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E_1931_Zeitung_Nr.077

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überzeugt von der Nützlichkeit der Höchstgeschwindigkeits-Vorschriften. Wie im Nationalrat, so war es auch im Ständerat ein Bündner, der einen Gegenantrag ins Treffen führte. In einstündiger Rede, trotz mehrfachen Hinweises des Ratspräsidenten auf die vorgerückte Stunde und in Anbetracht des geplanten Ausfluges an die Hyspa, erging sich Regierungsrat Huonder in Klagen über die lästigen «Autler», schwelgte in Erzählungen über rücksichtslose Fahrer, die die Toten nur so auf der Strasse liegen lassen, vergass auch nicht zu sagen, dass mit der Aufgabe der Höchstgeschwindigkeit den schwergeprüften Eisenbahnen ein Unrecht geschehen würde, um schliesslich folgenden Zusatzantrag zu stellen: «Der Bundesrat setzt für alle Motorfahrzeuge Höchstgeschwindigkeiten auf dem Verordnungswege fest.» Ueber dieses Amendement wurde nun am Mittwoch noch volle zwei Stunden debattiert, wobei Bundespräsident HäberHn vergeblich an das bessere Einsehen des graubündnerischen Antragstellers und seiner Freunde appellierte. Er wies dabei darauf hin, dass es sich bei der vorgeschlagenen neuen Lösung um einen Versuch handelt, der sich gegen die Abstumpfung des Gewissens und des Verantwortlichkeitsgefühls der Automobilisten sowie der Polizisten durch eine rein zahlenmässige Regelung wendet. Dabei zollte der Redner den Verbänden, die sich um die Erziehung der Fahrer sowie des übrigen Publikums bemühen, volle Anerkennung. Mit dem bisherigen System haben wir schlechte Erfahrungen gemacht, das geben auch die Gegner der neuen Lösung zu. Warum sollen wir also nicht den Versuch wagen? Bewährt sich die Neuerung nicht, so wird der Bundesrat zur Begrenzung der Geschwindigkeit schreiten und diese den neuen Verhältnissen anpassen. Vorerst handelt es sich aber nicht darum, die Geschwindigkeit frei zu geben, sondern sie mit Grundsätzen anstatt mit Zahlen zu regeln. Man hat daran erinnert, dass die erste Vorlage zum grossen Teil wegen der Geschwindigkeitsvorschriften vor dem Volk gescheitert sei. Mit Recht. Denn jedes Gesetz wird Fiasko machen, das gegen die Natur ihres Objektes geht. Endlich wurde vom bundesrätlichen Tisch aus noch darauf aufmerksam gemacht, dass Art 3 der Vorlage den Gebirgskantonen Ja das Recht einräumt, für besondere Verhältnisse einschränkende Bestimmungen auch in bezug auf die Geschwindigkeit zu treffen. Das Ergebnis dieser glänzenden Verteidigung entsprach leider, wie eingangs erwähnt, nicht den Erwartungen. In der Abstimmung wurde der Zusatzantrag Huonder mit 20 gegen 14 Stimmen zum Beschluss erhoben. Artikel 25 erhält somit folgende Fassung: «Der Führer muss sein Fahrzeug beständig beherrschen und die Geschwindigkeit den gegebenen Strassen- und Verkehrsverhältnissen anpassen. Er hat namentlich in Ortschaften, bei Bahnübergängen und auch sonst überall da, wo das Fahrzeug Anlass zu Verkehrsstörungen, Belästigung des Publikums, Erschrecken des Viehs oder Unfällen bieten könnte, den Lauf zu massigen oder nötigenfalls anzuhalten. Beim Kreuzen und Ueberholen hat er einen angemessenen Abstand einzuhalten. «Jedes Motorfahrzeug, dessen Konstruktion eine Geschwindigkeit von über zwanzig Kilometer in der Stunde zulässt, muss mit einem Geschwindigkeitsanzeiger versehen sein. «Der Bundesrat setzt für alle Motorfahrzeuge «Wenn ich nur wüsste, woher dieser Schlag kommt», seufzte Frank. «Ich weiss es», anwortete Möller. «Wie?» «Hier lesen Sie?» Der Direktor übergab Frank einen Brief. «Von Wolters?» «Ja.» Frank las. Stockholm, 17. November... Herr Hörn soll vorsichtig sein. Sinnisfaere plant einen Schlag gegen ihn. Wolters. Frank sah aufs höchste erregt auf. «Sinnisfaere selbst? Was will er mit diesem Manöver bezwecken?» «Was weiss ich,» gab Möller achselzuckend zur Antwort, «vielleicht will er den wirklichen Täter entlasten.» «Wir werden ja sehen. Die Verhandlung scheue ich nicht. Mein Alibi ist vollständig und von unseren Machenschaften fällt kein Wort, Herr Möller. Verständigen Sie auch Sealson davon. Kein Wort! Ich komme auch so frei und die Sache ist zu gefährlich, als dass sie an die grosse Glocke gehängt werden dürfte. Ich habe mit Löwenbrück darüber gesprochen. Er ist meiner Meinung.» • • » Der Tag der Verhandlung war gekommen. Der Gerichtssaal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Presseleute von überall her waren gekommen. Der Verlauf des Prozesses ver- Höchstgeschwindigkeiten auf dem Verordnungswege fest. » Von diesem Entscheid konnte mit Recht gesagt werden, dass er die Bestrebungen nach einer zweckmässigen Verkehrsgesetzgebung wieder in ein Krisenstadium bringe. Das letzte Wort ist aber wohl hier kaum gesprochen, denn es ist nicht anzunehmen, dass der Nationalrat ohne weiteres auf einen mit grosser Mehrheit (113:36 Stimmen) gefassten Beschluss zurückkommt. Die weiteren Artikel passierten ohne nennenswerte Diskussion, wobei ein Bündner Anrag auf Einführung des Kontrollschilds für Fahrräder abgelehnt wurde, ebenso ein Antrag von Dr. Klöti, der neben den Motorfahrzeugen des Bundes und der Kantone auch diejenigen der Gemeinden mit über 30 000 Einwohnern von der Versicherungspflicht befreien wollte! Art. 44 über den Gerichtsstand wurde an die Kommission zurückgewiesen zur Prüfung iner Anregung Suter, der bei verschiedenen Klagen dasjenige Gericht zuständig erklären will, bei dem zuerst geklagt wurde. Schliesslich sei noch erwähnt, dass der im Nationalrat heiss umstrittene Art. 34, der sog. Fussgängerartikel, im Ständerat wider Erwarten ohne irgendwelche Opposition genehmigt wurde. Gz. Bericht über die Donnerstag-Sitzung siehe Seite 7. Die Bedeutung des Autotourismus für den schweizerischen Fremdenverkehr haben wir bereits an Hand der Statistik der in die Schweiz eingereisten ausländischen Motorfahrzeuge aufgewiesen. Eine Kritik dieser Angaben, welche den Einfluss des internationalen Autotourismus auf den Fremdenzustrom herabzumindern versuchte, machte dann allerdings die Runde in zahlreichen Blättern. In Nr. 66 der «Automobil-Revue» nahmen wir zu diesen kritischen Aeusserungen Stellung und glauben nachgewiesen zu haben, dass unsere erstmalige Rechnung den Tatsachen entsprach. Unsere Ausführungen finden nun eine wertvolle Bestätigung durch die von der Schweizerischen Verkehrszentrale publizierten Broschüre «Der Fremdenverkehr 1930 in der Schweiz». Nach der Statistik der Oberzolldirektion sind, wie erinnerlich, im abgelaufenen Jahre 167 456 Motorfahrzeuge zum vorübergehenden Aufenthalt in die Schweiz eingereist. Das Hauptkontingent stellten Frankreich mit 89 197 Fahrzeugen, Deutschland mit 39 957, Italien mit 18 564 und Oesterreich mit 5838. Es sind also über die Hälfte der in die Schweiz eingereisten Wagen französischer Herkunft. Ein Vergleich der vorgenannten Zahlen mit der in vorerwähnter Broschüre publizierten Statistik über die Ankünfte in den Schweizer Hotels für das nämliche Jahr ergibt, dass bei den französischen Gästen die Grosszahl der Hotelankünfte dem Automobil^ verkehr gutzuschreiben sind. Zudem hat die-* ses Jahr die Zahl der französischen Gäste den höchsten bisher erreichten Stand zu verzeichnen. Die Ankünfte von Franzosen in den Hotels beziffern sich auf 149846, was einer Proportion von einem Automobil auf zwei Gäste entspricht. Italien steht im zweiten Rang mit 62888 Ankünften, dies ergibt ein Automobil auf drei Gäste. Oesterreich und die Balkanländer folgen mit einem Verhältnis von 10:1, Deutschland mit 13:1, Niederlande, Belgien und Luxemburg mit 24:1 und sogar England mit 39:1, so dass also trotz der Schwierigkeiten, welche für englische Automobilisten durch den Transport des Wagens über den Kanal entstehen, bereits jeder vierzigste Engländer mit seinem eigenen Automobil nach der Schweiz gefahren ist. Es ist demnach aller Grund vorhanden, um dieser wichtigen Quote automobilistischer Gäste, insbesondere auch in Bezug auf Verkehrserleichterung, den Aufenthalt und das Reisen in der Schweiz möglichst angenehm zu machen und auch die Propaganda für Verkehrswerbung entsprechend e nzustellen. sprach grosse Sensationen und der Kampf Maurus—Sinnisfaere war zu einer internationalen Sache geworden. Dunker eröffnete die Reihe der Belastungszeugen. Er erzählte, wie er, gleich als ihm" Dr. Maurus von dem Gitter im Erdgeschoss erzählt habe, sonderbar davon berührt gewesen sei, wie Hörn dieses doch gewiss komplizierte Geheimnis so rasch entdeckt habe. Die Schilderung Horns von dem angeblichen Täter sei unwahrscheinlich, primitiv, wenn man bedenke, dass dieser nach Horns Schilderung kaum 4 Meter entfernt an ihm vorbeigekommen sei. Ueber Horns Charakter sagte er aus, dass er unduldsam und verschlossen gegen andere gewesen sei. Er glaube, dass Hörn von seinen Hintermännern den Auftrag erhalten habe, das Maurus-Werk aus der Reihe der weltmarktbeherrschenden Produktionen in ein rein nationales Absatzgebiet herabzudrücken und dann systematisch zu ruinieren. Frank hatte lächelnd, den Kopf in die Hand gestützt, zugehört. «Was dem Angeklagten in jeder Weise glänzend gelungen ist, nicht wahr, mein Herr. Ich habe mir da von der kaufmännischen Direktion des Werkes eine Aufstellung der Auslandsaufträge des verflossenen Halbjahres geben lassen.» Dr. Löwenbrück, ein kleines, bewegliches, bartloses Männchen, sprach. (Fortsetzung folgt.) AUTOMOBIL-REVUE 1931 - N°77 ß Tagung des Schweizerischen Städteverbandes. Dem an der Jahresversammlung des Verbandes bekanntgegebenen Geschäftsberichtes ist zu entnehmen, dass eine auf Grund der Beschlüsse des letzten Städtetages eingesetzte Kommission demnächst ein Musterreglement für die Lärmbekämpfung in den Städten fertigstellen wird. Das Projekt, welches durch Vertreter städtischer Polizeibehörden ausgearbeitet wurde, soll den Stadtverwaltungen zur Vernehmlassung unterbreitet werden. Das durch die Genfer internationale Strassenverkehrskonferenz in diesem Frühjahr angenommene System einer vereinheitlichten Strassensignalisation bedeutet eine weitgehende Anerkennung der auf diesem Gebiet geleisteten Arbeiten des Städteverbandes, indem dessen für die Schweiz ausgearbeitete Signalordnung zu einem grossen Teil übernommen worden ist. Gewisse Abweichungen und Aenderungen waren mit Rücksicht auf die Verschiedenartigkeit der Verhältnisse in den einzelnen Ländern nicht zu vermeiden. Leider ist der Städteverband mit seinem Höhere Ergebnisse im August 1931 bei Einfuhr und Ausfuhr, Im Vergleich zum Vorjahre. Die Einfuhr. Bei den Einfuhrergebnissen haben vier Kategorien einen Rückgang und fünf Kategorien eine Zunahme zu verzeichnen. Die rückläufige Bewegung betrifft die Motorzwei- und dreiräder ohne Lederüberzug mit 102 000 Fr., die Automobile und Chassis im Stückgewicht bis und mit 800 kg mit 57 000 Fr., die Automobile und Chassis im Stückgewicht über 1600 kg mit 42 000 Fr. und schliesslich noch die Motozweiund dreiräder mit Lederüberzug mit 9000 Fr., was einem Gesamtrückgang von 211000 Fr. für die vier Kategorien entspricht. Eine Zunahme der Ergebnisse ist zu konstatieren bei Automobilen und Chassis im Stückgewicht •zwischen 1200 und 1600 kg um 746 000 Fr., bei den Karosserien aller Art für Automobile um 18 000 Fr., bei den Automobilen und Chassis im Stückgewicht zwischen 800 und 1200 kg um 16000 Fr., bei den Elektrokarren um 15 000 Fr. und endlich bei den Traktoren ohne Karosserie um 2000 Franken. , lvV-Wir wiederholen bei diesem Anlass die gebräuchlichen Zoll-Kategorien der eidgenössischen Oberzolldirektion: a) Motor-Zwei- und -Dreiräder ohne Lederüberzujr; b) Motor-Zwei- und Dreiräder mit Lederüberzug; c) Automobile und Chassis im Stücigewicht bis und mit 800 kg*); d) Automobile und Chassis im Stückgewicht VOD 800 bis und mit 1200 kg; e) Automobile und Chassis im Stückgewicbt von 1200 bis und mit 1600 kg; f) Automobile und Chassis im Stückgewicht über 1600 kg; g) Karosserien aller Art für Automobile; h) Elektrokarren; i) Traktoren ohne Karosserie. Hervorstechend ist die Zunahme der Einfuhr bei den Automobilen und Chassis im Stückgewicht zwischen 1200 bis 1600 kg, die etwa das Anderthalbfache der effektiven Zunahme der Einfuhr beträgt. Die Ausfuhr. Währenddem sich die Einfuhr auf alle neun Kategorien unserer Zollklassifizierung erstrekte, berührten die Lieferungen ins Ausland nur die Kategorien a, b, c, f, g und i. Wir haben für 353 000 Fr. Traktoren ohne Karosserie ins Ausland geliefert, ferner 490 Fr. für Kategorien aller Art, zwei Kategorien, die in den Ergebnissen des Monats August 1930 nicht belegt waren. Ausfuhr-Minderwerte sind bei den nachgenannten Kategorien festzustellen: Automobile und Chassis im Stückgewicht bis und mit 800 kg, sowie elektrische Anlasser und Dynamos für die elektrische Beleuchtung mit einem Betrage von 117 000 Fr., Automobile und Chassis im Stückgewicht über 1600 kg mit 53 000 Fr., und schliesslich die Motorzweiund dreiräder mit Lederüberzug mit 14 000 Fr., was einem Total der zurückgegangenen Kategorien von 185 000 Fr. entspricht. — Mehrwerte sind festzustellen bei den Kategorien i: Traktoren ohne Karosserie um 353 000 Fr., bei der Kategorie g: Karosserien aller Art für Automobile um 490 Fr. und bei der Kategorie a: Motorzwei- und dreiräder ohne Lederüberzug um 346 Fr. Die gesamte Zunahme der aktiven Posten der Ausfuhr beläuft sich auf rund 354 000 Franken. Die Einfuhr Im August. Verteilt man die Einfuhrmengen und Einfuhrbeträge auf die 11 Länder, die die Schweiz beliefert haben, so ergibt sich die nachstehende Tabelle: •) Beim Export kommen noch hinzu: elektrische Anlasser und Dynamos für die elektrische Beleuchtung. Grundsatz, keine viereckigen Verkehrstafeln zu verwenden, in Genf nicht durchgedrungen. Seine Absicht war für die Signalisation ausschliesslich Tafeln in Dreieck- und Scheibenform zu reservieren, um auch nach der Form eine Differenzierung gegenüber Reklameund Firmenschildern zu erzielen. Der Bericht äussert angesichts des regen Interesses, das der Städteverband den allgemeinen und hauptsächlich den städtischen Verkehrsfragen entgegenbringt, sein Bedauern darüber, dass das eidgenössische Verkehrsgesetz die Eigenart der Gemeinden nicht berücksichtige, indem beispielsweise die Städte wie jeder private Automobilbesitzer verpflichtet werden, für ihre Fahrzeuge beim Bezug der Verkehrsbewilligung den Nachweis einer genügenden Haftpflichteversicherung zu erbringen. Die Frage habe weniger materielle als prinzipielle Bedeutung. (Wir teilen diese letztere Auffassung, kommen aber dabei gerade zum entgegengesetzten Schluss, wonach es nicht als gegeben erscheint, für die sich ständig mehrenden Fahrzeuge der städtischen Verwaltung Ausnahmen zu machen, da für sie im Verkehr die nämlichen Voraussetzungen gelten wie für jedes private Fahrzeug. Die Red.) Unser Motorfahrzeug-Aussenhandel im August Deutschland Oesterreich Frankreich Italien Belgien Niederlande Grossbritannien Stück a 29 b 1 o 12 d 79 e 31 f 18 g 6 h 3 i a 5 b d 4 e 2 f b c 9 d 29 e 22 f 5 g i 1 a 4 o 2 d 49 e 49 f 2 g a 5 d 2 f g afa 44 b c 2 d 4 e I f 1 Schweden f Tschechoslowakei f Vereinigte a 9 Staaten o 10 d 226 e 176 f 33 \ 1 Irischer Freistaat i 4 August 1931 August 1930 a 104 b 1 0 35 d 393 e 281 f 59 g 6 h 3 1 6 a kz Wert In Fr. 55.17 49.677 5.53 2.833 102.89 66,168 744.73 230.620 442.63 253.615 528.48 378.605 23.18 16.721 35.88 15.260 61 375 7.89 7.050 59 500 44.98 30.400 28.00 14.000 3:69 3.517 31 220 13.87 12.030 44 330 74.92 38.831 324.93 123.490 333.04 236.750 185.48 135.408 3.39 1.420 56.87 18.349 5.54 6.411 22.92 12.330 516.70 237.890 648.61 288.250 89.83 70.958 58 250 14.61 12.811 24.54 9.000 25.26 18.615 1.15 598 8 80 1.25 1.230 85.30 78.185 92 700 9.93 6.035 41.51 20.175 U.20 6.357 32.28 65.294 35 200 2 20 31 310 18.70 15.830 80.62 26.137 2580.59 851.606 2534.85 1140.764 887.47 537.855 5.85 30.37 37.13 201.16 7.48 291.28 182.074 4.363 139.501 4277.98 1503.181 4001.33 1939.736 1754.07 1211.812 34.81 23.435 35.88 124.98 888 10728.97 306.13 284.271 18.70 13.875 308.63 196.327 3818.51 1487.191 2522.74 1194.102 1758.86 1254.049 9.87 5.061 3 10 a 181 b 3 o 46 d 357 e 179 f 63 Total 41.024 1.310 176.946 20 310 4.026 8.789 2.585.007 17.343 17.343 15.260 44.856 5.064.218 119.64 42.697 4.477.583 836 8863.11 Zunahme der Einfuhr 586.885 Das Kontingent der Vereinigten Staaten von Amerika stellt 51,04 Prozent unserer Gesamteinfuhr dar und ist wiederum das grösste Kontingent aller Einfuhrstaaten. Im August 1930 betrug der Anteil der Vereinigten Staaten nur 38,4 Prozent. Die Zunahme ist hauptsächlich den nachgenannten Kategorien zu verbuchen: Automobile und Chassis im Stückgewicht zwischen 1200 und 1600 kg (660 000 Franken), Automobile und Chassis im Stückgewicht zwischen 800 und 1200 kg (184 000 Franken). Einzig die Kategorie der Motorzweiund dreiräder ohne Lederüberzug notieren einen geringen Rückgang (1035 Fr.). Hinter den Vereinigten Staaten folgt an zweiter Stelle Deutschland, das uns mit 19,82 Prozent unserer Gesamteinfuhr belieferte (im August 1930 13,77 Prozent), gefolgt von Italien mit 12,16 Prozent (23,9), von Frankreich mit 11,18 Prozent (16,4) und von Grossbritannien mit 3,49 Prozent (3,8) des Totais unserer Auslandkäufe. (Fortsetzunq siehe Seite 6) 2. 1.003.874 55.687 666.608 616.089

K° 77 — 1931 AUTOMOBIL-REVUE Die Eingabe des Fussgänger-Schutzverbandes. Der genauen Berichterstattung zur Ehre : Die Organisation, welche sich für die Interessen der Fussgänger einsetzt, nennt sich j nicht «Schweizerische Fussgängerliga», wie dies in der letzten Nummer der «A. R.» berichtet wurde und in verschiedenen Pressemeldungen bezüglich der Eingabe an den Ständerat zu lesen war. Die Gruppe bezeieh- ; net sich als «Fussgänger-Schutzverband, Zürich» 1 . Wenn auch der Ständerat mit seinen bisherigen Beratungsergebnissen sich ordentlich in den Fussstapfen dieses Verbandes zu bewegen scheint, so möchten wir doch uns noch kritisch zu der Eingabe äussern. Einmal in der Annahme, dass verschiedene Beschlüsse des Ständerates, so die Wiedereinführung der Höchstgeschwindigkeiten beim Ausgleich der Differenzen zwischen den beiden Kammern noch eine Korrektur erfahren werden. Andererseits gilt es, den extremen Forderungen dieser Fussgän- | ger-Schutzbündler entgegenzutreten und ihre | recht einseitigen und zum Teil sehr schwach fundierten Behauptungen auf etwas realeren Boden zu stellen. Wir nehmen zwar keineswegs an, dass damit irgendwie eine Aussicht besteht, diese Apostel von ihren einmal j gefassten Vorurteilen abzubringen, aber es gilt doch, rechtzeitig für ein weiteres Publikum Stellung zu beziehen. Die Eingabe spTicht von «bescheidenen » Wünschen der Petition, was bei den vielen Aussetzungen und Anträgen weitmehr auf Unbescheidenheit schliessen lässt. Wie oberflächlich von diesem Schutzverband geurteilt wird und wie sehr sich dessen Führer in wirklich ausgetretenen und nachgewiesen falschen Pfaden bewegen, illustriert schon ihre Jeremiade, wonach die Nichtautomobilisten «geduldig mit an den starken Steuerlasten tragen, die besonders durch die Anpassung der Strassen an den modernen Autoverkehr gestiegen sind». Wir möchten diesen Zürcher Fussgänger-Aposteln doch empfehlen, wenigstens die Staatsrechnungen der kantonalen Baudirektion für die letzten Jahre einmal zu studieren. Sie würden beispielsweise der letztjährigen Rechnung entnehmen können, dass den Strassenbauausgaben von 6,7 Millionen Franken Einnahmen aus dem Strassenfonds. der ausschliesslich von den Motorfahrzeugbesitzern durch Steuern und Abgaben aller Art finanziert wird, vier Millionen Fr. gegenüberstehen, dass also wenigstens zwei Drittel der Ausgaben ohne Beanspruchung der übrigen Steuerzahler gedeckt werden konnten. Allein in den letzten zehn Jahren wurden diesem Strassenfonds 18,5 Millionen Fr. entnommen und ZUT Verbesserung des zürcherischen Strassennetzes verwendet, ohne dass der «geduldige» Steuerzahler, der kein Motorfahrzeug besitzt, auch nur einen Rappen an diesen Betrag beigesteuert hätte. Ebenso leicht lässt sich das Argument auf eidgenössischem Boden widerlegen, dank der sorgfältigen statistischen Erhebungen durch den Verband Schweizerischer Strassenfachmänner. Wenn wir uns auf die Ergebnisse der letzten beiden Jahre beschränken, so ergibt sich folgendes Bild: Für das Jahr 1928 stehen 52 Millionen Fr. für Gesamtaufwendungen der Kantone für das Strassenwesen 42 Millionen Einnahmen gegenüber, die sich hauptsächlich aus den Nettoeinnahmen aus Verkehrsabgaben und den Benzinzollerträgnissen ergaben. Für 1929 verausgabten die Kantone 66 Millionen Fr., wogegen sie 35 Millionen Fr. aus dem Motorfahrzeugverkehr und dem Benzinzoll vereinnahmten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Bund, der seinerseits jährlich 55 Millionen Fr. aus dem Motorfahrzeugwes«n einnimmt, pro 1929 ganze 9 Millionen Fr. In Form von Benzinzoll-Anteilen an die Kantone weiterleitete. Nicht genug, dass sich die Eingabe dieses unrichtigen SteueraTgumentes bedient, spielen sich die Verfasser noch als Beschützer der Bahnbetriebe auf, indem sie behaupten, dass die Automobilkonkurrenz einen Taxabbau der Bahnen verunmöglicht und die Volkswirtschaft dadurch unnötig verteuert habe. Wer auch nur von weitem die Tarifbewegungen der Bahnen in den letzten Jahren verfolgt hat, konnte ohne weiteres feststellen, dass gerade unter dem Druck der Automobilkonkurrenz bei den Bahnen zahlreiche Vorteile für Verfrachter und Reisende erzielt werden konnten. Die besonderen Abkommen, welche die S.B.B, beispielsweise durch die Sesa oder direkt mit bedeutenden Verfrachtern atischliesst und diesen ganz beträchtlich reduzierte Frachtkosten einräumt, all die Ausnahmetaxen für Gesellschaftsreisen, die neueingeführten Familienbillets etc. kamen nur unter dem Zwang der Auto- (mobükonkurrenz zustande, eine Binsenwahrheit, welche nicht einmal die Bahnen bestrei- tung, die Eisenbahnen seien durch Sicherungs- und Haftpflichtmassnahmen stark belastet, während der weit gefährlichere Automobilverkehr erleichtert und von Sicherungsmassnahmen entbunden werde. Die Verkehrsvorschriften im Qesetzesentwurf sowie die strengen Vorbedingungen, welche an die Erteilung einer Fahrbewilligung geknüpft sind, illustrieren wohl genügend die bedenklich oberflächliche Behauptung von der Entbindung des Automobilverkehrs von Sicherungsmassnahmen. Die Eingabe vergleicht den jetzigen Gesetzesentwurf mit dem von Behörden und Verkehrsinteressenten gleicherweise als veraltet kritisierten Konkordat, wobei, sage und schreibe, ein rückschrittlich-materieller Geist der jetzigen Vorlage konstatiert wird. Zur Begründung wird unter anderem die Tatsache angeführt, dass die Kantone nicht mehr von sich aus dauernde Fahrverbote für einzelne Strassen erlassen können, eine Neubestimmung, die einzig im Interesse einer Vereinheitlichung der Vorschriften auf eidgenössischem Boden gutgeheissen wurde. Dabei ist als sicher anzunehmen, dass der Bundesrat den wirklich begründeten Anträgen der Kantone nichts entgegenhalten wird. Geradezu an den Haaren herbeigezogen ist der weitere «Beweis» für die Vorteile des Konkordates, dass stationierende Motorfahrzeuge, welche auf beleuchteter Strasse aufgestellt sind, entgegen dem Konkordat nicht mehr beleuchtet zu sein brauchen. Der Schutzverband befürchtet nun, dass bei ungenügender Strassenbeleuchtung Fussgänger in das stationierte Automobil hineinlaufen (und sich wahrscheinlich furchtbar verletzen könnten? Die Red.). Nach unserer Auffassung sind aber diejenigen Passanten, die auf beleuchteter Strasse in ein stationiertes Automobil hineinlaufen, aus irgend einem Grunde nicht mehr normal und verdienen wohl kaum noch besondere gesetzliche Rücksicht. Wenn vom Fussgänger nicht einmal mehr soviel Aufmerksamkeit auf der Strasse erwartet werden darf, dass er stillstehenden Fahrzeugen ausweichen kann, dann allerdings können die Promotoren und Befürworter eines Verkehrsgesetzes ihre Bemühungen endgültig aufgeben. Ueberflüssig zu sagen, dass bei einer derartigen Einstellung dem Strassenverkehr gegenüber die Aufhebung der Geschwindigkeitsgrenzen ein weiterer Hauptstein des Anstosses für die Petitionäre ist. Die Eingabe führt aus, dass es «in das Belieben des Fahrers gelegt wird, die Geschwindigkeit des Fahrzeuges den Verhältnissen anzupassen». Dabei schreibt Art. 25 ausdrücklich vor, dass der Führer sein Fahrzeug beständig beherrschen und die Geschwindigkeit den gegebenen Strassenverhältnissen anpassen muss. Er hat auch in Ortschaften, bei Uebergängen und überall da, wo das Fahrzeug Anlass zu Verkehrsstörung, Belästigung des Publikums oder Unfall bieten könnte, den Lauf zu massigen oder anzuhalten. Mit diesen prinzipiellen Vorschriften ist das Verhalten beim Fahren dem Belieben des Führeres unbedingt entzogen und jede entgegengesetzte Behauptung beweist Unkenntnis der tatsächlichen Verkehrsverhältnisse. Ein Anwurf, der entschieden zurückgewiesen werden muss, ist die weitere Feststellung der Eingabe, «dass die bisherigen Erfahrungen und Prozesse im allgemeinen nicht zugunsten eines grossen Verantwortlichkeitsgefühls der Automobilisten gegenüber den übrigen Strassenbenützern sprechen». Dabei wird ganz übersehen, dass mit den Prozessen, sofern sie sich mit Fehlern der Fahrzeugführer zu befassen haben, gerade diese geahndet werden und Prozesse eben nur wegen begangenen Fehlern oder Verstössen gegen die Vorschriften stattfinden. Daneben fahren Tausende von Automobilisten Hunderttausende von Kilometern in Stadt und Land, ohne dass sie auch nur im geringsten mit den übrigen Strassenbenützern oder gar mit den Behörden in Konflikt kämen. Wegen etwaigem Mangel des Verantwortlichkeitsgefühls, das sich in einzelnen Gerichtsverhandlungen ergibt, kann keineswegs auf die Gesamtheit der Automobilisten geschlossen werden, sonst müsste auch wegen der Diebstahlsprozesse an der Ehrlichkeit der Menschheit und wegen aller übrigen Gerichtsverhandlungen an der anständigen Gesinnung der gesamten Bürgerschaft gezweifelt werden. Wir möchten den Fussgängern, denen der Ständerat bezüglich Begrenzung der Geschwindigkeit vorläufig entsprochen hat, die Schlussbetrachtungen ins Stammbuch schreiben, mit welchen Ständerat Dr. Bolli sein vorzügliches Eintretensreferat beendete: « Vor allem aber sei hervorgehoben, dass es sich um die Regelung eines Verkehrs handelt, bei dem alles darauf ankommt, dass die Uebung und die Sitte des Verkehrs, das aufeinander Achtgeben und Rücksichtnehmen, überall mit Entgegenkommen und ritterlicher Freundlichkeit geübt werde. Es sind das Sachen, die nicht durch einen Codex, durch Polizeivorschrift oder den Polizeistock aufgestellt und erhalten bleiben können. Den guten Verkehr schafft nur freundliche Rücksichtnahme des einen Strassenbenützers gegenüber dem andern. Solches l, auch der innern Gesinnung entspringen, sei Durch die Schöpfung des neuen High-Speed Ballon-Reitens wurde ein neuer Leistungsstandard geschaffen. ten möchten. Den scheinbar weltfremden Führern des Fussgänger-Schutzverbandes sind . aber diese wesentlichen Aenderungen in den Bahntarifen entweder entfallen oder gar entgangen. Ganz im Fahrwasser der Bahnen ist die Eingabe mit ihrer weiteren Behauphöhere Kilometerresultate sind seit seinem Erscheinen an Tausenden von Wagen registriert worden. Firestone-Ingenieure haben es fertig gebracht, durch die Verbindung von Gummi mit Gewebe ein Produkt herzustellen, das an Sicherheit und Leistung lange nicht erreicht werden dürfte. Fahren Sie deshalb nur noch der Mann Automobilist oder Fussgänger. Bei nns in der Schweiz könnte man vielleicht in dieser Hinsicht noch lernen. » Nun mögen sich die Anhänger des Zürcher Fussgänger-Schutzverbandes daraufhin prüfen, ob sie die vorerwähnte innere Gesinnung besitzen und nicht auch noch zu denjenigen gehören, die noch etwas zu lernen hätten. Finden sie sich als vollkommen, dann mögen sie den ersten Stein auf die Automobilisten werfen. Aber erst dann! b. Si» «J.* Hohensyburg- Rundstreckenrennen. Hans Stuck (Mercedes-Benz) Tagessieger. Das Hohensyburgrennen bei Bochum in Westfalen wird in Deutschland jedes Jahr als das einzige noch bestehende Rundstreckenrennen auf Landstrassen ausgefahren. Begreiflich, dass sich deshalb die Organisatoren alle Mühe geben, der Veranstaltung möglichst grosse Bedeutung zu verleihen. Trotzdem klappte der Anlass am Sonntag doch nicht bis in alle Details; sportlich hingegen erlebten die rund hunderttausend begeisterten Zuschauer ein ebenso spannendes wie schnelles Rennen. Die Veranstaltung wurde in vier Etappen, an denen sich rund 150 Automobile und Motorräder beteiligten, abgewickelt. Die Sportwagen hatten vier, die Rennwagen sechs Runden zurückzulegen. Die 14,8 km lange Rundstrecke weist neben sehr schnellen Geraden einige gefährliche Kurven und verschiedene Steigungen auf. Trotzdem wurden sehr hohe Rundenmittel aufgestellt. In verschiedenen Klassen gab es neue bemerkenswerte Rekorde. Die Sensation des Tages bildete das Zusammentreffen der beiden auch in der Schweiz bekannten Konkurrenten Stuck auf Mercedes-Benz in der Rennwagenkategorie und Burggaller auf Bugatti in der Sportwagenkategorie. Stuck hatte wieder einen guten Tag und vermochte seine Pechsträhne abzureissen. Er wurde von Runde zu Runde schneller und nach ganz kurzer Zeit schon hatte er das ganze Rudel von Konkurrenten überrundet; er stellte bei seinem eindrucksvollen Rennen die beste Tageszeit auf. Burggaller siegte überlegen in der Sportwagenkategorie. Beiden Fahrern wurde am Schlüsse des Rennens begeisterte Ovationen zuteil. Mit besonderer Erwartung sah man dem schon oft gemeldeten Start von Volkhart mit seinem Neander Spezialwagen entgegen; das Stundenmittel von nur 71 km bedeutet allerdings keine besondere Meisterleistung. Ausser dem Brand eines Mercedes-Benzwagens ereigneten sich keinerlei nennenswerte Unfälle. Die Resultate: Sportwagen bis 500 ccm (4 Runden): 1. Boes- Mülheim (DKW) 49 • 48,2 (71 Km.-Std.). — Bis 750 ccm (4 Runden): 1. Kohlrausch-München (BMW) 40:54,2 (86,5 Km.-Std.). Bis 1100 ccm (6 Runden): 1. Lehmann-Essen (Amilcar) 1:1:9,2 (87 Km.-Std.). — Bis 1500 ccm: 1. Dilthey (Bugatti) 1:2:54,1 (83,5 Km.-Std.). — Bis 2000 ccm: 1. Dr. Risse-Solingen (Bugatti) 1:1:43,2 (86,5 Km.-Std.). — Bis 3000 ccm: 1. Burggaller-Berlin (Bug) 47:11,4 (112,1 Km.-Std.), beste Zeit der Sportwagen. Rennwagen bis 750 ccm: 1. Theisen-Dortmund (DKM) 58:43,4 (91 Km.-Std.). — Bis 1100 ccm: 1. Volkhordt-Düsseldorf (Neander) 1:10:8 (71 Km.- Std.). — Bis 1500 ccm: 1. Ollendorf-Bitterfeld (Bug) 50:44,4 (105 Km.-Std.). — 5000—8000 ccm: 1. Hans Stuck - Untertürckheim (Mercedes-Benz) 46:13,3 (115,9 Km.-Std.), beste Zeit des Tages und neuer Streckenrekord. Nach dem Sechsstundenrennen «des routes pavfies». Wie wir noch in letzter Nummer mitteilen konnten, gewann Zehender auf Alfa Romeo nach einem dramatischen Kampf über sechs Stunden den Grossen Preis des «Meeting des routes pave"es». Nachstehend die genauen Resultate: 1. F Zehender (Alfa Romeo), 651,547 km (Stundenmitte]: 105,257 km). 2. Roca (Bugatti), 620,125 km (Stundenmittel: 103,354 km). 3. Ferrand (Peugeot), 595.093 km. 4. Pesato (Alfa Romeo), 573,086 km. Im übrigen ereignete sich während des Rennens ausser dem in letzter Nummer schon gemeldeten Zusammenstoss der beiden Fahrer Cornil und Brisson, der ernste Folgen hatte, noch ein schwererer Unfall, der leider ein Todesopfer forderte. Vier Minuten vor Schluss des Rennens (!) geriet der Fahrer Corsini im Dörfchen La Capelle beim Versuch, den Konkurrenten Pesato zu überholen, ins Schleudern, dabei kam er von der Strasse ab und drang, mit seiner Maschine in voller Geschwindigkeit ins Publikum. Ein Kind wurde sofort getötet, und über ein Dutzend Personen mussten mit Verletzungen in die Spitäler von Lille verbracht werden, mb. Zirierbergrennen abgesagt. Das «grosse Sterben» unter den für dieses Jahr ausgeschriebenen Auto-Veranstaltungen hält immer noch an. Nachdem der österreichische Automobilclu'b bekanntlich schon vor einiger Zeit das Semmering-Rennen absagte, meldeje der Automobilclub von Tirol nun auch die Absage des Zirlerbergrennens, das auf den 4. Oktober festgesetzt war. x.