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E_1931_Zeitung_Nr.063

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Luftfahrt Wird man noch

Luftfahrt Wird man noch schneller fliegen können? Der Geschwindigkeitsrekord für Rennflugzeuge kommt gegenwärtig nahe an die 600 Stundenkilometergrenze heran. Was man vor wenigen Jahren noch glatt als unmöglich bezeichnet hätte, ist damit zur Wirklichkeit geworden. Man kann sich deshalb fragen, welches denn wohl die Geschwindigkeit sein wird, die als oberste erreichbare Grenze zu betrachten ist. In technischer Hinsicht kann auf diese Frage noch keine abschliessende Antwort gegeben werden. Man weiss heute noch nicht viel mehr, als d;ass bei Relativgeschwindigkeiten von mehr als Schallgeschwindigkeit die hauptsächlichen Gesetze der Aerodynamik starken Aenderumgen unterworfen sind, und dass im allgemeinen der Luftwiderstand von dieser Grenze an sehr stark ansteigt. Von besonderer Bedeutung ist das für die Wirkungsweise der Propeller, deren Flügelspitzen bei den vorkommenden Höchsttourenzahlen schon heute mit annähernd Schallgeschwindigkeit die Luft durchschneiden. Die erreichbare Höchst-Geschwindigkeit scheint aber auch durch die Rücksicht auf den Organismus des Piloten ziemlich eng begrenzt zu sein. Da jeder Flug im Flugzeug mit Start, Kurven und Landung verbunden ist, treten um so höhere Beschleuniigungskräfte auf, je höher die Geschwindigkeit steigt. Diese Kräfte, genauer: die kinetische Energie wacht sogar mit des Quadrat der Geschwindigkeit. Legt ein Rennpilot seine Maschine in die Kurve, so nehmen die Beschleunigungskräfte die Gestalt der sogenannten « Zentrifugalkraft » an. Das Knochengerüst des menschlichen Organismus widersteht dieser Kraft natürlich ohne weiteres. Anders aber das Blut und die innern Weichteile. Das Blut kann seinem Betreten nach aussen leicht nachgeben und strömt, da der Körper des Piloten sich ja mit der Maschine in Schräglage befindet, aus den obern Körperteilen ab. Schon bei den gegenwärtigen Renngeschwindigkeiten können diese Erscheinungen verhängnisvoll werden. Ein plötzlicher BlutaMuss aus dem Gehirn bringt Schwindelanfälle, wenn nicht gar Ohnmächten mit sich. Der menschliche Organismus wirkt allerdings einer solchen unrichtigen Blutverteilung sofort entgegen. Bis die normale Zirkulation aber wieder hergestellt ist, kann die Katastrophe schon geschehen oder unaufhaltsam geworden sein. Nimmt die Zentrifugalkraft noch zu, vermag ihr schliesslich auch die Kapillarwirkung der Blutgefässe nicht mehr entgegenzuwirken. Bin Flug mit den bisherigen Rekordgeschwindigkeiten oder noch höheren Tempi ist deshalb, ganz abgesehen von der Materialfrage, nur dann mit einiger Sicherheit möglich, wenn Massnahmen getroffen werden, um alle raschen Richtungsänderungen, handle es sich nun um solche nach den Seiten oder nach oben und unten, zu verunmöglichen. In sehr starkem Masse hängt die erreichbare Höchstgeschwindigkeit auch von der höchsterreichbaren fliegerischen Geschicklichkeit ab. Ganz besonders gilt das für das « Landen ». Die Minimalgeschwindlgkeit eines Flugzeuges der heutigen Bauart, d. h. diejenige Geschwindigkeit, bei der das Flugzeug noch steuerbar ist, beträgt etwa den dritten Teil seiner Höchstgeschwindigkeit. Ein Flugzeug mit 600 Stundenkilometern Maximalgeschwindigkeit muss also mit immer noch 200 Stundenkilometern Geschwindigkeit abgesetzt werden. Es dürfte einleuchten, dass dafür heute nur Wasserflächen irr Betracht kommen, denn genügend grosse und ebene Landflächen sind sonst nirgends zu finden. Auch so noch erfordert das Absetzen der Maschine eine Geschicklichkeit, deren höchstens ein halbes Dutzend Flieger der Erde fähig sind. Verrechnet sich der Pilot in der Steuerführumg um Millimeter, so verändert sich bei der hohen Geschwindigkeit die Lage der Maschine um Meter, und die Katastrophe^ ist da, bevor auch nur an eine rettende Korrektor zu denken ist. Sollten also in Zukunft so hohe Geschwindigkeiten im allgemeinen Flugverkehr zur Anwendung kommen, so müsste vorher auch noch ein Apparat gefunden werden, der das Absetzen der Maschine automatisch gestaltet oder doch wenigstens mit grösserer Feinfühligkeit vorzunehmen erlaubte. M. « Stud. Luft». Eine « Universität für Flieger » wurde kürzlich in Southampton gegründet. Die Anstalt gleicht einer Fliegerschule bis auf den Unterschied, dass man durch sie nicht nur das Pilotenpatent, sondern auch ein staatliches Diplom erlangen kann. Die Leitung dieser eigenartigen « Luft- Universität » ist eifrig bemüht, der Anstalt die Gleichberechtigung mit den übrigen eng- 2 - AUTOMOBIL-REVUE N°63 Der «Ford der Luft», ein schwanzloses Flugzeug des kürzlich verstorbenen amerikanischen Flugzeugkonstrukteurs Glenn Curtiss, das für 1000 Dollar in den Handel gebracht werden soll. lischen Hochschulen zu erkämpfen. Das Semester-Honorar entspricht allerdings nicht dem der andern englischen Hochschulen, sondern ist vorläufig noch von fast unerschwinglicher Höhe. 4- Die schweizer. Zivilflugzeugflotte. Am 1. Juli 1931 sind beim Eidg. Luftamt total 76 (1. Juli 1930: 60) Zivil-Motorflugzeuge immatrikuliert, wovon 26 (25) kommerziellen und 50 (35) sportlichen Zwekken dienen. Von den Handelsflugzeugen befinden sich 15 im Besitze der Swissair, je 3 im Dienste regionaler Gesellschaften in Bern, Basel und St. Gallen etc. Von den Sportflugzeugen sind 35 im Besitze von Privatpersonen, 12 von Sektionen des Aero-Club der Schweiz und 3 von kommerziellen Unternehmungen. Die starke Vermehrung der Privatflugzeuge fällt besonders auf, sie beträgt ca. 40 Prozent. Die schweizerischen Zollflugplätze I. Klasse im Monat Juni. Die schweizerischen Zollflugplätze I. Klasse wiesen im Monat Juni 1931 folgende Frequenzziffern auf: Basel- Zürich- Geneve- Birsfelden Dübendorf Cointrin Flüge auf Linien 594 505 419 Zahlende Linienpassagiere 1049 1348 637 Post in kg 22 319 7 635 3 726 Fracht in kg 18 838 12 001 9 663 Zahlendes Gepäck in kg 2171 2 583 1581 Zahlende Touristikpassagiere 342 365 123 Sport- und Probeflüge 255 1594 784 Aus der schweizerischen Flugzeugindustrie. Die Firma Alfred Comte, Schweiz. Flugzeugfabrik in Oberrieden, hat soeben den Bau eines neuen Flugzeuges Typ A.C. 11 beendet, dessen Kabine speziell für Vermessungszwecke eingerichtet ist. Die Maschine ist ein freitragender Eindecker mit Sperrholzflügel und Stahlrohrrumpf und ist mit einem englischen Lynx-Motor von 220 PS mit Kompressor ausgerüstet. Diese interessante Neukonstruktion wird auf dem Stand des Aero-Club der Schweiz auf der Hyspa erstmalig ausgestellt. Luftverkehr und Fremdenverkehr. Die Anzahl der beförderten Passagiere auf dem internationalen Flugplatz Basel-Birsfelden betrug im 1. Halbjahr 1931 2492 Personen, gegenüber 162 im 1. Halbjahr 1930, was einer Zunahme von ca. 25 Prozent entspricht. Aehnliche günstige Resultate werden auch von den andern Flughäfen der Schweiz gemeldet. Diese erfreuliche Entwicklung scheint durch die neuen deutschen Verordnungen zur Erschwerung des Reiseverkehrs stark bedroht zu sein, da. infolge der niedrigen Flugpreise die Benützung des Luftweges jetzt auch vielfach von minderbemittelten Touristen erfolgt. Mit den übrigen Transportanstalten und der ganzen Fremdenindustrie hoffen auch die schweizerischen Luftverkehrsunternehmungen, dass es unseren eidgenössischen Behörden gelingen möge, in Berlin eine Abschwächuns; oder Beseitigung dieser einschneidenden Massnahmen zu Erzielen. Eine neue schweizerische Pilotin. Als dritte Schweizerin hat Frau Alice Gerber in Zürich-Dübendorf das Sportfliegerbrevet des Aero-Club der Schweiz erhalten. Ihre Ausbildung erhielt sie durch ihren Gatten, Oberlt. Fritz Gerber, Fluglehrer des O. V. L. Bisher hatten schon zwei Basler Damen, Frau Simonius-de Bary und Frl. Grosse, die Bedingungen des Sportfliegerbrevets erfüllt. Wenn Tausende Vertrauen haben • * • dürfen auch Sie Standard- Prödukten Vertrauen schenken. Crfahrene Automobilisten haben sich seit langem von unbekannten Benzinen und Oelen abgewandt, weil Standard Benzin und Standard Motor Oil höhere Leistungen bewirken. Beide Erzeugnisse werden mit besonderer Sorgfalt zur Erfüllung dieses Zweckes hergestellt. Das Standard-Verfahren bürgt dafüri Sorgfältig ausgewählte Rohoele, die uns zwar m ehr kosten, aber für die Standard- Qualität unerläßlich sind, bilden dieGrundlageder Standard-Erzeugnisse. Das Standard-Verfahren,... das Millionen von Franken für Versuche gekostet hat und für dauernde Kontrollverlassigkeit und Gleichmäßigkeit der Standard-Erzeugnisse, die Sie durch die ausgedehnte Standard-Organisation üben. die Marke, zu der die ganze Welt Vertrauen hat

N* 63 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE Stfi Schwyzerlsche Strassenfragen. Anlässlicb der Beratung des Rechenschaftsberichtes pro 1930 im schwyzerischen Kantonsrat fielen beim Abschnitt « Baudepartement » verschiedene Aeusserungen über das Strassenwesen, die auch aüsserhalb der schwyzerischen Kantonsgrenzen Beachtung verdienen. Im Jahre 1930 konnte das Baudepartement auf Grund des Strassenbaugesetzes mit den ersten zwei Millionen des Anleihens den modernen Strassenbau beginnen. Es wurden im vergangenen Jahre 729,000 Fr. dafür ausgegeben und für das Jahr 1931 ist 'die Beanspruchung um rund eine Million Fr. in Voranschlag gesetzt. Das Baudepartement hofft, auch im Jahre 1932 noch mit Geldern aus dem Anleihen die Verbesserungsarbeiten fortsetzen zu können. Es befinden sich gegenwärtig im Bau : die Strassenstrecken Küssnacht, Arth und Immensee. Mit dem Umbau der Strasse in Ingenbohl wird demnächst begonnen. Ob dort eine Betonstrasse als Versuchsstrecke errichtet werden soll, wird der Regierungsrat noch zu entscheiden haben. Das Projekt für die Erstellung des Rapperswiler Seedammes sieht einen Kostenaufwand von 3,6 Millionen Fr. vor, wobei der Bund mindestens 50 Prozent dieser Summe als Subvention zu leisten hätte. Die Behandlung dieses Projektes durch die Behörden ist ebenfalls für die nächste Zeit vorgemerkt. 1t, Jkutfoljcuvs^ Fünfte Betriebswoche der Alpenposten. Die schweizerischen Alpenposten beförderten vom 13. bis 19. Juli dieses Jahres 24,279 Reisende gegenüber 25,549 in der gleichen Zeit des Vorjahres. Gegenüber der entsprechenden Zeit des Vorjahres ergibt sich somit — die im Jahre 1930 nicht gerechnete Strecke Sion-Les Mayens nicht inbegriffen — eine Minderfrequenz von 1653 Personen. Die grösste Mehrfrequenz wies der Kurs Nesslau-Buchs mit 278 Reisenden auf, die bedeutendste Minderfrequenz verzeichnete der Kurs St. Moritz-Maloja mit 486 Reisenden. Die grösste Frequenz in der Betriebswoche zeitigte wiederum der Kurs Nesslau-Buchs mit 3462 Reisenden. mb. Sechste Betriebswoche der Alpenposten (20:—26. Juli 1931). Die sechste Betriebswoche der Alpenposten steht im Zeichen der Fremdenverkehrsmisere, hauptsächlich hervorgerufen durch die deutsche Notverordnung über die Hundertmark-Ausreisesteuer. Während in der 6. Betriebswoche des Jahres 1930 29,938 Reisende durch die Alpenposten transportiert werden konnten, sank für' die diesjährige sechste Betriebswoche, die Frequenz auf 25,148, was ohne den Kurs Sion^Les Mayens de Sion, der 1930 nicht im Bulletin figurierte, einen Frequenzrückgang von 5155 Personen • ergibt. Die grös'sten Minderfrequenzen sind auf den Routen St. Moritz-Maloja (—1574) und auf der Grimselroute (—786) zu verzeichnen. Von 34 Postlinien haben nur 6 Kurse Mehrfrequenzen zu notieren, die überdies sehr gering sind. Die grösste Mehrfrequenz entfällt auf die Kurs^ linie Nesslau-Buchs (+154). Eine Zunahme der Frequenz darf erst wieder erwartet werden, wenn die deutsche Ausreisesteuer verschwunden ist und der Zahlungsverkehr in Deutschland in normale Bahnen zurückgeführt ist. lt. VERKEHR Parkplatzgebühren bei Festanlässen. Der heutige intensive Motorfahrzeugverkehr hat auch die Organisatoren der zahlreichen, landauf und -ab stattfindenden Feste und Veranstaltungen aller Art veranlasst, den Automobilisten besonders Rechnung zu tragen. Einmal wird bei der vorgängig durchgeführten Propaganda für genügende Bekanntmachung der Anlässe in Automobilistenkreisen gesorgt, zählen diese doch schon deshalb zu den interessanten Gästen, weil sie gewöhnlich Angehörige oder Freunde im Wagen mitbringen. Anderseits beabsichtigt man, durch Bereitstellung von Parkplätzen den Automobilisten den Besuch zu erleichtern. Diese Bemühungen werden nun freilich durch andere, äusserst kurzsichtige Massnahmen zum Teil wieder illusorisch gemacht. Im Bestreben, die Vereinskassen möglichst zu füllen, werden stark übersetzte Gebühren für diese Parkplätze erhoben, die ihrer Anlage ungenügenden Bewachung nach als eigentliche Parkgelegenheiten meistens gar nicht angesprochen werden können. Den Automobilverbänden sind neuerdings wieder zahlreiche Klagen aus ihren Mitgliederkreisen zugegangen, welche diese ungSr rechte finanzielle Belastung der Automobilisten kritisieren. Die Verkehrskommission des. T. C. S. Zürich hat sich deshalb dieser Angelegenheit angenommen und hat erfreulicherweise beschlossen, dieser Unsitte entgegenzutreten, soweit ihr dies möglich ist. Es werden alle Sektionsmitglieder ersucht, bei Anlässen, an deren Organisation sie In irgendeiner Weise beteiligt sind, darauf hin zu wirken, dass die Parkgebühren erträglich gehalten werden. Es ist eine äusserst kurzsichtige Politik der Organisatoren, die Automobilisten durch Ueberforderung zu verärgern und sie noch mit einer besondern Tax« zu belegen, weil sie nicht allein den Anlass besuchen, sondern die Fahrmöglichkeiten ausnützen und weitere Gäste mitbrin r gen. Die Parkgebühren sind auch deshalb vielfach übersetzt, weil die Organisation und Ueberwachung der für die Aufstellung von Motorfahrzeugen reservierten Plätze sehr viel zu wünschen übrig lässt und die Veranstalter gewöhnlich jede Verantwortung gegenüber dem Wagenbesitzer bei Diebstahl oder Beschädigung des Fahrzeuges ablehnen. Zudem müssen die Autos an ungeschützten Oertiichkeiten aufgestellt werden. Sofern deshalb festgebende Vereine auch künftig mit einem möglichst starken Besuch von Seiten der Automobilisten rechnen wollen, werden sie gut daran tun, die oben skizzierten Unzulänglichkeiten auszumerzen. P.S. Wir verweisen übrigens auf eine Einsendung aus dem Leserkreise, welche sich mit der nämlichen Angelegenheit befasst. Die Red. Der Ruf nach Sicherung der Bahnübergänge ertönt neuerdings in Graubünden, wo die Abschrankung des Ueberganges bei Station Trimmis und bei Untervaz in der dortigen Prese gefordert wird. Bei Trimmis seien nun schon verschiedene Verkehrsunfälle passiert, wovon die meisten allerdings glücklicherweise nur mit wenig Schaden abliefen. Man fragt sich aber mit Recht, ob die Bahnverwaltung auch, hier zuwarten will, bis sich ein grösseres und kostspieligeres Unglück ereignet hat. um dann nach altem aber nicht immer bewährten Rezept nach der Tat Rat zu halten. ß Unbeleuchtete Verkehrsschutzpfähle. Bekanntlich müssen alle Fahrzeuge in der Nacht auf der Strasse ihre Existenz durch eine strikte vorgeschriebene Beleuchtung kundgeben. Dieser Verlangen des Gesetzes ist durchaus richtig und zu unterstützen. Nicht •ganz, einleuchtend ist es indessen, wenn sich der Staat selbst um seine eigenem Gebote nicht kümmert, wie dies beispielsweise in dieser Hinsicht in Basel der Fall ist. Die dicken Pfähle, die die Trottoirschutzinseln kennzeichnen, stehen nachts (mit zwei höchst rühmlichen Ausnahmen) überall unbeleuchtet wie dunkle Gespenster in der Strasse. Die allgemeine Strassen'beleuchtung genügt selbstverständlich als Beleuchtung der Schutzinseln nicht. So ergibt sich die tragikomische Tatsache, dass eine Einrichtung, die den Verkehr sichern soll, sich ins Gegenteil wendet und den Verkehr gefährdet! Eine baldige «Erleuchtung» der kompetenten Instanzen ist deshalb dringend zu wünschen. bo. 1000 Zelte in Kandersteg. In Kandersteg wird gegenwärtig das internationale Roverlager abgehalten. Pfadfinderdelegationen aus allem Ländern, — von Norwegen bis Aegypten, — von Kanada bis Australien — haben sich zu einer zehntägigen Konferenz zusammengefunden. In 1000 Zelten sind die jungen Leute untergebracht. — Ein lebhaftes Lagerleben, das viel Sehenswertes bietet, hat sich am Ende des stillen Bergtales entwickelt. — Zahlreiche Veranstaltungen 'lassen ausserdem jeden Besucher Interessantes sehen. — Am Donnerstag, 30. Juli, wird abends 9 Uhr das Eröffnungs-Lagerfeuer durchgeführt. Am Samstag, den 1. August finden am Nachmittag sportliche Wettkämpfe statt, dann folgt am Abend die gross angelegte Bundesfeier. Welche Wichtigkeit von offizieller Seite dieser Konferenz beigelegt wird, mag daraus ersichtlich sein, dass am Sonntag, den 2. August, der Bundesrat, vertreten durch unseren Aussenminister, Herrn Motta, die Führer der Delegationen bei einem Bankett begrüssen wird. Nachher findet, — um 5 Uhr auf der der Bahnhofstrasse, — ein grosses Defilee der Delegationen statt, das Lord Baden-Powell of Gilwell, der greise Gründer der Pfadfinderbewegung, — persönlich abnehmen wird und dem auch Herr Bundesrat Motta beiwohnt. — Abends 9 Uhr ist wieder grosses Lagerfeuer, ebenso am 5. und 7. August. Bei schlechter Witterung werden die Lagerfeuer in dem über 2000 Personen fassenden Versammlungszelt abgehalten. Für Automobilisten, welche diese hochinteressanten Veranstaltungen besuchen wollen, stehen geräumige Parkplätze zur Verfügung. Th. AR WO - GLEICHRICHTER DODDDDDDDDDDnnQGDDDDnDOOOnnnnUDDULJDOÜuUDDDDuuUDDuUDuuGOuOQ FÜR ALLE VERWENDUNGSZWECKE fabriziert SIGNUM A.G. W ST SEKUNDEN gibt Ihnen DURCH EINFACHEN KONTAKT DEN GENAUEN DRUCK IHRER LA MARQUE BELGE Sl REPUTEE prfeente ses nouveaux mod&les 1931. 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