ihres Geschäftes wie diejenige Ihres Wagens wieder in die Hand nehmen. An wenig Orten finden Sie diese grosse Ruhe wie im Maderanertal. Alles, was Sie auch in der Sommerfrische nicht missen mögen, kommt dazu: das angenehme Heim nämlich und die gute Küche. Der Appetit, den Sie daheim nicht zwingen können, kommt wie von selbst; doppelt angenehm deshalb die Freuden einer guten Tafel. Hier, unter Firnen und Gletschern, im würzigen Bergwald, inmitten stolzer Schweizerberge, da ist die Ruhe daheim, ohne Kompromiss, vollkommen! Schon ein Weekend wird Sie überzeugen. Parken Sie den Wagen in unserer Garage im Weissen Kreuz in Amsteg, und dann mutig den Weg unter die Füsse genommen! Schon nach 2 Stunden leuchtet Ihnen das Kurhaus entgegen; dem rassigen Bergbach entlang zu wandern ist an sich schon ein Genuss. Eine tags darauf erfolgende Entdekkungsfahrt in die Umgebung lässt Sie allerlei erleben. Ein Bad in einem Bergsee auf 1400 Meter mit einer schönen Wassertemperatur ist eine wl!lkommene Abwechslung. Und alles das erleben Sie mit Ihrem «Fussmotor»! Und trägt Sie abends der Wagen wieder heim, so haben Sie die Gewissheit, dass in Uri's Bergen manch schönes Plätzchen vorhanden ist, deren schönstes eines Sie gesehen haben. Von dieser Erkenntnis zu gesundheitbringenden Ferien ist nur ein Schritt. J. und ren * RESTAURANT > ,,©ei?t!i" ZUR GÜGGELISTUBE An der Seestrasse zwischen Meilen nnd Obermeilen, bei derLacktabrik. Qualitätsweine - Butterküche - ff. Hürlimann-Bier. Spezialität 1 Güggeli zu jeder Tageszeit (sep. Speisesäü). Autopark. Tel. 328. Mit höfl. Empfehlung H. OERTLI-BÄRTSCHL MEILEN. (Schwyz), Hotel RÖSSLI befriedigt alle Automobilisten. A. J. 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No56 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE 27 Touren-Antworten T. A. 706. Lausanne-Ragaz. Sie -wünschen die kürzeste Route Lausanne—Ragaz sowie eine Route Lausanne—Ragaz über Luzern. Da nun die Route über Luzern zugleich die kürzeste ist. geben wir Ihnen nur diese an: Lausanne, Moudon, Payerne, Murten, Bern, Worb, Grosshöchstetten, Signau. Langnau, Schüpfheim, Wolhusen, Malters, Luzern. Küssnacht, Arth, Sattel, Biberbrücke. Päffikon. Reiehenburg, Näfeis, Mühlehorn, Wallenstadt, Sargans, Ragaz, 314 km. Noch um weniges kürzer wäre die Strecke über Fribourg, Bern, Luzern, doch wiegen die guten Strassen der Route über Payerne den Unterschied auf. M. G. in R. T. A. 707. Bern—Nürburgring. Wir empfehlen Ihnen, die Fahrt in 2 Tagen zu machen und folgende Route zu benützen: Bern, Ölten, Basel. Müllheim. Freiburg i. B., Herbolzheim, Offenburg, Bühl, Rastatt. Karlsruhe. Mittag in FieibuTg, 171 km, Etappe in Karlsruhe, 311 km. Karlsruhe, Bruchsal, Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Worms, Oppenheim. Wörrstadt, Bad Kreuznach, Gräfenbacher Hütte, Simmern, Kastellaun, Lahr, Kochern, Ulmen. Adenau (Nürbuxgring). Mittag in Bad Kreuznach, 168 km. Etappe Nürburgring 305 km. W. A. in B. Touren 'Fragen T. P. 708. Salzburg-Salzkammergut. Welche Route wäre von Salzburg ans einzuschlagen, um in 3 Tagen die schönsten Teile des Salzkammergutes zu besuchen? Wenn möglich möchte ich wieder nach Salzburg zurückkehren, also die Tour als Rundreise durchführen. W. R. in St. T. F. 709. Solothurn—Vittel. Welches ist die beste Route Solothurn—Vittel? Wie sind die Strassen und wieviel km sind es? Ist die Fahrt in einem Tag ausführbar? R. G. in L. Aus unserem Leserkreis « Fisch und Poulet. » Forellen sogar und Foulet mit Salat, fein, exquisit, aber auf die Dauer, neinl Seit wir glückliche Besitzer eines Automobils sind, freuen wir uns wie Kinder auf den Sonntag. Wir gehören uns allein, meine Familie und ich. Samstags wird der Wagen gewaschen, geschmiert, Oel und Benzin aufgefüllt, kurz, alles in Ordnung gebracht. Sonntags geht's früh aus den Federn. Das Reisefieber lässt uns kaum Zeit zu einem richtigen Frühstück und dann hinaus in die prächtigen Gauen unseres lieben Landes. Man ist losgelöst von allen Kleinlichkeiten des Alltags. Doch wir sind keine Picknickfreunde, auf jeden Fall nicht für die Hauptmahlzeit. Wir möchten einmal in der Woche der Alltagskrämerei enthoben sein, uns einmal bedienen lassen. Aber, da kommt nun der Haken. Fahren wir an die Gestade des schwäbischen Meeres oder in Bündens prächtige Alpenlandschaft, überall gibt's meistens als Sonntagsmenü das ewige Fisch und Poulet mit Salat. Das ist kein Essen nach östündiger, 150 oder mehr Kilometer langer Fahrt. Da muss etwas Währschafteres her. Warum nicht ein saftiger Schweine- oder Rostbraten mit grünen Bohnen, Kohlraben etc. Ist das die ganze Kunst, das ewigo Fisch und Poulets? Eine rühmliche Ausnahme erlebten wir vor kurzem. Es War im Bernbiet, in einem rühmlichst bekannten Gasthause. Es gab auch Forellen und Poulet, aber dazwischen eine Berner Platte. Das war wieder einmal ein Essen, das gründlich mit Waadtländer bespült wurde. (Schade, dass die Strasse dorthin zur Zeit korrigiert wird. Diesen Weg würden wir noch öfters einschlagen.) Wenn Ihr Herren Gastwirte nichts anderes als so oft Eure Fische und Poulets aufzutischen, wisst, müsst Ihr Euch nicht wundern, wenn die meisten ihr Picknick selbst mitnehmen. Ich lasse in Zukunft meinen Wagen mit den Insassen in einiger Entfernung vor dem Gasthause stehen. Sobald ich merke, dass der dienstbare Geist das Münclchen zu rfpTn ominösen «Fisch> öffnet, laufe ich davon. Nichts für ungut, aber wenn man sieben Sonntage immer Fisch und Foulet serviert bekommt, hört denn doch verschiedenes auf... Nachsatz der Redaktion. Wir geben der vorstehenden Stimme aus dem Kanton Zürich gerne Raum, ohne uns indessen ganz mit den Behauptungen einverstanden zu erklären. Auch -wir kommen oft in die Lage, in allen Landesteilen der Schweiz am Sonntag die Menüs praktisch zu studieren, und da müssen wir denn doch sagen, dass unsere Herren Gastwirte in Küche und Keller noch verschiedenes anderes auf Lager haben, das nicht unbedingt auf Fisch und Poulet hinausläuft. Wenn wir dem Einsender dennoch Raum gewähren, so geschieht es deshalb, weil er vielleicht mehrmals zufällig — wenn man so will — das Pech hatte, mit Fisch und Poulet traktiert zu werden, und da können -wir vielleicht jenen Gastwirten, die sich besonders auf diese Spezialität konzentrierten, einen wertvollen Wink gebcm. Auf alle Fälle, glauben wir, geht es nicht an, allen unseren guten Gastwirten diese Fisch- und Pouletmanie anzukreiden. Nicht so laut. Dem vor einigen Wochen verstorbenen grossen Geiger Ysaye wurde vor zwei Jahren ein Bein amputiert. Er genass sehr schnell und besuchte kurz darauf einen noch altern Freund, der auch gerade von einer Krankheit genesen war. Lächelnd sagte der: «Uns beide hat anscheinend der Tod vergessen. > — « Pst! » sagte Ysaye und. legte den Finger an die Lippen. Lob der Dicken. • - Die wohlbeleibten Männer, die Cäsar )n. Shakespeares Drama um sich versammelt wünscht, erhalten von den modernen Aerzten keine gleiche Anerkennung, aber wenn man ihnen auch aus Gesundheitsrücksichten viel zusetzt, so dürfen sie sich doch jetzt wenigstens eines Trostes erfreuen. Ein Gefangenenarzt in Japan hat soeben den Doktortitel einer heimischen Universität mit einer Abhandlung erworben, in der er nach eingehender Durchforschung der japanischen Gefängnisse feststellt, dass sich unter den Verbrechern selten dicke Leute befinden und dass die von ihnen begangenen Uebeltaten meist geringfügiger Natur sind. Er vertritt daher die Ansicht, dass Wohlbeleibtheit einen gewissen Schutz gegen verbrecherische Instinkte gewährt, und dass demzufolge die Mageren mit viel mehr Argwohn betrachtet werden müssen. Die Fortpflanzungsfähigkeit der Fliegen. Ein amerikanischer Professor, der offenbar über viel freie Zeit verfügt, hat sich ein- cWas soll ich nocn auflegen?» cDen Deckel, Liebling, den Deckel!» (Münch. T. Z.) «Herrgott nochmal, ein Vierblatt, — da werde ich aber heute sicher Glück haben...» (Prager Fresse.) Unsere humoristische Ecke gehend mit der Frage der .Fortpflanzungsfähigkeit der Fliegen beschäftigt und ist zu -dem Ergebnis gekommen, dass eine Fliege, die Mitte April zur Welt kommt, eine Nachkommenschaft erzeugen kann, die, wenn die fliege nicht vorzeitig verendet und alle Lai> ven ausschlüpfen, Mitte September die unerhörte Zahl von 336 Trillionen Fliegen ergeben. «Hat man aber eine Panne, ist bald eine Volksversammlung beieinander!» (The Autocar.) lensäureschnee hat die Liebenswürdigkeit, vom gefrorenen Zustand aus minus ca. 70 Grad direkt in Gasform überzugehen, wenn er auftaut. Er ver-«duftet> nicht einmal, denn das Gas ist eben- Kälte in den Hosentaschen! Wir nähern unsso geruchlos wie unsichtbar und unschädlich. In den Hundstagen und der berüchtigten Saure-Gurken-Zeit. Die ganze uns umgebende Menschheit Haushaltungen, Lebensmittelgeschäften und anderen Etablissementen hat man sich diese wertvollen Eigenschaften des Gar ha—Trocken- lechzt nach Erfrischung, soweit sie nicht das "Glück hatte, in äquatorialen Zonen geboren worden zu sein. Wer an einer Flucht in kühlere Geeises schon weitgebend zunutzen gemacht. Anstatt dass man die bekannten Kühlkästen mit'Eis filde verhindert ist, hat die raffiniertesten Tricks beschickt und sie dadurch teilweise zum Aquarium auszuhecken, um den Wärmehaushalt seines Körpers einigermassen im Gleichgewicht zu halten. macht, setzt man ein Stück Trockeneis ein und kann so im Kasten ein gesundes, trockenes Nord- Man zieht aus, was irgendwie auszuziehen ist. Man wirft sich mit krampfveraerrten Zügen in kalte Flüsse. Man kämpft in der Strassenbahn um den Platz am luftzugumsäuselten Eingang, klappt im Auto alle erdenklichen Scheiben auf oder nieder, respektive man versenkt sie oder nimmt sie überhaupt weg. Man schluckt ungesunde Quantitäten verschiedener Getränke, Man wechselt dreimal im Tag das Hemd. Und man kommt sich trotz alledem ganz ungebührlich geplagt und gepeinigt vor. Ist es zu verwundern, wenn sich einem in solcher Verfassung die verwunderlichsten Gedanken einstellen? (Nein). Man kann sich beispielsweise fragen, was uns denn verhindert. Kälte in den Taschen herumzutragen? Die technische Möglichkeit liegt vor, so komplett und einwandfrei, wie man sie sich wünschen kann. In jeder Schweizerstadt sind Geschäfte, in denen man Kälte kiloweise kaufen kann. In der Form von sog. Trokkeneis,, fachmännisch Kohlensäureschnee genannt. Keine Angst, dass die Taschen nass werden. Koh- polklimaj herstellen. Die modernsten, speziell für die Verwendung von Trockeneis gebauten Kühlschränke stellen direkt Oasen im Glutmeer des Sommers dar, erlauben die tagelange Konservierung der empfindlichsten Speisen und die Herstellung der herrlichsten Kühlgetränke. Schon der blosse Anblick eines solchen Schlankes erfrischt. Nur schade, dass man sich nicht auch noch in den Schrank hineinsetzen kann, weil mafn pTomptest erfröre. Aber vielleicht versucht es doch einmal einer unserer Leser mit «Kälte in den Hosentaschen»? —s. Glückl. Heirat wünsch, reiche Ausländerinnen, vermögt!, deutsche Damen, Einheiratungen. Herren, auch ohne Vermögen, Auskunft sofort. Stabrey, Berlin, Stolpischestrasse 48. Mira? Spezialität: Fischküche und Qualitätsweme. H.Flöhr-Frigerio, Küchenchef. Tel. 8. Vättis Hotel ; 3 Könige bei Ragaz HOTEL LERCHE Qenussr. Autotour durchs romantische Taminatal nach Vättis mit schönen Fnsstouren in die Alpentäler Kunkels u. Calfeisen. Gr. schattiger Garten. Auto-Garage. Tel. 429. Gesohw. Zimmermann. mit Wasser od. Syphon mundet herrlich. Spezialität seit 1815 dxxnJib JjJbwi. VERLANGEN AUCH ilE.OIE GÜNSTIGEN TARIFE BEI: 14 Si Auskunft, Prospekte und Tarife durch Subdirektion Bern: Theo Kannengieser, Bahnhofplatz 1, Tel. Bw.42.44. 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