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E_1931_Zeitung_Nr.095

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16 ÄUTOMOBIL-REVUE

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$5 III. Blatt BERN, 20. November 1931 Wintersport und Automobil Der Wintersport — der noch relativ neuen Datums ist — hat in kurzer Zeit unter allen Schichten und Altersklassen der Menschen begeisterte Anerkennung gefunden. Heute wartet man mit ebenso grosser Sehnsucht auf den Winter, wie man früher den sentimentalen Frühling ersehnte. Das Leben im Winter beschränkt sich schon längst nicht mehr auf die gesellschaftlichen Veranstaltungen, die sich im bunten Wirbel die nun beginnende Saison hindurch wieder folgen. Die woissen Hänge und die gefrorenen Seen locken zur Ausübung des körperlich und seelisch ausgezeichnete Erholung bietenden Wintersportes, der die Massen wieder etwas zur Natur zurückgebracht und ihr die Abreaktion aller im Laufe des Jahres im stickigen Alltag aufgehäuften Bedrückungen ermöglicht hat. Die Skifahrer ziehen ihre schimmernde Spur in die reinen Hänge der Berge, die Bob- und Schlittenfahrer pfeilen auf besonders vorbereiteten Bahnen blitzschnell durch die winterhelle Herrlichkeit zu Tal, und auf dem Eise tummeln sich die Schlittschuhläufer, die Eishokey- und die Curling- Spieler. So beschränkt sich die «Wintersaison» schon lange nicht mehr nur auf Anlässe und Veranstaltungen, die sich «rund um den warmen Ofen» entfalten konnten. Wie im Sommer lockt auch jetzt die Natur den Menschen hinaus zu fröhlicher Erholung und innerer Erneuerung. Mit dieser rasch zunehmenden Bedeutung des Wintersportes ging auch die schnelle Entwicklung der Benutzung des Automobils im Winter. Früher galt es beinahe als feststehend, dass der Winter für das Auto nun einmal tote Saison bedeute. Erst damit, dass vor allem die Städter sich aus der drückenden Enge ihres Wohnortes in die klare Weite der winterlichen Land- .schaft flüchteten, um dort dem Sport zu huldigen, wurde auch das Automobil mehr zur Ausübung seiner Dienste herangezogen. Der sich immer mehr geltend machende geschlossene Wagen trug im Winter von Jahr zu Jahr mehr Menschen aus der Stadt hin- _aus. Mit dem Garagenschlaf war es endgültig vorüber, und heute ist es für den Automobilisten Selbstverständlichkeit, dass er auch im Winter seinen Wagen zur Benutzung heranzieht. Wintersport und Automobil traten in nahe Beziehung zueinander. Die überaus grosse Anpassungsfähigkeit des Automobils bewies sich auch wieder im Winter vorzüglich. In wenigen Stunden schon trägt es die frohgestimmten Sportsleute mit ihren Skiern in die weisse Bergwelt hinein.. Da, wo sich noch nicht dicke Schneemauern dem Wagen entgegenstemmen, ist es mit Hilfe der Schneeketten leicht Freuden des Wintersportes möglich, mühelos vorwärts zu kommen. Die starke Verwendung des Automobils für den Wintersport hat deshalb auch grosse wirtschaftliche Bedeutung. Einerseits sind an dieser erfreulich grossen Benutzung des Automobils alle einschlägigen Gewerbe stark interessiert, und anderseits bringt das Automobil auch den Kurorten und damit den Hotelbesitzern Zuwachs an Gästen. Nicht umsonst wiesen in den letzten Jahren unsere Winterkurorte eine rasche Zunahme der Frequenzzahlen auf. Die Möglichkeit, mit dem Automobil ganz — oder doch beinahe ganz — die Wintersportplätze zu er- reichen, hat sich in günstigster Weise aus- gewirkt. Man darf deshalb wohl ruhig dem Automobil einen grossen Teil des Erfolges N° 95 . Blatt BERN, 20. November 1931 zuschreiben, den die Fremdenindustrie der Schweiz im Winter in den letzten Jahren zu verbuchen hatte. Dass es durchaus möglich ist, mit dem Automobil im Winter auch grössere Strekken zurückzulegen, bewiesen schon früher und ganz besonders auch zu Beginn dieses Jahres die Konkurrenten an der gewaltigen internationalen Sternfahrt nach Monte Carlo. Sie brachten alle mitten im Januar^ zum' grossen Teil aus dem höchsten Norden kommend, 1000—3000 km bei Schnee, Eis und Frost hinter sich. Dass sich das Automobil auch als Fortbewegungsmittel mit Hilfe von Raupen an Stelle von Rädern stets grösserer Beliebtheit erfreut, ist eine bereits bekannte Tatsache. Die schweizerische Postverwaltung interessiert sich in ständig steigendem Masse für diese Neuerung, die sie sich zum Teil auch schon nutzbar gemacht hat So hat also das Automobil in der Förderung des idealen Wintersportes stark mitgewirkt; sowohl wirtschaftlich wie sportlich legt es neue Beweise seiner Vorzüglichkeit als modernes Verkehrsmittel ab! h(K Rasettrennen für Autos in Deutschland. Ffir alle Rennfahrer, welche an den Strassenund Bahnrennen der Saison noch nicht genug hatten, wurde kürzlich in München Gelegenheit geboten, sich an einer neuen Art von Rennen zu beteiligen. Es wurde nämlich auf der Pferderennbahn ein Grasbahnrennen für Wagen ausgetragen, wobei ganz beträchtliche Geschwindigkeiten erzielt "wurden. So erreichte v. Morgen auf Bu^atti ein Stundenmittel von 110,8 km, lief aber wegen der Handicapformel doch nicht als Erster ein. Der Sieg fiel dem Münchner Steinweg auf Amilcar bei einem Mittel von 100 km zu. z. Wenn Sie Im Winter Ihren Wagen benützen wollen, um Ihr gebiet zu erreichen oder wenn Sie eine kleine Tour unternehmen wollen, befragen Sie uns .über die Befahrbarkeit der Stras~ sen und die beste Route. Touristikbureau der « Automobil-Revu&*, Bern, Breitenrainstrasse 97, — Tel. Böll~ werk 39.84. Die Fälschung unserer Marke, bzw. der Verkauf anderer Oele untpr strafbarer Benützung unserer seit 1872 geschützten und damit ältesten Oelmarke Trade Mark nimmt in letzter Zeit wiederum derart Oberhand, dass wir unsere geehrten Kunden im eigenen Interesse bitten müssen, beim Bezug unserer Oele bei Ihnen persönlich unbekannten Verkäufern sich stets gegen Kassaquittung bestätigen zu lassen, dass ihnen das verlangte Valvoline-Oel verkauft worden ist. Im Falle Ablehnung dieser Forderung oder sonstigen Verdachts von Betrug bitten wir um umgehende zweckdienliche Angaben zur Verfolgung der Angelegenheit. Wir lassen selbstverständlich die Person des Meldenden wenn immer möglich ausser Spiel und vergüten sämtliche Auslagen. Die vorgenannte Tatsche ist überaus bezeichnend. Wäre die überlegene Qualität unserer Valvoline-Oele nicht über alle Zweifel erhaben, würde nicht ausgerechnet unsere Marke derart der Nachahmung oder Verfälschung ausgesetzt sein. VALVOLINE OELA.G., ZÜRICH Sonnenquai 1 Bellevue Du sollst nicht blenden! Jeder AufomobHisl kennt den besonde- / ren Reiz einer abendlichen Autofahrt, aber jeder Automobilist kennt audi die Schwie- ^ rigkeifen einer blendenden Beleuditung. Das Dämpfen Ihrer Liditer ist gefährlich, es ergibt zu wenig Licht für Sie und zuviel für andere. Die neuen PHILIPS DUPLO-LAMPEN bieten jedoch die ideale Lösung der Blendungsfrage. Das volle Lichtbündel wird durch eine einfache Umschaltung nach unten geworfen. Dieselbe Lichtmenge bleibt erhalten, ohne den Führer des begegnenden Autos zu blenden. Fahre sicher mit den neuen Philips Duplo- Lampenl Auf jedem modernen Wagen ohne Änderungen anzubringen. HilfflPS