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E_1931_Zeitung_Nr.089

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N°89 II. Blatt BERN. 30. Oktober 1931 II. Blatt BERN. 30. Okiober 1931 Techn« Rundsihau Bessere Reifenadhäsion durch Kokosfasern. Ein neues deutsches Patent sieht die Versetzung des Rerfengummis mit Kokosfasern vor. Die Kokosfasern sollen die Adhäsion des Gummis auf schlüpfrigen Asphaltstrassendecken verbessern. -s. Neuer Schneckenantrieb. Eine englische Firma hat ein neues Schneckengetriebe für Automobil-Hinterachsantriebe geschaffen, das bei Messungen im englischen National Physical Laboratory den bisher unerreichten Wirkungsgrad von 97,6 Prozent aufwies. Die mit diesem Wirkungsgrad übertragende Leistung 'betrug 86 HP und die Tourenzahl 2000 pro Minute. Der grosse Fortschritt gegenüber bisherigen ähnlichen Getrieben soll dem Umstand zu verdanken sein, dass infolge einer neuen Verzahnungsform die Berührungsflächen des treibenden und antreibenden Organes viel grösser sind und dass beständig ein Öelkeil zwischen diese Berührungsflächen gepresst wird, so dass die Reibung zwischen Metall und Metall praktisch aufgehoben ist. -s. Kreisel zur AutostabHisierang. Atrs Deutschland kommen wieder einmal sensationelle Berichte über eine «vor einigen Tagen» perfekt gewordene Erfindung, den Kreisel zur Stabilisierung des Automobils anzuwenden. Aber nicht nur eine ganz hervorragende Stabilität des Wagens will man diesmal erreicht haben. Der Kreisel soll auch ausschliessen, dass der Wagen ins Schleudern kommen kann, soll weiter eine Erleichterung des Wagenaufbaues gestatten, den Brennstoffverbrauch vermindern und — das beste — die Herstellungskosten des Wagens vermindern. Die Karosserie ist den Berichten zufolge wiegenartig an nur zwei Punkten aufgehängt, einmal vorn und einmal hinten. Dass sie beim Einsteigen und Kurvenfahren nicht zu baumeln und « gigampfen » anfängt, verhindert der Kreisel so nebenbei natürlich auch noch, Eine praktische Vorführung dieses Wunderwagens wäre sicher ganz amüsant. Nur schade, dass das Fahrzeug nicht auch noch einspurig ist. Es hätte dann wenigstens ein Studienobjekt für ernsthafte zukünftige Kreiselanweiidungen abgeben können. -s. Ein «tönender» Winker. Ein Fahrtrichtungsanzeiger ist im allgemeinen ein ziemlich nützliches Instrument. Einzelne Behörden haben ihn sogar als so nützlich betrachtet, dass sie sich veranlagst fühlten, seinen Einbau als obligatorisch zu erklären. Unzweifelhaft verfehlt aber ein Winker seinen Zweck, wenn man ihn zu bedienen vergisst. Lässt man den Winker nach einem Abbiegen versehentlich in der Abwink-Stellung stehen, so können sich sehr unangenehme, wenn nicht gefährliche Situationen ergeben. Bleibt der Richtungsanzeiger versehentlich beim Abstellen des Wagens eingeschaltet, so kann er die Batterie über Nacht vollständig entladen, so dass man vielleicht am anderen Tag nicht einmal mehr den Motor in Betrieb setzen kann. Bei gewissen Winkersystemen ist dem Fahrer eine Kontrolle der jeweiligen Stellung des Richtungsanzeigers vom Führersitz' aus nur unter Ausseracbtlassen der Fahrbahn möglich, wenn überhaupt. Im «Motor und Sport» schlägt deshalb ein Dr. Petzold eine sinnreiche akustische Sicherung vor. Sie besteht aus einem einfachen elektrischen, in den Stromkreis der Winker eingeschalteten Summer. Betätigt man den linken Winker, so ertönt ein heller Summton. Winkt man nach rechts ab, so summt der Summer in einer anderen Tonhöhe. Diese Möglichkeit einer akustischen Kontrolle scheint uns noch besser als die beim Scintilla-Fahrtrichtungsanzeiger vorgesehene Kontrollmöglichkeit durch ein am Instrumentenbrett aufleuchtendes Blinklicht. Denn erstens weiss man aus der Tonhöhe sofort, ob der Winker nach links oder rechts weist, und zweitens wird man das Kontrollsignal weniger leicht missachten, weil es nicht auch noch an den schon sehr stark in Anspruch genommenen Gesichtssinn appelliert, sondern an das Gehör, das am Knrvenfahren ja nicht sonderlich beteiligt ist. -s. Auspuffventile mit Kupfereinsatz. Die Auspuffventile von Verbrennungsmotoren sind beständig sehr hohen Temperaturen unterworfen. Schon bei einem mittelmässig belasteten Tourenwagenmotor arbeiten sie in Mantel um das Kupfer-Ventil herum. Messungen haben gezeigt, dass ein Ventilschaft dunkel rotglühendem Zustand, bei stark belasteten Rennmotoren erreichen sie aber so- Durchmessers des ganzen Ventilschaftes mit einer Kupfereinlage von 40 Prozent des gar helle Rotglut. Zieht man noch in Be-ebensovietracht, dass ein Ventil sehr starke mecha- ausschliesslich aus Stahl hergestellter Ventil- Wärme abzuleiten vermag wie ein nische Beanspruchungen aushalten muss und schaft von 3mal grösserem Durchmesser, -s. sich nicht verziehen soll, so lässt sich leicht ermessen, dass für die Ventile nur ein ausgesucht gutes Material in Frage kommen rXBi Fahl kann. Die Ableitung der Wärme erfolgt bei den Ventilen hauptsächlich über den Ventilschaft. Eine Wärmeableitung über den Ventilsitz ist ja nur in verhältnismässig kurzen Momenten möglich, und zudem bieten sich hier der abfliessenden Wärme nur kleine Uebergangsflächen. Um die Ableitung der Wärme zur Ventilführung zu verbessern, müsste in erster Linie die Wärmeleitfähigkeit des Ventilschaftes vergrössert werden. Am besten ist das bisher dadurch gelungen, dass man den Ventilschaft hohl ausführte und teilweise mit bestimmten Salzen ausfüllte. In der Nähe des Ventiltellers wird dieses Salz durch die Hitze geschmolzen und verdampft und entzieht damit dem Ventilteller Wärme. Das vergaste Salz strömt dann gegen die unteren, kühleren Wände des Ventilschaftes, wo es kondensiert, dabei die Wärme wieder abgibt und nun in flüssigem, kühlerem Zustand wieder dem Ventilteller zufliesst. Das Salz übt also im Ventil die gleiche Wirkung aus wie das Wasser im Kühlsystem des Motors, indem es selbsttätig einen ständigen Wärmetransport besorgt. Derartige mit Salz oder manchmal auch mit Quecksilber gefüllte Ventile finden ziemlich häufig bei Flugmotoren Verwendung. Eine andere Art der Wärmeableitung ist die, dass man das ebenfalls ausgebohrte, aber diesmal unten offene Ventil dauernd mit frischem, kühlem Oel ausspült Neu hinzu kommt nun die Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit des Ventilschaftes durch in diesen hinein geschmiedete Kupfer- Einlagen. Kupfer hat ein etwa 20mal besseres Wärmeleitvermögen als der für die Ventile angewandte Chrom-Nickel-Stahl. Die neue Kupfer-Einlage hat etwa die Form wie das Ventil selbst; das ursprüngliche Ventil aus Stahl bildet gewissermassen nur noch einen Zum Oelwecbsel. Die Schmierung des modernen Automobilmotors wird heute noch von vielen Automobilisten nicnt ernsthaft Buel n J