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E_1931_Zeitung_Nr.075

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Luftfahrt Das Rennen um

Luftfahrt Das Rennen um die Schneider-Trophy. Am 12. September. Nächsten Samstag wird in der Bucht von Solent, östlich von der Isle of Wight, die «Schneider-Trophy» der Wasserflugzeuge ausgetragen. Ueber die Vorbereitungen zu diesem äusserst spannenden und alle Flugkreise Europas interessierenden Wettbewerb haben wir bereits in Nr. 71 nähere Details veröffentlicht. Der Aero-Glub von Grossbritannien, als Veranstalter, hatte auch dieses Jahr mit bedeutenden Schwierigkeiten zu kämpfen, um den Austrag durchführen zu können. Einerseits waren es die sehr hohen Summen, die für die Organisation notwendig sind, und andererseits brachte der Stand der Vorbereitungen in Italien und Frankreich Hemmungen, die bis heute nicht ihre Entscheidung gefunden haben. Frankreich und Italien sagten formell die Beteiligung ab, speziell wegen der Unmöglichkeit eines genügenden Trainings während der vergangenen Schlechtwetterperiode, versprachen aber doch noch, ihr Möglichstes zu tun, damit unter günstigen Umständen doch noch eine Beteiligung erwogen werden kann. Die Nachricht, ob England allein oder mit den beiden andern Ländern den Austrag durchführen wird, steht im Moment der Drucklegung dieser Zeilen noch aus. Die Schneider-Trophy wird als Rundflug auf dem Dreieck Ryde Middle - St. Helens Forts - West Wittering ausgetragen. Die Strecke misst 31,07 Meilen oder 50 Kilometer und mnss siebenmal umflogen werden (Totaldistanz 217,4 Meilen oder 350 Kilometer). Bevor die Flugzeuge an den Start gelassen werden, haben sie eine Art Navigationsprüfung zu bestehen. Das Wasserflugzeug hat sich aus dem Wasser zu erheben, auf 50 Meter Höhe zu steigen und von neuem ins Wasser niederzugehen, wozu samthaft zwei Minuten Zeit zur Verfügung gehalten werden. 'Der Standort der Veranstaltung ist Ryde Middle. Begonnen wird Samstag um 12 Uhr 30. England, Italien und Frankreich können je mit drei Flugzeugen den Kampf aufnehmen. Ueber die einzelnen Flugzeugtypen haben wir uns in Nr. 71 eingehend geäussert. Beim Tratain erzielte der Führer der englischen Schnellflugabteilung, Orlebar, mit einem verbesserten CMoster-Napier VI (erstellt im Jahre 1929 und inzwischen verbessert) eine Geschwindigkeit von 595 km. Eine französische Maschine soll sogar ein Stundenmittel von 630 km erzielt haben. Es mnss mit der Möglichkeit gerechnet werden, dass schon dieses Jahr die 650-km-Grenze als Stiindenmittel überschritten wird. Bis zur Erreichung einer Geschwindigkeit von 1000 km pro Stunde, für die Bleriot unlängst einen Preis von 100 000 Fr. ausgesetzt hat, werden allerdings noch mehrere Jahre vergehen, da die physische Leistungsfähigkeit der Flieger eben nicht mit der Technik Schritt halten kann und damit auch der Schneider-Trophy eine obere Grenze setzt. lt. Erste Vorbereitungen zum Europa-Rundfliig t932. Der Europa-Rundflug, welcher letztmals im Jahre 1930 durchgeführt wurde und von da an nur noch alle zwei Jahre stattfinden soll, wird nun- Zur «Schneider-Trophy» 1931. Das neue englische Wunderflugzeug S6B, mit dem England den Schneiderpokal zum dritten Male zu gewinnen hofft. Das gesamte Flugzeug wiegt leer 4030 englische Pfund und soll 700 km in der Stunde leisten. Unser Bild zeigt das Flugzeug bei einem Startversuch. Die «Schneider-Trophy» besteht dieses Jahr aus einer Startprüfung mit vollen Tankanlagen (die kurz vor dem Rennen abgehalten wird) und dem eigentlichen Geschwindigkeitswettbewerb. mehr im nächsten Jahre wieder ausgetragen. Deutschland als letztjährige Siegernation hat die Durchführung des nächsten Rundfluges um die alte Welt zu übernehmen. Unter dem Präsidium des Vizepräsidenten des Aero-Clubs von Deutschland, Höppner, tagte kürzlich eine Kommission, die sich lediglich mit der Vorbesprechung des Europa-Rundfluges 1932 befasste. Die Sitzung wurde auf Grund des ausserordentlichen Interesses, welches die Fachwelt und die Aero-Glubs der verschiedenen Länder Europas dem Fluge entgegenbringen, einberufen. Sie hat gezeigt, dass sich neben den bisher beteiligten Staaten am Rundflug nunmehr auch Italien für aktive Beteiligung an der Konkurrena sehr stark interessiert. Die Staaten Dänemark, Holland. Oesterreich, Schweden und die Türkei haben durch ihre Vertreter der Sitzung den Wunsch unterbreitet, man möge die Flugstrecke des Europa-Rundfluges 1932 so anlegen, dass ihre Territorien angeflogen und berührt werden. — Ueber die Flugstrecke wurde beschlossen, eine solche von 8000 bis 10 000 Flugkilometern in Aussicht zu nehmen, welche alle am Fluge beteiligten Staaten berührt und berücksichtigt. Sp. Zum Ausbau des Zivilflugplatzes Wangen-Dübendorf. Drr Kantonsrat des Kantons Zürich befasste sich mit dem in Nr. 73 bereits erwähnten Antrag des Zürcher Regierungsrates zum Ausbau des Zivilflugplatzes Wangen-Dühendorf. Der Referent für die Kommissionsmehrheit, Architekt Pfleghart, betonte die Wichtigkeit des Flugplatzes Dü- AUTOMOBIL-REVUE 1931 Um den Schnelligkeitsrekord der Wasserflugzeuge bendorf, für den europäischen Flugverkehr. In längeren Diskussionen über Mehrheits- und Minderheitsantrag wurde der zu bewilligende Kredit genau bereinigt. Es ist vorgesehen, dass vom Kanton im Verein mit der Stadt Zürich mindestens die Hälfte des Genossenschaftskapitals für den privaten Ausbau des Zivilflugplatzes übernommen wird. Der Rat beschloss mit grosser Mehrheit die Annahme der bereinigten Vorlage über den Ausbau des,privaten Zivilflugplatzes Wangen-Dübendorf, durch den im letzten Moment Zürich von der Abschneidung vom internationalen Flugverkehr gerettet werden kann. mb. Bern—Matterhorn in 50 Minuten. Am 30. August führte Direktor Pillichody mit dem Alpar- Flugzeug «Stadt Bern», in welchem drei Passagiere Platz genommen hatten, einen Matterhornflug aus, der in erster Linie deshalb bemerkenswert ist, als bereits nach 50 Minuten Flugdauer die Maschine in 4800 Meter Höhe das Matterhorn umkreiste. Vom Matterhorn zum Finsteraarhorn zurück wurden nur 36 Minuten Flugzeit benötigt. Der Flug bot, speziell während der Umkreisung des Matterhorns und der Gipfel der Berner Alpen, eine ungeahnte Fernsicht. Das Flugzeugauto, eine Umwälzung, auf dem Gebiete des Verkehrswesens. Dieser Tage führte der Ingenieur Reinke einem kleinen Kreis von Interessenten seine Erfindung: das Flugzeuga-uto vor. Zunächst handelt es sich nur um ein kleines Modell in dem die grundlegenden Probleme verwirklicht waren. Die Versuche an diesem Modell haben bewiesen, dass die Idee des Flugzeugautos, d. h. einer Kombination von Flugzeug und Auto durchaus im Bereich der Möglichkeit liegt. Bei dieser Konstruktion wurde das Model! eines offenen Viersitzer- Automobil verwandt. Der Propeller und der Motor waren in erhöhter Stellung am Vorderteil des Wagens angebracht, während die Tragflächen zusammengeklappt werden können und, als Verdeck des Wagens dienen. Um das Auto «lufttüchtig» zu machen, müssen nur die Tragdecken auseinandergeklappt und durch einfache Verstrebungen versteift werden. Das Höhen- und Seitensteuer, die ständig mitgeführt werden, können als einheitliches Ganzes binnen kürzester Zeit mittels einfacher Scharniere am Hinterteil des Autos befestigt werden. Durch einen einzigen Hebel soll es vom Führersitz aus möglich sein, die Tragflächen zusammenzuklappen, wodurch ermöglicht wird, dass das Flugzeugauto in einer gewöhnlichen Autogarage untergebracht werden kann. K. K.. BfidieiliHh N» 75 Frauen fliegen. 16 deutsche Pilotinnen in ihren Leistungen und Abenteuern. Von Carl Maria Holzapfel, Käte und Rudolf Stocks. Mit einem Geleitwort' von Hauptmann a. D. Dr. e. h. Hermann Kohl. Deutsche Verlagsgesellschaft m. b. H., Berlin SW 11. Preis RM. 3.— «Dieses Buch zeigt», sagt der Ozeanflieger Hermann Kohl in seinem Geleitwort, «wie herrlich sich die flugsportliche Begeisterung bei unseren deutschon Frauen äussert. Sie haben durch ihre Taten der Flugsportbewegung einen Auftrieb gegeben, wie es sonst kein anderes Moment fertiggebracht hat.» Wer denkt dabei nicht an Elly Beinhorn, die als Dreiundzwanzigjährige allein nach Afrika flog? an Thea Rasche, die « rasche Thea» die halb Amerika durchquerte, oder an Marga von Etzdorf, die der Luftvogel nach Stambul und zu den Kanarischen Inseln führte ? Kühne, unerschrockene Sportskinder unserer Zeit sind es, die in Wort und Bild in diesem Buch zu uns sprechen. Mit unerhörtem Schneid hat sich das moderne Frauengeschlecht auch das Reich der Luft erobert. Die Zahl der Jüngerinnen, die als erste das Steuer des Flugzeuges ergriffen, ist allerdings noch nicht gross. Erst ein kleines Häuflein besonders beherzter und luftbegeisterter Frauen hat den Aufschwung zur Wolkenhöhe gewagt. Diese wenigen aber haben mit einer wahren Leidenschaft um die Erfüllung gerungen. Gegen alle Vorurteile und Widerstände setzten sie ihren Willen mit grösster Zähigkeit durch. Es sind bewegte Lebensromane, die die 16 Kapitel des Buches entrollen. Manche leistete schwere Arbeit für die Erfüllung ihres Traums. Drei erwarben durch Fallschirmabsprünge die Mittel für die fliegerische Ausbildung. Aus den verschiedensten Kreisen und Sportgebieten, aus den verschiedensten Gegenden strebten sie zur Fliegerei. Antonio Strassmann und Georgia Lind sind berühmte Heldinnen der Bühne und des Films, Melitta Schiller wirkt als Fräulein Dipl.-Ing. in einem Konstruktionsbureau, die auch als Rennfahrerin berühmte Martha Pix leitet das väterliche Geschäft in ihrer Heimatstadt. Alltag, Romantik. Sportgeist und Abenteuer geben so den Schilderungen dieses Buches ihr farbiges und fesselndes Gepräge. Die Wundervögel, die wir sonst nur in weiter Wolkenferne grüssen. sind uns in ihm nahegerückt. Wir sitzen neben ihnen am Steuer und durchmessen, von nervensicherer Hand geleitet, Höhen und Weiten. Wer S*inn für frisch-fröhlichen sportlichen Geist und für persönlichen Wagemut hat, wird den Schilderungen der schneidigen Pilotinnen mit gespanntem Interesse lauschen. Vor allem wird unsere sportliebende Jugend nach diesem Buche greifen, das sie aus dem nüchternen Alltag in höhere Gefilde der Freiheit und Freude erhebt. — Eine Probe: Innenlenker, 5-plätzig, Radstand 2,77 m Fr. 8700.— Innenlenker, 7-plätzig, Radstand 3,07 m Fr. 9300.— Innenlenker, 5-plätzig, Radstand 3,07 m Fr. 9950.— (Grand-Luxe) 13 STEUER-PFERDE o 6 ZYLINDER Sie werden Besonders auf den Bergstrassen kommt die Vortrefflichkeit des neuen Fiat 6 Zylinder 13 PS zur Geltung über die Leistung, das Anzugsuermögen, die Geräuschlosigkeit (7 ma gelagerte Kurbelwelle) seines Motors — über die Wirksamkeit seiner hydraulischen Doppelzylinderbremse — über seine, dank dem Tiefrahmen und der uollkommenen Federung, heruorragende Strassenhaltung —- über die leichte Handhabung seiner Schaltuorrichtung (uier Gänge - dritter geräuschloser Gang) — über seine auf weniger als 11 m beschränkte Wendemöglichkeit — über die gediegene Ausführung seiner komfortablen Karosserie — S. A. pour le Commerce des Automobiles FIAT en Suisse — Route de Lyon — Geneve Fiat Automobil Handels A.-G. für die Schweiz — Utoquai 47 — Zürich erstaunt sein Die letzten „13 PS Fiat" sind Schlager Im Gebiete der modernsten Wagen „mittleren Zylinder-Inhalts" MORGES: LAUSANNE: SITTEN: FREIBURG: GENF: Claitr-Laffely. Red-Star S.A. Salon de l'Automobile. Sp icher & Cie. A. Carfagnl. NEUCHATEL: BERN: BIEL: PRUNTRUT: GRENCHEN: OFFIZIELLE FIAT-VERTRETUNGEN: Segessemann & Perret. Garage Effingerstrasse AG. Walther & Ryser. Periat & Petignat. Autovertretung A.-G. BASEL: AARAU: LUZERN: WEINFELDEN: HERISAU: Neue Mobil-Handels A.-G. Zeughaus-Garage A.-G. Ed. Koch, Automobile Joh. Minikus. A. Frei. GLARUS: RHEINECK: CHUR: LUGANO: K. Milt. P. Müller. J. Willi, Sohn, & Cs. Morel. freres. & Cle.

N» 75 — 1931 AUTOMOBIL-REVUE W* «»fil dhos Wie steht es um die Hydrierprozesse? Seit ungefähr einem Jahr ist es um die vorher so leidenschaftlich diskutierten Probleme der Kohle-" und Schwerölhydrierung recht still geworden. In den Vereinigten Staaten Aus der Internationalen Automobilindu- strle. Im Laufe des Monats Juli haben die Bestände der amerikanischen Äuiomobilhändler an fabrikneuen, unverkauften Wagen eine weitere Abnahme um rund 20000 Ein- wenigen Jahren aufgenommen worden ist. In deren Reparatur. Einziger Verwaltungsrat ist heiten auf 268000 Wagen erfahren. In der Anbetracht der Zeitläufe hat die Fabriklei- L. Meyer Sohn, Kaufmann m Freiburg welcher Parallelperiode des Vorjahres betrug die von Nordamerika, die ursprünglich für dieLagerhaltung noch 344 000 Wagen. tung davon abgesehen, die Fertigstellung des ; » t ^ t t f f ! f l Ä namentlich von deutschen Chemikern ausgearbeitete Neuerung Feuer und Flamme wanals haben acht amerikanische Automobil- besondere Feier zu kennzeichnen. B. ; Garage du Grand-Pont S. A., Chaux-de-Fonds. Nach Mitteilungen des Wall Street-Jour- Jubiläumswagens Nr. 8,000,000 durch eine i Schrift ernannt. Geschäitsdomizil: Flace de la Gar«, ren und vom deutschen Farbentrust Patente fabriken beschlossen, Wagen zum Preise von j Unter dieser Firma wurde eine Aktiengesellschaft und Lizenzen erwarben, sind mehrere Fabriken für die Hydrierzwecke errichtet worden, Der durchschnittliche, Verkaufspreis- für der Unternehmung ist der Betrieb einer Garage und „ . , , . , , „ , ir i t » M I mW einem Kapital von 20,000 Fr. gegründet. Zweck 500 Dollar zu produzieren. Die ersten Einheiten sollen zu Beginn des kommenden Jahres in den Handel gebracht werden. Eine Ge- Automobile betrug nach Berechnung der ; einer Elektrowerkstätte. Dem Verwaltungsrat gedoch ist es bisher zu einer Produktion im American Motorists ASSOCiation im Jahre !hören an: J. Schneider, Präsident und P. Zoller. grossen Massstab noch nicht gekommen. Die sellschaft soll sogar die Absicht geäussert 1930 568,3 Dollar gegen 621,7 im Jahre 1929 Gründe hierfür liegen auf der Hand. In erster Linie war es der durch die Weltwirt- 395 Dollar herauszubringen. G haben, ein leichtes Sechszylindermodell zu e beiden zeichnen kollektiv. Geschäftsdonmil: Com und 671,4 Dollar im Jahre 1928. Gegenüber me^ae d8 f & w. Huber? VertretunBen. Zürich. dem Vorjahre hat sich der Preis also neuer- G. Bader & W. Huber nahen unter dieser Firma schaftskrise bedingte scharfe Rückgang im Die Ford-Werke in Detroit haben beschlossen, am 8. September grössere Belegschaf- Produktion an Personenwagen für 1930 wird Unternehmung sind Generalvertretungen der Auto- dings Um 53,3 Dollar gesenkt. Die gesamte eine Kollektivgesellschaft eingegangen. Zweck der Benzinverbrauch und anderseits der rapide Preiszerfall aller Treibstoffe, die es nicht für ten wieder einzustellen. Obwohl genaue Ziffern nicht bekannt sind, spricht man von der Engrosverkaufswert von 1,465 Milliarden Ar!es S_ A Pne °°I§ hie Unterschrift des auf 2,89 Millionen Fahrzeuge mit einem : *oMltaanche. Geschaftsdomiri: Lowenstrasse. zweckmässig erscheinen Hessen, die Flut natürlichen Oeles noch durch eine solche synthetischer Produkte zu verschärfen. Auch in Zur Zeit beträgt die Belegschaft der Ford- gen im Werte von 2,852 Milliarden Dollar Konrad Peter & Co. A.-G.. Automobile, Liestal. Neueinstellung von etwa 30 000 Arbeitern. Dollar veranschlagt, gegen 4,5 Millionen Wa- Direktors F. Carfagni ist erloschen. der Heimat der neuen Patente, in Deutschland* ist man über grössere Experimentier- Eine neue Montageanlage von Ford scheint geschieden und dessen Unterschriftsberechtigung Werke rund 70 000 Mann. für 1929. Z. Das Verwaltungsratsmitglied H. Schweizer ist ausversuche kaum hinausgekommen. Selbst unter heutigen Verhältnissen bedeutet das syn- Der amerikanische Automobilexport im er- Firmeniöschuno: erloschen. thetisch hergestellte Jahresquantum von rund sten Semester 1931 bezifferte sich auf 102,2 Automobil-Kompagnie A.-G. in Ua.. Basel. Diese 100,000 Tonnen nur einen bescheidenen Teil Millionen Dollar und ist damit um 93,7 Mil- Unternehmung für Import und Handel in Automo- des Verbrauches am Motortreibstoff. Jetzt scheint in den ganzen Fragenkomplex des Hydrierverfahrens dadurch neues Leben zu kommen, dass es der I. Q. Farbenindustrie gelungen sein soll, mittels eines neuen Katalysators die Reaktion des Verfahrens schnel- ' ler ablaufen zu lassen. Wie verlautet, Iässt sich nach der neuen Methode unter Verwendung der gleichen Apparatur und der gleichen Energiequellen innerhalb ein .und desselben Zeitraumes das 3Vsfache Benzin gewinnen als nach dem alten Verfahren. Ebenso beabsichtigt die holländisch-englische Shell- Gruppe, das Hydrierverfahren stärker in Angriff zu nehmen. Mit Rechtssitz im Haag ist die N. V. Internationale Mij. for Hydreerings- Techniek & Chemie gegründet worden, die es sich zur Aufgabe gestellt hat, Erfahrungen und Patente auf dem Gebiete der synthetischen Benzingewinnung zu erwerben und zu verwerten. So erfreulich es auch ist, dass der künstliche Aufbau von Stoffen in Theorie und Praxis immer zu Verbesserungen anregt und dadurch den Abbau der Rohöllager verzöeert. so ist gerade auf dem Gebiete des Benzins die weltwirtschaftliche Lage zurzeit der künstlichen Produktion wenig förderlich. Wy. in Plainesville (Ohio) geplant, da die Ford Motor Co. offiziell bekannt gibt, dass sie die Absicht hat, dort einen Landkomplex von 365 Acres zu kaufen. Auf alle Fälle hat sie sich für eine befristete Zeit das Vorkaufsrecht gesichert. Es würde sich um eine Anlage handeln, in welcher täglich 400 Wagen fertiggestellt werden könnten und die 2500 Mann Beschäftigung geben würde. Dieser Tage wurde auch das Montagewerk von Ford in Richmond (Kalifornien) eröffnet, welches die Märkte der Hawaiischen Inseln, amerikanisch-Samoa der Gesellschaftsinseln, Tahiti, und Nord- und Zentralkalifornien versorgen soll. Dieses Werk ist eines der vielen, welches im Rahmen des zu Beginn des letzten Jahres angekündigten Expansionsprogrammes eröffnet wurde, laut welchem für 60 Millionen Dollar neue Werkanlagen erstellt werden sollen. Das Fabrikareal ist an der San Franzisko-Bay gelegen und ist die zweitgrösste Fordunternehmutig an der Pazifischen Küste. Wie erinnerlich, wurde bereits im vergangenen Jahre in Long-Beach in der Nähe von Los Angeles ein Werk dem Betrieb übergeben. Ein drittes Werk in Seattle (Washington) soll auf den I. Dezember dieses Jahres betriebsbereit sein. B. Die Produktion der Marke Chevrolet ist AufomobiEwiSvtfschaff auf Ende August beim achtmillionsten Wa- iBaflniMB^Mflfflilllll"^^ gen angelangt. Bei einem 20jährigen Bestehen dieses Unternehmens ergibt dies immer- Neugründungen: hin einen sehr beträchtlichen Jähresdurch- Automobiles S. A.. Fribourg. Unter dieser Firma u -ii ri • I\/IMI- j-~„~.. WT „~~ t.inA wurde eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von schnitt. Drei Millionen dieser Wagen sind m m Fr gegrün| 6t . Zweck der Unternehmung ist Sechszylinder, deren Konstruktion erst vor der Handel mit Automobilen und Zubehör, sowie lionen Dollar oder um 47,8 Prozent hinter der g£a ^^^^ÄT.iSSn. ** letztjährigen Ausfuhr der ersten 6 Monate Meier, Garage de Champel. Genf. Die Firma; zurückgeblieben. Der Rückgang verteilt Sich wird infolge Verkauf des Geschäftes gelöscht. gleichmässig auf Personen-, Lastwagen und Konkursamtliche Nachlassüquidatioro: Ersatzteile. Die Inlandsproduktion von Per- , - W'M. Sportgarage, Zürich. Datum der Konsonen-und Lastwagen betrug in der nämli- ^ " S s ^ M ^ 4 = * * r " chen Zeitspanne 630,100 Fahrzeuge, d. h. 28,7 Firmenauflösung: Prozent weniger als im Vorjahre. Es wur- Badertscher, Vakuumbremse A.-G.. Zürich. In den insgesamt 79,390 Fahrzeuge weniger ex- einer a. o. Generalversammlung haben die Aktionäre portiert als 1930. Als beste Absatzländer fi- ' die Auflösung der Gesellschaft beschlossen. Als guneren eurieren Eteisripn oeigien imrl und ScW«»rlpn bcnweden. Auch AUPTI hat nat Li'luidatoren wurden DT. jux. Blatter und Dr. jur. Stau£facher5 beide ^ Zürich< ^eut. Die Unter. die Ausfuhr nach Japan zugenommen, Wäh- gchriften der Verwaltungsratsmitelieder 0. J. Barend der Absatz in Kanada merklich zurück- dertscher, J. Badertscher sen.. M. Schuler, R. Naging. 2. ville, Dr. H. Galluser und G. E Haldenwang sind erloschen. „ . , , _ , . ± ^ , Reduktion des Aktienkapitals: Der deutsch© Benzindetailhandel. Deutsch- Frankoni A.-G., Zürich, Vertrieb von Autos, land zählt zur Zeit etwa 50,000 Tankstellen, Motorrädern und Zubehör. In ihrer a. o. Generaldie 1,2 Milliarden Liter jährlich umsetzen. Versammlung haben die Aktionäre die Herabsetzung A„f As. t,_, T „„Aci „c,.,» „j _ ic A i J « e s Aktienkjspitals von bisher Fr. 400,000 auf Auf 4,5 km Landstrasse Oder 15 Autos und 200,000 durch Zurückzahlung und Vernichtung von 13 Motorrader kommt eine Pumpe. Ihr 200 Aktien beschlossen, durchschnittlicher Tagesumsatz beträgt 65 1 Erhöhung des Aktlenkapitals: im Wert von 24,70 Reichsmark. Der gesamte Rob. Bosch A.-G., Zürich, Genf. In der General- Verbrauch an Treibstoffen beträgt rund 2 Versammlung wurde die Erhöhung des Aktienkapi- Milliarden Liter im Wert von 780 Millionen ta l s /° n *>• BOp.oon auf 900,000 beschlossen Eine 1-, . .. 1 J 1 1 ,. tr..,V , spatere a.. o. Generalversammlung hat die Durch- Reichsmark, so dass mehr als die Hälfte des führung dieses Beschlusses konstatiert durch Aus- Könajms an den Pumpen abgegeben wird.» - gäbe von weiteren 400 Inhaberaktien ä Fr. 1000.—. eisfun Abnufzun Benzin, das den Motor zu Höchstleistungen anspornt, - Oel, das ihn schützt und vor vorzeitiger Abnutzung bewahrt. Zwei schwierige Aufgaben, die minderwertige Fabrikate nicht erfüllen können. Standard Benzin und Standard Motor Oil werden mit besonderer Sorgfalt für die Erfüllung dieser Aufgaben hergestellt. Das Standard-Verfahren bürgt dafür! Die Standard-Qualität beruht auf der sorgfältigen Auswahl bester Rohöle und dem Standard-Verfahren, das Millionen von Franken für Versuche gekostet hat und ständig große Mittel für exakte Kontrollmaßnahmen erfordert. Zu der umfassenden Standard-Organisation gehören auch eigene Tankkähne, welche die für die Schweiz bestimmten Standard-Erzeugnisse auf dem frachtgünstigsten Wege zn den riesigen Basler Tankanlagen bringen. Dort werden die großen Mengen so gelagert, daß sie in unveränderter Reinheit und Qualität weiterverteilt werden können. • • die Marke, zu der die ganze Welt Vertrauen hat!