Aufrufe
vor 7 Monaten

E_1931_Zeitung_Nr.100

E_1931_Zeitung_Nr.100

Une montre pi vaut plus

Une montre pi vaut plus quelle ne coüte? ELLE existe: c'est la montre ZENITH, construite depuis pres de 70 ans, par la plus importante fabrique d'horlogerie du Jura neuchätelois, par des horlogers qualifies de «chez nous», ceux-la memes qui firent les montres ZENITH qui detiennent depuis longtemps les Records pour la precision de la marche aux Observatoires astronomiques de Neuchätel et Kew-Teddington. Nous vous offrons l'occasion de connaitre cette montre ä la reputation proverbiale; il suffit d'expedier le bulletin ci-dessous. Aux Fabriques des Montres ZENITH Le Locle (Suisse) Sons eoveloppe non iermte. comme «Imprim^a. Affranchir & 5 cts. r Veuillez m'envoger gratuitefnent vos catalogues illustres N" A 274 , avec prix, pour les montres-bracelets et de poche, reveils, pendulettes, pendules Neuchäteloises, etc., etc. Nom et pririorm - ~ — - Adresse complete: — - L'horloger-depositaire, dont nous vous donnerons l'adresse, se fera.un plaisir de vous presenter le mouvement de precision de la montre ZENITH. II vous expliquera bien volontiers quels sont les avantages particuliers de cette montre de marque qui la fönt distinguer de tant d'autres. Vous aurez la conviction d'avoir bien achete si vous prenez une ZENITH, la montre parfaite. Seit 26 Jahren inserieren gewisse Firmen irrder „Automobil-Revue", weil sie damit gute Erfahrungen gemacht haben. Garage Inserieren Sie Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik WINTERTHUR auch? AUTOMOBIL-REVUE 1931 - N" 100 Nachdem man sich bereits im Verlaufe des Vormittages an einem reichhaltigen Büffet, das die Sektion Bern hatte bereitstellen lassen, für weitere Taten gestärkt hatte, folgte nach beendigten Verhandlungen das Bankett im Bären, das mindestens ebenso umfangreich ausfiel und mit Bernerplatten und weiteren Zugaben allerhand Anforderungen an die leibliche Leistungsfähigkeit der Delegierten stellte. Herr Dr. Mende benützte die Gelegenheit, um in einer weiter ausholenden Re" de seine kurze Begriissung vom Vormittag zu ergänzen. Seine Ausführungen schlössen den Dank an die Behörden von Langenthai, an die festgebende Sektion und an all seine Mitarbeiter in den abgelaufenen zwei Jahren ein. Er durfte mit Befriedigung konstatieren, dass in dieser Zeit manches erreicht worden ist, das dem A. C. S. zur Ehre gereicht. Nennen wir nur den international anerkannten Strassenhilfsdienst in den Alpen, die hervorragende Organisation und Durchführung der diesjährigen internationalen Alpenfahrt etc. Aber viel und schwere Arbeit wartet noch. So gilt es, das Verkehrsgesetz unter Dach zu bringen oder das Referendum durchzuführen, wenn der bundesrätliche Entwurf, der eher annehmbar war, se vorwässert und beschnitten angenommen werden sollte, wie ihn der Ständerat nach seinen Beratungen liinterliess. Man rechnet in jenen Kreisen unbedingt falsch, wenn man glaubt, dass die Radfahrer diesmal nicht mehr mit den Automobilisten gemeinsame Sache machen, weil ihre Forderungen zum grössten Teil erfüllt worden sind. Sie werden die Solidarität bewahren, welche das Gesetz anno 1927 bachab gehen Hess. Seinen mit grossem Beifall aufgenommenen Ausführungen folgte der Willkomm des Langenthaler Gemeindepräsidenten Morgenthaler, der als beredter Vertreter seiner Gemeinde sich alsbald die Sympathien der Versammlung für sich und die Ortschaft zu sichern wusste. Der Zentralpräsident unterliess es nicht, eines Mannes zu gedenken, der für den A. C. S. Bedeutendes geleistet hat, aber leider wegen einer schweren Krankheit verhindert ist, an den Geschäften des A. C. S. teilzunehmen. Es ist der ehemalige Zentralpräsident Oberstleutnant Megevet, Genf, dem ein Sympathietelegramm mit den aufrichtigsten Wünschen für baldige Genesung gesandt wurde. Im gleichen Geist der kameradschaftlichen Solidarität verflogen auch die der Geselligkeit gewidmeten Nachmittagsstunden und mit der Versammlung von Langenthai geht wiederum eine Tagung in die Annalen des A.C.S. ein, die dem Club zur Ehre gereicht. b. SEKTION ZÜRICH. Die nächste Monatsversammlung findet Donnerstag, den 10. Dezember 1931 im Hotel St. Gotthard in Zürich statt. Nach dem gemeinsamen Nachtessen um 19.15 Uhr findet um 21 Uhr ein interessanter Lichtbildervortrag des Herrn E. Probst, Präsident des Schweiz. Burgenvereins, über Burgenfahrten in der Schweiz statt. Der Clubball ist nun definitiv auf den 16 Januar 1932 im Grand Hotel Dolder, in Zürich, anberaumt. Für die von der Sektion durchgeführte Auszeichnung für Berufschauffeure sind zirka 150 Anmeldungen eingegangen. Die Abgabe der Abzeichen, Diplome und Ausweiskarten ist nun soweit gefördert, dass solche noch vor Weihnachten abgegeben werden künnen. Zirka 20 Chauffeure können mit dem goldenen Abzeichen (über 20jährige Dienstzeit) ausgezeichnet werden, über 60 Chauffeure mit dem silbernen Abzeichen (über 10jährige Dienstzeit). SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL. Clubball. Am 12. Dezember wird die Sektion St. Gallen-Appenzell des A. C. S. in den Räumen des Schützengarten. St. Gallen, den Clubball durchführen. Ein gediegenes Programm und erstklassige Tanzmusik werden auch diesem Abend das Gepräge eines grossangelegten Gesellschaftsanlasses geben. Sinngemäss soll an diesem Ballabend den Tanzfreudigen reichlich Gelegenheit geboten werden, an Terpsichore, der leichtbeschwingten Göttin des Tanzes, vollen Tribut zu leisten. Aber auch der Humor, den heute jeder brauchen kann, soll zu seinem Rechte kommen. Als Conferencier wird Fritz Bois, das bestbekannte Mitglied des Stadttheaters, die Lebensgeister, wo dies nötig sein sollte, erwachen lassen. Es stehen ihm nebst den eigenen Registern aus dem Reiche der Komik und des Humors tüchtige Kräfte anderer Künste zur Verfügung. Ein Sketsch, betitelt « Wie Hyronimus Bölsterli A. C. S.-Mitglied wurde >, von vier Mitgliedern des Stadttheaters gespielt, wird eine familiäre Note in die Unterhaltung bringen. Gesangliches und Tanzszenen wechseln ab, und magische Wunder sollen in andere Sphären führen. B. 4u SHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Da-s Geschäftsjahr 1931 wird mit 31. Dezember abgeschlossen. Um einen geordneten Absch'uss machen zu können, bitten wir unsere verehrten Akiiv- und Passiv-Mitglieder, die noch mit Beiträgen im Rückstande sind, die kost£ilose Einzahlung auf unser Postcheck-Konto VIII 14747 vorzunehmen. Bis zum 10. d. M. nicht eingegangene Rückstände, werden durch den I. Kassier per Nachnahme mit gen verschickt und bitten wir unsere Mitglieder jetzt schon, die Generalversammlung vollzählig zu besuchen, da allen Berufskollegen eine wichtige Entscheidung von grosser Bedeutung und Tragweite bevorsteht. Jeden Donnerstagabend Stamm im Zeughauskeller. Der Vorstand. SCHWEIZ. DAMEN-AUTOMOBIL-CLUB, Sektion Zürich. Wir laden unsere Mitglieder herzlich ein zur Teilnahme an dem grossen Preiskegeln im Gasthof Neuhaus in Rümlang, welches Donnerstagnachmittag, den 10. Dezember 1931 stattfindet. Die Mitglieder troffen sich nachmittags punkt 2 Uhr an der Winterthurerstrasse (Endpunkt der Strassenbalmlinio Nr. 10). Wir hoffen, dass sich rocht viele Damen an dieser Veranstaltung beteiligen werden, um so mehr, als diese Uebung zur Erhaltung der schlanken Linie sehr bekömmlich ist. Bessere Sitten auf der Strasse! Ich ha.be am letzten Sonnlag bei einer Autofahrt über Land neuerdings einige Beobachtungen gemacht, deren Mitteilung vielleicht die betreffenden Fahrer künftig zu etwas mehr Sorgfalt und Rücksicht veranlasst: Bei dem prächtigen Herbstwetter war natürlich auf allen Strasscn Hochbetrieb. Gewiss muss der Fahrzeuglenker die vielen Fussgänger als ein Hindernis auf der Fahrbahn empfinden, aber wenn es oben leider an Trottoirs gebricht, wie dies bei unseren meisten Landstrasscn der Fall ist. so muss ihnen schliessüch doch auch noch etwas Raum auf der Fahrhahn belassen werden. Dies scheint aber einigen Fahrern nicht in den Kopf zu wollen. Mit dröhnendem Hupen und rücksichtslosem Dreinfahron bahnen sie sich einen Weg und drängen die Fussgänger bis an den äussersten Rand der Strasse und sähen sie vielleicht am liebsten gar im Graben. Ich bin der Auffassung, dass ein anständiger Mensch sich nicht als absoluter « Herr » der Strasso gebärdet, sondern auf die übrigen Strassonbenützor Rücksicht nimmt und wenn notwendig, den La

N° 100 — 1931 AUTOMOBIL-REVUE Xi» V