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E_1931_Zeitung_Nr.072

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20 AUTOMOBIL-REVUE

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Zu Nachmittagstailleurs ist ein loser Pelzkragen sehr elegant; derselbe wird entweder über den Kopf gezogen und an der Taille von einem Gürtel gehalten, oder zu einer Schleife gebunden. Eine grosse Anzahl Nachmittags- und Abendkleider werden mit Pelz, besonders mit Fuchs besetzt. Zu der Einfachheit der Silhouette bilden die neuen, ganz schief aufgesetzten Hütchen m den verschiedensten, oft sehr spielerischen Formen einen reizenden Gegensatz. Aus steifem Filz mit abgerundetem Rand wirken sie wie Reithütchen, dann sieht man wieder Dreispitze, aber viel betonter als letzten Winter, mit einem kleinen Schleier, oder Hüte, bei denen der Rand an einer Seite tief ins Gesicht gezogen wird, um auf der anderen bis zum Nacken aufgeklappt zu sein. — Die Garnitur bilden Federgestecke in den originellsten Formen und Farbenzusammenstellungen. Im Augenblick sieht man eine Unmenge von schwarzen und weissen Straussenfedern, die manchmal um den Hut herumgelegt werden, an einer Seite lang herunterhängen, oder rückwärts die Garnitur bilden. Der Mode dieser Straussenfedern prophezeit man aber nur eine kurze Dauer — sie wird ebenso rasch vergehen, wie sie gekommen ist. — Das Material vieler Hüte werden geflochtene Filzoder Samtstreifen sein. Man wird noch einige helle Hüte, sehen, oder solche, bei denen der Kopf hell, Band und Krempe dunkel sind. Die Handschuhe, bei welchen bis jetzt weniger Wert auf die Form gelegt wurde, wo es vor allem darauf ankam zu Schuhen und Hut passend — das Ensemble durch eine besonders gut ausgewählte Farbe zu beleben, werden zum Herbst und Winter komplizierter. Am Tage verarbeitet man sie oft mit Pelz, Abends mit dem Material des Kleides und sehr viel mit Spitze. Man wird auch eine Menge zweifarbiger und durchbrochener Handschuhe sehen, oder solche die — zu den Strümpfen passend — ganz aus Tüll oder Filet bestehen. Ebenso wie auf die Handschuhe wird, wie schon erwähnt, grosse Sorgfalt auf die Schuhe gelegt. Sie sind für nachmittags und besonders für den Abend sehr oft nur aus schmalen, kunstvoll ineinander geflochtenen Riemen, die ziemlich hoch am Fusse hinaufgehen, oft wie Schuhe aus der Empirezeit wirken. Ferner wird man eine Unmenge durchbrochener Schuhe sehen. Nachmittagsschuhe werden manchmal bunte, Abendschuhe goldene oder silberne Absätze haben. Als Neuheit für Tagesschuhe ist ein wie dunkles Schildpatt wirkendes Leder zu erwähnen. „Hyspa "-Nachmittag (SehlusB von Seite 18) festzuhalten. Da recken sich in charakteristischen Darstellungen grosse Menschengestalten. Um den Geist von der verwirrenden Fülle, die in den Hallen auf ihn eindringt, rasch und angenehm zu befreien, sind die Restaurants und Unterhaltungsstätten da. Die verschiedenen Ernährungs- Bekenntnisse sind alle vertreten, am einen Ort fragt man vergeblich nach Alkohol, am andern mit gleichem Erfolg nach einem Fleischgericht. Allein auch das grosse Restaurant des Durchschnittsbedürfnisses ist vorbanden, in dem für jeden Wunsch gesorgt ist. Im Dancing lässt es sich zu angenehmer Tanzmusik leicht etwas Patisserie kosten, oder man kauft sich für zwanzig Rappen den Tanz mit einer jungen Dame, mit der man sodann mit holdem Erschauern dahingleitet. Wer auf schweizrisches Nationalgebäck hält, wird ebenfalls auf seine Rechnung kommen. Und letzten Endes dienen sogar noch besondere Wagenkurse für Naturgenüsse, die man am besten zu zweien für wenig Geld in dem nahen Wald empfangen kann, aus nicht näher festzustellenden Gründen floriert der Betrieb allerdings am besten in späterer Abendstunde. ZÜRICH 1, Uraniastr. KONDITOREI & CAFE J.MAURER, Nachf.v.A.SCHEUBLE Nächst Bahnhotstrasse. Telephon 51.452 ZÜRICH, Bahnhofplatz Restaurant DU NORD Diners u. 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Die Verkäufer der Stände und die aufgelegten Zettel für Eintrittserklärungen in die Vereine- und Klubs nehmen den peinlichen Angstdruck wieder von einem.'Wie gut die Menschen sind! Die Hgyiene ist eine wahrhaft wunderbare Erfindung! In der Hyspa draussen kann man es erleben. Alle erheben Anspruch auf sie, mit jenem Recht, das sie durch ihre Ausstellung dokumentieren. Der blutige Laie erfährt nun endlich — einen Haufen Prospekte als Zeichen der Bekehrung und Reue unter den Arm gedrückt — wie hygienisch alle Dinge hergestellt sind, die zu seinem Besten dienen. Er verschwört sich, in seinem ganzen langen Leben nie mehr auf seinem Tisch Unordnung entstehen zu lassen, er wird nie mehr dies und jenes unternehmen, das er bis jetzt in sträflichem Leichtsinn erledigte, er wird sich alle Ratschläge, die auf ihn eindringen, hinter die Ohren schreiben. Und da selbst das Bestattungswesen in hygienischer Vollendung sich in der Ausstellung präsentiert, beschliesst er seinen Tod ebenfalls hygienisch zu gestalten. Leicht gerührt steht er vor all diesen Anstrengungen, die ihm — dem Menschen des Jahrhunderts — gelten. Und er muss sich sagen, dass wir es doch weit gebracht haben. Voll geheimer Erschütterung wird er schliesslich den sauberen Kühen zunicken, die in einem hygienischen Stall hygienisch gemolken werden, oder er wird voll lächelnden Entzückens die junge Menschheit beschauen, die hinter Glas und Rahmen — von warmen jungen Frauenhänden betreut — dem Leben entgegenwächst. Da Hygiene und Gesundheit auch Kenntnis des menschlichen Körpers verlangen, der einem schliesslich doch recht nahe liegt, bemüht sich die «Hyspa» auch hier, dem Menschen Aufklärung zu vermitteln. Etwas verdutzt steht man sodann vor einer roten quabbeligen Masse, die sorgsam hinter Glas ausgestellt, eine menschliche Lunge oder ein Herz sein soll. An den Wänden hängen Moulagen, die Krankheiten, die sich am Körper äussern, in eindeutiger Weise festhalten. Mit leicht schielenden Augen konstatiert man, dass Krebskrankheiten, Kröpfe, Infektionskrankheiten und alle andern Uebel der Menschen nicht gerade sehr angenehm zu sein brauchen. Alle menschlichen Krankheiten finden hier ihre Erwähnung. Ein peinlicher Druck legt sich auf die Brust. Viele bummeln nur so ein bisschen der Form nach durch diese Heerschau der Pathologie. Andere, die als Laien den Dingen trotzdem objektiv gegenüber treten können, beschäftigen sich eingehend mit allen Krankheitserscheinungen. Vollends hingerissen sind sie, wenn sie an den Apparaten ihre körperlichen Fähigkeiten erproben können. Aerzte und Medizinstudenten aber, die hier auftauchen, haben ein überlegenes Lächeln. Auch die Nerven- und seelischen Krankheiten sind vertreten. Man erfährt von grossen Tafeln, wie der Psychologe das Menschlein auseinanderlegt. Geschickte Schemadarstellungen mit Pfeilen und Strichen Qualifizieren und verurteilen Fähigkeiten und Eigenschaften. Da der Blick ins eigene Innere mehr reizt als beruhigt, anvertrauen sich die Besucher den Apparaten, Zürich 1 Restaurant Sihleck (gegenüber Siblporfe) Rendez-vons der Automobilisten. Bekannt gut^epflegte Küche n. Keller. — Ideale grosse Auto- Haltestelle. — Zivile Preise. FR. SPRING.

N° 72 — 1931 AUTOMOBIL-REVUE 21 die ihre Konzentration, Auffassungsgabe, Intelligenz und dergleichen Dinge mehr prüfen sollen. Mit einem Stahlstift gilt es Beispielsweise, durch eine lange, schmale Rinne ohne Berührung zu fahren, stösst man aber an, erteilt ein elektrisches Klingelsignal einen Verweis. Meist klingelt es ohne Unterbruch. Da retten sie sich alle mit irgendwelchen Ausflüchten, da eben etwas schuld an dem unkonzentrierten Zustand ist. Gelingt es aber Einem, den Stift glatt durchzubringen, so ist ihm scheues Staunen sicher. Da der «Hyspa» auch etwa schöne Tage beschieden sind, lässt es sich nach Hygiene, Gesundheit, Krankheit, Körperpflege, Sport, Menschen, Menschen, Menschen, jungen und alten, angstvollen und lächelnden, geschäftigen und teilnahmslosen draussen in den Anlagen prächtig wandeln. Da kann es geschehen, dass etwa eine weisse Wolke einsam durch den blauen Hochsommerhimmel gegondelt kommt. Friedlich steht sie nun über dem nahen Wald. Mit dem Blick auf die zarte Wolke aber wird der Kopf wieder frei. bo. lerwa Ausgabe von kombin. Eintagsbilletten ä Fr. 6.—, die an Werktagen gültig sind u. zu beliebig vielen Bahnfahrten, Hotel u. zur Benützung d. Strandbades berechtigen. er- und Umgebung ee 1 I Ehrenrettung des Kragenknopfes. Armer Kragenknopf! Wer ist wohl je verleumdet worden, wie er? Seit Vischer uns von seiner Tücke erzählte, steht es unbesehen fest, dass er das niederträchtigste, heimtückischste, missgünstigste Objekt in menschlichen Diensten ist. Unbesehen, sage ich; denn wenn man sich die Mühe macht, ihn ein wenig zu betrachten, ach Gott, wer möchte denn dieses diensteifrige, liebenswürdige, bescheidene Dingelchen noch tadeln. Diesen Höhepunkt der Technik und Sachlichkeit. Jawohl, Höhepunkt! Oder wer von Ihnen, meine Herren (Damen haben diesmal nicht das Wort), wer von ihnen möchte den Versuch wagen, durch eine noch so geniale Erfindung ihn zu verbessern? Ihn, der in seiner schlicht-sachlichen Dreiteilung — grosser Knopf, Stiel, kleiner Knopf — seit beinahe ewigen Zeiten unverändert alle Moden und Revolutionen überdauert. Gerechtigkeit sei ihm. Wenn ihn, den verkleideten Mann mit dem Sohne Ludwig XVIII. zu tun hatte, der während der Revolution verschwunden war. Von den Frauen, zierlichen kleinen Schönheitsgehilfen des Mannes, ungeschickte Tatzen »u Boden die als Männer verkleidet auftraten, ist vor schleudern, hat er Schuld daran? Und seiallem die jugendliche Begleiterin Lord By- zu erwähnen, die dieser stets als sei- er durch plumpe Fahrlässigkeit in die dun-ronkelste Ecke verbannt: durch das goldige nen Jüngern Bruder vorzustellen pflegte. Der Leuchten seines einzigen treuen Auges strebt Kardinal Rohan, der als Bischof in Strassburg residierte, machte seine Ausfahrten des er, sich bemerkbar zu machen. Und könnte er sprechen, ich zweifle nicht daran, dass öftern in Begleitung eines jungen Abbes, der er sich ohne Zögern melden würde. Doch in Wahrheit niemand, anderer war als die wer wird Unmögliches verlangen! Oder Marquise de Marigny. Bekannt sind auch die wenn ein ungefüges, ausgeweitetes Knopfloch im Hemdbord nicht fähig ist, seine Borany, die sich zusammen im Jahre 1720 beiden Engländerinnen Maria Road und Erme auf schlanke Linie zu be- und ergreifen, ihn an sich zu fesseln: wer möchte unsern armen Kragenknopf dafür verdammen? Und nun zu ihm, dem gestärkten Kragen, diesem grimmigen, rücksichtslosen und aufgeblasenen Feind unsere Kragenknöpfchens! Eine Frage zuerst: Haben Sie, meine Herren, schon einmal welche Kragen getragen? Wenn ja, dann, Hand aufs Herz, haben Sie dabei schon Schwierigkeiten mit dem Kragenknopf, diesem unschuldigen Dingelchen, erlebt? Gewiss nicht. Nur er, der steife Kragen nämlich, ist es, der uns Männern diesen unsäglichen Kummer bereitet, der Philosophen und .Sportliebhabern, Pastoren und Bankiers, ehrlichen: Leuten und andern 1 das Leben zur Qual macht. Wer kann es dem unaufdringlich-bescheidenen, graziöselastischen Kragenknopf verübeln, dass er vergeblich gegen den Härtegrad 9 (Diamant ist 10, soviel dch weiss) des Stärkekragens ankämpft? Gegen Sturheit kommt man nicht an, man sei denn selbst borniert dickköpfig. Aber dass gerade dieser gestärkte Kragen sein Gefährte sein muss, das ist das Unglück unsers Kragenknopfs. Mit seiner dummstolz in die Höhe ragenden, faltenloen Stirn steht er dem Beschauer entgegen, besticht durch sein fehlerfreies Aeusseres, verdeckt durch seine tadellose weisse Glätte, seinen feindseligen, tückischen Charakter. Ein Veilchen im Verborgenen ist der Kragenknopf: durch den Schlips den Blicken entzogen und unfähig, sich zu zeigen und sich zu wehren. Ein kleines, unscheinbares, schwächliches Wesen und doch sein Leben lang bestrebt, mit allen Kräften an der Verschönerung des männlichen Geschlechts mitzuarbeiten. Ehre sei ihm! E.S. Männer, die Frauen waren. Die Geschichte ist reich an Beispielen von Frauen, die es liebten, in Männerkleidung durchs Leben zu gehen. Weniger gross ist Zürich Bunte Chronik aus aller Welt ESPLANADE am Hl GRAND CAFE, TABARIN, BAR, die moderne Unterhaltungsstätte. Illllllllllllll! Bahnho STADTHOF-POSTHOTEL Haus II. Ranges, renoviert 1927. 140 Betten. Fliess. Wasser, Lifts, Zentralheizung. Amtstelephon, Lichtsignal. Gr. Cafe - Restau rant. Hotel-Telephon 39.790. Restaurant-Tel. 39.792 die Zahl der .Männer, die der Versuchung, sich in Frauenkleidern bewundern zu lassen, nicht widerstehen konnten. Allein auch hier fehlt es nicht an berühmten; Beispielen, So tauchte beispielsweise zur Zeit der französischen Revolution in Paris eine gewisse Henriette de Langes auf, die behauptete, ein Opfer der Revolution zu sein und die diese Behauptung auch durch amtliche Schriftstücke belegte. Sie erhielt daraufhin von Ludwig XVIII. nicht nur eine Rente ausgesetzt, sondern in Versailles auch eine freie Wohnung zugewiesen. Die geheimnisvolle Dame fand in den Adelsfamilien ohne weiteres Zutritt, war zweimal verlobt und starb in hohem Alter im Jahre 1853. Erst nach dem Tode entdeckte man, dass die angebliche Frau ein Mann war, dessen Namen man nie erfahren hat. Eben deshalb erhielt sich auch so lange der Glaube, dass man es in dem einem Piratenschiff anheuern Hessen und nicht minder tapfer als ihre männlichen Genossen kämpften. Zu nennen ist ferner die Gräfin d'Agoult, die, als Mann verkleidet, Liszt auf seinen Reisen zu begleiten pflegte. General Massöna brachte von seinem Feldzug in Spanien seine junge Geliebte mit, die den ganzen Feldzug in der Uniform eines Dragonerrittmeisters mitmachte. Mit Dumas dem Aeltern nahm an den Proben seiner Theaterstücke stets ein liebenswürdiger Jüngling teil, der seine als Mann verkleidete Geliebte war. Auch Balzac war auf seiner italienischen Reise von seiner in Männerkleidung reisenden Geliebten begleitet. Endlich muss man als die berühmteste der Frauen in Männerkleidung George Sand nennen, die erste Schriftstellerin, die ihre Werke mit einem männlichen Namen zeichnete und die in der zweiten Hälfte ihres Lebens stets Männerkleidung anlegte. Der Goliath von Sibirien. Wie aus einer sowjetrussischen Veröffentlichung zu entnehmen ist, lebt in einem sibirischen Dorfe ein 35jähriger Bauer, namens Kasaniof, der die erstaunliche Länge von 2,82 Metern aufweist. Sein Brustumfang misst 1,43 Meter, sein Körpergewicht über 4 Zentner. Die hilflosen Männer. Zwei Damen sprechen miteinander. Die eine: «Wirklich, mein Mann ist ohne mich vollkommen hilflos ! > Die andere : « Genau wie meiner ! Ob er nun Strümpfe stopft oder einen Knopf annähen will, jedesmal muss ich ihm erst einfädeln helfen ! » Nicht mit Absicht. «Sie leugnen also nicht, auf dem Kopfe des Klägers einen Stuhl entzweigeschlagen 1 zu haben ? > — « Nein, aber es ist nicht mit Absicht geschehen !» — «So, wollten Sie ihn denn nicht •treffen ? » — « Doch, aber ich wollte nicht den Stuhl entzweischlagen.» RictiterswilsKö^e Spezialität; Fischküche und Qualitätsweine. H.Flöhr-Frifferio, Küchenchef. Tel. 8. nril Restaurant Wll REBSTOCK Spezialitat: ff. Bachforellen n. Qualitäts- Weine. Zirile Preise. Tel. 1.01. K.. SCHNEEBELI. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz das beliebte Herbst-Touren und Week-E nd-Ziel. Weggis Idealer Kuraufenthalt. Pension von Fr. 8.— an. Qrosses Strandbad. Vorzügliche Küche und Keller. Restauration am Seeufer. Fische. Tel. 25, Vitznau. in schönster Lage am Sarnersee. — Grosse Terrasse. Garten. Restaurant Kegelbahn. Vorzüglich geführte Küche. Forellen. Garagen. Benzin. Oel. M. 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