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E_1931_Zeitung_Nr.088

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iiiAsn'i 8 Zyl., Modell

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II. Blatt BERN. 27. Oktober 1931 N°88 II. Blatt BERN, 27. Oktober 1931 Die seismographischen Auswirkungen von Pferdewagen, Pferden, Anhängern etc. Von Dr. ing. L. Betz. In meiner Arbeit über «Neue Versuche mit Lastkraftwagen-Bereifungen» (Nrn. 76, 80 und 81 dieser Zeitung) stellte ich eine weitere kleinere Arbeit in Aussicht, welche die seismographischen Auswirkungen sowohl von nichtautomobilen Fahrzeugen, wie auch von Pferden, aber auch von Anhängern etc. behandeln sollte. Sie folgt nun hier. Seit man gelernt hat, in wissenschaftlicher Weise mit Seismographen umzugehen, ist man bald dahinter gekommen, dass es eine ganz grosse Reihe anderer Verkehrsmittel als Lastkraftwagen gibt, welche mit sehr starken Erschütterungen auf die Strasse und ihre Umgebung einwirken. Die Strassenbahn macht da gar keine Ausnahme und löst, besonders an den Schienenstössen oder nicht mehr einwandfreien Schweissstellen, auch sonst erhebliche Bodenerschütterungen aus. Diese liegen an Grosse (Amplitude) und Dauer meist erheblich über denen, die durch Kraftfahrzeuge (auch durch Schwerfahrzeuge) verursacht werden. Erst in letzter Zeit sind in einer deutschen Grossstadt solche seismographische Versuche unternommen worden, welche das Bild der Abb. 1 ergeben haben. Auffallend ist die grosse Dauer der Stösse bei der Strassenbahn. Durch sie wird erklärlich, dass besonders die Strassenstreifen unmittelbar neben und zwischen den Schienen fast dauernd reparaturbedürftig sind. Aber auch der Pferdezugwagen schneidet hier sehr ungünstig ab, trotzdem das Vergleichdiagramm nicht gerade sehr glücklich ist, weil es nicht vollständig aufgenommen wurde. Diese Seismogramme stammen nicht von mir. Bei meinen grossen Versuchen im Frühjahr a. c. habe ich nun eine ganze Reihe anderer Bodenerschütterungen untersucht und bin bei der Festlegung der Ergebnisse einen etwas anderen Weg gegangen als er bisher üblich war. Ich wollte ja Vergleichsmöglichkeiten schaffen, die an einer ganzen Reihe von zahlenmässigen Aufnahmen bezgl. Ausrechnungen auf einen Blick eine Znsammenstellung der Werte ergeben. So ist in ziemlicher Arbeit die Diagrammzusammenstellung. Abb. 2, entstanden. Verwendet wurde auch bei diesen Versuchen der Universal-Seismograph de Quervain-Piccard, der von Trüb, Täuber & Cie in Zürich gebaut wird. Er arbeitet, wie bekannt, in drei Ebenen (senkrecht unter der Fahrbahn, rechtwinklig zu ihr und in Richtung der Fahrbahn, also parallel). Da der Anzeigeapparat für alle drei Ebenen gleichzeitig aus demselben Massenzentrum herausgeführt wird und registriert, ist es möglich, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Schwingungsbild aufzuneh men. Ebenso ist ein genauer Vergleich aller drei angezeigten Erschütterungsgrössen möglich. Um nun den Einfluss nicht automobiler Fahrzeuge (oder solcher besonderer Art) in Abb. 1. Strassensch-win^ansren, verursacht durch einen mit Voügtimrai bereiften beladonen 5-Tonnen- Lastwagen (A), einen vollbcladonen zweispänniffen Pferdewagen (B) n. einen Strassenbahnwagen (C). Die SchwinsuniTsweitca 1, 2 und 3 traten bei SfhienenKtnssPTi v.if B r\ Londoner Olympia-Schau Das Siegerflus'Tfciig Supermarine S6B des diesjährigen Rennens um den Schneiderpreis stellt zusammen mit dem «Blauen Vogel» Campbeils, dem Motorboot «Miss England II» Kaye Don's und dem Excelsior-Jap-Motorrad von Wright eine der Hauptattraktionen der Ausstellung dar. Jedes der Fahrzeuge hält amen Geschwindiskeits-Weltrekord. Hinsicht auf die verursachten Bodenerschütterungen genau beurteilen zu können, war es nötig, nicht nur die Grosse der Amplituden (gemessenen Ausschläge der Zeigervorrichtung) anzuführen, was immer mit dem ffrössten gemessenen Ausschlag geschehen ist, sondern es ist in Abb. 2 auch die Dauer der Ausschläge, vom Anzeigen der ersten Erschütterungen an bis zu ihrem völligen Abklingen (mit Lupe), gemessen worden. Diese Längen wurden der Einfachheit hafber auch in Millimeter angegeben. Die drei Diagramme der Abb. 2 zeigen also in den drei Abschnitten welcher der Apparat bei den Versuchen gearbeitet hat, war ca. 1:50 hinsichtlich der Ausschlaggrösse. Die wirkliche Bodenbewegung unter dem Fahrzeug beträgt also ein Fünfzigste! der Diagramm-Masse. Da der Papiervorschub 300 mm pro Minute betrug, lässt sich aus den Millimetermassen der Waagrechten die Dauer der Erschütterungen leicht ausrechnen. Es ist hier schon kurz zu sagen, dass die Erschütterungs«?a«ern bei allen Kraftwagen wesentlich kürzer sind. Wie die Erschütterungen in den Seismogrammen (die den drei Ebenen entsprechen) in derausgesehen haben, zeigt an einem kleinen Senkrechten die Amplituden, also Grossen Ausschnitt aus 650 seismographischen Aufnahmen die Abb. 3. Selbst ein 17 Tonnen deT Ausschläge, und in der Waagrechten die Dauer der Erschütterungen. Mle Masse sind wiegender dreiachsiger Lastkraftwagen (allerdings mit Schwingachsen) verursacht in Millimeter sreceben. Die Uebersetzuns:, mit nur Ihre Sicherheit erfordert ein unerlässilch für ieden modernen Wagen Tenore „CICCA" sind In allen einschlägigen Geschaffen erhaltlich, wo nicht, wird Bezugsquelle nachgewiesen durch de GENERALVERTRETUNG für die SCHWEIZ: ,CICCA"-Verk®ufsbureau, Gttterstrasse 148. Base) •*l*#*n »IMI* nii>aUtiAN • M*M.a KA mm .1 AK/IM1MM Taiatrcamm - Arirotft* Bra mntAn»RA«*l" J