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E_1931_Zeitung_Nr.070

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2fr AUTOMOBIL-REVUE

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Die Männer mühen sich einzig und allein, zwischen Geschmack und Nonchalence das Gleichgewicht zu halten. Es steht ihnen fern, die Gefühle modisch zu verbrämen. Vorspiegelung falscher Tatsachen, wie es nicht selten bei den Damen passiert, ist nicht Mannessache. Die Gier nach individuellen Nuancen und Eigenbröteleien finden wir nur bei Gecken und Narren: Der Trieb zur Kollektivität ist sonst bei den Männern vorherrschend und unausrottbar. Das Bedürfnis, sich im modischen Bereich individuell zu tummeln, ist nicht vorhanden, weil die Triebe, die sich persönlich gebärden und zur Geltung bringen wollen, anderswo und anderswie hinlängliche Auslösung und Gestaltung finden können. Indessen verwerten die Frauen die Mode, um seelisch© Werte deutlich zu machen. Für all ihre persönlichen Vorzüge brauchen sie die Mode. Somit haben wir bei Mann und Frau ein umgekehrtes Verhältnis: der Mann ist in seinen Eigenschaften so verschiedenartig, dass er gerade in der Mode eine letzte Einheitlichkeit erstrebt und Kollektivität bewahren will, die Frauen müssen in der Mode Abwechslung suchen, zumal sie sehr selten auf anderen Gebieten Möglichkeiten zur Verpersönlichung haben. Aus eben dem Grund betont gerade die emanzipierte Frau ihre Gleichgültigkeit gegen die Mode: sie verzichtet, genau wie der Mann, auf alle extravaganten Erscheinungs- und Aeusserungsarten und alle emanzipierten Frauen flüchten sich demnach auch in eine verhüllende Einheitlichkeit, die sofort verrät, wes Geistes Kinder sie sind. Nun gibt es selbstverständlich "auch unter den Männern immer eine Anzahl, die auf der Prärie der Gesellschaft sich zum Salonlöwen aufspielen wollen und die sich in der windstillen Mulde der Herrenmode tödlich langweilen. Hier wird dann auch die Mode zum Tummelplatz all jener Individuen, welche innerlich unselbständig sind und deren Selbstgefühl sich müht, zum Brennpunkt des öffentlichen Interesses vorzudringen. Sie haben leider keine anderen Impulse, um die Gesellschaft auf sich aufmerksam zu machen, als ihre modische Kultur, will sagen: Eitelkeit. Di© Ursache ihrer Misserfolge schieben sie dem Aeussern zu und sie bosseln an ihrer Erscheinung unaufhaltsam herum. Sie entdecken sich selber und werden auf einzelne Vorzüge und Reize weiblich oder weibisch neugierig. Die Mode gewinnt in ihrem Leben einen zentralen unverwüstlichen Wert und ein wesentlicher Lebensnerv wäre durchschnitten, wenn sie nicht, wie die Frauen, mit der Mode, der Saisonkrankheit, beglückt würden. Den modischen Bedarf ordnen sie, genau wie die Frauen, weit über den budgetären Gesichtspunkten. Solche Modenarren sind natürlich für den gewöhnlichen Mann sehr oft abschreckende Beispiele und sie offenbaren eine unfreiwillige Komik. Zwar hat sich der junge Goethe in Leipzig auch mit viel Lächerlichkeit befrachtet, als er wie ein Geck einherlief und mit Liebe und Sorgfalt seine Erscheinung wirksamst heraushob. Aber hier verstehen wir die abstruse und korrupte Modetorheit aus dem Bedürfnis, sich nicht nur individuell mitzuteilen, sondern dem Ueberschuss an inneren schöpferischen Kräften ein Ventil zu geben. Und es ist auch sehr oft rätselhaft und beinahe unentwirrbar, ob die modisch Alte Bayerische Bierhalle Basel Prima Küche und Keller Mltsüed des A. C. S. METROPOJLE HOTEIi GOLF LINKS MONOPOLE Das Hans ersten Banges, im Zentrum der Stadt, mit modernem Komfort — überall fl. Wasser — Privat-Bader — feines Stadtrestaurant Telephon S. 37.63, S. 48.49. Dir. U. A. nislln. stark eingesetzte Note bei jungen Männern und Jünglingen ©ine persönliche geistige Schwäche oder Stärke ist. Es gibt indes Männer, die nur ein Fünkchen Individualität haben und raffiniert genug sind, die Mode als Ausdruckswert zu benützen, genau wie die Frauen. Würden sie sich in modischen Gesetzen der männlichen Allgemeinheit einfügen, so bliebe ihr Tropfen individuelles Blut wohl unbemerkt. Die Reformbestrebungen der Männerkleidung, die bis dahin in stets wachsendem Masse das Interesse aller zu gewinnen suchten, haben sich einstweilen bei der Theorie beruhigt. Immer noch schleppen die Männer häufig drei Kilo Stoff am Körper herum, indessen die Damen in hauchdünnen Chiffonkleidern herumschweben. Man schlug nun vor, Kleidungsstücke aus blauen (wegen der Hautatmung möglichst porös und leicht) Stoffen zu machen. Wenn nun solche Anzüge eine weitgehende Bequemlichkeit versprechen, so ist es aber um die elegante Wirkung geschehen: infolge des Fehlens aller Stoffverstärkungen flattert und baumelt der ganze Rock am Körper herum. Vor «inigen Jahren hat man in einem amerikanischen Modebad Stoffe aus ganz feinem, porösem Gewebe lanciert. Aber diese sogenannten Palmbeachstoffe können sich Menschen, die im Schweisse ihres Angesichtes ihr Brot verdienen müssen, nicht leisten. C. B. Europas Warmwasser-' heizung in Gefahr Von Schweden aus geht dieser Tage eine Heine Nachricht durch die Blätter, die geeignet ist, in Europa berechtigtes Aufsehen hervorzurufen. Der schwedische Meteorologe Prof. J. W. Sandström hat bei Island und den Färöer Inseln wissenschaftliche Messungen des Golfstroms vorgenommen und dabei festgestellt, dass dieser bekannte Warmwasserstrom um 3 Grad kälter geworden ist; seine Temperatur ist von früher 12 Grad auf jetzt 9 Grad gesunken. Was diese Feststellung, wenn sie wirklich den Tatsachen entspricht, für das Klima und damit das Leben auf dem europäischen Festland bedeuten würde, ist in der nachstehenden interessante« Abhandlung, die wir der cMünchner Tel.-Ztg.» entnehmen, über Funktion und Wesen des Golfstromes geschildert: Der Golfstrom ist für uns die wichtigste atlantische Meeresströmung, und wir sind mehr oder weniger dem Golfstrom auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Tatsächlich ist von diesem seltsamen Naturgeschehen der Abkühlung des Golfstroms jeder einzelne von uns ganz unmittelbar empfindlich getroffen! Der Golfstrom, der aus dem Golf von Mexiko kommt und etwa auf der Mitte des Atlantischen Ozeans in den «Atlantischen Strom» übergeht, der aber als direkte Fortsetzung des Golfstroms darum im Sprachgebrauch auch Golfstrom genannt wird, ist für das europäische Klima von ausschlaggebender Bedeutung. Die warme Strömung bringt es mit sich, dass die Häfen an der norwegischen Küste dauernd eisfrei sind, während die Häfen der amerikanischen Seite im Winter zugefroren sind. In West- und Mitteleuropa herrschen West- und Südwestwinde vor, und da sie über den warmen Golfstrom kommen, haben West- und Mitteleuropa ein mildes Winterklima. Aus diesem Grunde wird der Golfstrom auch die « Warmwasser-Helzung 1 Europas » genannt. Für die nordwesteuropäischen Küstenländer ist die Temperatur des Golfstroma von ausschlaggebender Bedeutung für die Ernte. Die milden Westwinde, die vom Golfstrom her kommen, beeinflussen unmittelbar unsere Wetterlage und bringen uns weiche Luft. Und wenn der Golfstrom nicht wäre — oder er wäre, wie ein phantastischer amerikanischer Plan es einmal vorsah, abgelenkt und käme nicht mehr in unsere Breiten, dann würden wir etwa das rauhe Klima der sibirischen Stadt Irkutsk haben, die fast genau auf demselben Breitengrad liegt wie beispielsweise Berlin. Ohne die warme ozeanische Beeinflussung unseres Klimas hätte Berlin nicht die jetzige Jahresmitteltemperatur von über 9 Grad, sondern die vielleicht von Irkutsk mit minus 0,4 Grad! EOlJSaU Qaslhol Hlrs tuen farn Rfiein) Fischkftcbe. — Butterkttche. — Qualitatsweine. Oesellschaftssaal. — Eigenes Motorboot. — Garage. — Zivile Preise. Telephon 8. Q. BRAENDLI. Basel Wald (Zürich) 910 m n. M. Gasthaus z. Lauf Schönster A n»t lngsort des Zürcher Oberlandes. — Bauern • Spezialitäten. Verzügl. Küche. Reelle Weine. Sien renoviert. Telephon 722. H. EIHOLZEB.

70 — 1931 AUTOMOBIL-REVUE Strenge Wintert Was zunächst von der Abkühlung zu er- Crarten ist, ist ein strenger Winter, und insofern kostet die Abkühlung des Golfstroms unser Geld! Man weisa, dass die europäischen Häfen an der Atlantischen Küste einen ungemein milden Winter haben — und •wenn die Abkühlung des Golfstroms weiter fortschreitet, so wird sich dieser Zustand auch ändern. Man wird sich vielleicht erinnern, dass vor einigen Jahren einmal ein phantastisches amerikanisches Projekt viel Aufsehen erregt hatte, das eine Wallverbindung am Ausgang des Golfs von Mexiko an der Floridastrasse, durch die der Golfstrom kommt, vorsah. Durch eine solche Massnahme wäre der Golfstrom durch das Karibische Meer in südlicher Richtung abgelenkt worden. Dieselben Folgen, die eine solche Verleitung des Golfstroms gehabt hätte, würden eintreten, wenn der Golfstrom erkalten würde. Wenn die warmen Wasser des Golfstroms nicht mehr zu den skandinavischen Häfen hinaufkämen, oder aber, wenn diese Wasser kalt wären, dann würden die Häfen vereisen, und es würde über dem Ozean nicht mehr jene Erwärmung der Luft stattfinden, von der West- und Mitteleuropa ihr mildes Klima herleiten. Von jeder auch noch so geringen Abkühlung des Golfstroms sind wir unmittelbar betroffen. Die Temperaturmessungen, die der schwedische Gelehrte Sandström jetzt vorgenommen hat und die zu dem überraschenden Ergebnis führten, werden jedoch in Fachkreisen — wenn auch nicht angezweifelt, so doch für etwas übertrieben angesehen. Vor allem ist offenbar noch keine restlose Klarheit darüber vorhanden, mit welchen Temperaturen Sandström seine Messungen verglichen hat. Der Erforschung und Messung des Golfstroms und seiner Temperaturen widmete sich in erster Linie die amerikanische Marine, die im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts eine über zwanzig Jahre währende dauernde Beobachtung des Golfstroms veranstaltete. Jedoch erstreckten sich die amerikanischen Messungen nur bis etwa 40 Grad westlicher Länge, also bis zu dem Uebergang des eigentlichen Golfstroms in den Nordatlantischen Strom bzw. die Golfstromdrift. Die Erforschung dieses letzteren Teils des Golfstroms war Gegenstand zahlreicher Tiefsee-Expeditionen, vor allem von Norwegern. Es ist anzunehmen, dass dem Schweden Sandström die Ergebnisse dieser Expeditionen, die um die Jahrhundertwende unternommen wurden, zugrunde gelegen haben, da in späteren Jahren keine so umfassenden und erschöpfenden Messungen mehr vorgenommen worden sind. Wenn man die Ergebnisse Sandströms und die vor drei Jahrzehnten erzielten Messungsergebnisse vergleicht, so muss man berücksichtigen, dass die Zahlen, mit denen Sandström vergleicht, nicht so .einwandfrei genau sind wie die, die er jetzt erzielen konnte, 1 denn die Messungen konnten damals noch nicht mit jener Präzision vorgenommen werden, die der heutige Stand der Technik erlaubt. Eine Abkühlung um drei Grad würde da, wo die Hauptmessungen Sandströms stattgefunden haben, nämlich zwischen Island und den Shetlandinseln, etwas ganz Ungeheuerliches bedeuten, da hier die Temperatur des Golfstroms bzw. der Golfstromdrift ohnehin nur noch niedrig ist infolge des starken Einbruchs der aus den nördlichen Eisregionen kommenden kalten Wassermassen. Der Golfstrom ist an seinem Ursprung bis zu 28 Grad warm; aber seine letzten Ausläufer, die bis zur Treibeisgrenze nach Spitzbergen hinaufreichen, sind natürlich nur noch wenige Grade über dem Gefrierpunkt. Es kann aber wohl nicht bezweifelt werden, dass trotz der nicht unbedingt zuverlässigen Vergleichsmöglichkeiten, die Sandström zur Verfügung standen, tatsächlich eine Abkühlung des Golfstroms erfolgt ist Die Folgen werden wir am Kohlenverbrauch im Winter zu spüren bekommen. •\^7xl (St. Gallen) Hotel Schwanen Bekannt vorzügliche Küche - Keller. FAMILIE AMSTUTZ-BOLT. Telephon 15. Garage. Engelgasse 9 i. stock Fischstube zum WEISSEN KREUZ im Toggenburger Stil Butterküche Spezialität: Lebende Bachtorellen, Hechte Fltcbttlet und Blauleichen. Thomas Meyer-Funk. Der Wille Dich sorgt, wie die Schwächen, die Zwei* hl da bannst? Wolle nur wollen, und sieh, da kannstl Denn wo ein Wille, da ist ein Weg! Dem Willen vertraue und er wird reg! Und langsam empor aus dem Dunkel der Nacht Steigt hoheitgebietend die Königin Macht, Geleitend dich sorglich durch Wetter und Wind, Und purpurumflutet — ein Königskind — Durchschreitest da siegreich das staunende Tal, Stolz zeigt deine Stirne das Kampfesmal! Und ob dich vorzeiten die Hören verhöhnt: Sie beugen die Kniee — du bist gekrönt! Will Schirp. Der Tagesfilm Das Genie als Strassenkehrer. England hat wieder einmal eine nicht alltägliche Sensation. In Rhondola im südlichen Wales wurde durch Zufall der 65jährige städtische Strassenkehrer Edwin Gangner als Komponist von Format entdeckt. Das neue Musikgenie der englischen Kleinstadt hat zeitlebens keinen irgendwie gearteten musikalischen Unterricht genossen und komponiert lediglich nach seinem Instinkt. Nach einigen angeblich überaus gelungenen Kirchenliedern wartet der Strassenkehrerkomponist demnächst mit einer gross angelegten Messe auf, die Londoner Solisten und ein zweihundert Köpfe starker Chor aufführen werden. Ob Gangner, unabhängig von seinem moralischen Erfolg, bald in die Lage kommen wird, seinen staubigen, «bürgerlichen » Beruf aufgeben zu können, äst noch nicht sicher. Denn vielleicht war gerade der Kontrast zwischen dem Beruf als Strassenkehrer und der musikalischen Begabung der Grund seines Erfolges. Ein Hochzeitspaar von 16S Jahren. In Amsterdam schlössen dieser Tage zwei Insassen des Altersheims « Avondrust» (Abendruhe) miteinander den Bund für das Leben. Die beiden konnten zusammen ein Alter von 165 Jahren aufweisen. Der Bräutigam zählt 87 und die Braut 78 Jahre. Beide befinden sich schon seit mehreren Jahren in dem Altersheim, wo sie sich kennenlernten. Kürzlich trugen sie der Leiterin des Hatrses ihr Anliegen, zu heiraten, gemeinsam vor, mit dem Hinweise, sie seien alt und gescheit genug, um die Bedeutung des Schrittes zu erkennen. Ihre besondere Bitte ging dahin, auch fernerhin im Heim verbleiben zu dürfen, was ihnen denn auch gewährt wurde. Die Jagd auf Elefanten. Im Jahre 1930 wurden aus den französischen Aequatorgebieten in Afrika 50 000 Schlagzähne von Elefanten ausgeführt. Das bedeutet, dass in diesem nicht allzusehr ausgedehnten Gebiete rund 28 000 Elefanten getötet worden sind. Dazu kommen noch 12 000 bis IS 000 geschmuggelte Schlagzähne. Auch die englischen Kolonien liefern eine ansehnliche Menge Elfenbein. Wenn das so fort geht, wird es nicht mehr allzulange dauern, bis der Elefant in der Freiheit atisgerottet ist. Schuh-Batas Luftkur — Im Fesselballon. Dem tschechischen Schuhindustriellen Bata hatten die Aerzte dringend einen längern Aufenthalt in einem Höhenluftkurort angeraten. Bata wollte jedoch seine Werke nicht so lange verlassen und Hess sich sofort einen Fesselballon bestellen, dessen Korb ganz als Büro mit allen Raffinessen ausgestattet ist und den er täglich benutzte. Dramatische Wendung. Er: «Schönste Frau- Hier möchte ich knien als Ihr Sklave ! » Sie : « Nein, nicht Sklave sollen Sie. sein, sondern Freier !» St. Gallen vom S.B.B.- Bahnhof in 9 Min. mit Linie 5 direkt ins 773m.ü.M. Tel. 10 Das gut geführte Restaurant. Pension u. 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