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E_1931_Zeitung_Nr.069

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Luftfahrt

Luftfahrt Popularisierung des Flugsports in England. Fliegen ist heute in England nicht nur das Vergnügen reicher Leute. Die neueste Errungenschaft auf dem Gebiete des Flugsportes, der allmählich versucht, so etwas wie ein Volkssport zu werden, ist der soeben gegründete Fliegerclub der Londoner Omnibuschauffeure, die sich ganz richtig sagten, was die anderen können, können wir auch. Besonders wir, die wir ja beruflich tagtäglich mit dem Motor zu tun haben, deren Arbeit in den immer überfüllten »Verkehrsstrassen der Grossstadt besondere Geistesgegenwart und Entschlusskraft verlangt. Und ausserdem ist Fliegen modern, und man kann nie wissen, ob nicht doch noch einmal die Zeit der Lufttaxis und Luftomnibusse kommt. Ein Club wurde gegründet und jeder Mann musste in der Woche einen Sixpence bezahlen, bis erst das nötige Kapital zusammengetragen war und man eine Maschine kaufen konnte. Vor wenigen Tagen war es so weit, und stolz stellten die Londoner Omnibuschauffeure ihr neuestes Eigentum auf einem der grossen Garagehöfe in London aus. Der Erfolg war, dass sich sofort weitere Mitglieder meldeten und inzwischen haben schon die ersten Schüler mit ihren Uebungsflügen begonnen. Die Privatflugplätze In der Umgebung von London, von denen der schönste der dem National Flying Service gehörige Flugplatz von Hanworth ist, gleichen regelrechten Parkplätzen für Flugzeuge. Da stehen schon an gewöhnlichen Wochentagen Dutzende von Maschinen herum, und Sonnabends und Sonntags steht ein Wald von Apparaten da. Die grossen Flugzeughallen sind wie Garagen eingerichtet mit unzähligen, vollkommen geschlossenen oder nur durch Gitter abgetrennten Einzelboxen oder auch Sammeltmterstellräumen für mehrere Maschinen, denen man einfach ihre Flügel an den Rumpf klappt nnd sie selbst nach beendetem Fluge in die Halle schiebt oder zieht. Air-Park nennt man die Flugfelder und dabei schwebte dem Engländer gewiss schon mehr das Wort des *parkens» im Sinne de« Unterstellens als irgend etwas anderes vor. Und diese Plätze sind auch alle wie grosse Automobil-Parkplätze mit Tankstellen, Reparatur-Werkstätten u. dgl. ausgestattet. England trainiert für das Schneider-Pokal-Rennen. Im englischen Marineflugfrafen Calshot haben die Verstichsflüfre der engJisohen Schneider-Pokal-Bewerber für das am 12. September stattfindende Luftreimen begonnen. Die englischen Schneider-Pokal-Bewerber vor dein neuen Flugzeug cS6B», mit dem man noch weit höhere Geschwindigkeiten als bisher erzielen will. V. 1. n. i. Leutn. G. L. Brintcm (Zweiter), Fludeutnant P W,. Long; G. H. Stamforüi; Geschw-aderführer Orlebar; Flugleutnant J- N. Boothman: Flagleutnant Snadth und Flueleutnant DTT. Natürlich kann ein solcher Flugsport nur bestehen mit der Unterstützung des Staates. Und der Flugsport ist auch der einzige Sport, der in England, ganz offen sogar, subventioniert wird. Dieser Tage wurde wieder einmal eine Liste veröffentlicht, aus der man ersah, dass gegenwärtig in England ungefähr 400 Personen fast 500 Privatflugzeuge besitzen, wobei die Clubs und die ihnen gehörigen Maschinen nicht mitgerechnet sind. Sonst wäre die Zahl noch bedeutend höher gewesen. Fährt man z. B. des Sonntags was London heraus, dann trifft man überall die kleinen, leichten Maschinen, und auf den Flugfeldern von Heston, Staglane und Hanworth, um nur die bekanntesten Clubflugplätze Gross-Londons zu nennen, stehen oft hundert Apparate startbereit, warten auf ihre Besitzer, die entweder nur kurze Platzflüge ausführen oder sich auch zu irgendeiner AUTOMOBIL-REVUE 1931 — N° 69 Luncheon-, ftve o'clock- oder auch. Dinnerverabredung begeben wollen. Wie oft kann man einen Piloten im Fulldress, im Frack also, am Steuer seiner Maschine sehen, genau so wie am Volant seines Autos, in den Strassen von London. Niemand findet etwas dabei. In England fliegt man tatsächlich auf Besuch, kann es auch leicht und ohne Gefahr tun, denn ein grosser Teil der Sportflieger besitzt auch einen eigenen Landeplatz unmittelbar an seinem Country-seat. England fQhrt Im Militärflugwesen. Das hervorstechende Kennzeichen des englischen Militärflugwesens ist die überlegene Schnelligkeit der englischen Flugzeuge. England hat mit dem Hawker-Fury- Einsitzer, dessen eigentliche Bestimmung die Verteidigung Londons ist, das bei weitem schnellste Militärflugzeug der Welt. Die bisher mit ihm erreichte Höchstgeschwindigkeit beträgt 347 Stundenkilometer. Besonders wichtig ist die schnelle Aufstiegmöglichkeit dieser Maschine; sie steigt in nicht ganz zehn Minuten auf eine Höhe von 6000 Meter. Im Vergleich zu den Flugzeugen, die im vergangenen Jahr an der Militärflugschau in Hendon teilnahmen, ist die Geschwindigkeit der jetzt geflogenen allgemein um fast 100 Stundenkilometer grösser geworden. Man kann infolgedessen ruhig von einer Umwälzung des gesamten Militärflugwesens im Laufe eines Jahres sprechen. Diese Entwicklung hat natürlich entsprechende Rückwirkungen auf die andern Länder, die, um einigermassen mit England Schritt halten zu können, zu immer neuen Verbesserungen und entsprechenden Ausgaben gezwungen sind. Denn bei einem Luftkrieg entscheidet noch mehr als bei einem Krieg zur See die technische Beschaffenheit des Materials. Die überlegene Schnelligkeit beschränkt sich aber nicht nur auf die englischen Kampfflugzeuge, sondern es steht nunmehr fest, dass auch die englischen Bombenflugzeuge schneller sind als die schnellsten Kampfflugzeuge irgendeines andern Landes. Der Hawker Hart, der ebenfalls einen Rolls Royce Kestrel Motor besitzt, ist bei voller Last mit einer Schnelligkeit von 284 Stundenkilometer nicht nur das schnellste Tagesbombenflugzeug der Welt, sondern übertrifft sogar das schnellste Kampfflugzeug der Vereinigten Staaten um 10,4 Stundenkilometer. Vergleicht man die Flugze>uggattun:gen der gfossen Militärstaaten, so sind die englischen Flugzeuge derselben Klasse durchweg um mindestens 45 Kilometer in der Stunde schneller. Anlässlich des Schaufliegens, des Ende Juli von den englischen Luftstreitkräften in Handon abgewickelt wurde, wurde zum erstenmal öffentlich das Abschleudern eines 9 t schweren Nachtbombenflugzeuges vorgeführt Die Abwurfmaschine entwickelt 4000 PS innerhalb von zwei Sekunden. Der Antrieb erfolgt dmreh Pressluft, die in sechs Zylindern mitgeführt wird. Sobald die Maschine arbeitet, wird ein Drahtseil aufgerollt, das um eine 35 Meter vor dem Flugzeug stehende Rolle läuft. Das Flugzeug ist an dem Drahtseil befestigt und wird mit schliesslich 96 Kilometer Stundengeschwindigkeit nach vorn gerissen. Dazu kommt noch die eigene Kraft des Flugzeugs, dessen Motoren 1000 PS leisten. Sobald das Ffusr- SSO • • • macht die Lasten leichter! Schwerste Lasten - ein Kinderspiel, wenn Esso dem Motor geschmeidige Riesenkraft verleiht Sie werden staunen, was Esso aus dem Motor herausholen kann, lieber Hügel und schwierige Straßen stürmt Ihr Wagen dahin, als spurte er die Lasten kaum, Esso-Verbraucher mehren sich von Tag zu Tag. Denn Esso gewährleistet: schnelles Starten, rückstandlose Verbrennung, unwiderstehliche Kraft, klopffreies Fahren. Tanken Sie Esso, den roten Superbrennstoff. Gleichmässlger Verbrennungseffekt GMdwiäBige Rieseakraß mit Esso. UnerfeJdimäfiige Kraß Esso gibt mehr Kraß bei geringerem Kostenaufwand. Denn seine Vorteile sind: 1. Geringerer Brennstoffverbrauch. 2. Gleichmäßiger Verbrennungseffekt, daher höchste., kfop ffreie Kraftenf falfung und größere Leistung 3. Vollkommene, rückstandlose Verbrennung. S u p e r b r e n n s t o f f

N" 69 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE acttg bis zur Rolle geschleppt ist löst sich um einen einhohnigen, besonders leichten Flügel handelt. Um seine Erfindung praktisch zu demonstrieren, konstruierte Stieger einen Metallgerüst- das Seil, und das Flugzeug steigt in die Luft. Durch dieses Schleuderverfahren bekommen die schweren Flugzeuge bei militäkehrsflugzeug, wobei sich zeigte, dass diese Bauflügel für ein normales dreimotoriges Fokker-Verrischen Operationen in schwierigem Gelände art nur 372 kg bat, d. h. 6,3 kg pro qm, gegenüber eine viel grössere Beweglichkeit. 6t4 kg Gewicht für den Original-Fokkerflügel aus Sperrholz. Es resultiert daraus, dass die zahlende Vom Luftfrachtverkehr. Es zeigt sich immer Nutzlast eines solchen Flugzeuges sich um 37,7% mehr, dass der Luftverkehr nicht nur dem Transporte von eiligen, sondern auch von sehr hochwer- wichtige Neukonstruktion soll übrigens auch auf und der Aktionsradius um 43% vergrössert. Diese tigen Gütern bevorzugt wird. Unter den letzten ein Spezialflugzeug angewendet werden, das dann Sendungen, die z. B. den Flugplatz Dübendorf berührten, befanden sich u. a. für den Orient be- den Weltdistanzrekord angreifen soll. stimmte Chemikalien im Werte von ca. 300 000 Fr., sowie Antiquitäten, deren Wert mit rund Ü Million beziffert wurde. Auch kostbare Kleintiere, die einen besonders sorgfältigen Transport erheischen, •werden für den neuen Zoologischen Garten in Zürich ausschliesslich per Luftfracht befördert. Die schweizerischen Zollflugplätze I. Klasse Im Monat Juli 1931. Die schweizerischen Zollflugplätze I. Klasse wiesen im Monat Juli 1931 folgende Frequenzziffern auf: Basel- Zürich- Genf- Birsfelden Dübendorf Cointrin Flüge auf Linien 615 564 414 Zahlende Linienpassagiere 1.289 1.602 722 Post in kg 21.435 7.690 6.531 Fracht in kg 17.249 10.472 7.148 Uebergepäck in k& 3.372 2.687 2.116 Zahlende Touristikpassagiere 87 2.4*54 84 Sport-, Schul- und Proheflüge 303 1.809 363 Der Flugplatz Lausanne Im Monat Juli 1931. Im Monat Juli wurden auf den regelmässigen Luftverkehrslinien des Flugplatzes Lausanne-BIöcherette in 262 Flügen 307 Passagiere, 4612 kg Post, 393 kg Fracht und 1583 kg Gepäck befördert. 110 Passagiere unternahmen von Lausanne Touristikflüge, •während Sport- und Flugschulbetrieb 379 Flüge zu verzeichnen hatten. Eine neue Fluglinie Lausanne-DIJon-Paris. Ab $. August hat die französische Unternehmung «STAR» (Societe de Transports aeriens rapides) einen täglichen Flugdienst mit Fokker-Flugzeugen auf der Strecke Lausanne-Dijon-Paris aufgenommen. Der Start in Lausanne erfolgt um 12.15, die Landung in Dijon um 13.15 und die Ankunft auf 'dem Parisor Flughafen Le Bourget um 15.15. In Paris besteht Anschluss nach London. Ueber 28 Millionen fliegen durch die Luft. Auf Ben 3 schweizerischen Zollflugplätzen Basel, Zürich und Genf sind 1930 an zollpflichtigen Waren 71.224 kg eingeführt, 35.375 ausgeführt und 58.468 kg im Transit durchgeführt worden. Der Wert der total auf den die Schweiz berührenden Luftverkehrslinien ein- und ausgeführten Waren beträgt Fr. 28.781.600 im Jahre 1930. Wichtige Erfindung eines schweizerischen Ingenieurs in England. Der Schweizer Ingenieur Stieger. Chefkonstrukteur der englischen Flugzeugfabrik «Monospar Company Ltd.», hat soeben mit einer neuartigen Flügelkonstruktion in Fachkreisen allgemeines Aufsehen erregt. Gegenüber den bisherigen Flügelkonstruktionen unterscheidet sich das System von Stieser dadurch, dasa es sich hierbei. Verbilligte Studentenflüge bei der Deutschen Luft-Hansa. Auf innerdeutschen Strecken kann jeder Student, der sich über seine Zugehörigkeit zu einer Technischen Hochschule oder Universität legitimiert, zum Preise von einem Billett III. Klasse mit Schnellzugszuschlag fliegen, sofern auf der betreffenden Strecke noch Plätze frei sind. Da die Jugend in erster Linie Trägerin des Fluggedankens sein soll, aber meist wirtschaftlich nicht in der Lage ist, die Kosten einer Luftreise zu zahlen, sah sich die Lufthansa zu dieser zweifellos verkehrsfördernden Vergünstigung vgranlasst. Wiener Herbstmesse. (6.—13. September 1931.) Bekanntlich zeitigte die letzte Frühjahrsmesse trotz der damals bereits in Mitteleuropa herrschenden Wirtschaftskrise überraschend günstige Erfolge. Man glaubt daher, auch in die vom fi.—13. September stattfindende Wiener Herbstmesse zuversichtliche Erwartungen setzen zu dürfen. Diese Veranstaltung ist wieder durch eine Anzahl hervorragender Sonderausstellungen wie jene der französischen Eisenbahnen, die griechische Ausstellung, die Rundfunk- und Schwachstrommesse, die Expositionen «Gas im Haushalt», «Photo und Reklame» usw. ausgezeichnet Die Beschickung der drei Messehäuser und des freien Geländes um die Rotunde ist ausserordentlich reiclj. Oesterreichs Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft stellen ihre Erzeugnisse zur Schau, Aussteller aus 18 Staaten in allen Weltteilen erblicken wieder in der Wiener Messe die geeignete Plattform zur Anknüpfung nützlicher und gewinnbringender Geschäftsverbindungen. Zieht man noch die besondere Beliebtheit, welcher sich Wien in den Spätsommermonaten im zwischenstaatlichen Reiseverkehr erfreut, in Betracht, so wird man wohl mit einem recht starken Auslandsbesuch der Herbstmesse rechnen können. Ausländische Besucher der Wiener Herbstmesse erfreuen sich auch diesmal bedeutender Erleichterungen beim Grenzübertritt nach 0 esterreich und geniessen grosse Fahrpreisbegünstigungen auf den schweizerischen, österreichischen, sowie vielen ausländischen Bahnen und Schiffahrtslinien; auch die grossen Luftverkehrsgesellschaften gewähren FaJrrpreisermässigungen von 10—20 Prozent. Auskünfte in Wiener Messeangelegenheiten, sowie Messeausweise sind bei der Oesterreichlsehen Handelskammer in der Schweiz, Zürich, Bahnhofquai 7/Waisenhausstrasse 2 (Postfach Hauptbahnhof) als offizieller Vertretung der Wiener Messen für die Schweiz erhältlich. Vom Seenachtfest in Thun. Thun ist für das Seenachtfest gerüstet. Wenn der diesen Sommer leider so launische Wettergott keinen Strich durch die Rechnung macht, so darf schon jetzt mit einem vollen Erfolg gerechnet werden. Das Programm lässt sich mit demjenigen der grössten schweizer. Seenachtfeste in Luzern und Zürich wohl vergleichen. Ausser den bei solchen Veranstaltungen üblichen Attraktionen findet man in Thun sogar zwei ganz neue Darbietungen. Die eine ist das Flammenmeer, eine 800 Meter lange ununterbrochene Feuerlinie, die drohend zum Himmel steigt. Wer die Kolonialausstellung in Paris abends besacht hat, erzählt noch in der Erinnerung begeistert vom unauslöschlichen Eindruck der dortigen Wasserkünste. Obschon Ihun nicht die riesigen Mittel der dortigen Veranstalter zur Verfügung stehen, werden auch die «gleissenden Brunnen» Thuns die Zuschauer in Ekstase versetzen. Wohl nirgends wie in Thun findet sich für das Feuerwerk ein derart günstiger Hintergrund wie die Baumgruppen der Aare-Inseln für kreisende Sonnen, Niagarafälle und dergleichen. Trotzdem hat das Organisationskomitee auf diese längst bekannten pyrotechnischen Wunder verzichtet. Wenn man einer Zuschauerzahl, wie sie Thun erwartet, das Richtige bieten will, so muss man sie ins «Reich der Sterne» führen. Allein wir wollen über die Meteore und Bomben, die Blumenschlacht und namentlich über die Gewitternacht noch nichts verraten. Alle werden begeistert sein. Sechzig Turner der wettkampferprobten Turnyeieinigung Thun werden auf dem grossen Ploss ihre Pyramiden aufbauen. Der Männerchor Thun auf künstlerisch dekoriertem Schiff wird dafür sorgen, dass keine Pausen entstehen, unterstützt durch die Stadtmusik Thun. Dass auch der Gondelkorso den übrigen Veranstaltungen würdig sein wird, darf heute nach den Anmeldungen, angenommen werden. Eine aus drei Künstlern bestehende Jury wird die Bar- und Ehrenpreise den besten Booten zusprechen. Wie aus dem detaillierten Programm ersichtlich ist, geht der Anlass mit der wirkungsvollen 1 Beleuchtung von Schloss und Kirche, Aaiebassin und Kirche Scherzligen nicht zu'Ende, sondern findet seine Fortsetzung in allen Etablissementen Thuns. Dreizehntausend Plätze warten auf Euch, liebe Leser, besucht das Thuner Seenachtfest, Ihr werdet es nicht bereuen. J. da«e, Gleitflug und Gleitflugzeug« von F. Stamer and neueste Broschüre, aus der wir bereits früher das A. Lippisch, Teil II: Bauamweisungen und Bau-Kapitezeichnungen VA Bogen Gross-Oktav mit 10 Abbil- umfasst nebst dem Protokoll folgende Referate: « Auto und Strasse» veröffentlicht haben, dungen und 5 Tafeln, zweite verbesserte Auflage, Leitsätze für Parkplätze, Einstellräume und Tankstellen, Die Verkehrspolizei und das Parken und RM. 2.50 Verlag: G. J. E. Volckmann Nachf., G. m. b. H.. Berlin-Charlottenbursr 2. Die Zahl der Tanken. Strassenbau und Volkswirtschaft. Bericht jungen Leute, die sich mit dem Bau von Gleit- und über den VI internationalen Strassenkongress in Segelflugzeugen beschäftigen, ist in den letzten Jarhren mit unglaublicher Schnelligkeit gewachsen. Es bieten in einfacher Darstellung interessante Auf- Washington. Die Referate der Sachverständigen ist deshalb kein Wunder dass die erste Auflage schlüsse über diese Fachgebiete, so dass sich die d«f=in. der Reih© «Flugzeugbau und Luftfahrt» er- Lektüre dieses Buches recht instruktiv gestaltet, lt. schienenen Heftes 12 «Gleitflug imd Gleitflurz«ng»» schnell vergriffen war. Wie kaum jemand anders sind aber auch die Verfasser dieses Bändchens, F. Stamer, Leiter der Fliegerschule und A. Lippisch, Leiter der flugtechnischen Abteilung des Forschungsinstitutes der Rhöhn-Rossitten-Gesellschaft, auf Grund ihrer reichen praktischen Erfahrungen berufen, der Jugend diese Anleitung zum Bau von Gleitflugzeugen zu geben. In dem vorliegenden Heft ist die Baubeschreibung für den bewährten Gleitflugzeug-Typ « Zögling» gegeben. Darüber hinaus haben aber die zahlreichen Winke, die es über Werkstatt und Material sowie über die Herstellung der einzelnen Teile enthält, gTÖssten Wert für jede der zahlreichen Bastehverkstätten, in denen Segelund neuerdings sogar Motorflugzeuge, seihst gebaut werden. Rolf Italiaander: «So lernte ich Segelfliegen*. Mit 41 Photographien und 38 Zeichnungen des Verfassers. 167 S. Öeb. Fr. 4. 75. Orell-Füssli-Verlag, Zürich und Leizig. Der Junge erzählt wirklich so, wie alles war — ganz wahrheitsgetreu, ohne Verschönerungen und Weglassungen — von jenen Wochen, die er als 15jähriger Schüler in der Segelflugschule Rositten erlebte: von seinen Schulflügen über der Kurischen Nehrung, über dem Sand der unendlichen Dünen, den Wellen der Ostsee und des Kurischen Haffs. Und erst die Beschreibung der zwei Prüfungsflüge unter schlechtesten Bedingungen, mit all ihrer Spannung und Anspannung und der Aufregung des den Erfolg verkündenden «Kranichschreies». Und wer ist denn eigentlich dieser Italiaander, der es fertig bringt, der «jüngste Segelflieger Deutachlands» zu werden? Ein Leipziger Junge, der mit 16 Jahren von der Schule in eine Fabrik übersiedelt, im vierten Monat Urlaub nimmt, um Berichterstatter mehrerer Zeitungen für den Rhön- Segelflugwettbewerb zu werden, was ihm so grut gefällt, däss er heimlich ans Verkehrsministerium und andere Behörden schreibt, um Erlaubnis und Mittel zum Besuche der Segelfliegerschule zu erlangen. Darnach geht er ganz zur Presse über. Ob er schliesslich bei der Feder bleibt oder doch endgültig die herrlichen Möglichkeiten des Fliegers wählt? Niederschrift der VII. Hauptversammlung der Studiengesellschaft für Automobilstrassenbau vom 1. Juli 1931 in Berlin. Verlag der Studiengesellschaft für Automobilstrassenbau, Knesbeckstr. 30, Charlottenburg 2. (96 Seiten, RM. 3.20.) Die Deutsche Studieng-esellschaft für Automobilstrassenbau entfaltete in den letzten Jahren eine rege Tätigkeit in der Propagierung des Automobilstrassen-Gedankens und brachte verschiedene sehr wertvolle Broschüren auf den Büchermarkt. Die *9 S Der Schlager für Interessenten für Kantons-Vertretungen wollen sich sofort melden Ed. Bianchl S. A. a Milano. Viale Abruzzi, 16 PARIS Garage St.Augustin 26, Rue Cambace'r&s Te'le'phone! Anjou 04-91 04-92 Le plus moderne - Le plus central de Paris • 400 voitures Direction Suisse ETABLISSEMENTS BOSCHETTI SOLIDES LEGERS POUR AUTO 4, nie des Girondins LYON VII 8 PRATIQUE ELEGANT BREMSBAND AMABEST 1. Bremssicherheit. 2. Starke steigende Bremswirkung. 3. Lange Lebensdauer. 4. Prakt. höchste Unempfindlichkeit gegen Wasser und Oeleinfluss. ETANCHES AVANTAGEUX Exfgez de votre GARAGISTE ou de votre CARROSSIER un bagage de cette marque Concessionnaire oour toute la Snisse: SIMPEX GeneV6, S. In Herh Mutijfni Telephon 49.094 teste. 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