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E_1931_Zeitung_Nr.084

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AUTOMOBIE-REVUB

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N° 81 - 1931 .AUTOMOBIL-REVUE _ ¥. C. $« Autosektion St. Gallen-Appenzell Damit unsere Mitglieder bei Auslandreisen keine Unannehmlichkeiten zu gewärtigen haben, möc/iten wir auch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass sämtliche vor dem IS. Juni ausgestellten alten internationalen Führerausweise ab 24. Oktober unffültig erklärt werden. Die alten internationalen Führerscheine sind also, sofern das nicht "schon geschehen ist, durch neue Ausweise zu ersetzen. Das Sekretariat. SEKTION ZÜRICH. Autotechnische Kurse, Martinimahl. Am 12. Oktober hat der dritte technische Kurs dieses Jahres besonnen. Derselbe da-uert bis zum 16. November 1931. Am letzten Abend wird ein automobiltechnischer Film vorgeführt, ausserdem wird Herr Rechtsanwalt W. Badertscher, Zürich, ein Referat über «Das Verhalten bei Strassenverkehrsunfällen» halten. Es haben nun dieses Jahr total 320 Personen die drei autotechnischen Kurse besucht, ein Zeichen dafür, wie gross das Interesse bei den Mitgliedern für solche Unterrichtskurse war. Dem traditionellen Martini mahl vom 12. November 1931, das wiederum im Hotel Waldhaus Dolder, in Zürich, stattfindet, geht wie gewohnt die Winter-iGeneralversainmlung der Sektion voraus. Dieselbe -wird sieh vornehmlich mit dem Budget pro 1032, der Festsetzung des Jahresbeitrages und des Eintrittsgeldes zu befassen haben. Dem Nachtessen folgt ein zweiter, gemütlicher Teil, für -welchen wie üblich diverse humoristische Ucberrasehungen vorgesehen sind. S. IB. A, C SCHWEIZERISCHER DAMEN-AUTOMOBIL- | CLUB. Sektion Zürich. Fuchsjagd vom 10. Oktober. Hali-Halo! Herbstzeit — Jagdzeit! Auch die sportlichen Damen wollen das Heil von St. Hubertus versuchen und organisieren zum Abschiuss ihrer wohlgelungenen Sommersaison (oder als Einleitung zum vielversprechenden Winterhalbjahr?) eine Fuchsjagd — auf automobilistischer Basis, versteht sich. Durch Entscheid der umsichtigen und energischen Siportpräsidentin werden wir. samt dem «Hofphotographen», neben allerhand mysteriösen Pa-keten im Wagen des Fuchses verstaut und ohne Besinnen geht's auf die Hetzjagd. In wildem Zick- Zack (geographisch gesprochen) führt der Weg von Zürich über Schwamendingen-Volketswil nach Gutenswil. Von dort ohne Rast und Ruh via Unterillnau-Illnau nach Bisikon. Da nochmals eine scharfe Kehre und wir verschwinden im Wald und Buchen uns in einem Schlupfwinkel bzw. dem «Bau des Fuchses» zu verschanzen, um unsere Verfolger möglichst lange abzuhalten. Das wäre das Nötigste über die Route. Die Fahrt selbst verlief für uns aber keineswegs so einfach und geruhsam, wie etwa vermutet werden könnte. Nicht genug, dass der Phötograph mit der Kamera und der Berichterstatter mit dem gezückten Stift sprungbereit jede neue Phase deT Jagd verfolgten, so wurden uns noch mancherlei Nebenämter übertragen, die wir natürlich gerne übernahmen. (Wer könnte liebenswürdigen Automobilistinnen widerstehen?) So befasston wir uns noch mit Klebutensilion aller Art, hielten die roten Wegweiser zum Aufkleben bereit, welche den uns folgenden Jägerinnen den Weg zum Fuchsbau zeigen sollten, und suchten nach den hinterlistigsten Plätzchen und Flächen, um diese Richtungsrnarken anzubringen, um so die Aufgabe möglichst zu erschweren. Dabei fanden wir allerdings gewöhnlich wenig Gnade mit unseren Vorschlägen, denn die beiden für die Organisation verantwortlich zeichnenden Damen, Frau C. Schlotterbeck und Frl. Rütschi hatten nach der definitiven Wahl des Weges die Route wenigstens noch ein halbes Dutzend Mal befahren und sich einen raffinierten Plan für die Bezeichnung der Richtung ausgeheckt. Unsere bescheidenen Anträge wurden jeweilen mit Gegenvorschlägen bzw bestimmten Weisungen quittiert, denen wir als «Ankleber» natürlich nur zu folgen hatten. Links und rechts der Strasse. wie sich gerade die günstigsten Gelegenheiten boten, wurden die Marken an Wegweisern, an Telephonstangen, an Hausecken, Gartensockeln etc. mit Blitzesschnelle angeklebt und kaum hatte man Zeit, sein Werk einem kritischen Blick zu unterziehen, als auch der Wagen schon wieder anzog und um die nächste Ecke bog. So kamen wir durch die lustige Hatz angeregt, in dem zum voraus bestimmten, aier nie-, ma-nd bekannten Veisteck an und wiegten uns in grösster Sicherheit, dass vor wenigstens einstündiger Frist niemand uns aufstöbern werde. Mittlerweile hatten unsere beiden Fahrerinnen ein einladendes Picknicktischchen aufgebaut (das rauhe Weidmannswerk hatte also die weiblichen Vorzüge, als aufmerksame Gastwirtin zu wirken, keineswegs beeinträchtigt) und war bei einem exquisiten kalten Lunch Gelegenheit geboten, uns zu erholen. Trotz aller Beschaulichkeit in unserem Schlupfwinkel, der zufolge des Blätterfalles allerdings ziemlich durchsichtig geworden war. wurde nichts unterlassen, um die Jagd sportlich korrekt und präzis durchzuführen. Beyer-Chronometer. Zeittabellen etc. wurden zurechtgelegt, Verhaltungsmassregeln erteilt, um die Jäger möglichst nicht auf unsere Fährte zu führen. Kaum hatten wir nach beendigtem Mahle die Ziga-rette angezündet, da hören wir auch schon das verdächtige Brummen eines Motors, das sich rasch nähert und verstärkt. Wir halten es nicht für möglich, dass es einer der Verfolger sein könnte und doch werden wir bald eines Besseren belehrt. Keine hundert Meter von unserem Wagen weg, den wir so gut es ging mit Zweigen und Laub verkleidet halten, hält die erste Jägerin. Rasch eine kurze Orientierung und schon hat sie den «dunklen Punkt» entdeckt und mit wenigen Sätzen hat sie uns erreicht. 'Startkarte präsentiert. Chronometer bedient. Zeiten notiert und ausgerechnet und dann die erste Begrüssung und ein Fragen und Antworten. Bei allem Ja-jrdglück und Schneid im Fahren hat sich Frl. Hatzky die !**äfe Erste ankam und sich auch als Siegerin nach oeit herausstellen sollte, doch auch verschiedentlich verfahren. Wir konnten uns also auf die Markierung etwas zugute ha-lten. Rasch folgen weitere Wagen, die in Zwischenräumen von fünf Minuten am Start freigelassen worden waren. Natürlich freuen wir uns unbändig und recht schadenfroh, wenn zuerst in entgegengesetzter Richtung der Wald abgesucht wird, wobei oft die ganze Familiei samt pater f&mili&s. der Mama, Tochter oder Schwester bei ihrer Suche behilflich ist. Ein Wagen, der sich gründlich in weichem Waldboden festgefahren hatte, liess länger auf sich warten, vermochte aber dennoch rechtzeitig (die Kontrolle am Ziel war nur während beschränkter Zeit in Funktion 1 ) ihre Startkarte abzugeben. Für die Teilnehmer hatte der tnaitre de plaisir, der ja auch uns bereits so freundlich bewirtete, am, Waldrand ein kaltes Büffet bereitgestellt, wobei der leckere Inhalt all jener undefinierbaren Schachteln endlich zum Vorschein kam, zwischen denen wir uns im Fonds des Wagens eingenistet hatten. Abends fand man sich z.u gemeinsamem, ungezwungenen Nachtessen im Zunfthaus Zimmerleuten zusammen, wo die Vorsitzende. Frau Erismann, die Gäste begrüsste und den (beiden organisierenden Damen den verdienten Dank aussprach. .Sehr gefällige Preise standen den erfolgreichsten Fahrerinnen zur Auswahl. Bald munterte Radio und Grammophonmusik zum Tanze auf und nach ersten schüchternen Versuchen war bald der Bann gebrochen. Und die Ausdauer! Die Damen dokumentierten auch in dieser Beziehung glänzend, dass sie, obwohl .als ausschliesslich weiblicher Club organisiert, mit jenen Frauenverein-AUüren nichts gemeinsam haben, die so oft und vielfach nicht mit Unrecht vom Volkshumor kritisiert werden. Wenn der Chef des Hauses nicht an obrigkeitliche Mandate und Bestimmungen erinnert hätte, ich glaube, das Füchslein, das zur gelungenen Veranstaltung die Veranlassung gab, hätte noch im sonntäglichen Morgengrauen sein Unwesen getrieben! Nachstehend noch die Resultate: 1. Fräulein E. Hatzky:: 37 Min. 10 Sek.; 2. Fi-ai Dold-Uster: 37 Min. 25 Sek.: 3., Frau Eristnann 38 Min. 20 'Sek.; 4. Frau Steindl: 45 Min. 35i Sek. 5. Frau M. Gossweiler: 53 Min. 35 Sek.; 6. Frau E Mühlinghaus: 1 Std. 41 Min. 7 Sek. TOURISTIK Touristik-Bulletin des Ä.C.S. I. Sirassen. Sämtliche Alpenstrassen in der Schweiz und in den angrenzenden Alpenländern sind schneefrei. II. Strassensperren. 1. Rickenstrasse zwischen Ricken und Gebertingen oberhalb St. Gallenkappel. Umleitung über Gommiswald-Uznach-Schmerikon. 2. Rechtsufrige Limmattalstrasse zwischen Oetwil und Würonlos. 3. Schweizerhalle-Basel. Umleitung über Muttenz. 4. Scholtenpassstrasse zwischen Mtimliswil und Mcrvelier. Umleitungen über das Birs- oder das Dünnerental. 5. Im Kanton Waadt werden, folgende Strassenbauten durchgeführt, die betreffenden Strassen sind jedoch nicht gesperrt: Lausanne-Genf, unterhalb Prangins; Strasse Cuarnens-La Chaux; Strasse Echallens-Goumoens; Echallens-St. Bartbelemy; Lausanne-Neuchätel, zwischen Romane! und Cheseaux und unterhalb Gressy; Yverdon-Pomy; Lausanne- St. Maurice, zwischen Pully und Paudex; Strasse Le Sepey-Leysin; Saanetalstrasse zwischen Rossiniere und Las Moulins. III. Aufgehobene Strassensperren. 1. Axenstrasse zwischen Sisikon und FWelen. Ab Freitag, den 9. Oktober, 12 Uhr, sind die Sprengungen und Felsräumungsarbeiten an der Axenstrasse zur Hauptsache beendet und der Verkehr in beiden Richtungen ohne Beschränkungen offen. 2. Linksufrige Bielerseestrasse. Die bereits verfügte Sperrung- der linksufrigen Bielerseestrasse zwischen Biel und Twann an den sog. Lesesonntagen vom 18. und 25. Oktober 1Ö31 ist durch eine neuerliche Verfügung auf Zusehen hin aufgehoben worden. Mit Rücksicht auf den starken Fussgängerverkehr wird den Automobilisten empfohlen, die rechtsufrige Bielerseestrasse zu benützen. Beim Befahren der stark begangenen Twannerseite ist die maximal zulässige Geschwindigkeit auf 25 kin in der Stunde festgesetzt und das Ueberholea fahrender Motorfahrzeuge verboten. Lesesonntage am Blelersee. In Ergänzung unserer Mitteilung in Nr. 81 der « Automobil- Revue » veröffentlichen wir nachstehend eine uns von offizieller Seite zur Verfügung gestellte Notiz : Der Automobilverkehr zwischen Biel und Neuenstadt wird dieses Jahr freigegeben. Die Herren Automobilisten werden aber darauf aufmerksam gemacht, dass diese Strasse vom Fussgängerverkehr stark in Anspruch genommen wird. Sie wird deshalb unter polizeiliche Kontrolle gestellt und die Geschwindigkeiten müssen auf ein Minimum herabgesetzt werden. Angesichts dieser Schwierigkeit für den Fahrverkehr wird dringend empfohlen, die rechtsufrige Bielerseestrasse über' Nidau, Täuffelen, Ins, Erlach, oder Nidau, Täuffelen, Hagneck, Lüscherz, Erlach zu benützen. Gute Strassen sind ein wichtiges Erfordernis bei Tourenfahrten. Je weniger Sie die Führung der Route durch Angabe von zu durchfahrenden Ortschaften im voraus bestimmen, wenn Sie die Ausarbeitung einer Route wünschen* desto eher können wir für Sie gute Strassen aassuchen. Breitenrainstrasse 97, Tel. Bollwerk 39.84. Touristikbureau der Automobil-Revue,, Bern> Verantwortliche Redaktion Or Arnold Buch! Walter Mathys. — Hugo Labhart. Telephon der Redaktion: Bollwerk 89.84 (Hallwait) Ansaerhalb der Gesöhäftszeit: Bollwerk 32.95. Redaktion für die Ostschwtiz: Dr. Arnold Büehi. — Sprechstunden nach Vereinbarung mit der Geschäftsstelle Zürich (Löwenstr. 51, Telephon 39.743) NASH 1932 Die Merkmale der neuen „800"er Serien bestehen in einer Vervollkommnung der NASH-Wagen. Das neue Synchrongetriebe ist im zweiten Gang so ruhig wie im direkten und absolut sicher in jeder Geschwindigkeit. Die Karosserien sind gegen Lärm geschützt. Das Chassis ist isoliert, um das weiche und ruhige Fahren noch komfortabler zu gestalten. ZÜRICH: Schmohl & Cte. GENF: S. A. Perrot, Duval 4 Cie. Grand Garage de i'Athen^e, S.A. LAUSANNE: Garage Wlrth & Cie. LA CHAUX-DE-FONDS: C. Peter & Cie. S. A. FRIBOURG: Garage de Perolle* KR1ENS (Luz.): W. Uenbard. BASEL: Krähenbühl & Co., Hardstrasse 21. BERN: E. Huber, Garage Monbijou. SOLOTHURN: E. Schnetz &. Cie. ÖLTEN: Th. Disteli: & Cie., Aarburgerstrasse 39, Garage. LOCARNO: J. Rinaldi. LUGANO: Henri Morel, Garage. E T E R N I T DIE IDEALE UND UNVERWÜSTLICHE WANDBEKLEIDUNG DER BEWÄHRTE UND SCHLAGFESTE ACHBELAG nOChschiebbare In seinem Aeussern ist der NASH unübertroffen. Modern durch und durch vom neuen V-förmigen Kühler an gerechnet bis zu seinen neuen Stossstangen. Seine Linien sind bezaubernd. Nur diejenige Person, welche den Wagen lenkt, erhält einen genauen Eindruck von den vielen Vorteilen, welche von NASH geboten werden. SCHAFFHAUSEN: Hürlimann * Guyan B1ENNE: Grand Garage du Jura. ZUG: Th. Klaus, Baar. THUN: Rud. Volz. BRUGG: A. Schüren. CHUR: Dosch & Meier. ROHRBACH: Hans Lanz. FLAWIL (St. Gall.): Hans Strasser. für Garagen, Wohn- und Industriebauten C T C O M I T A fi NIEDERURNEN 10 bedenken Sie — weisen nicht weniger eis ca. 90 Nähte and 160 Druckkoöpfe auf. Und alles muss auf den Millimeter genau passen, sonst hangen sehr bald die Ueberzüge wie Lumpen an den Wänden Ihres Wagens. Sie suchen eine fachmännische Massarbeit — zum allerbesten Preis. Bringen Sie Ihre Wagen also, bevor die Sonne die Polster angreift, zu .