Aufrufe
vor 4 Monaten

E_1931_Zeitung_Nr.067

E_1931_Zeitung_Nr.067

30 AUTOMOBIL-REVUE —

30 AUTOMOBIL-REVUE — REVUE AUTOMOBILE 1931 — 67 11434 11435 11436 11437 11438 11439 11440 11441 11442 11443 11444 11445 11446 jl447 jl448 ]1449 ,1450 Angebotene Fahrzeuge Voitures oftertes N° | Marke — Marque Benz Mercedes Benz 15/3« Ford Rugby Delaye neunult Mercedes 16/45 Oiandler Auburn Fiat Chevrolet Opel Reuault Hurlhiirt Martini Mereedes Bohrung o. Hub Atitage ei eourse lüTr Occasions Baulahr i:u Annie de conslrnct. 4 80:150 12,30 1H14 4 90:140 18 1912 4 90:140 18 1921 4 90:100 15 1926 4 57:107 11 1925 4 72:130 11 1925 4 85: 90 16 1920 4 100:130 21 1921 6 89: 127 24 1923 8 70: 120 19 1927 4 75:130 12 1921 4 94:102 14 1927 6 93: 101 10 1928 4 95:150 22 1921 4 101 : 140 22 1919 4 80:150 19 1914 4 100:130 21 1921 Allgemeine Mitteilungen. Die gelbe Liste erscheint in der Regel monatlich einmal. Aufnahmen von Occasionsfahrzeugen erfolgen kostenfrei auf Grund des von der Administration gratis erhältlichen Anmelde-Formulares. Eine Gewähr für die Richtigkeit der gemachten Angaben wird nicht übernommen, auch werden Auskünfte über ausgeschriebene Fahrzeuge von der Administration nicht erteilt; dagegen werden sämtliche Anfragen an die Fahrzeugverkäufgr kostenlos weitergeleitet. Die Kontroll-Nr. ist bei jeder Anfrage deutlich anzugeben und für jedes Fahrzeug eine besondere Eingabe zu machen. Die Besitzer der Fahrzeuge sind gebeten, die auf Grund dieser Veröffentlichung verkauften Fahrzeuge zwecks Streichung in der gelben Liste sofort abzumelden. Communications geniales. La liste jaune parait dans la regle chaque mois. Nous y annoncons gratuitement les vShicules d'oecasion ä vendre, sur la base de formulaires envoyes sans frais par 1'administration du Journal. L'administration ne prend aueune responsabilite quant aux indications contenues dans la liste, mais fera parvenir, sans frais, aux proprietaires de ces vehicules les demandes de renseignements qui lui parviendront. Le nume'ro de controle devra figurer visiblement sur chaque demande de renseignements et chaque vehicule doit faire l'objet d'une demande ä part. Les proprietaires des vehicülea sont pries de nous signaler sans retard les vehicules vendus pour nous permettre de les rayer de la liste jaune. Der «fabrikneue» Wagen. Lastwagen Nach einem vom deutschen Reichsverband der Automobilindustrie schon vor etwa drei Jahren erstatteten Gutachten umschliesst der Begriff «fabrikneuer Wagen» nach anerkanntem Gebrauch folgende Voraussetzungen: 1. Der betreffende Wagen muss aus neuem Material von der Herstellerfirma der betreffenden Marke gebaut sein. 2. Er darf noch nicht behördlich zum Verkehr zugelassen und noch nicht für Verkehrszwecke in Benutzung genommen sein. Den Eigenschaften zu 2. steht indessen nichts entgegen, wenn der Wagen a) zum Zwecke der Prüfung seiner Bauund Betriebssicherheit und seiner Leistungsfähigkeit «eingefahren» worden ist (ein eingefahrener Wagen ist bekanntlich gebrauchsfähiger als ein unmittelbar nach fabrikmässiger Fertigstellung ohne Fahrtkontrolle abgelieferter Wagen), b) mit eigner Kraft vom Fabrikatiorisort zum Verkaufsort oder weiter zum Wohnsitz des Käufers übergeführt worden ist, c) zu wirklichen Probe- und Vorführungsfahrten — das heisst zu Fahrten, um den Wagen einem Kaufinteressenten im Betriebe vorzuführen — verwandt ist. Voraussetzung der Benutzung zu a-c ist, dass diese Fahrten sachgemäss ausgeführt worden sind und dass der Wagen keine innern und äussern Schäden erlitten hat. Als höchstzulässigen Gesamtunfang der Probeund Vorführungsfahrten werden 1000 km angesehen. Zwischen Personen- und Lastkraftwagen ist kein Unterschied zu machen. Der Carrosserie Torpedo mit Brücke Lieferwagen Chassis Camionnette Lieferungswagen Chassis Brücke Lieferungswagen Torp. camionnette Chassis Lastwagen Lieferungs wagen Chassis Lastwagen Doppelaufsatz Brücke Chassis Plätze od.Tragkralt Places tu Charge otlle 800 kg 700 kg 1400 kg 1500 kg 200 kg 500 kg 1 V* T. 1000 kg 800 kg 800 kg 1 T. 1000 kg 1500 kg 3-3 i/ 2 T. 2-2 % T. 2 %-3 T. 1300 kg Standort Domteile Reinach (Aarg.) Zürich Zürich. Neuenburg Glarus Gersau Hirzel (Zürich) Zürich Esta vayer Zürich Bern Richterswil Bern Lyss St. Gallen Nieder-Siggenthal Zürich 260 400 500 700 700 750 1,000 ,200 ,300 ,500 1,500 ,700 ,700 ,900 2,000 2,000 2,000 liefert wird, wenn er die Forderung erhebt, der Verkäufer habe — auch ohne besondere Befragung — von sich aus die Pflicht, den Käufer darauf hinzuweisen, wenn die Fabrik ein neueres Modell im Bau habe, selbst wenn dieses erst einige Zeit danach in den Handel komme; andernfalls habe der Käufer das Recht auf Wandlung seines Kaufs. Schon rein begrifflich besteht zwischen «fabrikneu» und «neuestem markgängigen Typ» ein grosser logischer Unterschied, der nicht den einen in den andern Begriff einschliessen Iässt. Der Verkäufer wird zwar auf besonderes Befragen nicht verschweigen dürfen, ob ein neuerer Typ der gleichen Marke auf dem Markt ist. Es überspannt aber seine Offenbarungspflicht, zu verlangen, von sich aus den Käufer dahin aufzuklären oder sogar dahin, dass ein neues Modell herauszubringen beabsichtigt sei. Von einem «neuen Modell» kann man verkaufstechnisch erst dann sprechen, wenn es verkaufsfähig auf dem Markt ist, nicht aber schon dann, wenn es sich noch in mehr oder weniger fortgeschrittener Vorbereitung in der Fabrik befindet. Häufig wird der Verkäufer von solcher Absicht nicht oder nur gerüchtweise unterrichtet sein. Immer wäre er bei solcher Auslegung seiner Sorgfaltspflichten für eine nicht voraussehbarer Zeit dem eventuellen Anspruch auf Wandlung ausgesetzt. Das würde Raum zu jeder Schikane durch den Käufer geben und eine nicht erträgliche Unsicherheit schaffen. Dabei ist der Begritf «neues Modell» sehr dehnbar. Soll er nur grundsätzlich neue Konstruktionen umfassen oder auch die kleinen Aenderungen — z.' B< an Karosserie und Ausstattung —, die häufig nur aus Modeeinflüssen oder verkaufstechnischen Rücksichten vorgenommen werden und nach der Uebung der Amerikaner als «neues Modell» ausgegeben werden? Mail pflegt ja auch nicht bei Schreibmaschinen, oder andern Gebrauchsgegenständen den Begriff «neu» im Sinne von «ungebraucht» — und nichts andres kann und darf «fabrikneu»; besagen — auf allerneueste Form und Ausführung zu erweitern. Also überspanne man solche Forderung auch nicht beim Motorfahrzeug. La reprise et la vente Preis Prix Begriff «neu» ist dem' Wort «fabrikneu» gleichzusetzen. Tatsächlich führt die eingerissene Unsitte, zwischen «neu» und «fabrikneu» unterscheiden zu wollen, nur zur Verwirrung. Ausdrücke wie «neuwertig», «fabrikneuwertig», «gebrauchneu», «vollwertig» und ähnliche Wortgebilde müssen sich immer auf den gebrauchten Wagen beziehen. Mit diesen Erfordernissen müssen aber die an den Begriff «fabrikneu» zu stellenden Ansprüche als erschöpft gelten; sie sichern die berechtigten Belange des Käufers im vollen Umfang, wobei natürlich zu unterstellen ist, dass der Fabriktyp den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Es geht aber zu weit den Begriff «fabrikneu» dahin auszulegen — wie es ein Gutachten der Deutschen Auto- Liga will —, dass er als weiteres Erfordernis «den neuesten, marktgängigen Typ der Herstellerfirma» verlangt. Noch weiter geht der Vertreter einer andern Verbrauchergemeinschaft in der Auslegung eines Urteils des Landgerichts Karlsruhe: Wer einen fabrikneuen Wagen kauft, wird regelmässig verlangen, dass ihm das neueste Modell gedes voitures automobiles d'oecasion pour le vendeur. A l'heure actuelle, il est une question qui preoecupe ä juste titre. les agents et coristrueteurs: c'est celle de la reprise et de la vente des voitures d'oecasion. Le probletne n'a pris son aeuite que tout recemment. II y a trois ans ä peine, la re r prise en compte d'un vehicule ä un acheteur d'une voiture neuve etait l'exception; c'est aujourd'hui presque une regle et qui ne peut que se generaliser encore. L'agent tout specialementy trouve de reels tnconvenients: la necessite de fonds de roulement tres eleves et une immobilisation soüvent longue de ses capitaux. D'autre part, la vente difficile des vehicules d'oecasion est tres rarement avantageuse dans les coriditions oü Ton travaille actuellement, car la clientele, gätee par la Periode de hausse qui lui permettait de revendre presque sans pertel'auto ayant seuvi quelques annees, pretend continuer ä ignorer l'amortissement normal et impose ä l'agent des prix de reprise trop eleves. Le constructeur, de son cöte, n'a rien fait jusqu'ä present pour alleger la Charge de l'agent ä cesujet: l'occasion ne l'interesse pas et il parait meine craindre que sa vente n'entrave le developpement de son Industrie en litnitant le nombre d'aeheteurs de voitures neuves. Pourtant, dans la circonstance, I'interet de l'agent. celui du construeteur, le developpement de I'automobilisme et, par consequent, I'interet general du pays sont intimement lies. L'acheteur d'une auto d'oecasion n'est presque jamais le meme que celui d'une voiture neuve; le plus souvent il s'ignore et n'a pas encore envisage qu'avec une mise de fonds tres reduite il pourrait lui-meme devenir automobiliste. C'est le devoir de 11451 11452 11453 11454 11455 11456 11457 11458 11459 114K0 114Ü1 11642 Angebotene Fahrzeuge Voitures Offertes N° I Marke — Marque Gyl. Chrvrolel Arbciiz Fiat Spu Chevrolet Sp:i Keuault Herliel Finl Hl):) Arhenz Merc. Benz X 1 F. B. \V. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 i. Bohrung Q. Hab Alisage ei eourse mm 94: 102 105:150 75:130 100: 150 94 : 102 100 : 140 75:120 00: 130 75: 130 HO: 160 95: 130 120: 180 HP 14 30 12 15 22 4 12 12 40 19 Baujahr Annie de caDstroe;. 1927 1918 1927 1927 1929 1925 1927 1927 1927 1920 1928 1923 Camionnette Ladebrücke Ladebrücke Ladebrücke Camionette Brücke Lastwagen Pont et cabine Camion Ladebrücke Chassis Kippbrücke Plätze od.Tragkratt Places o« Charge ollle 1700 kg 4-5 T. 2-2 y, T. 2 !4-3 T. 1 >/ 2 -2 T. 2 y 2 -A T. 1500 kg 2-2 % T. 2-2 Vi T. 5 T. 1 Vi-2 T. 5 T. Eine solche „Gelbe Liste" erscheint jeden Monat in der Automobil - Revue Bern, zusammen mit wertvollen Ratschlägen über die bei der Wahl eines Wagens zu beobachtenden Gesichtspunkte. Probenummern gratis auf Verlangen. tous ceux que le developpement de notre Corporation interesse, et particulierement des agents et de leurs voyageurs de le rechercher, de lui faire comprendre que, s'il n'a pas encore les moyens d'aeheter une voiture neuve, l'achat d'une d'oecasion, en lui permettant de developper immediatement ses affaires, rapprochera pour lui le moment oü il pourra satjsfaire son desir, et lorsque, enfin convaineu, il aura achete cette voiture de seconde main, c'est un adepte de plus gagne ä la cause et un futur acheteur de plus pour un construeteur, car celui qui a commence ä rouler et organise sa vie avec une auto, ne saurait plus s'en passer. De cet inconvenient qu'est la reprise, doit donc naitre une nouvelle extension de l'automobilisme, car nous sommes encore bien loin de la Saturation de certains pays, tandisque la faculte d'aehat du petit commercant lui interdit encore, malgre ses besoins et son desir, la voiture luxueuse et perfectionnee que sortent les construeteurs. II est necessaire de considerer la question methodiquement et dans son ensemble. Acheter une voiture d'oecasion. Faut-il repousser systematiquement la voiture d'oecasion ? Assurement non. On peut souvent realiser une excellente affaire, une economie fort importante en achetant une automobile qui ne sort pas toute neuve de l'usine. II ne faut donc pas repousser la voiture d'oecasion. Mais il faut savoir l'acheiter ! l

No «7 — 1931 Balmüber^än^e Tod am Niveauübergang. Der Zusammenstoss von Bussigny. In der Nacht vom 9. auf den 10. August ereignete sich beim Niveauübergang Croix-de- Plan an der Strasse nach Ecublens unweit des Bahnhofes von Bussigny ein Zusammenstoss zwischen einem Güterzug und einem Personenauto, in dem sich fünf Insassen befanden. Den Agenturmeldungen ist zu entnehmen, dass die Barriere des Niveauüberganges offen gelassen wurde. Es wurde ermittelt, dass der Anprall des Autos ge'gen den zweiten Wagen des Güterzuges erfolgte, weshalb das Begleitpersonal des Güterzuges vom Unfall nichts bemerkt haben soll (!). Das Automobil wurde durch den Zug etwa 100 Meter weit fortgerissen und vollständig zerstört. Ein Fräulein, die Braut des Wagenlenkers, erlitt den Tod, zwei jüngere Leute wurden schwer verletzt und auch der Führer des Autos war leicht verwundet Im Bahnhof von Lausanne entdeckte das Fahrpersonal an mehreren Wagen des Zuges Blutspuren und Zeichen des Zusammenstosses. An der Lokomotive war nichts zu sehen. Der Lokomotivführer erklärte, die Barriere sei halb geschlossen gewesen und der Barrierenwärter sei im Begriffe gewesen, die Schranken zu schliessen. Diese Version des Tatbestandes wurde auch vom Barrierenwärter behauptet. Der Autolenker sagte bei der ersten Untersuchung aus, er habe 15 Meter vor dem Niveauübergang mit dem Bremsen begonnen, er sei aber infolge des Schreckens, den er beim Anblick des Zuges erlitt, auf das Gaspedal geraten. Die Untersuchung ergaib, dass er diesen Wagen erst seit 10 Tagen besitzt. Der Barrierenwärter Thonney, dem dieses Missgeschick passiert ist, ist in Renens stationiert Er hatte seit 18 Uhr Spätdienst, wobei er aber den Tag über, entgegen den Vorschriften des Bahndienstes, privat in seinem Garten arbeitete. Diesem Wärter soll bereits früher eine Nachlässigkeit in der Barrierenbedienung passiert sein. Es gelang aber damals dem Automobilisten in letzter Sekunde, seinen Wagen durch Zurückfahren vor dem herannahenden Zug zu retten. Abgesehen von den Widersprüchen in den bis heute vorliegenden Schilderungen betreffend dem Offenhalten der Barrieren, sind die bisherigen Mitteilungen über die Untersuchungsergebnisse keineswegs genügend, um einen Kommentar zu rechtfertigen. Das Ergebnis der gerichtlichen Feststellung des Tatbestandes muss vorerst abgewartet werden, lt Vevkehi. Die Leistungen des Strassenhilfsdlenstes des T. C. S. im ersten Seraester. Einer Statistik der Zentralverwaltung des T. C. S. kann entnommen werden, dass im ersten Halbjahre 1931 folgende Hilfeleistungen durchgeführt werden konnten. 1310mal Pannenhilfe bei Automobilen, 576mal Pannenhilfe bei Motorrädern und 66mal bei Fahrrädern, in 260 fällen konnte Verwundeten erste Hilfe geboten und in 21 Fällen Verwundete transportiert werden. Mit diesen Leistungen charakterisiert sich die Notwendigkeit des Strassenhilfsdlenstes des T.C.S. in hervorragendem Masse. go. Siebente Betriebswoche der Alpenposten (27. Juli bis 2. August). Nachdem schon die sechste Betriebswoche mit einer Minderfrequenz von 5000 Personen abschloss, verzeichnet auch die siebente Betriebswoche einen Ausfäll von 3795 Reisenden. Die Zahl, der in dieser Woche beförderten Personen beläuft sich insgesamt auf 26937 gegenüber 30317 in der entsprechenden Woche des Vorjahres. Die grösste Minderfrequenz weist die Kurstrecke St. Moritz—Maloja (— 1372) auf und die zweitgrösste die ürimselroute (—735). Bedeutende Mehrfrequenzen verzeichnen nur die Kurslinien über den Klausen (+ 122) und über den Gotthard (+ 93). lt. Achte Betriebswoche der Alpenposten (3. bis 9. August). Etwas günstiger als die beiden Vorwochen schloss nach den Angaben des Kursinspektorates der schweizerischen Oberpostdirektion die achte Betriebswoche ab, in der sich die Minderfrequenz nur auf 1476 Personen stellt. In dieser Woche wurden 27 306 Personen durch Autopostkurse befördert gegenüber 28 395 Personen in der entsprechenden Woche des Vorjahres. Die stärkste Minderfrequenz entfällt wiederum auf St. Moritz—Maloya (— 858). Aber auch die Linie Schuls—Pfunds —Landeck (—430) und die Grimselroute (—273) weisen bedeutende Rückgänge auf. Eine Verbesserung der Frequenz konstatieren wir vor allem auf folgenden Linien: Ragaz—Vättis (+ 255), Nesslau—Buchs (+ 213). Brünig—Hasliberg—Reuti •(+ 179) lund Gsftaad:—Pillon—Diablerets (+172). lt. Die Rentabilität des Trolleybus. Bereits in « A.-R. > Nr. 60 wurde auf den günstigen Afoschluss von 20 englischen Trolleybus-Unternehmungen hingewiesen, die insgesamt einen Nettobetriebsüberschuss von über 5 Millionen im Jahr herauswirtschaften konnten. Als besonders interessantes Beispiel greifen wir noch die Abrechnung von Wolverhampton heraus, das innerhalb 8 Jahren sein ausgedehntes Strassenbanhnnetz brachgelegt und zum Trolleybus-Betrieb übergegangen ist. Die durchschnittlichen Transportkosten beim Strassenbahnbetrieb bis zum Jahre 1921 haben sich nach der Betriebsumstellung um die Hälfte vermindert. Die Indexzahlen dieser Kosten ergaben für die frühere Strassenbahn 43,5 und für das jetzige Verkehrsmittel die Zahl 21. Interessenten sei das Studium der sehr ausführlichen und instruktiven Betriebsrechnune der Stadt Wolverhampton zur Lektüre anempfohlen, die in der Streitfrage « Strassenbahn oder Omnibus » ? einwandfrei zugunsten des letztern Fahrzeuges entscheidet. B. Jkuss4ellun«£