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E_1931_Zeitung_Nr.085

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N°"85 II. Blatt BERN. 16 Oktober 1031 II. Blatt BERN. 16 Oktober 1031 Techn. Rundschau Ein neues Material für Luftschläuche. Eine grosse amerikanische Reifenfirma gibt die Entdeckung einer neuen Gummisorte bekannt, die sich vor allem zur Herstellung von Luftschläuchen für Lastwagen eignen soll. Bei schweren Lastwagen gehen die Luftschläuche fast immer vorzeitig durch die grosse Erhitzung, der sie ausgesetzt sind, zugrunde. Das neue Material soll nun gegen diese Erhitzung viel unempfindlicher sein. Versuchsweise wurden Schläuche aus zwei Hälften hergestellt, deren eine aus dem bisherigen Gummi und deren andere mit der neuen schwarzen Gummisorte bestand. Wenn man diese Schläuche auf einem Rad montiert unter schwerer Belastung auf einem Prüfstand bis zum Defektwerden laufen Hess, so zeigte es sich nachher immer, dass die aus dem bisherigen Gummi verfertigte Hälfte durch die Erhitzung ganz brüchig geworden war und stellenweise sogar von selbst auseinanderfiel, während die aus dem neuen Material hergestellte Hälfte noch nicht einmal Spuren der Hitze-Einwirkung aufwies. at. Häufiges «Durchbrennen» der Scheinwerferlampen. Es ist eine recht teure Angelegenheit, wenn man die Zweifadenlampen der Scheinwerfer in kurzen Zeitabständen immer wieder auswechseln muss, weil der Abblendfaden durchgebrannt ist. Dazu ist es noch ärgerlich, die ganzen Leitungen nach einem Wackelkontakt oder Kurzschluss abzusuchen, ohne etwas zu finden. Der Fehler liegt hier sehr oft in der falschen Anbringung des Horns an der Scheinwerferstange. Beim Betätigen des Horns entstehen sehr kurze Schwingungen, die sich dann auf den Scheinwerfer übertragen können und zu einer Materialermüdung des dünneren Abblendfadens führen. Zwischen der Befestigungsschelle des Horns und der Scheinwerferstütze soll unbedingt eine Gummi- oder Filzeinlasre eingeklemmt werden und auch die Befestigung der Scheinwerferstützen ist von Zeit zu Zeit nachzusehen. rr. Ein interessantes neues Wagenhebersystem wird eeeenwärtisr in Frankreich propagiert. issiiiiiiiiiiiiiiii • Der neue Wagenheber im Geh rauch- Wie die beistehende Skizze zeigt besteht der « Exzentric »-Wagenheber aus einem Stahlblechbock, der mit einer seiner Seiten genau auf die Bremstrommel des aufzubockenden Wagens passt. Will man ein Rad vom Boden abheben, so schiebt man den Bock von Hand so gut es geht unter die betreffende Bremstrommel und fährt dann mit Motorkraft etwa einen halben Meter vorwärts oder rückwärts. Infolge des exzentrischen Umfanges des Bockes hebt sich das Rad von selbst vom Boden ab. Eine Fussplatte am weitest von der Radmitte entfernten Punkt des Bockes verhindert, dass der Wagen den Bock einfach überrollt. Eine praktischere Hebevorrichtung lässt sich nicht mehr denken. Es erscheint uns nur etwas fraglich, ob die Festigkeit der Bremstrommeln in allen Fällen zur Aufnahme der Achsdrücke genügt. -s. Nach dem Ballonpneu das « Luftrad ». Bei Flugzeugen finden bekanntlich seit etwa einem Jahr Räder Verwendung, deren Pneus solche Dimensionen haben, dass sie die Speichen vollständig ersetzen und direkt auf der Radnabe aufgezogen werden können. Solche «Lufträder» wurden von der amerikanischen Goodyear Company angeblich mit Erfolg auch an Traktoren und Lastwagen ausprobiert. Sie sollen eine solche Vermehrung der Adhäsion mit sich bringen, dass die mit ihnen ausgerüsteten Fahrzeuge ähnlich wie Raupenfahrzeuge ohne weiteres über geackerten, sumpfigen oder sonstwie losen Boden fahren können. Die Dauerhaftigkeit der «Luftrad »- Bereifung soll dabei nicht geringer sein als die eines gewöhnlichen Luftreifens. Die Versuche erstreckten sich über Fahrtstrecken von 40,000 bis 65,000 km. ohne dass ein Ersatz der Bereifung erforderlich war. Automatischer Kupplungs- und Freilaufmechanismus. Die amerikanische Bendix Ueberschreiten einer gewissen Gaspedalstel- wird das Ventil E ganz geschlossen, der Aviation Company beansprucht das Ver-lundienst, mit einem einfachen, an jedem Auto Unterdruck im Zylinder A verschwindet also leicht nachträglich einbaubaren Mechanismus, auch völlig und die Kupplung kann voll eingreifen. das Autofahren bedeutend vereinfacht und angenehmer gestaltet, sowie eine ideale Lösung des Freilaufproblems geschaffen zu haben. Der Aufbau dieses automatischen Mechanismus ist aus dem untenstehenden Schema ersichtlich. A stellt einen Zylinder dar, dessen Kolbenstange C mit dem Kupplungspedal D verbunden und dessen Innenraum über ein Ventil E an des Saugrohr des Motors angeschlossen ist. Mit F ist das Gas- Schema des «Ben du »- Kupplungsautomaten, der gleichzeitig auch Freilaufwirkung ergibt A) Zylinder. B) Saugrohr des Motors. C) Kolbenstange. B) Kupplungspedal. E) Ventil. F) Gaspedal. pedal bezeichnet, das sowohl in üblicher Weise auf den Vergaser einwirkt, wie auch gleichzeitig das Ventil betätigt. Lässt man das Gaspedal ganz los, so bewirkt man damit auch eine Öeffnung des Ventils E. Der bei leerlaufendem Motor hohe Unterdruck im Innern des Saugrohrs überträgt sich dann in den Zylinder A, der Kolben im Zylinder bewegt sich nach unten und das Kupplungspedal wird niedergezogen. Die Kupplung ist damit ausgerückt. Sowie man aber das Gaspedal etwas niederdrückt, vermindert sich der Unterdruck im Saugrohr. Entsprechend nimmt auch der Zug am KUPRlungspedal ab, das Kupplungspedal bewegt sich etwas aufwärts, und die Kupplung beginnt sich einzurücken. Je mehr Gas man gibt, um so mehr greift die Kupplung ein. Beim Anfahren beispielsweise arbeitet also die Kupplung automatisch genau so, wie man sie sonst mit dem Fuss bedienen würde. Beim Umgekehrt bewirkt jedes Loslassen des Gaspedals, dass die Kupplung sofort wieder ausgerückt wird. Dadurch soll nicht nur das Schalten sehr vereinfacht werden, die Kupplung spielt nun auch noch die Rolle eines automatischen Freilaufes. Auf Wunsch lässt sich aber der ganze automatische Mechanismus auch ausser Funktion setzen. Man braucht dazu nur das Ventil r dauernd abzuschliessen. -s. Lass den Motor nach dem Anlaufen warm werden, damit das Oel in Umlauf kommt, bevor die Laser betriebsmässig belastet werden Schweigen ist Gold Jedes Geräusch entsteht entweder durch einen Stoss oder durch Reibung. Jeder Stoss, jede Beibang verwandelt sich in Abnützung. Die Geräusche im Schaltgetriebe und in der Hinterachse abzustellen, hat nicht nur den Zweck, eine dilettantenhafte Zufriedenheit mit sich selbst zu erreichen. Es ist vielmehr ein notwendiger Kampf mit dem Verschleiss und dem Risiko der Pannen. Das Schweigen, das man auf diese Weise erzielt, ist mehr als goJdeswert. Behandeln Sie nicht das Schaltgetriebe und die Hinterachse als arme Verwandte des Motors; ihre Schmierung ist genau ebenso wichtig. Werfen Sie einen Blick auf die Mobiloil Schmiertabelle. Jede Rubrik zerfällt in drei Spalten - Motor, Schaltgetriebe, Hinterachse. Für die Schmierung der beiden letzteren Teile werden zwei Spezial - Schmiermittel vorgeschrieben: Mobiloil C und Mobiloil CW. Verwenden Sie von heute an, ivas wir für die Schmierung Ihres Wagens empfehlen. V A C U ü M O I L C O M P A N Y