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E_1931_Zeitung_Nr.082

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neuen

neuen Sechszylindermodell. Vom ursprünglichen Vorbild, dem Lizenz-Chassis Austin- Seven, ist damit nur noch wenig übrig geblieben. Der neue Motor hat einen Zylinderinihalt von 1097 ccm, seitlich gesteuerte Ventile und ein Kompressionsverhältnis von 5,5 : 1 und entwickelt bei 3000 Touren an der Bremse 20 PS. Der Radstand beträgt noch ca. 15 cm mehr als beim bisherigen langen Chassis, wobei aber sonst das Chassis ähnlichen Aufbau aufweist wie dasjenige des Vierzylindertyps. Die Einführung eines Sechszylinder^ motors geschah zweifellos zwecks Steigerung der Motorelastizität und der Fahrbequemlichkeit. An reiner Leistung vermag es auch der Vierzylinder noch mit manchem grösseren Wagen aufzunehmen. Die Karosserien auf dem grösseren Chassis bieten jetzt nicht nur bequem den Platz, für den sie bestimmt sind, sie sind auch dem Aussehen nach geräumig, was vorher nicht gerade behauptet werden konnte. Als flinker, anspruchsloser Stadtwagen wird der Rosengart mit der neuen Ausführung zweifellos zu seinen bisherigen Anhängern noch zahlreiche weitere Liebhaber finden. Packard. Die beiden bisherigen Chassistypen wurden in den Grundzügen beibehalten, weisen aber zahlreiche, zum Teil sehr wertvolle Verbesserungen auf. Die Federung wurde mit hydraulischen Lockheed-Stossdämpfern ausgerüstet, deren Dämpfung vom Führersitz aus in drei Stufen verändert werden kann. In der Stadt, bei Langsamfahrt und auf guten Strassen kann so die Dämpfung auf ein Mindestmass reduziert werden, woraus sich ein überaus weicher Lauf des Wagens ergibt. Umgekehrt kann durch stärkere Dämpfung jedes Schaukeln und Schwingen des Wagens bei höheren Geschwindigkeiten und auf schlechten Strassen vermieden werden. Als weitere hochinteressante Neuerung sind Schwingungs- Das 49 Weltrekorde ILCAR, usw. Oel der Weltrekorde VOISIN mit YACCO AM Die Pufforstangen der neuen Packard-Modelle mit langem Chassis-.trasrerr an ihren Enden neuartige Dämpfer zur Beseitigung von Vorderwa.gen-Quersehwingungen. Die Dämpfung geschieht durch die gegen den Druck von abgestimmten Federn vertikal beweglichen Massen W Die Pufferstangen sind mit S bezeichnet. dämpf er an den Enden der vorderen Puffenstange anzusprechen. Durch vertikal bewegliche, mit Federn in ihrer Schwingungsdaüer abgestimmte Massen im Innern dieser Dämpfer werden Querschwingungen des Wagenvorderteils, wie sie bei langen Chassis sonst gerne auftreten, gestört und unschädlich gemacht. Sowohl beim kleineren wie beim grösseren Achtzylinderchassis sind die Motoren zur besseren Geräuschisölierung neu in Gummi gelagert. Das Chassis hat eine Versteifung in Form einer Kreuzverstrebung und stärkerer Traversen erhalten. Um Schwingungen der Kardanwolle zu verhindern, ist diese nun geteilt und in der Mitte nochmals gelagert, wobei das mittlere Lager zur Geräuschisolation wiederum eine Gummilagerung aufweist. Das Getriebe hat vier Gänge und ist mit Synchromesh-Kupplungen ausgerüstet worden, welche die jeweils miteinander zum Eingriff zu bringenden Zahnräder und Klaüenmuffen auf gleiche Umlaufgeschwindigkeit bringen und so alle Schaltschwierigkeiten beseitigen. Das Zentralschmierungssystem des Chassis wurde auf weitere Schmierstellen ausgedehnt. Der auf ein offlz. Total von 61 Weltrekorden HISPANO-SUIZA, VOISIN, DONN empfehlen ausschliesslich YACCO ET Das InstruTnentenbrett eines bekannten Qualitätswagens mit Knopf (links) zur Veränderung der Stossdämpf er - Dämpfung 1 . I I | \^J. I I Der neuartige Moloreinbau beim Chrysler-Plymouth- I \ L / I "Wagen. Die Vibrationen des Vierzylindermotors wer- Tffip i „„^„iCTfigj^BEgr J —* den bei dieser Einbauart vollständig vom Chassis \.

No 82 - 1931 ist gleichzeitig als Steinschlagschutz ausgebildet. Alle neuen Wagen besitzen ein Drei- ganggetriebe mit ständig im Eingriff bleibenden zwei obersten Gängen. Durch eine Synchronisiervorrichtung ist dabei das Schalten noch besonders vereinfacht. Auf Wunsch können die Getriebe gegen einen bescheidenen Aufpreis auch mit Freilauf ausgerüstet werden. Bei allen Achtzylindermotoren ist die Kurbelwelle neunmal gelagert. Die beiden grösseren Achtzylinder haben Doppelzündung, die sich hier als recht wirksam zur Leistungssteigerung herausgestellt hat. Dem Vergaser ist ein Ansauggeräusch* dämpfer vorgeschaltet. Eine weitere Neuheit stellt die Oeltemperierung dar, die' dar, die dadurch zustande kommt, dass das Schmieröl vor seinem Zutritt zu den Lagerstellen einen vom Kühlwasser des Motors umströmten Raum passiert. Es wird damit erreicht, dass gleichzeitig die Warmlaufzeit des Motors verringert, die Kühlung des Oels bei stark beanspruchtem Motor jedoch verbessert wird. Besondere Erwähnung verdient weiter die sorgfältige Isolation des Motorraumes vom Passagierraum gegen den Uebertritt von Geräuschen. Die Karosserien zeigen in ihrem sorgfältigen Aufbau manche europäischen Merkmale, wie weitgehende Verwendung von Holz, verschiebbare Sitze usw. Graham-Paige. Die Graham-Paige-International-Corpotation ist auch dieses Jahr am Pariser Salon mit ihren neuesten Modellen vertreten. Es sind das der 17-PS-Prosperity- Six-Sedan, der 18-PS-Special-Six-Sedan, der 20-PS-Special-Achtzylinder, Typ 820, und der 25-PS-Custom-Eight-7-Sitzer-Sedan, ausgerüstet mit Synchron-Vierganggetriebe, splitterfreien Glasscheiben, Drahtspeichenrädern, Freilaufgetriebe, verchromten Beschlägen und verchromten Reifenhüllen. Auf dem Stande der Karosseriefabrik Duvivier & Gall sind ausserdem einige Graham-Chassis mit modernen französischen Karosserien zu sehen, die laut Zollvermerk ohne Mehrkosten exportiert werden können. Der ganze Aufbau der Graham-Wagen verrät einen ungewöhnlichen Weitblick in der Wahl der Aufbaumittel. So wie die Graham-Wagen vor einigen Jahren die ersten waren, die ein Schnellganggetriebe serienweise eingebaut erhielten, weisen sie auch heute eine ganze Anzahl Neuerungen auf, die im amerikanischen und europäischen Automobilbau noch Schule machen werden. Dank ihrer glänzenden Fahreigenschaften, ihrer Zuverlässigkeit und des gediegenen Aeussern gehören die Graham-Paige- Wagen in Frankreich schon zu den populärsten Amerikanern, obschon sie dort erst seit dem letzten Pariser Salon eingeführt sind. Horch. Das Fabrikationspro gramm von Horch ümfasst für 1932 vier Typen, und zwar zwe,i Achtzylinder von 4H Liter Inhalt, einen Achtzylinder von 5 Liter Inhalt und einen Zwölfzylinder von 6 Litern Zylinderinhalt. Während uns die drei ersten vom letzten Pariser und Genfer Salon schon gut bekannt sind, stellt der Zwölfzylinder eine grosse Ueberraschung dar. Es handelt sich hier um ein Sportfahrzeug von höchster Klasse, das aber zu einem erstaunlich niedrigen Preis angeboten wird. Das ausgestellte vierplätzige Sporte cabriolet gehört unzweifelhaft zu den schönsten Objekten der ganzen Schau. Der Aufbau der Karosserie ist dabei nicht weniger raffiniert gelöst als der des mechanischen Teils. Der Zwölfzylindermotor hat zwei v-förmig zueinander angeordnete Zylinderblöcke mit 80 mm Bohrung und 100 mm Hub. Die Ventile sind waagrecht angeordnet und werden von einer einzigen Nockenwelle aus direkt durch Schwinghebel betätigt. Der Antrieb der Nockenwelle geschieht durch eine automatisch in ihrer Spannung regulierte, geräuschlose Kette. Die sechsmal gekröpfte Kurbelwelle ist siebenfach gelagert. Die Zylinder erhalten beim Anlassen und Warmlaufen des Motors Zusatzschmierung. Die Gemischbildung erfolgt durch einen doppelten Stromberg-Fallstromvergaser mit grossem Luftreiniger'und Ansaugdämpfer. Bei 3000 Touren beträgt die Motorleistung 120 PS, was Fahrgeschwindigkeiten von 140 Std./km und mehr gestattet. •^Das Vierganggetriebe ist dank einer Synchronisiervorrichtung spielend leicht zu schalten und hat zwei vollständig geräuschlose Gänge. Auf Wunsch kann es auch mit Freilauf ausgerüstet werden. Die Bremsen arbeiten hydraulisch und mit Servo-Wirküng. Schön diese -wenigen Charakteristiken kennzeichnen das neue Chassis als Konstruktion, die an Fortschrittlichkeit und Gediegenheit kaum mehr übertroff en werden - kann: Adler. Diö ausgestelltön vier Fährzeuge zeigen in Linie und Ausstattung, dass Adler stets etwas Neues zu sagen hat. M Ganz besonders erregen die neuen Gropius - Karosserien durch ihre persönliche Nöteund-Form Aufsehen und Bewunderung. Zum erstenmal ist das viersitzige Gropius-Cabriolet in Paris vertreten. Dieses sachliche, dabei aber mit seiner hellbeige -und dunkelgrauen Lackierung doch so elegante Fahrzeug wird selbst von den anspruchsvollen" "Franzosen restlos bewundert. Auch die Standard-8- Pullman-Limousine, Modell Gropius, wird dieses Jahr, nachdem sich .der. Geschmack des Publikums schon etwas an sachliche Linien gewöhnt hat, fa,st allgemein nur gelobt. Die schon auf dem Pariser Salon 1930 gezeigte Form hat. allerdings, noch eine in tensive Durcharbeitung erfahren und wirkt nun noch bedeutend abgeklärter. > Alles in allem stellt der Wagen mit seinem Komfort das gegebene Fahrzeug für Anspruchsvolle und Verwöhnte dar. Auf dem Stand werden noch zwei andere Adler-Cabriolets gezeigt, und zwar ein 4—ösitziges «Standard» - 8 - Sport - Reise- Cabriolet mit zwei Türen und zwei Fenstern und ein «Favorit»-Sport-Reise-Cabriolet, ebenfalls viersitzig und mit zwei breiten Türen. Alje Wagen besitzen einen Aussenkoffer mit zwei Inhenkoffern. Die Adler- Werke zeigen mit diesen Fahrzeugen, dass sie Zweckmässigkeit, Eleganz und Komfort in idealer Weise zu vereinigen verstehen. Blanchl. Die Ankündigung eines neuen Bianehi- Achtzylinders hielt die Automobilwelt schon lange unter Spannung. Effektiv herausgekommen ist der Wagen aber erst vor verhältnismassie kurzer Zeit, da die Fabrik löblicherweise ihr neuestes Erzeugnis zuerst einige Monate lang auf Herz und Nieren prüfen wollte. Um so grösser ist das Interesse, das sich nun am Salon auf diesen «Achtzylinder in Linie» richtet. Wir finden den .Wagen in zwei Ausführungen, als Modell «Taormina» und «Amalfi», vertreten. Bis auf den neuen. Kühler-Steinschlagschutz machen die Wagen auch karossiert-reinen vorzüglichen Eindruck.^ Daf denkbar/ beste Urteil: jedocbT ergibt eine Probefahrt. Der Bianchi-Aohtzylinder legt hier eine hervorragende StrassenhaHung und allgemein hervorragende Fähreigenschaften an den Tag Man erkennt, dass man es hier mit dem letzten >GIied einer langen Reih« berühmter Sporifahr^euge zu tun hat. Mit seinem schwach; abgestuften Vierganggetriebe, den glänzenden,.Bremsen und dem guten Leistungs-Gewichtsverhältnis wird der Wagen auch hohen-Ansprüchen von Sportfahrern gerecht. Technisch besonders interessante Einzelheiten des obengesteuerten 2904-ccan-Achtzylindermotors sind > die Trockensumpf- Schmierung mit zwei Oelbehäitern, zwei Oelpumpen und spezieller Oelkuhlürig und der hoch über dem Motor angeordnete Fallstromvergaser. Fiat ADTOÄIOBIL-REVUE , bringt die .beiden neuen 'Seehszylmder- Modelle 522 und 524, sowie den bekannten Vierzylinder 514 zur Schau. Das kleine Vierzylinder-Modell 514 ist bei uns schon stark verbreitet und bedarf deshalb hier '. keiner näheren Beschreibung mehr. Es ist übrigens auf dem Stand mit drei verschiedenen Karosserie-Ausführungen zu sehen. Der Sechszylinder. Modell 522. isj;.ebenfalls schon im Laufe dieses Sommers herausgekommen. Der Motor hat hier bei einer Bohrung von 72 mm und 103 mm Hub einen Iöüält von 2Y2 Liter und stellt eine Weiterentwicklung des seinerzeitigen 18/55- PS-Motors dar. Von den Hauptcharakteristiken des Chassis erwähnen wir den allgemein sehr niedrigen Aufbau, das Vierganggetriebe mit geräuschloser dritter Uebersqtzungy die hydraulische Bremse mit separatem Hauptzylinder für die Vorderund HinterradpVemsen, die Halbelliptikfederung und die kreuzförmige Versteifung des Chassisrahmens. ' "''" Das Modell 524 hat im allgemeinen denselben Aufbau, mit der Ausnahme, immerhin, dass der Radstand, grösser ist und andere Abmessungen ebenfalls Abweichungen aufweisen. :. Als Tourenwagen zeigen beide Sechszylin-^ der-Modelle einen aussergewöhnlich niedrigen Aufbau, was-sich denn auch in-einer vorzüglichen Straasenhaltung auswirkt. Die Karosserien, besitzen als Serienfabrikate ungewöhnlich schnittige Linienführung und ihre Ausarbeitung >kanr verwöhnten An- MOTOR OIL das Oel des Kenners nicht russend, kältebeständig bis mlmi* 25*, vorzGgl. für Winter bedarf Ernst Hürlimann, Wädenswil „Die Steuerung hat versagt. Der Wagen fahrüber das Strwenbord, überschlug sich usw., so liest man fast taglich in den Zeitungen. War die Steuerung vielleicht stark abgenützt! Der _ O* Ä |«!I!Ä Ä * Ä «. •fl_ll_.* •ohütrt die Steuerung vor rascher Abnützung OtflUllISfltOr MOllCr •»••••«Qt Shlmmy und Vibration am VIUMIII0UIVI ITIWIIUI Lenkrad DAUERND und gibt dem Wagen auch bei grotser Geschwindigkeit einen angenehmen, ruhigen Gang. Warum versehen Sie Ihren Wagen nicht mit einem Stabilisator, der so grotse Vorteile bietet, die Fahrsioherheit erhöht und nicht vial kostet) Bedenken Sie, dass Shtmmy sehr gefährlich werden kannl Der Stabilisator llo'Ut ist im den Reparaturwerkstätten erh<lioh oder vom GEN«RALTERTRETERt Fritz Ziegler, Scliaffliausen. Telephon 198 AUTOMOBILWERKE FRANZ A.C. ZÜRICH, BADEHERSTMSSE 313-329 wagen waschen" Fr. 8.— Wagen kompl. durehsehmlsrm Fr. ISO Motor-Öel ausvrachstln eo billigsten Qualitäts-Oel-Prsisen Batterie nachkontrollierst} gratis Batterie aufladen Fr. 8.— Ventile einschieben und Motor ausrussen, je n. Zylindenahl Fr. 80.—% SO.—* Zylinder ausschleifen n. neue Kolben einbauen mit SpszisJ* maschine, je nach Modell bfllifst Jede Autoreparatur reiten vorherigen Kostenvoranschlag zu bescheidenen Fixpreisen VERNICKEIN Binder«. Richi. StGallen Zu kaufen gesucht AUTOMOBIL 7 bis 9 St.-PS Ja Pr*f• k«mmt Cabriolet, 2—4-Plätm «der Ifotsitas kinten, nicht unter Modell 30. 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