Aufrufe
vor 4 Monaten

E_1931_Zeitung_Nr.088

E_1931_Zeitung_Nr.088

AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1931 — Warum geben Sie mehr aus? . . « Wenn Sie weniger ausgeben können! Warum fordern Sie von Ihrem Motor keine Maximal-Leistung, . . . wenn Sie sich dieselbe mit dem Turbo-Zerstäuber „TAC" für einen geringen Kostenaufwand verschaffen können. Dieser hervorragende kleine Apparat lässt sich bei jedem Wagen in 3 Minuten einbauen; Sie erzielen dadurch: Bessere Leistung des Motors. Unvergleichliche Geschmeidigkeit (ein 4 Zylinder wird ebenso geschmeidig wie ein 6 Zylinder). Besseres Anzugsvermogen. Leichteres und schnelleres Ueberwinden der Steigu ngen. Kein Verrussen. Ermöglicht das Fahren im direkten Gang bei irr" 1 ganz geringer Geschwindigkeit. Warum eine bessere Leistung? Ein grosser Teil des Benzins (in gewissen Fällen bis zu 50 %) verlässt die Verbrennungskammern unverbrannt und infolgedessen unausgenützt. Mit dem ,,TAC" erhalten Sie ein immer gleichbleibendes Gemisch, genau bestimmt, und bei jeder Temperatur vollständig verbrennbar. Prüfen Sie nebenstehendes Bild. Der Apparat ist so einfach als nur möglich, und nur die einfachen Lösungen können gute Resultate geben. Im Gegensatz zu andern Zerstäubern, welche auf dem gleichen Prinzip aufgebaut | sind, hat „TAC" keinen einzigen beweglichen Teil, der durch Abnutzung in den Zylinder geraten könnte, was ein enormer Vorteil ist. Die Spirale des Zerstäubers aus erstklassigem poliertem und vernickeltem Kupfer, bewirkt eine energische Durchwirbelung des Gasgemisches. Durch diesen Vorgang wird das Gemisch von Benzin und Luft zu Millionen von Molekülen zerstäubt, die sich vollkommen gleichmässig in den Verbrennungskammern verteilen. Schon mit dem schwächsten Zündfunken erhalten Sie eine vollständige Verbrennung. Keine Verrussung mehr. Kein Ueberanstrengen des Motors. Augenblickliches Anlaufen. Sehr rasche Beschleunigung. Ideales Anzugsvermögen. Selteneres Schalten. Ersparnis bis zu 25 %. !f i\' 4 . '" Pourquoi depenser plus? ... puisque vous pouvez d£penser moinsl Pourquoi ne pas exiger de votre moteur la perfection absolue... puisque pour une däpense minime vous pouvez l'obtenir avec le TURBO-ATOMI- SEUR «TAC». Ce mervellleux petit appareil, s'adaptant ä toute voiture en trois minutes, vous procurera: Meilleur rendement du moteur. Souplesse incomparable (un 4 cylindres devlent aussi souple qu'un 6 cyl.) Reprises nettement plus franches. Montee plus facile et plus rapide des cötes. „_*«« Suppression de la calamine. . Permet de rouler en prise directe au plus bas ralenti Pourquoi un meilleur rendement? Une grande partie de l'essence (dans certains cas Jusqu'ä 50°/ 0 ) est expulsde des chambres d'explosion en 6tat de non combustlon et par consequent inutilisee. Avec le «TAC» vous obtiendrez un melange constamment homogene, justement dose et parfaitement combustible ä toute temperature. Examinez le dessin reproduit ci-contre. L'appareil est tout ce qu'il y a de plus simple et seules les Solutions simples peuvent donner d'heureux r6sultats. A l'encontre d'autre 6conomiseurs partant du meme principe, le «TAC» ne comporte aucune piece en mouvement, avantage 6norme, pouvant ensuite d'usure etre entrainde dans un cylindre. Sa spire, rigide et fixe, en cuivre de premiere qualitä poli et nikelö, provoque un tourblllonnement önergique du mölange gazeux (turbulence des gaz). Cette action mecanique pulvgrise, volatilise le me'lange d'air et d'essence en millions de mol6cules qui se distribuent de facon parfaitement homogene dans les chambres d'explosion. Avec la plus faible etincelle la combustion est totale. Plus d'encrassement. Plus de fatigue du moteur Mise en marche instantanee. Acceleration tres rapide. Reprises ideales. IVIoins de changement de vltesse. Economie pouvant aller jusqu'ä 25%. REPRISE rrOLLE SCHWACHES AMZUGSV£/?MÖG£f* OE^SERE ANZUGjrÄHtäKEir [**

88 — 1931 AUTOMOBIL-REVUE c IL «B ## ff«H §n •• £ Hellmuth Hirth über die Kombination Flugzeug-Auto. Hellmuth nirth war Deutschlands berühmtester Vorkriegsflieger, während des Krieges Militärpilot, Konstrukteur von Flugmotoren, Flugzeugen, Riesenflugzeugen; nach dem Krieg Forscher auf dem Gebiet der Elektronverwertung, Erbauer raffinierter Zweitaktmotoren, Sportflieger, und erst kürzlich hat er wieder durch einen hervorragenden 60 PS-Sportflugzeugmotor die Aufmerksamkeit der Fachwelt auf sich gezogen. Ein Mann jedenfalls, der seine Sache durch und durch versteht und dem man auch ein Urteil in noch kommenden Dingen zutrauen kann. Hellmuth Hirth wurde von Oskar Weller unter anderem über seine Meinung von einem fliegenden Automobil interviewt. Wir können es uns nicht versagen, dieses im «Motor und Sport» veröffentlichte Interview hier auszugsweise wiederzugeben: «Die Idee, Automobil und Flugzeug zu kombinieren und dadurch ein Universalverkehrsmittel zu schaffen, liegt nahe, liegt zu nahe. «Erfinder» haben sich der Idee bemächtigt, und was sie an Projekten der Oeffentlichkeit unterbreitet haben, hat ausgereicht, um einen an sich gesunden Gedanken zu diskreditieren. Wenn man die Ausführungsmöglichkeit eines kombinierten Fahrflugzeuges untersucht, muss man von der Verwendungshäufigkeit als Kraftwagen und als Flugzeug ausgehen. Stadtfahrten und kurze Fahrten im Kraftwagen werden zu etwa 80 Prozent überwiegen. Es hat also keinen Zweck, ein Flugzeug zu bauen, das auch .fahren kann. Es muss vielmehr der umgekehrte Weg begangen werden: ein Auto, das auch fliegen kann. In der Stadt ständig die Fluggarnitur mit herumzuschleppen, das hat keinen Zweck. Fiügel und Ruder müssen also abnehmbar und mit einfachen Bajonettsicherungen zu befestigen sein. Da die Verwendung als Kraftwagen doch überwiegt, wird es auch nicht nötig sein, für jedes Fahrzeug die entsprechende Flugausrüstung bereit zu halten. Wenn einmal der Anfang gemacht ist, wird alles sehr einfach sein. Man fährt zum Flughafen, baut Flügel und Ruder an, vielleicht nur Flügel, wenn schwanzlose Flugzeuge bis dahin genügend weit entwickelt sind, und fliegt los. Natürlich gehört zu diesem Vehikel auch ein besonderer Flug. Es war ein Trugschluss aller «Erfinder», dass sie für Fahrt und Flug den gleichen Motor verwenden wollten. Zum Fahren genügen 20 PS, zum Fliegen brauche ich 60. Die Kontrolle ist sehr einfach: Der Flugmotor wird durch einen Hängeknüppel kontrolliert, der durch das offene Rolldach der Limousine nach unten ragt. Genau wie der Pumpenschwengel bei der seligen Grade. Jahrgang 1912/13. Das normale Automobil ist für solche Metamorphosen unbrauchbar. Im Hanomag findet man — zum Teil auf meine Anregung — Ansätze in der Form und in der Gesamtanordnung zum Fahrflugzeug. Stromlinienform ist eine Selbstverständlichkeit; geringes Gewicht ebenfalls. Mit den gegenwärtigen Baustoffen ist wenig zu machen. Aber wir sind neuen Dingen auf der Spur. Berryllium z. B. gibt, mit Elektron legiert, ein Metall von ausgezeichneter Festigkeit bei phanstastisch geringem Gewicht. Der Schwierigkeit, technisch reines Berryllium zu handelsfähigem Preis herzustellen, kann man in absehbarer Zeit Herr werden. Dann ist es Zeit, das neue Fahrzeug zu bauen. Mit Hebelfederung, die nach Bedarf auf Fahrt und Landung eingestellt werden kann; mit einer selbsttragenden Karosserie, die Wände aus Schwammkautschuk, und mit einem kleinen schnellaufenden der genügend elastisch ist.» Zweitakter, Flugzeuge mit Dampfturbinenantrieb. Die jüngste Entwicklung im Dampf tu rbinenbau lässt es als möglich erscheinen, dass in Zukunft zu bauende grössere Flugzeuge mit Dampfturbinenantrieb ausgerüstet werden. Die Anwendung von Dampf zum Flugzeugantrieb wäre allerdings nicht neu. Mit Dampfmaschinen waren bereits die ersten Flugzeuge ausgerüstet, die überhaupt gebaut wurden. Die grösste derartige Konstruktion war das Flugzeug von Hiram Maxim, das durch eine 300pferdige Kolbendampfmaschine in die Luft getragen werden sollte, dann aber beim ersten Flugversuch noch auf dem Boden zerschellte. Der dann aufgekommene leichtere Verbrennungsmotor schien die Dampfmaschine als Flugzeug-Antriebsquelle auf alle Zeiten zu verdrängen. Durch die Entwicklung der Dampfturbine in den letzten Jahren, ist aber die Flugzeugindustrie von neuem auf die Möglichkeiten eines Dampfantriebes aufmerksam geworden. Viel dazu beigetragen haben die Arbeiten des 1932 deutschen Ingenieurs Wagner, der mit besonders leichten und mit hohen Dampfdrucken arbeitenden Turbinenaggregaten den Erfordernissen, die an ein Flugzeug gestellt werden müssen, schon sehr nahe gekommen ist. Die Flugzeug-Dampfturbine muss dabei natürlich mit immer derselben Wassermenge betrieben werden können, da sonst ein allzu häufiges Tanken oder Mitführen zu grosser Wassermengen notwendig würde. Der Dampf muss beim Austritt aus der Turbine wieder kondensiert werden. Auch die schwierige Aufgabe, Kondensatoren zu konstruieren, die genügend leicht und kompakt sind, durch Luft gekühlt werden und dennoch keinen zu grossen Luftwiderstand verursachen, kann heute als annähernd befriedigend gelöst gelten. Immerhin wiegen die Kondensatoren noch 20—30 Prozent der ganzen Maschinenanlage. Diesen Schwierigkeiten stehen die grossen Vorteile gegenüber, die ein Dampfturbinenantrieb bieten würde. Die Dampfturbine lässt sich fast beliebig lange unter Vollast betreiben oder gar überlasten, was für den Explosionsmotor nicht zutrifft. Ihre Leistungsfähigkeit wird durch verschiedene Luftdichten nicht verändert; Flugzeuge mit solchem Antrieb könnten deshalb mindestens fF%w*«$twm**G Z4E»n Der amei manische Luftverkehr. Trotz der empfindlichen Wirtschaftskrise haben die Vereinigten Staaten auch im laufenden Jahre ihren Luftverkehr erheblich ausgedehnt Die Flugleistungen im planmässigen Verkehr sind am 1. September 1931 um rund 50 Prozent auf 18,2 Mill. englische Meilen gestiegen, gegen 12,2 MilL Meilen in der Parallelperiode des Vorjahres und 25 Mill. Meilen während des ganzen Jahres 1930. Vergleichsweise sei erwähnt, dass sich die planmässige Verkehrsleistung der deutschen Lufthansa im Jahre 1929 auf 5,9 Mill Meilen oder 8,99 Mill. km belief. Allerdings hat sich die Beförderungsleistung der amerikanischen Luftschiffahrt nicht entfernt in dem Masse erhöht wie die Verkehrsleistung. Die auf rlem Luftwege beförderte Postmenge war im ersten Semester 1931 mit 4K Mill. Ibs. nur um 12% Prozent erösser als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Diese wenig rationelle Entwicklung des amerikanischen Luftverkehrs begründet die ungünstigen Luftver- Wy. Abschlüsse der meisten amerikanischen kehrsgesellschaften. Einführung in die Physik des Fliegens. Von Dr. K. Schutt. 8 Bogen Gr.-Oktav mit 87 Abbildungen und 36 Schauversuchen. (RM. 4.—0 Verlag: G. J. E. Volckmtnn Nachf., Berlin. Die Sammlung «Flugzeugbau und Luftfahrt» ist soeben wertvoll ergänzt worden. das Dreifache der bisherigen Flughöhen erreichen, wenn man alle anderen Faktoren als gleich annimmt In diesen Flughöhen wäre dann die Fluggeschwindigkeit entsprechend der Verminderung des Luftwiderstandes viel 1 grösser. Im Gegensatz zu einem Kolbenmotor arbeitet eine Dampfturbine auch ganz erschütterungs- und stossfrei. Der Motoreinbau brauchte nicht mehr so fest und könnte deshalb leichter sein. Hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit schneidet die Turbine ebenfalls gut ab. Zur Erzeugung des Dampfes könnte billiges Rohöl benützt werden, das zwar in absehbarer Zeit wahrscheinlich auch in Flugzeug - Dieselmotoren verwendbar sein wird. Unzweifelhaft übertrifft aber die Dampfturbine alle andern in Frage kommenden Motoren an Zuverlässigkeit und Lebensdauer, selbst dann, wenn man die notwendigen Nebenapparate, wie z. B. das Getriebe, das die Tourenzahl von 20 000—30 000 auf 1500 pro Minute herunterzusetzen hätte, den Dampferzeuger, die Wasser- und Luftvorwärmung, die Vakuurnund Speisepumpen usw., mit in die Rechnung setzt M. Die «Einführung in die Physik des Fliegens» will alle diejenigen, die etwas über das Wesen des Menschenfluge.. Haüd- M.'iiüae Stl. BfiB.N : E. Halm, OKOUU MOOJWJOU. SOLOTHUHN: B. ScbnSts * Cäe. ÖL.TKM: Th. D.steli & CU-, Aarburgerstrass* 30. Garage. LOCAHNO: •>• R nalcl LUGANO: Henri Mord, Garage. In seinem Aeussern ist der NASH unübertroffen. Modern durch und durch vom neuen V-förmigen Kühler an gerechnet bis zu seinen neuen Stossstangen. Seine Linien sind bezaubernd. Nur diejenige Person, welche den Wagen lenkt, erhält einen genauen Eindruck von den vielen Vorteilen, welche von NASH geboten werden. MHAFFHAUMM: MUrliroaqa *«uy« D 6HK.NNK: «ftrand eatragt d» Jttt*. IUÜ: Th. Käu«. Haar. THUNi RudTVol«. BAÜO«: A. Schttrah. CWUHi Dosclt»