Aufrufe
vor 11 Monaten

E_1931_Zeitung_Nr.095

E_1931_Zeitung_Nr.095

SP dhtf Der Angriff

SP dhtf Der Angriff gegen Campbeils Weltrekord. Wir haben bereits auf den bevorstehenden neuen Weltrekordversuch des Australiers Norman Smith hingewiesen, der mit seinem Rennwagen «Entreprise» dem Weltrekord von Campbell das Lebenslicht ausblasen will. Wie man nun erfährt, wurde als genaues Datum des Versuches der 8. Dezember 1931 festgesetzt, allerdings wird der Versuch nur unter der Bedingung ausgetragen werden können, dass sich die atmosphärische Lage an jenem Tage günstig gestaltet. Norman Smith wird bekanntlich an der Küste von Neuseeland starten. Die Geschwindigkeit, die er zu erreichen hofft, beträgt ungefähr 300 Meilen (482 km) in der Stunde, währenddem der Rekord von Campbell 246,09 Meilen beträgt. Die von Norman Smith angestrebte Geschwindigkeit kann nur auf der besonders ideal geeigneten Küste von Neuseeland ausgetragen werden. Der Fahrer wird rund 8 Meilen zum Anlauf und ungefähr 8 Meilen zum Auslaufe benötigen, so dass er für seinen Versuch eine vollständig ebene Strecke von rund 17 Meilen Länge braucht. Die Küste ist an der Stelle, wo Smith mit seinem Versuch starten wird, unglaublich lang und topfeben, und der Sand ist so hart, dass die Spuren der Räder nur mit Mühe ersichtlich sind. Smith beabsichtigt auch, den Weltrekord über fünf Meilen zu schlagen, den ebenfalls Malcolm Campbell besitzt. Der mit der offiziellen Kontrolle des Versuches beauftragte Auckland Automobil-Club ist bereits im Besitze aller durch den internationalen Sportkodex vorgeschriebenen Chronometrierungsapparate. mb. Klausenrennen 1932. Samstag den 14. November fand in Zürich eine Besprechung zwischen Vertretern des A. C. S. und der U. M. S. betreffend der Organisation des nächstjährigen Klausenrennens statt. Prinzipiell zeigte man sich mit der Durchführung des Motorradrennens anlässlich des Klausens 1932 einverstanden. Es soll versucht werden, das Motorradrennen wenn möglich noch auf den internationalen Kalender "einzutragen. Falls der Kalender der F.I.C.M. die Veranstaltung nicht mehr berücksichtigen kann, käme das Rennen auf alle Fälle als nationale Veranstaltung (mit internationaler Besetzung) zum Austrag. Mit der Durchführung des Gegen kalte Fiisse im Auto schützen Sie sich am besten mit den beliebten en KATZENPELZ-SCHUHEN ohne undmitKorkzwischen-Sohlen. Ia handgenähte Ski-Schuhe, Schlittschuhe und Stiefel vom erfahrenen Fachmann. Rennens soll der Motorfahrerclub Zürich beauftragt werden. mb. Winterfahrt Garmiscli-Partenidrchen. Für die erstmalig internationale Winterfahrt Garmisch-Partenkirchen, die vom 5.—7. Februar 1932 stattfindet, hat der Organisationsausschuss der beiden veranstaltenden Clubs (A.D.A.C. und B.A.C.) jetzt das genaue Programm festgelegt. Eingeleitet wird der Wettbewerb durch zwei touristische Prüfungen, eine 72-Stundenfahrt und eine 36-Stundenfahrt. Die 72-Stundenfahrt hat den Titel « Internationale Sternfahrt um den Goldpokal der Winterfahrt Garmisch-Partenkirchen». Es sind täglich 600 km Luftlinie zu fahren und möglichst viel europäische Hauptstädte zu berühren. Die 36-Stundenfahrt ist ein nationaler Wettbewerb und wird ähnlich der 72-Stundenfahrt gewertet, hier sind dementsprechend möglichst viele deutsche Landeshauptstädte zu berühren. Diese Durchfahrten werden nach Punkten gewertet. Die Sternfahrer müssen am 5. Februar in Garmisch eintreffen. Am 6. Februar folgt eine Schönheitskonkurrenz verbunden mit Pelzund Wintersportkleidungs-Modenschan und Photowettbewerb, ferner ist für diesen Tag das offizielle Eibseetraining vorgesehen. Am 7. Februar schliesslich finden die traditionellen Eibseerennen statt. Zuerst wird ein Vergleichsrennen zwischen Flugzeug, Auto und Motorrad zwischen den vorjährigen Siegern ausgetragen, dann folgen Rundstreckenrennen für Automobile und Motorräder, und zum Schluss wird man nach verschiedenen Kunstflügen erneut ein Vergleichsrennen sehen. Das in früheren Jahren veransaltete Bergrennen auf der Strasse Garmisch-Eibsee fällt im kommenden Jahre leider aus. E. R. Tour de France 1932. Die Organisatoren der Tour de France für Automobile, Motorräder und Flugzeuge tragen sich mit dem Gedanken, für das nächste Jahr die bisherige Formel, unter der die Prüfungsfahrt durchgeführt wurde, abzuändern und zwar in dem Sinne, dass Automobile, Motorräder und Flugzeuge nicht mehr miteinander konkurrieren werden. Man sieht zwei Rundfahrten um Frankreich vor : eine für Motorräder und Automobile und eine andere für Flugzeuge. x. 28. November bis 6. Dezember: Pariser Ntifzfahrzeugsalon. 9. bjs 20. Dezember: Brüsseler Autosalon. 9. bis 16. Januar: New Yorker Autosalon. 3urlcfi l Nächste Ausstellungen: e AUTO- UHLER- DECKEN MtLLER&MARTI Telßw2106 BERN Elgerplatzß Bei Anfraoen bitten wir um Anoabe der WaaenlK* Zxk verkaufen Verkehrspolizei Im Kanton Glarus. Ueber die polizeiliche Regelung des Straßenverkehrs mit Bezug auf die Motorfahrzeuge äussert sich soeben die landrätliche Kommission zur Prüfung des regierungsrätlichen Amtsberichts pro 1930/31. Die Zahl der Verkehrsunfälle sei stets im Wachsen begriffen, ereigneten sich doch schon dieses Jahr 7 Fälle mit tödlichem Ausgang. Die Kommission hält dafür, dass seitens der Polizeiorgane da und dort ein Unfall verhütet werden könnte, wenn sie sich mehr dieser Aufgabe widmen würden, z. B. durch Beobachtung des Verhaltens der Fahrer in Kurven und an gefährlichen Stellen überhaupt. Die Kommission anerkennt den Eifer verschiedener Amtspersonen, die Fahrer zur Erfüllung der Verkehrsvorschriften anzuhalten, allein es könnte ein Mehreres getan werden. Die Polizei sollte sich mehr ihrer eigentlichen Aufgabe bewusst werden. Es wäre auch angezeigt, nicht nur die Fahrer auf ihre Fahrtüchtigkeit zu prüfen, sondern auch dann und wann eine Kontrolle der Motorfahrzeuge auf ihre technische Zuverlässigkeit durchzuführen. In andern Kantonen werde in dieser Richtung mehr getan. Die Fahrzeugbesitzer würden dadurch von selbst gezwungen, auf sich selbst und ihre Fahrzeuge besser zu achten. Diese polizeiliche Kontrolle erscheine viel wichtiger als die Duldung höherer Geschwindigkeiten, die durch die Gerichte nicht berücksichtigt werden könnten, da sie über die gesetzlichen Vorschriften hinausgingen. Auffallend viele Velos fahren nachts ohne Licht. Auch sollten nicht nur die bespannten Fuhrwerke gut beleuchtet sein, sondern auch die Milchwagen, Gepäckwagen der Post etc. In dieser Hinsicht sollten die bestehenden Gesetzesbestimmungen ergänzt werden. Eine erhebliche Störung bringt während der Nacht der Lärm der Motorfahrzeuge, namentlich der Motorräder. Die Vorschrift in der kantonalen Vollziehungsverordnung zum Gesetz über den Motorfahrzeugverkehr, wonach jedes Motorfahrzeug mit einem wirksamen Schalldämpfer versehen sein muss und aussergewöhnlichen Lärm Hudson - Limousine Modell 1928, 6 Zyl., 6-Plätze, 4 Türen,.24 PS. in sehr gutem Zustande. Interessenten belieben ihre Anfrag* ea richten unter Chiffre 52014 an die Automobil-Revue. Bern. GENERAL-DEVISION V«»»U«»l»K|»«»lft£l« WiRZ HIPPER hydraulischer Motor* Dreiseiteii- Kipper verursachende Motorfahrzeuge vom Verkehr auszuschliessen seien, stehe wohl auf dem Papier. In einem neuen Gesetz, das in Ausführung des kommenden Bundesgesetzes erlassen werden muss, sollten die Motorräder ähnlich besteuert werden wie die Autos, d. h. die Steuer wäre nach der Zahl der Pferdestärken abzustufen. Der Unterschied zwischen schweren Motorrädern und leichten Motorwagen ist häufig nicht mehr sehr gross, die Belästigung aber entschieden grösser. Schon vor mehr als Jahresfrist drohte ein Antrag auf Einführung des Nachtfahrverbotes, wie solches in einigen Kantonen bereits bestand. Es liegt nun an den Fahrern selbst, wie an den Clubs, hierin Bemühungen anzubahnen, mutwillige Nachtfahrten durch die engen Dörfer zu vermeiden und nicht selbst solche zu organisieren, wenn keine Notwendigkeit hierzu besteht (Korr.) Eine neu© Omnibusünte Ins Berner Bronnadernquartler? In seiner Sitzung vom 12. November beschloss der Gemeinderat der Stadt Bern die Schaffung einer Omnibuslinie ins Brunnadernquartier. Eine Linie bestand versuchsweise schon letztes Jahr, wurde aber wegen ungenügender Frequenz wieder eingestellt. Die neue Route ist wie folgt vorgesehen : Bundesplatz, Kirchenfeldbrücke, Marienstrasse, Gryphenhübeliweg, Muristrasse, Seminarstrasse, Brunnadernstrasse. Auf den ersten Moment erscheint die Linienführung nicht gerade einfach gewählt. Es ist vorerst auch nicht ersichtlich, ob auf diese Weise den Forderungen des Muristaklen-, des Ofostberg- nnd des Brunnadernquartiers gedient sein wird. Vermutlich wird man weitere Versuche anstellen müssen, trm eine zweckmässtge Linienfühnmc zn erreichen. Jt, Grenzverkehr der Motorfahrzeuge im Monat Oktober. Die Zahl der Automobile nnd Motorräder, die vorübergehend während des Monats Oktober unsere Grenzen befahren haben, beträgt: Mit provisorischer Eintrittskarte 5983, mit Passavant 551, mit Triptyk oder Passierscheinheft 4824, mit Kontrollzeugnis 76, was einem Total von 11434 entspricht. Im Oktober 1930 waren es mir 9685 Motorfahrzeuge, die vorübergehend in die Schweiz eingeführt worden sind. U, Passend für alle Lastwagen-Typen nnd •QröMen. — Bei geringstem Eigengewicht unverwüstlich und nie versagend. Gewicht» 2/3 To. — ca. 370450 kg; 6 T. — ca. 675 kg kg, ohne Brüoke. Leicht abmontierbar zum Aufsetzen anderer Aufbauten. 1931 — WV5 Cvenzvefltfelip vtriwifM tl« Otter«» eftr m- wrWüiallchen Vortr«t*rb*

Schiessplatz und Autostrasse. In einer kürzlich 'erschienenen Einsendung kritisierte ein Leser die Anlage von Schiessplätzen, bei denen die Flugbahn der Geschosse eine Strasse kreuzt. Hierzu äussert •ich das Blatt «Schweiz. Sohützenfreund» wie folgt: Wir glauben nicht, dass diese Befürchtungen einer weitern Polemik bedürfen, weil insbesondere alle Schiessanlagen vom Schweizerischen Militärdepartement aus kontrolliert und bewilligt worden sind Ohne sichernde N'aturanlagen würde wohl kaum die Schiessanlage erstellt worden sein, und ob nun der Schütze ins Schwarze trifft oder daneben, was auch einem Schweizerschützen passieren kann, so weicht das Geschoss trotzdem nicht von «einer Schussrichtung ab die ihm vom Schützenhaus zum Scheibenstand beinahe zwangsläufig diktiert wird. Von Unfällen solcher Art könnte man bis heute wenig erzählen. Route Bern—Neuenburg. Ein Leser schreibt Uns: Für alle diejenigen, welche oft die Strecke Bern—N«uenburg zu fahren haben, erhalten wir von geschätzter Seite folgenden wertvollen Hinweis: Ueber die schlechten Zustände auf der Strecke n—Neuenburg ist in Automobilistenkreisen «chon sehr oft gesprochen worden. Mir fällt es nun auf, dass noch niemand auf foleenden Ausweg hingewiesen hat: Nur 5 km schlechte Strasse hat man zu fa-hren, wenn man nicht die Strasse über Kerzers nach Ins einschlägt, sondern diejenige über Gempenach-Löwenberg (bei Murten) nach Ins. Die Strasse von Bern—Gempenach bis Büchsien, resp. Löwen berg ist gut, ebenso diejenige von der. Bernerkantonsgrenze bis Ins. Es ist auch nicht schwer, den richtigen Weg ru finden, wenn man von Bern nach Neuenburg fährt, indem man am Ende der Rampe des Murtenerwa'des vor dem hübschen Springbrunnen der Liegenschaft Löwenberg nach rechts abzweigt. Der Umweg ist ein ganz geringer. Die Strecke ist meistenteils geradlinig, so dass durch diesen Vorteil ein Teil der schlechten Strecke weitgemacht wird. H. k N° »5 — 1931 AUTOMOBIL-REVUE 23 Amm Strassenkorrektur bei der Unterführung Elgg- Aadorf. Man schreibt uns: Es hat heute keinen Zweck mehr, wenn die Fuhrleute und Automobilisten feststellen, dass diese Unterführung seinerzeit falsch angelegt wurde. Während die Landstrasse parallel zu, der Bahnlinie läuft, bildet die Unterführung beinahe einen rechten Winkel zu der Fahrstrasse. So wurde die Fahrbahn je vor und nach der Bahnlinie geknickt, ein Umstand, der die Uebersicht einschränken musste. Heute würde die Unterführung bestimmt mehr in dor Richtung der Fahrbahn ausgeführt und die Kreuzung der Strassen unmittelbar vor und nach der Unterführung vermieden. Die erwähnte Stelle ist nicht nur den Einheimischen, sondern auch den zahlreichen Fahrern, die täglich in der Richtung St. Gallen-Zürich terkehren, bekannt Aber auch ein grosser Teil des Verkehrs Frauenfeld-Thurgau-Tösstal führt über diese Kreuzung. Die Unübersichtlichkeit der Kurven mahnt die Fahrer zur Vorsicht, so dass sich an dieser Stelle verhältnismässig wenig Unfälle ereignen. Diese kritische Kreuzung wird nun dieser Tage korrigiert, denn auch den Strassenfachmännern war die AnMee schon lange nicht mehr ge- nehm. Da die Debersichtlichkeit zum Teil durch die> Erhöhungen des Bahnfahrdammes einbüsst, so werden diese, soweit hinderlich, abgehoben. Die Strasse selbst wird überhöht, so dass jeder Automobilist die Kurven auch bei nassem Wetter korrekt ausfahren kann und die Schleuderbewegung vermieden wird. Auf der nördlichen Seite wird die Fahrbahn um drei Meter verbreitert. Dies ist nur durch das Eindecken der Seitengräben möglich. Da die Fussgänger an dieser Stelle gefährdet sind, so sind Fussgängerwege in Aussicht genommen. Die Abänderung wäre allerdings nur dann vollständig, wenn die beiden Flügelmauern der Unterführung ebenr falls zurückgenommen würden Da dies aber Sache der S. B B. wäre und das Versetzen der Mauern weitere Fr 10,000 kosten würde, lehnt die Bahnverwalturg ab. Die andern vorerwähnten, als Notstandsarbeiten gedachten Arbeiten kommen den zürcherischen Staat auf Fr. 15—20,000 zu stehen. Wir wollen uns mit dieser Korrektur zufrieden gehen, obwohl die einmalige Aenderung mit dem Zurücksetzen der Flügelmauern, auch in Berücksichtigung der Arbeitalosen, grössere Vorteile gehabt hätte. W.B. Offene Barriere. Ein Leser teilt uns die nachstehenden Episoden mit: Strecke Aarau-Olten. Dorfaussrang Gretzenbach. 11. November, abends gegen 8 Uhr. Von der Aare her komme ich an den geschlossenen Bahnübergang. Warten. Fünf Minuten. Sieben Minuten. Eine einzelne Lokomotive fährt Richtung Ölten Die Barriere geht auf. Ich drücke auf die Kupplung und greife nach dem Schalthebel Da bemerke ich in der Ferne ein Licht, das sich schnell auf mich zu bewegt. 25 Meter vor mir liest parallel zur Eisenbahn die Hauptstrasse. Deshalb halte ich das Licht für ein Auto und schalte den ersten Ganj> ein. Doch gleichzeitig erkenn« ich aus dem gleitenden Licht drei Lichter. Ich verstehe. Breife wieder nach dem Schalthebel. Und schon rasselt der Zug. Ölten ab 19.26, vorüber. Dieses kleine- Ereignis war für mich ja vollkommen gefahrlos, denn ich hatte freie Sicht nach dem Zug und bald bemerkt, dass es eben der Zug und kein Auto war, das herankam. Ganz anders aber, •wenn ich tat kritischen Zeit den entgegengesetzten Weg gefahren wäre, also den Weg. den ich etwa eine Stunde zuvor zurücklegen musste. Nehme ich an, ich hätte unmittelbar nach^ dem die Barriere hochgehoben war, von der Hauptstrasse in die Seitenstrasse eingebogen, wäre ich nichts ahnend dem Vebetgung entgegengefahren. Das Bauernhaus und die Böschung linker Hand hätten mir den herankommenden Zug verdeckt, und das Weitere hätte man wohl nachher unter «Unglücksfälle und Verbrechen» gelesen. Nun, ich fahre schnurstracks nach Schönenwerd auf den Bahnhof, suche den Vorstand auf. erzähle ihm den Fall. Ich denke, es wird ein wenlR Eindruck machen auf diesen Mann. Er wird etwas von « ... mein Möglichstes tun.. nicht mehr vorkommen..^ sagen. Gefehlt. Scheinbar will er es mir gar nicht glauben und läuft weß Ich laufe ihm nach, swei Meter hintendrein. Schliesslich bringe ich ihn soweit, dass er den Kopf dreht und über die gezuckte Schulter h5re ioh: «Ja. da ist halt der in Däniken schuld, ich will'fl berichten.: t Danke; adieu.» » .,.., .., Ratsch, ist die Tür zu und ist stehe auf dem Perron. Adieu ! Es scheint fast Gewohnheit zu sein, dass ''"hie Zürcher Wochen Programm und da eine Barriere offen bleibt oder zu früh aufgeht. Es fährt ja nicht jedesmal ein Auto hinein. Und wenn schon, dann findet sich auch immer einer; der schuld ist. K. in G. Warum nur ein Licht? Ein Automobilist schreibt uns: «Jeder Motorwagen moss von Beginn der Dämmerung an auf der Vorderseite mit zwei weissen Lichtern versehen sein >, ist ein Leitsatz im Konkordat betreffend den Motorradverkehr. Jedem Automobilisten ist bekannt, dass es noch ziemlich viel Fahrer gibt, die mit einem Lichl nachts auf den S'rassen herumfahren und ihre und die* anderer Automobilisten Sicherheit gefährden. Anlässlich der Rückfahrt an einem Sonntagabend von Zürich kann man bei schöner Witterung fast endlosen Kolonnen heimkehrender Sonntagsfahrer begegnen und eine ganze Reihe höchst individueller Auffassungen in bezug auf die Beleuchtung und Abblendung beobachten. Blendet da ein Wagen im gehörigen Abstand vor der Kreuzung ab? Hat er das sogenannte Stadtlicht oder eine andere nur auf kürzere Distanz wirkende Beleuchtung eingeschaltet? Nein, dag linke Licht der Scheinwerfer ist verdunkelt und das rechte am Strässenrand strahlt ruhig weiter bis die Begegnung erfolgt ist. Ein anderer Wagen wiederholt bald das gleiche Vorgehen, mit dem Unterschied, dass richtig beide Scheinwerfer abgeblendet werden, statt der beiden schwächern Lichter erscheint aber nur eines und meistens auch wieder das rechte oder dem Strässenrand zugewendete. Zwischenhinein passieren ab und zu Wagen, die überhaupt nur ein Licht führen. Handelt es sich hier stets um Defekte in der Beleuchtung? Ich kann mir das nicht vorstellen angesichts der Vervollkommnung der heutigen Beleuchtungsanlagen. Dann muss es eben Automobilisten geben, die sich vorstellen, mit der Abhlendung eines Lichtes sei das Abblendungsproblem bei Kreuzungen überhaupt gelöst. Oder hat das Einlampensystem überhaupt oder unter gewissen Verhältnissen seine Vorteile, vielleicht sogar in gewissen Ländern praktische Anwendung? Da müssen unbedingt Abweichungen herrschon, die einigermassen Berechtigung oder wenigstens bestimmte Anhängerschaft haben, denn ich kann kaum annehmen, dass eine relativ auch nicht sehr grosse Zahl von Automobilisten aus blosser Nachlässigkeit Regeln missachtet, deren Beobachtung Gesetz und eigene TJeberlegung heischen. S. Z. Anmerkung der Redaktion: Es ist bedauerlich, dass sich immer wieder berechtigte Veranlassung findet, um gegen die mangelhafte Art der Abblendung von Automobilen Stellung zn nehmen. Bekanntlich schreibt das Konkordat «wei Lichter vorn auch bei abgeblendetem Lichte vor und keiner der Kantone, welche nicht dem Konkordat angehören, kennen punkto Beleuchtung andere Bestimmungen. Einzelne kantonale Motorfahrzeugkontrallen oder Polizeiinstanzen haben sich denn auch veränlässt gesehen, diese Vorschriften den Fahrern verschiedentlich in Erinnerung zu rufen und darauf aufmerksam zu machen, dass der Verkehr, mit nur einer vorderen Lampe strafbar,ist Nun "ist es allerdings unverständlich, dasa man immer wieder einer Anzahl Wagen begegnet, welche diese fehlerhafte und vorschriftswidrig« Beleuchtung aufweisen. Die Verkehrspolizei * sollte doch einmal ganz energisch hier vorgehen und durch abendliche Kontrollen die fehlharen Führer eruieren und in' 1 vermehrtem Masse zur Rechenschaft ziehen. Bei strengen Strafen würden diese Hintertreppenbeleuchtungen sicher bald aufhören. Was nun das Ausland anbetrifft, so kannte Frankreich bis im Frühjahr 1930, in welchem Zeitpunkt neue Vorschriften in Kraft traten, die einseitige Beleuchtung vorne, wobei nur die Lamp« links brennen musste. Die verschiedenen Unzulänglichkeiten dieser Lichtanlagen haben dann di» Behörden zur Abschaffung dieser Beleuchtungsart bewogen. Es dürfen also auch in Frankreich kein« Wagen mehr abgenommen werden, die bei Abblendung nur einseitig beleuchtet sind. Unsere übrigen Nachbarländer stehen alle auf dem Boden der Zweilampen-Vorschrift. Es handelt eich demzufolge bei Wagen mit nur einer Lampe um Fahrzeuge, welche in ihrer Wartung vernachlässigt sind und um Führer, die aus Unverstand die bestehenden Vorschriften missaohten. Ungenügende Auiomobllbeleuchtung. Von einem Chauffeur erhalten wir folgende Zuschrift: Wer tagtäglich im Verkehr steht, muss leider immer wieder die Erfahrung machen, dass zahlreiche Motorfahrzeuge des Nachts ungenügend oder gar nicht beleuchtet sind. Dieser Tage begegnete ich an der nämlichen Stelle gleich zwei schlecht beleuchteten Wagen. Abends gegen 7 Uhr bog da Auto, von Neftenbach herkommend, in die Haupt« strasse Winterthur-Bülach ein. Es ist dies eint Rechtskurve. An dem Wagen brannte aber nur der linke Scheinwerfer, weshalb der Fahrer die recht« Strassenseite gar nicht überblicken konnte, val ihn aber nicht veranlasste, die gebotene trössei* Vorsicht walten zu lassen. Auf der rechten äussersten Strassenseft« !»•- wegte sich eine Frau mit Leiterwagen, worin ein 8jähriges Mädchen Platz genommen hatte, in glei« eher Richtung wie das Auto. Beim Herannahen dei Wagens hielt nun die Frau an und sah sich nach, demselben nm. Dabei erkannte sie die Notwendigkeit, sich samt Wagen und Töchterchen in dio Wiese flüchten zu müssen, wollten nicht beide fiberfahren werden. Ohne das rasche Handeln der Frau hätte hier ein Unfall passieren können, dessen Folgen nicht abzusehen waren. Der zweite Fall auf der gleichen Strecke passierte am morgen vor 6 Uhr bei grässlichem Hundewetter und heftigem Schneefall. Taucht da plötslich ein grosses schwarzes Etwas aus der Finster- 1 nis auf, und schon saust ein 5-Tonnen-LastwageB gänzlich unbeleuchtet an mir vorüber. Schade, dasi ich auf meine eigene Sicherheit bedacht sein mnsste, so dass es mir nicht möglich war, den Firmen-' namen oder die Nummer des Wagens zu erkennen, sonst hätte ich die Firma entsprechend aufgeklärt Nach meiner Ansicht zeugen beide Fälle von sehr wenig Verantwortungsgefühl der Fahrer. Dabei wäre es auch sehr wünschenswert, dass die Polizei gerade Im Winterhalbjahr sich mehr um die Beleuchtung der Wagen kümmert und in vermehrtem Masse technische Kontrollen durchführt. A.S.lnP. verantwortliche Redaktion Dr. A. Bucht (im Militärdienst). Walter Mathys. — Hugo Labhart Telephon der Redaktion: Bollwerk 39.84 ( Ausserhalb der Geschäftszeit: Bollwerk 32.95. Redaktion für die Ostschweiz: Dr. A. Bucht — Sprechstunden nach Vereinbarung mit der G©häftsstpllp Zfirirb (Xöwenstr 51 Telpnhnn 39 743). höchste Schmierkraft rassiger Antrieb 'fabrik. UUTER BACHMANN 3 C'J NET5TAI TELEPHON 4U ROLLSYNOL MOTOR OIL das Oel mit der Kanne ERNST HÜRLIMANN, WÄDENSWIL ABTEILUNG OELE UND BENZINE Varlet6 Corso abends sx mm Großstadt-Variete-Programm. Cabaret Mascotte abend» m Gastspiel des Intimen Theaters Berlin: Hannerl und die 7 Väter, Die Peitsche... ? etc. CorSO Bar b. Bellevue: Täglich abends 8 Uhr Gastspiel der Tanzkapelle «The Melody-Dändies». Grand Cafe Astorlast Peterstrasse Tägl. nachm. u. abends: Eddie Dutke and his Boys in seiner unverelei^bl Bübnenschau Cafe Esplanade u. Bart.stadttoter: Tanzkapelle cNic Fusly» Band». Bahnbofb rucke: Nachmittags und abends Künstlerkonzerte Rest. Hungaria Beatengasse: Nachmittags und abends Künstlerkonzerte. b. Bejlevue: Alph Ritter ans München: HumorvolleUnterhaltungs- und Tanzkapelle. Urania Das Konzert-Cafe mit seinen prominenten Komikern. Auto-Abbruch Bern I« 8 u it alte Autos sowie verunfallte und verbrannte Verwprtnns »on npctandtpileT) W4 Zvsset. Freiburgstr 68.' 8ern. Tel Bw 381? Reine Hände* ohne Wasser, ohne Seife REINOFIX I durch das unschädliche HandreimgungsmitteJ! Kntiernt müheloa den stärksten Schmutz. Fett. Oel, Russ usw. In Tuben zu Fr. 1.50. in allen Garagen, Fachgeschäften der Autobranche, bei Tankstellen erhältlich. Sonrierofterten für Wiederverkäuter. — Gustav Claus, General- Vertrieb, Bankstr. 5. Winterthur. Tel. 912. AUTO-PIECES S. A. AUTO-ERSATZTEILI A.-G, fSCMBIIGi 6, rue de la Buan- Talstrana 83 VICnEVCi derle. Tel. 45.400 Filiale ZSJRKH.TS 57.980 .enu, E.Kuptermchmid. Erlach' JEKni.tr.7. Tel. Bollw 40.64 BASEL * c - WecKerl ° * Cle.,r1oi< • bein»tr.Se.Tel.8. 70.70 CT RAI I CM> A. Winterhalter, «• • • IHUBn • Schmiedgaste »cnmledeaste 26. 26 Tal. 2.42 icheres Fahren bei starkem Nebel ermöglich' der neuer mneiene. ses. geschützte, bereits vieitansendtacb bewährte, durch stanzende Gutachten bestem p/onlene, tür Auto und urnri DDCPUCD mit dreierlei Motorrad IICDCL-DnCUilLll violett-rot weiss anen»behrliohe + Patern Nr i4iiee Buntlicht, welches den siArksten Nebel durchdringt! Geringer Preis! Bei Auto- a. Motorrad händlern erhältlich, wo nicht, verl. Sie Prospekt v. AI lein-Hersteller J. Raggenbass, Schaffhansen.