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E_1931_Zeitung_Nr.100

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AUTOMOBIL-REVUE 1951 -

AUTOMOBIL-REVUE 1951 - N» 100 (Edelkraftstoff) E veredelt die schlechtesten Benzine zu Treibstoffen bester Qualität. JB| gibt die den heutigen Motoren nötige Klopffestigkeit. WT% bewirkt die vollständigere Ausnutzung des sonst zum Teil unverwertet abgehenden Gasgemisches. Bii ergibt somit Leistungssteigerung und Benzin-Ersparnis. OPRO OPRO OPRO OPRO OPRO OPRO E E macht darum die Verwendung eines besondern Obenschmieröles auch beim Einfahren neuer Motoren absolut überflüssig. mjj konserviert die Viscosität des Motorenöles. Jyf w«** und i,—»ierena. erleichtert das Anspringen. VSl ist Ist ein orgai organisches Produkt und hinterlässt keine metallischen! Rückstände. E löst den Russansatz. V|t harzt harrt nie nicht und ist garantiert säurefrei, greift also Metalle nicht an. Die Mathis-Automobil-Werke schreiben: Wir haben das uns überlassene Muster, 4 Liter „OPRO" Edelkraftstoff, bei verschiedenen Wagen zu Prüfungszwecken verwendet. Das Ergebnis ist sehr überraschend gewesen. Wir haben festgestellt, dass hauptsächlich bei schon älteren Wagen eine vollständige Dichtung in den Zylindern wieder hergestellt wird und dadurch die Leistungsfähigkeit kolossal gesteigert wird. Gerade be! etwas ausgelaufenen Maschinen hat OPRO ein überraschendes Ergebnis gezeitigt, was das geräuschlose Laufen des Motors anbetrifft. Neue Wagen sollten absolut nur mit OPRO eingefahren werden. Des weiteren wirkt OPRO als Schmierung erstklassig. OPRO mit Treibstoffen gemischt, Benzin wie Alkohol, ergibt den besten Treibstoff. Durch die Verbrennung entsteht keinerlei Russ, so dass ein Verrussen oder Ansetzen von Russstein vollständig ausgeschlossen ist. Gezeichnet Unterschriften. 1 Liter Opro E genügt zur Mischung mit 500 Liter Benzin. Preis pro 1 Liter-Kanne Fr. 10.-. Telephon 68.581 A. Guyer & Co. f Züridi-Oerlikon Telephon 68.581 Bezug durch Garagen und E. Salm, Zürich, Seefeldstrasse 5, Telephon 29.261

N° 100 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE Wirtschaft im Ausland 10 Millionen Rm. Ausfuhrüberschuss im Motorfahrzeugaussenhandel von Deutschland. Die gesamte deutsche Automobilausfuhr betrug, wie wir in Nr. 96 meldeten, in den ersten 9 Monaten rund 40 Millionen Rm., gegenüber einem entsprechenden Einfuhrwert von 31 Millionen Rm. Trotz der ungünstigen Absatzverhältnisse in den Exportländern gelang es der deutschen Autoindustrie diesen 10-Millionen-Ausfuhrüberschuss zu erzielen. Die Personenwagenausfuhr hat sich mit 6248 des im Tank befindlichen Brennstoffes bei Einreise nach Deutschland zollfrei bleiben, eine schwere Beeinträchtigung des Fremdenverkehrs nach dem Reiche bedeutet. Der A. v. D. hat sich deshalb an den Reichsminister der Finanzen gewandt mit der Bitte, die Aufhebung dieser zu Unzuträglichkeiten und Zeitverlust führenden Bestimmung zu veranlassen; es wäre tatsächlich im Interesse des der Gesamtwirtschaft zugute kommenden Fremdenverkehrs sehr er- Einheiten vom Januar bis Oktober 1931 ge-wünscht, wenn die, beträchtlichen Aufwand an Zeit und Arbeit erfordernde. Nachprüfung des Brennstofftankes in Zukunft unterbleiben würde. (A. v. D.) genüber den ersten 9 Monaten des Vorjahres beinahe verdoppelt, die Lastwagenausfuhr stieg von 1549 auf 2566 in dieser Neunmonatperiode. Der Ausfuhrwert der Motorräder fiel von 5,38 Millionen auf 4,38 Millionen zurück, konnte sich aber in der Stückzahl behaupten. Erschwert wurde die deutsche Ausfuhr nach Oesterreich, indem eine österreichische Devisensperre gegen deutsche Automobile ins Werk gesetzt wurde. Die österreichische Nationalbank gibt weder für die Einfuhr von Motorfahrzeugen noch für die Abdeckung fälliger Zahlungsverpflichtungen Devisen frei. Die österreichische Handelskammer Hess den Leiter einer deutschen Verkaufsfiliale in Wien, nachdem dieser einen Devisenantrag gestellt hatte, wissen, dass Oesterreich selbst genügend Automobile und Motorräder zu fabrizieren imstande sei, und daher die deutsche Einfuhr nicht mehr benötige. Die autowirtschaftlichen Kreise Deutschlands erkennen in dieser Art von Handelspolitik eine ernste Gefährdung des Meistbegünstigungsprinzipes, das die Grundlage vieler Handelsverträge bildet. Der Aussenhandel werde auf Wochenend-Steuerkarten für Automobilisten. Nachdem wir bereits über einen solchen Vorschlag, welcher in England stark diskutiert wird, berichtet haben, taucht nun der Antrag auf Ausgabe von Tageskarten auch in Deutschland auf. Man denkt sich die Einrichtung so, dass der Automobilist einfach auf der Polizeistation, auf welcher sein Nummernschild deponiert ist, dasselbe am Samstag früh gegen Lösung einer Tageskarte abholen kann und das Schild am Montag bis spätestens 9 Uhr vormittags samt der Karte wieder abzugeben hätte. Das Verfahren wird als einfach bezeichnet und besonders darauf verwiesen, dass mit der Kontrollnummer auf diese Weise kein Missbrauch möglich ist. Durch die Ausgabe solcher Wochenendkarten würde sich nicht nur der Staat eine nicht zu unterschätzende Einnahme sichern, sondern auch die Privatwirtschaft würde mancherlei Vorteil daraus ziehen, indem einmal eine bessere Ausnützung des Wagenmaterials möglich wäre, diese Weise von aussenpolitischen und speziell von finanzpolitischen Verhältnissen abstoffen und Pneus, sowie eine bessere Fre- und sich ein erhöhter Konsum an Betriebshängig gemacht. lt. quenz beliebter Ausflugsziele ergäbe. B. Unproduktive Brennstoffverzollung. In einer Zeit, in der alle Länder sich bemühen, nung der Automobilbesteuerung. In Frank- Französische Vorschläge für eine Neuord- den Touristenzustrom zu fördern und zu erleichtern, ist es wenig dienlich, nach Deutsch- Opposition gegen den jetzigen Besteuerungsreich macht sich seit Jahren eine zunehmende land einreisenden Automobilisten Schwierigkeiten an der Grenze zu bereiten, indem eine den Zylinderinhalt zum Steuerkriterium modus für Motorfahrzeuge geltend, welcher Verzollung des im Tank befindlichen Brennstoffes vorgenommen wird. putiertenkammer von einem Deputierten ein nimmt. Nunmehr ist dem Sekretariat der De- Dem Automobilclub von Deutschland kommen zahlreiche Zuschriften aus dem In- und fung der jetzigen Automobilsteuer zum Antrag eingereicht worden, der die Abschaf- Ausland zu, die darauf aufmerksam machen, Zwecke hat und deren Ersetzung durch eine dass die Vorschrift, wonach nur noch 20 1Verbrauchssteuer vorschlägt. In der Begrün- düng wird darauf hingewiesen, dass die jetzige Steuerformel weder auf den tatsächlichen Wert des Wagens noch auf die Art und Intensität der Benützung Rücksicht nehme. Auch der Steuerzahlungsmodus veranlasse viele Leute, von der Benützung eines Automobils abzusehen, indem bei Erhebung der Steuer keineswegs darauf Rücksicht genommen werde, ob der Wagen wochen- oder monatelang unbenutzt in der Garage zurückbleibt. Eine Steuer auf die Betriebsstoffe bringe dagegen einen gerechten Ausgleich, indem jeder Motorfahrzeugbesitzer nach Massgabe der Benützung Abgaben entrichte. Dadurch werde auch die Fabrikation nicht einseitig beeinflusst, indem es bei Aufhebung der Steuer' nach Zylinderinhalt möglich werde, auch billige Wagen mit grösserem Zylinderinhalt herzustellen. Der Antrag ist durch die Kammer bereits der Finanzkommission zur Berichterstattung überwiesen worden. B. Der Jahresabschluss der CJtroen-Werke ist sehr erfreulich ausgefallen. Der Bruttogewinn hat sich gegenüber dem Vorjahre sogar um 12 Millionen auf 186,5 Millionen Fr. gesteigert. Nach Abzug von Reserven und Amortisationen im Betrage von 130 Millionen verbleibt für das auf 1. Juli 1931 abschliessende Geschäftsjahr zur Verteilung ein Reingewinn von 34 Millionen Fr. Es wird deshalb eine gegenüber 1929/30 unveränderte Dividende vgn 35 Fr. für Aktien der Serie A und 40 Fr. für Aktien der Serie B ausgerichtet. Der Umsatz im ersten Semester des neuen Geschäftsjahres 1931/32 hat bis Ende November die Höhe von 702 Millionen Fr. erreicht und steht damit bereits um 73 Millionen Fr. hinter dem letztjährigen Ergebnis. B. Der italienische Aussenhandel in den ersten 9 Monaten. Trotz der Krise, die sich auf den Märkten der meisten Länder breit gemacht hat, scheint sich der italienische Aussenhandel in relativ normalen Grenzen zu bewegen. In den ersten 9 Monaten dieses Jahres exportierte Italien 9800 Automobile zu einem schätzungsweisen Wert von 134 Millionen Lire. Der grösste Teil der italienischen Ausfuhr, d. h. ein volles Viertel gelangte nach Frankreich. Rund 1200 Wagen wurden in die Schweiz eingeführt. Auch die Kontingente nach Marokko und nach Britisch- Afrika blieben ungefähr gleich gross, wie letztes Jahr. Einzig die Ausfuhr nach Spanten, Deutschland und England zeigte eine rückläufige Bewegung. , lt. Aus der amerikanischen Automobllindustrie. Ford soll, nach polnischen Blättermeldungen, über die baldige Errichtung einer Automobilfabrik in Gelingen verhandeln. Dabei handelt es sich um den alten, bis jetzt im Hinblick auf die ungünstigen Wirtschaftsverhältnisse in Polen zurückgestellten Plan Fords, daselbst eine Montagewerkstätte für Automobile zu errichten. Die nunmehr vorliegenden Abschlüsse von zehn amerikanischen Automobilfabriken gewähren einen ziemlich vollständigen Einblick in die Rentabilitätsverhältnisse dieses Industriezweiges. Die zehn Gesellschaften, unter denen sich, mit Ausnahme der Fordwerke, alle grösseren Betriebe befinden, haben in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres mit einem auf 98 X Mill. Dollar gesunkenen Reingewinn gearbeitet, gegenüber 138Vt Mill. Dollar in der Parallelperiode des Vorjahres und 291H Mill. Dollar in den ersten drei Quartalen des Jahres 1929. Wy. Der Automobilhandel in Spanien. In Spanien hat sich im vergangenen Jahre ein lebhafter Absatzkampf zwischen dem europäischen und dem amerikanischen Automobilhandel entwickelt. Die kontinentale Automobilindustrie von Europa verlor hier, wie auch in anderen Ländern, an Position. Der französischen Autoindustrie gelang es, einzig für die Lastwagen mit mehr als zwei Tonnen Stückgewicht an Boden zu gewinnen. Im Jahre 1931 verkaufte Amerika während den ersten acht Monaten 1318 Lastwagen und Europa 125 Lastwagen. Während den zwölf Monaten des Jahres 1930 betrug der amerikanische Verkauf 2532 Wagen und der europäische 248, für das Jahr 1929 2231 und 685, für das Jahr 1928 1075 und 799. Aus diesen Zahlen ergibt sich ein starkes Vordringen der amerikanischen Lastwagenindustrie. Am 10. November trat zwischen Spanien und Frankreich ein neues Abkommen in Kraft, das der französischen Automobilindustrie zu günstigeren Absatzverhältnissen in Spanien verhelfen wird. lt. Das Automobil in Dänemark. Auf den 30. September 1931 stellte die dänische offizielle Statistik folgende Bestandeszahlen fest: 12 338 Automobile, 24 909 Motorräder und 2941 Seitenwagen. Gegenüber dem 30. September 1930 vermehrte sich der Bestand der Automobile um 9 Prozent und der Bestand der Motorräder um 6 Prozent. Der Totalbestand der Motorfahrzeuge beträgt somit 145 247. Auf 25 Einwohner entfällt ein Motorfahrzeug, lt. Der Vorteil liegt auf der Hand: „Der Weltrekord ist die unerläss~ liehe Arbeit dank welcher eine Firma ihren Vorrang innehält." 4 Jahre nachher Seit 4 Jahren - und besonders seit einigen Monaten - vermehren zahlreiche europ. und amerik. Konstrukteure ihre Versuche auf dem Autodrom in Montlhery, um sich die berühmten Weltrekorde anzueignen. Der Misserfolg dieser wiederholten Angriffe erbringt den glänzenden Beweis des ungeheuren Vorsprungs und den unbestreitbaren Wert der Konstruktion Die Rentabilität Ihres Autobetriebes erhöhen Sie durch die technischen Eigenarten des Berna-Wagens. Ritzelantrieb, Motor- u. hydr. Vier« rad-Bremsen verleihen dem Berna- Wagen alle jene Vorzüge, die ihn zum geeignetsten Transportmittel für unsere Schweizer-Verhältnisse stempeln. Motorwagenfabrik BERNA A.-G. Ölten w e l c h e r i m m e r n o c h 48 WELTREKORDE A L L E R K A T E G O R I E N sein Eigen nennt. Davon denjenigen einer Stunde mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 206 km und denjenigen von 24 Stunden mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 182 km Nach vierjährigem Kampfe bleibt V f\ I € I M immer noch an der U l ill II Spitze des Fortschrittes. Ein solcher Erfolg verdient der Aufmerksamkeit der Liebhaber guter Mechanik in Erinnerung gebracht zu werden. Ueberzeugen Sie sich davon durch einen Versuch der neuen Modelle 13 PS 17 PS 33 PS 25 PS 6 Zyl. 6 Zyl. 6 Zyl. 12 Zyl. mit Geschwindigkeits-Wechsel am Steuerrad Konzessionär für die Schweiz: E. MAURER, 50, Bd. des Tranchees, GENF BASEL: Paul Stähli, Sevogel-Garage, Hardstr.12