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E_1931_Zeitung_Nr.095

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ÄUTOMOBIL-REVUE Bitte

ÄUTOMOBIL-REVUE Bitte Geduld! Die Anfragen auf die erste Veröffentlichung meiner Erfindung gehen so zahlreich ein, dass möglich ist, alle prompt zu beantworten. Vorläufig mögen folgende Ausführungen als Antwort Die von mir nach eigenem Verfahren hergestellten Produkte sind folgende: es tmdienen: Synthetisches Benzin Benzol-Ersatz Edelkraftstoff Die Herstellung dieses synthetischen Benzins auf Schweizerboden ist zur Tatsache geworden. Es handelt sich um einen Treibstoff höchster Qualität, welcher alle bisherigen Betriebsstoffe übertrifft und ausserdem bedeutend billiger ist! Interessenten steht OPRO S. B. in beschränkten Quantitäten zur Verfügung- Die Grossfabrikation kann aus technischen Gründen erst in einiger Zeit aufgenommen werden. Der Preis von OPRO S. B. wird bedeutend unter dem heutigen Tanksäulenpreis des Benzins liegen. Mischen Sie dem schlechtesten Benzin 1% OPRO B bei, so verträgt die grossen Nachfrage nach OPRO B (Benzol-Ersatz) habe ich die Fabrikation Mischung ein Kompressionsverhältnis von 7,5:1, und entspricht einem Benzin- desselben in grösseren Quantitäten aufgenommen. Opro B ist nun in 5-Liter- Benzol-Gemisch von 60:40. Durch diesen Zusatz wird also ein Produkt Bidons zu Fr. 3.— pro Liter prompt lieferbar. erreicht, welches dem besten Marken-Benzin überlegen istl Infolge der allseitigen Ein Edelkraftstoff mit besonderen Leistungen und kompressionsfest. OPRO E ist kein Mineralölprodukt, und hinterlässt deshalb keine metallischen Rückstände. Infolge vollständiger Verbrennung der bisher teilweise unausgenutzt durch den Auspuff abgehenden Gase wird bei gleichzeitiger Leistungssteigerung Betriebsstoffersparnis erzielt (15 — 20%). OPRO E verlängert die Gebrauchsfähigkeit des Motorenöls (bis dreifache Lebensdauer wurde festgestellt). Es bewirkt beste Ober- und Innenseümierung. Das Anspringen OPRO S. B. OPRO B. OPRO E. des Motors wird erleichtert, der Russansatz vermindert sich. OPRO E harzt nicht und ist garantiert säurefrei. Oekonomischer Betrieb und ruhiger Gang sind die Wirkung von OPRO E. 2 Cts. beträgt der Preis des OPRO E-Zusatzes auf 1 Liter Benzin. Seit einem halben Jahre wird OPRO E gefahren. Die Urteile der bisherigen Verbraucher stehen zur Verfügung. Hersteller: OTTO PROBST, OBERRIEDEN-ZÜRICH. Generalvertrieb für die Schweiz? Telephon 68.581 Postchedc VIEI/898T Der bezirksweise Vertrieb von Opro B (Benzol-Ersatz) und Opro E (Edelkraffsfoff) wird zu günstigen Konditionen an seriöse Firmen abgegeben«

N° «5 — 1931 AUTOMOBIL-REVUE Cterwiwd« des Bendix-Antnebes von Anlassern darf im Winter nur mit ganz dünnflüssigem Oel •geschmiert •werden. Manche Fabrikanten raten : überhaupt von jeder Schmierung ab. An den Schwierigkeiten beim Anlassen ist meistens das Zusammenwirken folgender Umstände schuld: 1. Der Motor lässt sich nicht so rasch durchdrehen wie im Sommer, weil das kalte, dickflüssige Oel seiner Bewegung einen grösseren Widerstand entgegensetzt und weil die Batterie eine um so geringere Leistungsfähigkeit aufweist, Je kälter es ist. 2. Der Brennstoff wird bei niedriger Temperatur nur unvollständig vergast. 3. Die Gasladungen in den Zylindern ha- •ben nicht die geeignete Zusammensetzung, um sofort entflammbar zu sein und bei der Verbrennung viel Kraft zu entwickeln. 4. Bei Motoren mit Magnetzündung entsteht fcei niedriger Anlasstourenzahl kein genügend kräftiger Zündfunken, Gegen jeden dieser hemmenden Umstände "gibt es aber Abhilfen. Damit der Motor beim Anlassen auf genügend hohe Umdrehungszahl kommt, muss vor allem ein geeignetes Winteröl zur Anwendung gelangen. Dieses Oel darf auch bei den niedrigsten vorkommenden Temperaturen nicht allzu dickflüssig werden oder gar ins Stocken geraten. Man bedenke auch, dass ein zu dickflüssiges Oel eventuell nicht in genügenden Mengen in die einzelnen Lagerstellen gelangt und dass dann leicht Lagerdefekte auftreten. Setzt der Motor der Drehbewegung, trotz 'Anwendung eines Winteröls, noch zu grossen Widerstand entgegen, so muss er vor dem Anlassen künstlich auf höhere Temperaturen gebracht werden. Es geschieht das beispielsweise durch Einfüllen vorgewärmten Kühlwassers odeT durch Verbringen des Wagens in einen wärmeren Raum, wenn die Garage selbst nicht erwärmt werden kann. Obenschmierung. Die angedeutete Gefahr des Trockenlaufens von Lagerstellen beim Anlassen des Motors war übrigens eines der Hauptmotive zur Einführung von Obenschmiermitteln, d. h. SpezialÖlen, die- dem Brennstoff beigemischt werden- und auf dem Weg duirch den Vergaser von oben in den Motor gelangen, wo sie die Zylinderwände und Ventilführungen mit einem schützenden Film überziehen. Der Nutzen der Obenschmierung kommt deshalb besonders im Winter zur Geltung. Abgesehen davon, dass ein Anfressen von Lagerstellen ausgeschlossen ist, lässt sich der Motor auch leichter in Gang setzen, weil durch den sich sofort bildenden Oelfilm die bewegungshemmenden Widerstände stark vermindert werden. Ein unschädliches Mittel zur Kompensierung des Batteriespannungsabfalles bei niedriger Temperatur gibt es nicht. Eine gut unterhaltene und aufgeladene Batterie vermag aber normalerweise auch bei den niedrigst vorkommenden Temperaturen noch •genügend Energie abzugeben, um ein Anlas- 'sen zu ermöglichen. Andernfalls bringe man •sie zur Kontrole zu einem Spezialisten. Ist eine Batterie von vornherein etwas klein bemessen, so dass sie auch voll aufgeladen den kalten Motor nur mit Mühe zu bewegen vermag, so scheue man sich nicht, zur Andrehkurbel zu greifen und ihr die Arbeit •abzunehmen. Die Fahrer der alten Schule betrachten es noch heute als eine Art Anstands- •pflicht, bei kaltem Motor nur von Hand anrulassen. Sicher könnte sich durch ein solches Vorgehen auch mancher Fahrer eines hochmodernen Wagens noch viele Batterie- Reparaturkosten ersparen. Ueber die allgen.eine Behandlung der elektrischen Ausrüstung im Winterbetrieb werden wir weiter unten noch sprechen. Eine Benzm-Einspritzvorrichtung, die vom Führersitz aus bedient •werden kann. Vous pouvez acheter aussi bien! Jamais vous n'acheterez mieux, ni meilleur, pour le meme prix! N 8A IT ce que vaut la constructlon HOTCHKISS. Elle O se distlngue parce qu'elle rend • l'automoblllste le plus exlgeant tou« les Services qu'll est en drolt d'attendre de la mellleure des voltures. On salt que sl dans le monde II peut y avolr aussl bien, II ne saurait y avolr mleux, nl meilleur. pOINTn'estbesoin, d'allleurs, • de connaissances technlques deVeloppäes pour constater certalns faits. Lesautomoblllstes expe>!ment£s qui sedöfient avec raison des Innovations hätives, apprexient dans leurs d und ist dann oft erst wieder in Gang zu bringen, nachdem man ihn längere Zeit mit ganz geöffneter Luftund Gasdrossel und eventuell herausgenommenen Zündkerzen durchgedreht hat. Die Luftdrossel ist deshalb nur vorsichtig und mit Gefühl zu bedienen. Als Kriterien dafür, ob das Gemisch zu bren-nstoffarm oder zu brennstoffreich ist. kann man sich merken> dass im ersten Fall Rückschläge zum Vergaser auftreten (der Motor scheint zu husten), während im zweiten Fall Brennstoff unten beim Vergaser herausläuft, die Kerzen einen nassen Beschlag aufweisen und eventuelle Explosionen einen rauchenden, stechend riechenden Auspuff ergeben. Auf keinen Fall darf bei einmal angelaufenem Motor die Luftdrossel länger betätigt werden als unbedingt erforderlich ist. Je mehr sich der Motor erwärmt, um so weniger ist der Brennstoffüberschuss im Gemisch notwendig. Drosselt man die Luft trotzdem längere Zeit ab, so entsteht die oben erwähnte Oelverdünnnng, die zu schweren Lagerschäden führen kann, mindestens aber eine anormal rasche Abnützung des Motors zur Folge hat Gefahr der Oelverdünnung. Äusser durch Abdrosselung der Luft stehen zahlreiche Massnahmen zur Anreicherung des Gemisches in Gebrauch. Bei von Anfang an nicht sehr sparsam eingestellten Vergasern genügt unter Umständen schon ein Tupfen auf den Schwimmer, das den Brennstoff an der Düse zum Ueberlaufen bringt. Hie und da trifft man auf Einrichtungen, -die mittels Kabelzuges ein Ueberlaufen- lassen des Vergasers vom Führersitz aus gestatten. Das Einspritzen von Brennstoff direkt in die Zylinder ist heute ausser bei Lastwagen etwas aus der Mode gekommen. Einige Konstrukteure verzichten übrigens schon deshalb auf den Einbau von Zischhahnen, weil sie verhindern wollen, dass ein übereifriger Fahrer durch Einspritzen von zu viel Brennstoff in den Zylindern die schmierungsgefährdende Ueberschwemmung anrichtet. Besser als ein Einspritzen in die Zylinder ist jedenfalls ein Einstäuben von Brennstoff in das Saugrohr. Derartige Zerstäuber sind auch' nachträglich einbaubar. Ihre Betätigung geschieht meist vom Instrumentenbrett aus. Ein besonders früher sehr beliebtes Mittel zur Ew leichterung des Anlassens: Der Vergaser-Tupfer, de* über ein Bawden-Kabel vom Instrumentenbrett au* betätigt werden kann. Die sicherste Wirkung ergeben einig« neue Vergaser-Systeme, bei denen vom In* strumentenbrett aus der Anteil von Brennstoff im Gemisch genau geregelt werden kann. Beim neuen Solex-Vergaser z. B. tritt durch Umstellen eines Hebels eine Zusatz- Vorrichtung in Funktion, die ein Gemisch voll einer genau bestimmten, brennstoffreichereH Zusammensetzung liefert Bedienungsfehler sind dadurch fast gänzlich ausgeschlossen. Luft- und Geralschvorwärmum& Eine ganze Anzahl auf dem Zubehönnarlcf erhältlicher Vorrichtungen dient dazu, um den ungünstigen Einfluss der kalten Luft auf die Vergasung zum vornherein auszuschliessen. So gibt es Heizkörper, die, an der Batterie angeschlossen und als Flansch vor dem Vergaser oder in die Saugleitung eingebaut, die angesaugte Luft oder das Gemisch er» wärmen, ganz abgesehen von der Luft- und Gemischvorwärmung, die der Konstrukteur vorgesehen hat, die aber gewöhnlih erst dann zu wirken beginnen, wenn der Motor ••••••••••••BHanQaMEHnHaaBBHH« Le FROBDS! ce gros probleme VIEIMT d'etre resolu par qui vous en debarrasse definitivement. POSE PARTOUT. Que de fois ne vous etes-vous pas plaint de la peine que vous eprouviez durant tout l'hiver ä mettre votre moteur en marche? Que de fois n'avez-vous pas decharge' vos aecumulateurs? Que de fois ne vous etes-vous pas blesse en tournant votre manivelle? Que de fois n'avez-vous*pas manqu6 un rendezvous fmportant, parce que le FROID ne voulait pas laisser tourner votre moteur. Le froid, cet ennemi de l'automobiliste, n'est plus ä craindre, les ingenieurs de Solex ont mis ä votre disposition le nouveau carburateur F A STARTER AUTOMATIQUE que vous trouverez ä votre disposition dans tous les garages. Renseignements et devls gratuits partout ainsl qu'ä l'agence generale pour la Suisse : sont equipees ä l'ögal des chässis internationaux du plus grand luxe Conduite int&rieure 5 places, complete Fr. «9 Demandez essals et renselgnements au Concessionnaire: Grand Garage E. MAURER, 50, Bd des Tranch£es - GENEVE AGENTS: 3.850 BALE: Stählt, Sevogel-Garage, Hardstrasse. 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