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E_1931_Zeitung_Nr.096

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Doch genug nun der

Doch genug nun der Plünderung. Es war Freiburg am besten St. Nectaire. Genügen 2 Tage und ist ein grosses kulturelles Verdienst von für die Hinfahrt (Etappen von ca. 900 bis 320 km)? Ich wäre dankbar für Angabe der Strassennummern in Frankreich und bei grossen Städten ev. 'O. J. Bierbaum, das Auto literarisch eingeführt zu haben. Zu einer Zeit, wo man viel- auch der Durchgangsstrassen. W. A. in F. fach glaubte, die Technik erdrossle die 'Poesie, hat Bierbaum bewiesen, dass auch 'die moderne Technik Kunst und Schönheit •vermittelt, sofern man sie zu empfinden in der Lage ist. (Ende.) Toaren-Sprechsaal Touren -Antworten T. A. 774. Murnau. Ich empfehle Ihnen folgende, zwar nicht unbedingt kürzeste, aber zweifellos beste Route: Aaran, Zürich, Winterthur, Wil, St. Gallen, Bregenz, Weiler. Immenstadt. Kempten, Nesselwang, Füssen, Steingaden. Schongau, Weilheim, Murnau. Wenn auch dieses Itineraire (besonders auf der Karte gesehen), etwas zickza-ckig anmutet, so hat es doch den Vorteil, nur gute und sehr gute Strassen aufzuweisen und auch landschaftlich viel zu bieten. Etwas kürzer, aber nicht durchwegs so gut ist die Strecke über Bregenz, Isny, Kempten, Ksufbeuren, Mkt. Oberdorf, Schongau, Weilheim, Murnau. Karte: Oberbayern, Verlag Automobil-Revue, 1:250,000. E, Ch. in B. Touren -Fragen T. F. 775. St. Nectaire. Wie erreiche ich von Wir fragen ! Unsere 25 Fragen. Zur Abwechslung schalten wir in die Folge der beliebten Kreuzworträtsel wieder einmal unsere 25 Fragen ein, die seinerzeit grossen Erfolg bei unsern Lesern hatten. Wir hoffen, dass auch die neuen Fragen wieder freundlicher Aufmerksamkeit begegnen; es wird uns freuen, wenn sich möglichst viele Leserinnen und Leser ein wenig auf diesem Gebiete allgemeiner Bildung üben und uns ihre Versuche einsenden. Für die besten Antworten sind Preise ausgesetzt. Es ist kaum anzunehmen, dass alle Fragen richtig beantwortet werden können. Wir muntern Sie deshalb auf, auch teilzunehmen, wenn Sie nur einen Teil der Fragen beantworten können. Einsendungen mit der Kuvert-Aüfschrift «25 Fragen » werden bis 2. Dezember entgegengenommen. Die Fragen : 1. Wie heisst der Begründer der schweize- AUTOMOBTL-REVUE If31 — N» 9« rischeil Uhrenindustrie, and wann lebte er? 2. Welches ist der Hauptbestandteil des menschlichen Körpers ? 3. Was sind Vitamine ? 4. Seit wann kennen wir den Meter als Masseinheit ? 5. Von welchem Maler stammt das berühmte Gemälde des « Blue Boy » ? 6. Weshalb entstehen Ebbe und Flut ? 7. Was ist Beri-Beri ? 8. Wen nennt man «Vater der Geschichte»? 9. Wer war Tycho Brahe? 10. Aus was besteht die schwarze Mine des Bleistifts ? 11. Was ist Harakiri ? 12. Wer ist Alired Döblin? 13. Welcher berühmte, kürzlich verstorbene Gelehrte schrieb unter anderm hochbedeutsame Werke über das Leben der Ameisen ? 14. Was bedeutet « Deus ex machina » ? 15. Welchen örtlichen Ursprung hat der neue Modetanz « Rumba » ? 16. Auf welchem künstlerischen Gebiete spricht man heute viel von der neuen Bewegung « Avantgarde » ? 17. Was ist ein Hypochonder? 18. Welcher bedeutende Dichter wird nächstes Jahr wegen der Vollendung des hundertsten Todestages geehrt werden ? 19. Was bedeutet « Dumping » ? 20. Wie heissen die auf alten griechischen Abbildungen und Statuen vorkommenden Gestalten mit männlichem Oberkörper und Pferdeleib? 21. Welchem Umstand Ist es zuzuschreiben, dass unsere stehenden Gewässer niemals bis auf den Grund hinab gefrieren können? 22. Welcher neue Schweizer Dramatiker behandelte in einem grossen Drama die Gestalt des Genfer Reformators Calvin? 23. Wer ist Rene Clair ? 24. Welcher Automobilrennfahrer wurde dieses Jahr mit dem Titel « Europameister » geehrt ? 25. Welcher lebende deutsche Philosoph und Schriftsteller hat In seinem Buch über die Völker Europas die Schweizer sehr ungünstig kritisiert? Die neue Zeit das moderne handgehämmerte Besteck In echt Silber 0.800 und schwerster 100er Versilberungerhältlich. » r» ?_• SILBER, WARENFABRIK SCHAFFHATJSEN t/nafefes t'st

N° 96 — 1931 AUTOMOBIL-KCVUE 11 Gaschäftsherrn, Sie für NichtbetrJebsunfälle zu versichern, besteht nicht. Sia fallen auch nicht unter die Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters, indem der Fahrer sowie die nahen Verwandten des Fahrzeughalters von der Haftpflichtversicherung ausgeschlossen sind. Wenn Sie als Insasse versichert zu sein wünschen, müssen Sie eine SpezialVersicherung abschliessen. * ¥. C. S. Autosektion St. Gallen-Appenzell Jahresfeier vom 21. November, im Uhler, St. Gallen. Die Jahresfeier sei zur guten Tradition der Sektion geworden, führte ihr Präsident in seiner gehaltvollen Begrüssung aus. Diese Feststellung deckt sich mit den Erinnerungen aller Gäste, welche seit der Einführung des Jahresfestes der Einladung Folge geleistet haben. Wer die bisherigen Anlässe nochmals in seinem Geiste Revue passieren lässt, wird aber nicht nur die gute Tradition, sondern auch den markanten Fortschritt und das stets verfeinerte Geschick, dieselben zu arrangieren, mit Vergnügen konstatieren. Ich erinnere mich noch gut des ersten geselligen Anlasses, den die Ortsgruppe St. Gallen-Stadt wagte und der als der eigentliche Vorläufer des nunmehr zu einem Sektionsfest ausgebauten Abends gilt. Im sogenannten Gartensaal, der vergangenen Samstag kaum genügend Raum bot, um all die Tanzlustigen aufzunehmen, war damals alles vereinigt: Bühne. Gäste und Tanzparkett. Dieses Jahr mussten alle Räumlichkeiten des Hauses beansprucht werden, um die grosse Schar auch nur einigermassen unter Dach und Fach zu bringenl Das Vergnügungskomitee hat unter der rielbewussten und geschickten Aegide von Herrn Burk das Kunststück fertig gebracht, das letztjährige, reichhaltige Programm noch um einige Wertgrade zu steigern, obwohl man schon damals mit dem Gebotenen vollauf befriedigt war. Man liess dieses Jahr alle Minen organisatorischer Kunst spielen und hat das vielseitige Programm sogar in einen eigentlichen < Fahrplan» eingefasst, der getreulich darüber Auskunft gab, was von 8.15 Uhr abends bis 2.20 Uhr morgens in jeder Viertelstunde geboten werde. Derweilen funkte eine moderne Lichtreklame etändig die drei Buchstaben T.C. S. in die spätherbstliche Nacht hinaus und kündete in ihren Lichtstrahlen, dass der UhleT und seine vielhundertiöpfige Gastung unter ihrem Zeichen stehe. Die Eröffnung des Programmea hatte wiederum die Stadtmusik übernommen, die zwar dieses Mal keine Gelegenheit mehr hatte, ein ganzes Konzertprogramm zu bestreiten, dafür aber für ihre künstlerischen Darbietungen um so aufmerksamere ZuhöreT fand. Herr Gerichtspräsident Lutz konnte seine dem Ernst der Zeit fein amgepassten Worte der Begrüssung nicht nur an eine überaus stattliche Zahl von Sektionsmitgliedern und Angehörigen, sondern auch an eine Reihe \on Vertretern der Behörde, befreundeter Verbände und Clubs lichten. Die Nachbarsektionen Thurgau und Giarus hatten Delegationen entsandt. Der Aero-Clüb. der A. G. S., die Verkehrsliga u. a., Hessen sich durch prominente Mitglieder ihrer Vorstände vertreten und dokumentierten auf diese Weise ihrerseits, welcher Wertschätzung sich der T. C. S.-Anlass erfreute. Der Sektionspräsident verdankte gebührend die grosse Arbeit, welche bei der Durchführung des Festes einzelne Organe des Clubs auf sich genommen hatten und benützte die Gelegenheit, um sich auch anderen Dankespflichten der Sektion gleichzeitig zu entledigen. Wenn auch die dadurch besondere Ausgezeichneten sicher nicht auf klingenden Lohn oder äussere Auszeichnungen gerechnet hatten, so wurde doch die Geste, ihnen ein materielles Zeichen der Anerkennung zukommen zu lassen, restlos begrüsst. Es ist sicher eine schöne Sitte der Sektion, sich nicht auf zwar gutgemeinte und echt empfundene Worte zu beschränken, sondern ihnen auch die Tat folgen zu lassen, was wohl auch für alle ein Ansporn sein dürfte, um ihre noch freibleibenden Kräfte und Zeit in den Dienst des Clubs zu stellen. So wurde Herr Burk mit einem prächtigen Hors d'oeuvreg-Service, Herr Fierz im Auftrage des Zentralsitzes in Genf mit der T. C. S.- Kanne und der Präsident der Ortsgruppe Stadt, Herr Gross, in deren Namen mit einer gediegenen Tischlampe bedacht. Der Dedikation durch den Präsidenten war zu entnehmen, dass der Vorstand gar nicht so abgeneigt wäre, die drei sich für einen gemütlichen Hock nach arbeitsreicher Sitzung sehr gut zu einer Kombination eignenden Objekte in ihrer Zusammenwirkung gelegentlich auszuproben. Da die beiden Humoristen Scheim und Bernhard gerade mit ihrer Truppe in St. Gallen ein kurzes und erfolgreiches Gastspiel gaben, war es für den maitre de plaisir gegeben, sich deren Programm für den T. C. S. zu sichern. Die humoristischen Darbietungen aller Art, sowie Bernhards Einführungskonferenz, machten viel Spass und man hätte sich gerne noch stundenlang von diesen beiden Künstlern unterhalten lassen. Sie schienen aber den Erfolg weniger als einen Ansporn, als ein Zeichen der Ruhe zu pflegen, gewertet zu haben, sonst wäre wohl die vorgesehene' humoristische Finale nicht kurzerhand aus Abschied und Traktandum gefallen. Auch liess die anfänglich mit viel Schwung begonnene Conference im Laufe des Abends an Umfang nach, bis sie bei den letzten ProgTammnummern überhaupt ausblieb. Nicht, dass die übrigen Darbietungen und das synkopenschmetternde Tanzorchester nicht genügt hätten, um diese kleinen Lücken auszufüllen, welche den meisten wohl gar nicht bewusst geworden sind, wir halten aber dafür, dass es auch « Künstlern, die es nicht mehr so nötig haben», daran gelegen sein soll, ihTen Verpflichtungen in vollem Umfang nachzukommen. Wer sich für klassische Wiedergabe der modernen Tänze oder die Bereicherung seines eigenen Schatzes an Tanzschrittvarianten interessierte — und wer könnte sich heute noch dem Interesse am Tanze entziehen!—der hatte hierzu durch die Evolutionen eines geschickten Tänzerpaares beste Gelegenheit. Sogar der Gesang kam zu seinem Recht durch eine italienische Vertreterin dieser Kunst, womit also den Musen der schönen Künste reichlich Gelegenheit zur Abwechslung im Programm eingeräumt worden war. Viel Spass machte die Vorführung zweier Film«, welche interessante Episoden aus dem Sektionsbetrieb im Bilde festhielten. Ob sich nun alle, die auf irgend eine Weise zur Belebung des Filmes mitgewirkt haben, für die Filmlaufbahn eignen und nächstes Jahr nach Hollywood berufen werden, bleibe dahingestellt. Sicher aber ist, dass es besondeTS an der Tessinerfahrt hoch und lustig herund zugegangen sein muss. denn alle Bilder strahl-^ ten förmlich von Fröhlichkeit und Uebermut. * ~~ Die Revue-Girls haben ebenfalls nicht ganz gefehlt. Ihre Vertretung hatten einige schneidige Damenturnerinnen von St. Gallen übernommen. Dir Reigen liess die Zintraerk&fczchen in ganz besonders anmutigem Lichte erscheinen, und man wäre gar nioht abgeneigt gewesen, sich von dem einen oder anderen abstauben zu lassen 1 Kaum hatte man sich ein« Produktion angesehen, so lockten im Tanzsaal wieder Geigen und Saxophon zu TAUZ und Eigenproduktion, und man fand wahrlich kaum Zeit, um sich in der gemütlichen Bierstube für weitere Taten zu stärken. Der Fahrplan, der mit kleiner Verspätung (Fahrpläne sind nun einmal dazu da!) durchgeführt werden konnte, liess uns in diesem Vergnügungszuge die Stunden entfliehen, wie die Telegraphenstangen an uns vorbeihuschen, wenn wir im Bahncoupö oder im Wagen sitzen und längs der Landstrasse reisen. Dem Zugführer und all seinen Mitarbeitern gebührt volles Lob und Anerkennung. Sie haben sich allerdings damit eine recht schwierige Aufgabe aufgeladen: man erwartet nämlich von ihnen für 1932 ein ebenso gutes Programm, und das dürfte ihre Kräfte wieder voll in Anspruch nehmen 1 Auf alle Fälle hat der Abend erfüllt, was das Programm versprach und erreicht, was der Präsident wünschte: uns einen Lichtblick aus den verhangenen Nebelschwaden zu gewähren, die nicht nur in der Natur, sondern zur Zeit auch im Wirtschaftsleben den Herbst Allzudeutlich markieren. B. Autosektion Waldstätte Photographlen vom Famillenabend. Wir machen den Teilnehmern des Familienabends vom 14. November bekannt, dass die im Hotel cMonopol» aufgenommenen Photographien im Sekretariat, Schwaninplatz 8, zur Einsicht aufliegen. Bestellungen werden hier entgegengenommen. P. B. AUTOSEKTION SOLOTHURN. Ortsgruppi Ölten. Familienabend. Samstag, den 14. November, 8 Uhr abends, Saalöffnung im Hotel Schweizerhof» in Ölten für den I. grössern Clubanlass (Familienabend). Mit etwas bangem Gefühl harrten wir der Gäste, der schweren Krisenzeit eingedenk. — Mit noch nie dagewesener Pünktlichkeit und Besucherzahl füllte sich in ganz kurzer Zeit der Saal. — Ueber 200 Clubmitglieder und Gäste bezeugten ihre Zugehörigkeit zum Oltner Club. — Rings um den «Schweizerhof» standen in grossen Scharen die Autos I Gleich beim Eingang begrüsste, in wunderschöner Farbenpracht leuchtend, das TCS-Wahrzeichen unsere lieben Kameraden und Gäste. Hier hat sich unser Clubkamerad Hr. Loosli — auch mit seinen Schiessbuden im Innern und der Beleuchtung auf der Bühne — nnsern grossen Dank verdient. Ehre solcher Gesinnung. — 8 Uhr 45 wurde das reichhaltige Programm durch einen flotten Marsch eröffnet. Es folgte ein Prolog, verfasst von unserm lieben Sportpräsidenten, Hrn. Leupi, und feinsinnig vorgetragen von seinem Töchterlein. Reicher Applaus ehrte die Vortragende und den Verfasser. Einen tiefen Eindruck machten stets die Lieder des Männerchors, der unter der tüchtigen Leitung von Hrn. Marbeth sein grosses Können zeigte. — Gleich darauf wurde es am Präsidententisch lebendig. Hr. Notar W. Wyss, Präsident der Ortsgruppe Ölten, hielt seine Begrüssungsansprache. — Er freute sich über den grossen Besuch und schilderte liFVurzer, vorzüglich gefasster Ansprache das Gedeihen der Ortsgruppe, die bereits ihr viertes Jahr hinter sich und trotz manchem Sturm sich tapfer gehalten hat. Gerade in der jetzigen Zeit ballen sich wieder schwere Gewitterwolken über unserm Club zusammen, die, von starkem Westwind gepeitscht, das Schifflein gefährden wollen. — Doch mit starker und sicherer Hand hat der Präsident mit Vorstand, hinter denen sämtliche Mitglieder der Ortsgruppe unentwegt stehen, das Steuer in fester Hand behalten — (Möge der Kampf in ruhiger und sachlicher Art und im allseitigen Interesse des ganzen TCS. mit edler Ritterlichkeit geführt werden und zu einem guten Ende kommen. Der Berichterstatter.) Starker Applaus dankte dem Präsidenten für seine flotte Begrüssung. Herr Wild erschien nun als Komiker und bringt den «Herrn Binggeli». und seine Darbietungen reizten die Lachmuskeln der Anwesenden auf äusserste. — Es folgte nun, die Riege der Aarburger Damen. Wir können, sagen, dass diese Darbietungen eine Glanzleistung dieses Abends bildeten. — Wie wir nachträglich hörten, lernten viele unserer Clubkameraden noch das Dichten. — Das «Automobil vor Gericht» war gut, doch hörte man sagen, es sei nur eine kurze Geschichte gewesen. — Allzu kurz für viele. — Lang genug für diejenigen, die es «einstudieren» mussten. So wechselten bis zum frühen Morgen die echönen Darbietungen miteinander ab. Alles war sehr erfreut — Den Schluss bildete die Schnitzelbank deg «Byfangkomitees». — Wir müssen sagen, dass sich die Herren sehr viel Mühe gegeben haben. Mancher Kamerad war da überrascht, plötzlich etwas vor das Forum gebracht zu wissen, was er glaubte «nur ganz allein» zu kennen. — Dem «Byfangkomitee» auch an dieser Stelle besten Dank. Mit Tanz und Spiel und Gemütlichkeit endigte dieser I. Familienabend in schönster Harmonie. — Sagen wir «Auf Wiedersehen das nächste Jahr!» HBK. «»«£••«• |> k Asches Nachruf. In weiten Kreisen bedauert man den Heimgang von M. Ryffel jun. aus Giarus, Sohn des in der Ostschweiz gut bekannten Automobilhändlers E. Ryffel. M. Ryffel hat vor einigen Jahren eine mehrjährige Praxis in den französischen Peugeotwerken absolviert, um später seine Kenntnisse im väterlichen Geschäfte, der ja lange Jahre diese Marke vertreten hatte, zu verwerten. Damals schon zeigten sich die ersten Merk'male einer heimtückischen Krankheit, von denen der junge Manu durch Kuraufenthalte und streng diätes Leben Genesung erhoffte. Er führte während einiger Zeit die Verkaufsfiliale in Zürich und hat sich damals als erfolgreicher Einzelfahrer in einer internationalen Alpenfahrt ausgezeichnet. Leider hat ihm die Sorge um seine Gesundheit später nicht mehr erlaubt, dem Automobilsport, dem er das grösste Interesse entgegenbrachte, weiter zu huldigen. Mit den betagten Eltern steht ein grosser Freundeskreis aus dem -Privat- und Geschäftsleben an der Bahre des allzu früh Verstorbenen, dem es leider nicht vergönnt sein sollte, das väterliche Geschäft, das unter Vater Ryffel zu hohem Ansehen gediehen war, übernehmen und fortführen zu können. b. Wohlen - Meisterschwanden - Bahn Bekanntmachung, Warnung u. Verbot Es wird hiermit öffentlich bekannt gemacht, dass mit Genehmigung der kantonalen und eidgenössischen Aufsichtsbehörde für die Bahnübergänge bei km 2,250 und 2,410 in Villmergen Blinklichtsignalanlagen aufgestellt worden sind. Zum Schütze des Strassenverkehrs sind beidseitig der Bahnlinie dreieck- •förmige Tafeln mit 3 roten Blinklichtern und einer Warnglocke, gemäss Art. 4 b der eidgen. Verordnung betr. den Abschluss und die Signalisierung der Niveaukreuzungen der Eisenbahnen mit öffentlichen Strapsen und Wegen vom 7. Mai 1929, angebracht worden. Beim Herannahen eines Zuges gegen den Uebergang wird mit der Luftpfeife ein Achtungssignal abgegeben, und es zeigen die Blinklichtsignale sowohl bei Tag als bei Nacht in der Richtung gegen die Strasse hin 3 starke, rote Lichter, die abwechslungsweise aufleuchten und erlöschen, bis der Zug den Uebergang passiert hat. Gleichzeitig ertönt die Glocke. Wenn die Blinklichter und die Warnglocke in Tätigkeit sind, darf der Uebergang weder durch Fahrzeuge befahren noch durch Fussgänger überschritten werden. Die Haftbarkeit für Unfälle, die zufolge Missachtung dieser Warnung entstehen sollten, wird abgelehnt. Wir ersuchen jedermann, von dieser Publikation Kenntnis zu nehmen. Eltern und Pflogeeltern sowie die Lehrerschaft werden ersucht, die Kinder auf die Warnungseinrichtung aufmerksam zu machen und zu grösster Vorsicht bei Begehung des Bahnüberganges zu verhalten. Jedes Berühren, Stören oder Beschädigen der Blinklichtsignale und ihrer Zubehör ist strengstens untersagt. Fehlbare müssten unnachsichtlich auf Grund des Bundesgesetzes über die Handhabung der Bahnpolizei, eventuell auf Grund von Art. 67 des Bundesgesetzes über das Bundesstrafrecht der Schweiz. Eidgenossenschaft dem Richter verzeigt werden. Wühlen, den 20. November 1931. Wohlen-Melsterschwanden-Bahn Dit Direktion. Für erstklassige Retouchen rfrr rrrr Lorraine-Dietrich 6 Zyl., 17 HP, Modell 1928, Spezial-Karosserie und aller Komfort, ca. 30000 km gefahren, sehr preiswert umständehalber zu verkaufen Offerten unter Chiffre 11806 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen: Torpedo 5 Personen, Ia. Zustand, neu revidiert und gestrichen, mit Karosserie und Brücke, zum Auswechseln, Jahrgang 1929. Anfragen unt. Chiffre 52235 an die Automobil-Revue, Bern. Occasion maHimao zu verkaufen prima Motor, Fr. 900.—. Nitschmann, Clausiusstr. Zu verkaufen: Fiat 514 Innensteuerung, in sehr gutem Zustande (5000 km gefahren), Standort Bern. Preis Fr. 4800.—. 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