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E_1931_Zeitung_Nr.072

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W£» »ftl Gummimarkt und Restriktion. Die auf einem Rekordtiefstniveau angelangten Qummipreise rücken das Restriktionsproblem neuerdings wieder etwas in den Vordergrund. Uneinig ist man sich über die Art und Weise der Durchführung der Pro- idaes im Juli 1931 die höchste Monatsziffer. Eine Gummifirma in Malakka erklärte es als unumstössliche Tatsache, dass solange Gummi verkäuflich sei, eine nennenswerte Verringerung der einheimischen Prodouktion nicht eintreten werde. Die grosse Masse der Malayer werde nicht zur Reisanpilanzung übergehen, da die Arbeit schwerer und der Preis niedriger sei. Andere Arbeit ist für sie nicht Eine Anzahl Mit-zu finden und solange sie noch etwas für ihren Gummi bekommen, werden sie abzapfen, um ihre Existenz zu erhalten. Dieser, in den meisten Fällen unkapitalistische, sehr duktkmseinschränkung. glieder der holländischen Studienkommission vertreten die Meinung, dass die Einschränkung auf natürlichem Wege eintreten müsse, während andere Regierungshilfe für notwendig hielten. Die Frage, ob durch ein Zusammengehen von Produzenten und Konsumenten das Gleichgewicht wieder hergestellt werden könnte, wird verneinend beantwortet. Eine allgemeine Einschränkung ist wegen der schwer zu regulierenden Gummikultur kaum durchführbar. Es ist auch ökonomischer, die Unternehmen mit einem hohen Oestehungspreise ausser Betrieb zu setzen, als die Produktionsverringerung in einer, dem Gestehungspreis auf der ganzen Linie erhöhenden allgemeinen Einschränkung zu suchen. Diese natürliche Anpassung findet schon jetzt statt. Da und dort wird die Ernte in den am wenigsten gewinnfähigen Teilen der Plantagen eingestellt. Ausdehnungsarbeiten werden keine durchgeführt und die Unterhaltung der Plantagen wird rationalisiert. Bei keiner einzigen Gesellschaft wird die ganze Erzeugung stillgelegt, obwohl zurzeit alle mit Verlust arbeiten. Es ist nicht so sehr die Frage des Gestehungspreises als vielmehr die flüssigen Mittel, welche bestimmt, wann die Produktion aufgegeben werden muss. Im allgemeinen ist man der Ansicht, dass in der nächsten Zukunft keine allzuhohen Gummipreise erwartet werden können, nachdem sich herausgestellt hat, dass binnen absehbarer Zeit ein stets steigender Teil der Produkion zu einem viel niedrigeren Gestehungspreis erzeugt werden kann als bisher als normal betrachtet wurde. Ausserdem sind die Vorräte auf ein derartiges Niveau gestiegen, dass sie einen grösseren Verbrauch noch geraume Zeit werden auffangen können. Weiter hat der regenerierte Gummi sich einen bleibenden Platz in der Reifen fabrikation erobert und schliesslich nimmt die Produktion der Eingeborenenkultur, trotz der niedrigen Preislage, noch immer nicht ab. Sei erreichte die Zufuhr des niederländischindischen Eingeborenengumtrris in Singapore primitive Produktionsbetrieb ist also, im Gegensatz zu den modernen Gummiplantagen, sehr krisenunempfindlich. Besteht also für die Gummikultur keine Hoffnung auf Besserung? Dies wird grossenteils von der Weltkonjunktur abhängen, denn es gibt keinen Artikel, dessen Verbrauchsziffer man sowenig vorher sagen kann, wie beim Gummi. Wer hätte z. B. 1930 vermuten können, dass der Rückgang der allgemeinen Wirtschaftslage den Weltverbrauch in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres gegenüber der Parallelperiode des Vorjahres von 432000 auf 400 000 Tonnen senken werde bei einer gleichzeitigen Produktionsabnahme von 475 000 auf 460 000 Tonnen? Wy. Die Petroleumdiktatur in U.S.A. Nach einer Ende Juni vorübergehend beobachteten Einschränkung ist die Rohölgewirvnung in den Osttexasstaaten neuerdings AUTOMOBIL-REVUB 1981 - N» 72 wieder im rapiden Anstieg begriffen. Die Produktion dieses neuen amerikanischen Petroleumdorados, welche noch zu Jahresbeginn kaum beachtet wurde, da sie im Verhältnis zu den andern Produktionsgebieten überhaupt nicht in Betracht fiel, stellt sich anfangs Juli im Tagesdurchschnitt auf rund 350,000 Fass. Seitdem ist die Rohölgewinnung in diesem Staate, trotz der herrsehenden Weltüberproduktion, ununterbrochen weiter angestiegen und zwar im Verlaufe eines Monats um nahezu 90 Prozent auf eine Rekordhöhe von arbeitstäglich 654,000 Fass. Damit ist Osttexas jetzt der bedeutendste Petroleumproduzent Amerikas geworden. In Kalifornien und Oklahoma, den beiden bisher bedeutendsten Produktionsgebieten, wurden demgegenüber in der per Mitte August abgeschlossenem Woche nur 505,000, resp. 421,000 Fass Rohöl arbeitstäglich gewonnen. Die von der beispiellosen Aufblähung deir Osttipxasproduktion ausgehenden Beunruhigungswellen für den gesamten amerikanischen und internationalen Petroleummarkt haben den Gouverneur des Staates Texas veranlasst, nachdem alle bisher unternommenen Versuche einer freiwilligen Einschränkung der Erzeugung gescheitert sind, auf Grund des erst unlängst in Oklahoma geschaffenen Präzedenzfalles eine Reihe von Restriktionsverordnungen zu erlassen. Um seinen Anordnungen den genügenden Rückhalt zu geWti, wurde über das Petroleumgebiet von Osttexas das Standrecht verhängt. 800 Mann überwachen in behördlichem Auftrag die Schliessung der Petroleumschächte. Nach den in Oklahoma gemachten Erfahrungen glaubt man, die Intervention des Gouverneurs als wenig erfolgversprechend ansehen zu müssen. Die Rohölgewinnung in diesem Bezirk ist nämlich in der am 8. August beendeten Woche trotz der in der Berichtsperiode von dem zuständigen Gouverneur verfügten Schliessung von mehr als 3000 Quellen, die jedoch nicht länger als einen halben Tag aufrechterhalten werden konnte, nur von 425,000 auf 421,000 Fass oder um knapp 1 Prozent arbeitstäglich zurückgegangen. Der auf der Hand liegende Misserfolg dieser seinerseits stark beachteten Intervention erscheint um so hervorstechender, wenn man sich vergegenwärtigt, in wie starkem Masse das freie Spiel der Wirtschaftskräfte die Produktion in diesem Bezirke unmittelbar vorher gedrosselt hatte. Infolge des ausserordentlichen Preistiefstandes für Rohöl hatte die Rohölausbeute Oklahomas in den dem Einschreiten des Gouverneurs vorausgegangenen drei Wochen eine Abnahme von arbeitstäglich 632,000 auf 425,000 Fass oder um nicht weniger als 33 Prozent erfahren. Unter diesem Gesichtswinkel betrachtet erscheint die Aktion des Gouverneurs von Texas, durch die bekanntlich eine Heraufsetzung der Rohölpreise erzwungen werden sollte, ziemlich aussichtslos. ' Wy. Ans der internationalen Automobilindustrie. In Mailänder Industriekreisen vertritt man die Ansicht, dass zwischen den mechanischen Werkstätten Franco Tosi in Legnano, welche mit einem Aktienkapital von 39 Millionen Lire arbeiten und der über ein Aktienkapital von 125 Mill. Lire verfügenden Automobilfabrik Ansaldo A.-G. in Genua Verhandlungen über eine Interessengemeinschaft oder Verschmelzung schweben. Der Zusammenschluss scheint hauptsächlich auf den Wunsch des Gemieser Äurtimobilunternehmens zurückzuführen zu sein, den Bau von Tosi-Dieselmotoren zu übernehmen. Das per Ende Dezember 1930 abschliessende zweite Geschäftsjahr der Adam Opel A.-G. weist einen Verlust von 13,85 Mill. RM. aus gegenüber 2,2 Mill. RM. im Vorjahre. Diese als erste überraschende Verluststeigerung wird durch Sondermassnahmen derGeselschaft erklärlich und beruht keineswegs auf Betriebsverlusten. Das 1929 begonnene Umstellungsprogramm konnte im Verlauf des letzten Jahres annähernd zu Ende geführt, werden, was den endgültigen Verzicht auf das alte Fabrikationsprogramm bedeutete und damit die Aufgabe wertvoller Einrichtungen und Halbfabrikate mit sich brachte. Zu diesen neuen Verlusten sind noch solche entstanden aus dem zur Fabrikationsreife entwickelten neuen Programm des 1,8-Liter- Wagens und der 1,5- und 2-Tonnen-Schnelllastwagen. Die neuen Majoritätsaktionäre (General Motors) haben insgesamt bis jetzt über 35 Mill. RM. in Rüsselheim investiert. Erst im Laufe dieses Jahres konnte die serienmässige Produktion aufgenommen werden. Die Anschaffungen in diesem Zusammenhange mussten für eine Produktionskapazität geschaffen werden, die nicht nur für den einheimischen Markt, sondern auch für den Export ausreichte. Neben dem Fabrikationsprogramm wurde auch die Verkaufsorganisation und die Verkaufspolitik umgestellt, was besonders in der scharfen Ermässigung der Debitoren um rund zwölf Mill. Reichsmark zum Ausdruk kommt. Gegenüber dem Jahre 1929 konnte Opel seinen Anteil am gesamten deutschen Automobilumsatz, trotz Ausfalles der alten Modelle, um 1,8% steigern. Wy. Neue russische Oelfelder. Von den verschiedenen in Russland in der letzten Zeit neu entdeckten Oelfeldern haben diejenigen von Maikop im nördlichen Kaukasus und eines im Ural schon grössere Bedeutung erlangt. Besonders das neue Feld im Ural wurde als weit ertragreicher erkannt, als man anfänglich erwartet hätte. Es wird angenommen, dass in einigen Jahren hier der Ertrag jährlich 4,500,000 Tonnen betragen kann. Der Ertrag an Oel hat in Russland in den letzten Jahren dauernd stark zugenommen. Im Oktober des letzten Jahres betrug die tägliche Produktion an Rohöl 56,400 Tonnen, was 36% mehr darstellt, als im gleichen Monat des Jahres vorher gewonnen werden konnte. at. HYSPA-BESUCHER DER OFFIZIELLE CHRXSLER- SERVICE IN BERN die bei uns reparieren lassen, finden unsere Arbeit sauber, exakt und preiswert! W A E N V GEWISSENHAFT GELEITET, VORZÜGLICH INSTALLIERT, ERWARTET GERNE IHREN ZUSPRUCH GRAND GARAGE WABERN J.ÄE, WAENY, WABERN-BERN TELEPHON BOLLWERK 75.66 Wir werben um Ihr Vertrauen Garage Effingerstrane A.-G. Bern Telephon Bollwerk 70.11 Komplettes FIAT- und GENERAL-MOTORS- ERSATZTEIL-LAGER SIS FÜR IHR AUTO MODERNE LACKPFLEGE ROSTSCHUTZ Extra starker Zerstäuber (Sisol-Muster-Kanne Fr. 4.—) NOVALIN GEGEN ALLE TEERFLECKEN i NOVALIN A.G..SISSACH — bedenken Sie — weisen nicht weniger als ca. 90 Nähte und 160 Druckknöpfe auf. Und alles muss aul dan Millimeter genau passen, sonst hängen sahr bald dl* Ueberzügo wie Lumpen an den Wänden Ihres Wagens. 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N° 72 — 1931 AUTOMOBIL-REVUE s« Neue Bergstrasse Gersau—Rigi—Scheidegg. Ein Zürcher Konsortium, an dem auch Automobilisten beteiligt sind, beabsichtigt eine Bergstrasse Gersau—Rigi—Scheidegg zu erstellen, die für Automobile benutzbar sein wird. Wie man uns mitteilt, soll die Strasse eine Breite von 5,5 Meter und eine maximale Steigung von 8 bis 10 Prozent aufweisen. Die alte, nur drei Meter breite Strasse bis Gschwend, soll auf die neue Breite ausgebaut werden. Dieses Strassenstück misst 5,3 km, währenddem die Gesamtlänge der Strasse bis Rigi—Scheidegg auf 11,3 km mit einem Höhenunterschied von 1200 Meter veranschlagt ist. Das Strassenstück Gschwend—Scheidegg verspricht eine ideale Aussichtsstrasse mit gleichmässiger Steigung zu werden. Es heisst, die Bevölkerung von Gersau sei dem Projekt günstig gesinnt, so dass auch eine Kostenbeteiligung durch Genossame und Bezirk zu erwarten sei. go. Die ErschHessung des Saleve für das Automobil. Eine wichtige Etappe bei der! Verwirklichung des Planes der Ueberquerung des gesamten Saleve-Massives durch eine Automobilstrasse ist am letzten Samstag durch die Eröffnung des auf französischem Gebiete gelegenen Teilstückes von Cruseilles (783 m) zur Croisette (1170 m) auf den sogenannten < Pitons » erreicht worden. Die neue Strasse, die einstweilen 17 km lang ist, bietet nach der Savoyer wie auch nach der Schweizer Seite hin an einigen Stellen prächtige Ausblicke. Sie besitzt eine Breite von 5 m, bei einer Maximalsteigung von 6 Prozent. Von der Croisette, wo heute die ebenfalls neu erstellte, aber nur 3 m breite Strasse von Collonges-sous-Saleve ausmündet, soll sie später über den ganzen Rücken des Grossen Saleve nach der Endstation der Saleve-Bahn, Treize-Arbres, weitergeführt werden, die bereits von Monnetier aus mit dem Automobil erreicht werden kann. Damit wäre dann die Möglichkeit geboten, den ganzen Bergkamm von einen bis zum anderen Ende dem Automobilverkehr zu eröffnen, was naturgemäss auch die Erstellung neuer Hotels und Garagen mit sich bringen wird. Durch die geplante Höhenstrasse wird dem Automobil-Tourismus in unmittelbarer Nähe Genfs ein einzigartiges Gebiet erschlossen. -li. Staatsstrasse Altstätten-Gate. Der Regierungsrat des Kantons Appenzell A.-Rh. hat kürzlich dem von der appenzellischen Landesbau- und Strassenkommission vorgelegten Projekt für die Wiederinstandstellung der im Jahre 1930 durch stärkere Erdrutschumgen im sogenannten Schlittertobel bei Gais zerstörten Staatsstrasse von Altstätten nach Gais (Stossstrasse) seine Genehmigung erteilt. Auch der st. gallische Regierungsrat stimmte grundsätzlich dem Projekte zu. Die noch offenstehende Frage für die Neuarbeiten an der Stossstrasse bezieht sich lediglich auf die Kostenverteilung. Beide Kantone werden voraussichtlich zusammen 600,000 Fr. aufzuwenden haben. Nach Ablauf der öffentlichen Einsprachefrist ist mit der baldigen Inangriffnahme des Ausbaues zu rechnen. Durch die Wiederinstandstellungsarbeiten werden eine ganze Reihe von Arbeitslosen willkommene Beschäftigung erhalten. Des Ausbau wird nicht mehr lange auf sich warten lassen, da sowohl das st. gallische Rheintal wie das Appenzellerland schwer unter den gegenwärtigen Verkehrsverhältnissen zu leiden haben. Für Personenautomobile genügt die provisorisch instand gestellte alte Stossstrasse noch; allein für den schweren Lastwagenverkehr ist die Strasse immer noch nicht fahrbar. x. Neue Strassen im Wallis. Im Val d'Anniviers befindet sich seit drei Jahren eine Strasse, die von Vissoie nach St-Lue führt, im Bau. Sie wird in nächster Zeit vollendet. Dieselbe überwindet auf einer Länge von 8 km eine Höhendifferenz von 422 m. Gegenwärtig ist es sowohl den Personen- als Lastwagen gestattet, die Strasse zu benützen, die aber gute 100 m vor dem Dorf St. Luc endet. Ein Postauto hat seit dem 1. August bereits den Personentransport nach St Luc über-, nommen, währenddem die übrige Post immer noch mit Maultieren auf dem alten Weg hinaufgeschleppt wird. Im Val de Bagnes wird der Ausbau des Strassenstückes von Ohäble nach Champsec und Lourtier vorbereitet, die einen Kostenaufwand von 180,000 Fr. bedingen wird, wovon allerdings der Staat 50 Prozent tragen wilL Zwischen Saxon und Martigny im Rhonetal existiert eine bekannte Querstrasse von Fully nach Charrat, die mit einem Kostenaufwand von 80,000 Fr. modern ausgebaut wird. Zwei Millionen Franken wird der Bau der Prüfung der Bremsfähigkeit. In den gTossen Londoner Garagen sind neuerdings Anlagen eingebaut worden, die es dem Automobilisten ermöglichen, die Bremssicherheit seines Wagens zu prüfen. Der Wagen wird auf eine Plattform gefahren und scharf abgebremst. Auf einer Skala wird sodann die Bremsfähigkeit angezeigt. Genügt sie nicht, so muss eine Reparatur vorgenommen werden. Strasse von Stalden durch das Saastal nach Saas-Fee kosten. Der Staat gedenkt, davon 45 Prozent zu übernehmen. lt. Ausbesserung der waadtländischen Kantonsstrassen. Der waadtländische Grosse Rat trat am vergangenen Montag zu seiner ordentlichen Herbstsession zusammen. Er bewilligte einen Nachtragskredit von Fr. 830,000 für die Ausbesserung der waadtländischen Kantonsstrassen, die durch die Kälte des Winters 1930/31 und durch einen starken Sturm am 6. Juli des vergangenen Jahres erheblich gelitten hatten. Ferner überwies er dem Regierungsrat ein Petiton von 34 Gemeinden, in der verlangt wird, dass der Staat alle aus den Schneeräumungsarbeiten auf den Kantonsstrassen entstandenen Kosten übernehme. mb. Strasse Lausanne—Bern. Die Strasse Lausanne—Bern wird zur Zeit an verschiedenen Stellen ausgebaut. Zwischen Marnand und Granges-sous-Trey wird die Strasse bedeu- tend verbreitert, sie weist dort eine durchschnittliche Breite von 9—10 Meter auf. Aehnliche Ausbauarbeiten werden auch zwischen Qranges-sous-Trey und Payerne, vor allem an der Strecke im Kantonswald von Boulex vorgenommen. Ueberholungsarbeiten wurden auch zwischen Henniez und Marnand ausgeführt % x. Ausbau der Zfircher-Strasse in Winterthur. Das letzte noch nicht ausgebaute Teilstück der Zürcher-Strasse in Winterthur, die 500 Meter von der Tössbrücke bis zur Stationsstrasse in Töss, sollen gemäss Antrag des Stadtrates an den Grossen Gemeinderat von Winterthur in der nächsten Zeit ebenfalls ausgebaut werden. Die östliche Seite des Strassenstückes soll ein Trottoir erhalten; ferner wird der Niveauübergang über die Bahnlinie Winterthur-Basel verbessert und die Strecke mit Walzasphaltbelag versehen. Man schätzt die notwendigen Kosten für den Ausbau auf maximal 100.000 Fr. bo. FACH SAGT: Lelchtmetallkolben die thermisch vergütet sind, verlieren Ihren Festlgkeltsgrad, wenn sie besonders bei Bergfahrten im überhitzten Motorlnnern (Temperatur bis 1700°) helss und beim nachherigen Stillstand des Wagens langsam wieder kalt werden. Sie nützen sich dann rapid ab und müssen bald wieder ersetzt werden« \>\ HEß/jf KOLBEN Diatherm-Kolben sind nicht thermisch vergütet, sie sind unempfindlich gegen Hitze, sie halten darum am längsten und greifen den Cylinder nicht an« Gewöhnliche Lelohtmetallkolben besitzen grosse Wärme-Ausdehnung. Um im Betrieb nicht festzubrennen oder anzufressen, muss man sie entweder mit grossem Spiel einbauen oder mit einem oder mehreren Schlitzen versehen, die der Ausdehnung nachgeben. Im ersten Fall klappern die Kolben bei kaltem Motor und verursachen das bekannte Oelaufsteigen und grossen Oeiverbrauch und ovallsleren die Cyllnder, well sie schlechte Führung haben; im zweiten Fall geht der Kolben seines grössten 'Vorteils, der guten Wärmeableitung, verlustig, weil die Schlitze den Wärmeabfluss unterbrechen. Der schlechte Mechaniker sagt: Gewöhnliche Leichtmetallkolben empfehle Ich meinen Kunden, weil es bei Ihnen auf einige Zehntelsmillimeter Spiel nicht ankommt und Ich darum mit ihrem Einbau es nicht so genau nehmen muss und weniger Mühe habe; der Kunde versteht ja nichts davon oder merkt es erst viel* später. Nicht teurer als andere Kolben! Diese Kolben erhöhen die Motorleistung, sparen Benzin und Oel und klappern nicht. Ausschleifen von Motorcylindern und Ausrüsten mit kompletten Diatherm-Kolben in kürzester Zeit« Verlangen Sie unsere Preisliste und die aufklärende Broschüre: »Notizen über die Diatherm-Kolben." Diatherm-Kolben bestehen aus der patentierten Spezial-Alpax- Legierung, deren Wärmeausdehnung dem Grau* guss am nächsten kommt. Sie werden darum mit fast ebenso geringem Spiel wie Graugusskolben eingebaut, klappern nicht, haben konstant gute Führung, ziehen kein Oel, und beschädigen die Cylinder nicht. Sie sind auch nicht geschlitzt und der grosse Vorteil des Dlatherm-Kolbens, der gute Wärmeabfluss bleibt erhalten, dank seiner speziellen, patentierten Form« Der gute Mechaniker sagt: Nur Diatherm-Kolben baue Ich ein, trotzdem sie sehr gute und genaue Arbeit verlangen; dafür wird es mir der Kunde später danken. Schweizerische Metallurgische Gesellschaft Muttenz be Basel Telegramme: Plomblei Telephon Muttenz Safran 60.50