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E_1931_Zeitung_Nr.089

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Luftfahrt «L. Z. 129».

Luftfahrt «L. Z. 129». Der zurzeit stattfindende Bau des« L. Z. 129» bedeutet für die deutsche Luftschifffahrt einen Wendepunkt von grosser Tragweite. Zwei Dinge sind es, die einschneidende Veränderungen im Luftschiffbau und -betrieb mit sich bringen werden: die Verwendung von Heliumgas an Stelle von Wasserstoffgas und von Diesel- an Stelle von Benzinmotoren. Die Katastrophe des englischen Luftschiffes «R 101» hat die Oeffentlichkeit noch vor kurzem wieder einmal auf die grossen Gefahren hingewiesen, die trotz aller Vorsichtsmassnahmen mit der Verwendung brennbarer Gase im Luftschiffbetrieb verbunden sind. Der Unfall wäre nach Dr. Eckeners und anderer Fachleute Ansicht damals recht glimpflich verlaufen, wenn nicht die Explosion der Wasserstoffballonets erfolgt wäre, die das Luftschiff in wenigen Minuten in einen rauchenden Trümmerhaufen verwandelte. Bei der Verwendung unbrennbaren Heliums sind derartige Unfälle ausgeschlossen. Die Vereinigten Staaten von Amerika hatten anfänglich ein Ausfuhrverbot für Helium erlassen, das zunächst nur in U. S. A. in grösserer Menge gewonnen wurde. Später gemachte neue Heliumfunde und die Entdeckung der englischen Staatslaboratorien in Teddington, dass man aus Monazitsand Helium in wirtschaftlicher Weise gewinnen könne, haben aber die Lage verändert, und heute hat der Zeppelinbau die Zusage, soviel Helium zu erhalten, als er benötigt. Mit der Verwendung von Helium ist nur eine Schwierigkeit verbunden, die sich daraus ergibt, dass das Helium einen erheblich geringeren Auftrieb hat als Wasserstoff. Die Betriebskosten eines Heliumschiffes werden daher bei gleicher Tragfähigkeit erheblich höher als die eines mit Wasserstoff gefüllten Luftschiffes. Erstens sind die reinen Baukosten grösser. Der «L. Z. 129» wird 200,000 Kubikmeter Inhalt haben gegenüber dem auf 145,000 Kubikmeter Gasanhalt projektierten «L. Z. 128». Setzt man, führt W. Schrege im «Berliner Tageblatt» aus, die Baukosten mit etwa 40 BM. je Kubikmeter an, so ergibt sich eine reine Baukostenerhöhung von 2,2 Millionen BM. Zweitens wird aber durch die gesteigerte Grosse des Luftschiffkörpers auch eine wesentliche Vergrösserung der Maschinen anläge bedingt, wodurch die Baukosten natürlich ebenfalls steigen. Dazu kommt der höhere Preis des Heliums als weiteres verteuerndes Moment. Bei einem Heliumpreis AUTOMOBIL-EEVUE von heute etwa zwischen 2 und 3 BM. pro Kubikmeter stellen sich die Kosten für die Füllung auf etwa 400,000 RM. gegenüber einem Preis von rund 50,000 RM. für die Wasserstoff gasfüllung. Einige technische Massnahmen sollen helfen, Ersparnisse durchzuführen: innerhalb der Heliumballonets sollen Wasserstoffballonets angeordnet werden, aus denen die bei Erreichung der Prallhöhe und eventuell aus anderen Gründen abzublasende Gasmenge entnommen werden soll, so dass also kein Verlust des teuren Heliums eintritt. Weiter soll der Betriebsstoffverbrauch mittels Verwendung von Dieselmotoren eingeschränkt werden. Es entsteht die Frage, ob es bei diesem « Sicherheitsluftsehiff» nicht ratsamer ist, auf die Wasserstoffballonets ganz zu verzichten. Ein Teil der hierdurch entstehenden höheren Betriebskosten wird durch Verringerung der Versicherungsprämie eingespart werden können (die Versicherungsprämie betrug noch beim «L. Z. 127» pro Jahr 2.5 Prozent des Wertes). Es wird auch möglich sein, die Betriebskosten durch Senkung der Landekosten ganz erheblich zu verringern. Die Landungskosten spielen heute nämlich noch eine sehr bedeutende Rolle: sie betragen für die Haltemannschaft heute für eine einzige Landung etwa 1500 RM. Es sind daher Versuche unternommen worden, Raupenschlepper bei der Landung zu verwenden und so den Mannschaftsbedarf von 150 auf etwa 30—40 Mann zu verringern. Nach Angaben des Luftschiffkapitäns Dipl.-Tng. Ernst Lehmann betragen die Kosten für die Landeorganisation der Häfen bei einem Park von 4—5 Luftschiffen mit einem Gesamtwert von 20 bis 30 Millionen RM. heute immerhin zwischen 30—50 Millionen RM • hier sind also durch Verbesserung und Verbilligung der Landemethoden noch sehr erhebliche Einsparungen möglich. der Dieselmotoren mehr als ausgeglichen, sowie es sich um Fahrten über grössere Strecken handelt. Nach neunstündigem Betrieb der Motoren ist der Unterschied im Brennstoffverbrauch bereits so gross, dass der Dieselmotor, relativ gerechnet, «nichts mehr wiegt», d. h. der Brennstoffverbrauch des Benzinmotors ist um das Gewicht des Dieselmotors grösser. Bei längeren Betriebszeiten, wie sie ja gerade beim Luftschiff in Frage kommen,, ergeben sich so grosse Betriebskostenersparnisse und Nutzlastgewinne, dass über den Vorteil der Verwendung von Dieselmotoren im Luftschiffbau kein Zweifel mehr besteht: rechnet man noch den Fortfall der Feuersgefahr hinzu, der sich bei der Verwendung des schwer brennbaren Rohöls ergibt, so steht die Ueberlegenheit der Dieselmotoren für Luftfahrzwecke ganz ausser jeder Frage.. Beim «L. Z. 129» geht man in bezog auf die Vervollkommnung der Maschinenanlage insofern noch einen Schritt weiter, als man zwecks Verringerung de Besatzung und Vereinfachung des Betriebes zu, grösseren Maschineneinheiten übergeht. Der «L. Z. 129» wird mit 4 statt 5 Maschinengondeln ausgerüstet. Die Rohölmotoren von je 900 PS. Leistung werden zurzeit bei den Maybach-Werken in Friedrichshafen gebaut. Die Gesamtmaschinenanlage wird also von 2800 PS. beim «L. Z. 127» auf 3600 PS. erhöht, wodurch auch die Reisegeschwindigkeit nicht unerheblich höher werden wird. Das neue Luftschiff erhält noch eine Reihe weiterer, sehr interessanter Verbesserungen, so z. B. wird es mit der selbsttätigen Steuermaschine ausgerüstet, die sich ja auf grossen Seeschiffen schon ausgezeichnet bewährt hat. In diesem Zusammenhang ist der Hinweis nicht uninteressant, dass der «Graf Zeppelin» seit dem letzten Umbau ebenfalls elektrisch gesteuert wird. Auf diese Weise lässt sich die Steuerung; so weit erleichtern, dass ein Steuermann gespart werden kann, was wegen der Gewichtsverminderung sehr wichtig ist. Die Betätigung der Steuerflächen, die von der Führergondel aus durch Seilzüge Hinsichtlich der Verwendung von Roh-bewegölmotoren haben sich einige Schwierigkeischen Rudermaschine nach dem System werden, geschieht bei der elektriten aus dem gegenüber den Benzinmotoren Siemens-Schuckert durch 2 Druckknöpfe, heute noch etwas höheren Gewicht dieser die einen kleinen Elektromotor ein- und ausschalten, der über ein Schneckenvorgelege Motoren ergeben. Der Gewichtsunterschied von etwa 500 Gramm pro PS. wird jedoch die Seiltrommeln antreibt. Eine Störung der durch den geringeren Brennstoffverbrauch Funkempfanger durch die Elektromotoren N* 89 ist durch geeignete Massnahmen ausgeschaltet. — Weiter wird ein Kreiselkompass eingebaut und auch ein Echolot ist vorgesehen. Ein Instrument zur Angabe der effektiven Geschwindigkeit des Schiffes fehlt vorläufig noch. Die Funkstation erhält nicht wie noch beim «L. Z. 127» einen grossen Normal- und Langwellensender, sondern wird mit einem kräftigen Kurzwellensender zur Ueberbrückung grösster Entfernungen versehen; der Normal wellenverkehr wird mit dem schon jetzt benutzten Flugzeugsender durchgeführt werden. Die Passagierräume werden nicht mehr in eine besonderen Gondel, sondern im Innern des Luftschiffkörpers angeordnet werden. Ein 20 Meter langer und 2,5 Meter hoher Aufenthaltsraum sowie als besondere Neuerung ein 50 Meter langer Promenadenweg werden den Passagieren zur Verfügung stehen. Deutschlands Flugzeugexport. Soweit es sich um fahrbereite Maschinen handelt, hat der Exportabsatz der deutschen Flugzeugindustrie in diesem Jahre einen neuen Rekordumfang aufzuweisen. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres ist die deutsche Ausfuhr fertiger Flugzeuge gegenüber der Parallelperiode des Vorjahres dein Werte nach um rund 135% von 2.58 Mill. Bm. auf 6,07 Mill. Rm. gestiegen. Die Entwicklung der Fhigzeugausfuhr, der übrigens nennenswerte Importe nicht gegenüberstehen * (1931 bisher zwei Flugzeuge im Werte von Bm. 45 000). geht aus nachstehender Aufstellung hervor: Stückzahl Mil!. Rm. 1926 14 0.83 1927 54 3.39 1928 95 5.33 1929 130 7.06 1930 148 f).91 7 Monate 1029 9

N° 89 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE Aus d« Grabarbeiten und Strassenzustand. Zufolge verschiedener Reklamationen aus dem Leserkreise haben wir uns mit folgender Mitteilung an das Tiefbauamt der Stadt Bern gewandt: «Im Breiteürain-Quartier sind vor nicht allzu langer Zeit ir. einer Anzahl Strassen Gräben aufgerissen urd nachträglich wieder zugedeckt worden. Es handelt sich dabei wohl um Arbeiten, die im Zusammenhang mit der Umänderung des elektrischen Spannungsnetzes erfolgen. Nun sind aber diese Gräben in sehr unzulänglichem Masse aufgefüllt worden, so dass eine empfindliche Niveaudifferenz zwischen dem bisherigen Belag und der Aufschüttung besteht, welche hauptsächlich beim Befahren mit Automobilen sich nicht nur lästig, sondern geradezu schädlich für das Chassis auswirkt Es suid uns denn auch schon von mehreren Seiten Reklamationen in diesem Sinne zugegangen, wobei ein Automobilist sogar mitteilte, dass er einen Federbruch auf das Passieren eines solchen aufgefüllten Grabens zurückführe.» Dazu teilt uns das Tiefbauamt folgendes mit: «Wie Sie richtig vermutet haben, rühren die .flrabarbeiten von der Umänderung des elektrischen Spannungsnetzes her. Wir haben schon vor einer Woche das Stadt. Elektrizitätswerk aufgefordert, die Gräben aufzufüllen und die Strassenlx»lf/;e unverzüglich einbauen zu lassen Nach unserer heutigen Erkundigung sind die diesbezüglichen Belagsarbeiten eben dei Stuag vergeben worden, und wir werden auch dafüi sorgon, dass den gerügten Uelielständen unverzüglich abgeholfen wird.» Radfahrer und Langholzfuhrwerke fahren nachts ohne Beleuchtung. Man schreibt uns: Wiie schwer es hält, eine gewisse Sorte von Fahrzeugbenützern und Fuhrleuten zur Verkehrsdisziplin zu bewegen, geht aus der Tatsache hervor, dass heute noch im Kanton Schwyz ein erheblicher Teil von Radfahrern und Fuhrwerken nachts ohne Licht fahren. So traf ich kürzlich auf der verkehrsreichen Durchgangsstrasse Bach—Reichenburg eine ganze Reihe von Radfahrern, die abends nach eingetretener Dunkelheit gerade in. der Zeit des grössten Durchgangverkehrs ohne Licht fuhren. In den letzten Tagen hatte ich wiederum Gelegenheit, zwischen Biberbrücke und Einsiedeln bei dunkler Nacht ein Langholzfuhrwerk ohne jegliche Beleuchtung zu treffen. Es ist eine sträfliche Unverantwortlichkeit, wie solche Leute durch ihr Verhalten die Verkehrssicherheit gefährden. Fast jeden Tag kann man der Unfalichronik entnehmen, wieviel Unglück durch unbeleuchtete Fuhrwerke entsteht. Die Folge ist gewöhnlich ein schwerer Unfall, dem der unschuldig Betroffene nicht selten erliegt. Es darf unter den heutigen Verkehrsverhältnissen einfach nicht mehr vorkommen, dass nachts unbeleuchtete Fahrzeuge anzutreffen sind. Es ist Pflicht der Polizei hier zum Rechten zu sehen, aber man sieht an gewissen Orten nur die Fehler des Nächsten, aber vor der eigenen Türe kehrt man nicht. J. Z. $g» ist für alle Widerhandlungen gegen die bestehenden Vorschriften ab Seiten des Fahrers des betr. Fahrzeuges verantwortlich und in iedem Falle haftbar, wenn der Widerhandelnde nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann. » Gestützt auf diesen Gesetzesparagraphen haben tatsächlich die schwyzerischen Behörden das Recht auf den Eigentümer des Wagens zu greifen, sofern nicht der verantwortliche Fahrer zur Rechenschaft gezogen werden kann. Bereits im Jahre 1927 rekurierte ein Zürcher Automohilist wegen Rechtsverweigerung an die staatsrechtliche Abteilung des Bundesgerichtes, indem er dartat, dass er den schwyzejischen Gerichtsbehörden den Beweis für sein Alibi an einem Orte ausserhalb des Kantons Schwyz angeboten habe. während sein Wagen zu gleicher Zeit auf einer schwyzerischen Strasse kontrolliert worden sei. Die staatsrechtliche Abteilung des Bundesgerichtes (Band 53 I, No. 58) wies aber den Rekurs des Automobilisten ab, indem sie ausführte, dass das Angebot des Automobilisten sein Alibi zu beweisen für die schwyzerischen Behörden unerheblich gewesen sei. denn damit wäre ihnen nicht die Möglichkeit geboten gewesen, den verantwortlichen Fahrer zur Rechenschaft zu ziehen. Der Eigen tümer des Automobils ist somit nach bundesgerichtlicher Rechtssprechung gehalten, den verantwortlichen Fahrer zu nennen (was Sie getan haben) aber auch dessen genaue Adresse bekannt zu geber (was Sie noch unterliessen). damit die schwyzerischen Behörden den verantwortlichen Fahrer zur Rechenschaft ziehen können. Die Antwort des zuständigen Schwyzer Ge meindepräsidiums vom 8. Oktober 1931 ist somi 4 richtig. Sie könnten ein Abwälzung der Busse nin dadurch erreichen, wenn Sie die eenaue Adresse Ihres Aushilfschauffeur8 bekannteeben könnten Aus Ihrem Schreiben ergibt sich ferner, dass di' Widerhnndlung von Ihrem Aushilfscha i uffeur arr 25. August 1931 begangen worden ist. während Sio das Strafmandat erst am 28. September 1931 zugestellt erhielten. Die schwyzerische Verordnung über die Verhän gung und Bestrafung von Geldbussen vom 30. Mär:' 1857 bestimmt in Art. 13 : «Der zuständige Polizeibeamte hat innerhalb 8 Tagen nach Erfolg der Anzeige und wenn der Schuldige verhaftet (Art. 14) innert 24 Stunden die Geldbusse und die Kosten zu bestimmen und von denselben dem Beteiligten (Verzeigten) schriftlich Mitteilung zu machen. Der Tag der Eröffnung oder Mitteilung des Entscheides wird hiebei nich! mitgerechnet. » Nach einer Mitteilung einer mit den schwyzerischen Verhältnissen vertrauten Person, soll für das Zustandekommen des Strafmandates eine unbedingte Vpraussetzung sein, da-ss es binnen der im vorerwähnten Gesetz und § 13 vorgesehenen Frist von 8 Tagen eröffnet wird. Da nach Ihrer Darstellung von dem Datum der Widerhandlung bis zur Eröffnung des Strafmandates mehr als 1 Monat verstrich, so dürfte dieso vorerwähnte Verfahrensvorschrift verletzt worden sein. Es erhebt sich nun aber die Fräse, ob Sio durch Ihren Einspruch vom 2. Oktober 1931 nicht die Zustellung des Strafmandats rechtsgültig anerkannt haben, trotz der Verspätung und wir würden Ihnen deshalb empfehlen, einen schwyzerischen Anwalt anzufragen: a) Ob Sie Aussicht hätten, wegen der Verlet- Anfrage 1092. Bussenverfügung. gegen den Eigentümer eines Wagens, statt gegen den Fährer. Ende Augü'st d. J7 loiir angeblich einer meiner zung dieser Verfahrensyorschrift. von der Fahrer mit einem Cär-Alpin auf einer von der Gemeinde Sattel verbotenen Strasse. Am 28. Septem- Sie Einspruch erhoben hätten, oder ob dieser Busse freigesprochen zu werden, trotzdem ber erhielt ich als Inhaber des Wagens einen Bussenzettel (Betra.g mehr als Fr. 50.—). Mit unten- Zustellung bedeute. Einspruch die rechtsgültige Anerkennung der stehendem Schreiben sandto ich den Wisch zurück: h) Ob Sie die Busse auf Ihren Aushilfschauffeur abwälzen könnten, wenn Sie umgehend « Im Besitz Ihrer Strafverfügung, welche Ihnen anbei retourniere, muss ich Ihnen mitteilen, dass dessen genaue Personalien und jetzige ich den betr. Wagen nicht selbst geführt habe. Es Adresse bekanntgeben könnten. war dies einer meiner Chauffeure, der aushilfsweise bei uns beschäftigt wurde, sich aber seit da die Praxis in Ejnspruchssachen gegen Straf- Wir müssen Ihnen zu diesem Vorgehen Taten. 8 Tagen im Militärdienst befindet. Nach Ablauf mandate in den verschiedenen Kartonen sehr verschieden gehandhabt wird und in einzelnen Kan- des Dienstes tritt er bei einer andern Firma in Arbeit. Ich kann nicht verstehen, wieso der Mann auf das verbotene Mühlegässli gekommen ist, da tonen die Nichteinhaltung der Ausfertigungsfristen er doch die Route Morsarten—Sattel—Einsiedcln keine wesentliche Bedeutung für das Zustandekommen eines Strafmandates hat; denn doTt wird die zu fahren hatte. Ausfertigungsfrist nur als Ordnungsfrist gewettet. Ich ersuche Sie, das Strafmandat dein strafbaren Manne selbst zuzustellen, da ich nicht sicher bin, ob er nach dem Dienst nochmals bei uns vor- , beikommt oder nicht. Lohnguthaben hat er bei uns nicht. » Gute Strassen Wäre die Bussenverfüjrung innfrt angemessener Frist mir zugestellt worden, so wäre der fehlbare sind ein wichtiges Erfordernis bei Tourenfahrten. Je weniger Sie die Fährung der Chauffeur noch hier gewesen und hätte sich verantworten' können. Bin ich zur Bezahlung der Route durch Angabe von zu durchfahrenden Busse verpflichtet? S. M. (A.) Antwort • Wir müssen Ihnen mitteilen. d*ss Ortschaften im voraus bestimmen, wenn Sie die ecTrwyzerisfhe VollziehungsvRrordnung zum interkantonalen Konkordat betreffend den Verkehr sto eher können wir für Sie gute Strassen die Ausarbeitung einer Route wünschen, de- mit Motorfahrzeugen und Fahrrädern (Kantons- 1 aussuchen. ratbeschluss vom SO. November 1028. abgeändert am 15. Mai 1029) in § 5 bestimmt • Breitenrainstrasse 97, Tel. Bollwerk 39.84. «Der Eigentümer eines mit Kontrollnummor Touristikbureau der Automobil-Revue, Bern* versehenen Motorfahrzeuges orler Fahrrades, welcher dieses pinom anrlp^n zur Tiotiüt/UTiff nh»r1ns«t. Der Frost kommt! Haben Sie schon „Meeting des routes pavees" Dieser alljährlich in der Umgebung von Lille (Frankreich) stattfindende Nutzfahrzeug-Wettbewerb stellt sowohl durch die Wettbewerbsbedingungen selbst, als besonders auch durch die sehr schlechten nordfranzösischen Pflasterstrassen die höchsten Anforderungen an die beteiligten Wagen. INTERNATIONAL- Schnellastwagen errangen schon am MEETING von 1929 und am MEETING von 1930 je einen Herstellen 10. bis 20. September 1931: im Kühlwasser I fi Fnrhenindustrie Aktienaeseüschdft Frankfurt am Main I. KATEGORIE-PREIS Diesen früheren Erfolgen fügte INTERNATIONAL am diesjährigen Meeting traditionsgetreu einen weiteren hinzu: „Schau diesen schönen, eleganten Wagen I" ...... Einverstanden. das ist ja ein INTERNATIONAL- Schnellastwagen mit Zwischengetriebe, 14 PS, 1500 kg Nutzlast erreichte das Ziel strafpunktfrei und erhielt den I. PREIS seiner Kategorie, sowie den SPEZIALPREIS Fritz Hübscher, Rhelngarane, Schaffhauspn. International Harvester CompanyA.G. Hohlstrasse 100 ZÜRICH Tel. 35.760/61