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E_1931_Zeitung_Nr.075

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nicht. Dass letztes Jahr

nicht. Dass letztes Jahr wie auch am Sonntag wieder gerade jene Fahrer die ehrende Auszeichnung erhielten, welche sie auch verdienten, mag höchstens ein grosser Zufall sein. Einen unbekannten Herrn X, der überall als Dritter rangiert, aber alle verlangten Rennen fährt, als « Meister » zu proklamieren, dürfte jedoch der Sportkommission selbst etwas schwer werden. Die vorgeschlagene Erweiterung würde auf diese Weise für die Automobilmeisterschaft eine wünschenswerte Blutauffrischung bedeuten. Vor allem könnte eine weitaus stärkere Konkurrenz als bis jetzt erwartet werden, da eine ernsthafte Beteiligung für zahlreiche Fahrer viel eher möglich würde. Wiederum müsste natürlich der für die Meisterschaft aufgestellte Sportkalender ein Kilometer-Rennen, die traditionellen Bergrennen und eventuell noch eine weitere Variante automobilsportlicher Veranstaltungen enthalten, damit sich der Austrag möglichst vielseitig gestaltet. Wir sind überzeugt, dass die Ausdehnung der schweizerischen Automobilmeisterschaft auf mehrere Veranstaltungen für den schweizerischen Autosport einen erfreulichen Aufschwung bedeuten würde, der auch in dem vermehrten Interesse des grossen Publikums seine Antwort fände. bo Die neuen Rekorde des Kriens—Eigenthal-Rennens Klasse Fahrer Marke Tonrenwagen 750 co. Bigler 1100 co. Rouriere 1500 co. Schafroth 2000 co. Keller 3000 co. Mme Dold-Uster 5000 ce. Scheibler 8000 co. Zwimpfer Sportwagen 1100 oo. Engler 1500 cc. Gloggner 2000 co. Lohner 3000 ce. Dr. Earrer 5000 co. Herbst Ueber 8000 co. Austin Fiat Alfa Romeo Bignan Bugatti Chrysler Chrysler Derby Bugatti Bugatti Bugatti Martini Jahr 1931 1928 1931 1928 1931 1931 1931 1928 1931 1929 1931 1931 Zeit 9.56,0 9.12,6 7.15,8 7.53,8 7.52,8 6.58,6 7.24,2 7.54,6 7.20,4 7.13,0 6.13,4 7.11,6 Rosenstein Stutz 1929 6.48,6 Rennwagen 500 co. Oesterreioher D. K. W; 1929 8.23,4 750 co. Markiewicz Austin 1931 7.26,4 !l00 co. Kessler H. Amilcar 1931 6.24,0 1500 co. Frankl Bugatti 1931 6.29,4 2000 cc. Stnber Bugatti 1931 6.03.6 3000 cc. Stuck Austro-Daimler 1928 6.21.4 Die besten Zeiten der Amateure. Tourenwagen 1500 oo. Walser Fiat 1931 2000 co. Keller Bignan 1928 3000 co. «ine Dold-ÜSter Bugatti 1931 5000 cc Bene Chrysler 1931 Sportwagen 1100 co. Engler 1500 ce. Gloggner 3000 oo. Favre 5000 co. Wegelin 8.20,6 7.53,8 7,52,8 7.27,4 7.54,6 7.20,4 7.23,8 8.03,2 Die Rekordinhaber des Rennens von Jahr zu Jahr. 1923.... Koch 1928 Stuck 1929.... Stuber 1931.... Stuber Derby 1928 Bugatti 1931 Alfa Romf* 1928 Chrysler 1929 Fiat Austro-Daünler Bugatti Bugatti S.45,2 6.21,4 6.20,4 6.03,6 Die Alpenfahrer zu Hause. Ein neuer Beweis dafür, welcher Popularität und Bedeutung sich die Internationale Alpenfahrt dieses Jahres erfreute, geht aus der Weise hervor, wie die Sieger in ihrer Heimat gefeiert werden. Das Präsidium des Automobilclub von Deutschland ehrte das bei der Internationalen Alpenfahrt erfolgreiche Wandererteam durch einen offiziellen Festakt in den Räumen des A.vX)., dabei erhielt der Führer der Mannschaft, Graumüller-Dresden, die höchste Auszeichnung des A.V.D., das goldene Sportabzeichen, das bis jetzt nur drei Mal verliehen wurde, nämlich an Campbell, Caracciola und Elli Beinhorn. Ganz ausserordentlich erfreulich gestaltete sich die Heimkehr des mit grossem Erfolg teilnehmenden Konkurrenten, Donald Healey. Beim Einzug in seinem englischen Heimatort Perranporth veranstalteten die Bürger des Ortes so etwas wie ein kleines Volksfest, In feierlichem Zuge wurde der Alpenfahrer durch das Städtchen geleitet. Die Musik des Ortes, die hinter dem Wagen Healeys hermarschierte, schmetterte ihre hellsten Weisen. Qanz Perranporth wollte bei der Beglückwünschung des Fahrers dabei sein, der sich an der Alpenfahrt so glänzend hielt. bo. Der Italienische Sportkalender 1932. Am letzten Montag trat in Mailand unter dem Vorsitz von Chevalier Florio die italienische Sportkommission des R. A. C. I. zu ihrer Herbstsitzung zusammen, die sie der Festsetzung der sportlichen Daten für das nächste Jahr widmete. Als Läufe für die italienische Automobilmeisterschaft 1932 wurden bezeichnet : Mille Miglia, Targa Florio, Grosser Preis von Rom, Grosser Preis von Italien, Grosser Preis von Monza, Coppa AUTOMOBIL-REVUE 1931 — N° 75 Acerbo, Coppa Ciano und Bergrennen Pontedecimo-Giovi. Im Laufe der Sitzung wurde mitgeteilt, dass man anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Fascismus in Italien im nächsten Jahre in Rom auf der neuen Littoriobahn ein grosses Rennen durchzuführen beabsichtige, das voraussichtlich um den Grossen Preis von Italien ausgetragen werde. Man hoffe indessen, eventuell von der Internationalen Sportkommission für dieses ausserordentliche Rennen den Titel « Grosser Preis von Europa » erhalten zu können. Die wichtigsten italienischen Rennen Im nächsten Jahre finden statt : 6. März: Grosser Preis von Tripolis. April: Rundstreckenrennen von Alessandria. 9.—10. April: Mille Miglia. 21. April: Grosser ETeis von Rom. 1. Mai: Rund um Sizilien. 8. Mai: Targa Florio. 15. Mai: Coppa Messina. 22. Mai: Grosser Preis von Italien. 12. Juni: Rundstreckenrennen von Mugello. 19. Juni: Grosser Preis von Turin. 26. Juni: Bergrennen Pontedecimo-Giovi. 10. Juli: Coppa Principe di Piemonte. 31. Juli: Coppa Ciano. 7, August: Giro delle Tre Province. 15. August: Coppa Acerbo. 28. August: StUfserjoch-Rennen. 11. September: Grosser Preis von Monza. 18. September: Coppa del Sud. 25. September- Rundstreckenrennen von Gremona. 9. Oktober: Targa delle Puglie. x. Am Sonntag : VII. Grand Prix de la Baule. Am Sonntag findet der Grand Prix de la Baule, organisiert vom Automobilclub de l'Ouest de la France und vom « Matin » zum siebenten Male statt. Das Rennen wird ganz auf dem ebenen Küstenstrich ausgetragen, so dass die Strecke den Fahrern teilweise sehr hohe Geschwindigkeiten erlaubt. Eine Runde misst 6 km, die gesamte Strecke umfasst 25 Runden, total 150 km. Es werden Preise im Werte von über 50,000 frs. verabreicht. Den gegenwärtigen Rekord des Rennens hält der am letzten Sonntag in Monza verunglückte Ph. Etancelin (Bugatti), der das Rennen mit einem Stundenmittel von 128 km 725 beendete. An der Veranstaltung konkurrieren folgende 23 Fahrer : Gaupillat (Bugatti), Tedaldi (Buffatti), Neubout (BugErtti), Franck (Bugatti), Mme Itier (Bugatti), Williams (Bugatti), Guy Marion (Aries), Mme Schell (Alfa Romeo), Wersant (Bugatti). Ausselin (Bugatti), Eminente (Bugatti). sir Devil (Bugatti), de Chanaz (Alfa Romeo). Antonio (Maserati), Etancelin (Alfa Romeo), de Maleplane (Maserati), Rougeyron (Derby), de Bejarry (Bugatti), Minagnoy (Bugatti), Scaron (Amilcar), Lehoux (Bugatti), Jarno (Bugatti), Zanelli (Bugatti). x. Meeting des Routes Pavees* Vom 10.—20. September findet wiederum das traditionelle < Meeting des Routes Pavees » statt, das sich aus mehreren Einzelveranstaltungen zusammensetzt. Die Veranstaltung beginnt rnit einer Dauerprüfungskonkurrenz der Tourenwagen, der sich ein Motorradrennen und der Wettbewerb der Nutzfahrzeuge anschliesst, und die am Sonntag Nachmittag mit dem Grossen Preis der Sechsstunden für Sportund Rennwagen ihren Höhepunkt findet. Die Veranstaltung wird am 20. September mit einer Schönheitskonkurrenz abgeschlossen. An bekannteren Fahrern, die am Sonntag an dem Grossen Preis über sechs -Stunden teilnehmen, seien genannt : Zehender, Brunet, Graf d'Arnoux, Pesato, Joly, Giraud- Cabantous, Charrier, Mmes Mareuse, Siko und Violette Morris usw. x. Rekord der Langsamkeit. Der neueste Rekord unserer rekordreichen Zeit besteht darin, Langsamkeitskonkurrenzen zu veranstalten. Der französische Automobilclub organisierte am vergangenen Sonntag wiederum zusammen mit den Montmartre-Künstlern die Langsamkeitsfahrt den Hügel von Montmartre hinauf. Die Veranstaltung ist für die Zuschauer jeweils mindestens so nervenaufreizend wie die Schnelligkeitskonkurrenz, denn hier muss unsägliche Geduld geübt werden, um zu sehen, wie die Wagen im 1 km-Stundentempo vorwärtskriechen. Die beste Zeit der Automobile fuhr inmitten zahlreicher Witze reissender Zuschauer ein Peugeot, der für die 670 m lange Strecke 26 Min. 5 Sek. benötigte. mb. Bergrennen Abbazla-Monte Magglore verschoben. Das auf den kommenden Sonntag; hin angesetzte Bergrennen in Italien Abbazia-Monte Maggiore um den « Mussolini- Cup » ist verschoben worden, x. Grosser Preis von Spanien endgültig abgesagt*! Der Grosse Preis von Spanien, erst angekündigt, dann abgesagt, dann wieder angekündigt, wird nun für dieses Jahr endgültig aus dem Internationalen Automobilkalender gestrichen. Der Grund für den Ausfall dieses immerhin bedeutenden Rennens, das jeweils auf der Rundstrecke von San Sebastian stattfand, dürfte in den ungeklärten politischen Verhältnissen zu suchen sein. bo. •usa Qui emploirait une autre uoiture qu une Rolls-Royce si eile se uendrait le pnx d'une uoifure courante! Qui emploirait une autre huile que l'huile Price, sachant que depuis 1908 Rolls-Royce Ltd. ont confie ä Thuile Price la lubrification de leur moteurs! Qui acheterait une autre huile que l'huile Price, sachant qu'elle se uend le prix d'autres marques! Conditions speciales pour grossistes et garagisies. Depot general pour la Suisse: LBE ging IT EHE Rue du Leman, 6 Telephone 26.230

N° 75 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE Scfaw« Automobilgesetz und Fussgänger. Die Wiedereinführung des Fussgängerartikels im Verkehrsgesetz und andere Aussetzungen, welche eine Zahl Fussgänger an der Vorlage, wie sie aus den Beratungen des Nationalrates hervorgegangen ist, machen zu glauben müssen, hat den Fussgänger-Schutzverband zu einer Petition an den Ständerat veranlasst. Diese ist zwar dem Sekretariat der Bundesversammlung nicht zugegangen, doch scheint sie den Vertretern im Ständerat persönlich zugestellt worden zu sein. Die Petition enthält neben der Kritik die Forderung nach Berücksichtigung einer Reihe von Wünschen, da die Verfasser der Auffassung sind, die Fussgänger seien im Gesetz zu wenig berücksichtigt. Wenn wir uns vorläufig in Unkenntnis des genauen Wortlautes auch über die Eingabe nicht äussern können, so möchten wir doch darauf hinweisen, dass derselben kaum allzu grosse Bedeutung beigemessen werden kann, nachdem bekannt ist, wie herzlich wenig Mitglieder diesem Verband angeschlossen sind. B. Instruktionskorps der Motorwagentruppe. Der Bundesrat ernannte Oberleutnant Charles Feigel von und in Bulle, zur Zeit Instruktionsaspirant, zum Instruktor der Motorwagentruppe. E»V Notfz^n Die Statistik der Strassenverkehrsuniälle der Stadt Zürich für das erste Quartal 1931 ist ein wahrer Lichtblick in der Serie dieser monatlichen Erhebungen. Mit insgesamt 554 Unfällen stehen die ersten drei Monate dieses Jahres um 59 hinter der gleichen Zeitperiode des Vorjahres. Z'war haben sich die Unfälle mit Sachschaden um 43 auf 428 erhöht, dafür sind die Unfälle mit Personenverletzungen ganz beträchtlich, nämlich von 228 auf 126, zurückgegangen. Es wurden insgesamt 139 Personen verletzt, d. h. 109 weniger als im Vorjahre. Davon sind 65 (1930 : 108) Fussgänger. Trotz der grösseren Zahl von Kollisionen mit Sachschaden hat sich die Schadensumme nur ganz unbedeutend, nämlich um 3000 Fr. auf 151,000 Fr. erhöht. Was die Unfallbeteiligung anbetrifft, so weisen die Automobile eine geringe Zunahme auf. Entgegen den bisherigen Erfahrungen hat dagegen die Beteiligung der Motorräder und der Velos ganz beträchtlich abgenommen. Es ist dies wahrscheinlich auf den durch den starken Schneefall wesentlich geringeren Verkehr dieser Fahrzeuge zurückzuführen. Das Konto der Strassenbahnen ist mit 24 Fällen stärker belastet als im Vorjahre. Wenn auch der erfreuliche Rückgang an Verkehrsunfällen wohl zu einem grossen Teil auf den durch den strengen Winter reduzierten Verkehr zurückzuführen ist, so möchten wir doch hoffen, dass diese günstigen Ergebnisse für das erste Quartal ein gutes Omen für die verbleibenden neun Monate des Jahres seien. Wenn einerseits zufolge der beträchtlichen Schneemassen die Strassenfrequenz geringer war, so stellten die winterlichen Verkehrsverhältnisse auf der andern Seite stark erhöhte Anforderungen an die Fahrzeugführer, und darf wohl auch angenommen werden, dass die ständige Aufklärungsarbeit durch Verbände und Fachpresse auch hier ihre guten Früchte allmählich zeitigt. z. Sfpassen Wegleitung für den Bau eines europäischen Strassennetzes. 1. Was Ist eine Autostrasse? •) Es ist eine, den Automobilen reservierte, geschlossene Strasse, die keine bewohnten Zentren verbindet, die die Niveaukreuzungen mit andern Verkehrswegen meidet, die von bestimmten Orten aus erreichbar ist, den sog. c Autostationen », gerade Strekken von mehreren Kilometern aufweist, die wiederum untereinander verbunden sind mit Kurven von grossem Radius. Es ist eine Strasse, für die alles vorgekehrt ist, dass die Sichtbarkeit vollkommen, die Stabilität maximal und der Verkehr geordnet ist. Da die Autostrasse den Automobilen reserviert bleibt, ist für diese für die Befahrung eine Taxe bestimmt, die zur Kompensation der Kosten für Bau, Unterhalt und Betrieb dient. 2. Warum Autostrassen bauen ? Weil ebensogut, wie die Lokomotiven Spezialwege gefordert haben, sich auch die schnellen Automobile nicht mehr mit den Strassen und Wegen begnügen können, die etwa für den gewöhnlichen Automobilverkehr, den Fussgängerverkehr, oder den Fuhrwerk- und Tierverkehr eingerichtet sind. *) Siehe auch Nr. 73. Weil es notwendig ist, dass man ihnen Spezialstrassen zur Verfügung stellt, Autostrassen, die den schnellen Verkehr meistern (Hauptadern-Verkehr mit angeschlossenem Nebenadern-Verkehr). Gab es doch beispielsweise am 1. Januar 1931 allein in Frankreich 1,500,000 Autos, gegen kaum 100,000 im Jahre 1919, und ist doch eine bemerkenswerte Erhöhung der Zahl der Automobile im grössten Teil der europäischen Staaten zu konstatieren. Und diese Zahl wird nicht aufhören anzuwachsen (ganz besonders wenn man, wie vorauszusehen ist, ein billigeres Kraftmittel wie Benzin finden wird) und je mehr sie wächst, umsomehr Verkehrsschwierigkeiten und Unfälle werden sich auf den gewöhnlichen Strassen ergeben. 3. Wo Autostrassen bauen ? In jenen Regionen, wo für sie Gewissheit 'besteht, dass ein bedeutender touristischer, landwirtschaftlicher, industrieller Handelsund Verwaltungsverkehr ihr erlauben wird, ihre Kosten zu decken. Dies berücksichtigt, wird sie wenig zahlreich sein, und vorerst nur die grossen Städte und Zentren Europas verbinden. 4. Ihre Vorteile? Entlastung des gegenwärtigen Strassennetzes. Unfallverhütung. Erzielung effektiver Ersparnisse an Zeit und Geld dadurch, dass die verlangte Weggebühr geringer sein wird, wie die durch die Automobilisten erreichten Einsparungen auf Grund der Tatsache, dass sie sich der Autostrasse bedienen. Der Bau der Autostrassen wird es erlauben : das rollende Material breiter zu bauen, was bis heute für Gars und Lastwagen in ungenügendem Masse geschehen konnte; komfortabler zu reisen; grosse Verkehrsadern zu schaffen, die den Völkern die Möglichkeit nahelegen, sich besser kennen zu lernen, in Erwartung der Bildung grosser kontinentaler Gruppen aus den aktuellen Staaten. Der Bau eines wohldurchdachten Autostrassennetzes wird dazu beitragen, die Arbeitslosigkeit zu meistern. Anderseits hat der Direktor des Internationalen Arbeitsamtes, Herr Albert Thomas, in einem Memorandum an die Europakommission des Völkerbundes die Idee der Autostrasse entwickelt und darin nicht bloss die •BBBBB Arbeitsbeschaffung für einige tausend Arbeiter erörtert, sondern vor allem die Schaffung eines neuen internationalen Wirtschaftsmittels, das imstande wäre, schon bewirtschaftete Gebiete noch mehr zu beleben und noch unberührten Regionen, schlecht bedient oder jeglicher Transportmittel bar, wirtschaftliche Werte zuzufügen. Man braucht in der Autostrasse nicht eine Konkurrentin der Schiene zu sehen, sondern vielmehr eine junge Mitarbeiterin, fähig, diese neu zu beleben durch Intensivierung des allgemeiner. Verkehrs und die Hebung der internationalen Wirtschaft. Endlich bildet die Autostrasse vom nationalen und regionalen Standpunkt aus gesehen ein Grundfaktor der städtischen Siedelun« und ein wichtiges Element in der Ausgestaltung des Luftverkehrs (Verbindung von Lufthäfen, Hilfsplätzen usw.). Es scheint uns, dass sofern man an eine Schaffung einer internationalen Finattzierungsorganisation herantritt — was zu hoffen wäre — es leicht ist, die Zusammenarbeit der Staaten und Völker zum Bau der Autostrassen zu erreichen. Die Autotaxen würden ihnen erlauben, in der Folge die kreditierten Gelder zurückzubezahlen. Wie den Plan eines europäischen Netzes verwirklichen ? Wenn man die Kosten für einen Kilometer Autostrasse auf 400,000 Schweizerfranken voranschlägt (eine eher zu hohe Ziffer), würde ein Netz von 50,000 Kilometer 20 Milliarden Schweizerfranken kosten, eine Summe, die nichts aussergewöhnliches an sich hat. Oder anders veranschaulicht: sofern der Bau eines Kilometers Autostrasse ungefähr die Einsetzung von 20,000 Arbeitsstunden nicht qualifizierter Arbeiter erfordert, das heisst eine Milliarde Arbeitstage für die 50,000 Kilometer, könnte eine Million Arbeitsloser während dreier Jahre beschäftigt werden. Dazu muss überdies die zugehörige Arbeit der Lieferungsstätten gezählt werden. Durch die Verwirklichung dieser Arbeiten würde zudem ein Wiedererwachen der industriellen Tätigkeit Hand in Hand gehen, dazu eine rationellere Ausnützung der europäischen Wirtschaftskräfte und überdies eine Hebung des Vertrauens in eine bessere Zukunft. Bemerkung der Redaktion: Diese Leitsätze sind einem Bulletin des I. Autostrassenkongresses entnommen. BBBBBBBBBBBBB« VISITEZ An der letzten Brennstoff-Konkurrenz der Sektion Seeland des T. C. S., welche am 23. August 1831 stattgefunden hat, bleibt L'EXPOSITIO TIONALEDESB ARTS ET DES APPLIQUES VOUS RAPPORTEREZ UHE IMAGE VIVAHTE DE LA VIE MODERNE 1. KATEGORIE 2. KATEGORIE: Montage überall. trotz schiechter atmosphärischer Verhältnisse seiner Tradition treu und besetzt die ersten Plätze des Klassements: 1. E. Wolf auf Fiat, Verbrauch 5,460 I 1. Wenger E. auf CitroSn Verbrauch 6,263 I 2. Meier R. auf Fiat Verbrauch 5,706 I 3. Mauerhofer E. auf Fiat Verbrauch 6,524 I 4. Gerber R. auf Opel Verbrauch 6,704 I 5. Maurer E. auf Fiat Verbrauch 6,716 I 6. Balmer A. auf Opel Verbrauch 6,841 I auf 100 Kilometer per 1OOO kr. Wie letztes Jahr hält Herr Ernst Marti den Rekord, Indem er auf seinem CitroSn-Wagen nur 4,561 I verbrauchte. Wie auch das Wetter oder die Beschaffung des Terrains sei, SOLEX erzielt In allen Fällen sehr erfreuliche Resultate. Ersatzteile überall erhältlich. Generalagentur für die Schweiz: Henri Bachmann Biel Genf Rue de i'Höpital 12b Place des Eaux-Vives 9 Tel. 48.42. 48.43, 48.44 Telephon 25.641 BflflBBBflflflBflBflflBflflBBBS