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E_1931_Zeitung_Nr.088

E_1931_Zeitung_Nr.088

Prämien Schäden Mill.

Prämien Schäden Mill. Fr. Mill. Fr. in%d.Pr. 1925 5.0 2,9 59 1926 6,4 4,1 64 1927 7,7 5,3 68 1928 10,0 7.0 71 1929 12,1 7,6 62 Das Jahr 1929 zeigt einen Schadenrückgang, der vielleicht darauf zurückgeführt werden kann, dass sich die vor einigen Jahren erfolgte Tariferhöhung mm doch etwas günstiger auszuwirken beginnt. Bei diesem Rückgang spielt wohl aber auch der Zufall eine Rolle,'denn es darf nicht bloss auf die erfolgten Schadenzahlungen abgestellt werden, sondern es müssen auch noch die unerledigten Schadenfälle des Jahres mitberücksichtigt werden. So waren Ende 1929 für insgesamt 10,5 Mill. Fr. schwebende Schäden anhängig, gegen 8,5 Mill. Fr. im Jahre 1929. Die Gesellschaften mussten deshalb 2 Mill. Fr. mehr dafür zurücklegen als im Vorjahre. Das macht 17 Prozent der Prämien aus. Trotzdem könnte man aber bei oberflächlicher Betrachtung dieser Zahlen annehmen, dass das Aüto-Haftpflichtgeschäft doch nicht so schlecht verlaufe, da ja zwischen Prämieneinnahmen und Schadenzahlungen immer noch 30 Prozent Gewinn verblieben. Von diesen durchschnittlichen 30 Prozent gehen aber durchschnittlich 25 Prozent für Verwaltungskosten ab. Von den restlichen 5 Prozent müssen die technischen Reserven, die Gewinnbeteiligungsreserven der Versicherten gespiesen werden. Einen etwas besseren Verlauf hat die Kaskoversicherung durchgemacht. Die letzten Jahre zeigen folgende Ergebnisse: Prämien Schäden Mill. Fr; Mill. Fr. in%d.Pr. 1925 2,9 1,8 62 1926 3,6 2,2 60 1927 4,3 2,6 60 1928 4,9 3,0 61 1929 5,5 3,2 58 Iu den fünf letzten Jahren haben die Prämien also gleichmässig zugenommen, der Schadenanteil an den Prämien ist aber von 1928 auf 1929 etwas zurückgegangen. Die Tariferhöhung, die im Jahre 1926 eingeleitet wurde, wie auch die bessere Auswahl der Risiken und die bestmögliche Ausschaltung der Kleinschäden haben, bewirkt, dass die Schadenbelastung erträglich geblieben ist. -u - Die Beseitigung von Niveauübergängen der S.B.B. wird auch im folgenden Jahre einige Fortschritte machen. Dem Budget für 1932 entnehmen wir hierüber einige interessante Zahlen. Nach den drei Verwaltungskreisen aufgeteilt, sind folgende Bauten für das kommende Jahr vorgesehen: a) 1. Kreis: An bereits im Bau befindliche Anlagen werden weitere 580 000 Fr. bewilligt, und zwar zur Wetterführung der Arbeiten an der Strasse St. Saphorin—Vevey, mit deren Verlegung mehrere Uebergänge beseitigt werden; dem Bau einer Ueberführung beim Bahnhof Delemont, wodurch zwei Niveauübergänge vermieden werden. Beendet wird 1932 die Beseitigung von zwei Niveaukreuzungen bei der Station Zwingen. Neu in Angriff genommen werden Arbeiten für den Betrag von 430 000 Fr. Es ist die Beseitigung folgender Niveauübergänge vorgesehen: bei Pregny (Linie Genf—Lausarme), bei Vernez (Linie Ciarens—Montreux), bei der Station Röche, bei Cret du Locle (Linie Chaux-de- Fonds—Le Locle) und bei der Geleiseanlage des Bahnhofs von Porrentruy. b) 2. Kreis: Für die Weiterführung von bereits begonnenen Umbauten stehen 390 000 Fr. «Man wird sie auch noch mit Elektrizität betreiben. Schon hat man Akkumulatoren konstruiert, die so leicht sind, dass sich Betriebskraft für mehrere Stunden bequem an jedem kleinen Wagen mitführen lässt.» «Hier liegt doch aber eine Grenze für den Automobilverkehr. Was geschieht, wenn eine Automobile eine weite Fahrt über Land machen soll und ihr plötzlich die elektrische Betriebskraft ausgeht? Die Benzinfeuerung ist dann doch besser. Benzin kann rhan immer mit sich führen, um neu aufzugiessen; man erhält Benzin selbst in einem kleinen Orte käuflich.» «Sehr richtig. Aber auch Elektrizität wird man bald käuflich selbst in kleineren Orten erhalten. Denken Sie an die elektrischen Kraftstationen. Unzählige Fabriken haben heute eigene elektrische Beleuchtung, selbst auf grösseren Gütern, finden Sie schon elektrische Kraftstationen. Viele ganz kleine Orte haben elektrische Beleuchtung. An allen diesen Stellen wird man gegen Bezahlung die Akkumulatoren des Wagens neu laden können, oder man wird die Akkumulatoren direkt austauschen können, was allerdings noch (Schluss im Autler-Feierabend) zur Verfügung. Der Betrag wird für folgende Anlagen verwendet: Unteriührung beim Bahnhof Liestal, Ersatz einer Niveaukreuzung auf der Linie Wildegg—Rupperswil durch Unterführung, Geleiseverlegung zufolge Strassenverbreiterung auf der Linie Emmenbrücke—Lenzburg, sowie Neubau von zwei Brücken auf der Linie Emmenbrücke-Luzern. Für Neuanlagen werden 136000 Fr. bereitgestellt. Hiervon entfallen 17 500 Fr. auf eine Ausladerampe für Autos auf der Nordseite der Station Airolo, ferner Ersatz zweier Kreuzungen durch Unterführung bei der Station Cadenazzo, Beseitigung einer Niveaupassage bei Minusio. c) 3. Kreis: Hier sind 470 000 Fr. in das Budget ausschliesslich für neue Bauten eingestellt. Es wird der Neubau der Brücke Koblenz—Stein a. Rhein in Angriff genommen, dann wird eine Personenunterführung in der Station Meilen gebaut. Durch Umleitung der Strasse bei Bolligen (Linie Schmerikon— Rapperswil) wird ein Niveauübergang beseitigt. Bei Pfungen wird eine Unterführung erstellt, womit ebenfalls eine Niveaukreuzung ausser Betrieb kommt. Von besonderer Bedeutung ist die Inangriffnahme der Strassenverlegung bei Islikon und Niederwil (Linie Frauenfeld—Islikon), wodurch gleich vier Niveaukreuzungen beseitigt werden können. Endlich soll bei der Station Amriswil eine Personenunterführung erstellt werden. In den obigen Zahlen inbegriffen sind etwa 220 000 Fr. für Bahnabgrenzungen, Barrieren, Vorsignale an Niveauübergängen und Ver- Experimenten lassen wird. Damit freilich sind nicht alle Fremdenverkehrsverbände bauungen an solchen. Insgesamt sind die Ausgaben für oben erwähnte Anlagen auf 3,18Verbände stehen auf einem gegenteiligen einverstanden. Besonders die bayerischen Mill. Fr. devisiert, wovon 2,11 Mill. Fr. imStandpunkt und möchten die Grenzen durch kommenden Jahr ausgegeben werden sollen. B. Touvasaraux Die Alpenpässe. Nach dem schweren Wettersturz der letzten paar Tage rechnete man mit einer Schliessung der sämtlichen Alpenstrassen. Dieser Fall ist nun aber nicht eingetreten. Wie die telephonischen Erkundigungen von Montag früh ergeben, ist von allen schweizerischen Alpenstrassen gänzlich unpassierbar nur der Klausen. Von den Bündner Alpenstrassen sind nicht mehr empfehlenswert zum Befahren: Albu'la und Bernina. Die Schneehöhe beträgt dort allerdings höchstens 15 cm, Schneeverwehungen machen aber ein Durchkommen ungemütlich. Für die bündnerisclien, Alpenpässe gilt ganz allgemein « Mitnehmen" von Schneeketten», und wenn das schlechte Wetter anhält und der Schneefall in den Höhen fortdauert, dann ist allerdings in den nächsten Tagen mit einer definitiven Schliessung zu rechnen. In der Zentralschweiz ist gestern Montag der Gotthard noch mit Automobilen befahren worden. Andermatt selber meldet höchstens 2 cm Schnee. Mit Ketten sind also sämtliche Pässe dieses Gebietes, wie Oberalp, Furka und auch die Grimsel, befahrbar, selbstverständlich gelten hier die gleichen Einschränkungen, wie wir sie oben für die Bündner Pässe machten. Der Sirnplon meldet noch gar keinen Schnee, er ist noch ohne Ketten befahrbar. Ebenso sind noch fahrbar: Col des Mosses, Pillon, Jaunpass, aber Ketten mitnehmen. Der Brünig als Voralpenpass wird noch bis tief in den November hinein fahrbar sein. Zusammengefasst ist die Situation folgende: Ganz geschlossen ist nur der Klausen, alle anderen Pässe können noch befahren werden, es ist aber nicht mehr bei allen ratsam, eine Tour zu unternehmen. Zudem kann sich die Lage von einer Stunde zur anderni ändern, je nach den Witterungsverhältnissen im Gebirge. Man tut gut, sich vor Antritt einer Fahrt bei den entsprechenden Talstationen oder beim Touristik-Bureau der Automobil-Revue Bern, Bollwerk 39.84, telephonisch zu erkundigen. Lr. Der aargaulsche Grosse Rat und die Strassen-Fragen. Freitag den 30. Oktober wird der Grosse Rat des Kantons Aargau zu einer neuen Session antreten und unter anderem folgende Traktanden behandeln: Neuordnungen der Leistungen des Staates für den Strassenunterhalt und Brücke Koblenz*- Waldshut lt. , Das europäische Landstrassennetz. Eine interessante Aufstellung über das europäische Landstrassennetz veröffentlicht die Internationale Handelskammer in Paris. Danach gibt es gegenwärtig auf der Erde rund 10,630,000 km Landstrassen. Hiervon entfallen auf die europäischen Staaten 1,950,971 km, die sich wie folgt verteilen : Frankreich 628,000 km, Deutschland 348,700 km, Grossbritannien 287,588 km, Italien 195,776 km, Polen 94,471 km, Spanien 87,089 km, Schweden 71,273 km, Tschechoslowakei 58 573 km, Belgien 44,288 km, Norwegen 36,412 km, Oesterreich 32,000 km, Ungarn 27,396 km, Niederlande 25,470 km, Schweiz 13,935 km. Ex. AUTOMOBIL-PEVUE 1931 - N° Ausländische Bemühungen für den Fremdenverkehr. . Italien und Frankreich besitzen bekanntlich seit einiger Zeit eine staatliche Zentralinstanz für Verkehrswerbung, die einem Ministerium angeschlossen ist und der ein Chef mit dem Range eines Abteilungschefs oder gar Unterstaatssekretärs vorsteht. In Deutschland trug man sich längere Zeit ebenfalls mit der Absicht, ein Staatssekretariat für Fremdenverkehr zu bestellen. Im entscheidenden Augenblicke konnte man sich aber aus mehr internen Gründen dann doch nicht dazu entschliessen, schuf aber dafür den Haupt- den Behörden ausschuss für Fremdenverkehr, welcher dem Reichsverkehrsministerium eine eigene Abteilung für Tourismus ersetzen soll. An seidem bereits am 25. August die Kommission Zweites Tessiner Strassenprogramm. Nachner Spitze steht ein Viererkollegium, in welchem der Städtetag und die Reichsbahn durch" je ein Mandat vertreten sind. Obwohl dieser Ausschuss also nur als Berater des Ministeriums fungiert, so kommen seinen Vorschlägen und Beschlüssen doch weitgehende Bedeutung zu. Schon die ersten Besprechungen der neuen Fremdenverkehrsinstanz Hessen die Wege erkennen, die man künftig gehen Will. Vor allem war man sich darüber einig, dass eine Grenzsperre und eine Ausreisesteuer nie wieder eingeführt werden könne, denn die bekannte 100-Mark-Verordnung hat so schwere Folgen gezeitigt, dass man die Finger von derartigen eine neue Verordnung gesperrt wissen. Dafür sind jedoch die. Wirtschaftsverbände, die dem Hauptausschuss für Fremdenverkehr angehören, keinesfalls zu haben, sie widersetzen sich energisch jedem Versuch, so dass alle derartigen Wünsche wohl unerfüllt bleiben werden. Man ist im Hauptausschuss für Fremdenverkehr vielmehr der Ansicht, dass eine geschickte Förderung des innerdeutschen Reiseverkehrs weit bessere Ergebnisse erzielen lässt als eine Grenzsperre. Dazu aber sei vor allem eine Zentralisierung der Fremdenverkehts-Propaganda notwendig. Auch das ist freilich nicht leicht, denn jeder Verband möchte ja gern seine eigenen Werbemassnahmen durchführen. Und auch hier zeigt sich deshalb starker Widerstand aus Süddeutschland; man weist darauf hin, dass eine Zusammenfassung der Inlandswerbung nur für gewisse Gebiete, nicht aber allgemein möglich sei. Die Auslandswerbung Hesse sich vielleicht zentralisieren, die Inlandswerbung aber müsse, von Ausnahmen abgesehen, in der Hand der einzelnen Verbände bleiben. Der Hauptausschuss wird, wie die « Münchner Telegrammzeitung» schreibt, also keinen leichten Stand mit seinen Zentralisierungsbestrebungen haben. des Tessiner Grossen Rates zur Beratung des zweiten Strassenprogrammes in Faido ihre Sitzung gehalten hatte, liegt nun das Projekt vor dem Grossen Rat. Es wird darin ein Kredit von 5,7 Millionen Fr. verlangt, abzüglich 1.3 Millionen Fr., die durch Subventionen der S.B.B., der Gemeinden und des Bundes aufgebracht werden. Unter den Strassenzügen, deren Korrektion vorgesehen ist. erwähnen wir in erster Linie verschiedene Strecken der Gotthard-Durchgansrsstrasse. Vom Süden nach dem Norden angeführt, werden folgende Strassenausbesserungen vorgesehen : 1) Milano-Capolago, längs des Südwestufers am Luganersee. 2) Massagno-Cadempino. im Norden von Lugano oreeren den Monte Ceneri hinauf. 3) Rivera-Cadenazzo, die Ceneristrasse selbst. 4) Castione-Claro im Norden von Bellltv zona, in der Gegend der Moesamündung. go. Die Oberallmeind-Gemeinde von Schwyz und die Pragel-Güterstrasse. Die letzte Versammlung der Oberallmeind-Korporation von Schwyz behandelte als wichtigstes Thema die Erstellung einer Güterstrasse über den Prairel. Die Versammlung stimmte mit grosser Mehrheit dem Antrag der Verwaltung zu. Besonders hervorstechend war das Interesse der Muothataler am Bau der Güterstrase. Sie bewiesen durch einen starben Aufmarsch, dass ihnen der Bau einer Giiterstrasse sehr gelegen komme und ihnen neuen Verdienst bringen werde. lt. Unser Motorfahrzeug-Aussenhandel Umsatz der ersten 9 Monate 1931 69,8 Millionen, gegenüber 75,7 Millionen in der entsprechenden Periode des Vorlahres. — Verminderung der Einfuhr und der Ausfuhr. — Im 3. Quartal geringere Ein- und Ausfuhr. — Im Monat September nur 5,6 Millionen Franken Umsatz. Anschliessend an unsere Zusammenfassung der Aussenhandelsergebnisse, die wir in Nr. 85 veröffentlichten, geben wir nachstehend weitere Angaben über die Entwicklung des schweizerischen Motorfahrzeug - Aussenhandels im Monat September, im dritten Quartal und während den ersten neun Monaten des laufenden Jahre. September 1931. Der Monat September weist die geringsten Umsätze des dritten Quartals auf, indessen stellt sich der Wert der Ausfuhr etwas höher als der Wert der Juli-Ausfuhr, aber niedriger als der Wert der August-Ausfuhr. Die September-Einfuhr lässt sich als die kleinste Ziffer nicht nur während des dritten Quartals, sondern auch während den neun ersten Monaten dieses Jahres erkennen. Der September-Umsatz beträgt 5,63 Mill. Franken, gegenüber 5,88 Mill. Fr. im September 1930. Die Verminderung des Umsatzes ist 232 620 Fr. Die Einfuhr ist 4,41 Mill. Fr. (im Vorjahre 4,15 Mill. Fr.) und die Ausfuhr 1,23 Mill. Fr. (1,72 Mill. Fr.). Im Vergleich zum September 1930 ergibt sich eine Einfuhr- Zunahme von 261 915 Fr. und eine Ausfuhr- Verminderung von 494 535 Fr. Die rückgängige Bewegung der Umsatzziffer fällt somit auf Konto der Ausfuhr. Die Vereinigten Staaten von Nordamerika waren wie immer unsere Hauptlieferanten. Sie setzten ein Kontingent von 2,33 Mill. Fr., gleich 52 Prozent unserer Gesamtankäufe im Ausland, in der Schweiz ab, gegenüber 1,83' Mill. Fr., oder 44,7 Prozent, im September 1930. Aus der untenstehenden Zusammenstellung kann ersehen werden, dass die Prozentziffer des amerikanischen Kontingentes in diesem Jahr nie so hoch war wie im Monat September 1931: Januar 50,1% Juni 51.3% Februar 47,1% Juli 46.7% März 49.5% August 5il.O% April 49,7% September 52.8% Mai 44.8% Der beste Käufer unserer Motorfahrzeug- Industrie war während des Monates September Russland, mit einem Betrag von 447 221 Franken. Das dritte Quartai 1931. Sowohl der Einfuhrwert als der Ausfuhrwert des dritten Quartals erweisen sich nie-» driger als die Einfuhr- und Ausfuhrwerte irf den beiden ersten Quartalen. Bevor wir an die Wiedergabe der genauen Ziffern für das dritte Quartal herangehen, wiederholen wir zur Erinnerung die neun bekannten Zollkategorien, auf welchen die Statistik der Oberzolldirektion aufgebaut ist: a) Motor-Zwei- und -Dreiräder ohne Lederüberzus; b) Motor-Zwei- und Dreiräder mit Lederüberzug; c) Automobile und Chassis im Stückzewioht bis und mit 800 kg*), d) Automobile und Chassis im Stückgewicht TOO 800 bis und mit 1200 kg; e) Automobile und Chassis im Stückgewicht van 1200 bis und mit 1600 kjr; f) Automobile und Chassis im Stückcewicht über 1600 kjr: g) Karosserien aller Art für Automobile; h) Elektrokarren; i) Traktoren ohne Karosserie. Die Einfuhr im dritten Quartal totalisierte folgende Ergebnisse: 2989 Stück, 3504 904 kg, 15 917 275 Fr., gegenüber 2601 Stück, 2886212 Kilo, 15 044 508 Fr. während der gleichen Periode des Vorjahres. Somit hat die Einfuhr um 388 Stück, 618 692 kg, 872 667 Fr. zugenommen. Die nachstehende Liste gibt Auf schluss, io welchem Masse die einzelnen Zollkategorien an der Einfuhr sich beteiligt haben: 1931 1930 ci 4.05% 5.75% b 0.10% 0.24% c 2.97% 3.94% d 32.11% 28.77% 0 35.00% 29.08% f 24,37% 31.17% ? 0.44% 0.21% h 0.15% 0.05% 1 0.81% 0.79% 100.00% 100 00% Unter den 2939 eingeführten Einheiten machen die Automobile v und Chassis 2530 Stück aus, die sich wie folgt auf die verschiedenen Herkunftsländer verteilen: 1381 (988) Stück auf die Vereinigten Staaten von Nordamerika, 505 (188) aus Deutschland, *) Beim Export kommen noch hinzu: elektrische Anlasser und Dynamos für die elektrische, Beleuchtung.

326 (422) aus Italien, 268 (400) aus Frankreich, 23 (10) aus Grossbritannien, 16 (13) aus Oesterreich, 11 (14) aus Belgien und 0 (1) Stück, aus dem Freistaat Irland. Unsere Ausfuhr im dritten Quartal 1931 erreichte 82 Einheiten, 516 917 kg, 3902428 Fr., gegenüber 150 Einheiten, 540 711 kg, 4 663 215 Franken während der korrespondierenden Periode des Vorjahres. Der daraus entstehende Minderwert beläuft sich auf: 68 Einheiten, 23 794 kg, 760 787 Franken. Verteilen wir unsere Ausfuhr nach den einzelnen Kategorien, so ergibt sich für die beiden oben genannten Quartale die nachstehende Aufstellung von Verhältniszahlen: a b o d ef s h Spanien Portugal Schweden Tschechoslowakei Ver. Staaten a b o d ef h i abde£ i abc d e f g i a c d e £ g 1931 5.87% 11.16% 62.79% 0.04% 700 S52 107 fi 1930 8.19% 0.53% 20.41% 100.00% 100 000% Alle Kategorien, mit Ausnahme der Kategorie « Traktoren ohne Karosserie », weisen einen Rückgang auf. Nach den 13 Lieferanten-Staaten geordnet, In denen wir unsere Einkäufe machten, erhalten wir für die Einfuhr im dritten Quartal folgendes Zahlenbild: Stück q kg Wert In Fr. Total Deutschland Oesterreich Italien 88 — 1931 AUTOMOBIL-REVUE Belgien d ef g Niederlande afabode Großbritannien i g Irischer Freistaat f f t f t f a b c d ef 20.14% 102 186.28 170.349 2 10.00 84 617.05 265.636 294 2820.99 908.720 82 1169.20 643.827 45 1389.161.089.441 6.403 164 69.48 46.997 52.11 24.233 95 855 3.156.461 15 21.17 17.350 59 500 11 122.38 76.800 5 68.90 33.500 9.33 9.472 311 ' 220 40 137.882 50 57.62 49,909 44 330 28 203.36 109.775 127 1380.40 553.004 1292.52 736.100 25 800.49 547.157 6.78 2.795 2 75.77 28.549 2.027.619 94 13.94 16.385 45.82 25.812 187 2025.12 830.430 123 1626.21 686.535 12 461.26 323.908 1.01 485 35 100 1.883.655 42 79.41 55.319 5 61.00 26.600 3 48.68 24.800 3 118.90 104.977 8.62 8.608 220.304 38 398 1.60 1.625 2.023 177 348.39 292.798 14 11.17 7.349 22.44 13.035 II71 115.82 26 103.50 51.26 2.26 37 26 95.23 392 70.79% 0,07% 0.01 % * aufser. 58.775 53.757 82.215 1.209 108 42 47.816 30 117 20 410 40.650 1.200 58.907 2.657.091 509.138 47.966 30 117 20 410 32 64.19 2.61 182.15 8114.58 7955.47 3.391.988 2969.97 1.720.319 20.53 10.572 150.79 50.923 7.931.650 HL Quartal 1931 a 421 761.38 643.158 b 3 24.81 15.782 c 142 1070.82 473.165 d 1335 14640.29 5.111.420 e 860 12264.48 5.570.507 f 193 5802.80 3.879.799 g 16 109.25 70.928 h 4 52.11 24.233 i 15 323.10 128.28315.917.278 2989 35049.04 HI. Quartal 1930 a 639 946.63 864.983 b 7 51.95 35.734 0 129 945.34 592.054 d 1043 11282.33 4.327.440 e 639 9052.76 4.374.022 f 225 6178.29 4.688.442 g 67.93 30.268 h 1 14.05 6.112 1 18 322.84 125.45315.044.508 2601 28862.12 Zunahme der Einfuhr 872.667 Während des dritten Quartals belief sich das amerikanische Einfuhrkontingent auf 49,83 Prozent unserer Gesamteinkäufe. Es folgen nach der Grosse ihrer Kontingente Deutschland, Frankreich, Italien. Wir schieben eine weitere Tabelle ein, aus der die Entwicklung der Kontingente unserer vier Hauptlieferanten in Prozenten ersehen werden kann: 1926 1927 1928 1929 1930 1931 U.S.A. 34.0 47.5 61.0 56.6 41.9 49 8 Frankreich 35.0 20.0 13.8 15.0 19 3 12.7 Deutschland 1.7 6.6 6.6 110 15.9 19.8 Italien 22.0 15.0 9 6 10.0 15.4 11.8 Die Ausfuhr des dritten Quartales gelangte an 47 Länder, die mit den Beträgen partizipieren : Stück q kz Deutschland 10 81.86 2.96 1471.29 Oesterreich Frankreich Italien Belgien Niederlande Türkei Aegypten Algerien, Tunis, Libyen Südafrika Westafrika Ostafrika Syrien a c£ a cfgaof g ao£gaofs c f a £ fa a 17.38 3.28 21.09 38.18 19 51.93 42.14 203.86 29 1.73 2.45 89.59 47 38 172.86 120.28 2.69 5.93 230.25 2.07 31.19 432.64 40 1.10 135.90 59 12 10.17 7.15 f Grossbritannien a e f Spanien a o f Portugal faoffao Dänemark Norwegen 4.18 Schweden 3 2.66 f 32.70 i 13 Finnland f 2.92 Lettland,Estland a 2 Litauen a 3 5.53 Polen a 13 25.82 of 2.32 470.49 Tschechoslowakei a 52 e 222.70 f 168.25 Ungarn a 1.67 ofaofafaofaf 27 6.45 Jugoslawien 3.08 45 , 2.45 Griechenland 13 1.47 Bulgarien 1.65 4 1.06 Rumänien 2 Russland.Ukraise f i Marokko f o . 16 40.17 166.76 627.51 1.63 1 1.00 1.53 6 1.87 9.72 1.98 1.29 2 1 1 149.18 untenstehenden Wert In Fr. 97.711 6.983 399.973 220 8.000 5.339 22.385 51.264 321 46.708 36.648 205.266 320 2.576 4.090 117.007 490 619 122.851 143.072 3.862 5.702 110.821 2.028 25.809 257.418 745 1.110 82.302 822 150 8.729 9.629 5.144 98 3.070 42.262 20 2.871 42 3.594 22.223 2.878 340.793 824 185.920 174.964 1.145 942 8.330 4.231 1.472 4.958 563 2.288 1.170 165 1.720 80 28.660 231.022 778.089 623 42 929 2.236 210 3.314 8.055 189 2.476 1.239 15 179 60 45 86.027 Total 512.887 79.669 288.942 124.163 266.542 120.385 285.255 84.157 822 18.508 5.144 45.450 2.871 42 3.594 365.894 361.708 10.417 10.661 2.851 3.055 28.740 1.009.111 623 971 5.760 10.720 1.254 179 60 86.072 Britisch Indien a • f Burma Siam Niederl. Indien Japan Kanada Ver. Staaten Zentra lamerika Columbien Brasilien Argentinien Chile Peru Bolivien Austrat. Bund Neuseeland und übr. Inseln im 1.65 5.42 1.33 57 301 23.10 28.72 2.69 7.89 2 10.43 38 14 51.07 6.12 2S.84 21 1.85 12.68 2.000 8.170 1.375 895 494 17 21.353 18.098 5.962 15.578 80 19.330 320 259 29.190 6.212 29.923 48 10 1.288 4.276 739 82 5169.17 in. Quartal 1930 a 103 416.03 382.253 b 1 14.94 24.807 c 809.08 951.709 f 46 4165.36 3.301.158 g 1.54 3.188 10.170 1.375 895 511 39.451 21.540 19.410 320 29.449 6.212 29.923 48 1.288 4.276 739 Stillen Ozean_J 13 314 314 III. Quartal 1931 a 55 220.54 229.190 0 521.36 435.496 f 26 3881.08 2.450.282 g 1.17 1.351 1 1 545.02 786.109 3.902.428 150 5407.11 Abnahme der Ausfuhr 760.787 Unser bester Kunde war Russland. Seine Einkäufe in der Schweiz erstreckten sich hauptsächlich auf Traktoren ohne Karosserien. Russland erhielt 25,85 Prozent unserer Lieferungen. An zweiter Stelle stehen die deutschen Beziige mit 13,14 Prozent, dann Polen mit 9,37 Prozent, die Tschechoslowakei mit 9,26, Frankreich mit 7,40, Grossbritannien mit 7,31, Belgien mit 6.83, Italien mit 3,18. Holland mit 3,08 Prozent. Damit haben wir nur die Länder aufgezählt, deren Einkäufe 100,000 Franken übersteigen. Weitere 15 Länder bezogen 13,43 Prozent unserer Ausfuhr und erreichten Kontingente über Fr. 10,000. Es sind dies: Syrien, Spanien, Oesterreich, Schweden, Japan, Argentinien, Columbien, Rumänien, Kanada, Vereinigte Staaten von Nordamerika, Dänemark, Marokko, Jugoslawien, Ungarn und Britischindien. In den Rest von 1,15 Prozent teilen sich nicht weniger als 23 Länder. Wir geben hier die summarischen. Ziffern für die Einfuhr und für die Ausfuhr der ersten neun Monate dieses Jahres wieder : Die neun ersten Einfuhr Jan.-Sept. 1931 Wert in Franken a 3.470.862 b 93916 c 1.769.342 d 17.314.628 c 20.078.634 f 12.531.200 5 136 616 h 36.343 i 402.627 55.834 177 Minderwert Ausfuhr Jan.-Sept. 1931 Wert in Franken a 1.860.308 10.155 1.252.973 30.000 9.755 423 15.976 i 16 100 4.663.215 Die ersten neun Monate 1931. 1.087 491 14.012.326 Minderwert Monate 1931. Einfuhr Jan.-Sept. 1930 Wert in Franken a 4.778.373 b 134.569 C 1.532.167 d 18.626.380 c 18012.356 f 14.931.626 g 236.671 h 20.953 i 370.737 58.644.332 Fr. 2.810.155. Ausfuhr Jan.-Sept. 1930 wert in Franken a 3.848.137 b 35.030 c 2.202.362 d e f 11.028.076 sr 13.441 h 100 17.127.146 Fr. 3.114.820. Die Zahl der eingeführten Motorfahrzeuge ist um ein weniges zurückgegangen, denn in den ersten neun Monaten wurden 11,261 gegenüber 11.486 Einheiten eingeführt, was einer Verminderung von 225 Einheiten entspricht. Die Zahl der ausgeführten Einheiten hat ebenfalls abgenommen, und zwar um 18 Stück, von 796 auf 778. Das Gesamtgewicht der Einfuhr in diesen neun Monaten repräsentiert 12.09 Millionen kg, gegenüber 11,49 Milüonen kg, d. h. das Gewicht der Einfuhr hat sich um 599,068 kg erhöht. Anders steht es bei der Ausfuhr, die sich um 146,152 kg vermindert hat. In den ersten neun Monaten dieses Jahres belief sich die Ausfuhr auf 1,83 Millionen kg, gegenüber 1,97 Millionen kg in der entsprechenden Periode 1930. La.-R. Zur schweizerischen Meisterschaft 1932. Die vier glücklichen Gewinner der diesjährigen schweizerischen Meisterschaft haben nun vom Zentralsitz des A. C. S. ihren Becher und eine goldene Medaille als äusseres Zeichen ihres Erfolges erhalten. Wir dürfen wohl annehmen, dass sich die diesjährigen Sieger auch an der kommenden Ausschreibung für die schweizerische Meisterschaft beteiligen. Es ist aber dringend zu wünschen, dass sich für die Austragung im nächsten Jahre eine möglichst grosse Zahl weiterer Fahrer einschreibt. Bekanntlich sieht das Reglement insgesamt sechs Meisterschaften, d. h. je zwei Serien in jeder der drei Kategorien vor. Dieses Jahr waren nur vier dieser sechs Meisterschaftstitel umstritten und konnten denn auch zur Verteilung gelangen. Es sollte nun angesichts der stattlichen Zahl schweizerischer Sport- und Rennfahrer möglich sein, diese Konkurrenz auf alle sechs ausgeschriebenen Meisterschaftstitel bei grösserer Beteiligung als bisher zu erweitern. Dies um so mehr, als die Beteiligung mit keinerlei finanziellen Verpflichtungen verbunden ist. Die Einschreibung erfolgt völlig kostenlos, so dass sich jeder Fahrer, welcher an den Rennen der nächsten Saison teilzunehmen gedenkt, ohne finanzielles Risiko anmelden kann. Es handelt sich aber natürlich nicht nur darum, sich einzuschreiben, sondern an der Austragung der Meisterschaft auch unentwegt mitzumachen. Ein geringerer Erfolg in den ersten Rennen der Saison sollte noch keineswegs zum Verzicht auf eine weitere Beteiligung führen. Gerade die Erfahrung des letzten Jahres hat gezeigt, dass die Aussichten auf die Meisterschaft bis zum letzten Rennen offen bleiben. Die Entscheidung in der Tourenwagen-Kategorie fiel beispielsweise erst beim Kriens-Eigental-Rennen. Die Institution, welche den Fahrern also weder besondere Verpflichtungen noch irgendwelche Belastungen bringt, dafür ihnen aber die Möglichkeit auf einen wertvollen Preis und einen in gutem Ansehen stehenden Ehrentitel bietet, verdient deshalb weit gehende Beachtung durch unsere automobilistische Sportgemeinde. Wir hoffen des halb, dass unsere Ermunterung nicht unbe achtet bleibe und sich in der endgültigen List< für die nächstjährige Meisterschaft in eine 1 entsprechend grossen Zahl vbn Anmeldungei geltend mache. z. Ein neuer Star für den Autorennsport. Der hervorragende italienische Motorradrennfahrer Taruffi, der sich in der abgelaufenen Saison eine Reihe erstklassiger Siege sicherte, beabsichtigt auf 1932 auf das Automobil überzugehen. Er schlägt damit den nämlichen Weg zu einer aussichtsreichen Karriere ein, wie dies vor ihm Nuvolari, Varzi und andere Kanonen taten, welche sich zuerst einen Namen als Motorradehampions machten. Taruffi hat bereits seinen Vertrag mit der Scuderia Ferrari in Modena gezeichnet, jener privaten Rennunternehmung, der die meisten italienischen Meisterfahrer, wie Nuvolari, verpflichtet sind. Er hat übrigens die Feuertaufe am Circuit von Bolzano, der kürzlich durchgeführt wurde, bereits mit Erfolg bestanden, z. (Weitere Sportnachrichten Seite 11.)