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E_1931_Zeitung_Nr.083

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16 AUTOMOBIL-REVUE

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N° 83 III. Blatt Bern, 9. Oktober 1931 Die Geschichte des Pariser Salons Fünfundzwanzig Jahre Pariser Automobil- Salon! Seine Geschichte ist gleichzeitig eine Geschichte des Automobils, von dessen ersten Anfängen an, da es mit Staunen von der damaligen Zeit aufgenommen wurde, bis zu dem vollendeten technischen Objekt unserer Tage. Bei der Gelegenheit des 25. Jubiläums des Pariser Salons, der in diesen Tagen wieder in Paris einen Mittelpunkt der Aufmerksamkeit bildet, gebührt es sich wohl, einen zusammenfassenden Rückblick über seine Entwicklung zu werfen. Der «Fahrrad-Salon» — so lautete damals der Name — fand im Jahre 1894 zum ersten Male im Industriepalast,, einmal im Januar und einmal im Dezember, statt. Im folgenden Jahre wurde die Ausstellung i\n gleichen Qebäude abgehalten; die Schau im Dezember wurde indessen nicht mehr durchgeführt. Unter den Ständen der 500 Aussteller bemerkte man damals die ersten Automobile. Im Jahre 1896 fand im Industriepalast eine eigentliche Automobil-Ausstellung statt. Dieses Experiment konnte um so eher gewagt werden, als das neue Vehikel grossen Anklang fand. 1897 wurde die Ausstellung in zwei Partien getrennt, der erste Teil wurde im Sportpalast, der zweite Teil im Wagram- Saal untergebracht. Im Jahre 1898 nahm der Automobil-Club von Frankreich, der zu jenem Zeitpunkt seit drei Jahren existierte, die Organisation des Salons in die Hand. Unglücklicherweise richtete am Tage der Eröffnung ein schweres Gewitter an der Ausstellung im Jardin des Tuileries grossen Schaden an. So blieb der. erwartete Erfolg in diesem Jahre aus und erst die Ausstellung von 1899 erzielte ein besseres Ergebnis. Das Jahr 1901 bedeutet für die Geschichte des Pariser Salons einen wichtigen Markstein. Zum ersten Male fand die Ausstellung im Grand Palais, unmittelbar nach der Welt- Ausstellung in Paris, statt, für die das erwähnte Gebäude speziell erbaut wurde. In diesem Jahre besuchte der Präsident der französischen Republik erstmals die Schau. Fünfhundert Wagen waren ausgestellt, 45 000 Besucher wurden gezählt. In den Jahren 1901 bis 1907 stieg die Bedeutung des Salons ständig mit der wachsenden Verbreitung des Automobils. Im Jahre 1908 g4ng die Organisation in die Hände der «Chambre Syndicale des Industries de l'Automobile et du Cycle» über. 1909 und 1911 fanden keine Salons statt. Die letzte Automobil-Ausstellung in Paris vor dem Krieg wurde im Jahre 1913 durchgeführt. Dann folgten die Kriegsjahre, die natürlich auch die Veranstaltung des Salons lange Zeit verunmöglichten. Erst 1919 fand wieder ein Salon statt. Sein Erfolg übertraf alle Erwartungen. 1921 übernahm die «Föderation Nationale de l'Automobile» die Durchführung der Schau, gleichzeitig organisierte sie eine Ausstellung für Industriefahrzeuge auf der Esplanade des Invalides. Auch in den Jahren 1922, 1923 und 1924 wurde die Ausstellung für Tourenwagen und für Schwergewichte getrennt. Einzig im Jahre 1922 verblieb die letztere Ausstellung auf der Esplanade des Invalides. In den folgenden Jahren bildete sie immer die Fortsetzung der Tourenwagen- Ausstellung im Grand Palais. Die gewaltige Ausdehnung der «Exposition des Arts decoratifs» im Jahre 1925, die im Grand Palais untergebracht war, zwang zur Absage des Salons in diesem Jahre. Die durch die Presse lancierten «Vierzehn Tage des Automobils» konnten bei allem Erfolg und allem guten Willen keinen Ersatz für den Salon bieten. Die Ausstellung von 1926 wurde deshalb mit um so grösserem Interesse aufgenommen. Das Jahr 1927 brachte einen gewaltigen finanziellen und technischen Erfolg. Dieser Salon wurde zum Salon der «Sechszylinder». Er bedeutete den eigentlichen Auftakt für diesen Motortyp, der seitdem den Markt beherrscht. Auch diese Ausstellung war in zwei Gruppen geteilt. Hundertzwanzig Marken Revue waren ausgestellt und 60000 Besucher bewunderten die damaligen Errungenschaften auf dem Gebiete der Automobilkonstruktion. 1928 wurden alle Aussteller-Rekorde geschlagen. Die Zahl der Besucher näherte sich einer Million. Zum ersten Male wurde der Generalansicht des Pariser Automobilsalons Vue generale du Salon de l'Automobile. Salon in drei Gruppen durchgeführt: Ausstellung für Tourenwagen, für Motorräder und Fahrräder und für Schwergewichte. Das Hauptcharakteristikum bildete die zunehmende Zahl von Vielzylinder-Wagen und das Dominieren der Wagen mit geräuschlosem Motor und weichem Gang. Sehr grossen Erfolg hatte auch die Ausstellung im Jahre 1929 aufzuweisen. Jeden Tag wälzte sich ein wahrer Strom von Besuchern nach dem Grand Palais. Bei den Tourenwagen zählte N« 88 Ulme feuille Berne, 9 oct obre 1931 i man 102 Aussteller. Bei den Motorrädern und Fahrrädern 372 und bei den Schwergewichten 272 Aussteller. Das Merkmal des Jahres 1929 war das vermehrte Streben nach Geräuschlosigkeit, Komfort und Elastizität des Motors, die auch heute noch die ersten Erfordernisse 1931. für alle — auch billigere — Wagen sind. Man bemerkte auch weiterhin eine Tendenz zur Bevorzugung von Maschinen mittlerer Stärke mit sechs oder acht Zylindern und Vierganggetriebe. Zahlreiche Detail-Verbesserungen konnten festgestellt werden; sie machten sich hauptsächlich bei den mittleren und kleinen Modellen geltend. Auch stellte man weitere Fortschritte in dem Bestreben nach vermehrter Sicherheit und Beseitigung von eventuellen Lärmquellen fest. Letzteres vor allem durch AUBURN BUGATTI Qualität Eleganz mB. Carrossier Wichtradi Spezialität: Cabriolets ORD Bewährte amerikanische u. europäische Wagen,für deren sorgfältigen und fachkundigen Unterhalt unsere Spezialisten sorgen. SERVI CE - STATI O N UND ERSATZTEILLAGE R Accessoires Benzln-Esso Telephon 44.650/52 Garage Mühlebach A.-G. 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