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E_1931_Zeitung_Nr.070

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Tounsmus nis, Ja,

Tounsmus nis, Ja, bestehen überhaupt nicht für den, des- fährt wohl vorbei, wenn man, Ton Zürich herkommend, gegen Luzern oder Brunnen steuert, sen Sinne zu und dessen Herz tot ist Die aber man macht keinen Aufenthalt, findet vielleicht Romantik des Dasein so mancher echter hier und da ein anerkennendes Wort für einen hübschen Ausblick. Dabei lohnt es sich aber, einmal Landstrassenritter besteht durchaus nicht für sie selbst, sondern nur für den Geist der Zeit- eine Fahrt nur dem Zugersee zulieb© zu unterj_ nehmen und die Gestade dieses Sees, der zur Hälfte dieses Leben des Tippelfinden. Für sie selber ist genossen,-die eben .j. noch in den Voralpen liegt, zur andern aber schon Romantisch reisen oder nicht?* bruders romantisch __ Mittelland hinauegreift, einmal einer emgeheaes vielleicht ebenso nüchtern Und praktisch, den Betrachtung zu unterziehen, Von Ilse TnoareU ebenso der Illusion bar wie die Berufstätigkeit jedes biederen Bürgers. Derjenige aber, Wenn man z. B. von Zürich herkommt, erreicht Ein nervöser Mensch anf efnar Wieso Landschaft vorbei». Vorbei, ohne sie bewusst nicht vergessen sollte, di Tut drum besser, wieder aufzustehen dessen Sinne empfindlich sind und dessen zu erfassen. Auch die Möglichkeit, mit Autobesonders tonshauptstadt Zug, die, an der Nordwestecke dea Und dafür in andere Paradiese I; Seele empfänglich ist für die Schönheiten Sees gelegen, noch sehr viel Erinnerungen, aus dem Gbeispielshalber: weg) zu gehen! reisen kurze Wanderungen in der Welt, kann jede F Form des Reisens rogestalten. Für alle, Reste von alten Stadtmauern sind stehen geblieben, und die alte Stadt zeigt noch manches Bürgerhaus, Mittelalter in die Neuzeit hinüber gerettet hat; schönen Gegenden zu ou Christian Morgenstern: Galgenlieder. vereinigen, bleibt mantisch erleben und Jack London, Knut Hamsun und noch viele nur Vorsatz. auch für die Menschen normaler dessen Geburtstag viele Jahrhunderte zurückliegt. andere Schriftsteller wecken in ihren Lesern Letzten Endes liegt der romantische Cha- — die im Grunde besser dran sind — hat die prächtig Prächtig ist auch der Quai mit seinen hübschen. eine rakter des Reisens in erheblichem Masse in Technik Wege geschaffen, romantisch zu Anlagen, von _wo man einen schönen Blick hat Die der seelischen Einstellung zu den Eindrücken, reisen und doch nicht alle zivilisierte Verdie uns die Fahrt vermittelt, und weniger in wöhntheit abzulegen; Wege zum komiorta- ^ „„_„ „,. „„„. durch die Welt Streifens ist in der schönen Literatur der Gegenwart äusserst beliebt äusseren Dingen. Der Begriff des «Erlebnis- beln Vagabundentum! rade gegenüber'von* Zugräm "Nordwestkpfei" des Denn der Sinn für Romantik ist auch in der ses» ist bekanntlich sehr relativ. Wenn Reise- Sees, ist Cham, von wo der Blick auch hinüber Seele des etwas amerikanisierten «modernen» Menschen keineswegs erloschen. Und -i,« !•„»,» % J,,t„„ „„A B^iAKniccon orwoMrpn OQlSO7l m lVOfl2.CH zum Zugerberg schweift. Besonders schon ist die Schilderungen in uns die Sehnsucht nach C/r*cnn-A/n f»

N» 70 - 1931 AUTÖMÖBIL-REVUfc Quiberon, Auray, VannM, Roche-Bernard, S»- venay, Nantes, Ancenis, St. Georges, Augen, lies Roeiers, Samur, Langeais, Tours, S53 km. Tours, Amboise, Ghaumont, Blols, Beangencr, Orleans, Artenayj Angerville, Et&mpes, Monthe'rT, Paris, 230 km. Paris, Brie, Nangis, Provins, Nogemt, Troyes, Vendeuvre, Bar-s.-A., Chaumont, 253 km. Chaumont, Langres, Fayl-B., Combeaufontaine, Vesoul, Lure, Beifort, Altkirch, Basel,-235 km. S.D.inB. T. F. 736, Klosters-Rügen. Ich bitte um Angabe der besten Reiseroute für folgende Tour: Klosters, Bayreuth, Leipzig, Anklam, Rügen. In Rügen einige Tage Aufenthalt. Rügen, Lüneburg, Rüdesheim, Saarbrücken, Klosters. Es stehen mir 18 Tage zur Verfügung. Besonders lege Ich Wert darauf, keine grossen Städte wie Berlin und Hamburg zu berühren. IF.fnK. T. F. 737, Spanlen-Nordafrlka In 16 Tagen. Ich möchte von Thun aus folgende Reise unternehmen: Thun, Barcelona, Gibraltar (per Schiff nach Tanger), Tanger, Oran, Sidi-Belabes, Algier (per Schiff nach Marseille), Marseille, Thun. Ich bitte, folgende Fragen zu beantworten: Ist diese Reise in 16 Tagen durchzuführen? Wie sind die Strassen in Afrika? Welches ist die günstigste Route? A. St. in H. Was nicht Im Baedecker sieht. (Band XI: Oberitalien). Von H. Ton Wedderkop. R. Piper & Co., Verlag, München. — Mit dem revolutionär stürmenden Wedderkop, der sich kühn die- Behauptung anmasst, ei gäbe auf Reisen noch nennenswerte Dinge zu sehen und zu erleben, die nicht im « Baedecker » stehen (beinahe eine Blasphemie!) ist ein harscher Wind in die Reiseführer- Sammlungen gefahren, Im Grunde genommen ent- Typen am Lenk' rad Touren-Fragen Büchertisch ipricht dies« fanz« literarische Art, wie kop dem Reisenden ein Land nahe zu bringen sucht, sehr stark einer ganzen Richtung, die sich in Deutschland breit zu machen sucht. A tout prix subjektivstes Erleben in Stelle des brav und schüchtern registrierenden Durchschnitts-Reiseführers, die Landschaften. di-> Völker und ihre historischen Zusammenhänge von ganz neuartigen Blickwinkeln aus erfasst. Man mag versucht sein, diese Art des Schreibens mit Snobismus zu erledigen, aber damit ist der Sache nicht Genüge getan. Die Reaktion hat gewiss ihre Berechtigung, bis zu einem gewissen Grade wenigstens. Der jungen Generation passt das Tempo der Ueberlieferung nicht ganz in den Kram. Mit Geist und Witz, auch mit einer manchmal das Peinliche streifenden Respektlosigkeit Tückt Bie an, selbst wieder in die hilflosesten Extreme verfallend. Leicht spürt man eine gewisse gekünstelte Haltung. Dies alles sind aber blosse Symptome ihres bis an die Grenze vorgetriebenen Willens zum eigenen Schöpferisch-sein. und damit der Behauptung ihrer Lebensberechtigung. In stark subjektiver Weise präsentiert Wedderkop seine sehr interessanten Reiseführer, auf die man sofort persönlich reagiert. Was er vom Reisen behauptet, hat sicher seire teilweise Berechtigung: Die Welt muss neu gesehen werden, anders als wie sie unsere Grossmütter betrachteten. Ueber die traditionelle Bewunderung hinaus müssen wir zur individuellen, echten Empfindung einer Landschaft, eines Kunstwerks vordringen. Höchstes Prinzip: Ehrlichkeit. Die Aufgabe, den Menschen in dieser Hinsicht za erziehen, ist schön, ist gross. Der Knickerbokker-Reisende, der mit dem Baedecker in der Hand von Kunstwerk zu Kunstwerk reist und jedes mit einem Bleistiftstrich in seinem Büchlein erledigt, steht nicht nur im Buche. Deshalb Kampf dem BildungsphilisterI Wedderkops Bücher sind die ideale Ergänzung des gewohnten Reiseführers, wer sich beiden zusammen anvertraut, schliesst eines höchst diplomatischen Kompromiss, bo. Humor Der Prots. Der Lieferant. Der KUometerfresser. Der Smesser, Unser neues Kreuzworträtsel Der diesjährige «Hochsommer*, der der Menschheit nichts als Regen, unfreundliche Winde und kahle Tage beschert, wird schon in kürzester Zeit dem Herbst den Platz räumen. Nun kommen die Tage des Rückzuges vom Freien ins wärmere Zimmer wieder, schon liegt die Ahnung der kommenden Jahreszeit in der Luft. Wir beginnen deshalb früher als sonst mit wisern Kreuzworträtseln, die—so hoffen wir gerne — auch diese Saison wieder so allgemeine Anerkennung finden wie im letzten Jahr, für die Lösungen sind wieder, eine Anzahl hübscher Preise ausgeschrieben. Letzter Einsendetermin der Lösungen: 3. September. Aufgabe: Von links nach rechts: 1. Geschoss, 4. Amphibie, 7. Zinsen, 10. Ausschlag, 12. naturwissenschaftliche Bezeichnung, 1-i. türkischer Befehlshaber, 15. griechische Göttin der Morgenröte, 16. Spielkartenfarbe, 18. sagenhafte Zwerggestalt, 19. Überwachung, 20. bekannter Jazzdirigent, 21. Stadtteil von Konstantinopel, 23. Pseudonym Charles Dickens', 24. Nebenfluss des Main, 26. ehemals bekannter Leichtathlet, 27. amerikanischer Krösus, 29. Flugzeugführer, 30. Edelstein, 31. Bewohner eine» europäischen Staates. Von oben nach unten: i. Angehöriger «fnea Volksstammes im südlichen Russland, 2. Arbeitseinheit, 3. Mädchenname, 4. sibirischer Strom, 5. Bindewort, 6. Name eines bekannten Schriftstellers, 8. Tabaksprodukt, 9. landwirtschaftliche Zugmaschine, 11. Stadt in Mecklenburg, 13. Starrköpfigkeit, 15. Laubbaum, 17. englische Zahl, 18. Beklemmung, 20. deutscher Reichspräsident (t), 22. französischer Komponist, 24. ägyptische Göttin, 25. König von. Albanien, 27. neuitalienisches Städtchen, 28. Hirschart. In der Telephonzelle. Eine Dame blättert gemütlich im Telephonbuch, und der wartende Herr, dem schliesslicb die Geduld reisst, fragt liebenswürdig : « Darf ich Ihnen vielleicht beim Suchen der Nummer behilflich sein ? » «Ich suche gar keine Nummer », sagt sie gelassen, « ich möchte gern einen hübschen Namen für das zu erwartende Kind meiner Schwester finden l» Ein feines Restaurant. < Herr Wirt, haben Sie noch etwas von dem Fische, den ich neulich bei Ihnen gegessen habe ?» — « Schade, wären Sie doch 10 Minuten früher gekommen — eben habe ich ihn weggeworfen. » Wbniohterhiltlioh, za beziehen beii Bell A. 6. Basel OlClIlCl UtJI g befriedigt »He Automobilisten. A. J. WYSS, Küchenchef. Telephon 56. ZuRiCNJ.0EWENSTR.51 wuMch. wiche Autünderinnen, rermögd. deutsche Damen, Einheiratungen. Herren, auch ohne Vermöfan, Auskunft sofort Stabrey, Berlin. 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